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DE1142280B - Einrichtung an Flugzeugen zur Verstellung der Steigung von Propellerfluegeln im Sinne einer Umkehr - Google Patents

Einrichtung an Flugzeugen zur Verstellung der Steigung von Propellerfluegeln im Sinne einer Umkehr

Info

Publication number
DE1142280B
DE1142280B DER25643A DER0025643A DE1142280B DE 1142280 B DE1142280 B DE 1142280B DE R25643 A DER25643 A DE R25643A DE R0025643 A DER0025643 A DE R0025643A DE 1142280 B DE1142280 B DE 1142280B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
propeller
lever
adjusting
cam
feedback
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER25643A
Other languages
English (en)
Inventor
Lionel Haworth
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rolls Royce PLC
Original Assignee
Rolls Royce PLC
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rolls Royce PLC filed Critical Rolls Royce PLC
Publication of DE1142280B publication Critical patent/DE1142280B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C11/00Propellers, e.g. of ducted type; Features common to propellers and rotors for rotorcraft
    • B64C11/30Blade pitch-changing mechanisms
    • B64C11/38Blade pitch-changing mechanisms fluid, e.g. hydraulic
    • B64C11/42Blade pitch-changing mechanisms fluid, e.g. hydraulic non-automatic

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Control Of Turbines (AREA)

Description

  • Einrichtung an Flugzeugen zur Verstellung der Steigung von Propellerflügeln im Sinne einer Umkehr Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung an Flugzeugen zur Verstellung der Steigung von Propellerflügeln im Sinne einer Umkehr mit einem mit dem Propeller verbundenen Kraftantrieb zur Bewegung der Propellerflügel in eine Umkehrstellung, mit einem die Umkehr der Steigung herbeiführenden Verstellhebel, der derart zu verstellen ist, daß er die Tätigkeit des Kraftantriebs zur Bewegung der Propellerflügel in eine Umkehrstellung auslöst, und mit Mitteln zum Anhalten des Kraftantriebs, wenn die Propellerflügel in der Umkehrstellung sind.
  • Es ist eine Vorrichtung zur Verstellung der Steigung von Propellerflügeln bekannt, -die die Verstellung außer Tätigkeit setzt, wenn der Propeller die gewünschte Steigung eingenommen hat. Eine solche Vorrichtung ist auch schon für die Umkehrverstellung der Flügel vorgeschlagen worden. Ein Rückkopplungsmechanismus ist dabei nicht vorgesehen. Vielmehr werden die Flügel durch einen Anschlag angehalten, und damit wird der öldruck, der einen hydraulischen Motor zur Bewegung der Flügel antreibt, erhöht und betätigt ein auf Druck ansprechendes Relais, das eine Pumpe anhält. Dies ist kein Rückkopplungsmechanismus, da die Flügel selbst nicht in irgendeiner Weise mit dem Kraftantrieb verkettet sind, so daß sie dann, wenn sie sich in Richtung aus ihre Sollstellung bewegen, eine Steuerwirkung ausüben, die selbsttätig den Kraftantrieb verändert. Auch für die Umkehrverstellung soll man einen Anschlag vorsehen, der die Flügel anhält und eine Drucksteigerung zur Betätigung eines druckempfindlichen Relais auslöst, mit dem der Kraftantrieb abgestellt wird.
