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DE256494C - - Google Patents

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Publication number
DE256494C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stops
speed controller
wings
controller according
stroke
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT256494D
Other languages
English (en)
Publication of DE256494C publication Critical patent/DE256494C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H1/00Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
    • D01H1/14Details
    • D01H1/20Driving or stopping arrangements
    • D01H1/24Driving or stopping arrangements for twisting or spinning arrangements, e.g. spindles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
256494-KLASSE 76 c. GRUPPE
den Motorregulator überträgt.
Zusatz zum Patent 249357.*)
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. Mai 1912 ab. Längste Dauer: 18. Februar 1926.
Die nachstehend beschriebene Erfindung betrifft eine Ausführungsform des Reglers, bei welcher für die unabhängige Änderung der Hubdauer eines Hebels die peripherische Ver-Stellung eines Anschlages benutzt wird.
Die Zeichnung stellt in Fig. 1 den Regler schematisch in Vorderansicht dar. Fig. 2 gibt eine Seitenansicht der Schwingvorrichtung für Welle B und Fig. 3 eine Seitenansicht der Klinkvorrichtung für die Schaltvorrichtung der Welle A.
In Fig. ι ist der Deutlichkeit wegen die Darstellung der Konstruktion teilweise unterblieben ; diese ergibt sich leicht aus den angegebenen Mittel- nnd Teilkreislinien und aus Fig. 2.
Auf der Welle A sitzen fest zwei Zahnräder ι und 2, von denen das erstere direkt, das zweite über ein Zwischenrad auf die Räder 3 und 4 mit Übersetzung 1: 1 treiben. Diese Räder sitzen fest auf Zapfen 5 und 6, welche in den Tragarmen 7 und 8 drehbar gelagert sind. Diese Tragarme sind um Welle A drehbar und an den Skalen 9 und 10 einstellbar. Die Zapfen 5 und 6 tragen auf der äußeren Armseite festsitzende Mitnehmerscheiben 11 und 12, auf welchen die Stellhebel 13 und 14 mittels der Schrauben 15 und 16 einstellbar sind.
An diesen Stellhebeln sitzen links neben den die Flügel 17 und 18 bewegenden Rollen 19 und 20 einseitig wirkende Sperrhaken 21 und 22. Diese Sperrhaken bewirken in ihrer Höchstlage bei Rechtsdrehung der Stellhebel mit Hilfe der einseitig gezahnten Klinkenhebel 23 und 24 das Auslösen der zuhängigeri Klinke 25. Die Klinkenhebel führen sich mit Hilfe eines Langloches an einem im Gestell des Drehzahlreglers befestigten Stifte 55.
Die Klinke 25 hält in der gezeichneten höchsten Stellung die belasteten Flügel 17 und 18, welche an beiden Enden durch Stege 26 und 27 verbunden sind, an dem auf der Mitte des Steges 27 befindlichen Anschlag 28 fest. Die gestrichelt gezeichnete Tiefstlage der Flügel ist durch Anschlag 29 festgelegt. Die Arbeitsfläche der Flügel bildet zweckmäßig in der Höchstlage einen um die Welle A geschlagenen Kreisbogen oder eine Kurve von solcher Krümmung, daß die nach Einstellung der Hebel 13 und 14 durch eine Verstellung der Arme 7 und 8 sich ergebende relative Bewegung der Rollen 19 und 20 gegen die Arme 7 und 8 dadurch ausgeglichen wird.
*) Frühere Zusatzpatente: 249975, 249976 und 249977.
Von der Achse 30 der Flügel wird in der in dem Hauptpatent beschriebenen Weise das Gestänge bewegt.
Die Arbeitsweise bei der willkürlich angenommenen Rechtsdrehung der Welle A ist folgende. Das Rad 1 erteilt dem Stellhebel 13 linksläufige und das Rad 2 dem Stellhebel 14 rechtsläufige Bewegung, wobei die Übersetzung von der Spinnmaschine auf die Welle A so bemessen ist, daß diese und damit die Stellhebel nahezu eine ganze Umdrehung bei einer vollen Spinnperiode ausführen.
