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DE2556041A1 - Etikettiermaschine - Google Patents

Etikettiermaschine

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Publication number
DE2556041A1
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Authority
DE
Germany
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yoke
drum
slide
suction head
labeling machine
Prior art date
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Granted
Application number
DE19752556041
Other languages
English (en)
Other versions
DE2556041C3 (de
DE2556041B2 (de
Inventor
Robert V Total
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Canadian Stackpole Ltd
Original Assignee
Stackpole Machinery Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Stackpole Machinery Co filed Critical Stackpole Machinery Co
Publication of DE2556041A1 publication Critical patent/DE2556041A1/de
Publication of DE2556041B2 publication Critical patent/DE2556041B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2556041C3 publication Critical patent/DE2556041C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65CLABELLING OR TAGGING MACHINES, APPARATUS, OR PROCESSES
    • B65C9/00Details of labelling machines or apparatus
    • B65C9/08Label feeding
    • B65C9/12Removing separate labels from stacks
    • B65C9/14Removing separate labels from stacks by vacuum
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T156/00Adhesive bonding and miscellaneous chemical manufacture
    • Y10T156/17Surface bonding means and/or assemblymeans with work feeding or handling means
    • Y10T156/1702For plural parts or plural areas of single part
    • Y10T156/1744Means bringing discrete articles into assembled relationship
    • Y10T156/1776Means separating articles from bulk source
    • Y10T156/1778Stacked sheet source
    • Y10T156/178Rotary or pivoted picker

Landscapes

  • Labeling Devices (AREA)

