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DE2555865A1 - Vorrichtung zum einsetzen und spannen eines endlosen typentraegerbandes fuer einen drucker - Google Patents

Vorrichtung zum einsetzen und spannen eines endlosen typentraegerbandes fuer einen drucker

Info

Publication number
DE2555865A1
DE2555865A1 DE19752555865 DE2555865A DE2555865A1 DE 2555865 A1 DE2555865 A1 DE 2555865A1 DE 19752555865 DE19752555865 DE 19752555865 DE 2555865 A DE2555865 A DE 2555865A DE 2555865 A1 DE2555865 A1 DE 2555865A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
printer
rollers
type carrier
tape
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19752555865
Other languages
English (en)
Inventor
Jaques Andre Louis M Chambolle
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CII HONEYWELL BULL
Original Assignee
CII HONEYWELL BULL
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by CII HONEYWELL BULL filed Critical CII HONEYWELL BULL
Publication of DE2555865A1 publication Critical patent/DE2555865A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J1/00Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies
    • B41J1/20Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies with types or dies mounted on endless bands or the like

Landscapes

  • Rotary Presses (AREA)
  • Electrophotography Configuration And Component (AREA)
  • Printers Characterized By Their Purpose (AREA)

Description

COMPAGNIE HONEYWELL BULL
94, Avenue Gambetta
Paris (20) / Frankreich
Unser Zeichen: H 1048
Vorrichtung zum Einsetzen und Spannen eines endlosen Typentr'äger-
bandes für einen Drucker
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Einsetzen und Spannen eines endtosen Typenträg erb andes für einen Drucker.
Drucker mit endlosem Typenträgerband werden aufgrund ihrer besseren Druckqualität einerseits und ihrer größeren Druckgeschwindigkeit andererseits, d.h. aufgrund der Anzahl von Druckzeilen, die sie in einer Minute drucken können, gegenwärtig den Trommeldruckern vorgezogen.
Endlose Typenträg erbänder sind bekannt. Sie sind beispielsweise
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in der FR-PS 1 602 392 beschrieben. Das aus dieser Patentschrift bekannte Band ist ein biegsames Stahlband, welches an seinem oberen Rand mit mehreren Typenträgerfingern in Form von elastischen Zungen versehen ist, die zu einer ganzen Zahl von identischen Gruppen unterschiedlicher Typen zusammengefasst sind.
In dem Drucker wird das Band gespannt derart auf zwei Rollen mit vertikalen und parallelen Drehachsen montiert, daß die Zeichentragerfinger mit einer gleichförmigen Linearbewegung zwischen einem Druckträger (Papier und Farbband) und einem Amboß einerseits und einem Anschlagsystem andererseits horizontal hindurchgeführt werden, das mehrere Anschlagmotoren enthält, die jeweils in der Lage sind, nacheinander mittels eines Anschlaghammers den Typen Anschlagimpulse zu geben.
Die Arbeiten, die von dem Drucker ausgeführt werden, sind vielfältig. Es seien davon angeführt:
1 . Das Drucken von Rechnungen und Lohnzetteln, das die Benutzung von Gruppen von Zeichen des Bandes erfordert, welche sowohl numerische Zeichen als auch Zeichendes französischen Alphabets enthalten. Ein solches System von Zeichen wird als "System von alphanumerischen Zeichen" bezeichnet.
2. Das Drucken der Ergebnisse von wissenschaftlichen Berechnungen, das die Verwendung von Gruppen von Zeichen erfordert, welche ein System von alphanumerischen Zeichen enthalten, das sich von dem
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unter £1) für Rechnungen und Lohnzettel angegebenen unterscheidet, und welche z.B. mehr Ziffern sowie gewisse Buchstaben des griechischen Alphabets enthalten.
3. Das Drucken von Texten in ausländischer Sprache, vor allem in Englisch, Deutsch, Arabisch usw., das die Verwendung von Gruppen von Zeichen erfordert, welche ein System von alphanumerischen Zeichen enthalten, das sich von dem unter (1). für die französische Sprache angegebeneen unterscheidet.
Um von einer Art von Arbeit auf eine andere überzugehen, was häufig der Fall ist, ist es somit erforderlich, das Typentragerband zu wechseln.
