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DE2559967C2 - Webmaschine zur Herstellung eines Wechselschuli-Papiermaschinensiebes - Google Patents

Webmaschine zur Herstellung eines Wechselschuli-Papiermaschinensiebes

Info

Publication number
DE2559967C2
DE2559967C2 DE19752559967 DE2559967A DE2559967C2 DE 2559967 C2 DE2559967 C2 DE 2559967C2 DE 19752559967 DE19752559967 DE 19752559967 DE 2559967 A DE2559967 A DE 2559967A DE 2559967 C2 DE2559967 C2 DE 2559967C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
feed
thread
weft
loom
tension
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19752559967
Other languages
English (en)
Other versions
DE2559967B1 (de
Inventor
Konrad Ing.(Grad.) 7417 Pfullingen Eckstein
Rudi 7410 Reutlingen Hess
Hermann 7410 Reutlingen Wandel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hermann Wangner & Co Kg 7410 Reutlingen GmbH
Original Assignee
Hermann Wangner & Co Kg 7410 Reutlingen GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hermann Wangner & Co Kg 7410 Reutlingen GmbH filed Critical Hermann Wangner & Co Kg 7410 Reutlingen GmbH
Priority to DE19752559967 priority Critical patent/DE2559967C2/de
Publication of DE2559967B1 publication Critical patent/DE2559967B1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2559967C2 publication Critical patent/DE2559967C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D47/00Looms in which bulk supply of weft does not pass through shed, e.g. shuttleless looms, gripper shuttle looms, dummy shuttle looms
    • D03D47/34Handling the weft between bulk storage and weft-inserting means
    • D03D47/38Weft pattern mechanisms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Webmaschine zur Herstellung eines WechselschuQ-Papiermaschinensiebes nach dem Oberbegriff des Anspruches t.
Bei einer derartigen, aus der DE-AS 12 92 599 bekannten Webmaschine wird der Schußfaden in der Richtung zugeführt, in der er eingewoben wird, oder unter einem spitzen Winkel dazu. Der einzutragende Schußfaden erfährt daher im wesentlichen die gleiche hohe Beschleunigung wie der Greiferschützen= Aufgrund dieser hohen Beschleunigung ergibt sich im Schußfaden eine hohe Fadenspannung, die zum Reißen des Schußfadens führen kann. Zum Dämpfen der hohen Beschleunigung und der Spannung, die der Schußfaden beim Eintrag erfährt, ist außerdem ein großer Fadenspeicher erforderlich.
Aus der DE-PS 9 50 838 ist eine Webmaschine mit
einem an der einen Seite außerhalb der Webmaschine fest angeordneten Spulenabzug mit zwei oder mehr Schußfadenspulen bekannt Die verschiedenen Schußfäden werden nach einem vorgegebenen Programm vom -, Spulenabzug über eine mechanisch betätigte Vorrichtung zum Bremsen und/oder Spannen z.B. einem Greifer-Webschützen zugestellt Ein Nachteil dieser Webmaschine besteht jedoch darin, daß die Fadenbremse in Abhängigkeit vom Ablauf des Webzyklus in ihrer in Bremskraft gesteuert werden muß.
Aus der DE-PS 5 47 611 ist es außerdem grundsätzlich bekannt einen Spulenabzug von beiden Seiten vorzusehen.
In dem DE-Gbm 70 48 221 wird eine Schußfaden-Zu- |-, rühreinrichtung ohne Fadenspeicher beschrieben. Der Fadenspeicher kann dabei entfallen, da der Schußfaden bereits vor dem Abschlagen des Schützens durch die Rückwärtsbewegung der Weblade in gewissem Ausmaße abgezogen wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Webmaschine zu schaffen, bei der der Schußfaden beim Einschlagen des Greiferschützens einer möglichst geringen Spannung unterliegt
Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 beschriebene Erfindung gelöst.