Description

'--"I München, den *■ ■ ..·/§
-· -> S 608
STACKPOLE MACHINERY COMPANY in Johnsonburg, Pa./V.St.A.
Etikettiermaschine
Die Erfindung betrifft eine Etikettiermaschine nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1, bei der ein Saugkopf zur Abnahme der Etiketten aus einem Magazin und Übergabe derselben an genau festgelegte Stellen eines Förderers dient.
In manchen Fällen wird gefordert, daß auf Dosen, Büchsen u. dgl. anzubringende Etiketten Abweichungen von ihrer Solllage um höchstens 1 mm oder weniger aufweisen sollen. Bei Etikettiermaschinen mit einem Saugkopf zur Entnahme der Etiketten aus einem Magazin bestehen Schwierigkeiten, wenn eine so hohe Genauigkeit mit hoher Geschwindigkeit eingehalten werden soll. Unter hoher Geschwindigkeit ist hier eine Etikettierung von mehreren hundert Dosen usw. je Minute gemeint. Ein Teil dieser Schwierigkeiten ergibt sich aus der Konstruktion der Entnahmevorrichtung.
Der im Kennzeichen des Anspruchs 1 angegebenen Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, die Entnahmevorrichtung so auszubilden, daß der Saugkopf jede Etikette genau an der gleichen Stelle erfaßt und an einen Förderer oder eine Auftragvorrichtung für die Etiketten übergibt.
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Es wurde festgestellt, daß die erwähnten Schwierigkeiten hauptsächlich darauf beruhen, daß der Antrieb des Saugkopfes (üblicherweise eine Trommel mit vertikaler Achse) ständig umläuft, weshalb der Saugkopf nicht ohne besondere Maßnahmen stets dieselbe Stelle eines von dem stillstehenden Magazin dargebotenen Etiketts erfaßt. Um dieses Problem zu lösen, sind erfindungsgemäß besondere Maßnahmen getroffen, durch die erreicht wird, daß der Saugkopf während des Entnahmevorgangs keine Tangentialbewegung hinsichtlich der Etiketten ausführt, sondern diese nur axial aus dem Magazin ablöst. Erst danach läuft er weiter mit der stetig umlaufenden Trommel mit.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung beschrieben. Hierin sind
Fig. 1 eine schematische Draufsicht einer Etikettiermaschine nach der Erfindung,
Fig. 2 eine Seitenansicht der Anordnung nach Fig. 1 von rechts,
Fig. 3 eine teilweise geschnittene Seitenansicht längs der Linie III-III in Fig. 1 in größerem Maßstab,
Fig. 4 eine Schnittdarstellung längs der Linie IV-IV in Fig. 3 in größerem Maßstab,
Fig. 5 bis 8 schematische Darstellungen der rotierenden Teile in verschiedenen Stellungen derselben,
Fig. 9 ein Horizontalschnitt längs der Linie IX-IX in Fig. 3
und
Fig.10 ein Schnitt entsprechend Fig. 9, jedoch in anderer Stellung des Drehschiebers.
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Wie sich aus Fig. 1 bis 4 ergibt, erstreckt sich eine von unten angetriebene vertikale Welle 1 nach oben durch einen Tisch 2, auf dem eine Ringkurvenscheibe 3 mittels Haltepfosten 4 koaxial zu der Welle 1 montiert ist. Der Abstand der Ringscheibe 3 von der Welle 1 liegt in der Größenordnung mehrerer Zentimeter und der Zwischenraum wird von einer Trommel 5 ausgefüllt, die an der Welle 1 befestigt istl Die Trommel hat eine nach unten weisende Nabe 6 und darüber eine diametral verlaufende Ausnehmung 7 mit offenen Enden. In den Endteilen dieser Ausnehmung sind zwei Schieber 8 verschiebbar, deren Kanten durch parallele, an die Trommel angeschraubte Schienen 9 gesichert sind. Das innere Ende jedes Schiebers ist mit einer Aussparung 10 versehen, die um die Antriebswelle herumgreifen kann. Die Schieber werden mittels zwischen ihnen angeordneter Schraubenfedern 11 auseinandergedrückt.
