DE257903C - - Google Patents
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- DE257903C DE257903C DENDAT257903D DE257903DA DE257903C DE 257903 C DE257903 C DE 257903C DE NDAT257903 D DENDAT257903 D DE NDAT257903D DE 257903D A DE257903D A DE 257903DA DE 257903 C DE257903 C DE 257903C
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- Expired
Links
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B83/00—Vehicle locks specially adapted for particular types of wing or vehicle
- E05B83/36—Locks for passenger or like doors
- E05B83/363—Locks for passenger or like doors for railway vehicles
Landscapes
- Lock And Its Accessories (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 257903 KLASSE 68 a. GRUPPE
PROSPER LE SEIGNEUR in BRÜSSEL.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. Januar 1912 ab
Es sind Riegelverschlüsse für Türen von Fahrzeugen aller Art bekannt, bei welchen
die Tür bei nicht eingeklinktem Türschloß durch einen etwas vor deni Hauptriegel des
' 5 Schlosses einklinkenden Hilfsriegel gegen Aufspringen gesichert ist.
Es sind ferner Riegelverschlüsse bekannt, bei welchen der drehbare Riegel beim Zumachen
der Tür zwangläufig durch den entsprechend ausgebildeten Schließkloben in die
Sperrlage übergeführt wird; jedoch steht bei einem bekannten Verschluß dieser Art der
Riegel unter dem Einfluß einer Feder, die ihn in einer horizontalen Mittellage hält, so daß
der Riegel durch Drehen nach oben zunächst aus der Schlußstellung herausgehoben und nach
teilweisem Öffnen der Tür durch Drehen in entgegengesetzter Richtung von einem Riegelanschlag
abgehoben werden muß. Dieser Riegel-Verschluß hat zunächst den Nachteil, daß die
Riegelfeder ev. brechen kann und dann der Verschluß nicht mehr wirkt; außerdem ist das
Drehen des Riegels in zwei entgegengesetzten Richtungen wenig zweckmäßig, so daß sich
das reisende Publikum an diese Art Riegelverschlüsse zu öffnen, nur schwer gewöhnen
würde.
Vorliegende Erfindung betrifft einen Verschluß für Eisenbahnpersonenwagen- o. dgl.
Türen, bei welchem der gleiche Zweck der 35
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zwangläufigen Überführung des Drehriegels mit wesentlich einfacheren Mitteln erzielt, die
Handhabung leicht verständlich und sicher erreicht wird, wobei der Schließkloben so ausgebildet
werden kann, daß er an Stelle der bei den bisher verwendeten Hilfsriegeln vorgesehenen
Haken angeordnet werden kann.
In der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsformen des Sicherheitsriegels dargestellt.
Fig. ι zeigt die Ausführung des Sicherheitsriegels und des Riegelschlosses an einer Wagentür
in Seitenansicht bzw. teilweisem Schnitt (der gekröpfte Riegel ist noch nicht eingefallen),
Fig. 2 dieselbe Ausführungsform in Vorderansicht, der Riegel ist eingefallen, die Tür zu,
Fig. 3 den Riegel in Vorderansicht beim ' Öffnen oder beim Einklinken in den Schließkloben,
Fig. 4 den Riegel und das Riegelschloß im Schnitt in Draufsicht, Tür etwas aufgedrückt,
aber durch den Riegel gegen weiteres Aufgehen gesichert,
Fig. 5 den Riegel in derselben Stellung wie in Fig. 2, nur ist statt des Drehgriffes ein
Knopf zum Ausheben des Riegels angebracht In Fig. 7 ist eine andere Ausführungsform,
bei welcher der Riegel in einem Einsteckschloß sitzt, im Schnitt durch die Tür und in Seiten-
ansicht vor dem Eintritt in den Schließkloben dargestellt. Fig. 8 zeigt die gleiche Ausführungsform
in Vorderansicht wie Fig. 2, der Riegel ist eingefallen, die Tür zu.
Fig. 9 zeigt den Riegel beim Einfallen oder öffnen der Tür,
Fig. 9 zeigt den Riegel beim Einfallen oder öffnen der Tür,
Fig. 10 den Riegelverschluß im Schnitt und in Draufsicht wie Fig. 4,
Fig. 11 den Riegel in der Ausführung wie
Fig. 5 (Schlußstellung normal wie in Fig. 2 und 8).
In Fig. 12 ist endlich noch eine Ausführungsform dargestellt, bei welcher der Riegel
und das Riegelschloß so ausgebildet ist, daß der Sicherheitsverschluß ohne weiteres an Stelle
der bisher bei Wagentüren hier und da noch angewendeten Riegel angebracht werden kann.
