DE2559114A1 - Miniatur-textanzeigegeraet - Google Patents
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Description
Miniatur-Textanzeigegerät
Die Erfindung bezieht sich auf ein Miniatur-Textanzeigegerät, das tragbar ist und in der Hand gehalten werden kann, um Textmaterial
in einer einzigen Zeile darzustellen.
Die wirtschaftlichste Möglichkeit zur Anzeige und Darstellung von Textinformationen ist eine bedruckte Seite, wie sie beispielsweise
bei Büchern, Magazinen, Zeitungen und ähnlichem vorliegt. Die Nachteile des Druckseitenformates beruhen darauf,
daß Textzeilen sowohl oberhalb als auch unterhalb der gelesenen Zeile vorhanden sind, wodurch der Leser abgelenkt wird. Zusätzlich
spielt der gedruckte Text eine passive Rolle in der Hinsicht, daß die Lesegeschwindigkeit ausschließlich von dem Leser
bestimmt wird und daß der Text überhaupt keinen Einfluß auf die Lesegeschwindigkeit ausübt. Das Verfolgen des Inhalts der Druckseite
hängt von der Laune des Lesers und seiner Augenbeweglichkeit ab. Das im Gedächtnisbehalten des gelesenen Textes, dem
ein schnelles Lesen entgegengerichtet ist, hängt von der Stärke des Interesses und dem Intelligenzgrad des Lesers ab.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Textanzeigegerät sowie ein Anzeigeformat zu schaffen, das einen aktiven Einfluß
auf den Leser dadurch auszuüben vermag, daß vom Benutzer aus-
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wählbare Anzeigegeschwindigkeiten vorgesehen werden, so daß der Benutzer eine angenehme Lesegeschwindigkeit auswählen kann wenn
dies erwünscht ist oder daß er alternativ eine ihn stärker fordernde Anzeigegeschwindigkeit auswählen kann, um auf diese Weise
eine beträchtliche Verbesserung des Lesevermögens zu fördern.
'Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 angegebene Erfindung
gelöst.
V/eitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Das erfindungsgemäße Textanzeigegerät weist in einer bevorzugten Ausführungsform Einrichtungen zur Aufnahme einer tragbaren Speicherbaugruppe
wie z.B. einer Tonbandkasette auf, auf der vorzugsweise in Binärform die anzuzeigende Textinformation gespeichert ist.
Die Daten werden in einen Band-Pufferspeicher blockweise übertragen.
Die Eingabe eines Datenblockes leitet seine Übertragung von dem Prozeßspeicher mit einer beträchtlich höheren Geschwindigkeit
ein, so daß der Band-Pufferspeicher zur Aufnahme des nächsten Blockes von Textinformation freigemacht wird. Die
darauffolgende Datenübertragung wird auf diese Weise fortgesetzt*
Der in den Prozeßspeicher übertragene Datenblock wird zeichenweise
zu einem Punktmatrix-Mustergenerator weitergeleitet, der das binärcodierte Wort in ein Zehn-Reihen-Zsieben-Spalten-Punktmatrixmuster
umwandelt, wobei jede Zehn-Punkt-Spalte in eine Zehn-Reihe n-/l750-Spalten-Matrix von lichtemittierenden Dioden
(LEDS) verschoben wird. Beim Eingeben jeder Zehn-Punkt-Spalte am rechten Ende der Anzeige wird die vorher eingegebene Spalte
um eine Spaltenposition nach links verschoben.
Es wird keine der ein Zeichen bildenden Spalten beleuchtet, bevor nicht das gesamte Wort in die Anzeige verschoben worden ist,
wobei zu diesem Zeitpunkt alle die Zeichen dieses Wortes dar-
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stellenden Punktspalten gleichzeitig beleuchtet werden.
Wenn in der Wort-Zeitdehnungs-Steuerungsbetriebsweise gearbeitet wird, ist es möglich, die Anzeigezeit für irgendein Wort, dessen
Wortlänge größer als vier Zeichen ist, zu verlängern, wobei die verlängerte Anzeigezeit eine Punktion der Anzahl der zusätzlichen
Zeichen über der normalen Wortlänge von vier Zeichen ist. Dabei wird Jedes Wort so dargestellt, daß das erste oder
äußerste linke Zeichen mit einer Indexmarke ausgerichtet ist, während die übrigen Zeichen rechts hiervon angeordnet sind.
Das Wort wird in dieser Stellung für eine Zeitperiode dargestellt, die eine Funktion der Wortlänge ist, so daß längere
Worte für entsprechend längere Zeitperioden betrachtet werden können, was sowohl zur Verbesserung der Lesegeschwindigkeit
als auch der Erfassung dieser Worte dient.
Bei einem abgeänderten Ausführungsbeispiel, bei dem die Anzeigezeit
unabhängig von der Wortlänge konstant bleibt, wird die Dunkelzeit nach langen Worten entsprechend länger gemacht, wobei
die Länge der Dunkelzeit eine Funktion der Länge des vorher angezeigten "langen" Wortes ist.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist eine automatische Helligkeitssteuerung vorgesehen, um die Helligkeit
der Anzeige bei kurzen Worten zu vergrößern, d.h. bei Worten, deren Anzeigezeit kleiner als ein vorgegebener Schwellwert
ist, um auf diese Weise eine Kompensation für Worte mit kurzen Anzeigezeitintervallen dadurch zu erzielen, daß die
Helligkeit der Anzeige vergrößert wird, so daß eine im wesentlichen konstante "scheinbare" Helligkeit für alle angezeigten
Worte unabhängig von ihrer Anzeigezeit aufrecht erhalten wird.
Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung des Textanzeigegeräts ergibt sich ein Gerät, das in der Hand gehalten werden kann
und das einen aktiven Einfluß sowohl auf die Lesegeschwindigkeit
als auch auf das Verständnis und die Auffassung des Gelesenen
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ausübt. Bei diesem Textanzeigegerät ist die Anzeigegeschwindigkeit
vom Benutzer auswählbar und es ist möglich, die Anzeigezeit eines Wortes als Punktion der Wortlänge auszuwählen. Andererseits
ist es möglich, die Dunkelzeit zwischen benachbarten angezeigten Worten in Abhängigkeit von der Länge des ersten dieser
angezeigten Worte zu ändern. Dabei ist es weiterhin möglich, die Helligkeit der Worte zu vergrößern, deren Anzeige-2eitintervall
kurz ist, wobei die Helligkeit eine umgekehrte Punktion der Anzeigezeit ist, um eine im wesentlichen konstante "scheinbare"
Anzeigehelligkeit für alle Worte aufrechtzuerhalten.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von in der Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispielen noch näher erläutert.
In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 ein vereinfachtes Blockschaltbild einer Ausführungsform
des Textanzeigegerätesj
Pig. 2 eine grafische Darstellung der Vorwärtsbewegung der Worte während der Wort-Folgebetriebsweise
der Ausführungsform nach Fig. 1;
Fig. J Ein Blockschaltbild, das die Vorwärtsbewegung
der Worte bei dem Anzeigegerät nach Fig. 1 ausführlicher zeigt;
Fig. 4 ein Blockschaltbild einer Ausführungsform des Mustergenerators und des Anzeigefeldes des Anzeigegerätes
nach den Figg. 1 und 3 In ausführlicherer
Form?
Fig. 5 ein Blockschaltbild der logischen Schaltungen
zur Steuerung der Wortverlängerungs-Steuerzeit;
Flg. 6 und 7 Blockschaltbilder der Verknttpfungesohaltungen zur
Steuerung der Anzeige und der Wortverlängerungs-
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schaltungen nach den Figg. 4 und 5;
Pig. 8 ein Blockschaltbild, das die Helligkeitssteuerschaltung zeigt.