Dargestellt ist der Zeitpunkt des Beginnens der Hauptperiode nach vollendetem Anspinnen, was durch Heben des Flügels 17 mittels der linksdrehenden Rolle 19 aus der gestrichelt gezeichneten Anfangsstellung für die Drehzahländerungen vor sich gegangen war. Die diesen beiden Stellungen beispielsweise entsprechenden Lagen der rechtsdrehenden, das Endspinnen bewirkenden Rolle 20 sind ebenfalls gestrichelt bzw. ausgezogen wiedergegeben.
Nach etwas mehr als einer halben Kreisbewegung erreicht die Rolle 20 ihren größten Abstand von A, womit der zugehörige Sperrhaken 22 in Eingriff kommt uud bei Weiterdrehung durch Mitnehmen des Klinkenhebels 24 die Klinke 25 auslöst. Dadurch sinken die Flügel 17 und 18 fortschreitend mit der Abwärtsbewegung der Rolle 20 und bewirken . in bereits bekannter Weise die allmähliche Drehzahlverminderung für das Endspinnen.
Da der Sperrhaken 22 der Klinke 25 eine mehrfach größere als die zur Auslösung notwendige Bewegung gibt, bevor er aus dem gezahnten Klinkenhebel 24 austritt und damit die Klinke 25 wieder freigibt, stößt diese beim Zurückschwingen gegen die Außenfläche des durch das Sinken der Flügel 17 und 18 angestiegenen Anschlages 28, so daß diese ausgelöst bleiben.
Wird nuri das Schaltwerk der Maschine zwecks Wiederbeginn zurückgedreht, so steigt Rolle 20 linksdrehend, die Flügel 17 und 18 hebend, an, die Klinke 25 fällt wieder ein, wird gleich darauf durch den Sperrhaken 21 der nun rechtsdrehenden Rolle 19 wieder ausgelöst, und diese sinkt unter Mitnahme der Flügel bis zu deren Anschlag 29 in die betriebsmäßige Anfangsstellung.
Durch Verstellen der Stellhebel 13 und 14 auf ihren Mitnehmerscheiben 11 und 12 kann man den Beginn der Flügelbewegung und durch Verstellen der die Mitnehmerscheiben tragenden Arme 7 und 8 um Welle A kann man die Dauer dieser Bewegung in den praktisch erforderlichen Grenzen einstellen.
Die Bogenform der Flügel und der Zahnflächen sichert dabei unverändertes Beibehalten der Hubgröße und richtiges Arbeiten der Ver- j riegelung bei jeder möglichen Stellung der Tragarme 7 und 8.
Die Schwingvorrichtung der Welle B erklärt sich aus Vorstehendem. Abweichend ist die Verriegelung der ebenfalls belasteten Flügel und die Übersetzung zu einem der Stellhebel. Die Verriegelung wird einfacher, weil nur eine Drehrichtung zu berücksichtigen ist. Sie wird von dem Flügel 31 (für die Drehzahl verminderung) wie folgt bewegt:
Die auf dem Stellhebel 41 befestigte, in ihrer höchsten Stellung dargestellte doppelbreite linksdrehende Rolle 32 hatte den Belastungshebel 33 aus seiner unteren gestrichelten Lage mitgenommen, wodurch sein mit einem Anschlag 34 der Klinke 35 zusammenarbeitender Anschlag 36 sich von diesem entfernte und der Klinke ein Auslösen gestattet, sobald die Rolle 32 den Flügel 31 mit Nase 52 etwas angehoben hatte. Beim nun beginnenden Sinken der durch gemeinsame Nabe 37 verbundenen Flügel 31 und 38 kommt die durch das Übergewicht des mitsinkenden Hebels 33 wieder mitgenommene Klinke 35 mit Verspätung vor dem Anschlag 52 an, so daß die Flügel bis zu ihrem Anschlag 39 weiter sinken können.