Zum Ersetzen eines ersten Typenträgerbandes durch ein zweites Typentragerband ist es erforderlich:
a) das erste Band zu entspannen und dann aus dem Drucker herauszunehmen ,
b) das zweite Band einzusetzen und dann es auf den beiden Rollen zu spannen.
Jeder Bandwechsel verursacht einen Stillstand des Druckers, was für den Benutzer kostspielig ist. Man muß somit die Stillstandszeit verringern und infolgedessen die Operationen des Entspannens und Entnehmens des ersten Bandes, des Einsetzens und Spannens des zweiten Bandes so einfach und so schnell wie möglich machen.
Zu diesem Zweck ist der Abstand zwischen den Drehachsen der
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Rollen einstellbar. Die erste Rolle, deren Position fest ist, ist auf einer Welle angebracht, die von einem Elektromotor angetrieben wird. Die zweite Rolle ist auf einer Achse angebracht, die in einer zu den Drehachsen senkrechten Richtung zwischen zwei Stellungen verschiebbar ist:
- einer ersten Stellung, in welcher die Rollen einander am nächsten sind und in welcher das Band nicht gespannt ist. Aufgrund dieser Tatsache kann man das Band leicht einlegen. Man sagt in diesem Fall, daß die Rollen in Nahstellung sind.
- einer zweiten Stellung, in welcher die Rollen am weitesten voneinander entfernt sind und in welcher das Band gespannt und in Druckstellung ist. Man sagt dann, daß die Rollen in Fernstellung sind.
In der Praxis ist es üblich, eine das Band enthaltende auswechselbare Kassette mit einer Vorrichtung zur Trennung (d.h. zur Ei— Weiterung des gegenseitigen Abstandes) und zur Annäherung der Rollen zu vereinigen. Die Benutzung einer Kassette gestattet, die Gefahren einer Beschädigung des Bandes und insbesondere der Typentragerfinger zu minimieren, wenn man das Band einsetzt oder entnimmt.
Eine solche Kassette ist in der FR-PS 2 154 985 beschrieben. Sie hat ein Gehäuse, das die Rollen ungeachtet ihrer Relativstellung (entfernt oder angenähert) umschließt. Dieses Gehäuse enthält einerseits eine Hülle, die mit der Welle der ersten Rolle fest verbunden ist und fest bleibt, nachdem die Kassette in den Drucker eingesetzt ist, und andererseits eine Schale, die mit der Achse der zweiten Rolle fest verbunden ist. Diese Schale
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gleitet im Innern der Hülle, wenn man die zweite Rolle von der ersten Rolle entfernt (oder ihr nähert). Es ist klar, daß die Schale aufgrund ihrer festen Verbindung mit der Achse der zweiten Rolle im Innern der Hülle in der Translationsbewegungs— richtung der beweglichen Rolle gleitet.
In Analogie mit der Relativstellung der beiden Rollen sagt man, daß die Schale in einer der Hülle genäherten Stellung ist, wenn die Rollen in Nahstellung sind, und in einer von der Hülle entfernten Stellung ist, wenn die Rollen in Fernstellung sind.
In der Aufbewahrungsstellung bleibt das Typenträgerband im Innern der Kassette festgehalten, wobei es an einem Band aus magnetisiertem Material anliegt, das zum einen Teil auf der Innenwand der Hülle und zum anderen Teil auf der Innenwand der Schale angeordnet ist, die dann in ihrer Stellung nahe an der Hülle ist.
Wenn die Kassette in den Drucker eingesetzt ist und wenn man die zweite Rolle von der ersten Rolle entfernt, löst sich das endlose Typenträgerband von dem Band aus magnetisiertem Material und wird auf die Rollen befördert. Ebenso, wenn man die zweite Rolle der ersten Rolle nähert, wird das Typenträgerband von den Rollen gelöst und dann auf das Band aus magnetisiertem Material der Kassette befördert.
Es sind verschiedene Arten von Vorrichtungen zur Trennung oder zur Annäherung der Rollen bekannt. Eine von ihnen besteht aus aus einer manuell gesteuerten Schraube, die mit ihrem Ende
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mit der Achse der zweiten Rolle zusammenwirkt, wobei sich diese Schraube im Innern eines Gewindes bewegen kann, das in dem Rahmen des Druckers gebildet ist. Je nachdem, ob man die Schraube in der einen oder in der anderen Richtung dreht, wird die zweite Rolle der ersten Rolle genähert oder von der ersten Rolle entfernt.