Die in Pig. 1 gezeigte Ausführungsform des elektronischen Textanzeigegerätes
ergibt eine neue und verbesserte Technik zur Anzeige von Textinformationen, die als eine Alternative (und verbesserte)
Möglichkeit zur Anzeige derartiger Informationen dient, die normalerweise in einem Druckseitenformat dargestellt werden
(beispielsweise in Büchern, Zeitungen, Magazinen usw.) wobei das erfindungsgemäße Textanzeigegerät in aktiver Weise dazu
dient, sowohl die Lesegeschwindigkeit als auch das Verständnis des Gelesenen zu vergrößern und die Augenermüdung zu verringern.
Das erfindungsgemäße Textanzeigegerät ist ein tragbares, kompaktes in der Hand zu haltendes und in Festkörperschaltungstechnik
ausgeführtes Gerät, das auf Grund des beträchtlich verringerten Gewichtes sowie der beträchtlich verringerten Größe in ähnlicher
Weise gehalten und gehandhabt werden kann, wie die bekannten elektronischen Taschenrechner.
Ein wesentliches Merkmal der Erfindung besteht in dem elektronischen
optischen Anzeigefeld 16, das in einem bevorzugten Ausführungsbefepiel
bis zu 25 alphanumerische Zeichen in einem
Einzeilenformat anzeigen kann. Ein Magnetband-Antriebssystem 11a (das aus Vereinfachungsgründen nicht dargestellt ist) ergibt
zusammen mit Pufferspeicherregistern und einer Steuerlogik
eine Informationsspeicherquelle und erfüllt gleichzeitig die Anforderungen, die an die Übertragung von alphanumerischer Textinformation
zum Anzeigefeld 16 zur Betrachtung durch den Benutzer gestellt werden.
Die Textinformation wird in einer Wortfolgeweise dargestellt, die am besten aus der Darstellung nach Fig. 2 zu erkennen ist.
Die Textinformation wird auf der EinzeHen-Anzeige dadurch angezeigt,
daß Zeichen am rechten Ende des Betrachtungsschirms l6a
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punktspaltenweise eingeführt werden. Jedes Zeichen wird in die
äußerste rechte Anzeigestellung eingeführt und dann nach links verschoben, wenn neue Zeichen eingegeben werden. Die Zeichen
werden durch eine Punktmatrix gebildet, die aus 10 Punktreihen und 7 Punktspalten besteht und zwar bis zu einem Maximum von
70 Punktpositionen, die selektiv angesteuert werden, um entweder alphabetische oder numerische Zeichen, Interpunktionszeichen
und ähnliches darzustellen. Die Punktmuster werden in Punktspaltenschritten von rechts nach links verschoben. Das Verschieben
der Punktspalten in die Anzeige beeinflußt nicht die Fähigkeit des Betrachters, das Wort zu lesen während sich dieses
über den Anzeigeschirm bewegt. Die Geschwindigkeit der Vorwärtsbewegung
kann von dem Benutzer durch Betätigen des Geschwindigkeitssteuerknopfes 18a ausgewählt werden.
Bei dem Anzeigegerät werden in der ersten Betriebsweise die Worte mit einer vom Benutzer ausgewählten Geschwindigkeit über
die Anzeige bewegt, wobei diese Geschwindigkeit entweder eine
ziemlich entspannte Lesegeschwindigkeit ermöglicht oder alternativ eine Geschwindigkeit sein kann, die den Leser fordert, so
daß dieser eine größere Lesegeschwindigkeit entwickelt.
In der Wortfolge-Betriebsweise überführt das Textanzeigegerät
Punktmuster in die Anzeige in nichtbeleuchteter Weise, so daß das gesamte eingegebene Wort nicht beleuchtet wird, bevor alle
Zeichen des Wortes zur Anzeige hin übertragen wurden und das erste (d.h. äußerste linke) Zeichen dieses Wortes bis zur Indexmarke
16b vorwärtsbewegt wurde. Das Wort bleibt in dieser stationären Stellung für ein Zeitintervall beleuchtet, das
eine Punktion der Wortlänge ist. Aufeinanderfolgende Worte des Textes werden in ähnlicher Weise eingegeben. Bei einer Abänderung
dieses Ausführungsbeispiels können V/orte mit einem konstanten Anzeigeintervall bei Erreichen der Indexmarke angezeigt
werden und die Dunkelzeit zwischen dem sich derzeit an der Indexmarke befindenden Wort und dem nächsten in die Anzeige
einzugebenden Wort wird so gesteuert, daß sie eine Funktion der Wortlänge für das derzeit an der Indexmarke befindliche
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-T-
Wort ist. Die feste Anfangsstelle des Schlüsselwortes in jedem Bildrahmen ergibt eine Beseitigung der Notwendigkeit einer Bewegung
des Auges, so daß die Augenermüdung verringert wird, während eine Anzeige mit ausreichender Länge von der gleichzeitigen
Betrachtung der vorhergehenden und folgenden Worte erzielt wird, so daß die Erfassungsgeschwindigkeit vergrößert
wird weil Erkennungsmerkmale für das Schlüsselwort gegeben werden. Die einzige Anzeige hat den zusätzlichen Vorteil, daß
irgendeine Ablenkung beseitigt wird, die sonst durch einen gedruckten Text hervorgerufen wird, der sowohl oberhalb als auch
unterhalb der zu lesenden Zeile weitere Textzeilen aufweist. Alle diese Vorteile wirken im Sinne einer Vergrößerung der
Lesegeschwindigkeit des Benutzers verglichen mit dem Lesen eines Druckseitenformates, und zwar sowohl im Hinblick auf
die Erfassung als auch das Aufnehmen des gelesenen Textes.
Der Betrieb des Textanzeigegerätes wird dadurch eingeleitet, daß eine bespielte Bandkassette 11 (Fig. 1) mit Textinformationen
und Schlüsselworten in eine Bandantriebs-Aufnahme 11a eingesetzt wird. Die Anzeige wird dadurch betätigt, daß der Geschwindigkeitssteuerknopf
l8a auf eine Einstellung gebracht wird, die eine Textanzeigegeschwindigkeit darstellt, die mit der Lesegeschwindigkeit
des Benutzers vereinbar ist. Das Gerät kann außerdem nach Wunsch gestoppt werden wenn es erwünecht ist,
eine stationäre Betrachtung zu ermöglichen, und zwar dadurch, daß der Geschwindigkeitssteuerknopf in die Stopp-Stellung gebracht
wird.
Die Übertragung der Textinformation von der Magnetbandkassette
11 zur Anzeige 16 wird durch die Steuerlogikeinheit 17 und durch
das Bedienfeld 18 gesteuert. Es sei angenommen, daß eine Bandkassette
in die Bandantriebsaufnahme 11a eingesetzt wurde, die, obwohl sie aus Vereinfachungsgründen nicht gezeigt ist, geeignete
Einrichtungen für den Drehantrieb der Bandspulen 11b und lic derart
aufweist, daß sich das Magnetband lld beispielsweise In
einer ersten durch den Pfeil A gezeigten Richtung bewegt, wodurch die Abnahme der Magnetaufzeichnung, die BinÄrinformationen
./. 609827/10OS
und Synchronisierimpulse umfaßt, mit Hilfe des Widergabekopfes
12a ermöglicht wird. Die Signale werden durch den Bandwiedergabe verstärker 12d verstärkt, um den ersten Informationsblock
(der vorzugsweise aus 576 Zeichen besteht) in den Bandspeicher
IJ) zu überführen. Die Steuerlogikeinheit 17 stellt die Übertragung
eines Informationsblockes durch Peststellen des Vorhandenseins eines EOB-Codes (Blockende-Codes) fest, um die Bandbewegung
zu stoppen, bis der nächste Informationsblock benötigt wird. Der Informationsblock in dem Bandspeicher wird dann zum
Prozeßspeicher 14 mit einer höheren Übertragungsgeschwindigkeit übertragen, als diese bei der Übertragung vom Magnetbandeingang
lld zum Bandspeicher IJ gegeben ist. Nach Beendigung der Überführung
dieses Informationsblockes in den Prozeßspeicher 14 wird der Bandantrieb wieder in Betrieb gesetzt, um den nächsten
Informationsblock in den Bandspeicher IJ zu überführen. Dieser
Vorgang wird für aufeinanderfolgende Informationsblöcke wiederholt.