Das äußere Ende jedes Schiebers reicht nach unten bis fast zu dem Tisch 2 und ist mit einer nach außen gerichteten kreisbogenförmigen Aussparung 12 versehen. In diese Aussparung paßt der entsprechend gekrümmte Teil eines Joches 13, das oben und unten mit nach innen über bzw. unter den betreffenden Schieber reichenden Armen 14 und 15 versehen ist. Die inneren Enden dieser Arme besitzen axial fluchtende Löcher, in denen ein vertikaler Zapfen 16 gelagert ist, der sich durch einen gekrümmten Schlitz 17 des Schiebers nach unten erstreckt. Zwischen der Unterseite des Schlitzes und dem unteren Arm 15 des Jochs befindet sich ein nach der Seite gerichteter einarmiger Hebel 18, der mit seinem eiaen Ende fest mit dem Schwenkzapfen 16 verbunden ist. Das freie Ende dieses Hebelarmes trägt eine Tastrolle 19, die mittels einer Zugfeder 20 in Anlage an der Nabe 6 gehalten wird. Die Zugfeder 20 ist einerseits an einer Nase 21, die seitlich vom oberen Ende des Schwenkzapfens 16 vorspringt,und andererseits an der Schiene 9 verankert.
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Das äußere Ende jedes Joches 13 weist zwei vertikal und seitlich gegeneinander versetzte Vorsprünge 24 und 25 auf, die je mit einem vertikalen Achsenloch versehen sind. In dem oberen Loch ist ein Lagerzapfen 26 für eine an seinem unteren Ende angebrachte Tastrolle 27 und im unteren Loch ein Lagerzapfen 28 für eine an dessen oberem Ende angebrachte Tastrolle 29 gelagert. Diese Tastrollen werden von den Druckfedern 11 in Anlage an der Ringscheibe 30 gehalten. Die Ringscheibe besitzt zwei übereinander angeordnete Ringkurven 31 und 32, auf denen die TastroUen 27 bzw. 29 abrollen. Die obere Ringkurve hat auf dem größten Teil ihres Umfangs einen kleineren Durchmesser als die untere und beide Kurven sind auf dem größten Teil ihres Umfangs kreisförmig. Demgemäß halten die Tastrollen jedes Jochs auf dem größten Teil ihres Weges entlang der Innenseite der Ringscheibe das Joch in einem Winkel gegenüber der Mittellinie der "beiden Schieber, wie links in Fig. 4 dargestellt. Die Abweichungen des Kurvenumrisses, durch welche die Tastrollen veranlaßt werden, die Joche in entgegengesetzter Richtung zu verschwenken, werden später beschrieben.
Oberhalb des inneren Endes jedes Jochs 13 befindet sich ein vertikaler Saugkopf 35, dessen unteres Ende einen nach der Seite weisenden Fuß 36 besitzt, der an dem Schwenkzapfen 16 mittels einer Schraube 37 befestigt ist. Der Saugkopf ist mit in einer vertikalen Reihe angeordneten Saugöffnungen 38 ausgestattet, die in der allgemeinen Richtung des äußeren Endes des betreffenden Schiebers münden. Diese Saugöffnungsreihe ist gegenüber der Achse des Schwenkzapfens 16 in Drehrichtung der Trommel 5 versetzt. Wenn also der Schwenkzapfen in seinem Joch gedreht wird, verschwenken sich die Saugöffnungen zum äußeren Ende des Schiebers hin bzw. zurück. Sämtliche Saugöffnungen stehen in Verbindung mit einem vertikalen Kanal 39 des
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Saugkopfs, der von seinem unteren Ende über eine an der Rückseite des Saugkopfes befestigte Armatur 40 mit dem unteren Ende eines Schlauches 41 verbunden ist. Das obere Ende dieses Schlauches ist an einer Armatur 42 angeschlossen, die von einem die Antriebswelle 1 umgebenden Drehschieber nach unten weist (Fig. 3, 9 und 10).
