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DE2559039A1 - Vorrichtung zur bestimmung der betriebslebensdauer eines werkzeugs - Google Patents

Vorrichtung zur bestimmung der betriebslebensdauer eines werkzeugs

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Publication number
DE2559039A1
DE2559039A1 DE19752559039 DE2559039A DE2559039A1 DE 2559039 A1 DE2559039 A1 DE 2559039A1 DE 19752559039 DE19752559039 DE 19752559039 DE 2559039 A DE2559039 A DE 2559039A DE 2559039 A1 DE2559039 A1 DE 2559039A1
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DE
Germany
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signal
workpiece
tool
membrane
housing
Prior art date
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Application number
DE19752559039
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English (en)
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DE2559039C3 (de
DE2559039B2 (de
Inventor
Masaharu Terashima
Tameyasu Tsukada
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Toshiba Corp
Original Assignee
Tokyo Shibaura Electric Co Ltd
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Filing date
Publication date
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Publication of DE2559039A1 publication Critical patent/DE2559039A1/de
Publication of DE2559039B2 publication Critical patent/DE2559039B2/de
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N3/00Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress
    • G01N3/58Investigating machinability by cutting tools; Investigating the cutting ability of tools
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q17/00Arrangements for observing, indicating or measuring on machine tools
    • B23Q17/09Arrangements for observing, indicating or measuring on machine tools for indicating or measuring cutting pressure or for determining cutting-tool condition, e.g. cutting ability, load on tool

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Description

  • Vorrichtung zur Bestimmung der Betriebslebensdauer
  • eines Werkzeugs Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Bewertung oder Bestimmung der Betriebslebensdauer eines Werkzeugs, z.B.-eines Bohrers.
  • Bei der Herstellung beispielsweise eines laminierten Substrats mit einer dünnen Kupferfolie werden mit Hilfe von Bohrern zahlreiche kleine Bohrungen hergatellt. Güte und Genauigkeit der Oberfläche des laminierten Substrats nach dem Bohrvorgang, z.B. OberflächenrauhlgReit, sowie die Haftung von Kunstharz werden durch die effektive Lebensdauer, d.h. den Abnützungsgrad des Bohrers stark beeinflußt. Mit anderen Worten: Solange der Bohrer scharf ist und eine ausgezeichnete Schnittfähigkeit besitzt, kann von der hergestellten Bohrung eine ausgezeichnete Güte erwartet werden. Sobald der Bohrer rauh bzw. jedoch einen gewissen Verschleiß zeigt, wlrd die Bohrungsfläche/ grob, so daß Kunstharz an dieser groben bzw. rauhen Fläche wird haftet. Zur Vermeidung dieses Nachteils häufig die Zahl der mit einem Bohrer durchzuführenden Arbeitsgänge auf einen vorbestimmten Wert von z.B. 3000 Bohrvorgängen beschränkt; sobald dann die vorbestimmte Arbeitsgangzahl erreicht ist, wird der BolXler durch einen neuen ersetzt. Die Betriebslebensdauer der imHandel erhältlichen Bohrer unterliegt jedoch großen Schwankungen. Beispielsweise reicht die Betriebslebensdauer einiger Bohrer nur für 500 Bohrungen, während mit anderen Wenn also die Bohrern 5000 oder mehr Bohrungen gefertigt werden können .1 Lebensdauer eines Bohrers - durch die Zahl der mit ihm durchführbaren Arbeitsgänge bestimmt wird, besteht die Gefahr dafür, daß unter Verwendung abgenützter oder ungenau arbeitender Bohrer unzufriedenstellenje laminierte Drucksubstrate o.dgl.
  • hergestellt werden.
  • Bei einem anderen Verfahren zur Bestimmung der Betriebslebensdauer eines Bohrers wird die Form der beim Bohrvorgang anfallenden Späne als Grundlage für diese Bestimmung herangezogen.
