DE256945C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE256945C DE256945C DENDAT256945D DE256945DA DE256945C DE 256945 C DE256945 C DE 256945C DE NDAT256945 D DENDAT256945 D DE NDAT256945D DE 256945D A DE256945D A DE 256945DA DE 256945 C DE256945 C DE 256945C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- knife
- sole
- skiving
- arm
- trimming
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 238000009966 trimming Methods 0.000 claims description 8
- 210000002455 dental arch Anatomy 0.000 description 2
- 241000182341 Cubitermes group Species 0.000 description 1
- 230000000903 blocking effect Effects 0.000 description 1
- 230000006835 compression Effects 0.000 description 1
- 238000007906 compression Methods 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 238000009499 grossing Methods 0.000 description 1
- 238000003754 machining Methods 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 1
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43D—MACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
- A43D8/00—Machines for cutting, ornamenting, marking or otherwise working up shoe part blanks
- A43D8/32—Working on edges or margins
- A43D8/34—Working on edges or margins by skiving
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43D—MACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
- A43D8/00—Machines for cutting, ornamenting, marking or otherwise working up shoe part blanks
- A43D8/46—Splitting
- A43D8/48—Splitting combined with skiving
Landscapes
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
.- M 256945 KLASSE 71 c. GRUPPE
V. St. A.
Maschine zum Beschneiden der Sohlen von Schuhwerk. Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. Juni 1912 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft Maschinen zum Beschneiden der Sohlen von Schuhwerk.
Maschinen dieser Gattung sind dazu bestimmt, die vorläufig mit dem Schuh verbundene Laufsohle
vor dem endgültigen Befestigen der letz-. teren zu bearbeiten, und zwar wird die Sohle
beschnitten und ein zur Aufnahme der Doppelnaht dienender Riß hergestellt. Um dem
Schuh ein leichtes und gefälliges Aussehen zu
ίο verleihen, hat man in der Regel den Gelenkteil
desselben von Hand aus abgeschärft.
Die Erfindung bezweckt, Maschinen der genannten Gattung so auszubilden, daß das Abschärf
en des Randteiles der Sohle gleichzeitig mit dem Beschneiden oder Herstellen des
Sohlenrisses stattfindet. Das zu diesem Zweck vorgesehene Abschärfmesser wird für gewöhnlich
oder während der Bearbeitung des Gelenkteiles in wirksamer Lage gehalten und gelangt,
wenn die Vorderteilführung der Maschine während der Bearbeitung des Vorderteiles der
Sohle in Wirkung tritt, ohne weiteres Zutun in unwirksame Lage. Damit die von dem
Abschärfmesser hergestellte Abschrägung mit Bezug auf den Sohlenriß eine bestimmte Lage
einnimmt, finden die senkrechten Bewegungen des Abschärfmessers und des Ritzmessers
zweckmäßig gemeinsam statt.
Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung beispielsweise an einer Maschine nach
dem Patent 110944 veranschaulicht, doch ist es klar, daß anderweitige Ausführungsformen
möglich sind.
Fig. ι ist eine Seitenansicht der Maschine;
das Gelenkschärfmesser ist in unwirksamer Lage dargestellt.
Fig. 2 ist eine ähnliche Ansicht wie Fig. i,
das Gelenkschärfmesser in wirksamer Lage darstellend.
Fig. 3 ist eine Vorderansicht der Maschine.
Fig. 4 ist ein Längsschnitt nach der Linie 4-4 der Fig. 3.
Fig. 5 ist eine Einzelansicht der die Sohle stützenden Spindel und des an der letzteren
angeordneten Ritzmessers.
Fig. 6 ist ein Schnitt nach der Linie 6-6 der Fig. 4.
Fig. 7 ist ein Grundriß, Einzelheiten darstellend.
