DE255792C - - Google Patents
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- DE255792C DE255792C DENDAT255792D DE255792DA DE255792C DE 255792 C DE255792 C DE 255792C DE NDAT255792 D DENDAT255792 D DE NDAT255792D DE 255792D A DE255792D A DE 255792DA DE 255792 C DE255792 C DE 255792C
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01B—MACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
- F01B13/00—Reciprocating-piston machines or engines with rotating cylinders in order to obtain the reciprocating-piston motion
- F01B13/04—Reciprocating-piston machines or engines with rotating cylinders in order to obtain the reciprocating-piston motion with more than one cylinder
- F01B13/06—Reciprocating-piston machines or engines with rotating cylinders in order to obtain the reciprocating-piston motion with more than one cylinder in star arrangement
- F01B13/061—Reciprocating-piston machines or engines with rotating cylinders in order to obtain the reciprocating-piston motion with more than one cylinder in star arrangement the connection of the pistons with the actuated or actuating element being at the outer ends of the cylinders
- F01B13/062—Reciprocating-piston machines or engines with rotating cylinders in order to obtain the reciprocating-piston motion with more than one cylinder in star arrangement the connection of the pistons with the actuated or actuating element being at the outer ends of the cylinders cylinder block and actuating or actuated cam both rotating
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
- F02B57/00—Internal-combustion aspects of rotary engines in which the combusted gases displace one or more reciprocating pistons
- F02B57/08—Engines with star-shaped cylinder arrangements
-
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- F02B75/00—Other engines
- F02B75/02—Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke
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- F02B2075/025—Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke having less than six strokes per cycle two
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- Mechanical Engineering (AREA)
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Shafts, Cranks, Connecting Bars, And Related Bearings (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Jig 255792 -KLASSE
46«. GRUPPE
JAMES DENNIS ROOTS in LONDON.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. August 1910 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Explosionskraftmaschinen mit kreisenden Zylindern und
entgegengesetzt sich drehender Kurbelwelle. Derartige Maschinen sind an sich bekannt,
bei denen die treibende Kraft von der Kurbelwelle abgenommen wurde, wobei der Zylinder
einen Ventilator zur Förderung der Kühlluft und Absaugung der Auspuffgase antreiben
konnte, um das Drehmoment der Kurbelwelle ίο unabhängig von der Kolbengeschwindigkeit
verändern zu können.
Gemäß der Erfindung wirken nun sowohl die kreisenden Zylinder als auch die Kurbelwelle
auf ein drittes Element, welches die Gestalt einer Hülse oder hohlen Welle besitzt
und mit den ersten beiden Elementen durch ein Differentialgetriebe verbunden ist. Durch
Anordnung- von Bremsscheiben 0. dgl. kann die Bewegung der Zylinder oder der Kurbeiao
welle gehemmt werden, so daß die Geschwindigkeit des dritten Elements oder der Arbeitswelle
von Null bis zu einem Maximum in beiden Drehrichtungen geändert werden kann, und zwar werden bei einer maximalen Vorwärtsbewegung
nur die Zylinder rotieren, während bei einer Maximalbewegung in umgekehrter Richtung nur die Kurbelwelle rotiert,
und für Zwischengeschwindigkeiten der eine oder? der andere Teil in der Bewegung verzögert
wird. Die Geschwindigkeit der resultierenden oder Arbeitswelle ist dabei gleich
der Differenz oder einem Vielfachen derselben zwischen den bezüglichen Geschwindigkeiten
der Zylinder und der Kurbelwelle.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt.
Fig. ι ist ein senkrechter Schnitt durch
eine gemäß der Erfindung konstruierte Viertaktmaschine mit innerer Verbrennung.
Fig. 2 ist eine teilweise im Schnitt gezeichnete Stirnansicht von Fig. 1.