  • Auch bei diesem Verfahren ist die Beziehung zwischen der Lebensdauer des Bohrers und der Form der Späne nicht maßgeblich. Da außerdem eine solche Bestimmung normalerweise durch Sichtbeobachtung erfolgt, ist das Ergebnis dieser Bestimmung oder Bewertung nicht schlüssig. Die bisher angewandten Verfahren zur Überwachung der Betriebslebensdauer von Bohrern sind daher nicht genau, und sie erfordern u.mständliche Operationen, Aufgabe der Erfindung ist damit die Schaffung einer verbesserten und zweckmäßigen Vorrichtung zur Bestimmung der effektiven Betriebslebensdauer eines Werkzeugs, mit deren Hilfe die Betriebslebensdauer automatisch und genau bestimmt werden kann.
  • Diese Aufgabe wird bei einer Vorrichtung zur Bestimmung der effektiven Betriebslebensdauer eines Werkzeugs, mit einem Detektor zur Erzeugung eines elektrischen Signals entsprechend dem Bearbeitungswiderstand eines Werkstücks, einer Signalverarbeitungseinrichtung zur Verarbeitung des elektrischen Signals, einem Komparator zur Erzeugung eines Impulses, wenn das Ausgangssignal der Signalverarbeitungseinrichtung von einem vorbestimmten Bezugssignal abweicht, und einer EinrIchtung zur Bestimmung der nutzbaren Betriebslebensdauer des Werkzeugs in Abhängigkeit vom Ausgangs signal des Komparators, erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Betimmungseinrichtung einen ersten Zähler zum Zählen der Impulse vom Komparator, einen zweiten Zähler zum Zählen einer vorbestimmten Zahl von Messungen des Bearbeitungswiderstands des Werkstücks durch den Detektor und eine Einrichtung zum Vergleichen der Zählungen des ersten und des zweiten Zählers zur Bestimmung der nutzbaren Betriebslebensdauer des ;Werkzeugs aufweist.
  • Im folgenden ist eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 eine Aufsicht auf ein Bohrkraftmeßgerät, das auf dem Tisch einer numerisch gesteuerten Bohrvorrichtung montiert ist, Fig. 2 einen Schnitt zur Darstellung des Aufbaus des Bohrkraftmessers gemäß Fig. 1, Fig. 3 und 4 schematische Darstellungen zur Erläuterung des Arbeitspfinzips des Bohrkraftmessers gemäß Fig. 2, Fig. 5 und 6 graphische Darstellungen der Wellenformen der mittels des Bohrkraftmessers gemäß Fig. 2 ermittelten Drehmoment- und Schubkräfte, Fig. 7 ein Blockschaltbild einer Aus führungs form der Erfindung und Fig. 8 bis 14 graphische Darstellungen von Signalwellenformen zur Erläuterung der Arbeitsweise der Vorrichtung gemäß Fig. 7.
  • Die in den Figuren dargestellte Vorrichtung zur Bewertung oder Bestimmung der nutzbaren bzw. effektiven Betriebslebensdauer eines Bohrers enthält einen Bohrkraftmesser, der als Detektor zur Lieferung eines , elektrischen Signals dient, welches den Widerstand bei einem Bohrvorgang angibt. Der Bohrkraftmesser dient zur Erzeugung eines elektrischen Signals mit einer Spannung, welche der Größe des während des Bohrvorgangs durch den Bohrer auf das Werkstück ausgeübten Drehmoments oder Schubs proportional ist. Der Bohrkraftmesser ist auf dem Tisch 2 einer numerisch gesteuerten Bohrvorrichtung 1 (Fig. l) montiert, auf dem auch ein als laminiertes bedrucktes (Schaltungs)-Substrat dargestelltes Werkstück montiert ist. Der Bohrkraftmesser 4 weist einen Hauptkörper 5 und eine Werkstück-Vorschubvorrichtung 7 auf, die für den automatischen Vorschub eines Prüflings 6 mit derselben Konstruktion wie das Substrat 3 dient.
  • Die Vorschubvorrichtung 7 weist einen Impuls- bzw. Schrittschaltmotor 8, eine von letzterem angetriebene GXwindespindel 9 und einen durch deren Drehung verschiebbaren Schieber bzw. GLeitstück 10 auf. Bei eingeschaltetem Motor 8 wird der Schieber 10 in Richtung auf den Körper 5 verschoben, so daß der Prüfling 6 bei jeder Messung des Bohrwiderstands schrittweise über ein vorbestimmtes Stück durch den Körper 5 weitergeschoben wird.