Diese Vorrichtung ist zwar einfach aufgebaut, sie ist jedoch schwierig und mühsam handhabbar (die Rolle ist nämlich ziemlich schwer) und ist beim Spannen ungenau (man weiß nie, ob das Band richtig gespannt ist oder nicht).
Außerdem gestattet sie nicht, folgende falsche Betätigungen zu vermeiden:
a) Einsetzen der auswechselbaren Kassette, wenn die Rollen in Fernstellung sind, während die Schale in bezug auf das Gehäuse in Nahstellung ist.
b) Entspannen des Bandes nachdem es in den Drucker eingesetzt und in Druckstellung ist, während der Drucker in Betrieb ist.
Bei einer anderen Vorrichtung zur Trennung oder zur Annäherung der Rollen benutzt man einen Schlitten, der die Achse der beweglichen Rolle trägt und auf Kugelführungen montiert ist. Dieser Schlitten hat eine Rolle, welche mit einer Schneckenkurve zusammenwirkt, die auf einer Welle angebracht ist, deren Drehachse zu den Drehachsen der beiden Rollen senkrecht ist und in -der durch diese
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festgelegten Ebene liegt. Jede Drehung der die Schneckenkurve tragenden Welle in der einen oder in der anderen Richtung verursacht eine Verschiebung des Schlittens auf seinen Führungen und infolgedessen das Trennen oder Annähern der beiden Rollen.
Diese Vorrichtung ist zwar äpßerst genau, sie ist jedoch heikel und kostspielig. Sie gestattet zwar, die weiter oben unter (a) und (b) angegebenen Falschbetätigungen zu vermeiden, die benutzten Sicherheitseinrichtungen sind jedoch kompliziert.
Die Erfindung ermöglicht die Beseitigung dieser Nachteile. Sie schafft eine einfache und billige Vorrichtung zum Einsetzen und Spannen eines endlosen Typentragerbandes für einen Drucker.
Außerdem, wenn der Drucker eine Schutzeinrichtung für die Typenträgerfinger enthält, gestattet die Vorrichtung nach der Erfindung zu vermeiden, daß die Schutzeinrichtung das Typenträgerband beschädigt, wenn die Rollen aus der Nahstellung in die Fernstellung, und umgekehrt, gebracht werden.
Bei der Vorrichtung nach der Erfindung zum Einsetzen und Spannen eines endlosen Typentragerbandes für einen Drucker hat das endlose Typenträgerband mehrere Typenträgerfinger und ist auf zwei Rollen mit parallelen Drehachsen montiert. Der Abstand zwischen den Drehachsen ist zwischen einer Nahstellung der Rollen, in welcher das Band nicht gespannt ist, und einer Fernstellung der Rollen, in welcher das Band gespannt ist, einstellbar.
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Die Vorrichtung nach der Erfindung umfasst:
- eine das Band enthaltende auswechselbare Kassette;
- ein System zur Trennung der Rollen j
- eine Schutzvorrichtung für die Typenträgerfinger;
und ist dadurch gekennzeichnet, daß sie außerdem enthält:
- Einrichtungen zur Steuerung der Schutzvorrichtung der Finger,
- eine Arretierung, und
- ein Steuerelement für das Rollentrennsystem, das am Anfang der Operation durch die Arretierung entriegelt wird, die ihrerseits durch die auswechselbare Kassette bei dem Einsetzen derselben in den Drucker gesteuert wird. Das Steuerelement steuert dann einerseits das Rollentrennsystem und andererseits die Steuereinrichtungen für die Schutzvorrichtung der Finger derart, daß dieselbe über die Typenträgerfinger gebracht wird. Das Steuerelement wird am Ende der Operation, wenn das endlose Typenträgerband gespannt ist, erneut verriegelt.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen der Erfindung. In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 ein vereinfachtes Prinzipschema eines
Druckers mit endlosem Typenträgerband, wobei Fig. 1 a eine perspektivische Ansicht und Fig. 1 b eine Draufsicht zeigt,
Fig. 2 ein Prinzipschema in Form eines
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Funktionsblockschaltbildes der Vorrichtung nach der Erfindung zum Einsetzen und Spannen des endlosen Typentragerbandes,
Fig. 3 einen schematischen Längsschnitt
durch die auswechselbare Kassette parallel zu der Ebene, in welcher die Drehachsen der Rollen liegen, wobei Fig. 3a die Kassette mit einander genäherten Rollen und Fig. Qb die Kassette mit voneinander entfernten Rollen zeigt,
Fig. 4 einen Längsschnitt eines Teils der
Einsetz— und Spannvorrichtung nach der Erfindung, welcher insbesondere die Vorrichtung zur Trennung (und zur Annäherung) der Rollen zeigt, und
die Fig. 5 bis 7 perspektivische Teilansichten der
Vorrichtung nach der Erfindung, welche die aufeinanderfolgenden Operationen des Einsetzens und des Spannens eines Typentragerbandes veranschaulichen.
