DE257764C - - Google Patents
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- DE257764C DE257764C DE1912257764D DE257764DA DE257764C DE 257764 C DE257764 C DE 257764C DE 1912257764 D DE1912257764 D DE 1912257764D DE 257764D A DE257764D A DE 257764DA DE 257764 C DE257764 C DE 257764C
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- DE
- Germany
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- Expired
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B05—SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05C—APPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05C17/00—Hand tools or apparatus using hand held tools, for applying liquids or other fluent materials to, for spreading applied liquids or other fluent materials on, or for partially removing applied liquids or other fluent materials from, surfaces
- B05C17/06—Stencils
- B05C17/08—Stencil holders
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Details Or Accessories Of Spraying Plant Or Apparatus (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 257764-KLASSE 75 c. GRUPPE
AUGUST KÜLPER in BERLIN-RUMMELSBURG.
Vorrichtung zum Spannen und Halten von Malerschablonen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. März 1912 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Spannen und Halten von Malerschablonen.
Sie besteht aus einer mit einer Handhabe versehenen Schiene, auf welcher ösen verschiebbar
und drehbar angeordnet sind, die als Träger für die auswechselbaren Leisten dienen, an die die jeweilig zu verwendende
Schablone festgeklemmt wird,' so daß sich die Leisten parallel oder in einem Winkel zueinander
geneigt einstellen lassen. Die wesentlichsten Merkmale der vorliegenden Erfindung
bestehen darin, daß die ösen derart federnd sind, daß sie die von ihnen getragenen Leisten
nach der zu bearbeitenden Fläche hin aus der Ebene der Schiene herauszudrücken vermögen,
welche Wirkung durch die Anordnung besonderer Federn noch unterstützt wird, wodurch
beim Arbeiten mit dem Halter ein glattes Anliegen der Schablone an der Decke ermöglicht wird. Die Federn sind außerdem
derart gebogen bzw. gespannt, daß sie das Bestreben haben, die Klemmleisten nicht nur
in Richtung der zu bemalenden Fläche aus der Ebene der Schiene herauszudrücken, sondem
auch in der Ebene der an ihr befestigten Schablone zu spreizen, so daß die Schablone
stets gespannt gehalten bleibt, wodurch überdies Längs- oder Querwellen in der Schablone,
die ein glattes Anliegen an der zu bemalenden Fläche verhindern würden, beseitigt werden.
Um dieses Spreizen der Schablone zu ermöglichen, besitzen die Leisten in ihren Haltern in Richtung der Ebene der Schablone
einen geeigneten Spielraum.
Ein derartiger Schablonenhalter ist auf der Zeichnung in einer als Beispiel gewählten
Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Ansicht des Halters mit einer daran angeklemmten Schablone und
Fig. 2 einen Schnitt nach Linie A-A der Fig. i, der die aus der Ebene der Schiene
nach Richtung der zu bemalenden Fläche hin herausgedrückten Leisten erkennen läßt.
Wie die Zeichnung erkennen läßt, besteht der Halter oder der Rahmen aus einer mit
einem Griff α versehenen Schiene b, vorteilhaft aus Holz oder einem anderen leichten Material,
beispielsweise Aluminium, an welcher oberhalb und unterhalb des Griffes «je ein Ausleger
oder ein Arm c gleitend geführt und durch eine Klemmvorrichtung in dem jeweilig gewünschten
Abstand feststellbar sind. Die Klemmvorrichtung ist derart eingerichtet, daß die Ausleger oder Arme c nicht nur rechtwinklig
zur Schiene, sondern in einem beliebigen Winkel geneigt festgestellt werden können,
um die Benutzung von Schablonen verschiedener Form, z. B. trapezförmigen, zu ermöglichen
bzw. den Halter unter Benutzung dreieckiger Schablonen zum Bemalen von Decken windschiefer Räume brauchbar zu
machen. Die Arme c sind an je einem vorn bei f zu einer Hülse umgebogenen Blechstück
angebracht, dessen hinterer flacher Teil k federnd ist und einen Bügel g trägt, der die
Schiene b umgreift und durch je eine Schraube h
den Arm c festzuklemmen gestattet. Das Ende der Schraube h ist mit einem Blech i
drehbar verbunden, durch welches die Öse g auf dem flachen Teil k des Armhalters befestigt
wird.
Beim Einspannen der Schablone legt der Maler diese mit der Längskante gegen die an
der Hinterseite der Schiene b aufgesetzte Richtleiste I und klemmt die Ober- und
Unterkante der Schablone mittels Klammern ο von an sich bekannter Art, wie sie beispielsweise
in der Photographic üblich sind, an die seitlichen Ausleger an. Er braucht dabei
zunächst nicht besondere Sorgfalt aufzuwenden ; denn zeigt die so eingespannte Schablone
Längs- oder Querwellen, die ein glattes Anliegen an der Decke verhindern würden, so
lassen sich diese in überaus einfacher Weise dadurch beseitigen, daß die Klemmvorrichtung
etwas gelöst und die Schablone durch Verstellung bzw. Verdrehung der Arme straff gespannt
wird, worauf die Arme in dieser Lage festgezogen werden und der Halter gebrauchsfertig
ist. Ein geeignetes Spreizen der Schablone wird dadurch noch erhöht, daß die Halter c in ihren Hülsen f derart Spiel
haben, daß sie unter Einfluß der Federn m in der Richtung der Schablone von dieser fortgedrückt
werden.
Um es dem Maler zu ermöglichen bzw. zu erleichtern, die eingespannte Schablone bequem
mittels des Griffes an der Wand oder der Decke leicht zur Anlage zu bringen, sind die
ösen in ihrem Teil k federnd und derart gebogen,
daß die Leisten bei Nichtgebrauch der Vorrichtung um einen geringen Winkel (vgl.
Fig. 2) aus der Ebene der Schiene I zu der zu bearbeitenden Fläche hin abgebogen sind.
Dies Herausbiegen aus der Ebene der Schiene kann durch besondere Federn unterstützt
werden, z. B. durch die bereits erwähnten Druckfedern m, deren freie Enden an den
umgebördelten Kanten des Bleches k befestigt sind, und deren andere Enden sich
gegen die Arme c legen und dort durch einen Haken η gegen Abgleiten gesichert sind, durch
welche Anordnung gleichzeitig die Leisten c an ihrem Platze gehalten werden.
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Spannen und Haiten von Malerschablonen, bestehend aus
einer mit einer Handhabe versehenen Schiene, auf welcher unter Vermittelung ■
von auf dieser sitzenden ösen auswechselbare Leisten zum Anklemmen der Schablone
parallel oder in einem Winkel zueinander geneigt verschiebbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die ösen in
ihrem Teil (k) derart federnd sind, daß sie die von ihnen getragenen Leisten (c)
nach der zu bearbeitenden Fläche hin aus der Ebene der Schiene herausbiegen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Herausbiegen
der Leisten (c) aus der Ebene der Schiene durch Federn (m) unterstützt wird,
die gleichzeitig die Leisten (c) an ihrem Platze halten und denselben eine Bewegung
in Richtung der Ebene der Schablone nach außen zu geben vermögen, zu welchem Zwecke die Leisten in ihren
Haltern mit geeignetem Spiel sitzen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE257764T | 1912-03-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE257764C true DE257764C (de) | 1913-03-18 |
Family
ID=515653
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1912257764D Expired DE257764C (de) | 1912-03-14 | 1912-03-14 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE257764C (de) |
-
1912
- 1912-03-14 DE DE1912257764D patent/DE257764C/de not_active Expired
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