  • Der Motor 8 wird dabei in Übereinstimmung mit dem Programm des numerischen Steuersystems betrieben. Beispielsweise wird der Tisch 2 längs einer X-Achse 11 und einer Y-Achse 12 so verschoben, daß der Bohrer, wenn er im laminierten Substrat 3 etwa 200 Bohrungen hergestellt hat, in eine Position über dem Körper 5 des Bohrkraftmessers 4 gebracht wird. Unter diesen Bedingungen wird dann der Bohrwiderstand beim Bohrvorgang am Prüfling 6 erstmals gemessen, und nach Abschluß dieser Messung wird der Impuls- oder Schrittschaltmotor durch die numerische Steueranlage eingeschaltet, um den Prüfling 6 um einen Schritt aufwärts zu verschieben. In diesem Zustand wird dann die zweite Bohrwiderstandsmessung durchgeführt. Diese Messungen erfolgen nacheinander, und wenn vier Bohrwiderstandsmessungen durchgeführt worden sind, wird der Tisch 2 verschoben, um den Bohrer in die nächste Bohrposition am Substrat 3 zu bringen, oder der Bohrer wird, je nach dem Ergebnis der Messung, durch einen neuen Bohrer ersetzt.
  • Im folgenden sind die Konstruktionseinzelheiten des Körpers 5 des Bohrkraftmesrs 4 anhand der Fig. 2 bis 4 erläutert, Gemäß Fig. 2 besteht der Körper 5 aus einem bodenseitig geschlossenen, zylindrischen Gehäuse 21, das an seiner Innenwand mit einer Schulter 22 versehen ist. Der Rand ' 23a einer Membran 23 ist dabei mittels Schrauben 21a an der Schulter 22 befestigt.
  • Die Membran 23 besitzt einen dicken Umfangs-Rand 23a und einen dicken Mittelteil 23b, die durch einen dünnen Stegabschnitt 23c miteinander verbunden sind, welcher die Membran in lotrechter Richtung flexibel macht. Der starr ausgebildete Mittelteil 23b ist in seinem Zentrum mit einem Anguß 23d versehen.
  • Unter dem Mittelteil 23b der Membran 23 ist ein flachscheibenförmiges Tragglied 24 angeordnet, und zwischen beide Teile ist ein schubmessendes piezoelektrisches Element P1 einge- fügt. Das Tragglied 24 wird durch eine . relnstellschrauDe 2> die durch den Boden des Gehäuses 21 hindurchgeschraubt ist, nach oben gedrückt.Der Prüfling 6 wird durch einen Halter 26 gehalten, dessen Außenumfang von einer kreuzförmigen Feder 27 gehaltert wird. Diese Feder unterstützt auf die in Fig. 3 gezeigte Weise den Halter 26 über das Gehäuse 21. Die offene Oberseite des Gehäuses 21 ist durch einen zweckmäßigen Deckel 28 verschlossen.
  • An der Unterseite des Halters ist ein Ansatz 26a vorgesehen, an welcher drehbar einen Ansatz 23e/der Oberseite des Mittelteils 23b der Membran 23 aufnimmt. Zwischen die beiden Ansätze 26a und 23e ist ein drehmomentmessendes piezoelektrisches Element P2 eingefügt. Gemäß Fig. 3 erfolgt die Einstellung des Vordrucks bzw. der Vorbelastung mit Hilfe einer am Ansatz 23e angreifenden Einstellschraube 30. Zwischen den Halter 26 und die Oberseite des Angusses 23d ist eine Stahlkugel 31 eingesetzt, die eine gleichmäßige bzw. reibungsarme Drehung des Halters gewährleistet und die gleichzeitig zur Schubübertragung dient.
  • Der Bohrwiderstand beim Bohren des Prüflings 6 wird mit Hilfe des vorstehend beschriebenen Bohrkraftmessers wie folgt ermittelt: Der Prüfling 6 wird auf die in Fig. 2 gezeigte Weise am Halter 26 befestigt, und ein Bohrer D wird, wie durch den Pfeil C gezeigt, in Abwärtsrichtung vorgeschoben, während er auf die durch den Pfeil B angedeutete Weise in Drehung versetzt wird. Bei der auf diese Weise erfolgenden Einleitung eines Bohrvorgangs werden auf ' den Prüfling 6 ein Drehmoment und ein Schub ausgeübt.