Die Erfindung wird besser verständlich, wenn zunächst einige Erläuterungen über die Konstruktions- und Betriebsprinzipien eines
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Druckers mit endlosem Typenträgerband gegeben werden,
Wie in Fig. 1 gezeigt, ist das endlose Typenträgerband 1 auf zwei Rollen 2 und 3 gespannt montiert, deren Drehachsen Y , Y' - Y , Y* vertikal sind.
Das Band 1 hat mehrere Typentragerfinger, von welchen in Fig. 1a nur ein Teil 4 dargestellt ist, um diese Figur übersichtlicher zu machen. Dieser Teil 4 enthält die Typentragerfinger 5 bis 8. Vorzugsweise besteht das Band 1 aus einem magnetischen metallischen Material.
Wie in Fig. 1b gezeigt, enthält der Drucker mehrere Anschlag— hammer, von welchen nur ein Teil dargestellt ist, nämlich die Hämmer 9 bis 1 3.
Das endlose Band 1 geht mit einer konstanten Geschwindigkeit zwischen den Hämmern 9 bis 1 3 und dem Druckträger 14 (Papier und Farbband) einerseits und dem feststehenden Amboß andererseits linear hindurch.
Es wird angenommen, daß die Rolle 2 die Antriebsrolle ist. Sie ist mit der Welle eines in Fig. 1 a nicht dargestellten Elektromotors mechanisch gekuppelt. Die Rolle 3 hat die Aufgabe, das Band 1 zu spannen. Deshalb kann sie unter der Einwirkung der in Fig. 1 nicht dargestellten Einsetz- und Spannvorrichtung nach der Erfindung eine Translationsbewegung in einer Richtung ausführen,
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die zu den Drehachsen Y Y* - Y Ύ* der Rollen senkrecht ist, (wobei diese Richtung zu der Richtung D, in welcher sich die Typenträgerfinger an den Hämmern vorbeibewegen, parallel ist).
Fig. 2 zeigt das Funktionsblockschaltbild der Vorrichtung nach der Erfindung zum Einsetzen und Spannen des endlosen Typentragerbandes .
Die verschiedenen Bauteile dieser Vorrichtung sind:
- die das Band 1 enthaltende auswechselbare Kassette 20,
- das Trennsystem 100 für die Rolle 3,
- das Steuerelement 200 des Trennsystems 100,
- die Arretierung 300 des Steuerelements 200,
- die Schutzvorrichtung 50 für den oberen Teil der Typenträgerfinger des Bandes 1 , und
- Steuereinrichtungen 400 für die Schutzvorrichtung 50.
Zum Einsetzen des Typentragerbandes 1 in den Drucker ist es erforderlich, daß der Drucker im Stillstand ist. Die Rollen 2 und 3 sind dann in Nahstellung. Das Steuerelement 200 der Trennvorrichtung 100 der Rolle 3 ist dann durch die Arretierung 300 verriegelt.
Die Vorrichtung zum Einsetzen und Spannen des Bandes 1 arbeitet folgendermaßen:
1 . Die Kassette 20 wird in den Drucker derart eingesetzt, daß das Band 1 die beiden Rollen 2 und 3 umgibt. Die Kassette 20
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wirkt auf die Arretierung 300 ein, welche das Steuerelement 200 der Trennvorrichtung 100 entriegelt.
