DE256053C - - Google Patents
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- DE256053C DE256053C DENDAT256053D DE256053DA DE256053C DE 256053 C DE256053 C DE 256053C DE NDAT256053 D DENDAT256053 D DE NDAT256053D DE 256053D A DE256053D A DE 256053DA DE 256053 C DE256053 C DE 256053C
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- Germany
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- plunger
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Links
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05C—EMBROIDERING; TUFTING
- D05C9/00—Appliances for holding or feeding the base fabric in embroidering machines
- D05C9/02—Appliances for holding or feeding the base fabric in embroidering machines in machines with vertical needles
- D05C9/04—Work holders, e.g. frames
- D05C9/06—Feeding arrangements therefor, e.g. influenced by patterns, operated by pantographs
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Knitting Machines (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 256053 KLASSE 52 ö. GRUPPE
Firma ADOLPH SAURER in ARBON, Schweiz.
Zusatz zum Patent 250807.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Dezember 1911 ab.
Längste Dauer: 14. August 1926.
Gemäß der Erfindung des Hauptpatentes wirkt die Druckwirkung oder Gegendruckwirkung
der Jacquardkarte nur auf die Nadeln, wird aber nicht auf die hinter den Nadeln liegenden Stößel fortgepflanzt. Wie auch bei
anderen Stickmaschinenautomaten werden bei diesem immer nur einzelne der nahe nebeneinanderliegenden
Stößel verschoben, während die unverschobenen in ihrer Ruhelage bleiben sollen. Dem sich in der Praxis ergebenden
Übelstande, daß infolge Erschütterung, Reibung, Abnutzung u dgl. unrichtige Stößel ungewollt
mitbewegt wurden, oder die zu bewegenden Stößel nicht in die richtige Lage verschoben
werden,, hat man bei anderen Stickautomaten durch die Anordnung besonderer
anzutreibender Sicherungsvorrichtungen abzuhelfen versucht, durch die die Stößel oder
Platinen in geordneter Stellung gehalten wer-
Beim Gegenstand der vorliegenden zusätzlichen Erfindung sind auch Sicherungsvorrichtungen
zu dem angegebenen Zwecke angeordnet, und zwar in besonders einfacher Weise derart, daß diejenigen besonderen konstruktiven
Mittel, welche gemäß dem Hauptpatent die Verschiebung der Stößel unabhängig von der
Musterkarte bewirken, derart ausgebildet sind, daß sie gleichzeitig sowohl die verschobenen
Stößel als auch die nicht verschobenen gegen ungewollte Verstellung in geordneter Stellung
sichern.
In der Zeichnung ist die Erfindung in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt. Es zeigen:
Fig. ι bis 3 Teile der ersten Ausführungsform
in verschiedenen Stellungen,
Fig. 4 bis 6 Teile der zweiten Ausführungsform in verschiedenen Stellungen.
Beim ersten Ausführungsbeispiel ist 1 die gelochte Karte, welche in vertikaler Richtung
durch die Transportwalze 2 bewegt wird. Letztere sowie ein Stift 3 sind an dem auf feststehenden
Zapfen 4 horizontal beweglichen Schlitten 5 gelagert. 6 sind die vorn die Nadeln
besitzenden Nadelschienen.. Die Nadeln werden von der gelochten Karte 1 direkt eingestellt.
An dem die Stößel 7 tragenden Gehäuse 8 sind drehbar dreiarmige Hebel 9 gelagert.
Jeder Hebelarm ga greift in eine Aussparung
ηα eines Stößels, so gewissermaßen eine etwas nachgiebige gelenkartige Verbindung
mit dem Stößel 7 bildend. Die Hebelarme 9* und gc sind symmetrisch nach oben gekrümmt,
den Nadelschienen 6 zu. Das Gehäuse 8 wird durch einen Hebel 10 und eine
Antriebsrolle 11 mit den Stößeln 7 auf und ab bewegt, während die Nadelschienen 6 nur horizontal,
also nicht vertikal bewegbar sind. 12 sind Sperrschienen für die Nadelschienen. 13
ist ein vorderer fester Anschlag, der den
Zweck hat, zu verhindern, daß die Stößel zu weit nach vorn geschleudert werden. 14 ist
ein Organ, welches den Zweck hat, die Stößel wieder nach vorn zurückzuschieben. Jede
Nadelschiene hat hinten unten einen Ausschnitt 15 und vorn unten eine Nase 16.