Die den beiden Schiebern und Saugköpfen zugeordneten Armaturen 42 sind in diametral gegenüberliegenden vertikalen Kanälen befestigt, die eine kreisförmige Schieberplatte 43 durchsetzen. Letztere umgibt die Antriebswelle 1 und sitzt auf einer Schulter derselben. Die Schieberplatte ist mittels einer Madenschraube 44 mit der Antriebswelle verbunden. Durch Lösen der Schraube lassen sich die erforderlichen Einstellungen vornehmen. Auf dieserScheibe ist eine weitere Scheibe 46 befestigt, die direkt oberhalb der Armaturen 42 rechteckige Löcher 47 aufweisen. Die Scheibe 46 besteht aus Kunststoff, um eine bessere Abdichtung mit der Schieberplatte zu erzielen. Diese Schieberplatte besteht aus Gründen der Herstellungsvereinfachung vorzugsweise aus zwei konzentrischen Ringen 48 und 49 (Fig. 9 und 10). Der innere Ring 49 umschließt die Antriebswelle 1 mit geringem Spiel. Die beiden Ringe werden von Zentrierstiften 51 festgehalten, die sich in eine über ihnen befindliche Platte 52 (Fig. 3) erstrecken. Die letztere wird von einer Feder 53 nach unten gedrückt. Die Feder 53 stützt sich an einer Halterung 54 ab, in der das obere Ende der Antriebswelle 1 gelagert ist. Die Zentrierstifte 56 verhindern eine Drehung der Deckplatte. Diese ist ferner mit einem radialen Kanal 57 ausgerüstet, dessen äußeres Ende mit einem Saugschlauch 58 verbunden ist. Vom inneren Ende des Kanals 57 führt eine Verbindung zu einem Loch 59 in der Schieberplatte 48, 49.
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ORIGINAL [NSPECTED
Wie Fig. 9 und 10 zeigen, erstreckt sich das Loch 59 über einen gewissen Bruchteil des Umfangs der Schieberplatte. Das eine Ende des Loches ist derart rechteckig ausgearbeitet, daß die rechteckigen Löcher 47 in der Kunststoffscheibe 46 nacheinander mit ihm zur Deckung kommen können, wenn diese Scheibe von der Welle 1 in Umdrehung versetzt wird. Wenn eine solche Deckung eintritt, gelangt der Unterdruck in voller Höhe zu dem Saugkopf 35, der mit dieser Seite des Drehschiebers verbunden ist. Die Breite der öffnung wird dann auf einigen Bogengrad etwas verringert und anschließend bleibt nur noch ein ganz enger Bogenschlitz 61 zwischen den beiden Ringen 48 und 49 offen. Das entfernte Ende dieses Schlitzes endet in einen kurzen Abstand vor einem Auslaß zur Atmosphäre. Dieser Auslaß wird von einer flachen gekrümmten Ausnehmung 62 im Boden der Schieberplatte gebildet. Wenn ein Loch 47 in der Kunststoffscheibe 46 diese Ausnehmung erreicht, wird der Unterdruck in dem Saugkopf aufgehoben. Die Löcher in der Kunststoffschfeiloe sind deshalb rechteckig, weil auf diese Weise der Unterdruck in den Saugköpfen sich schneller aufbaut als im Falle kreisförmiger Löcher. Die Verengung des Loches in der Schieberplatte auf einen schmalen Schlitz 61 auf seinem größten Teil dient dazu, die Belastung der Saugpumpe für den Fall zu verringern, daß ein Etikett nicht alle Sauglöcher 38 abdeckt.
Die beschriebene Entnahmevorrichtung übergibt die aus einem Magazin entnommenen Etiketten an eine Auftragvorrichtung, vorzugsweise eine weitere Trommel. So erstreckt sich gemäß Fig. 1 die Halterung 54 für das obere Ende der Antriebswelle 1 nach der Seite und dient zur Halterung des oberen Endes einer Antriebswelle 65 für eine Auftragetrommel 66, deren Konstruktion im einzelnen für den Zweck der vorliegenden Beschreibung unwesentlich ist. Die Auftragetrommel 66 klebt auf jeden der längs eines Förderers 68 an der
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Trommel vorbeigeführten Dosen oder Behälter 67 ein Etikett. Die Antriebe für die Trommeln 5 und 66 sind ineinander verzahnt.