2. Das Steuerelement 200 steuert die Trennvorrichtung 100 der Rolle 3. Die Rollen 2 und 3 gehen aus der Nahstellung in die Fernstellung, was zur Folge hat, daß das Band 1 gespannt wird. Parallel dazu wirkt das Steuerelement 200 auf die Steuereinrichtungen 400 der Schutzvorrichtung 50 ein, die über den oberen Teil der Typentragerfinger des Bandes 1 gebracht wird.
3. Nachdem das Band gespannt ist, verriegelt die Arretierung 300 erneut das Steuerelement 200 der Trennvorrichtung 100 der Rolle 3. Man legt dann den Druckträger 14 zwischen die Hammer einerseits und das Band 1 und den Amboß 15 andererseits ein.
Ein bevorzugtes Ausfuhrungsbeispiel der auswechselbaren Kassette 20 ist in der FR-PS 2 154 985 beschrieben.
Gemäß der Darstellung in Fig. 3 hat die auswechselbare Kassette 20 eine Hülle 21 , und eine Schale 22 ist im Innern dieser Hülle in der Nähe ihres rechten Endes 21 D angeordnet.
Die Hülle 21 hat eine Aussparung 23, und die Schale 22 hat eine Aussparung 24. In diese Aussparungen sind die freien Enden der Welle 25 und der Achse 26 der Rollen 2 bzw. 3 eingeführt.
Gemäß der Darstellung in Fig. 3a haben die Innenwand der Schale 22 und die Innenwand der Hülle 21 , die sich zwischen ihrem
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linken Ende 21G und dem linken Ende 22G der Schale 22 befindet, ein Band 27 aus magnetisiertem Material, an welchem das Typentragerband 1 anliegt.
In Fig. 3 ist die Trennvorrichtung 100 der Rolle 3 symbolisch durch ein Viereck dargestellt, das mit der Achse 26 derselben durch eine unterbrochene Linie verbunden ist.
Wenn unter der Einwirkung der Trennvorrichtung 100 die Rollen 2 und 3 aus der Nahstellung (Fig. 3a) in die Fernstellung (Fig. 3b) gebracht werden und die Schale 22 aus der Nahstellung an der Hülle 21 in die Fernstellung gebracht wird, wird das Typentragerband 1 von dem magnetisierten Band 27, an welchem es in Anlage war, gelöst und in Anlage an den Rollen 2 und 3 gebracht.
Zusammen mit einem Teil des Druckers ist die Trennvorrichtung 100 der Rolle 3 im Längsschnitt in Fig. 4 dargestellt. Wie Fig. 4 zeigt, ist die Antriebsrolle 2 mittels ihrer Welle 25 an dem feststehenden Träger 30 montiert, der mit dem Rahmen des Druckers fest verbunden ist. Die Welle 25 ist in Lagern 31 und 32 gelagert. Die Rolle 2 wird durch den Elektromotor 33 über Rollen 34 und 35 angetrieben, die durch einen Riemen 33 miteinander verbunden sind. Die Rolle 34 ist auf der Welle 37 des Elektromotors 33 befestigt, während die Rolle 35 auf der Welle 25 der Rolle 2 befestigt ist.
Die Trennvorrichtung 100 der Rolle 3 enthält (vgl. auch Fig. 2):
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- den beweglichen Träger 101 der Rolle 3,
- die Gleitstange 104,
- die Schraubenfeder 106,
- das Druckstück 105, und
- den Nocken 114.
Die Rolle 3 ist an dem beweglichen Träger 101 mittels ihrer Achse 26 montiert, die ihrerseits in Lagern 102 und 103 gelagert ist, welche im Innern des Trägers 101 befestigt sind.
Der Träger 101 ist mit einem Steg 130 versehen, der im Innern des Trägers 30 gleiten kann. Die Stange 104 ist mit dem Träger 101 fest verbunden und kann ebenfalls im Innern des Trägers 30 gleiten. Die Symmetrieachse Y Y* der Stange 104 liegt in der
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Ebene, die durch die vertikalen Drehachsen Y Y* , Y Y* der Rollen 2 und 3 festgelegt ist, und ist zu diesen senkrecht.
Man kann sagen, daß die Achse Y Y* praktisch eine horizontale
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Symmetrieachse der Träger 30 und 101 sowie der Rollen 2 und 3 ist.