Der von dem Bandspeicher IJ in den Prozeßspeicher 14 überführte
Informationsblock wird von der Punktmuster-Generatorschaltung 15 verarbeitet, um die binärcodierte Darstellung jedes Zeichens
in ein Punktmatrix-Muster umzuwandeln. Jedes dem Punktmustergenerator 15 zugeführte Binärwort bewirkt die punktspaltenweise
Übertragung jeder Punktspalte des Musters zur Anzeige, bis das gesamte Punktmuster für das Zeichen in die Anzeige übertragen
wurde, wobei zu diesem Zeitpunkt das Binärwort für das nächste anzuzeigende Zeichen dem Punktmustergenerator 15 zugeführt wird.
Die Anzeigeeinheit 14 bleibt während der Zeit während der Zeichen
in die Anzeige verschoben werden, dunkel. Wenn das Wort in die Anzeige eingegeben wurde, und das erste Zeichen des ersten
Wortes in die Indexstellung der Anzeige verschoben wurde, wird der Wortvorwärtsbewegungs-Vorgang beendet und die Anzeigeeinheit
wird beleuchtet, um das erste Wort für eine festgelegte Anzeigezeit anzuzeigen, wobei diese Zeit durch die vom Benutzer
betätigte Geschwindigkeitssteuerung gesteuert wird.
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Am Ende der Anzeigezeit wird das nächste Wort von dem Punktmustergenerator
in der gleichen Weise wie vorstehend beschrieben verarbeitet. So werden alle Worte in dem in dem Prozeßspeicher
enthaltenen Informationsbiock verarbeitet und angezeigt, worauf
die Steuereinheit den nunmehr im Bandspeicher befindlichen Informationsblock in den Prozeßspeicher überführt, während gleichzeitig
der nächste Informationsblock von dem Magnetband Hd zum Bandspeicher 1J5 bewegt wird. Dieser Vorgang wird fortgesetzt,
bis das Bandende festgestellt wird oder bis der Benutzer die Geschwindigkeitssteuerung auf Stopp oder Aus stellt. Die
Geschwindigkeit, mit der Zeichen von dem Prozeßspeicher 14 zum Punktmustergenerator 15 überführt und angezeigt werden, wird
durch die Geschwindigkeitssteuereinstellung des Steuerknopfes l8a bestimmt.
Ein wesentliches Merkmal der Wortfolge-Betriebsweise ermöglicht es dem Benutzer durch die Verwendung der Wortzelt-Verlängerungssteuerung
die Betrachtungsperiodenzeit für Jedes Wort proportional zu seiner Wortlänge zu vergrößern.
Es ist eine gut bekannte Tatsache, daß eine zusätzliche Zeit zum Lesen und Erfassen von Worten erforderlich ist, wenn die
Wortlänge größer wird. Die Wortzeit-Verlängerungssteuerung ermöglicht es dem Benutzer, Schaltungen zu aktivieren, die
automatisch die Zeit der Betrachtungsperiode jedes zur Anzeige überführten Wortes proportional zu seiner Wortlänge zu vergrößern.
Längere Worte weisen eine längere Betrachtungsperiodenzsit auf. Die Wortzeit-Verlängerungssteuerung, die in Pig. I
bei l8b gezeigt ist, kann in einem bevorzugten AusfUhrungsbeispiel
auf eine Vergrößerung von 0, 6$ oder 12 % der Betrachtungszeit pro Anzahl der Buchstaben in einem Wort, die die Anzahl
von vier Buchstaben überschreitet, eingestellt werden. Die Betrachtungsperiodenzeit
von Worten mit bis zu vier Buchstaben wird überhaupt nicht vergrößert und ihre Betrachtungsperiodenzeit
hängt vollständig von der Geschwindigkeitssteuereinstellung ab.
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Wenn die Wortzeit-Verlängerungssteuerung auf Stellung für eine sechsprozentige Verlängerung eingestellt ist, wird die feste
Betrachtungszeit um 6 % für jeden die Zahl 4 überschreitenden
Buchstaben des Wortes vergrößert. Beispielsweise würde eine sechsprozentige Vergrößerung für ein Wort mit sechs Buchstaben
eine Gesamtbetrachtungszeit von 112 % gegenüber der Betrachtungs-'zeit
eines Wortes mit vier Buchstaben ergeben. Ein Wort mit 11 Buchstaben würde eine Betrachtungszeit von 142 % gegenüber
der grundlegenden Zeit (d.h. der Betrachtungszeit für ein Wort mit 1 bis 4 Buchstaben) aufweisen. Wenn die Wortzeit-Verlängerungssteuerung
auf die Einstellung von 12 % gebracht wird, würde sich die Betrachtungszeit für Worte mit 6 bzw. 11 Buchstaben auf 124 %
bzw, 184 der Ausgangszeit verlängern.
Die Ausgangszeit wird immer durch die Geschwindigkeitssteuerung bestimmt. Daher kann der Benutzer die Betrachtungszeit für die
kürzeren Worte mit der Geschwindigkeitssteuerung einstellen und er kann weiterhin die gewünschte Verlängerung der Betrachtungsperiodenzeit
für längere Worte mit der Wortzeit-Verlängerungssteuerung einstellen.
Die Anzeigeeinhsit 16 (siehe auch Fig. 4) kann bis zu 25 alphanumerische
Zeichen in einem Einzelzeilenformat anzeigen. Die Anzeigeeinheit umfaßt lichtemittierende Dioden, die in einer
10 χ 175-Matrix angeordnet sind, wobei einzelne Zeichen durch
10 χ 7 Elemente pro Gruppe gebildet werden.
Jede der 1750 lichtemittierenden Dioden kann unabhängig von den anderen aktiviert werden. Die Auswahl und Aktivierung der
Diodenanzeigeelemente wird durch Dünnfilmschaltungen durchgeführt, die vorzugsweise monolithisch auf dem gleichen Substrat
hergestellt sind, das für die Anzeigematrix verwendet wird und zwar in einer Anordnung, die koplanar mit den Anzeigeelementen
ausgebildet ist. Daher können die Anzeige sowie die zugehörigen Auswahl- und Ansteuer-Aktivierungsschaltungen monolithisch auf
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einem einzigen Halbleiterplättchen hergestellt werden. Die bevorzugten
Abmessungen der Anzeigeeinheit zur Verwendung in einem Miniatur-Textanzeigegerät sind derart, daß die einzelnen
Elemente einen Durchmesser von vorzugsweise 0,5 nun aufweisen, die mit Mittelabständen von 0,76 mm angeordnet sind. Damit sind
die Gesamtabmessungen der Matrix-Anzeigefläche 0,8^ χ 13,3 cm.
In Fig. 3 ist der Gesamt-Informationsfluß und die Steuerlogik
für das Miniatur-Textanzeigegerät 10 gezeigt. Die Flipflop-Schaltung 21 steuert die Übertragung der Information vom Band
zum Bandspeicher während die Flipflop-Schaltung 21A die Erneuerung
der in dem Bandspeicher gespeicherten Daten steuert. Sowohl der Bandspeicher als auch der Prozeßspeicher verwenden dynamische
Festkörper-Schieberegister. Die Flipflopschaltungen 22 und 22A steuern die Übertragung der Informationsblöcke von dem Bandspeicher
zum Prozeßspeicher.
