DE2557165A1 - Decoderschaltung - Google Patents
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Description
SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT
Berlin und Minchen
Berlin und Minchen
Unser Zeichen VPA 75 p Z 2 '
Die Erfindung bezieht sich auf eine Decoderschaltung für einen Speicherbaustein mit aus MOS-Transistoren aufgebauten Speicherzellen
gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Decoderschaltungen für Speicherbausteine, bei denen die aus MOS-Transistoren bestehenden Speicherzellen zwischen Wort- und·
Bitleitungen angeordnet sind, sind z.B. aus der deutschen Offenlegungsschrift
2 324 769 bekannt. Für jede Bit- bzw. Wortleitung
ist dabei jeweils eine Decoderschaltung vorgesehen« Sie besteht aus MOS-Transistoren, die mit ihren gesteuerten Strecken parallel
zueinander angeordnet sind. Diese MOS-Transistoren werden im folgenden Decodertransistoren genannt. Den Steuereingängen dieser
Decodertransistören werden die Adressensignale in nichtnegierter
oder negierter Form zugeführt. Die einen Elektroden der gesteuerten
Strecken der Decodertransistoren sind miteinander verbunden zu einer sogenannten Decoderausgangsleitung, die in der Regel mit
einem Ausgangsverstärker verbunden ist, der zu der Bitleitung bzw,
Wortleitung des Speicherbausteins führt. Die anderen Elektroden
der gesteuerten Strecken der Decodertransistören sind ebenfalls
miteinander verbunden und dann an eine Betriebsspannung angeschlos sen. Auf die Betriebsweise einer solchen bekannten Decoderschaltung
soll nicht weiter eingegangen werden, da sie aus dem Stand der Technik bekannt ist.
Es ist üblich, daß die Decoderschaltungen zusammen mit den Speicherzellen
eines Speicherbausteins auf diesem mitintegriert werden. Deshalb besteht das Problem, die Decoderschaltungen möglichst so
auszuführen, daß sie einen geringen Platzbedarf auf den Speicherbaustein einnehmen. Dazu ist es bekannt, die Decodertransistoren
auf dem Halbleiterbaustein parallel zu den Adressenleitungen anzu-
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ordnen, während die Decoderausgangsleitungen und die Leitungen für die Betriebsspannung senkrecht zu den Adressenleitungen angeordnet
sind. In diesem Falle sind die Adressenleitungen Metallleitungen, während die Decoderausgangsleitung und die Leitung für
die Betriebsspannung in den Halbleiterbaustein hineindiffundiert sind. Der Nachteil einer solchen Anordnung besteht darin, daß
das von der Decoderausgangsleitung bis zur Leitung für die Betriebsspannung gebildete Decoderraster verhältnismäßig groß ist*
Es ist weiterhin bekannt, die Decodertransistoren parallel zu den Decoderausgangsleitungen anzuordnen, während die Adressenleitungen
senkrecht zu den Decoderausgangsleitungen angeordnet sind. In diesem Falle folgen auf jeweils zwei Adressenleitungen eine Leitung für
die Betriebsspannung. Die Adressenleitungen sind hier als Siliziumadressenleitungen
ausgeführt. Bei dieser Ausführungsform ist das Decoderraster kleiner als im vorhergehend beschriebenen Fall, während
aber die Höhe der Decoderschaltung, die in etwa der Länge der Decoderausgangsleitung entspricht, größer wird.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht darin, eine Decoderschaltung anzugeben, die so ausgeführt ist, daß zu ihrer
Integrierung auf einen Halbleiterbaustein eine gegenüber den bekannten Decoderschaltungen geringerer Platzbedarf erforderlich
ist. Diese Aufgabe wird gemäß den im Kennzeichen des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmalen gelöst.