Der Steg 130 verhindert, daß sich der Träger 101 um die Achse Y3 Y'g dreht.
Die Stange 104 und der Träger 101 sind auf der Achse Y Y*_
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verschiebbar.
Die Schraubenfeder 106 umschließt die Gleitstange 104 zwischen einem festen Ring 107, der mit der Stange 104 fest verbunden ist
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und der Vorderseite 108 des Druckstückes 105. Das Druckstock 105 kann auf dem Ende der Stange 104 gleiten (vgl. auch Fig. 5a). Entsprechend der Position, die es auf dem Ende der Stange 104 einnimmt, kann das Druckstück 105 die Feder 106 mehr oder weniger zusammendrücken. Das Druckstück 105 hat einen Finger 109, der in das Innere eines Langloches 119 eingesteckt ist, welches in der Gleitstange 104 gebildet ist, so daß sich das Druckstück nicht um die Achse Y Y' drehen kann. Das ist ausführlicher
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in Fig. 5b dargestellt, die zeigt, wie der Finger 109 in das Langloch 119 eingeführt ist (das Druckstück 105 ist in Fig. 5b absichtlich nicht dargestellt). Ein hufeisenförmiger Bügel 110 ist mit seinen beiden Enden an den Seitenwänden 111 und 112 des Druckstückes 105 befestigt.
Der Nocken 114 kann sich in dem freien Raum drehen, der sich im Innern des Bügels 110 befindet und durch die Hinterseite 113 des Druckstückes 105 begrenzt ist. Dieser Nocken ist ein Exzenter, (vgl. Fig. 4 und 5a), der mit einem an dem Träger 30 angebrachten kreiszylindrischen hohlen Teil 115 fest verbunden ist. Zwei Nuten 116 und 117 sind in dem oberen Teil des Teils 115 gebildet. Ebenso ist ein Schlitz 118 in der Seitenwand des Teils 115 gebildet. Wenn d der Innendurchmesser des Hohlzylinders und e die Dicke der zylindrischen Krone ist, so ist die Tiefe des Schlitzes 118 praktisch gleich (d + e).
Das Steuerelement 200 besteht aus einem abnehmbaren Schlüssel, welcher seitliche Stifte 201 und 202. aufweist. Dieser Schlüssel kann in das Innere des Teils 115 eingeführt werden, indem seine seitlichen Stifte 201 und 202 in die Nuten 116 und 117 eingeführt
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werden, was erlaubt, das Teil 115 und infolgedessen den Nocken 114 in Drehung zu versetzen (vgl. auch Fig. 6).
Gemäß der Darstellung in den Fig. 5, 6 und 7 enthält die Arretierung 300 des abnehmbaren Schlüssels 200:
- ein Glied 301,
- einen ersten Hebel 302,
- ein Verschlußstück 303, und
- eine Rückholfeder 304.
Der erste Hebel 302 ist an dem Rahmen des Druckers an dem Drehpunkt 305 angelenkt. Er ist mit einer Rückholfeder 304 versehen, die an der Stelle 3OS an demselben Rahmen befestigt ist.
Der erste Hebel 302 ist um eine horizontale Achse Z.,Z dreh-
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bar, die durch den Anlenkpunkt 305 hindurchgeht.
Das Verschlußstück 303 ist an dem Rahmen des Druckers an dem Anlenkpunkt 307 angelenkt und ist um eine vertikale Achse ZZ · drehbar, die durch diesen Punkt hindurchgeht. Das Verschlußstück 303 ist so geformt, daß es in den Schlitz 118 des hohlzylindrischen Teils 115 eingeführt werden kann. Das gabelförmige Ende 302A des ersten Hebels 302 wirkt mit dem Verschlußstück derart zusammen, daß jede Drehung des Hebels 302 um die horizontale Achse ZZ. die Drehung des Verschlußstückes (303) um die vertikale Achse ZZ bewirkt.
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Das Ende 302B des ersten Hebels 302 ist mit dem Glied 301 in Berührung, das an der Hülle 21 der Kassette 20 angebracht ist.
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Das Glied 301 ist einerseits mit der ersten Verschlußklappe 29 des auswechselbaren Systems 28 der Kassette 20 in Berührung, das außerdem die zweite Verschlußklappe 30 umfaßt. Die Verschlußkappen 29 und 30 sind an der Stelle 31 angelenkt.
