DE256816C - - Google Patents
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- DE256816C DE256816C DENDAT256816D DE256816DA DE256816C DE 256816 C DE256816 C DE 256816C DE NDAT256816 D DENDAT256816 D DE NDAT256816D DE 256816D A DE256816D A DE 256816DA DE 256816 C DE256816 C DE 256816C
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C03—GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
- C03B—MANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
- C03B9/00—Blowing glass; Production of hollow glass articles
- C03B9/13—Blowing glass; Production of hollow glass articles in gob feeder machines
- C03B9/14—Blowing glass; Production of hollow glass articles in gob feeder machines in "blow" machines or in "blow-and-blow" machines
- C03B9/16—Blowing glass; Production of hollow glass articles in gob feeder machines in "blow" machines or in "blow-and-blow" machines in machines with turn-over moulds
- C03B9/165—Details of such machines, e.g. guide funnels, turn-over mechanisms
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- Materials Engineering (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Blow-Moulding Or Thermoforming Of Plastics Or The Like (AREA)
- Processing And Handling Of Plastics And Other Materials For Molding In General (AREA)
Description
KAISERLICHES
Es sind Glasblasemaschinen bekannt, bei denen die Külbelformen beim Umschwenken
. aus der ersten in die zweite Arbeitsstellung nicht auf die Tischplatte oder eine andere
Form als Boden unten abschließende Fläche treffen, vielmehr unter Bremsung ihrer Wendevorrichtung
gegen Ende der Schwenkbewegung sich sanft und stoßfrei in wagerechter Lage
anhalten, worauf erst der senkrecht bewegliehe Formboden in die Höhe geht.
Hierbei dient die senkrecht bewegliche Tischplatte nicht zum Abschließen der Külbelform,
sondern nach dem öffnen dieser Form und Umlegen der Fertigform um das Külbel zum
Abschließen dieser letzteren.
Das bekannte Mittel dient gemäß der Erfindung zur Lösung einer anderen Aufgabe,
nämlich bei Maschinen vorgenannter Art ein Vorblasen des Külbels in der Külbelform zu
ermöglichen, und zwar im Gegensatze zu den älteren Maschinen, in einer unten durch einen
Boden geschlossenen Külbelform.
Nun ist es ferner bekannt, die Külbelform an einem Schwenkarme aus der umgekehrten
Füllstellung in die aufrechte Vorblasestellung zu bewegen und das Vorblasen des Külbels
in der aufgerichteten und unten durch einen Boden abgeschlossenen Vorform zu bewerkstelligen.
Demgegenüber besteht die Erfindung darin, daß die Fläche, welche die Külbelform zum
Zwecke des bekannten Vorblasens bei geschlossener Külbelform unten abschließen soll,
senkrecht verschiebbar an der Maschine angebracht ist, so daß sie gegen die in der ungefahren
Blasestellung angehaltene Külbelform aufsteigen und sie nötigenfalls bis zu genau
senkrechter Stellung wieder anheben kann.
Auf den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dar-
gestellt.
Es zeigt:
Fig. ι die Vorrichtung im senkrechten Längsschnitt,
Fig. 2 dieselbe im Grundriß,
Fig. 3 dieselbe im Querschnitt nach Linie A-B der Fig. 2 und
Fig. 4 dieselbe im Querschnitt nach Linie C-D der Fig. 2.
Die Tischplatte 1 ist inmitten des Maschinenrahmens
verschiebbar und ruht auf Stützböcken 2, 3, deren Außenteile in Schienen der Konsolen 4, 5 geradlinig geführt und zu
Zahnstangen 6, 7 ausgebildet sind. Diese kämmen mit Stirnrädern 8, 9, die auf den in
den Konsolen 4, 5 gelagerten Wellen 10, 11 sitzen. An den vorderen Enden der Wellen
10, 11 befinden sich Kegelräder 12, 13, die im
Eingriff stehen mit entsprechenden Kegelrädern 14, 15 der Welle 63, die in den Lagern
64, 65, 66 läuft und von dem Schwinghebel 31 angetrieben wird, der seinerseits durch den
Zylinder 62 bewegt wird.