Ist die Anzahl der Adressensignale, von der eine Decoderschaltung angesteuert werden muß, mit η benannt, wobei η eine beliebige
ganze Zahl ist, dann werden n-1 Decodertransistoren parallel zueinander
angeordnet. Das heißt, die gesteuerten Strecken dieser Decodertransistoren sind jeweils mit einer ersten und einer zweiten
Verbindungsleitung miteinander verbunden. Es ist nun ein weiterer Decodertransistor vorgesehen, dessen gesteuerte Strecke
zwischen einer Betriebsspannung und der ersten Verbindungsleitung der n-1 Decodertransistoren liegt. Dieser weitere Decodertransistor
wird von einem Adressensignal in negierter Form angesteuert. Schließlich ist ein zusätzlicher Decodertransistor vorgesehen,
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der zwischen der zweiten Verbindungsleitung der n-1 Decodertransistoren
und der Betriebsspannung angeordnet ist. Dieser zusätzliche Decodertransistor wird von dem Adressensignal in nichtnegierter
Form angesteuert. Die erste und die zweite Verbindungsleitung der Decoderschaltung bilden jeweils eine Decoderausgangsleitung,
von denen jede z.B. mit einem Ausgangsverstärker verbunden sein kann, der zu einer Wort- bzw. Bitleitung führt.
Eine solche aufgebaute Decoderschaltung kann nun so auf einem Halbleiterbaustein integriert sein, daß die n-1 Decodertransistoren
parallel zu den Adressenleitungen liegen. Der weitere und der zusätzliche Decodertransistor ist dagegen parallel zu den Decoderausgangsleitungen
angeordnet. Die Leitung für die Betriebsspannung ist nur einmal notwendig und kann am Rande der Decoderschaltung
auf den Speicherbaustein liegen. Es ist somit keine interne Leitung für die Betriebsspannung innerhalb der Decoderschaltung
mehr notwendig. Die Folge ist ein sehr kleines Decoderraster, das in etwa dem Decoderraster entspricht, das bei der bekannten
Decoderschaltung mit den Siliziumadressenleitungen vorliegt, jedoch hat die erfindungsgemäße Decoderschaltung eine wesentlich
kleinere Höhe als diese bekannte Decoderschaltung.
Weitere Vorteile der erfindungsgemäßen Decoderschaltung liegen
darin, daß die Adressenleitungen mit Metall realisiert werden können. Dies hat den Vorteil kurzer Signallaufzeiten auf den Adressenleitungen.
Ein wesentlicher Vorteil liegt auch darin, daß die Anzahl der Decodertransistoren pro Adressenleitung erheblich verringert
wird.
Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Anhand eines Ausführungsbeispiels, das in den Figuren dargestellt ist, wird die Erfindung weiter erläutert. Es zeigen:
Fig.1 eine schematische Darstellung der bekannten Decoderschaltung,
bei der die Decodertransistoren parallel zu den Adressenleitungen angeordnet sind.
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Fig. 2 eine schematische Darstellung der bekannten Decoderschaltung
"bei der die Decodertransistoren parallel zu den Depoderausgangsleitungen
angeordnet sind,
Fig.3 die erfindungsgemäße Decoderschaltung,
Fig.4 einen Impulsplan für die erfindungsgemäße Decoderschaltung
nach Figur 3, bei dem Spannungen über der Zeit aufgetragen sind,
Fig. 5 eine schematische Darstellung der erfindungsgemäßen Decoderschaltung
auf dem Speicherbaustein,
Fig. 6 eine schematische Darstellung von Decoderschaltungen nach
Fig.1,
Fig.7 eine schematische Darstellung der Decoderschaltungen gemäß
Fig.7 eine schematische Darstellung der Decoderschaltungen gemäß
Figur 2,
Fig.8 eine schematische Darstellung der Decoderschaltungen gemäß Figur 5.
Fig.8 eine schematische Darstellung der Decoderschaltungen gemäß Figur 5.
