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DE456217C - Stickautomat - Google Patents

Stickautomat

Info

Publication number
DE456217C
DE456217C DEG66690D DEG0066690D DE456217C DE 456217 C DE456217 C DE 456217C DE G66690 D DEG66690 D DE G66690D DE G0066690 D DEG0066690 D DE G0066690D DE 456217 C DE456217 C DE 456217C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sinkers
needle
pawls
carrier frame
embroidery machine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEG66690D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gahlert & Bretschneider
Original Assignee
Gahlert & Bretschneider
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gahlert & Bretschneider filed Critical Gahlert & Bretschneider
Priority to DEG66690D priority Critical patent/DE456217C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE456217C publication Critical patent/DE456217C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C9/00Appliances for holding or feeding the base fabric in embroidering machines
    • D05C9/02Appliances for holding or feeding the base fabric in embroidering machines in machines with vertical needles
    • D05C9/04Work holders, e.g. frames
    • D05C9/06Feeding arrangements therefor, e.g. influenced by patterns, operated by pantographs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Stickautomat Gegenstand der Erfindung betrifft eine Einrichtung für das Jacquardwerk an Stickautomaten der Einnadelstick- bzw. Nähmaschine.
  • Bei diesen bekannten Stickautomaten wird die Bewegung gleichbleibender Größe und wechselnder Richtung durch Nadelplatinenpaare von der Musterkarte aus direkt auf die Verstellglieder übertragen. Zu diesem Zweck besitzen die Nadelplatinenpaare entgegengesetzt laufende Kurvennuten, in die Steuerbolzen von Winkelhebeln eingreifen, die je nach dem Verstellen der einen oder andern Platine des betreffenden Nadelplatinenpaaresnach Maßgabe der jacquardkarte nach der einen oder andern Richtung gesteuert werden. Sobald jedoch keine Platine eines Nadelplatinenpaares durch die Musterkarte verstellt wird, werden die betreffenden Steuerbolzen in der Anfangstotlage der Kurvennuten gesperrt gehalten. Hierbei lassen sich die Nadelplatinen in der Totlage sehr leicht verschieben, währenddessen beim Ansteigen der betreffenden Kurvennut der Steuerbolzen den ganzen Verstelldruck des Stickrahmens auf die Nadelplatinen überträgt, so daß derselbe durch den Gegendruck der Musterkarte überwunden werden muß. Dies hat zuf Folge, daß die Musterkarten sehr nachteilig beansprucht werden, wodurch die Lebensdauer derselben sehr kurz ist.
  • Beim Gegenstand der Erfindung soll dieser Nachteil dadurch behoben werden, daß durch besondere Einrichtungen die Musterkarte entlastet bzw. vom Verstelldruck befreit wird. Erreicht wird dies dadurch, daß die wirksamen Platinen, die in der Anfangstotlage sehr leicht verschiebbar sind, von der Musterkarte während dieser verlängerten Mittelstellung verschoben werden, bevor noch der Arbeitshub und damit die Bewegungsübertragung durch die Steuerbolzen beginnt, worauf dann ein am Musterträgerrahmen angelenkter Greiferkamm die in den Fangbereich desselben vorgeschobenen wirksamen Platinen von der Musterkarte, diese entlastend, abhebt und dann selbst diese Nadelplatinen zwangläufig in die Endtotpunktlage verschiebt, wodurch die Musterkarte vom Verstelldruck des Stickautomaten befreit wird. Bei dieser Einrichtung ist jedoch eine besondere Sicherungseinrichtung erforderlich, um zu verhindern, daß bei einer falschen Lochung der Karte ein ganzes Nadelplatinenpaar vorgeschoben wird, was einen Bruch der betreffenden Teile unvermeidlich zur Folge hätte. Durch die Entlastung der Musterkarte vom Verstelldruck des Stickautomaten wird die Lebensdauer derselben wesentlich erhöht und damit auch die Möglichkeit einer hohen Stichzahl des Stickautomaten erzielt.
  • Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt.
  • Es zeigen Abb. x und 2 die Vorderansicht und den Grundriß der Nadelplatinen mit Musterträgerrahmen und Greiferkamm. Abb.3 zeigt eine Stellung mit vorgeschobenen Nadelplatinen noch in der Anfangstotlage.
  • Abb. 4 zeigt eine weitere Stellung der Nadelplatinen unmittelbar vor Beginn des Arbeitshubes mit entlasteter Musterkarte.
  • Abb. 5 zeigt eine besondere Form der Nadelplatinen mit Greiferhaken.