Die alphanumerische Textinformation ist in Magnetbandkassetten gespeichert. Die alphanumerischen Zeichen sind in Blöcken von
576 Zeichen oder Bytes gespeichert (Bytes bestehen aus sieben
Informations-Bits zusammen mit einem niedrig bewerteten Paritäts-/
Steuerbit, so daß sich insgesamt 8 Bit pro Zeichen oder Byte ergeben). Das letzte Zeichen in jedem Informationsblock ist
ein spezielles Zeichen, das mit EOB bezeichnet ist und das das Ende eines Blockes signalisiert.
Wenn das letzte Informationszeichen in dem Prozeßspeicher verarbeitet
worden ist, wird ein EOB-Zeichen in dem C-Register 27 festgestellt, wodurch ein Signal mit hohem Pegel von dem Tor
28 festgestellt wird, das das Vorhandensein des den Blockende-Zustand darstellenden Bytes feststellt. Der Ausgang des Tors
gibt das Verknüpfungsglied 29 zum Zeitpunkt PC/8 frei, so daß die Flipflop-Schaltung 22a gesetzt wird, deren Q- und Q-Ausgänge
einen hohen bzw. niedrigen Pegel annehmen. Der Ausgang Q, gibt seinerseits das Verknüpfungsglied 31 während der Zeit PC/8 frei
wenn sich das Textanzeigegerät nicht in der Stopp-Betriebsweise befindet (siehe Inverter 6l nach Fig. 5), und wenn das nächste
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EOB/A-Torsignal einen hohen Pegel annimmt, wodurch die Q- Q-Ausgänge
der Flipflop-Schaltung 22 auf einen hohen bzw. nieärigen
Pegel gesetzt werden. Das von dem Verknüpfungsglied 40 gebildete EOB/A-Signal ermöglicht es, daß der in dem Bandspeicher
13 zu erneuernde Informationsblock zeitlich in richtiger Weise angeordnet wird, um an den Prozeßspeicher übertragen zu werden.
Der Ausgang des Verknüpfungsgliedes 40 nimmt einen hohen Pegel an, wenn das erste Zeichen der Bandspeicherinformation zur Übertragung
bereit ist. Die Flipflop-Schaltung 22 wird somit von dem Verknüpfungsglied 40 gesetzt, wodurch die Flipflop-Schaltung
22A rückgesetzt wird. Das Verknüpfungsglied 40 setzt weiterhin die Flipflop-Schaltung 21A zurück, wodurch die Erneuerung des
Bandspeichers 13 gestoppt wird, der, wie dies weiter oben beschrieben
wurde, ein dynamisches Festkörper-Schieberegister mit
4600 Stufen ist, wobei jede Stufe ein Binär-Bit speichern kann. Wenn die Flipflop-Schaltung 22 gesetzt und die Flipflop-Schaltung
22A rückgesetzt ist, ist das Verknüpfungsglied 44 freigegeben, so daß der Inhalt des Bandspeichers 13 über das Verknüpfungsglied
42 während einer PC/8-Zeit weitergeleitet wird. Das Signal PC/8 wird einer logischen UND-Verknüpfung mit den Q- und Q-Ausgängen
der Flipflop-Schaltungen 22 bzw". 22A in dem Verknüpfungsglied 42 unterworfen, um alle Paritäts-Steuerbits in dem Bandspeicher
13 bei ihrer Zuführung an das Verknüpfungsglied 42 auf
den Nullzustand zu bringen. Das PC/8-Signal ist ein Taktimpuls,
der von einer durch 8 teilenden Impulsteilerschaltung abgeleitet wird, die ihrerseits durch den PC-Taktimpuls von einem
Prozeß-Taktimpulsgenerator (2,5 MHz) gesteuert wird, wie dies aus Fig. 3 zu erkennen ist. Das PC/8-Bit tritt gleichzeitig
mit dem Auftreten jedes Paritäts-Steuerbits an dem Ausgang des Bandspeichers 13 auf* Der Grund dafür, daß alle Paritäts-Steuerbits
auf den binären Nullzustand während der Übertragung vom Bandspeicher 13 zum Prozeßspeicher 14 gebracht werden, wird
weiter unten ausführlicher erläutert.
dem Ende der Datenübertragung von dem Bandspeicher 13 zum Prozeßspeicher 14 befindet sich das Blockende-Zelohen EOB im
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Α-Register 39 und gibt das Verknüpfungsglied 40 frei. Dieser
Ausgangszustand wird dem Verknüpfungsglied 32 zugeführt, um
die Flipflop-Schaltung 22 während der PC/8-Zeit rückzusetzen, wodurch der Übertragungsschritt beendet wird.
Bei der Übertragung von dem Bandantrieb 11a zum Bandspeicher wird die Flipflopschaltung 21 gesetzt wenn die Flipflop-Schaltung
22A zu Beginn des ÜbertragungsVorganges vom Bandspeicher zum
Prozeßspeicher gesetzt wird. Dies erfolgtv&n der Q-Ausgang der
Flipflop-Schaltung 22A einen hohen Pegel annimmt, wobei dieser Zustand als ein Eingang dem Verknüpfungsglied 35 zugeführt wird,
dessen andere Eingänge den Q-Ausgang der Flipflop-Schaltung und den Taktimpuls zur PC/8-Zeit empfangen. Der Bandantrieb
wird dadurch aktiviert, daß sich die Flipflop-Schaltung 21 im gesetzten Zustand (Q) befindet, während sich die Flipflop-Schaltung
22 im rückgesetzten Zustand (Q) befindet, so daß der Bandantrieb startet, wenn die Flipflop-Sehaltung 22 am Ende der
Übertragung von Daten von dem Bandspeicher 13 zum Prozeßspeicher 14 rückgesetzt wird. Ein Ende der Übertragung eines Informationsblockes von dem Magnetband zum Magnetspeicher wird angezeigt,
wenn das Blockende-Signal im Register 39 erscheint, wodurch das
Verknüpfungsglied 40 freigegeben wird und die Flipflop-Schaltung 21 rücksetzt. Die Flipflop-Schaltung 21 wird rückgesetzt, damit
die Flipflop-Schaltung 21A gesetzt wird, wodurch die Erneuerung des Inhaltes des Bandspeichers beginnt. Das Rücksetzen der Flipflop-Schaltung
21 ruft einen hohen Pegel am Q-Ausgang hervor, wodurch das Verknüpfungsglied 33 die Flipflop-Schaltung 21A
setzt.
Der Vorgang der Überführung von Zeichen vom Prozeßspeicher zur Anzeige 16 wird durch Flipflop-Schaltungen 23 und 24 nach
Fig. 6 und Flipflop-Schaltungen 25, 26 und 26A nach Fig. 7 gesteuert, die weiter in Verbindung mit den Figg. 3 und 4
betrachtet werden sollten.
Die Flipflop-Schaltung 23 liefert ein I-Byte-Zeittor für die
Übertragung des nächsten zu verarbeitenden Zeichens an das
6 0 9 8 2 7/1 OU 5 '/m
B-Register 48 (siehe Pigg. 3 und 4). Die Flipflop-Schaltung legt die tatsächliche Zeitperiode fest, während der ein Zeichen
in sein entsprechendes Punktmatrixmuster umgewandelt und darauffolgend zur Anzeigeeinheit übertragen wird. Die Flipflop-Schaltung
legt die feste Anzeige-Zeitperiode fest, während die Flipflop-Schaltung
2βΑ die zusätzliche Anzeigezeit für die Worte steuert, die einer Wortzeit-Verlängerung unterworfen werden.