Die Etiketten werden von der Abnahmetrommel 5 aus einem trogartigen Magazin 70 entnommen, das radial über die Ringkurvenscheibe 3 hinwegragt und in Fig. 1 und 8 gestrichelt eingezeichnet ist. Die Etiketten sind dort hochkant hintereinander aufgestellt. Sie werden von einer federbelasteten Druckplatte (nicht dargestellt) gegen die Entnahmeöffnung gedrückt. Von den Seitenkanten der Entnahmeöffnung ragen kurze vertikale Lippen 71 nach innen, um die Etiketten festzuhalten. Die Mittelachse des Magazins, die senkrecht zu den darin befindlichen Etiketten verläuft und durch die Achse der Antriebswelle 1 geht, bildet einen Winkel mit der Verbindungslinie der Achsen der Antriebswellen der beiden Trommeln 5 und 66. In der vorliegenden Anordnung beträgt dieser Winkel etwa 22°; er hängt im einzelnen von der Orientierung der Saugköpfe ab.
Im Betrieb führt die stetig gleichmäßig umlaufende Entnahmetrommel 5 einen Saugkopf jeweils vor das Magazin. Dort bleibt der Saugkopf stehen, saugt ein Etikett an und wird dann vom Magazin weg verschwenkt, so daß er ein Ende des Etiketts unter der benachbarten Lippe 71 hervorzieht. Dann läuft der Saugkopf weiter mit der Trommel um. Wenn er mit dem an ihm haftenden Etikett zu der Auftragt· trommel 66 gelangt, lä#t er das Etikett los, das gleichzeitig von der Trommel angesaugt wird. Diese führt das Etikett dann an einer Klebstoffwalze 73 vorbei und bringt es an einer auf dem Förderer 68 herangeführten Dose 67 an.
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Jedes Joch 13 ist auf dem größten Teil seiner Umlaufbahn entlang der Ringscheibe 3 gegen den Radius des Ringes geneigt, denn die obere Ringkurve hat einen kleineren Durchmesser als die untere. Durch diese Neigung des Jochs wird der Schwenkzapfen 16 in Anlage am nachlaufenden Ende des Schlitzes 17 gehalten. Unterhalb des Magazins 70 ist aber die Ringkurve mit einer Ausbuchtung 75 versehen, deren Achse mit der oben erwähnten, durch die Achse der Welle 1 gehenden Mittellinie des Magazins 7O zusammenfällt. Diese Ausbuchtung gilt für beide Ringkurven 31 und 32. Am Eintrittsende der Ausbuchtung besitzt die untere Ringkurve ferner einen konvexen Vorsprung 76.
Bevor die Tastrollen 27 und 29 eines Jochs die konvexen und konkaven Abschnitte 76 und 75 erreichen, wird die Tastrolle
19 von der Steuerkurve 6 in einer solchen Lage gehalten, daß der betreffende Saugkopf in Bezug auf den ihm zugeordneten Schieber 8 in der links in Fig. 4 gezeigten Lage verbleibt. Wenn nun die untere Tastrolle den konvexen Abschnitt 76 der unteren Ringkurve 32 erreicht, beginnt sich das betreffende Joch 13 im Uhrzeigersinne in der kreisbogenförmigen Ausnehmung 12 des Schiebers zu drehen und verschwenkt dabei den Zapfen 16 nach vorn zum vorlaufenden Ende des Schieberschlitzes 17. Wenn dann die obere Tastrolle sich um ein kurzes Stück längs des konkaven Abschnitts 75 der oberen Ringkurve in die Stellung der Fig. 5 bewegt hat, ist der Zapfen 16 in die in dieser Figur gezeigte Verweilstellung gelangt, in der seine Achse mit der Achse der konkaven Ausbuchtung 75 zusammenfällt. Im gleichen Zeitpunkt ist die Tastrolle 19 durch die zugeordnete Feder
20 so weit verschwenkt worden, daß der Saugkopf 35 in die in Fig. 5 angedeutete Stellung gelangt ist, in der er ein Etikett am Ende des Stapels in dem Magazin ergreifen kann. Wie aus den Fig. 6 und 7 hervorgeht, dreht sich der Schieber 8 mit der Trommel 5 weiter; die Ausnehmung 17 bewegt sich
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also relativ zu dem Zapfen 16 vorwärts. Diese Weiterdrehung der Trommel 5 bewirkt, daß der Schieber die Tastrollen 27 und 29 weiter längs der Abschnitte 75 und 76