  • Zwischen den beiden federnden Lochplatten x, 2 (Abb. i und 2) des Musterträgerrahmens 3 ist die Musterkarte 4. geführt, die in bekannter Weise durch Transportstifte geschaltet wird. Der Musterträgerrahmen 3 mit der Anschlagbrücke 5 ist im Gehäuse 6 längsverschiebbar gelagert und wird durch ein nicht gezeichnetes Exzenter in bekannter Weise gegen die Nadelplatinen bewegt (Pfeil A, Abb. i). Der Quersteg 7 des Maschinengestelles dient als Anschlagschiene für die Nadelplatinen beim Zurückführen derselben in die Ausgangsstellung. Der Musterträgerrahmen 3 trägt seitlich einen Arm 8, an dem ein Hebel g aasgelenkt ist, der an seinem einen freien Ende einen Führungszapfen io trägt. Dieser Zapfen gleitet in einer Kurvennutii des Maschinengestelles, während er am andern Ende einen Greiferkamm 12 trägt, dessen Greiferklinken 13 hinter den seitlichen Platinenzapfen 14 einklinken. Die Platinenpaare 15, i6... besitzen in bekannter Weise die jacquardnadeln 17, 18, die durch die Musterkarte 4 verstellt werden. Die Kurvennuten ig, 2o der Nadelplatinen verlaufen von der wagrechten Anfangstotlage aus in entgegengesetzter Richtung, in die die Steuerbolzen 21 der auf der Automatenwelle 25 drehbar angeordneten Stellglieder 22 eingreifen. Zwecks Sperrung dieses Steuerbolzens in der Grund- bzw. Mittelstellung wird derselbe am Anfang der Kurvennuten durch die verlängerte Anfangstotlage festgehalten, welche dadurch gebildet wird, daß die -beiden Nadelplatinen eines Paares je einen verlängerten Vorstoß 23 bzw. 24 besitzen, deren innere Vorstoßflächen eine verlängerte wagrechte Kurvennut bilden, in der die Steuerbolzen der Stellglieder in der Mittelstellung festgehalten werden. Zwecks Sperrung der nicht wirksamen Nadelplatinen 15, 16 sind auf der Automatenwelle 25 die verlängerten Sicherungshebel 26 lose drehbar angeordnet. Jeder dieser Hebel trägt einen rechtwinklig abgebogenen Arm 27. . ., der als Sicherungsbolzen in die Kurvennuten ig, 2o... eines Platinenpaares derart eingreift, daß er beim Verschieben einer Platine des zusammengehörigen Paares durch deren Kurvennut gehoben bzw. gesenkt wird. Dadurch wird auch gleichzeitig bewirkt, daß das durch die andere Platine durchgreifende Stück des Sicherungsbolzens sich gegen die kreisrunde Sperrfläche der in der Ausgangsstellung verbliebenen Platine des betreffenden Paares anlegt, so daß durch dieses Heben und Senken des Sicherungsbolzens 7,7... die jeweilige Gegenplatine des betreffenden Paares gegen Bewegung gesichert wird.
  • Die Wirkungsweise der vorbeschriebenen Einrichtung ist folgende Sobald nach beendetem Stickvorgang der Musterträgerrahmen 3 in der Pfeilrichtung A (Abb. x) in bekannter Weise gegen die Jaequardnadeln 17, 18 ... der Wechselplatinenpaare bewegt wird, werden die wirksamen Platinen ausgewählt und in derselben Pfeilrichtung nach vorn verschoben, während die nicht wirksamen Platinen der betreffenden Wechselplatinenpaare in der Sperrstellung der Anfangstotpunktlage, die durch die beiden Vorstöße 23, 24 der Nadelplatinenpaare gebildet wird, verbleiben, so daß die Steuerbolzen 21: in ihrer Grundstellung gegen etwaige Verstellung gesichert sind. Während der Verstellung der wirksamen Nadelplatinen innerhalb der Anfangstotpunktlage geschieht nun folgendes: Der am Musterträgerrahmen aasgelenkte Greiferhebel g gleitet gemäß der Musterträgerrahmenbewegung mit seinem Bolzen io ebenfalls in der Kurvennut ii des Maschinengestelles (Abb. 3), und zwar zuerst in einem wagrechten, dann in einem ansteigenden und am Ende wieder in einem wagrechtenKurvenstück. Diese Greiferkurve ii besitzt daher ebenfalls eine Anfangs- und eine Endtotpunktstellung, um die Bewegung des Greiferhebels am Anfang und am Ende zu begrenzen bzw. denselben in diesen beiden Stellungen festzuhalten. Sobald nun der Greiferbolzen io von der unteren in die obere Totpunktlage der Kurvennut gelangt, wird der am Musterträgerrahmen aasgelenkte Greiferhebel g derart bewegt, daß der Greiferkamm i2 mit seinen Klinken 13 hinter die Zapfen 14 der vorgeschobenen wirksamen Platinen eingreift. Da diese Klinken 13 vorn spitz und nach rückwärts verdickt sind, werden die Nadelplatinen durch diese Anlaufflächen 13' ... noch weiter nach vorn gedrängt und von der Musterkarte 4 entfernt (Abb. 4). Durch diese Bewegung des am