Fig. 3 ist ein senkrechter Schnitt durch eine andere Ausführungsform, bei welcher
Bremsscheiben anstatt Reibungsscheiben verwendet sind und die Kraft von der resultierenden
Hülse auf eine mit ihr parallele Welle übertragen wird.
Mit Bezug auf Fig. 1 und 2 sind A1A1, A2, As
die Zylinder der Maschine, von denen jeder mit einem Kolben B, B1 versehen ist, wie in
Fig. ι ersichtlich ist. Diese Kolben sind mit den Kurbelzapfen C1, C2 der Welle C verbunden.
Die Pleuelstangen der Kolben in den Zylindern A und As sind mit dem Kurbelzapfen
C1, und die Pleuelstangen der Kolben in den Zylindern A* und A2 mit dem Kurbelzapfen
C2 verbunden, wobei das Kurbellager der Pleuelstangen D2 und Ds das der Pleuelstangen
D und D1 umfaßt.
In Fig. ι und 2 werden die einander gegenüberliegenden
Kolbenventile E, E1 vorzugsweise direkt durch die Daumenscheibe H angetrieben.
Die Daumenscheibe H ist auf der resultierenden Welle oder Hülse J aufgekeilt. Diebeiden
Kolben ventile, welche rechtwinklig zu'denen in Fig. ι dargestellten stehen und in den
Ventilzylindern F2, F3 arbeiten, sind in Fig. 1
und 2 nicht dargestellt. Dieselben werden
durch Winkelhebel angetrieben, welche in der Mitte oder unter einem Winkel von 45° zwischen
den Zylindern angeordnet sind, wobei ein Ende jedes Hebels die Rollen trägt, wie
aus Fig. ι ersichtlich, und das andere Ende mit dem Ventilende verbunden ist. Diese
Ventile können jedoch auch in irgendeiner anderen geeigneten Weise angetrieben werden.
Das mittlere Zylindergehäuse / ist mittels Kugellager K, K1 auf der Welle C gelagert,
und die letztere wird wieder von Lagern K2, K3 getragen, die auf den Rahmenträgern L, L des
Fahrzeuges angeordnet sind. An dem mittleren Gehäuse / der Zylinder A, A1, A 2, A3 ist
ein Kegelrad M befestigt, welches daher zusammen mit den Zylindern rotiert. Auf die
Kurbelwelle C ist ein Kegelrad N aufgesetzt. Die Hülse J ist drehbar auf dem verjüngten
Ende der Welle C gelagert, und mit dem einen größeren Durchmesser besitzenden Teil
der Hülse I sind zwei radiale Zapfen 0 starr verbunden, auf welchen Kegelräder P drehbar
gelagert sind. Die Kegelräder P sind von gleicher Größe wie die Kegelräder M, N und
sind ständig im Eingriff mit diesen. Es können zwei oder mehr Planeten- oder epizyklische
Räder P vorhanden sein. Die Verlängerung der Hülse oder der rohrförmigen Welle I umgibt konzentrisch . die Welle C, und
die Hülse I. trägt an ihrem anderen Ende (die Welle und die Hülse sind in Fig. 1 abgebrochen
gezeichnet) die Schraube ohne Ende Q, welche das Wurmrad Q1 antreibt. Das Wurmrad
Q1 ist auf der Achse Q2 des Fahrzeuges aufgekeilt. Diese Achse kann in passender
Weise die Vorderachse des Fahrzeuges sein. Das Wurmrad kann das Differentialgetriebe Q3
der Achse in der gewöhnlichen Weise, wie gezeichnet, enthalten.
Wenn gewünscht wird, so kann das Wurmgetriebe durch das gewöhnliche Kegelradgetriebe
ersetzt werden.
