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DE256006C - - Google Patents

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Publication number
DE256006C
DE256006C DENDAT256006D DE256006DA DE256006C DE 256006 C DE256006 C DE 256006C DE NDAT256006 D DENDAT256006 D DE NDAT256006D DE 256006D A DE256006D A DE 256006DA DE 256006 C DE256006 C DE 256006C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
helmet
suit
pressure
air
diving
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT256006D
Other languages
English (en)
Publication of DE256006C publication Critical patent/DE256006C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63CLAUNCHING, HAULING-OUT, OR DRY-DOCKING OF VESSELS; LIFE-SAVING IN WATER; EQUIPMENT FOR DWELLING OR WORKING UNDER WATER; MEANS FOR SALVAGING OR SEARCHING FOR UNDERWATER OBJECTS
    • B63C11/00Equipment for dwelling or working underwater; Means for searching for underwater objects
    • B63C11/02Divers' equipment
    • B63C11/04Resilient suits
    • B63C11/06Resilient suits with rigid helmet
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63CLAUNCHING, HAULING-OUT, OR DRY-DOCKING OF VESSELS; LIFE-SAVING IN WATER; EQUIPMENT FOR DWELLING OR WORKING UNDER WATER; MEANS FOR SALVAGING OR SEARCHING FOR UNDERWATER OBJECTS
    • B63C11/00Equipment for dwelling or working underwater; Means for searching for underwater objects
    • B63C11/02Divers' equipment
    • B63C11/04Resilient suits
    • B63C2011/043Dry suits; Equipment therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Helmets And Other Head Coverings (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVl 256006 KLASSE 65 a. GRUPPE
DRÄGERWERK HEINR. und BERNH. DRÄGER in LÜBECK.
Helm für Taucherapparate. Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. Oktober 1911 ab.
Die bisher an Taucherapparaten benutzten Helme sind aus einem starren Material (Metall) gefertigt. Der Helm wird als besonderer abschließender Teil am luftdichten Anzug des Apparates derart befestigt, daß das Innere des Anzuges räumlich mit dem des Helmes in Verbindung steht. Diese Anordnung hat zu Unglücksfällen Veranlassung gegeben, deren Ursache man sich bisher nicht erklären konnte.
ίο Arbeitet der Taucher in einer Wassertiefe von 5 m, so ist der um ihn herrschende absolute Druck I1Z2 Atmosphären, der auch im Anzug und im Inneren des Helmes zur Geltung kommt. Ereignet es sich nun, daß der Taucher plötzlich um eine beträchtliche Höhe tiefer sinkt, sei es, daß er auf einer Leiter arbeitend von dieser herabfällt oder daß er auf dem Boden fortschreitend in eine Vertiefung abstürzt, so erhöht sich der Druck entsprechend.
Ist er beispielsweise aus der Tiefe von 5 m in eine solche von 10 m gefallen, so steigert sich der ihn umgebende Druck von I1Z2 Atmosphären auf 2 Atmosphären und dementsprechend wird die im Anzug und im Helm befindliche Luft sich um 1Z4 ihres bisherigen Volumens zusammendrücken. Liegt der Anzug luftleer an, so wird, da dann nur die im Helm befindliche Luft vorhanden ist, der Körper in den Helm hineingedrückt und der Rumpf fest gegen den unteren Rand des Helmes gepreßt, ohne daß der im Helm herrschende Druck sich wesentlich erhöht. Die Folge davon ist, daß das dem erhöhten Druck ausgesetzte Blut des Körpers nach dem Kopf getrieben wird. Bei geringeren Druckunterschieden schon müssen Ohnmachtsanfälle und andere Störungen eintreten, bei größerem Druckunterschied sogar der Tod. Auch wenn in dem Taucheranzug Luft vorhanden ist, kann die gleiche Wirkung sich ergeben, wenn Druckausgleich zwischen Anzug und Helm dadurch verhindert wird, daß die Kleidung des Tauchers, sein Halstuch o. dgl. eine gewisse Abdichtung des Helmes bewirkt. Wenn auch bei mit Luft gefülltem Anzug Unglücksfälle der besprochenen Art weniger häufig auftreten, so sind sie insbesondere dann nicht ausgeschlossen, wenn der Druckwechsel sehr plötzlich auftritt. Der Ausgleich der Luft im Helm und Anzug tritt auch bei nicht vollkommen dichtem Abschluß am Helmausschnitt nicht sofort ein und es genügt schon oft eine sehr kurze Zeit, um bei Blutstauung den Tod eines Menschen herbeizuführen.
Nach der Erfindung werden diese Übelstände dadurch vermieden, daß der Helm aus einem schmiegsamen oder elastischen Material gefertigt wird. Zweckmäßig wird der Helm aus dem gleichen Material gefertigt wie der Anzug. Der bei einem Absturz sich ergebende erhöhte Druck bewirkt auch hier ein Zusammenpressen der eingeschlossenen Luft, bei dem oben gewählten Beispiel gleichfalls um 1Z4. Der Druck kommt aber nicht nur auf Rumpf und Gliedmaßen zur Geltung, sondern auch auf dem Kopf, so daß das Blut nicht nach dem Kopf steigen kann, sondern sich im ganzen Körper ein Ausgleich ergibt,
der Taucher also imstande ist, unbeeinflußt von körperlichen Störungen sein Luftquantum der neuen Tiefe anzupassen.
In der Zeichnung ist ein mit Taucheranzug bekleideter Mensch, ersterer im Schnitt, gezeigt. Der Helm α ist aus einem schmiegsamen oder elastischen Stoff wie der Anzug b gefertigt und wird an diesem über den Schultern befestigt, zu welchem Zweck beide Teile
ίο steife Randreifen c und d besitzen können. Die Ärmel e können in an sich bekannter Weise am Handgelenk abschließen und mit elastischen Dichtungswulsten f versehen sein, um den Händen freie Beweglichkeit beim Arbeiten zu gewähren. Gewünschtenfalls können aber auch Handschuhe angebracht werden.
Der Helm α wird zweckmäßig, wenn er aus
einem elastischen Stoff gefertigt ist, mit einer besonderen zugfesten Einlage oder Umlage ausgestattet, um auch gegen inneren Überdruck einen gewissen Widerstand leisten zu können. Beim Austauchen dehnt sich nämlich die im Anzug befindliche Luftmenge aus und wenn dieses Austauchen zu schnell erfolgt oder wenn nicht genügend Luft sofort abgelassen wird, so treten recht bedeutende Spannungsunterschiede auf.
Gewünschtenfalls kann der schmiegsame oder elastische Helm auch von einem steifen aber durchbrochenen Helm oder einem festen siebartigen Korb o. dgl. umgeben sein, um den Kopf des Tauchers gegen äußere Einwirkungen, Stoß o. dgl. zu schützen.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Helm für Taucherapparate, dadurch gekennzeichnet, daß er aus einem schmiegsamen oder elastischen wasserdichten Stoff gefertigt ist.
2. Helm für Taucherapparate nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der aus elastischem Stoff gefertigte Helm eine zugfeste Ein- oder Umlage besitzt.
3. Helm für Taucherapparate nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen durchbrochenen Umschließungshelm aus steifem Material.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT256006D Active DE256006C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE256006C true DE256006C (de)

Family

ID=514065

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT256006D Active DE256006C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE256006C (de)

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