Musterträgerrahmen aasgelenkten Greiferhebels wird daher eine Zusatzbewegung zur Musterträgerrahmenbewegung hervorgerufen, die das Abziehen bzw. Entlasten der Nadelplatinen von der Jacquardkarte bewirkt und die weitere Verstellung der Nadelplatinen während des nun beginnenden Arbeitshubes übernimmt. Von wesentlicher Bedeutung ist hierbei der Umstand, daß zwischen den Platinen 17, 18 und der Anschlagbrücke 5 des Musterträgerrahmens 3 beim Auftreffen der Platinen auf die Musterkarte ein Spiel derart besteht, daß beim Bewegungsbeginn des Musterträgerrahmens die Anschlagbrücke 5 zunächst von den Nadelplatinen sich entfernt und dadurch so viel Raum freigibt, daß beim späteren Einklinken des Greiferkammes 12 so viel Raum frei geblieben ist, daß das Nachziehen der Platinen gegen die Anschlagbrücke 5 sich ermögliehen läßt. Nachdem auf diese Weise die Nadelplatinen so weit vorgeschoben sind, daß die Steuerbolzen 21 der Stellglieder des Stickautomaten in die Endtotpunktlage der Wechselplatinenpaare gelangen, ist das Arbeitsspiel beendet, und es setzt wiederum der Stickvorgang ein, währenddessen die Rückbewegung des Musterträgerrahmens beginnt. Hierbei gleitet der Bolzen io des Greiferhebels 9 in der Kurvennut il von der oberen in die untere Totpunktlage zurück, wodurch der Greiferkamm 12 mit den Klinken gehoben wird und die Platinenzapfen 14 wieder freigegeben werden. Die Anschlagbrücke 5 des Musterträgerrahmens nimmt die Nadelplatinen bis zu einem ortsfesten Quersteg 7 in ihre Ausgangsstellung zurück, von der sie dann von neuem durch die jacquardkarte wieder ausgewählt werden können. Die verlängerten Sicherungshebel 27 verhindern, daß bei einer falschen Lochung der jacquardkarte beide Nadelplatinen 15, 16 eines Wechselplatinenpaares in den Bereich der Greiferklinken 13 gebracht werden, wie vorher bereits erläutert wurde.
  • Damit die Teilung der Nadelplatinen mit Rücksicht auf eine möglichst schmale jacquardkarte nicht zu groß wird, kann man auch an Stelle der Platinenzapfen die Nadelplatinen an der Vorderseite mit entsprechenden Haken 28 (Abb. 5) versehen, in die die Klinkenbolzen 29 des Greiferkammes einhaken und die Nadelplatinen von der Musterkarte abheben.
  • Die vorliegende Erfindung ist auch vorteilhaft für die ein- und mehrnadlige Zierstichnähmaschine sowie für die viehadlige Stickmaschine verwendbar, und das Erfindungsgebiet soll sich auch hierauf erstrecken.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Stickautomat, bei welchem die Bewegung unveränderlicher Größe durch Platinenpaare eingeleitet wird, die unter Einwirkung einer vom Musterträgerrahmen bewegten Musterkarte wechselweise aus der Ausgangsstellung verschoben werden, dadurch gegekennzeichnet, daß am Musterträgerrahmen (3) ein aus Zughebeln (9) - bestehender Kamm angelenkt ist, dessen einzelne Klinken (13) vermittels eines in eine Kurvennut (ii) des Maschinengestelles eingreifenden Führungsgliedes (io) derart gesteuert werden, daß beim Verschieben der Platinen während der Totpunktlage der Verstellhebel (22) die Zugklinken (13) gegen Mitnehmerbolzen (1q. ... ) der Platinen gesenkt und durch Anzugflächen (13' . . .) der Klinken die Platinen zurückgezogen werden.
  2. 2. Stickautomat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurvennuten (i9, 2o) der Wechselplatinenpaare in kreisförmige Sperrflächen auslaufen, gegen welche ein über beide Wechselplatinen (15, 16) eines Paares greifender Sicherungsbolzen (27) eines Sicherungshebels (26) derart .gelagert ist, daß beim Verschieben einer Platine (15 bzw. 16) der zugehörige Sicherungshebel (26) mit einem Sperrbolzen (27) sich gegen die Sperrfläche der zugehörigen anderen Platine des Paares legt.
DEG66690D 1925-04-04 1925-04-04 Stickautomat Expired DE456217C (de)

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DEG66690D DE456217C (de) 1925-04-04 1925-04-04 Stickautomat

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DEG66690D DE456217C (de) 1925-04-04 1925-04-04 Stickautomat

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DE456217C true DE456217C (de) 1929-09-21

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ID=7134003

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DEG66690D Expired DE456217C (de) 1925-04-04 1925-04-04 Stickautomat

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