Figur 1 zeigt in schematischer Weise die Anordnung einer bekannten
Decoderschaltung auf einem Speicherbaustein. Bei dieser bekannten Deooderschaltung sind die Decodertransistoren DT parallel zu Adressenleitungen
A angeordnet. Die gesteuerten Strecken der Decodertransistoren DT liegen zwischen Decoderausgangsleitungen D und
einer Leitung für die Betriebsspannung VSS. Die Steuereingänge der
Decodertransistoren DT sind jeweils mit Adressenleitungen A verbunden. Bei diesem Beispiel sind die Adressenleitungen in Metall
ausgeführt, während die Decoderausgangsleitungen und die Leitung für die Betriebsspannung VSS in den Halbleiterbaustein hineindiffundiert
sind. Aus der Figur 1 ist ersichtlich, daß das Decoderraster R, das für die Integrierung der Decodertransistoren DT einer
Decoderschaltung auf dem Speicherbaustein notwendig ist, verhältnismäßig
groß ist. Dies kann auch aus der Figur 6 entnommen werden, bei der zwei Decoderschaltungen DG nebeneinander angeordnet sind
und über jeweils eine Decoderausgangsleitung Di bzw. Di+1 mit einem Ausgangsverstärker AV verbunden sind. Den Ausgangsverstärker
AV wird ein Auswahltakt signal WA zugeführt. Auch hier ist das Decoderraster
R verhältnismäßig groß, während die Höhe H der gesamten Decoderschaltung mit Ausgangsverstärker AV verhältnismäßig klein ist.
Der Grund für die geringe Höhe liegt darin, daß die Decodertransi-
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stören DT parallel zu den Adressenleitungen liegen, und wegen
des großen Decoderrasters R die Ausgangsverstärker AV nebeneinander angeordnet werden können.
In Figur 3 ist die Anordnung einer weiteren bekannten Decodefschaltung
auf einem Speicherbaustein gezeigt. Hier liegen die Decodertransistoren DT parallel zu den Decoderausgangsleitungen Di bzw.
Di+1. Die Adressenleitungen A sind senkrecht zu den Decoderausgangsleitungen
D angeordnet. Jetzt sind die Decoderausgangsleitungen D aus Metall ausgeführt, während die Adressenleitungen aus Silizium
bestehen. Bei dieser Ausführung der Decoderschaltung liegen zwischen jeweils zwei Adressenleitungen eine Leitung für die Betriebsspannung
VSS, die in das Halbleitersubstrat hineindiffundiert ist.
Da die Decodertransistoren DT nun parallel zu den Decoderausgangsleitungen
D liegen, ist das Decoderraster R verhältnismäßig klein, jedoch wird die Höhe H der Decoderschaltung auf dem Speicherbaustein
verhältnismäßig groß. Dies läßt sich besser aus der Figur 7 ersehen. Hier sind wiederum zwei Decoderschaltungen DG nebeneinander
angeordnet. Jetzt sind aber die Ausgangsverstärker AV versetzt zueinander angeordnet, da in diesem Falle das Decoderraster R zu klein
ist. Die Folge ist, daß die Höhe H der Gesamtschaltung, bestehend aus Decoderschaltung DG und Ausgangsverstärker AV groß wird.
Aus Figur 3 ergibt sich die Decoderschaltung gemäß der Erfindung.
Für den Fall, daß von der Decoderschaltung η Adressensignale ausgewertet werden müssen, wobei η eine beliebige ganze Zahl ist,
sind n-1 Decodertransistoren parallel zueinander angeordnet. Das heißt, sie liegen mit ihren gesteuerten Strecken parallel zueinander,
und die einen Anschlüsse der gesteuerten Strecken sind mit einer ersten Verbindungsleitung L1, die anderen Anschlüsse der
gesteuerten Strecke mit einer zweiten Verbindungsleitung L2 miteinander verbunden. Den Steuereingängen dieser n-1 Decodertransistoren
DT1 bis DTn werden im Ausführungsbeispiel die Adressensignale A1 bis An in negierter oder nichtnegierter Form zugeführt. Im Ausführungsbeispiel
sind nur zwei dieser Decodertransistoren gezeigt,
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nämlich die Decodertransistoren DT1 und DTn und diesen Decodertransistoren
wird das Adressensignal A1 und das Adressensignal An zugeführt.