Auf der Welle 16, die in den Lagern 21, 22,
23, 24 läuft, sitzen Kegelräder 25, 26, die mit entsprechenden Kegelrädern 27, 28 der Welle
29, 30 zusammenwirken. Die Stirnräder 32, 33 der Welle 29, 30 greifen in Zahnstangen 34, 35
der Schlitten 36, 37 der Schneidmesser 38, 39 ] ein. Die Welle 16 wird durch Zylinder 20 in
Umlauf versetzt, und zwar kämmt das Stirnrad 17 mit der Zahnstange 18 der Kolbenstange
19, deren Kolben in dem Antriebszylinder 20 läuft. Die Kopfplatten 40, 41 der
Schneidmesserschlitten werden durch Stützen 42, 43 getragen, deren Rollen 44, 45 auf der
Mittelplatte 46 des Maschine'nrahmens laufen.
In der mittleren öffnung 54 der beweglichen
Tischplatte 1 befindet sich der Kippboden 47. Der Kippbodenträger 48 ist als
einarmiges Schwingglied ausgebildet und mittels Welle 49 in den Lagern 50, 51 drehbar
gehalten. Die Unterseite des Kippbodenträgers 48 bildet eine mit der Ebene der Platte 47 parallele Fläche 52 und eine im
spitzen Winkel zu ihr liegende Schrägfläche 53. Ist der Kippbodenträger nicht unterstützt, so
schwingt er um seine Welle 49 abwärts in hängende Lage, in der er die Öffnung 54
vollständig freigibt. Die Stirnräder 55, die noch auf der Welle 30 aufgekeilt sind, kämmen
mit in dem feststehenden Rahmenteil sich führenden Zahnstangen'56, welche durch
Glieder 57 gelenkig mit einem Schlittenkörper verbunden sind, dessen durch eine Strebe 59
verbundenen und gegeneinander versteiften Führungswangen 58 in den Seitenwandungen
des senkbaren Tisches gleiten. Die Wangen tragen ferner eine Welle 60, auf der Rollen 61
sitzen. Diese stützen, wie aus Fig. 1 ersichtlich, den Kippboden 47, 48 und halten ihn in
seiner wagerechten Gebrauchslage fest.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende (dabei ist die Einrichtung der hier
nicht beschriebenen Teile der Maschine im wesentlichen wie bei der in der Patentschrift
185052 beschriebenen Maschine gedacht):
Die geschlossene Külbelform schwenkt von der ersten Arbeitsstelle auf die zweite und
dreht sich um 180 °. Hierbei befindet sich die bewegliche Tischplatte 1 mit dem wagerecht
stehenden Kippboden 47 in gesenkter Lage, und die Schneidmesser 38, 39 sind in die Öffnungslage ausgerückt (s. Fig. 1). Die
Wendevorrichtung wird während des letzteren Teiles ihrer Bewegung um 180° gebremst, so
daß sie in langsamem Gange die wagerechte Lage erreicht und die Form sich stoßfrei in
die senkrechte Lage begibt. Nunmehr wird durch Aufwärtsbewegung des Hebels 31 die
Welle 63 gedreht, die in den Lagern 64, 65 und 66 läuft und diese Bewegung durch Kegelräder
12, 14 und 13, 15 auf die Stirnräder
8, 9 übertragen, die ihrerseits die Zahnstangen 6, 7, die Böcke 2,3 und dadurch die bewegliche
Tischplatte 1 anheben. Der in der Tischplatte befindliche Kippboden 47 ist so eingestellt,
daß er die Platte um einen geringen Betrag überragt. Infolgedessen legt sich bei
der höchsten Stellung des Tisches 1, in der er genau mit der Mittelplatte 45 in einer
Ebene liegt, der Kippboden 47 an das Füllbecken der Form, d. h. die trichterförmige,
zum Einfüllen des Glases dienende Bodenöffnung an und dichtet es ab.