Die Flipflop-Schaltung 23 liefert ein I-Byte-Zeittor für die
Überführung des nächsten zu verarbeitenden Zeichens von dem Prozeßspeicher 14 zum B-Register 48. Die Flipflop-Schaltung
wird entweder durch die Freigabe des Verknüpfungsgliedes 40 (das ein Blockende-Wort im Register 39 anzeigt) und das Setzen
der Flipflop-Schaltung 22 am Ende der Übertragung vom Bandspeicher zum Prozeßspeicher gesetzt, wodurch das Verknüpfungsglied 91
freigegeben wird, wobei dieser Zustand über das ODER-Verknüpfungsglied
93 zum Setzen der Flipflop-Schaltung 23 verwendet wird,
oder die Flipflop-Schaltung 23 kann dadurch gesetzt werden,
daß die Flipflop-Schaltung 25 gesetzt wird, wobei gleichzeitig
das Parltäts-Steuerbit im C-Rgister 27 enthalten sein muß, wodurch
das Verknüpfungsglied 92 freigegeben wird und diesen Zustand
über das ODER-Verknüpfungsglied 93 dem Setzeingang der
Flipflop-Schaltung 23 zuführt. Das Paritäts-Steuerbit des
nächsten Zeichens wird auf ein 1-Bit-am Ende der laufenden
Zeitperiode der Flipflop-Schaltung 23 gebracht. Dies wird
dadurch erreicht, daß das Verknüpfungsglied 119 den Ausgang
des Prozeßspeichers auf ein 1-Bit über das ODER-Verknüpfungsglied
120 bei der PC/8-Bit-Zeit während der 1-Byte-Zeitperiode der Flipflop-Schaltung 23 bringt. Damit wird das Paritäts-Steuerbit
auf einen hohen Pegel gebracht, während es von dem Prozeßspeicher zum C-Register überführt wird. Auf diese Weise
wird das nächste zu verarbeitende Zeichen durch ein einen hohen Pegel aufweisendes Paritätssteuerbit angezeigt. Das Verknüpfungsglied
92 bewirkt, daß die Flipflop-Schaltung 23 gesetzt wird,
wenn das nächste einen hohen Pegel aufweisende Paritätssteuerbit am Ausgang des Prozeßspeichers bei der PC/8-Zeit bei im
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gesetzten Zustand befindlicher Flipflop-Schaltung 25 festgestellt
wird. Aus diesem Grunde sind alle Paritäts-Steuerbits
zum Zeitpunkt der Überführung vom Bandspeicher 13 zum Prozeßspeicher
14 zwangsweise niedrig (binäre 0). Die Flipflop-Schaltung
25 legt im gesetzten Zustand die Periode fest, während der Zeichen
vom Prozeßspeicher zum Punktmustergenerator bearbeitet werden. Die Flipflop-Schaltung 25 wird durch das Verknüpfungsglied 96
beim nächsten PC/8-Taktimpuls auf den gesetzten Zustand gebracht, wobei dieser Taktimpuls auftritt, nachdem die Flipflop-Schaltung
26 am Ende der Anzeigeperiode rückgesetzt wurde. Die Flipflopschaltung
25 wird durch das Verknüpfungsglied 97 (Fig. 7) rückgesetzt, wenn das Indexmarken-Signal einen hohen Pegel annimmt,
das anzeigt, daß das erste Zeichen des nächsten Wortes bis zur Indexmarke verschoben wurde. (Siehe Fig. 2).
Fig. 4 zeigt die Prozeß-Logik zur Umwandlung jedes Bytes in entsprechende Punktmuster für die Anzeige. Der Prozeßspeicher
14 besteht aus einem mehrstufigen dynamischen Festkörper-Schieberegister, dessen Stufenzahl gleich der Anzahl der Stufen des
Bandspeichers IJ ist und bei dem die Daten über das Register
27 und das Verknüpfungsglied 45 nach Art einer geschlossenen
Schleife in der gleichen Weise zum Eingang des Prozeßspeichers 14 zurückgeführt werden müssen, wie dies bei dem Bandspeicher
13 vorgesehen ist (entweder über das Verknüpfungsglied 40 oder
das Glied 40a). Der Vorgang der Umwandlung jedes Zeichens in das entsprechende Punktmatrix-Muster wird zeitlich so gesteuert,
daß es mit einem vollständigen Datenumlauf in der Prozeßepeicher-Schleife
zusammenfällt (d.h. 576 Byte-Zeiten). Die Pllpflop-Schaltung
24 wird von dem Verknüpfungsglied 94 bei Auftreten der Byte-Zeitperiode von der Flipflop-Schaltung 2j5 gesetzt
und durch die Zählung von 63 des durch 64 teilenden Zählers 49 (siehe Fig. 3 und 4) und die Zählung 9 des Anzeigespaltenzählers
zurückgesetzt, der ein durch 9 teilender Zähler 50 ist. Somit definiert während des rückgesetzten Zustandes des PC/8-Zeit-Flipflops
24 die Kombination der Zählung von 63 und der Zählung von 9 <3as Ende des Punktmuster-Umwandlungsvorganges
608927/10ü5
für einen Informationsblock:.
Die Punktmustergeneratoren bestehen im wesentlichen aus 10
Festwertspeichereinheiten (ROM) 82a bis 82 j. Jedem Festwertspeicher
ist eine Schieberegisterreihe 86-1 bis 86-10 der Anzeige 16 zugeordnet. Die passende das Punktmatrixmuster
darstellende digitale Information ist dauern? in jedem Festwertspeicher
so gespeichert, daß jedes einzelne Byte, das dem Register 48 zugeführt wird, dazu dient, einen speziellen Satz
von Speicherzellen zu adressieren. Der Zeichencode wird somit als Teil der Festwertspeicher-Adresse verwendet und der Adressende
cod ierschaltung 81 zugeführt, die den richtigen Festwertspeicher 82a bis 82j aktiviert. Der Anzeigespalten-Zähler 50
dient als Rest der Festwertspeicher-Adresse, um jedes spezielle Punktspaltenmuster punktspaltenweise für jedes spezielle Zeichen
zu erzeugen. Das Byte im Register 48 wird in diesem Register für die gesamte Verarbeitungszeit des durch dieses Byte dargestellten
Zeichens unter der Steuerung durch die Flipflop-Schaltung 24 festgehalten. Der Anzeigespaltenzähler erzeugt
9 aufeinanderfolgende Spaltencodes für jedes Zeichen und sein Ausgang wird über den Adressendecoder 83 dem richtigen Festwertspeicher
82a bis 82j zugeführt. Es sei darauf hingewiesen, daß jeweils zwei benachbarte alphanumerische Zeichen aus 7 Punktspalten
und zusätzlichen zwei Leerspalten bestehen, die automatisch erzeugt werden, um jedes Zeichen von dem nächsten zu
trennen. Es ist zu erkennen, daß der durch 64 teilende Zähler 49 und der Anzeigespaltenzähler (durch 9 teilende Zähler) 50
576 PC/8-Impulse zählen, was den 576 Byte entspricht, die in
dem Prozeßspeicher umlaufen, so daß die Verarbeitung jedes Zeichens einer Prozeßspeicher-Schleifenzeit entspricht, wobei
verständlich ist, daß ein Informationsblock aus 576 Byte oder Zeichen besteht. Der Vorgang der Erzeugung von Zeichen wird
fortgesetzt, bis ein Indexmarken-Verknüpfungsglied 78 (siehe
Fig. 5)> das noch ausführlicher beschrieben wird, einen hohen Pegel abgibt, um anzuzeigen, daß das nächste Wort bis zur Wort-Indexmarke
l6b (siehe Fig. 2) verschoben worden ist. Dieses Signal wird dem Verknüpfungsglied 98 nach Fig. 7 zugeführt,
609827/100 5 ·/·
um die Flipflop-Schaltung 26 zu setzen wenn die Flipflop-Schaltung