Durch die Erfindung ergibt sich die Möglichkeit beim Leerwerden einer Schußfadenspule auf eine andere auf derselben oder, werm es die Reihenfolge des einzutragenden Schußfadens erlaubt auch auf der gegenüberliejo genden Seite der Webmaschine angeordnete Zuführeinheiten umzuschalten, wodurch beim Spulenwechsel ein Stillstand der Webmaschine vermieden wird.
Der möglichen Gefahr, daß bei Anordnung mehrerer Schußfaden-Zuführeinheiten auf jeder Webmaschinenj5 seite sich die einzelnen Schußfäden gegenseitig verschlingen, kann dadurch begegnet werden, daß die Spitzen der an einer Webmaschinenseite angeordneten Spann- oder Zuführhebel unterschiedlich ausgebildet sind, indem sie leicht nach oben, oder unten zeigen oder gerade verlaufen. Beim Ausfahre., eines Spann- und Zuführhebels werden dadurch die Fäden der anderen Hebel sicher über oder unter den gerade ausgefahrenen Hebel gelenkt
Der Vorteil der erfindungsgemäßen Webmaschine
gegenüber der in der DE-PS 9 50838 beschriebenen
Webmaschine besteht darin, daß kein spezieller Fadenspanner oder -speicher notwendig ist und daß die Bremskraft der Fadenbremse nicht in Abhängigkeit
vom Verlauf des Webzyklus gesteuert zu werden
-,o braucht
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 in perspektivischer Ansicht die Zuführeinrichtung der Webmaschine,
Fig.2 ein Schema des Bewegungsablaufes des Schützens und der Spann- und Zuführhebel,
F i g. 3a und b eine Zuführeinrichtung in Seitenansicht bzw. in Draufsicht,
Fig. 4a bis c die Spitzen der an einer Webmaschinenseite außen, in der Mitte oder innen angeordneten Spann- und Zuführhebel, wobei die Flächen strichpunktiert markiert sind, über die die weiteren, von der gleichen Seite zugeführten Schußfäden gleiten.
bi Fig. 1 zeigt in perspektivischer Darstellung eine Ausführungsform einer Schußfadenzuführeinrichtung. Bis einschließlich der Fadenbremse entspricht sie der in dem DE-Gbm 7048 221 beschriebenen Zuführeinrich-
tung. Von dort wird der Faden über einen federnden, in einem vertikalen Schlitz geführten Fadenführungsbügel 11 einem Spann- und Zuführhebel 12 zugestellt Auf jeder Webmaschinenseite befinden sich drei derartige Zuführeinrichtungen, wobei die Spulen übereinander und die Fadenbremsen und die Fadenführungsbügel 11 nebeneinander angeordnet sind. Die Spann- und Zuführhebel sind in einer waagrechten Ebene unter einem solchen Winkel zueinander angeordnet, daß sich die durch ihre Längsachse gelegten Geraden in einem Punkt schneiden. Die Hebel können durch einen geeigneten Mechanismus, z. B. einen hydraulischen oder pneumatischen Kolbenmechanismus, so weit ausgefahren werden, daß die am vorderen Ende des Hebels befestigte Fadenführungsöse sich am Schnittpunkt der oben erwähnten, durch die Spann- und Zuführhebel gelegten Geraden befindet Die Fadenführungsösen 14 der einzelnen Spann- und Zuführhebel befinden sich daher im ausgefahrenen Zustand (Arbeitsposition) an der gleichen Stelle. Der Faden des Spann- und Zuführhebels, der sich in Arbeitsposition befindet, kann von der Klemme 18 eines Schützens 15 in der in DE-AS 17 10408 beschriebenen Weise erfaßt werden, wobei das Öffnen und Schließen der Klemme abweichend von der DE-AS 17 10408 durch eine auf jeder Seite der Weblade befestigte Betätigungseinrichtung 13 erfolgt In F i g. 1 ist die Betätigungseinrichtung in Form eines pneumatisch betätigten Zylinders dargestellt, dessen Kolben auf ein bestimmtes vom Webzyklus abhängiges Kommando die Klemme 18 schließt