Durch die Hebung des Kippbodens wird nur die Form in senkrechter Richtung durch
den Boden 47 angehoben, um das Durchhängen der Teile (besonders des die Vorform tragenden Armes der Wendevorrichtung) und
deren Abweichung von der genauen Lage aufzuheben, wohingegen die Wendevorrichtung
selbst schon in völlig sanfter und stoßfreier Weise in die wagerechte Lage gebracht und
in ihr durch Sperrung trotz nachträglichen Anhebens der Form festgehalten wird. Die
Form muß also an der Wendevorrichtung verschiebbar gelagert sein. Den freistehenden
Flaschenkopf umfaßt nunmehr die Kopfzange. Das Külbel wird ausgeblasen, wobei seine Ausdehnung
in der Länge infolge der Abdichtung des Kippbodens 47 gegen die Form begrenzt ist. Ist dies geschehen, so wird zuerst. die
Form geöffnet und auf den beweglichen Tisch, als Unterlage entlang gleitend, zurückgezogen.
Hierauf setzt der Antriebszylinder 20 ein und bewegt die Welle 16. Diese Bewegung wird
durch Kegelräder 25, 27, 26 und 28 auf die Stirnräder 32, 33 übertragen. Diese verschieben
die zugehörigen Zahnstangen 34, 35 und die Schlitten 36, 37 der Schneidmesser, so daß
diese genähert werden. Gleichzeitig bewegen die Zahnräder 55 den Zahnstangenschlitten
56, 57 nach der Schrägfläche 53 des Kippbodenträgers 48 zu. Die Rollen 61 geben
letzteren frei, so daß der Kippboden 47 infolge seines Eigengewichtes abwärts schwingt
und die Öffnung 54 vollständig freigibt. Die Schneidmesser haben sich inzwischen geschlossen,
und das abgeschnittene Glas kann frei fallen. Nach diesem Vorgange kehrt der Kolben des Antriebszylinders 20 um. Welle 16
und die von ihr beeinflußten Getriebeteile 25, 27, 26, 28, 32, 33, 36, 37, 38, 39, 55, 56, 57
laufen in entgegengesetztem Sinne um. Die Messerschlitten gehen also auseinander, und
die Rollen 61 gleiten an der schrägen Fläche 53 des Kippbodenträgers 48 entlang und heben
diesen an, so daß der Kippboden wieder in die Öffnung 54 eintritt und seine wagerechte
Lage einnimmt, in der er durch die Rollen festgehalten wird. Nun wird der bewegliche
Tisch ι durch Umkehrung der Bewegungen des Hebels 31 abwärts bewegt, wodurch er
sich wieder in die Anfangsstellung begibt. Dem steht der im Tisch gelagerte Schlitten 58
nicht im Wege, weil er gelenkig mit seinen Zahnstangen 56 verbunden ist. Gleichzeitig
wird die mit der Bewegung des Tisches gekuppelte Kopfzange mit den Külbeln von der
zweiten auf die dritte Arbeitsstelle geschwenkt, ebenso wie sie auch bei der Auf-wärtsbewegung
des Tisches leer von der dritten auf die zweite Arbeitsstelle zurückgebracht wird!
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:i. Glasblasemaschine, bei welcher die Külbelform an einem Schwenkarme aus derίο umgekehrten Füllstellung in die aufrechte Vorblasestellung bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Fläche (i), welche die Külbelform zum Zwecke des bekannten Vorblasens bei geschlossener Külbelform unten abschließen soll, senkrecht verschiebbar an der Maschine angebracht ist, so däß sie gegen die in der ungefähren Biasesteliung angehaltene Külbelform aufsteigen und sie nötigenfalls bis zu genau senkrechter Stellung wieder anheben kann.
- 2. Ausführungsform der Maschine gemäß Anspruch 1 mit einer Vorrichtung zum Abschneiden des vorgeblasenen Külbels am unteren Ende, dadurch gekennzeichnet, daß der mittlere, die Külbelform unten abschließende Teil der senkrecht verschiebbaren Fläche als ein besonderer und gelenkig befestigter Teil (47) ausgebildet ist, so daß er weggeklappt werden kann, und daß die abgeschnittenen Glasreste durch die entstandene Öffnung hindurchfallen können.
- 3. Ausführungsform der Maschine gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der gelenkig befestigte Teil (47) in mechanischer Verbindung mit der Öffnungsbewegung der Abschneidmesser (38) angehoben und festgestellt wird und beim Zusammengehen der Messer gelöst und fallen gelassen wird.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE256816C true DE256816C (de) |
Family
ID=514791
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT256816D Active DE256816C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE256816C (de) |
-
0
- DE DENDAT256816D patent/DE256816C/de active Active
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