  • Die Richtung des Drehmoments ist ebenfalls durch den Pfeil B (Fig. 3) angedeutet. Das piezoelektrische Drehmomentmeßelement P2 ist dabei zwischen dem Ansatz 23e der Membran 23 und dem Ansatz 26a des Halters 26 verspannt. Infolgedessen wird das Element P2 durch einen dem auf den Prüfling 6 wirkenden Drehmoment entsprechenden Druck verpreßt, so daß es ein enstsprechendes elektrisches Signal erzeugt. Durch Verwendung eines Prüflings 6 aus dem gleichen Werkstoff wie das Werkstück kann ohne weiteres zu jedem beliebigen Zeitpunkt der Abnützungsgrad bzw. die restliche Betriebslebensdauer des Bohrers bestimmt werden. Fig. 5 veranschaulicht ein Beispiel für eine Wellenform eines elektrischen Signals welches das Drehmoment für den Fall angibt, daß ein ultraharter Bohrer mit einem Durchmesser von o,8 mm bei einer Drehzahl von 80,000 U/min und einer Vorschubgeschwindigkeit von 0,03 mm/Umdrehung eine Bohrung durch ein laminiertes gedrucktes bzw. Drucksubstrat 1 herstellt. Während der Drehmomentmessung wirkt die Membran 23 als starrer Körper in Drehrichtung des Bohrers. Die Drehbewegung des Halters 26 wird durch die kreuzförmige Feder ermöglicht.
  • Der beim Bohrvorgang auf - , den Prüfling 6 einwirkende Schub beaufschlagt das piezoelektrische Schubmeßelement P1 auf dem Tragglied 24 über den Halter 26, die Stahlkugel 31 und die Membran 23 (vergl. Fig. 4). Dabei verlagert sich der Halter 26 unter Halterung durch die kreuzförmige Feder 27 abwärts, so daß er einen dem Schub entsprechenden Dick auf das piezoelektrische Element P1 ausübt, wobei sich die Membran 23 aufgrund ihrer beschriebenen Konstruktion in lotrechter Rfthtung durchbiegen kann. Hierbei erzeugt das piezoelektrische Element P1 ein elektrisches Signal entsprechend dem den Prüfling 6 beaufschlagenden Schub. Fig. 6 veranschaulicht ein Bei-Schutz spiel für eine
    nx urve,
    die unter den gleichen Bedingungen bestimmt wurde wie die Kurve gemäß Fig. 5.
  • Wie erwähnt, können also Drehmoment und Schub ohne weiteres anhand der von den piezoelektrischen Elementen P2 bzw. P1 gelieferten elektrischen Signale ermittelt werden, während die Vorbelastungseinstellungen vor der Messung ohne weiteres durch Verdrehen der Einstellschrauben 30 und 25 vorgenommen werden können.
  • Da der den Bohrwiderstand messende Bohrkraftmesser gemäß Fig. 1 auf dem in Richtung der Achsen X und Y verschiebbaren Tisch montiert ist, braucht das Werkstück bei jeder Messung oder Bestimmung der nutzbaren Lebensdauer des Bohrers nicht vom Tisch gelöst zu werden, wodurch der Meßvorgang vereinfacht wird. Infolgedessen können jederzeit genaue Bohrungen gewährleistet werden, wie dies bei der Bearbeitung von laminierten bedruckten Substraten bzw, Schaltungsplatten besonders wünschenswert ist.
  • Gemäß Fig. 7 werden die von den piezoelektrischen Elementen P1 und P2 abgegebenen Signale einzeln oder gemeinsam als Ausgangssignal des Bohrkraftmessers 40 an einen i rstErker 41 angelegt. Es ist jedoch zu beachten, daß der Bohrkraftmesser 40 nicht auf die beschriebene Konstruktion beschränkt ist.