Auf der Welle C ist an der anderen Seite der Zylinder eine Scheibe R aufgekeilt. Die
Scheibe S ist starr mit den Zylindern durch eine mittlere Verschlußplatte S1 verbunden,
welche gleichfalls zur Stützung des äußeren Ringes des Kugellagers K dient. Auf der
Welle C ist lose die Trommel oder das Gehäuse T aufgesetzt, welches die Scheiben R
und 5 umschließt. Die inneren und gegenüberliegenden Seiten des Gehäuses T sind derartig
ausgebildet, daß sie in reibendem Eingriff mit der Seitenfläche jeder der Scheiben R
und S gelangen können. Das Gehäuse T kann an der Rotation nicht teilnehmen, jedoch
kann es in der Längs- oder Achsrichtung auf der Welle bewegt werden, so daß es mit der
einen oder anderen Scheibe R, S in Eingriff gelangt.
Das Explosionsgemisch wird den Zylindern mittels der Radialrohre E2 zugeführt, welche
mit dem ringförmigen Gehäuse E3 verbunden sind. Ein Teil dieses ringförmigen Gehäuses
ist an den Radialrohren E3 befestigt und rotiert mit letzteren, während der äußere Teil
oder Deckelring E1 des Gehäuses stillsteht und mit den nach dem Karburator führenden
Rohren E5, E5 fest verbunden ist und durch letztere gehalten wird.
In dem Auslaß jedes Exhaustventilzylinders ist ein T-Stück Z eingeschraubt, in welches
wiederum ein gekrümmtes Rohrstück Z1 eingeschraubt ist. Die Rohre Z1 dienen als
Träger für die im Querschnitt U-förmigen Ringe U, welche an ersteren befestigt sind.
Diese Anordnung ist jedoch nicht Gegenstand der Erfindung.
Die beschriebene, in den Fig. 1 und 2 dargestellte Ausführungsform der Erfindung ist für
langsam laufende Maschinen geeignet oder für Maschinen von größerer Bauart, die nach dem
Zweitaktsystem arbeiten und mit Wasserkühlrippen versehen sind. Die Zündung wird in
irgendeiner geeigneten Weise bewirkt, jedoch vorzugsweise mittels Kontakte, die auf der
Daumenscheibe H oder der Hülse I angeordnet sind.
Die Wirkungsweise der Maschine ist wie folgt:
Wenn keine der beiden Reibungsscheiben R, S in reibendem Eingriff mit dem Trommelgehäuse
T sich befindet, so wird alsdann die Maschine keine Kraft übertragen, und die Zylinder
und die Kurbelwelle werden frei mit annähernd gleicher Geschwindigket und in einander
entgegengesetzten Richtungen umlaufen, wobei eine gewisse Geschwindigkeitsdifferenz
infolge der Lagerreibung und des Luftwiderstandes vorhanden sein wird. Wenn die Bewegung
der Kurbelwelle gehemmt wird, dadurch, daß die Scheibe R in Berührung mit
dem Gehäuse T gebracht wird, so wird die Drehung der Zylinder beschleunigt. Das Getriebe
N wird ebenfalls mit der Welle C gehemmt und bildet nunmehr ein Widerlager
oder Stützrad, auf welchem Umlaufräder P abrollen, indem sie durch das Rad M vorwärts
getrieben werden. Die resultierende Welle oder Hülse I wird mit einer Geschwindigkeit umlaufen,
welche proportional der Differenz zwischen den beiden Geschwindigkeiten der Zylinder
und der Welle ist. Wenn die Bewegung der Welle C weiterhin verzögert wird,
so nimmt die Geschwindigkeit der resultierenden Welle zu, bis sie ein Maximum erreicht
in dem Augenblick, wo die Welle C angehalten wird. Wenn die Fahrrichtung umgekehrt werden soll, .so wird die mit den
Zylindern verbundene Scheibe S gehemmt, und die Welle / wird dann in umgekehrter
Richtung mit . einer der Hemmung der
Scheibe S entsprechenden Geschwindigkeit angetrieben.