  • Verstellpropeller mit einem Rückkopplungsmechanismus sind aber für sich bekannt. Diese gestatten aber nicht, die Einstellung der Steigung von Propellern variabel zu steuern, wobei auch die Propeller in Umkehrstellung zu bringen sind und wobei der Rückkopplungsmechanismus erst dann wirksam wird, wenn die Propellerflügel sich in Umkehrstellung bewegen, und der unwirksam ist, wenn die Propellerflügel auf eine Normalstellung eingestellt sind.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe ist die erfindungsgemäße Einrichtung eingangs genannter Art dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel durch seine Lage in seinem Verstellbereich den Winkelgrad der Umkehrstellung, in den die Flügel zu bewegen sind, festlegt und daß ein Rückkopplungsmechanismus vorgesehen ist, der wirksam wird und durch die Propellerflügel verstellt wird, wenn diese sich in die Umkehrstellung bewegen, und der den Kraftantrieb außer Betrieb setzt, wenn die Propellerflügel die ausgewählte Umkehrstellung erreichen.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels unter Hinweis auf die Figuren. Es zeigt Fig.1 eine Propellernabe und einen Teil der Regeleinrichtung im Schrägriß, Fig. 2 die gesamte Regeleinrichtung zum Teil im Schnitt, zum Teil im Schrägriß, Fig. 3 einen Schnitt nach Linie 3-3 der Fig. 1. Der Propeller besitzt gemäß Fig. 1 eine Nabe 10, an der vier Propellerflügel 11 verdrehbar befestigt sind. Durch die Verdrehung der Flügel 11 wird die Steigung verändert. Am Fuß jedes Propellerflügels 11 setzt gemäß Fig. 2 mit ihrem einen Ende eine Gelenkstange 12 an, deren anderes Ende mit dem Kolben 13 eines hydraulischen Motors verbunden ist. Der Kolben 13 unterteilt den Zylinder des hydraulischen Motors in die beiden Räume 14a und 14b, in welche zum Zwecke des Antriebs Leitungen 15 und 16 einmünden. Wird Medium dem Raum 14a des Motors zugeführt, so werden die Propellerflügel 11 aus der normalen Arbeitsstellung, wie in Fig. 2 in vollen Linien 11 a eingezeichnet, in die Umkehrstellung gemäß den gestrichelten Linien 11 b verbracht. Wird hingegen Medium dem Raum 14 b zugeführt, so werden die Flügel umgekehrt aus der Umkehrstellung 11 b in die Normalstellung 11 a gedreht. Der hydraulische Motor 13, 14 a und 14 b wird durch ein Ventil 17 gesteuert, welches: aus einem Kolben mit Ringansätzen 17a und 17b besteht. Der Kolben bewegt sich in einem Zylinder 18; in welchen die Leitungen 15 und 16 einmünden. In Ruhe- oder Mittelstellung sind die Einmündungen der Leitungen 15 und 16 durch die Ringansätze 17a und 17b abgedeckt.
  • In den Zylinder 18 mündet des weiteren eine Leitung 19 ein, und zwar etwa im Mittel zwischen den beiden Ringansätzen 17a und 17b. Außerdem ist noch eine Abflußleitung 20 vorgesehen. Druckflüssigkeit wird durch eine Pumpe, in diesem Falle eine Zahnradpumpe 21, gefördert, und zwar durch die Leitung 19. Eine Kurzschlußleitung 22 mit überdruckventil 23 gestattet, eine überschüssige Förderung an Druckflüssigkeit in die Pumpe 21 zurückzufordern.
  • Das Ventil 17, 18 bildet den Teil einer Regelung für konstante Geschwindigkeit. Das Ventil 17, 18 ist dazu bestimmt, bei normaler Tätigkeit, d. h. wenn der Propeller auf normalen Schub arbeitet, die Steigung des Propellers zu regeln, um so eine konstante Umlaufgeschwindigkeit zu halten. Die Einrichtung zur Geschwindigkeitsregelung beinhaltet auch einen Zentrifugalregler 24, welcher in einer Geschwindigkeit umläuft, die der Propellergeschwindigkeit proportional ist. Der Fliehkraftregler 24 enthält Fliehgewichte 24a, welche auf einen Fortsatz 17c des Ventils 17 einwirken. Wenn die Drehgeschwindigkeit des Propellers steigt, so liegt also die Tendenz vor, das Ventil 17 nach oben zu bewegen. Diese Aufwärtsbewegung erfolgt entgegen der Wirkung von Federn 25 und 60. Die Feder 60 hat ein