  • Da das Ausgangs signal des Bohrkraftrnessers 40 eine niedrige Spannung besitzt und komplizierte, vom Bohrvorgang herrührende Komponenten enthält, wird die Wellenform des Signals nach der Verstärkung des Ausgangssignals im Verstärker 41 durch ein Filter 42 geformt. In der folgenden Beschreibung wird ein vom P1 piezoelektrischen Element/erzeugtes Schubsignal als das Signal zur Bestimmung des Bohrwiderstands vorausgesetzt. Nach der Verstärkung besitzt das Schubsignal die Wellenform gemäß Fig. 8, und nach der Formung durch das Filter besitzt es die geglättete Wellenform gemäß Fig. 9. Im Fall von Fig. 9 besitzt das Filter eine Abschalt- oder Grenzfrequenz von 1000 Hz; bei Verwendung eines Tiefpaßfilters mit einer Grenzfrequenz von 100 Hz wird jedoch die noch weiter geglättete Wellenform gemäß Fig0 10 erhalten. Selbstverständlich können der Verstärkungskoeffizient des Verstärkers 41 und die Grenzfrequenz des Filters 42 je nach den Anwendungsbedingungen auf beliebige Werte festgelegt werden.
  • Das Ausgangssignal des Filters 42 wird durch einen Integrator 43 integriert und dann an den einen Eingang eines Komparators 44 angelegt. An den anderen Eingang des Komparators 44 wird eine Bezugsspannung Eg angelegt, so daß dieser Komparator ein Ausgangssignal an einen Zähler 45 liefert, wenn das Ausgangssignal El des Integrators größer ist als die Bezugsspannung E0-.
  • Die Fig. 11 und 12 veranschaulichen die Beziehung zwischen dem Schub eines Bohrers und der Zahl von Bohrvorgängen. Fig. 11 zeigt dabei die Schubkurve beim ersten Bohrvorgang, bei dem der maximale Schub etwas mehr als 0,5 kg beträgt. Bei der 8000, Bohrung steigt der Schub dagegen gemäß Fig. 12 auf etwa 1,2 kg an; dies bedeutet, daß sich der maximale Schub aufgrund von Bohrerverschleiß auf etwa das Doppelte erhöht hat.
  • Diese Daten wurden mit einem Bohrer mit 0,8 mm Durchmesser ermittelt, der mit einer Drehzahl von 80.000 U/min bei einer Vorschubgeschwindigkeit von 0,03 mm/Umdrehung betrieben wurde.
  • Der Pegel der Ausgangsspannung E. des Integrators 43 variiert ebenfalls in Abhängigkeit von der Größe des Schubs. Wenn der Schub daher z.B. gemäß Fig. 11 klein ist, ist das Integrator-Ausgangssignal Ei ebenfalls klein, d.h. es liegt z.B. bei etwa 3,5 V gemäß Fig. 13. Bei gemäß Fig. 12 ansteisgendem Schub wird das Integrator-Ausgangssignal dagegen groß, und es erreicht z.B. gemäß Fig. 14 etwa 8,5 V. Aus diesem Grund ist es durch Einstellung einer zweckmäßigen Bezugsspannung Eo 44 möglich, ein Ausgangs signal vom Komparator/zu erhalten, wenn die nutzbare Lebensdauer des Bohrers erreicht ist und der Schub einen vorbestimmten Wert ilberschritten hat. Obgleich in den Figuren nicht dargestelltß sind zweckmäßige Einrichtungen zur Änderung der Bezugsspannung Eo in Abhängigkeit von den jeweiligen Arten des Bohrers und des Werkstücks vorgesehen.