Das Abschneiden der eingeschlagenen Schußfäden kann ebenfalls in der in der DE-AS 17 10408 beschriebenen Weise erfolgen. Auch bei Vorhandensein mehrerer Spann- und Zuführhebel auf einer Webmaschinenseite ist der Arbeitsgang des Abschneidens der einzelnen Schußfäden genau der gleiche wie in dieser Patentschrift da sich der Abschneidmechanismus zwischen den Spann- und Zuführhebeln und dem Geweberand befindet so daß die Schußfadenanordnung in diesem Bereich unabhängig davon ist ob sich auf einer Webmaschinenseite eine oder mehrere Schußfaden-Zuführeinrichtungen befinden. Aus Gründen der Übersichtlichkeit ist der Abschneidmechdnismus in Fig. 1 nicht dargestellt
Nachfolgend wird an Hand von Fig.2 der Ablauf eines Webzyklus beschrieben:
Unmittelbar nach dem Einschlagen eines Schußfadens übernimmt der Greiferschützen 15 in der beschriebenen Weise den Schußfaden, der als nächster eingeschlagen werden soll, wozu der entsprechende Spann- und Zuführhebel 12' ausgefahren wird (F i g. 2a).
Die Weblade bewegt sich dann mit dem Greiferschützen nach hinten, d. h. von den Spann- und Zuführhebeln weg, wodurch ein Stück des Schußfadens bereits abgezogen wird (F i g. 2b).
Kurz bevor die Lade die hintere Endstellung erreicht hat wird der Schützen zur anderen Webmaschinenseite (in F i g. 2 zur rechten Webmaschinenseite) abgeschlagen (F i g. 2c). Dadurch, daß der Faden in der in F i g, 2b gezeigten Stellung zwischen dem Spann- und Zuführhe
bel und dem Greiferschnabel parallel zu den Kettfaden geführt wird, erfährt der Faden in Richtung des Fadenlaufs zunächst eine wesentlich geringere Beschleunigung als der Greiferschützen.
■ Bezeichnet man die vom Greiferschützen zurückgelegte Strecke mit χ und den Abstand der öse des Spann- und Zuführhebels vom Greiferschützen vor dem Abschlag als a, so erhält man für die Geschwindigkeit V des Fadens in Richtung des Fadenlaufs folgenden 1» Ausdruck:
V =
c,4
dx
df
Man erkennt aus diesem Ausdruck, daß die Geschwindigkeit V des Schußfadens unmittelbar nach dem Abschlag Null ist und erst allmählich ansteigt Trotz des Schützeneinschlags erhält man also eine ruckfreie Beschleunigung des einzutragenden Schußfadens. Aus dem obigen Ausdruck erkennt na ferner, daß die ' Beschleunigung um so geringer ist, je grcSer die Strecke a ist
Wenn der Schützen im Schützenkasten auf der rechten Seite angekommen ist (Fig.2d), so fährt auf dieser Seite ein Spann- und Zuführhebel 12" aus seiner Ruhestellung in die Arbeitsposition. Gleichzeitig fährt die Weblade zum Abbinden des durch das.Webfach eingetragenen Schußfadens auf Anschlagstellung. Kurz danach erfolgt die Freigabe des nunmehr eingeschlagenen und abgebundenen Schußfadens und gleichzeitig die Übernahme des nächsten Schußfadens. Der Zuffihrhebel 12' des gerade eingeschlagenen Schußfadens fährt aus seiner Arbeitsposition in seine Ruhestellung.