verstellbares Widerlager. Die durch die Feder 60 dargestellte Belastung kann verstellt werden, um die Geschwindigkeit zu verändern, bei welcher der Fliehkraftregler den Propeller steuert. Ist die Umdrehungsgeschwindigkeit des Fliehkraftreglers 24 größer, so wird das Ventil 17 nach oben bewegt, wodurch es dem Druckmedium möglich wird, in den Raum 14 b des Motors 13 einzutreten. Damit wird die Steigung der Propellerflügel 11 vergrößert,,derart, daß die Umlaufgeschwindigkeit zur Abnahme neigt. Wird hingegen die Umlaufgeschwindigkeit des Propellers vermindert, so wird das Ventil durch die Wirkung der Feder 25 nach unten bewegt, Druckmedium wird also dem Raum 14a zugeführt mit der Folge, daß die Steigung des Propellers verringert wird und dieser in die Lage versetzt wird, seine Umlaufgeschwindigkeit zu vergrößern. Es ist im übrigen ein Hebelarm 26 vorgesehen, durch dessen Betätigung das Ventil 17 angehoben werden kann, wenn es gewünscht wird, die Steigung des Propellers zu ändern. Das verstellbare Widerlager für die Feder 16 ist durch einen Arm 61/62 gebildet, welcher in 63 am Rahmen des Flugzeugs aasgelenkt ist. über dem Widerlager 62 ist ein Arm 68 angeordnet, der unter der Wirkung einer Rückholfeder 66 steht. An einem gemeinsamen Gelenkpunkt dieses Armes greifen Kniehebel 64 und 65 an, von denen der eine am Widerlager 62 und der andere an einem Festpunkt gelenkig angreift. Das freie Ende des Armes 67 greift mit einem Mitnehmer 70 in einen pockenförmigen Schlitz 69 einer verdrehbaren Scheibe 68 ein. Beim Verdrehen der Scheibe 68 wird der Steuerarm 67 axial verschoben und verstellt damit über die Kniehebel 64 und 65 den Andruck des Widerlagers 61, 62 auf die Feder 60. Die Einrichtung für konstante Geschwindigkeit ist in Fig. 1 mit 27 bezeichnet. Zur Verstellung der Steigung der Flügel 11 im Sinne der Umkehr ist ein Verstellhebe130 vorgesehen. Durch die Verdrehung des einzelnen Propellerflügels 11 im Sinne der Umkehr wird eine Rückkopplung betätigt. Diese Rückkopplung einerseits und der Verstellhebel30 andererseits steuern zusammen die Zufuhr zum hydraulischen Motor 13, 14 a, 14 b. Der Verstellhebel 30 ist auch dazu bestimmt, die Brennstoffzufuhr für den Flugzeugmotor zu steuern, derart, daß bei Vergrößerung der umgekehrten Steigung des Propellerflügels die Brennstoffzufuhr vergrößert wird.
  • Der Verstellhebel30 befindet sich innerhalb einer Führung 32. Eine Verschwenkung des Verstellhebels 30 im Uhrzeigersinn entspricht der Vergrößerung des Steigungswinkels oder der Vergrößerung der Umkehr des einzelnen Propellerflügels 11.
  • Der Verstellhebel 30 ist über eine Schubstange 33 an einem Schwenkarm 34 gelenkig angeschlossen, welcher auf einer einen Nocken 36 tragenden Welle 35 starr befestigt ist. Die Welle 35 trägt auch den obenerwähnten Nocken 36. Das freie Ende des Armes 34 ist über eine Schubstange 37 mit einem Schwenkhebel 38 der Brennstoffregelung 31 verbunden. Der Nocken 36 ist zur Auflage des einen Endes eines fliegenden Balkens 39 bestimmt, dessen anderes Ende auf einem Nocken 40 aufliegt. Zwischen den beiden Nocken besitzt der Balken 39 einen Fortsatz 41, welcher dazu bestimmt ist, auf den Fortsatz 17c des Ventils 17 einzuwirken.
  • Der Nocken 40 ist entsprechend den Bewegungen oder Drehungen der Propellerflügel 11 bewegt. Zu diesem Zweck trägt jeder Flügel 11 an seinem Fuß einen Nocken 42. An diesen Nocken liegen an der Nabe 10 aasgelenkte Fühler 43 an. An jedem Fühler setzt ein Daumen 44 an. Die Daumen erstrecken sich axial aus der Ebene einer Ringplatte 46 heraus und sind axial verschiebbar in Bohrungen eines Flansches 45 des Hinterteiles der Nabe. Wenn die Flügel sich in die Umkehrstellung bewegen, wird die Ringplatte 46 in bezug auf die Nabe axial nach rückwärts bewegt. Die Ringplatte 46 dreht mit der Nabe 10.