25 gesetzt wurde und wenn der Anzeigespaltenzähler 50 einen
Zählzustand von 9 erreicht. Der hohe Pegel am Q-Ausgang der Flipflop-Schaltung 26 wird dem Verknüpfungsglied 97 zugeführt,
um die Flipflop-Schaltung 25 rückzusetzen und auf diese V/eise den laufenden Wortverarbeitungszyklus rückzusetzen. Die Flipflop-Schaltung
26 bleibt für eine Zeitperiode gesetzt, die durch den eine veränderliche Frequenz aufweisenden Oszillator 52 bestimmt
ist (siehe beispielsweise Fig. 3), der seinerseits durch den Geschwindigkeitssteuerknopf l8b nach den Figg. 1 und 5 und
durch den Wortzeit-Zähler 54 gesteuert wird. Die Ausgangs-Wortzeit
(für Worte mit 1 bis 4 Zeichen) wird dadurch erzielt, daß der Wortzeit-Zähler 54 16 ihm zugeführte Ausgangsimpulse von
dem eine veränderliche Frequenz aufwei senden Taktgenerator 52
zählen kann. Wenn die Wortzeit-Verlängerungssteuerung entweder auf die Einstelliong von 6 % oder 12 % gebracht wird, beginnt
der Wortzeitzähler eine zweite Zählung von 16, wobei jede Zählung mit der entsprechenden Stufe des Wortindex-Schieberegisters 73
nach Fig. 5 verglichen wird. Die zweite Zählung wird beendet, wenn der Ausgang des Verlängerungs-RücksetzverknUpfungsgliedes
56 (siehe Fig. 3) einen hohen Pegel annimmt. Im ersten Fall
wird die Flipflop-Schaltung 26 bei einer Zählung von 15 im
Wortzeitzähler rückgesetzt (für eine Wortzeitverlängerung von
0 %), während im zweiten Fall die Flipflop-Schaltung 26 durch
das Verlängerungsrücksetz-Verknüpfungssignal rückgesetzt wird. So wird bei der Einstellung einer Verlängerung von 0 % das Verknüpfungsglied
99 nach Fig. 7 freigegeben wenn der Wortzeitzähler 54 eine Zählung von 15 erreicht. Diese Zählung wird
in dem Verknüpfungsglied 690 nach Fig. 5 decodiert und einem
Eingang des Verknüpfungsgliedes 99 zugeführt, um ein Rücksetzen der Fllpflop-Schaltung 26 durchzuführen. Die Art des Rücksetzens
der Flipflop-Schaltung 26 durch das Verlängerungs-Rücksetzsignal wird weiter unten ausführlicher erläutert.
Die Verlängerungseinstellung von 12 % bewirkt die Weiterleitung
des Ausgangssignals des eine veränderliche Frequenz auf-
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weisenden Oszillators 52 über den durch 2 teilend en Zähler 53
zu einem Eingang des VerknUpfungsgliedes 67 nach Pig. 5* so daß
eine zweite Zählfolge der Wortzeitzählung gewonnen wird, die die Zeitperiode jeder Zählung verdoppelt. Die Flipflop-Schaltung
2βΑ legt die Wortzeit-Verlängerung fest.
Das Wort-Indexschieberegister 73 nach Fig. 5 besteht aus 19
Stufen und erfüllt zwei Funktionen, auf die bereits bei der Beschreibung der Wortverarbeitungs-Zeitperiode (für die Einstellung
der Flipflop-Schaltung 25) und der Wortzeit-Verlängerung bezug genommen wurde. Die erste dieser Funktionen besteht darin,
zu bestimmen, wann das derzeit in Verarbeitung befindliche Wort bis zur Indexmarke der Anzeigeeinheit verschoben worden ist.
Dies wird dadurch erreicht, daß ein binäres 1-Bit für jeden in einem Informationsblo'ck festgestellten Abstandscode eingeführt
wird und daß ein binäres O-Bit für alle Zeichenbytes eingeführt
wird, die dem Wort-Indexschieberegister jedesmal dann zugeführt werden, wenn ein Abstandscode in das B-Register 48
(während der Zeit des Flipflops 23) eingeführt wird. Auf diese
Weise tastet das Indexmarken-Rücksetzverknüpfungsglied 79 die
achtzehnten und neunzehnten Stufen des Wort-Indexregisters ab und wenn diese Stufen jeweils eine binäre 0 oder eine binäre 1
enthalten (was anzeigt, daß dss erste Zeichen des gegenwärtigen Wortes zur Anzeigefeld-Indexmarke verschoben wurde) so nimmt
der Ausgang des Verknüpfungsgliedes 79 einen hohen Pegel an, um das Indexmarken-Rücksetzsignal zu erzeugen, das gleichzeitig
den zugehörigen Eingängen der Verknüpfungsglieder 97 und 98 nach Fig. 7 zugeführt wird.
Die zweite von dem Wort-Indexschieberegister 73 durchgeführte Funktion besteht darin, daß das Ausmaß der Wortzeit-Verlängerung
durch Vergleich aufeinanderfolgend niedrigerer Wort-Indexschieberegisterstufen gesteuert wird, bis ein Bit festgestellt wird,
wodurch das Ende des Wortes angezeigt wird. Wenn daher ein Abstandscode in die äußerste rechte Stufe (Stufe 73s) des Registers
73 für Worte mit einer Länge von weniger als l8 Zeichen
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verschoben wurde, so ist eine weitere binäre 1, die den nächsten Abstandscode darstellt, in eine der Stufen 73a bis 7J5n hineinverschoben
worden (für Worte mit einer Länge von mehr als 5 Zeichen), wodurch eines der VerknUpfungsglieder 74a bis 74n
freigegeben ist und dieser Zustand wird über das ODER-Glied 77 und das UND-Glied 78 (während der Zeit des Flipflops 26A)
weitergeleitet, um das Verlängerungs-Rücksetzsignal zu erzeugen. Auf diese Weise wird die Anzahl der Zeichen in dem derzeitigen
Wort abzüglich der ersten vier Zeichen ausgezählt, wobei sich die Zeitverlängerungs-Zählung ergibt. (Es sei bemerkt, daß die
Stufen 73 ο bis 73r alle mit der Zählung 0 verknüpft sind, die
von dem Verknüpfungsglied 69 des Wortzeit-Zählers erzeugt wird).
Die automatische Helligkeitssteuerung ergibt eine weitere Verbesserung
der Betriebsweise des Textanzeigegerätes und diese Steuerung wird durch die automatische Helligkeitssteuerschaltung
nach Fig. 8 erreicht, die die Helligkeit der Anzeige vergrößern kann, wenn die Anzeige-Zeitperiode weniger als 0,10 Sekunden
beträgt. Es ist gut bekannt, daß die Netzhaut des Auges die Eigenschaft hat, in einem Zeitintervall von 0,10 Sekunden
empfangenes Licht zu integrieren (aus dem Bunsen-Roscoe-Gesetz). Wenn Lichtmuster mit konstanter Helligkeit für Zeitperioden von
0,10 Sekunden oder weniger betrachtet werden, so ändert sich die scheinbare Helligkeit als Funktion der Betrachtungszeit.
Weil die Netzhaut des Auges angenähert einen Sättigungspegel in ungefähr 0,10 Sekunden erreicht, scheinen Lichtmuster, die
für Zeitperioden von mehr als 0,10 Sekunden betrachtet werden, ihre Helligkeit nicht als Funktion der Zeit zu ändern. Das heißt,
daß, wenn das Anzeigezeitintervall kleiner als 0,10 Sekunden ist, die Anzeigehelligkeit automatisch linear vergrößert werden kann
und zwar umgekehrt proportional zu dem Zeitintervall wenn dies kleiner als 0,10 Sekunden ist, um es dem Auge zu ermöglichen,
daß es die gleiche scheinbare Helligkeit beobachtet.