Das Wesen der Erfindung besteht bei allen
oben erwähnten Ausführungsformen darin, daß der Schließkloben so ausgebildet ist, daß er
nicht nur einen etwas vor der Schlußstellung des Riegels (bei völlig geschlossener Tür) liegenden
Haken besitzt, der auch bei nicht eingeklinktem, in Fig. 2 oben angedeutetem Hauptschloß die Tür durch den am Haken
des Schließ klobens anstoßenden Riegel sichert, sondern auch den Riegel zwangläufig beim
Schließen der Tür anhebt und sodann in seine Sperrlage niederdrückt.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 bis 6 ist der eigentliche Riegel A, welcher in gestrecktem
Zustand die in Fig. 6 dargestellte Form aufweist, um die in Fig. 6 punktiert angedeutete Kante so abgekröpft, daß der
Schenkel b mit Riegelkopf c die äußere Türkante, wie dies aus Fig. 1, 2 und 4 ersichtlich
ist, umgreift.
Der Riegel A ist am vorderen Ende der Drückerwelle D angeordnet und außen mit
einem Quergriff E versehen. Die Drückerwelle D ist ferner bei G und Q in der Tür
gelagert und innen in der üblichen Weise mit einem Drücker F versehen. An dem äußeren
Riegellager G ist ferner noch eine Schlitzführung j vorgesehen (vgl. Fig. 1, 2 und 4), welche
die zulässige Drehbewegung des Riegels bei i und h (Fig. 2) begrenzt.
Der Schließkloben K ist, wie namentlich aus Fig. ι und 4 ersichtlich, in den Türrahmen
eingelassen und bildet eine Art Gehäuse,' welches den Riegel, wie in Fig. 1 punktiert
angedeutet, bei geschlossener Tür aufnimmt. Der eigentliche Sperranschlag I ist an einem
vorspringenden Teil 0 des Schließklobens so angeordnet, daß beim Schließen der Tür der
Riegelkopf c zunächst über den Anschlag I hinweggehoben wird und sodann hinter ihm
einfällt (vgl. die punktiert gezeichnete Stellung 2, 3 in Fig. 1) und dann beim weiteren
Schließen der Tür die punktiert angedeutete Stellung 4 (Fig. 1) einnimmt. Der Riegelanschlag
I ist ebenso wie der Riegelkopf c so abgerundet bzw. abgeschrägt, daß beim Schließen
der Tür der Riegel an dem Anschlag hochgleitet. Damit derselbe auch sicher hinter
dem Anschlag einfällt, ist der Schließkloben K einerseits bei m ebenfalls mit einem abgeschrägten
oder abgerundeten Anschlag und bei η so ausgebildet, daß beim weiteren Schließen
der Tür der Riegelkopf c bei m anschlägt und in die Schlußstellung niedergedrückt wird.
Die Wirkungsweise des eben beschriebenen Sicherheitsriegelverschlusses ist ohne weiteres
verständlich. Ist die Wagentür, z. B. wie in Fig. 2 dargestellt, geschlossen und soll geöffnet
werden, so hat der Reisende oder Schaffner zunächst durch Drehen der Schloßklinke P
das eigentliche Türschloß auszuklinken, worauf die Tür so weit geöffnet werden kann, bis der
Riegelkopf c am Schließklobenanschlag I auftrifft. Durch Ausheben des Riegels A durch
Drehen des Quergriffes E von außen oder des Drückers F von innen kann die Tür vollständig
geöffnet werden. Der praktische Wert dieser Einrichtung besteht darin, daß beim Schließen bzw. Zuwerfen der Tür durch den
Reisenden oder den Schaffner der Riegel A bzw. dessen Kopf c über den Schließklobenanschlag
I einfällt, schon bevor die Tür ganz geschlossen ist, und beim Weiteren Zudrücken
der Tür auch immer in der Schlußstellung verbleibt. Wenn also z. B. durch Unachtsamkeit
es übersehen wird, das eigentliche Türschloß P ganz einzuklinken, oder wenn dieses
z. B. während der Fahrt aus Versehen geöffnet wird, so wird stets der Riegel A ein Aufspringen
der Tür verhindern und so Unglücksfälle vermeiden.
Bei der in Fig. 7 bis 11 dargestellten Ausführungsform
ist die Einrichtung im Prinzip die gleiche und sind gleiche Teile auch mit gleichen Bezugszeichen versehen wie bei Fig. 1.