  • Die Ringplatte 46 ist dazu bestimmt, den Rückkopplungshebel 47 in Bewegung zu setzen. Der eine Arm dieses Hebels ist gabelartig ausgebildet und trägt an den Gabelenden Rollen 48, welche gegenüberliegend an der Ringplatte anliegen, und zwar unter dem Einfluß einer Feder 53, die an einem festen, nicht drehenden Rahmentei149 abstützt. Der Hebel 47 ist im übrigen über ein Universalgelenk 50 bewegbar an dem Rahmenteil 49 befestigt. Der andere Arm des Hebels 47 ist über einen Gelenkhebelmechanismus 51 (Fig. 1) mit einer Welle 52 verbunden, welche den Nocken 40 der Fig. 2 trägt. Wenn der Winkel der Umkehrstellung der Propellerflügel zunimmt, so wird damit der Nocken 40 im Uhrzeigersinn gedreht, wie aus Fig. 2 ersichtlich.
  • Der Rückkopplungshebel 47 ist in der Radiallage gegenüber der Nabe 10 durch eine Gelenkstange 54 gehalten, welche mit ihrem einen Ende über ein Gelenk 80 mit dem Rückkopplungshebel 47 und mit ihrem anderen Ende über ein Kugelgelenk 55 (Fig. 2 und 3) mit einem Tragarm 56 des Rahmens verbunden ist. Die Gelenkachse des Gelenkes 80 verläuft parallel der Propellerachse. Die Gelenkstange 54 verläuft gegenüber dem Rückkopplungshebel 47 divergierend. Die Mittel der beiden Kugelgelenke 50 und 55 liegen im gleichen Abstand von der Achse des Gelenkes 80. Im übrigen liegen die Mittel der beiden Kugelgelenke 50 und 55 in einer zur Propellerachse senkrecht stehenden Ebene. Der Rückkopplungshebel 47 ist damit gehindert, seitliche. Bewegungen gegenüber der Propellerachse auszuführen.
  • Soll eine Umkehrstellung herbeigeführt werden, so wird zunächst der Fliehkraftregler 24 durch Verstellung des Nockens 68 unwirksam gemacht. Die Verstellung des Nockens 68 hat zur Folge, daß die Last der Feder 60 verstärkt wird. Damit soll der Propeller in einer Weise gesteuert werden, daß er bestrebt ist, seine Drehgeschwindigkeit auf einen Wert anzunehmen, der bei Umkehrtätigkeit nicht erreicht wird. Die Federn 65, 60 verschieben durch die Belastung der Feder 60 das Ventil 17 nach unten, derart, daß der Ventilschaft 17 gegen die Nase 51 stößt. Die Lage des Ventils ist durch den Balken 39 bestimmt. Um nun eine Umkehrtätigkeit des Propellers zu veranlassen, wird der Verstellhebe130 im Uhrzeigersinn bewegt, wodurch der Nocken 36 im Uhrzeigersinn gedreht wird mit der Folge, daß das rechte Ende des Balkens 39 und damit auch dessen Nase 41 gesenkt wird und das Ventil 17 unter der Wirkung der Federn 25 und 60 sich nach unten bewegt. Diese Bewegung des Ventils 17 nach unten gestattet die Zufuhr von Druckmedium in den Raum 14a des hydraulischen Motors 13, 14. Die Propellerflügel erfahren eine Winkelverdrehung im Sinne der umgekehrten Steigung. Diese Bewegung der Flügel 11 hat eine Verdrehung der Nocken 42 (Fig. 1) zur Folge. Daraus ergibt sich eine Axialverschiebung der Ringplatte 46, eine Verschwenkung des Rückkopplungshebels 47 und schließlich eine Verdrehung des Nockens 40 im Uhrzeigersinn. Damit wird das linke Ende des Balkens 39 gehoben. Das Ventil 17 bewegt sich nach oben, bis es die Neutralstellung wieder erreicht hat, in der eine Beeinflussung des Kolbens 13 nicht mehr stattfindet. Es .erhellt, daß jede Verstellung des Verstellhebels 30 einer entsprechenden Umkehrstellung der Flügel 11 entspricht. Da außerdem der Verstellhebel 30 den Brennstoffzufuhrregler 31 steuert, so wird dem Flugzeugmotor eine entsprechende Brennstoffmenge zugeführt. Diese Brennstoffzufuhr wird durch einen Regler noch dazu in der Weise gesteuert, d'aß die Umlaufgeschwindigkeit des Propellers einen Wert nicht überschreitet, bei welchem der Zentrifugalregler 24 der die konstante Drehzahl regelnden Einheit unwirksam wird. Es ist damit gewährleistet, daß der Regler für konstante Drehzahl durch die Umkehrsteuerung überholt wird.