. Die Wirkungsweise des Beschneidmessers 1, der Gelenkteilführung 2, der Vorschubplatte 3,.
der Vorderteilführung 4, des Ritzmessers 5 und des auf und ab bewegbaren Sohlenwiderlagers
6 oder Werkstückträgers 6 entspricht der erwähnten Patentschrift. Damit der Vorderteil
der Sohle schmäler als der Gelenkteil beschnitten werden kann, ist die Vorderteilführung
4 an dem Ende eines bewegbaren Armes 7 angeordnet. Der Arm 7 schwingt um einen in das Maschinengestell eingesetzten
Zapfen 8 und trägt eine verstellbare Konsole 9. An dem unteren Ende der Konsole 9 ist ein
auf einem Arm 15 aufliegender Block 10 angebracht. Das Ritzmesser 5 und das Sohlenwiderlager
6 sind an einem senkrecht gleitbaren Rahmen 11 angeordnet. Eine Seite des
Rahmens ii ist zu einer Zahnstange 12 ausgebildet,
welche mit einem drehbaren Zahnbogen 13 in Eingriff steht. Der Zahnbogen
wird durch einen gekrümmten Hebel 14 bewegt, dessen Arm 15 mit dem Block 10 in
Berührung tritt, so daß die Abwärtsbewegung' des Armes 7 eine geringfügige Aufwärtsbewegung
des Sohlenwiderlagers und des Ritzmessers herbeiführt. Das. Sohlenwiderlager 6
(Fig. 4 bis 6) besteht aus einer Antifriktionsrolle, die auf eine senkrechte Spindel 18 aufgesteckt
ist. Die Spindel 18 findet in dem gleitbaren Rahmen 11 Aufnahme. Das Ritzmesser
5 ist mittels eines Klemmblockes 20 und einer Klemmschraube 21 verstellbar an
der Spindel 18 angebracht. Ein Klinkenarm 22 sichert die Lage der Antifriktionsrolle mit
Bezug auf die Spindel 18. Der Klinkenarm 22 kann bequem aus der Sperrlage herausgeschwungen
werden, um Abnehmen der Antifriktionsrolle und Einstellung des Ritzmessers zu ermöglichen. Die bisher beschriebene Bauart
und Wirkungsweise sind im Einklang mit der erwähnten Patentschrift.
Gemäß der Erfindung ist die Maschine mit einem Abschärfmesser ausgerüstet, welches
hinter dem Beschneidmesser und dem Ritzmesser angeordnet ist, und welches während
des ununterbrochenen Arbeitsganges der Messer 3 und 5 nach Willkür des Arbeiters in wirksame
oder unwirksame Lage gebracht werden kann. Das Abschärfmesser soll den Rand des Sohlengelenkes
abschrägen, damit die Sohle am Gelenk eine dünne Kante aufweist. Hierdurch wird dem Schuh ein leichtes und gefälliges
Aussehen verliehen, und außerdem wird das später vorzunehmende Glätten der Sohle
wesentlich erleichtert. Das' Abschärfmesser wird für gewöhnlich mit Bezug auf die Sohle
in wirksamer Lage gehalten und wird selbsttätig in unwirksame Lage gebracht, wenn die
Vorderteilführung in ihre wirksame Lage herabbewegt wird. Auf diese Weise wird das
Zeitverhältnis der Bewegungen des Abschärfmessers in wirksame Lage und aus derselben
heraus ohne besonderes Zutun des Arbeiters geregelt, und es ist auch nicht notwendig, den
Geschwindigkeitsgrad der Maschine herabzusetzen oder die Einwirkung des Beschneidmessers
und des Ritzmessers anderweitig zu beeinträchtigen. Das Abschärfmesser 25 ist in unmittelbarer Nähe des Ritzmessers 5 angeordnet
und wirkt hinter dem genannten Messer auf die Sohle ein. Das Abschärfmesser
25 ist verstellbar an dem oberen Ende eines gekrümmten Hebels 26 angebracht, damit es
mit Bezug auf das Ritzmesser in der erforderlichen Weise eingestellt werden kann. Der
Arm 26 schwingt um einen in das untere Ende des Rahmens 11 eingesetzten Zapfen 28,
so daß die senkrechten Bewegungen des Abschärf messers 25 und des Ritzmessers 5 gemeinsam
stattfinden. Die durch die Einwirkung des Messers 25 hervorgebrachte Abschrägung