Es ist nun ein weiterer Decodertransistor DTW vorgesehen, dessen gesteuerte Strecke zwischen der ersten Verbindungsleitung L1
und einer Leitung für die Betriebsspannung VSS angeordnet ist. Dem Steuereingang dieses weiteren Decodertransistors DTW wird
das Adressensignal AO in negierter Form AD zugeführt.
Zwischen der Verbindungsleitung L2 und der Leitung für die Betriebsspannung
VSS ist ein zusätzlicher Decodertransistor DTZ angeordnet, dessen Steuereingang das Adressensignal AO in nichtnegierter
Form zugeführt wird. Die Verbindungsleitung L1 bzw. L2 bilden Decoderausgangsleitungen Di bzw. Di+T. Diese Decoderausgangsleitungen
können ohne Zwischenschaltung eines Ausgangsverstärkers mit den Bit/Wortleitungen Xi bzw. Xi+1 verbunden sein. Im
Ausführungsbeispiel der Figur 5 ist jedoch ein Ausgangsverstärker AV1 bzw. AV2 zwischen die Decoderausgangsleitung D und die Leitung
X geschaltet.
Der Aufbau des Ausgangsverstärkers AV entspricht in etwa dem Aufbau, der in unserer Patentanmeldung P 24 4j5 490.0 erläutert
ist. Er besteht aus einem Vorladetransistor VT1, einem Abtrenntransistor
AT, einem zweiten Vorladetransistor VT2 und einer Ausgangsstufe aus einem Schalttransistor SCH und einem Koppelkondensator
C. Den Vorladetransistoren VT1 und VT2 wird das Taktsignal S zugeführt, bevor der Speicherbaustein ausgewählt
werden soll. Dadurch werden die Vorladetransistoren VT1 und VT2 leitend gesteuert und die Decoderausgangsleitung D bzw. der
Punkt E auf ein bestimmtes Potential aufgeladen. Während dieser Zeit ist der Abtrenntransistor AT gesperrt. Dazu wird seinem
Steuereingang eine Spannung VDD - UT zugeführt. VDD ist dabei
eine weitere Betriebsspannung, UT die Schwellspannung des Abtrenntransistors.
An die Ausgangsstufe, d.h. an den Schalttransistor SCH wird das Auswahltaktsignal WA angelegt. Die genaue Wirkungs-
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weise des Ausgangsverstärkers AV ergibt sich aus der oben genannten
Patentanmeldung. Es wird darum nicht ausführlicher darauf eingegangen.
Anhand des Impulsplanes der Figur 4 wird nun die Wirkung der Decoderschaltung beschrieben. Dabei wird davon ausgegangen, daß
die MOS-Transistoren durch hohes Potential in den leitenden Zustand gebracht werden.
Zunächst liegt das Signal S an, d.h. es hat hohes Potential und damit sind die Vorladetransistoren VT1 und VT2 leitend gesteuert.
Die Decoderausgangsleitungen Di und Di+1 und die Punkte Ei und Ei+1 können sich somit auf hohes Potential aufladen. Während dieser
Zeit liegen keine Adressensignale an den Decodertransistoren DT an. Das Auswahltaktsignal WA ist ebenfalls nicht angeschaltet.
Dann herrscht auf den Leitungen Xi und Xi+1 die zu den Bit/Wortleitungen
führen, niederes Potential.
Es sei nun angenommen, daß das Adressensignal AO und die Adressensignale
AT, Ά"η anliegen. Dann wird der zusätzliche Decodertransistor
DTZ leitend gesteuert, während die anderen Decodertransistoren DT1, DTn und DTW gesperrt bleiben. Die Folge ist, daß sich
die Decoderausgangsleitung Di+1 auf die Betriebsspannung VSS entladen kann (VSS ist niedriges Potential), während die Decoderausgangsleitung
Di auf hohem Potential bleibt. Da das Signal S vorher abgeschaltet worden ist, sind die Vorladetransistoren VT1
und VT2 des Ausgangsverstärkers AV in den gesperrten Zustand übergegangen.