  • Der Zähler 45 ist ein auf einen Inhalt von 2 voreingestellter 4 Bit-Zähler, der durch ein Ubertragausgangssignal von einem 46 4 Bit-Zähler/ rückgestellt wird, welcher eine vorbestimmte Zahl von Bohrwiderstandsmessungen in Abhängigkeit vom Ausgangssignal des Bohrkraftmessers 40 zählt. Der Zweck der Verwendung der Kombination aus zwei Zählern 45 und 46 besteht in der bei den statistischen Verarbeitung variierender Widerstände ' EBohrvorgängen, um dabei das Ende der Betriebslebensdauer des Bohrers entsprechend dem Verhältnis zwischen der Zahl der vom Zähler 46 - gezählten Messungen Nn und der Zahl von Messungen N1 im Fall von Eo < EiimBeim vorliegenden Beispiel, bei dem die Beziehung E0 C E1 bei der Durchführung von vier Messungen mehr als zweimal erscheint, erzeugt der auf 2 voreingestellte 4 Bit-Zähler 45 ein Übertrag ausgangssignal, das als das Signals zur Angabe des Endes der Betriebslebensdauer des Bohrers benutzt wird, um der numerischen Steueranlage ein Befehlssignal zum Unterbrechen des Bohrvorgangs und zum Auswechseln des Bohrers einzugeben. Falls kein Übertragsignal durch den Zähler 45 erzeugt wird, wird der numerischen Steueranlage über einen Umsetzer 47 einBefehlssignal zur Fortsetzung des Bohrvorgangs übermittelt. Wenn bei der ersten Vorrichtung gemäß Fig. 4 die Ergebnisse <1er/beiden von vier Messungen der Bedingung E0 < Ei entsprechen, erzeugt der Zähler 45 ein Übertragsignal, bevor der Zähler 46 ein Rückstellsignal anlegt und dadurch den Bohrvorgang unterbricht. In diesem Fall wird zur Rückführung der Gesamtanlage in den Zustand vor Einleitung der Messung von der numerischen Stueranlage ein Frei-Signal zu den Zählern 45 und 46 geliefert, wenn der Bohrvorgang unterbrochen oder der Bohrer ausgewechselt wird.
  • Die Messung des Bohrwiderstands wird beispielsweise bei jedem 200. Bohrvorgang vorgenommen, und die Bohrarbeiten werden unter t der Steuerung durch die numerische Steueranlage fortgeführt, bis das Ende der nutzbaren Betriebslebensdauer des Bohrers erreicht oder der Bohrvorgang an einem Werkstück abgeschlossen ist.
  • Während bei der vorstehend beschriebenen Ausführungsform ein Bohrkraftmesser zur Messung des beim Bohren erzeugten Widerstands verwendet wird, kann jede beliebige andere Meßeinrichtung verwendet werden, welche die änderung einer physikalischen Größe, wie der Schneidtemperatur und der Zahl der Umdrehungen der Antriebswelle, infolge Abnützung des Bohrers als eine elektrische Größe festzustellen vermag. Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann auch die nutzbare Betriebslebensdauer eines beliebigen anderen Schneidwerkzeugs, z.B. eines Bohrkopfes oder Schneidstahls, ermittelt werden. Wenn die erfindungsgemäße Vorrichtung mit einer Werkstück-Zufuhrvorrichtung und einer Werkzeugwechselvorrichtung kombiniert wird, kann eine vollautomatisch arbeitende Bohrmaschine gebildet werden.
  • Selbstverständlich ist das Werkstück nicht auf ein laminiertes bedrucktes Substrat bzw. eine gedruckte Schaltungsplatte beschränkt. In jedem Fall sollte jedoch der Prüfling 6 aus dem gleichen Werkstoff bestehen wie das Werkstück, weil der Prüfling zur Darstellung desselben Bearbeitungswiderstands wie beim Werkstück herangezogen wird.