Fig. 8 zeigt die Anzeigehelligkeitsschaltungen,bei denen der
grundlegende Anzeigehelligkeitspegel durch den vom Benutzer zu bedienenden Helligkeitssteuerschalter l8c bestimmt wird,
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dessen Betätigungsknopf aus Zweckmäßigkeitsgründen einen Teil
des Betätigungsfeldes bilden kann, so daß er auf diese Weise in der Nähe der Geschwindigkeitssteuerungs- und Wortzeit-Verlängerungsbetätigungsknöpfe
l8a bzw. l8b angeordnet ist. Die automatische Helligkeitssteuerung arbeitet nur dann, wenn die
Geschwindigkeitssteuerung auf eine Wiederholfrequenz eingestellt
ist, die Anzeigezeiten von 0,10 Sekunden oder weniger ergeben kann. Die automatische Helligkeitssteuerung kompensiert
außerdem Anzeigezeitänderungen, die sich aus der Verwendung der Wortzeit-Verlängerung ergeben.
Der Helligkeits-Betätigungsknopf l8c ist mechanisch mit dem einstellbaren Schleifarm 107a eines Potentiometers 107 verbunden,
wie dies durch die gestrichelte Linie 106 angedeutet jsb. Der Ausgang oder Spannungspegel des Potentiometers 107
wird einem Eingang eines Summierverstärkers 109 über einen Operationsverstärker 108 zugeführt.
Die automatischen Helligkeitssteuerschaltungen bestehen aus einem Impulsbreiten-Vergleicher 111, der die Zeitperiode einer
Rechteckschwingung, die von der Geschwindigkeitssteuerung erzeugt wird, mit einer festen Zeitperiode vergleicht, die durch
einen monostabilen Multivibrator 112 erasugt wird. Wenn die Zeitperiode
der Rechteckschwingung zu einer Anzeigezeit von weniger als 0,10 Sekunden führt, erzeugt der Impulsbreitenvergleicher
111 eine Spannung, die umgekehrt proportional zur Anzeigezeit ist. Der Ausgang des Impulsbreitenvergleichers 111 wird einem
Multiplizier-Digital-/Analogkonverter (MDAC) zugeführt, der das Impulsbreiten-Vergleichersignal modifiziert wenn die Wortzeit-Verlängerungsschaltung
aktiviert wird. Wenn die Wortzeit-Verlängerungssteuerung nicht aktiviert wird, wird das Impulsbreiten-Vergleichersignal
unmodifiziert dem Summierverstärker 109 zugeführt,der das vom Benutzer eingestellt Helligkeitssteuersignal und das Impulsbreiten-Vergleichersignal kombiniert,
um den richtigen Helligkeitspegel für die Betrachtung zu erzielen (d.h. den scheinbaren konstanten Helligkeitspegel).
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Wenn die Wortzeit-Verlängerungsschaltung aktiviert wird, erscheint
das durch die an den Q-Ausgängen der Stufen 73a bis
7j5r des Wort-Indexschieberegisters 73 auftretenden Signale
gebildete Digitalwort als Eingang an ausgewählten der Verknüpfungsglieder 114a bis 114 o, die entsprechend über die Inverter 115
und die NOR-Verknüpfungsglieder 116 eine Steuerung des Multiplizier-Digital-/Analogkonverters
117 bewirken, um den Helligkeitspegel proportional zur vergrößerten Anzeigezeit für Worte
von mehr als vier Zeichen zu verkleinern und umgekehrt die Helligkeit zu vergrößern, wenn die Wortlänge verringert wird. Beispielsweise
sei ein Wort mit einer Länge von zwei Zeichen betrachtet. Das Verknüpfungsglied 114 ο ergibt einen hohen Pegel am Ausgang
für ein Wort mit einer Länge von lediglich 2 Zeichen. Dieser Zustand wird in dem Inverter 115 invertiert und einem Eingang
des Verknüpfungsgliedes Il4n zugeführt, das einen hohen Ausgangspegel
unabhängig von dem an der Eingangsleitung Qy^n auftretenden
Zustand erzeugt, was auf Grund des Vorhandenseins jedes der Inverter 115 für alle Eingänge Q~-,n bis Q~,a der Fall ist. Weil
die Verknüpfungsglieder 116 nur dann einen hohen Ausgangspegel aufweisen wenn alle ihre Eingänge eine binäre 0 aufweisen, erzeugen
die Multiplizier-Digital-/Analogkonverter Stromsignale,
die über die bewerteten Widerstände 118 geleitet werden, die ansteigend größere Widerstandswerte für Worte mit größerer Wortlänge
aufweisen. In dem angegebenen Beispiel leiten alle Multiplizier-Digital-/Analogkonverter
117 für ein Wort von ledigBch zwei Zeichen Ströme durch die zugehörigen Widerstände 118, um
ein automatisches Helligkeitssteuersignal dem Summierverstärker
109 über den Operationsverstärker 120 zuzuführen. Der Summierverstärker
109 erzeugt einen Helligkeitssteuerpegel durch Summieren des Signals auf Grund der Helligkeitssteuerungseinstellung durch
den Benutzer mit dem Ausgang des Operationsverstärkers 120, um das Signal zu steuern, das der Antriebsschaltung 110 für die
lichtemittierenden Dioden zugeführt wird.
Damit ermöglichen es die logischen VerknUpfungsglieder, die zur Verbindung der Q-Signale mit dem Multiplizier-Digital-/Analog-
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konverter verwendet werden, diesem Multiplizier-Digital-ZAnalogkonverter
lediglich das höchstbewertete Q-Signal zu erkennen,
das einen hohen Ausgangspegel (binärer 1-Pegel) aufweist. Als
weiteres Beispiel ist, wenn das Schlüsselwort in dem Wort-Indexschieberegister ein Wort mit sieben Zeichen ist, die Eingangsleitung Qr7-Z1. eine binäre 1, was ein Leerzeichen oder einen Ab-Standscode
anzeigt, der auf das Schlüsselwort folgt. Wenn das auf das Schlüsselwort folgende Wort eine Länge von zwei Zeichen
aufweist, so ist Q7^v1 ebenfalls hoch. Weil die Eingangsleitung
^73k das einzise Signal ist, das betrachtet werden sollte,
dienen die Inverterschaltungen II5 dazu, den hohen Zustand an
°-7"5h daran 2U hindern, die Multiplizier-DigitalVAnalogkonverter
zu erreichen.
Die Flipflop-Schaltungen 25 und 26 liefern ein Zeit-Abtast-Tor zur zeitlichen Steuerung der Übertragung der Q-Signale an die
Multiplizier-Digital-ZAnalogkonverter.
Das 12 ^-Verlangerungssignal wird ebenfalls dem Impulsbreiten-Vergleicher
zugeführt, damit der Ausgang des Impulsbreiten-Vergleichers 111 auf Grund der Verdopplung der Wortzeit-Verlängerung
kompensiert wird wenn eine zwölfprozentige Verlängerungseinstellung anstelle der sechsprozentigen Verlängerungseinstellung
verwendet wird.
Bei einem weiteren alternativen Verfahren zur Vergrößerung der Erfassungszeit für Worte mit mehr als vier Zeichen kann die
Dunkelzeit, die auf ein längeres Wort folgt, vergrößert werden,
während die Anzeigezeit konstant bleibt. Dies wird dadurch erreicht, daß die Wortzeit-Verlängerungslogik nach Fig. 5 verwendet
wird, während die Anzeigeeinheit während der Zeitverlängerungsperiode
dunkel gesteuert wird, wenn die Flipflop-Schaltung 26a gesetzt ist.