Aufgrund des Potentials auf der Leitung Di+1 wird nun der Abtrenntransistor
AT des Ausgangsverstärkers AV2 leitend gesteuert und somit kann sich der Punkt Ei+1 auf niederes Potential entladen.
Dagegen bleibt das Potential am Punkt Ei auf seinem bisherigen Wert. Somit herrscht am Steuereingang des Schalttransistors SCH
des Ausgangsverstärkers AV1 höheres Potential, während am Steuereingang des Schalttransistors SCH des Ausgangsverstärkers AV2
niederes Potential anliegt. Wird nun das Auswahlsignal WA angeschaltet, dann kann der Schalttransistor SCH des Ausgangsverstär-
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kers AV1 in den leitenden Zustand übergehen und somit erscheint
auf der Leitung Xi hohes Potential. Durch die Rückkopplung über den Kondensator C wird dieser Durchschaltvorgang beschleunigt.
Somit ist die Leitung Xi ausgewählt.
Da der Punkt Ei+1 auf niederem Potential liegt, kann der Schalttransistor
SCH des Ausgangsverstärkers AV2 nicht in den leitenden Zustand übergeführt werden und das Potential auf der Leitung
Xi+1 bleibt auf einem niederen Wert.
In Figur 4 zeigen die gestrichelten Linien den Fall an, bei dem
die Ausgangsleitung X nicht ausgewählt ist, während die durchgezogenen Linien den Fall anzeigen, bei dem die Leitung X ausgewählt
wird.
Im Ausführungsbeispiel ist der Fall beschrieben, bei dem an die Decodertransistoren DTW und DTZ das Adressensignal AO in nichtnegierter
und negierter Form angelegt wird. Es ist selbstverständlich auch möglich, statt dessen ein anderes Adressensignalpaar
anzulegen.
Wie Figur 3 zeigt, werden durch die Decoderschaltung jeweils zwei
Wort- bzw. Bitleitungen X bedient. Es werden also dieselben Decodertransistoren zur Auswahl entweder der einen oder der anderen
Wort- oder Bitleitung Xi, Xi+1 herangezogen. Aus diesem Grunde ist die Anzahl der Decodertransistoren pro Adressenleitung erheblich
geringer.
Aus Figur 5 ergibt sich, wie die Decoderschaltung auf einem
Halbleiterbaustein angeordnet werden kann. Es ist zu sehen, daß die n-1 Decodertransistoren parallel zu den Adressenleitungen
angeordnet werden. Jetzt sind die Adressenleitungen in Metall ausgeführt. Der zusätzliche und der weitere Decodertransistor
liegen dagegen mit den gesteuerten Strecken in den Decoderausgangsleitungen Di und Di+1 und sind somit senkrecht zu den Adressenleitungen
angeordnet. Die Decoderausgangsleitungen Di und
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Di+1 sind in das Halbleitersubstrat hineindiffundiert. Es ist nur eine Leitung für die Betriebsspannung VSS vorgesehen, die
am unteren Rand der Decoderschaltung angeordnet werden kann. Diese kann ebenfalls in Metall ausgeführt werden. Da für die Bedienung
von zwei Decoderausgangsleitungen Di und Di+1 jeweils dieselben ii-1 Decodertransistoren herangezogen werden, wird das
Decoderraster R im Verhältnis zur Figur 1 erheblich geringer. Da außerdem die n-1 Decodertransistoren DT parallel zu den Adressenleitungen
liegen, ist auch die Höhe H verhältnismäßig klein, d.h. sehr viel kleiner als bei der Decoderschaltung der Figur
Diese Verhältnisse sind noch besser in Figur 8 dargestellt. Die Decoderschaltung für zwei Decoderausgangsleitungen Di und Di+1.
ist mit DDG bezeichnet. Es ist zu sehen, daß das Decoderraster R sehr klein ist und daß außerdem die Höhe H, die von der Decoderschaltung
DDG und den Ausgangsverstärkern AV gebildet wird, verhältnismäßig klein ist. In diesem Falle müssen die Ausgangsverstärker
ebenfalls versetzt zueinander angeordnet werden. Durch die erfindungsgemäße Ausführung der Decoderschaltung ist also
der Platzbedarf für die Decoderschaltung auf dem Speicherbaustein erheblich geringer geworden.