erstreckt sich demnach unter allen Umständen von der Kante der Sohle bis zur Basis der Rißlippe (Fig. 2). Das Messer 25
wird für gewöhnlich durch eine Druckfeder 30 in wirksamer Lage gehalten. Die Feder 30
befindet sich zwischen der rückwärtigen Fläche des Armes 26 und dem Maschinengestell. Damit
das Messer 25 während der Abwärtsbewegung der Vorderteilführung aus seiner wirksamen
Lage herausbewegt wird, ist an dem Hebel 14 eine Knagge 31 angebracht, die mit
einem seitlichen Stift 32 des Armes 26 zusammenwirkt. Wenn der Hebel 14 durch Abwärtsbewegung
des Armes 7 geschwungen wird, so trifft die Knagge 31 mit dem Stift 32 zusammen
und schwingt den Arm 26 unter Überwindung der Spannung der Feder 30, wobei das Messer 25 von dem Werkstück hinwegbewegt
wird. Die Tiefe des von dem Messer 25 herzustellenden Schnittes kann durch Verstellung einer in dem unteren Teil des
Armes 26 hineingeschraubten Schraube 33 verändert werden. Das freie Ende der Schraube
33 trifft mit einer Fläche des Rahmens 11 zusammen. Eine Sperrmutter 34 sichert die
Schraube 33 in eingestellter Lage.
Claims (3)
1. Maschine zum Beschneiden der Sohlen von Schuhwerk, dadurch gekennzeichnet,
daß sie mit einem Abschärfmesser (25) ausgerüstet ist, welches zum Abschärf en des
Randteiles der Sohle dient, um eine dünne Sohlenkante herzustellen.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Abschärfmesser
(25) für gewöhnlich zwecks Abschärfens des Gelenkteiles der Sohle in wirksamer Lage gehalten wird und in . unwirksame
Lage gebracht wird, wenn die Vorderteilführung während des Beschneidens des Vorderteiles der Sohle zur Einwirkung gelangt.
3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die senkrechten Bewegungen
des Abschärfmessers (25) und des Ritzmessers (5) gemeinsam stattfinden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE256945C true DE256945C (de) |
Family
ID=514904
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT256945D Active DE256945C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE256945C (de) |
-
0
- DE DENDAT256945D patent/DE256945C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE256945C (de) | ||
| DE1435310A1 (de) | Schaerfmaschine | |
| DE630376C (de) | Sohlenrissmaschine | |
| DE532062C (de) | Maschine zum Beschneiden des Bezugrandes von Absaetzen | |
| DE403262C (de) | Maschine zum Beschneiden des ueberstehenden Oberlederrandes von Schuhwerk mit nach aussen gewendetem Oberlederrand | |
| DE240298C (de) | ||
| DE662317C (de) | Verfahren und Maschine zum Bearbeiten des Schaftrandes von Schuhen | |
| DE279574C (de) | ||
| DE519795C (de) | Maschine zum Zurichten der Sohlenferse fuer die Absatzbefestigung | |
| DE562261C (de) | Verfahren und Maschine zum Anbringen eines Bodenrisses und eines Kantenrisses an Schuhwerksohlen | |
| DE613597C (de) | Verfahren und Maschine zum Beschneiden von Sohlen | |
| DE439194C (de) | Sohlenbeschneid- und Rissmaschine | |
| DE262672C (de) | ||
| DE269985C (de) | ||
| DE286332C (de) | ||
| DE634058C (de) | Maschine zum Auftragen von Klebstoff auf Schuhboeden, insbesondere auf den Randteil eines Rahmenschuhbodens | |
| DE236183C (de) | ||
| DE608763C (de) | Verfahren zur Herstellung von Schuhbodenbestandteilen | |
| DE488657C (de) | Maschine zum Rissen von Sohlen | |
| DE688422C (de) | Vorrichtung zum Verbinden von Leder und aehnlichen weichen Stoffen | |
| DE246143C (de) | ||
| DE256328C (de) | ||
| DE263541C (de) | ||
| DE175997C (de) | ||
| DE104556C (de) |