Durch die das Ansteigen der Flügel bewirkende Rolle 40 erfolgt dann in deren Höchstlage wieder das Einklinken.
Die Übersetzung zu dem das Sinken der Flügel und damit der Drehzal bewirkenden Stellhebel 41 wurde 1: 2 gewählt, weil bei den meisten Maschinen das für das Sinken der Drehzahl maßgebende Ansteigen der Ringbank etwa doppelt solange dauert als das Sinken derselben.
Dieser Stellhebel 41 macht also bei einem Auf- und Niedergang der Ringbank nur eine halbe Umdrehung und erfordert daher eine weitere, um i8o° versetzte Rolle 32^, welche sich in der Arbeit mit der ersten Rolle 32 abwechselt. Um bei den noch vorkommenden äußersten Regelungsstellungen, wie sie durch Verdrehen dsr Stellhebel 41 und 42 auf ihren Mitnehmerscheiben 43 und 44 sowie durch Verstellen dieser mit ihren Tragarmen 49 und 50 an den Skalen 53 und 54 um Welle B nach links erhalten werden können, Brüche zu vermeiden, wird der die beiden Rollen 32 und 32^ tragende Doppelhebel 45 unter Zwischenschaltung einer im Drehsinne wirkenden, den Hebel 45 gegen den am Stellhebel 41 angebrachten Anschlag 46 drückenden Feder 47 angetrieben.
Diese Feder kommt in dem Falle zur Wirkung, daß die Rolle 40 die Flügel noch nicht ganz gehoben hat und die Rolle 32 (32") sich bereits nahe vor der Höchst stellung befinden sollte, um sofort anschließend an das Heben mit dem Sinken beginnen zu können.
In diesem Falle findet die im Ansteigen von rechts nach links begriffene Rolle 32 (32a) an der hierfür vorgesehenen hochgehenden Kante 48 des Flügels 31 ein Hindernis, sie kann deshalb erst gegen Ende des Hubes, hierbei die von links nach rechts ansteigende Rolle 40 unterstützend, unter den Flügel 31 treten.
Die Flügelachse 51 bewegt in der im Hauptpatent beschriebenen Weise das die Drehzahlregelung vermittelnde Gestänge.

Claims (6)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Drehzahlregler für elektrisch mit selbsttätig veränderlicher Drehzahl angetriebene Ringspinnmaschinen, welcher Schalt- und Wagenbewegung der Spinnmaschine vereinigt auf den Motorregulator überträgt, nach Patent 249357, dadurch gekennzeichnet, . daß zur Änderung der Hubdauer die Anschläge peripherisch statt radial verschoben werden.
  2. 2. Drehzahlregler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die Anschläge bewegten Flügel eine durch den Verschiebungsweg der Anschläge bestimmte Bogenform haben, zu dem Zwecke, eine Veränderung des Hubbeginns und der Hubgröße bei peripherischer Verschiebung der Anschläge zu vermeiden.
  3. 3. Drehzahlregler nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehpunkte der Anschläge auf um ihre Antriebsachsen (A, B) geschlagenen Kreisbögen verschiebbar sind.
  4. 4. Drehzahlregler nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die Anschläge und ihre Antriebe Federn eingeschaltet und die Flügel mit besonderen Anschlagflächen' versehen sind, zum Zwecke, eine zeitweilige Nachgiebigkeit bei bestimmten Regulierfällen zu erreichen.
  5. 5. Drehzahlregler nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine Endlage der Flügel durch eine Klinkvorrichtung gesichert ist, bei welcher eine Klinke zeitweilig durch ein von den Anschlägen gesteuertes Hilfsgewicht selbsttätig auf- oder zuhängig gemacht wird.
  6. 6. Drehzahlregler nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, das zur Zurückführung der Vorrichtung zum Zwecke des Wiederanspinnens die belasteten Flügel mit einer einseitig wirkenden Klinkvorrichtung versehen sind, welche durch die Anschläge in jeder peripherischen Einstellung derselben gesteuert wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT256494D Active DE256494C (de)

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