der Ringkurven bewegt, wodurch nun das Joch und die Tastrollen entgegen dem Uhrzeigersinne um die Achse des Zapfens 16 verschwenkt werden, ohne daß der Zapfen selbst sich
weiterbewegt.
Während der Verweilperiode des Zapfens 16 kann der an ihm
befestigte Saugkopf, der ein Etikett angezogen hat, mit
der rotierenden Trommel nicht fortschreiten, aber die
Tastrolle 19 wird von der sich weiter drehenden Steuerkurve 6 nach außen verschwenkt, so daß der Hebel 18 den
Saugkopf vom Magazin wegschwenkt, wie die Fig. 6 und 7
zeigen. Dadurch wird der größte Teil des obersten Etiketts aus dem Magazin herausgezogen. Wenn die obere Tastrolle 27 wieder auf den Hauptteil der oberen Ringkurve 31 zurückkehrt (Fig. 7), befindet sich der Zapfen 16 wieder am nachlaufenden Ende des Schlitzes 17, legt sich gegen dessen
Wand und wird von der Trommel auf deren Weg um die Antriebswelle 1 wieder mitgenommen. Dadurch zieht der Saugkopf
das eine Ende des Etiketts vollends aus dem Magazin heraus und nimmt dann bei seinem Umlauf mit der Trommel das ganze Etikett mit sich. Ungefähr gleichzeitig übergibt der Saugkopf auf der gegenüberliegenden Seite der Trommel 5 das
von ihm mitgeführte Etikett an einen Vakuumgreifer 48 der
Auftragrolle 66 (Fig. 8).
Während des Umlaufs der Entnahmetrommel 5 wird die Erzeugung des Unterdrucks in den Saugköpfen und dessen Aufhebung
selbstverständlich durch den Drehschieber am oberen Ende
der Antriebswelle 1 gesteuert. Wenn eines der rechteckigen Löcher 47 in dem Drehschieber mit dem Loch 59 in der feststehenden Deckelplatte zur Deckung kommt, wird der betreffende Saugkopf mit dem Ansaugsehlauch 58 verbunden, so daß ein Unterdruck in dem Saugkopf entsteht. Dies tritt jedesmal ein, wenn ein Schwenkzapfen 16 die Verweilstellung vor
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-lodern Magazin erreicht. Wenn das Loch 47 weiter um die Achse der Antriebswelle umläuft, bleibt es in Kommunikation mit dem Schlauch 58, bis es das Ende des Schlitzes 61 erreicht hat. Gerade in dem Augenblick, in welchem der ein Etikett tragende Saugkopf 35 die Stellung der Fig. 8 gegenüber dem Greifer 78 erreicht, ist das Loch 47 an der Ausnehmung 62 angekommen, so daß der Saugkopf mit der Atmosphäre verbunden wird. In der Zwischenzeit kann ein anderer, nicht dargestellter Schieber den Greifer 78 mit einer ünterdruckquelle verbinden, SO daß das von dem Saugkopf freigegebene Etikett an der vorgeschriebenen Stelle der Auftragtrommel haftet.
Dank der beschriebenen Anordnung bleibt jeder Saugkopf in genau der gleichen Lage vor dem Magazin stehen, saugt ein Etikett an, dreht sich vom Magazin weg,um das benachbarte Ende des Etiketts aus dem Magazin herauszuziehen, und setzt dann seinen Weg entlang der Innenseite der Ringkurvenscheibe fort. Infolgedessen wird bei allen Etiketten die gleiche Stelle von einem Saugkopf ergriffen, so daß jedes Etikett in genau der gleichen Stellung einem Greifer 78 der Auftragtrommel dargeboten wird, der seinerseits auf diese Weise imstande ist, die Etiketten genau an der gewünschten Stelle der auf dem Förderer herangeführten Dosen bzw. Behälter anzubringen. Da die Vorwärtsbewegung jedes Saugkopfs unterbrochen wird, während dieser ein im Magazin befindliches Etikett ansaugt, beeinträchtigt eine hohe Arbeitsgeschwindigkeit die Genauigkeit der Etikettenanbringung in keiner Weise.
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Claims (8)