  • Bei normaler Tätigkeit des Propellers, also ohne Umkehrstellung der Flügel, ist die Nase 51 gegenüber dem Schaft 17c des Kolbens 17 frei, um eine Störung durch die Tätigkeit des Reglers für konstante Drehzahl zu vermeiden.
  • Der Verstellhebe130 ist zweckmäßig der gleiche Hebel, der für die Brennstoffzufuhr oder Gaszufuhr des Flugzeugmotors vorgesehen ist. Dabei hat der Hebe130 allerdings einen besonderen Bewegungsbereich für die Umkehrstellung der Propellerflügel. In dem Bewegungsbereich des Verstellhebels 30, der der Brennstoffzufuhr dient, also nicht der Umkehr der Propellersteigung, ist durch besondere Formung der Nocken 36 und 40 dafür gesorgt, daß der Schaft 17 c des Balkens 39 frei ist.

Claims (11)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Einrichtung an Flugzeugen zur Verstellung der Steigung von Propellerflügeln im Sinne einer Umkehr mit einem mit dem Propeller verbundenen Kraftantrieb zur Bewegung der Propellerflügel in eine Umkehrstellung, mit einem die Umkehr der Steigung herbeiführenden Verstellhebel, der derart zu verstellen ist, daß er die Tätigkeit des Kraftantriebs zur Bewegung der Propellerflügel in eine Umkehrstellung auslöst, und mit Mitteln zum Anhalten des Kraftantriebs, wenn die Propellerflügel in der Umkehrstellung sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (30) durch seine Lage in seinem Verstellbereich den Winkelgrad der Umkehrstellung, in den die Flügel (11) zu bewegen sind, festlegt und daß ein Rückkopplungsmechanismus (40, 43, 52) vorgesehen ist, der wirksam wird und durch die Propellerflügel verstellt wird, wenn diese sich in die Umkehrstellung bewegen, und der den Kraftantrieb (13, 14) außer Betrieb setzt, wenn die. Propellerflügel die ausgewählte Umkehrstellung erreichen.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen den Kraftantrieb bildenden Hydraulikmotor, der zur Verstellung der Propellerflügel in Abhängigkeit von einer eine konstante Drehgeschwindigkeit des Propellers bewirkenden Regelvorrichtung dient, durch ein den Zufluß zum Hydraulikmotor (13, 14) steuerndes Ventil (17), durch einen proportional zur Drehgeschwindigkeit des Propellers umlaufenden, auf das Ventil einwirkenden Fliehkraftregler (24), durch eine Ausbildung und Anordnung des Verstellhebels (30) und des Rückkopplungsmechanismus derart, daß der Verstellhebel und der Rückkopplungsmechanismus bei Umkehrbetätigung den Fliehkraftregler (24) überholen, durch eine Verbindung des Verstellhebels mit dem Ventil derart, daß bei Umkehrbetätigung Druckmittel in den Hydraulikmotor fließt, und durch eine Verbindung des Rückkopplungsmechanismus mit dem Ventil derart, d'aß dieser in eine Mittel- und Ruhestellung gebracht wird, wenn der Propeller die gewünschte Umkehrstellung erreicht hat.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rückkopplungsmechanismus einen beim Verdrehen eines Propellerflügels (11) mitbewegten Nocken (42), einen sich gleichachsig mit dem Propeller drehenden und axial verschiebbaren Druckring (46), einen gegenüber dem Propeller ortsfest angelenkten Rückkopplungshebel (47) und einen auf das Ventil (17) arbeitenden Nocken (40) aufweist.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Propellerflügel (11) an dessen Fuß ein Nocken (42) zugeordnet ist und daß an jedem dieser Nocken ein über Daumen (44) mit dem Druckring (46) in Verbindung stehender Fühler (43) anliegt.