DE257862C - - Google Patents
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- DE257862C DE257862C DENDAT257862D DE257862DC DE257862C DE 257862 C DE257862 C DE 257862C DE NDAT257862 D DENDAT257862 D DE NDAT257862D DE 257862D C DE257862D C DE 257862DC DE 257862 C DE257862 C DE 257862C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L13/00—Non-disconnectable pipe joints, e.g. soldered, adhesive, or caulked joints
- F16L13/10—Adhesive or cemented joints
- F16L13/11—Adhesive or cemented joints using materials which fill the space between parts of a joint before hardening
- F16L13/113—Adhesive or cemented joints using materials which fill the space between parts of a joint before hardening for concrete pipes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Manufacturing Of Tubular Articles Or Embedded Moulded Articles (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 257862 KLASSE 85 e. GRUPPE
ALLAN MORTIMER HlRSH in NEWYORK.
Verfahren zur Verbindung von Rohrabschnitten. Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. September 1911 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Verbindung von Rohrabschnitten und besteht
darin, daß der vorstehende äußere Rand an dem unteren Teil des einen Rohrabschnittes
unter den vorstehenden kürzeren und um den ganzen Umfang des anderen Rohrabschnittes
herumlaufenden Innenrand geschoben wird, worauf die in dem unteren Teile des Rohrstoßes
entstehende, nach dem Innern offene,
ίο außen geschlossene Nut ausgefüllt und der in
dem oberen Teile des Rohrstoßes entstehende Spalt nach Einlage einer Innenform in das
Rohr von außen geschlossen wird.
Bei solchen Rohren, welche durch Innennuten und Ausfüllen derselben mit Mörtel
o. dgl. miteinander verbunden wurden, bestand bisher eine Schwierigkeit insofern, als es sehr
zeitraubend war, den oberen Teil der Innennut auszufüllen, weil der Mörtel in derselben
sich nicht hielt und immer wieder herausfiel. Gemäß der Erfindung wird nun aber die Anwendung
der Innennut und die damit verbundene Bequemlichkeit beim Verlegen des Rohres ·— der Stoß braucht unten nicht freigelegt
zu werden ■— dadurch ermöglicht, daß die Nut nur in dem unteren Teile des Rohres
angeordnet ist, in dem oberen Teile dagegen ein freier Spalt vorhanden ist. Man kann
infolgedessen beim Zusammensetzen der Rohre zunächst die Innennut verschmieren, alsdann
eine Innenform einsetzen und in bequemer Weise von außen die obere Hälfte des Rohrgewölbes
den Stoß entlang verschließen.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, und zwar sind die Fig. ι und 2 schaubildliche Ansichten der beiden ineinanderzusetzenden Enden von Zementrohrabschnitten.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, und zwar sind die Fig. ι und 2 schaubildliche Ansichten der beiden ineinanderzusetzenden Enden von Zementrohrabschnitten.
Fig. 3 ist eine Seitenansicht, welche zwei miteinander vereinigte Abschnitte zeigt, bei
denen der obere Teil des Nuten- oder Keilraumes nicht gefüllt ist.
Fig. 4 ist ein Längsschnitt durch zwei miteinander vereinigte Rohrabschnitte, bei denen
der obere Teil der Nut ausgefüllt ist.
Fig. 5 ist ein Querschnitt, der die innere Form darstellt, die den Boden des oberen
Nutenteiles abschließt, und zwar in der Stellung, in welcher das Ausgießen bzw. Ausschmieren
mit Zement o. dgl. vorgenommen wird.
Das eine Ende 1 eines jeden Abschnittes ist mit einem in achsialer Richtung vorstehenden
Rand 3 versehen, der rings um den inneren Umfang verläuft und gegen die äußere Oberfläche, wie in Fig. 1 dargestellt, abgesetzt
ist. Das andere Ende 2 des Rohrabschnittes besitzt einen äußeren vorspringenden Rand 4,
der sich jedoch nur über den unteren Teil des Umfanges erstreckt (Fig. 2). Dieser Rand
nimmt den unteren Teil des vorstehenden Randes 3 an dem Ende 1 des Rohrabschnittes
auf. Im oberen Teile verbleibt scmit ein Spalt zwischen den beiden Rohrabschnitten (Fig. 3).
Längs des Randes des Rohrendes 2 ist in der Ausdehnung des Spaltes eine unterschnitten e
Nut 5 (Fig. 4) angeordnet. Der Vorsprung 3 an dem Rohrende 1 ist kürzer als der ihn
aufnehmende Rand 4, so daß eine Nut 6 (Fig. 4) an der Innenseite über den unteren
Teil der beiden Rohrabschnittenden verläuft, die infolge Neigung der inneren Ränder der
Rohrabschnitte eine schwalbenschwanzartige unterschnittene Form aufweist (Fig. 4). In
jedem Rohrteil ist eine Geflecht verstärkung 7 von entsprechender Maschengröße, vorzugsweise
in Form einer Lage von sogenanntem Rohrgeflecht angeordnet; beide Geflechte ragen
zwischen den Rändern 4 und 3 so hervor, daß sie, wenn die beiden Rohrabschnitte zusammengesetzt
sind, einander überlappen (Fig. 3)·
Wenn die beiden Abschnitte in der dargestellten Weise miteinander vereinigt sind, wird
die Nut innerhalb des Rohres mit Zement o. dgl. ausgefüllt, indem gleichzeitig die überlappenden
Verstärkungsgewebe eingebettet werden. Darauf wird eine innere Form derart eingesetzt, daß der Boden des oberen Füllraumes
abgeschlossen wird. Diese Form besteht zweckmäßig aus zwei einander rechtwinklig
sich kreuzenden Achsialsteifen 8, 9 ■ und einer gebogenen Platte 10, die von jenen
Steifen ' getragen und noch durch Radialsteifen 11 versteift wird (Fig. 5). Wenn die
Form eingesetzt ist, wird sie durch einen Keil 12 o. dgl., der unter den Fuß der aufrechten
Steife 9 getrieben wird, fest gegen den oberen Teil des Rohres gepreßt. Alsdann
kann der Füllraum in dem oberen Teile des Rohrstoßes von außen mit Zement gefüllt
werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Verfahren zur Verbindung von Rohrabschnitten, dadurch gekennzeichnet, daß der vorstehende äußere Rand (4) an dem unteren Teile des einen Rohrabschnittes unter den vorstehenden kürzeren, um den ganzen Umfang des anderen Rohrabschnittes herumlaufenden Innenrand (3) geschoben wird und die in dem unteren Teile des Rohrstoßes entstehende, nach dem Innern offene, außen geschlossene Nut (6). ausgefüllt und der in dem oberen Teile des Rohr-Stoßes entstehende Spalt (7) nach Einlage ■ einer Innenform in das Rohr von außen geschlossen wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE257862C true DE257862C (de) |
Family
ID=515736
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT257862D Active DE257862C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE257862C (de) |
-
0
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