In Fig. 3, welche eine andere Ausführungsform der Maschine darstellt, und zwar passend
für eine Zweitaktmaschine mit innerer Verbrennung und mit zwei Arbeitszylindern, sind
die wesentlichen Teile, obgleich sie von der ersten Ausführungsform abweichend konstruiert
sind, doch nach Möglichkeit mit den
ίο gleichen Bezugszeichen versehen. Diese Teile
sind die Zylinder A1A1, welche so angeordnet
sind, daß sie um die Kurbelwelle C rotieren, das Kegelrad M, welches mit den Zylindern
A, A1 fest verbunden ist, das entsprechende Kegelrad N, das fest auf der Kurbelwelle C
sitzt sowie die epizyklischen oder Planetenräder P, die auf den radialen Zapfen O sitzen,
welche von der resultierenden Welle oder Hülse / getragen werden und gleichzeitig zum
Antrieb derselben dienen. Bei diesem Ausführungsbeispiel werden jedoch.die Mittel zur
Verzögerung und zum Anhalten eines der Teile durch ein Bremsband und eine Scheibe S2
dargestellt, die an den Zylindern A1, A2 befestigt
ist, während eine ähnliche Scheibe R1 auf der Kurbelwelle festgekeilt ist. Das
ganze System wird von Lagern K2, Ks getragen,
welche hier als gewöhnliche Lager ausbildet sind und auf den Fahrzeugträgern L, L
ruhen.
Bei dieser Ausführungsform sind Differentialkolben angewendet, indem die arbeitenden
Kolbenteile B5, B6 mit Enden von größerem Durchmesser B7, B8 versehen sind. Die beiden
Kolben auf den gegenüberliegenden Seiten des Kurbelzapfens C1 sind starr durch vier
Stangen Y, Y zusammengehalten, von denen nur zwei im Schnitt in Fig. 3 gezeichnet sind.
Die einen größeren Durchmesser besitzenden Kolbenteile ΒΊ, B8 und Zylinderteile A9, A10
dienen als Luftpumpen, um die Ladung von Luft und Gemisch, welche in die ringförmigen
Räume A11, A12 gelangen, zu entfernen.
Wie in Fig. 3 gezeichnet, ist der Kurbelzapfen C1 mit einem Lager W versehen, dessen
innere Fläche den Kurbelzapfen C1 umschließt, während die äußere Fläche desselben glatt ist.
Die Außenseite des Lagers W ist viereckig, so daß sie seitlich zwischen zwei Kreuzkopfführungen
W1, W2 gleiten kann, welche starr an den bezüglichen Kolben JS7, B8 befestigt
sind.
Bei der Ausführungsform in Fig. 3 ist ein Kettenrad gezeichnet, das auf der resultierenden
Hülse I befestigt ist, und das die Kraft von der resultierenden Hülse auf eine parallele
Welle, die nicht gezeichnet ist, überträgt. Die Wirkung zur Erzielung von Geschwindigkeitsveränderungen
ist dieselbe wie bei der ersten Ausführungsform.
Claims (2)
1. Explosionskraftmaschine mit kreisenden Zylindern und entgegengesetzt sich
drehender Kurbelwelle, dadurch gekennzeichnet, daß das Zylindergehäuse und die Kurbelwelle ihre Kraft auf das mit der
Arbeitswelle verbundene Gehäuse der Umlaufräder übertragen, dessen Drehgeschwindigkeit
durch Hemmung der Zylinder oder der Kurbelwelle von ο bis zu einem Maximum in beiden Richtungen geändert werden
kann.
2. Explosionskraftmaschine mit kreisenden Zylindern und entgegengesetzt sich
drehender Kurbelwelle, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerorgan für die Ventile
auf einem durch die Differentialräder angetriebenen, mit resultierender Geschwindigkeit
rotierenden Element angeordnet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE255792C true DE255792C (de) |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1995012754A1 (de) * | 1993-11-04 | 1995-05-11 | Max Liebich | Kolbenmaschine |
-
0
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1995012754A1 (de) * | 1993-11-04 | 1995-05-11 | Max Liebich | Kolbenmaschine |
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