  1. Patentansprüche
    ί 1.^Etikettiermaschine, bei der eine stetig um eine vertikale Achse umlaufende Trommel einen Saugkopf antreibt, der zur Entnahme der Etiketten aus dem Magazin und zur übergabe derselben an genau festgelegten Stellen eines Förderers dient, dadurch gekennzeichnet, daß die umlaufende Trommel
    (5) von einer feststehenden Eingkurvenscheibe (3) mit zwei übereinander angeordneten ringförmigen Kurvenbahnen (31, 32) umschlossen wird und einen in Höhe der Kurvenscheibe radial verschiebbaren Schieber (8) trägt, daß mit dem Schieber
    (8) ein Joch (13) über Mitnehmer (12) derart verbunden ist, daß auf dem Joch gelagerte Tastrollen (27, 29) mit vertikalen Achsen bei der Drehung der Trommel {5) unter der Wirkung einer Feder (11) auf den Kurvenbahnen (31, 32) abrollen, daß an der Innenseite des Jochs (13) der nach oben ragende, mit zum äußeren Ende des Schiebers gerichteten Sauglöchern
    (38) ausgerüstete Saugkopf (35) um eine vertikale Achse
    (16) schwenkbar gelagert ist, daß die Kurvenringscheibe (3) eine Ausbuchtung (75) aufweist, deren Achse eine Verweilstellung definiert, die mit der Schwenkachse (16) zusammenfällt, so lange die beiden Tastrollen (27, 29) die Ausbuchtung (75) abtasten, daß die Mitnehmer (12) zwischen der Schwenkachse (16) und dem äußeren Ende des Jochs (13) angeordnet sind und dem Joch in der erwähnten Verweilstellung eine Drehung relativ zu dem Schieber um eine vertikale Achse
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    gestatten und daß die Trommel (5) in der Umgebung ihrer Achse (1) mit einer Steuerkurve (6) ausgestattet ist, an der das Ende (19) eines an der Schwenkachse (16) des Saugkopfes (35) angreifenden Hebels (18) anliegt, um dem Saugkopf in der Verweilstellung seiner Schwenkachse die Entnahme eines Etiketts aus dem Magazin (70) zu ermöglichen.
  2. 2. Etikettiermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel (5) mit einer diametral verlaufenden Ausnehmung (7) versehen ist, in der die zwei Schieber (8) mit je einem Joch (13) radial verschiebbar sind.
  3. 3. Etikettiermaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (11) zwischen den inneren Enden der Schieber (8) verspannt ist und sie auseinanderdrückt.
  4. 4. Etikettiermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vertikale Schwenkachse (16) an der nachlaufenden Seite der Saugöffnungen (38) angeordnet ist.
  5. 5. Etikettiermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Mitnehmer aus einer kreisförmigen Ausnehmung (12) im äußeren Ende des Schiebers (8) und einer in diese Ausnehmung passenden konvexen Fläche des Jochs (13) besteht, so daß das Joch sich in der Ausnehmung drehen kann, wenn die Tastrollen (27, 29) die Ausbuchtung (75) abtasten.
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    COpy
    ,_ D C C- J 4 I _ ι ^ —
  6. 6. Etikettiermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (8) mit einem querverlaufenden, vertikal den Schieber durchsetzenden Schlitz (17) ausgerüstet ist, daß die Schwenkachse (16) durch den Schlitz hindurchgreift und in Längsrichtung desselben verschiebbar ist und daß der Betätigungshebel (18) für die Verschwenkung des Saugkopfes unterhalb des Schiebers angeordnet ist.
  7. 7. Etikettiermaschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Verbindungskanal (41)zwischen den Saugöffnungen(38) und einer Unterdruckquelle (58) und einen von der Antriebswelle (1) der Trommel (5) betätigten Drehschieber (43, 46, 48, 49, 52) zum periodischen öffnen und Schließen des Verbindungskanals .
  8. 8. Etikettiermaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel (5) mit einer Mehrzahl von gleichmäßig auf ihrem Umfang verteilten Schiebern, Jochen und Saugköpfen ausgerüstet ist, daß die vertikale Schwenkachse (16) jedes Saugkopfes sich an der nachlaufenden Seite der Saugöffnungen befindet, daß der Mitnehmer jeweils aus einer kreisbogenförmigen Ausnehmung (12) im äußeren Ende eines Schiebers und einer in diese passende konvexen Fläche des betreffenden Jochs (13) besteht, so daß dieses sich in der Ausnehmung drehen kann, daß jeder Schieber mit einem vertikal durch ihn hindurchreichenden Querschlitz (17) versehen ist, daß die Schwenkachse (16)
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    copy
    2 5bbU4 I
    jedes Saugkopfes nach unten durch den zugeordneten Schlitz (17) reicht und in Längsrichtung desselben verschiebbar 4^t und daß jeder Betätigungshebel (18) unterhalbseines Schiebers (8) angeordnet ist.
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DE2556041A 1974-12-13 1975-12-12 Etikettiervorrichtung Expired DE2556041C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US532631A US3915448A (en) 1974-12-13 1974-12-13 Label transferring apparatus

Publications (3)

Publication Number Publication Date
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DE2556041B2 DE2556041B2 (de) 1979-03-01
DE2556041C3 DE2556041C3 (de) 1979-10-25

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2556041A Expired DE2556041C3 (de) 1974-12-13 1975-12-12 Etikettiervorrichtung

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JP (1) JPS5177199A (de)
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DE (1) DE2556041C3 (de)
GB (1) GB1451309A (de)
IT (1) IT1050384B (de)

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Also Published As

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