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DE256945C - - Google Patents

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Publication number
DE256945C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
knife
sole
skiving
arm
trimming
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT256945D
Other languages
English (en)
Publication of DE256945C publication Critical patent/DE256945C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D8/00Machines for cutting, ornamenting, marking or otherwise working up shoe part blanks
    • A43D8/32Working on edges or margins
    • A43D8/34Working on edges or margins by skiving
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D8/00Machines for cutting, ornamenting, marking or otherwise working up shoe part blanks
    • A43D8/46Splitting
    • A43D8/48Splitting combined with skiving

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
.- M 256945 KLASSE 71 c. GRUPPE
V. St. A.
Maschine zum Beschneiden der Sohlen von Schuhwerk. Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. Juni 1912 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft Maschinen zum Beschneiden der Sohlen von Schuhwerk. Maschinen dieser Gattung sind dazu bestimmt, die vorläufig mit dem Schuh verbundene Laufsohle vor dem endgültigen Befestigen der letz-. teren zu bearbeiten, und zwar wird die Sohle beschnitten und ein zur Aufnahme der Doppelnaht dienender Riß hergestellt. Um dem Schuh ein leichtes und gefälliges Aussehen zu
ίο verleihen, hat man in der Regel den Gelenkteil desselben von Hand aus abgeschärft.
Die Erfindung bezweckt, Maschinen der genannten Gattung so auszubilden, daß das Abschärf en des Randteiles der Sohle gleichzeitig mit dem Beschneiden oder Herstellen des Sohlenrisses stattfindet. Das zu diesem Zweck vorgesehene Abschärfmesser wird für gewöhnlich oder während der Bearbeitung des Gelenkteiles in wirksamer Lage gehalten und gelangt, wenn die Vorderteilführung der Maschine während der Bearbeitung des Vorderteiles der Sohle in Wirkung tritt, ohne weiteres Zutun in unwirksame Lage. Damit die von dem Abschärfmesser hergestellte Abschrägung mit Bezug auf den Sohlenriß eine bestimmte Lage einnimmt, finden die senkrechten Bewegungen des Abschärfmessers und des Ritzmessers zweckmäßig gemeinsam statt.
Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung beispielsweise an einer Maschine nach dem Patent 110944 veranschaulicht, doch ist es klar, daß anderweitige Ausführungsformen möglich sind.
Fig. ι ist eine Seitenansicht der Maschine; das Gelenkschärfmesser ist in unwirksamer Lage dargestellt.
Fig. 2 ist eine ähnliche Ansicht wie Fig. i, das Gelenkschärfmesser in wirksamer Lage darstellend.
Fig. 3 ist eine Vorderansicht der Maschine.
Fig. 4 ist ein Längsschnitt nach der Linie 4-4 der Fig. 3.
Fig. 5 ist eine Einzelansicht der die Sohle stützenden Spindel und des an der letzteren angeordneten Ritzmessers.
Fig. 6 ist ein Schnitt nach der Linie 6-6 der Fig. 4.
Fig. 7 ist ein Grundriß, Einzelheiten darstellend.
. Die Wirkungsweise des Beschneidmessers 1, der Gelenkteilführung 2, der Vorschubplatte 3,. der Vorderteilführung 4, des Ritzmessers 5 und des auf und ab bewegbaren Sohlenwiderlagers 6 oder Werkstückträgers 6 entspricht der erwähnten Patentschrift. Damit der Vorderteil der Sohle schmäler als der Gelenkteil beschnitten werden kann, ist die Vorderteilführung 4 an dem Ende eines bewegbaren Armes 7 angeordnet. Der Arm 7 schwingt um einen in das Maschinengestell eingesetzten Zapfen 8 und trägt eine verstellbare Konsole 9. An dem unteren Ende der Konsole 9 ist ein auf einem Arm 15 aufliegender Block 10 angebracht. Das Ritzmesser 5 und das Sohlenwiderlager 6 sind an einem senkrecht gleitbaren Rahmen 11 angeordnet. Eine Seite des