Bewegt sich die Karte nach rechts, so werden diejenigen Nadelschienen 6, deren Nadeln
keinem Loch der Karte gegenüberstehen, nach rechts verschoben (Fig. 1). Bewegt sich
nun das Gehäuse 8 nach oben (Fig. 2), so drückt die Nase 16 jeder solcher Nadelschiene
auf den Hebelarm gc und verschiebt mittels des Hebelarmes ga den Stößel 7 nach hinten
in Richtung gegen das Organ 14 hin. Der Hebelarm gb tritt hierbei in den Ausschnitt 15
der Nadelschiene 6 ein, so ein ungewolltes Hängenbleiben des Stößels 7 verhindernd.
Hierdurch wird dieser Stößel 7 zwangsweise' und sicher nach rechts in geordnete Stellung
bewegt. Diejenigen Nadelschienen 6 aber, welche, wie Fig. 3 zeigt, bei der gleichen Bewegung
des Gehäuses 8 und der Karte 1 Löchern der Karte gegenüberstehen, werden nicht
verschoben. Die Hebelarme gc und gh treffen
dann gegen die Unterseite dieser Nadelschienen und sperren somit durch ihre Hebelarme
ga diejenigen Stößel 7, welche nicht verschoben werden sollen, in'geordneter Stellung.
Eine ungewollte Verschiebung dieser Stößel ist also vermieden.
Bei der zweiten Ausführungsform, die der zweiten Ausführungsform des Hauptpatentes
entspricht, hat jede Nadelschiene einen winkligen Ausschnitt 15 und jeder Stößel vorn eine
winklige Nase yb und dahinter einen Ausschnitt
7". Fig. 4 zeigt einzelne Nadelschienen
nach Verschiebung durch die Karte nach rechts. Fig. 5 zeigt, wie durch Verschiebung
des Gehäuses 8 nach oben die zwangsweise Verschiebung des Stößels 7 nach hinten durch
die vordere Kante χ des Ausschnittes 15 und
die vordere Kante y der Nase 7* gegen einen besonderen Anschlag 17 erzielt wird. Fig. 6
zeigt, daß die nicht verschobenen Stößel durch 45 die hintere Kante ζ des Ausschnittes 15 gegen
die hintere Kante w der Nase jb uiid so diese
Stößel 7 gegen den vorderen Anschlag 13 gehalten werden.
Diese Sicherung der Stößel läßt sich auch 50 durch anderes Aufeinanderstützen der Nadelschienen,
etwaiger Zwischenglieder und der Stößel erzielen.
Claims (3)
1. Automat für Stickmaschinen, bei dem durch die Einwirkung einer Musterkarte
Nadeln und Stößel verstellt werden, nach Patent 250807, dadurch gekennzeichnet, daß die die Verschiebung der Stößel unabhängig
von der Musterkarte hervorrufenden Mittel derart ausgebildet sind, daß sie sowohl die verschobenen Stößel als
auch die nicht verschobenen gegen ungewollte Verstellung in geordneter Stellung sichern.
2. Automat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Stößel verschiebenden
Winkelhebel (9) mit zwei Armen (gc, gb) versehen sind, die auf die
Nadelschienen (6) auftreffen oder in Aussparungen (15) derselben eintreten.
3. Automat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Nadelschienen mit
einem winkligen Ausschnitt (15) versehen sind, dessen Seiten (x, z) je nach Stellung
der Nadelschienen entweder mit den einen
(y) oder mit den anderen (w) Seiten einer winkligen Nase (jb) zusammen arbeiten, die
vor einem Ausschnitt (γα) der Stößel angebracht
ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE256053C true DE256053C (de) |
Family
ID=514105
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT256053D Active DE256053C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE256053C (de) |
-
0
- DE DENDAT256053D patent/DE256053C/de active Active
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