Die Ausführungsform unterscheidet sich im wesentlichen nur dadurch von der ersteren,
daß der Riegel A1 nicht außen, an der Tür also, aufgelegt, sondern in einem Ausschnitt
der Tür (vgl. Fig. 8, 10 und 11) eingelassen ist. Der Riegel ist außen ebenfalls mit einem
Quergriff E (Fig. 7 bis 10) oder auch mit einem kleinen Kurbelgriff E2 (Fig. 11) versehen. Der
Schließkloben ist in der gleichen Weise ausgebildet wie in Fig. 1 bis 6. In Fig. 7 sind die
hauptsächlichsten Stellungen i, 2, 3 und 4, welche der Riegel beim Schließen der Tür
einnimmt, punktiert eingezeichnet. Die Wirkungsweise des Sicherheitsverschlusses ist im
übrigen die gleiche wie oben beschrieben.
Bei der Ausführungsform des Riegelverschlusses nach Fig. 12 ist die Ausbildung des
Riegels und des Schließklobens so getroffen, daß der Verschluß an Stelle der bei Wagentüren
bisher zuweilen noch üblichen Riegel
ohne weitere Eingriffe angeschraubt werden kann. Zu diesem Zweck wird der Schließkloben
ganz außen an der Tür befestigt und, wie aus Fig. 12 in schaubildlicher Ansicht ohne
weiteres ersichtlich ist, so ausgebildet, daß der Anschlag I ebenfalls in einem entsprechenden
Abstand vor der Schlußstellung des Riegels sich befindet. Ebenso wie oben beschrieben,
wird der Schließkloben ebenfalls mit einem Anschlag m und einer Aussparung oder Nut η
versehen, so daß beim Schließen der Tür der Riegel immer hinter dem Anschlag I niedergedrückt
wird. An der Wagentür wird ferner noch ein Bügel C angeordnet, welcher die
Drehbewegung des Riegels bei h und i begrenzt. Die Wirkungsweise dieser Ausführungsform
ist ebenfalls die gleiche wie die oben beschriebene.
Erwähnt sei endlich noch, daß bei der praktischen Anordnung des vorliegenden Sicherheitsriegelverschlusses
die Türklinke P (vgl. Fig. 2 und 8) durch ein den Sicherheitsriegel erst nach dem öffnen des Hauptschlosses aushebendes
Organ mit dem Sicherheitsriegel verbunden werden kann, derart, daß beim Drehen
des Türgriffes P zunächst das eigentliche Türschloß aufgeklinkt und erst beim weiteren
Drehen der Sicherheitsriegel A ausgehoben wird. Schließlich sei noch erwähnt, daß der
oben beschriebene Sicherheitsriegelverschluß ev. auch mit dem eigentlichen Türschloß in einem
gemeinsamen Gehäuse angeordnet und auch in diesem Fall die Schloßklinke und der Sicherheitsriegel
so miteinander verbunden werden können, daß beide Verschußorgäne durch Drehen
eines gemeinsamen Griffes nacheinander geöffnet werden.
Wenn der Sicherheitsriegel mit einem gewöhnlichen Türschloß verbunden ist, welches
in die Tür eingesteckt ist, so wird auch der Schließkloben K entsprechend am Türrahmen
angebracht werden müssen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Riegelverschluß für Türen von Fahrzeugen aller Art mit einem die Tür bei nicht eingeklinktem Türschloß gegen Aufspringen sichernden Hilfsriegel, dadurch gekennzeichnet, daß der Schließkloben (K) für den Hilfsriegel (A) einerseits mit einem in einem gewissen Abstand vor der Endstellung des Riegels (A) bei geschlossener Wagentür angeordneten Anschlag (I), andererseits hinter und über diesem Anschlag (I) mit einer Auflauffläche (m) und endlich mit einer Aussparung (n) in der Weise versehen ist, daß beim Zustoßen der Tür der zwischen zwei Begrenzungsanschlägen (h und i) liegende Hilfsriegel (A) durch den Anschlag (I) gehoben, durch den Anschlag (m) hinter diesem in die Aussparung (n) niedergedrückt und in dieser so gehalten wird, daß der Hilfsriegel bei geschlossenem Hauptriegel gegen Öffnen gesichert und erst beim Vordrücken der Tür bzw. des Hilfsriegeis bis an den ein Aufspringen der Tür verhindernden Anschlag (I) geöffnet werden kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE257903C true DE257903C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=515773
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT257903D Expired DE257903C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE257903C (de) |
-
0
- DE DENDAT257903D patent/DE257903C/de not_active Expired
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