Es ist bekannt, daß die Netzhaut des Auges ein Lichtmusterbild für eine Periode in der Größenordnung von 0,2 bis 0,25
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Sekunden beibehält, nachdem die Anzeige abgeschaltet wurde, vorausgesetzt, daß die Anzeige nicht erneut mit einer neuen
Information beleuchtet wird. Die Darstellung einer neuen Information zerstört das beibehaltene Bild. Somit ist zu erkennen,
daß die Erfassung und das Verständnis eines Wortes als Punktion der Zeit betrachtet werden kann, sobald das Auge das Bild aufgenommen
hat, ist es nicht erforderlich, die Anzeige des Bildes fortzusetzen.
Dieses alternative Verfahren zur Vergrößerung der Erfassungszeit ergibt eine abschließende Einsparung an Logiksehaltungen,
weil die automatische Helligkeitssteuerung dadurch stark vereinfacht werden kann, daß die Multiplizier-Digital-/Analogkonverter
und die zugehörigen logischen Verknüpfungsglieder für das Q-Signal
fortgelassen werden können, weil die Anzeigezeit nicht mehr als Funktion der Wortzeit-Verlängerung geändert wird. Wenn daher eine
vergrößerte Dunkelzeit als Alternative für eine verlängerte Anzeigezeit für lange Worte verwendet wird, so wird die Dunkelsteuersignal-Plipflop-Schaltung
25 durch ein ODER-Verknüpfungsglied ersetzt, das sowohl die Flipflop-Schaltung 25 als auch
die Flipflop-Schaltung 26 kombiniert. Auf diese Weise wird die Anzeige sowohl während des gesetzten Zustandes (Q) der Flipflop-Schaltung
25 (die Zeit, während der die Zeichen in die Anzeige verschoben werden) als auch während des gesetzten Zustandes
(Q) für die Flipflop-Schaltung 26 (die veränderliche Dunkelsteuerperiode,
die unmittelbar auf die Anzeigeperiode folgt) dunkelgesteuert. Auf diese Weise liefert die Flipflop-Schaltung
26 die verlängerte Dunkelsteuerzeit auf die gleiche Weise wie
bei der vergrößerten Anzeigezeit für lange Worte (siehe Fig. 4 für den Dunkelsignal-Eingang an die Anzeige-Dioden).
Aus der vorstehenden Beschreibung ist zu erkennen, daß erfindungsgemäß
ein neuartiges tragbares und in der Hand zu haltendes Textanzeigegerät geschaffen wird, das eine Möglichkeit zur Darbietung
von Textinformationen in einer einzigen Zeile mit einer
so von dem Benutzer auswählbaren Geschwindigkeit ergibt,γ daß ein
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Gerät geschaffen wird, das aktiv Verbesserungen bezüglich der Lesegeschwindigkeit und der Auffassung des Gelesenen durch einen
Benutzer fördert. Die Darbietung der Textinformation in einer einzigen Zeile beseitigt unnötige Ablenkungen des Benutzers,
so daß die Lesegeschwindigkeit und die Erfassung des Gelesenen
weiter verbessert wird.
Die Beleuchtung von angezeigten Worten bei Erreichen der Indexmarke
dient zur Verringerung der Augenermüdung und die Techniken zur Änderung der Wortanzeige-Zeit, der Helligkeitssteuerung und/
oder der Dunkelsteuerzeit als Punktion der Wortlänge ergeben zusätzliche
und wichtige Merkmale, die alle zur Verbesserung der Lesegeschwindigkeit und zur Verbesserung der Erfassung des Gelesenen
beitragen.
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Claims (5)
- Patentansprüche :Tragbares, in der Hand zu haltendes Miniatur-Textanzeigegerät zur Anzeige von Textmaterialien in einer einzigen Zeile mit einer ersten auswechselbaren Speichereinrichtung zur Speicherung binärcodierter Daten, die Textinformationen darstellen, mit Einrichtungen zur Aufnahme der ersten Speichereinrichtung, mit einem ersten Speicher zur Speicherung eines vorgegebenen Textinformationsblockes in Binärform, mit selektiv betätigten Leseeinrichtungen zur Übertragung eines Datenblockes von der ersten Speichereinrichtung zu dem ersten Speicher, mit Logikeinrichtungen, die auf das Vorhandensein von in den ersten Speichereinrichtungen eingestreuten Blockendecodes ansprechen, um die Leseeinrichtungen abzuschalten, mit zweiten Speichereinrichtungen zur Speicherung eines Textinformationsblockes in Binärform, mit Übertragungseinrichtungen zur Übertragung des Inhaltes des ersten Speichers in den zweiten Speicher, die auf die Peststellung eines Blockendecodes durch die Logikeinrichtungen ansprechen, und mit zweiten auf die übertragung eines Blockendecodes in den zweiten Speicher ansprechende Einrichtungen zur Abschaltung der Übertragungseinrichtungen, gekennzeichnet durch Multi-Bit-Registereinrichtungen (48), auf die Beendigung der Übertragung von Daten in den zweiten Speicher (14) ansprechende Einrichtungen zur aufeinanderfolgenden Übertragung binärcodierter Worte in die Registereinrichtungen (48), Zeichengeneratoreinrichtungen (15) zur Umwandlung des binärcodierten Wortes in den Regis tere inr ich tungen (48) in ein MxN-Punktmatrixmuster aus M Punktspälten mit N Punkten pro Spalte, wobei jedes Punktmuster ein Zeichen bildet, das einem vorgegebenen Binärcode zugeordnet ist, Anzeigeeinrichtungen (l6) mit einer Punktmatrix aus PxN lichtemittierenden Einrichtungen, die P Spalten mit N Punkten pro Spalte bilden, wobei P β K (M + 2) ist und K eine reelle ganze Zahl größer609827/100525591Uals 1 ist, N Schieberegistereinrichtungen (86), die jeweils einer Reihe der PxN-Matrix von lichtemittierenden Einrichtungen (84) zugeordnet sind, und Einrichtungen zur aufeinanderfolgenden punktspaltenweisen Überführung jedes von den Zeichengeneratoreinrichtungen (15) erzeugten Punktspaltenmusters an die Eingangsstufen der N Schieberegisterstufen (86).
- 2. Textanzeigegerät nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch auf die Wortlänge von zumindest einem der in die N-Schieberegisterstufen (86) eingegebenen Worte zur Steuerung des Zeitintervalls, währendjdessen dieses letzte Wort beleuchtet wird.
- 3. Textanzeigegerät nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch auf die Wortlänge von zumindest einem der an die Anzeigeeinrichtungen (16) überführten Worte zur Dunkelsteuerung der Anzeige für ein Zeitintervall, das sich direkt mit der Wortlänge dieses Wortes ändert.
- 4. Textanzeigegerät nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch auf die Wortlänge von zumindest einem der in die Anzeigeeinrichtungen (16) eingegebenen Worte ansprechende Einrichtungen zur Vergrößerung des Helligkeitspegels der lichtemittierenden Einrichtungen der Anzeige (l6) umgekehrt proportional zur Wortlänge.
- 5. Textanzeigegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigeeinrichtung(l6) eine Indexmarke (16b) an einem Punkt zwischen den linken und rechten Enden der aus lichtemittierenden Einrichtungen bestehenden Anzeige aufweist und daß auf die Verschiebung des ersten Zeichens eines Wortes in die Stellen der N Schieberegisterstufen (86), die dieser Indexmarke zugeordnet sind, ansprechende Einrichtungen zur Aktivierung der Anzeigeeinrichtung (l6) vorgesehen sind.608827/1005
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