Rahmens ii ist zu einer Zahnstange 12 ausgebildet, welche mit einem drehbaren Zahnbogen 13 in Eingriff steht. Der Zahnbogen wird durch einen gekrümmten Hebel 14 bewegt, dessen Arm 15 mit dem Block 10 in Berührung tritt, so daß die Abwärtsbewegung' des Armes 7 eine geringfügige Aufwärtsbewegung des Sohlenwiderlagers und des Ritzmessers herbeiführt. Das. Sohlenwiderlager 6 (Fig. 4 bis 6) besteht aus einer Antifriktionsrolle, die auf eine senkrechte Spindel 18 aufgesteckt ist. Die Spindel 18 findet in dem gleitbaren Rahmen 11 Aufnahme. Das Ritzmesser 5 ist mittels eines Klemmblockes 20 und einer Klemmschraube 21 verstellbar an der Spindel 18 angebracht. Ein Klinkenarm 22 sichert die Lage der Antifriktionsrolle mit Bezug auf die Spindel 18. Der Klinkenarm 22 kann bequem aus der Sperrlage herausgeschwungen werden, um Abnehmen der Antifriktionsrolle und Einstellung des Ritzmessers zu ermöglichen. Die bisher beschriebene Bauart und Wirkungsweise sind im Einklang mit der erwähnten Patentschrift.
Gemäß der Erfindung ist die Maschine mit einem Abschärfmesser ausgerüstet, welches hinter dem Beschneidmesser und dem Ritzmesser angeordnet ist, und welches während des ununterbrochenen Arbeitsganges der Messer 3 und 5 nach Willkür des Arbeiters in wirksame oder unwirksame Lage gebracht werden kann. Das Abschärfmesser soll den Rand des Sohlengelenkes abschrägen, damit die Sohle am Gelenk eine dünne Kante aufweist. Hierdurch wird dem Schuh ein leichtes und gefälliges Aussehen verliehen, und außerdem wird das später vorzunehmende Glätten der Sohle wesentlich erleichtert. Das' Abschärfmesser wird für gewöhnlich mit Bezug auf die Sohle in wirksamer Lage gehalten und wird selbsttätig in unwirksame Lage gebracht, wenn die Vorderteilführung in ihre wirksame Lage herabbewegt wird. Auf diese Weise wird das Zeitverhältnis der Bewegungen des Abschärfmessers in wirksame Lage und aus derselben heraus ohne besonderes Zutun des Arbeiters geregelt, und es ist auch nicht notwendig, den Geschwindigkeitsgrad der Maschine herabzusetzen oder die Einwirkung des Beschneidmessers und des Ritzmessers anderweitig zu beeinträchtigen. Das Abschärfmesser 25 ist in unmittelbarer Nähe des Ritzmessers 5 angeordnet und wirkt hinter dem genannten Messer auf die Sohle ein. Das Abschärfmesser 25 ist verstellbar an dem oberen Ende eines gekrümmten Hebels 26 angebracht, damit es mit Bezug auf das Ritzmesser in der erforderlichen Weise eingestellt werden kann. Der Arm 26 schwingt um einen in das untere Ende des Rahmens 11 eingesetzten Zapfen 28, so daß die senkrechten Bewegungen des Abschärf messers 25 und des Ritzmessers 5 gemeinsam stattfinden. Die durch die Einwirkung des Messers 25 hervorgebrachte Abschrägung erstreckt sich demnach unter allen Umständen von der Kante der Sohle bis zur Basis der Rißlippe (Fig. 2). Das Messer 25 wird für gewöhnlich durch eine Druckfeder 30 in wirksamer Lage gehalten. Die Feder 30 befindet sich zwischen der rückwärtigen Fläche des Armes 26 und dem Maschinengestell. Damit das Messer 25 während der Abwärtsbewegung der Vorderteilführung aus seiner wirksamen Lage herausbewegt wird, ist an dem Hebel 14 eine Knagge 31 angebracht, die mit einem seitlichen Stift 32 des Armes 26 zusammenwirkt. Wenn der Hebel 14 durch Abwärtsbewegung des Armes 7 geschwungen wird, so trifft die Knagge 31 mit dem Stift 32 zusammen und schwingt den Arm 26 unter Überwindung der Spannung der Feder 30, wobei das Messer 25 von dem Werkstück hinwegbewegt wird. Die Tiefe des von dem Messer 25 herzustellenden Schnittes kann durch Verstellung einer in dem unteren Teil des Armes 26 hineingeschraubten Schraube 33 verändert werden. Das freie Ende der Schraube 33 trifft mit einer Fläche des Rahmens 11 zusammen. Eine Sperrmutter 34 sichert die Schraube 33 in eingestellter Lage.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Maschine zum Beschneiden der Sohlen von Schuhwerk, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit einem Abschärfmesser (25) ausgerüstet ist, welches zum Abschärf en des Randteiles der Sohle dient, um eine dünne Sohlenkante herzustellen.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Abschärfmesser (25) für gewöhnlich zwecks Abschärfens des Gelenkteiles der Sohle in wirksamer Lage gehalten wird und in . unwirksame Lage gebracht wird, wenn die Vorderteilführung während des Beschneidens des Vorderteiles der Sohle zur Einwirkung gelangt.
3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die senkrechten Bewegungen des Abschärfmessers (25) und des Ritzmessers (5) gemeinsam stattfinden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
DENDAT256945D Active DE256945C (de)

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