Beispielsweise ist das Decoderraster der Decoderschaltung der Figur1 R = 30 /um,die Höhe H = 445 /um und die Decodierflache
pro ausgewählter Leitung FD = R*H = 13 350 /um .
Für die bekannte Decodierschaltung gemäß Figur 3 ist das Decodierraster
R = 19 /um» die Höhe H = 615 /um und es ergibt sich
ff'
eine Decodierf lache pro ausgewählter Leitung FD = R*H = 11 685 /Um ,
Für die erfindungsgemäße Decodierschaltung lassen sich folgende
Werte errechnen: Decodierraster R « 19 /um, Höhe H = 540 /um und
Decodierf la ehe pro ausgewählter Leitung FD = R· H = 10 260 /um2.
4 Patentansprüche
8 Figuren
8 Figuren
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Claims (4)
- Patentansprüche(Iy Decoderschaltung für einen Speicherbaustein mit aus MOS-Transistoren aufgebauten zwischen Wort- und Bitleitungen angeordneten Speicherzellen, bei der den Steuereingängen von Decodertransistoren zur Auswahl einer der Wortleitungen oder Bitleitungen η Adressensignale in negierter oder nichtnegierter Form zugeführt werden und ein Decoderausgangssignal an einer die einen Anschlüsse der gesteuerten Strecken der Decodertransistoren verbindenden Decoderausgangsleitung abgegeben wird, dadurch gekennzeichnet, daß n-1 Decodertransistoren (DT) mit ihren gesteuerten Strecken parallel angeordnet sind, daß ein weiterer Decodertransistor (DTW) vorgesehen ist, dessen Steuereingang ein Adressensignal in negierter Form (AO") zugeführt wird und dessen gesteuerte Strecke zwischen einer die einen Enden der gesteuerten Strecke der n-1 Decodertransistoren (DT) verbindenden Verbindungsleitung (L1) und einer Betriebsspannung (VSS) angeordnet ist, daß ein zusätzlicher Decodertransistor (DTZ) vorgesehen ist, dessen Steuereingang das Adressensignal in nichtnegierter Form (AO) zugeführt wird und dessen gesteuerte Strecke zwischen der Betriebsspannung (VSS) und einer zweiten, die anderen Enden der gesteuerten Strecken der Decodertransistoren (DT) verbindenden Verbindungsleitung (L2) angeschlossen ist, und daß sowohl die erste als auch die zweite Verbindungsleitung eine Decoderausgangsleitung (D) zur Auswahl jeweils einer Wort/Bitleitung bildet.
- 2. Decoderschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an jede Verbindungsleitung (L1, L2) jeweils ein Ausgangsverstärker (AV1, AV2) angeschlossen ist.VPA 75 E 2085703825/0533-44-
- 3. Anordnung der Decoder schaltung nach Anspruch 1 oder Anspruch zur Integrierung auf einem Halbleiterbaustein, dadurch gekennz e i chnet, daß die n-1 Decodertransistoren (DT) parallel zu den Adressenleitungen (A) angeordnet sind, daß der weitere Decodertransistor (DTW) und der zusätzliche Decodertransistor (DTZ) senkrecht zu den Adressenleitungen(A) liegen, und daß die Leitung für die Betriebsspannung (VSS) außerhalb der Adressenleitungen (A) angeordnet ist und parallel zu den Adressenleitungen geführt ist.
- 4. Anordnung nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß die Adressenleitungen (A) und die Leitung für die Versorgungsspannung (VSS) auf dem Halbleiterbaustein in Metall ausgeführt ist.VPA 75 E 2085709825/0533
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