Claims (2)

  1. P a t e n ta n 5 p r ü c h e Vorrichtung zur Bestimmung der effektiven Betriebslebensdauer eines Werkzeuges, mit einem Detektor zur Erzeugung eines elektrischen Signals entsprechend dem Bearbeitungswiderstands eines Werkstücks, einer Signalverarbeitungseinrichtung zur Verarbeitung des elektrischen Signals, einem Komparator zur Erzeugung eines Impulses, wenn das Ausgangssignal der Signalverarbeitungseinrichtung von einem vorbestimmten Bezugssignal abweicht, und einer Einrichtung zur Bestimmung der nutzbaren Betriebslebensdauer des Werkzeugs in Abhängigkeit vom Ausgangssignal des Komparators, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die Bestimmungseinrichtuneinen ersten Zähler zum Zählen der Impulse vom Komparator, einen zweiten Zähler zum Zählen einer vorbestimmten Zahl von Messungen des Bearbeitungswiderstands des Werkstücks durch den Detektor und eine Einrichtung zum Vergleichen der Zählungen des ersten und des zweiten Zählers zur Bestimmung der nutzbaren Betriebslebensdauer des Werkzeugs aufweist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß einen der Detektor Werkzeugkraftmesser aufweist, der einheitlich bzw. integral auf einem Werkstücktisch vorgesehen ist, welcher in senkrecht zu einander verlaufende X- und Y-Richtungen verschiebbar ist.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Detektor weiterhin eine Einrichtung für den schrittweisen Vorschub eines aus demselben Werkstoff wie das Werkstück bestehenden Prüflings bei jeder Messung oder Bestimmung der nutzbaren Lebensdauer des Werkzeugs aufweist.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Detektor einen Werkzeugkraftmesser mit einem Gehäuse, einer einen starren Mittelteil aufweisenden Membran, die im Gehäuse in waagerechter Lage angeordnet und mit ihrem Umfangsrand am Gehäuse befestigt ist, eine Prüfling-Halter zur Halterung eines Prüflings dicht an der Oberfläche der Membran, wobei der Halter um die Achse der Membran drehbar und in lotrechter Richtung bewegbar ist,einern vom Halter nach unten ragenden ersten Ansatz, eines von der Membran nach oben ragenden und dem ersten Ansatz zugewandten zweiten Ansatz, ei#wischen die beiden Ansätze eingefügte erste piezoelektrischeK Element zur Drehmomentmessung und eiauirtzwischen das Gehäuse und die Unterseite der Membran eingefügteZ zweite piezoelektrischen Element aufweist.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Detektor einen Werkzeugkraftmesser mit einem einen geschlossenen Boden besitzenden, zylindrischen Gehäuse, eine mit einem starren Mittelteil versehene Membran, die im Gehäuse angeordnet und mit ihrem Umfangsrand am Gehäuse befestigt ist, einen zur Halterung eines Prüflings dicht an der Oberseite der Membran dienenden Prüfling-Halter, der um die Achse der Membran bzw. seine Achse drehbar und in lotrechter Richtung bewegbar ist, einen vom Halter nach unten ragenden ersten Ansatz, einen von der Membran nach oben ragenden und dem ersten Ansatz zugewandten zweiten Ansatz, ein zwischen die beiden Ansätze eingefügtes erstes piezoelektrisches Element zur Drehrnomentmessung sowie ein bzw. den Bocen zwischen die Unterseite/des Gehäuses und die Unterseite der Membran eingefügtes zweites piezoelektrisches Element aufweist.
    Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Signalverarbeitungseinrichtung einen Verstärker zur Verstärkung des vom Detektor abgegebenen elektrischen Signals, ein Tiefpaßfilter zur Entfernung der Hochfrequenz komponente aus dem Ausgangssignal des Verstärkers, einen Integrator zum Integrieren des Ausgangssignals des Tiefpaßfilters bei jedesmaliger Durchführung einer Messung und eine Einrichtung zur Anlegung des Ausgangssignals des Integrators an den Komparator aufweist.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Zähler so eingestellt bzw. gesetzt, daß er ein erstes Übertragsignal bei einer Zählung entsprechend der Gesamtzahl der Messungen während eines Meßzyklus erzeugt, und auf eine vorbestimmte Zählung voreingestellt ist,daß der zweite Zahler ein zweites Übertragsignal zum Rückstellen des ersten Zählers erzeugt, wenn der zweite Zähler die Gesamtzahl von Messungen des Bearbeitungsw Xderstands am Werkstück gezählt hat, und daß die Bestimmuneinrichtung eine Einrichtung zur Lieferung des ersten Ubertragsignals als Bearbeitung-Abstellbefehlssignal und einen Umsetzer zur Umsetzung oder Umwandlung des ersten Übertragsignals zwecks Erzeugung eines Befehlssignals für die Fortsetzung der Bearbeitung aufweist.
DE19752559039 1975-11-21 1975-12-30 Vorrichtung zur Bestimmung der effektiven Betriebslebensdauer eines Werkzeugs Expired DE2559039C3 (de)

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DE2559039B2 DE2559039B2 (de) 1977-11-17
DE2559039C3 DE2559039C3 (de) 1978-06-29

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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DE2559039B2 (de) 1977-11-17
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