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Rückkopplungshebel (47) an seinem Ende als Gabel ausgebildet ist, daß die Gabelenden gegenüberliegend an der Druckplatte (46) anliegende Rollkörper aufweisen, daß der Rückkopplungshebel an einem gegenüber dem Propeller nicht drehenden Rahmenteil (49) unter Vermittlung eines Kugelgelenks (50) angeienkt ist, daß ein von dem Rückkopplungshebel fortstrebender Arm (54) mit seinem einen Ende über ein Gelenk (80) mit dem Rückkopplungshebel und mit seinem anderen Ende über ein Kugelgelenk (55) mit einem mit dem Propeller nicht drehenden Rahmenteil (56) verbunden ist und daß die Schwenkzentren der beiden Kugelgelenke (50 und 55) in einer zur Propellerachse senkrecht stehenden Ebene liegen und vom Gelenk den gleichen Abstand aufweisen.
  6. 6. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Verstellhebel (30) mit einem Drehnocken (36) verbunden ist, daß der Drehnocken das eine Ende eines fliegenden Balkens (39) abstützt, daß der Rückkopplungsmechanismus mit einem Drehnocken (40) verbunden ist, der das andere Ende des fliegenden Balkens unterstützt, und daß der fliegende Balken im Eingriff mit dem durch den Fliehkraftregler (24) gesteuerten Ventil (17) steht.
  7. 7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zum Zwecke der überholbarkeit des Fliehkraftreglers (24) durch den Verstellhebel (30) und des Rückkopplungsmechanismus eine dem Fliehkraftregler entgegenwirkende, verstellbare Federbelastung (60) vorgesehen ist.
  8. 8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verstellung der Federbelastung (60) ein für sich unter Federwirkung (66) stehender Gelenkhebel (67) vorgesehen ist, der über Kniehebel (61 und 64) mit einem Festpunkt und mit der Federbelastung in Verbindung steht, und daß der Gelenkhebel mit seinem freien Ende mit einem Nocken (68) im Eingriff steht.
  9. 9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Verstellhebel (30) mit einer Regelvorrichtung (31) verbunden ist, welche dazu bestimmt ist, die Brennstoffzufuhr zu dem den Propeller treibenden Motor zu erhöhen, wenn die Umkehrsteigung des Propellers vergrößert wird.
  10. 10. Einrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelvorrichtung (31) mit einem in Abhängigkeit von der Drehgeschwindigkeit des Propellers arbeitenden Reglers ausgerüstet ist, der die Brennstoffzufuhr abgleicht und damit bei der Verstellung im Sinne der Umkehr verhindert, daß die Geschwindigkeit den Wert überschreitet, bei welchem der Regler für konstante Geschwindigkeit in Wirkung tritt.
  11. 11. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Verstellhebel (30) durch den üblichen, die Motorkraft regelnden Hebel des Fahrzeugs gebildet ist und daß diesem Hebel für seine Verstellung im Sinne der Steigungsumkehr ein weiterer Bewegungsbereich zugeordnet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: W. L. Alexandrow, »Luftschrauben«, S. 105, 106, 116; USA.-Patentschriften Nr. 2 590199, 2 618 927.
DER25643A 1958-06-05 1959-05-29 Einrichtung an Flugzeugen zur Verstellung der Steigung von Propellerfluegeln im Sinne einer Umkehr Pending DE1142280B (de)

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