Es besteht auch die Möglichkeit den Spann- und Zuführhebel 12' bereits vor dem Einschlagen des Schützens, d.h. während der Zurückbewegung der Weblade, in die Ruhestellung einzuziehen, wodurch der Abstand zwischen der öse des Spann- und Zufüh.hebels und dem Greiferschützen vergrößert wird und dementsprechend die Spannung des Fadens beim Einschlagen vei ringert wird.
F i g. 4a bis c zeigt das vordere Ende von drei auf einer Webmaschinenseite angeordneten Spann- und Zuführhebeln 12. Beim Ausfahren und Einziehen eines Spann- und Zuführhebels werden die übrigen von der gleichen Webmaschinenseite zugeführten Schußfäden über oder unter diesen Hebel abgelenkt. Um zu verhindern, daß sich die Schußfäden gegenseitig verschlingen, ist das vordere Ende der Hebel unterschiedlich ausgebildet, indem die Spitze des außen angeordneten Hebels leicht nach unten gebogen ist, die Spitze des in der Mitte angeordneten Hebels leicht nach oben gebogen ist und die £}iifze des äußeren Hebels relativ stark nach oben gebogen ist Man erhält dadurch Gleitflächen 17a bis c der Schußfäden, die bogenförmig nach unten, gerade und entsprechend bogenförmig nach oben verlaufen. Für den störungsfreien Betrieb des Mehrfach-Schußfadenabzugs ist diese Ausbildung der vorderen Enden der Spann- und Zuführhebel von großer Wichtigkeit.
Hierzu 4 Blatt Zcichnuncen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Webmaschine zur Herstellung eines Wechselschuß-Papiermaschinensiebes, dessen Schußfäden in periodischer Folge aus verschiedenen Materialien bestehen, wobei der Schußfaden von einer feststehenden Schußfadenspule über eine oder mehrere Fadenbremsen, einen federnden Fadenführungsbügel und einen Spann- und Zuführhebel einem Greiferschützen zugeführt wird, zwei oder mehr derartige Schußfaden-Zuführeinheiten auf einer oder auf beiden Seiten der Webmaschinen angeordnet sind, die Spann- und Zuführhebel der einzelnen Einheiten ein- und ausfahrbar sind und unter einem solchen Winkel angeordnet sind, daß sich die Führungsösen der Spann- und Zuführhebel im ausgefahrenen Zustand in der gleichen Position befinden, von welcher der Schußfaden durch den Greiferschützen übernommen werden kann, und die Webmaschine derart gesteuert wird, daß der Greiferschützen zur anderen Webmasehinenseiie abgeschlagen wird, kurz bevor die Weblade die hintere Endstellung erreicht hat, dadurch gekennzeichnet, daß der Schußfaden vor dem Abschlagen der Greiferschützen (15) zwischen dem Spann- und Zuführhebel (12),pnd dem Greiferschützen (15) parallel zu den Kettfaden geführt wird.
2. Webmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der jeweils ausgefahrene Spann- und Zuführhebel (12) vor dem Einschlagen des Greiftrschützens (15) in die Ruhestellung eingefahren wird.
3. Webmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spitzqri (16) der an einer Webmaschinenseite angeordneten Spann- und Zuführhebel (12) unterschiedlich ausgebildet sind, indem sie leicht nach oben oder unten zeigen oder gerade verlaufen.
4. Webmaschine nach Anspruch 3 mit drei Spann- und Zuführhebeln auf jeder Webmaschinenseite, dadurch gekennzeichnet, daß die Spitze (16) des außen angeordneten Spann- und Zuführhebels leicht nach unten gebogen ist, die Spitze (16) des in der Mitte angeordneten Spann- und Zuführhebels leicht nach oben gebogen ist und die Spitze (16) des innen angeordneten Spann- und Zuführhebels relativ stark nach oben gebogen ist.
DE19752559967 1975-01-22 1975-01-22 Webmaschine zur Herstellung eines Wechselschuli-Papiermaschinensiebes Expired DE2559967C2 (de)

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DE2559967B1 DE2559967B1 (de) 1980-06-04
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