Das abnehmbare System 28 kann auf die Hülle 21 der Kassette 20 in der Richtung des Pfeils F umgeklappt werden, wenn der Handgriff 32 der Kassette 20, der in Fig. 5a strichpunktiert dargestellt ist, seinerseits auf die Hülle 21 in der Richtung des Pfeiles F umgeklappt ist. Das Glied 301 kann zwei Positionen einnehmen:
- eine untere Position, wenn das abnehmbare System 28 der Verschlußklappen 29 und 30 die in den Fig, 5 und 6 dargestellte Stellung einnimmt, in welcher die Verschlußklappe 29 dann einen Druck auf ä&n Kopf 301T des Glieds 301 ausübt;
- eine obere Position, wenn das abnehmbare System 28 auf die Hülle 21 umgeklappt ist, wie in Fig. 7 dargestellt.
Die Schutzvorrichtung 50 für den oberen Teil der Typenträgerfinger (in den Fig. 5 bis 7 sind die Finger 5 und 6 dargestellt) besteht aus einer Klappe, die an der Stelle 51 an dem Drucker an— gelenkt ist. Die Schutzklappe 50 ist mit einer Rückholfeder 53 versehen, die an der Stelle 54 an dem Rahmen des Druckers befestigt ist. Sie ist mit einem kleinen Stift 52 versehen, der mit dem gabelförmigen Ende eines zweiten Hebels 401 zusammenwirken kann.
Dieser zweite Hebel 401 ist mit einem dritten Hebel 402 an einem Kupplungspunkt 403 gekuppelt. Der dritte Hebel 402 ist andererseits an dem Anlenkpunkt 404 an dem Rahmen des Druckers angelenkt.
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Der zeite Hebel 401 ist in seiner Längssymmetrieachse verschiebbar, während der dritte Hebel 402 um eine vertikale Drehachse V'V drehbar ist, die durch den Anlenkpunkt 404 hindurchgeht (wie in Fig. 6 angegeben).
Die Hebel 401 und 402 bilden Steuereinrichtungen 400 für die Schutzvorrichtung 50.
Die Hülle 21 der Kassette 20 hat ein Loch 38, durch welches der Schlüssel 200 eingeführt werden kann. Eine Zwischenplatte 39, die an dem Rahmen des Druckers befestigt und unter der Hülle 21 angeordnet ist, ist mit einem kreisförmigen Durchgangs— loch 40 versehen, welches diametral gegenüberliegende Seitenschlitze 41 und 42 hat.
Wenn man zur Vereinfachung annimmt, daß die seitlichen Schlitze 41 und 42 des Loches 40 einerseits und die Nuten 116 und 117 andererseits mit Geradensegmenten gleichgesetzt werden können, kann man sagen, daß in der Ruhestellung des Nockens 114 und des hohlen Teiles 115 (wie in Fig. 5) die Schlitze 41 und 42 und die Nuten 116 und 117 parallel sind und in ein und derselben Vertikalebene Hegen.
Die Funktionsweise der Vorrichtung nach der Erfindung zum Einsetzen und Spannen des Typenträgerbandes 1 wird im folgenden unter Bezugnahme auf die Fig. 5 bis 7 ausführlich beschrieben.
ERSTE OPERATION: EINSETZEN DER KASSETTE 20 IN DEN DRUCKER. Fig. 5.
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Der Drucker ist im Ruhezustand. Die Rollen 2 und 3 sind in Nahstellung. Das Verschlußstück 303 ist im Innern des Schlitzes 118 des hohlzylindrischen Teils 115. Mit Hilfe des Handgriffes 32 wird die Kassette 20 von ihrem Aufbewahrungsort bis zu dem Drucker transportiert. Die Kassette wird in dem Drucker über die beiden Rollen 2 und 3 gesetzt. Die Schale 22 befindet sich in ihrer Stellung nahe der Hülle 21 .
Bei dem Einführen der Kassette 20 in den Drucker übt das Glied 301 einen Druck auf das Ende 302B des ersten Hebels 302 aus, der um die Achse Z Z in der durch den Pfeil F angegebenen Richtung geschwenkt wird. Bei dem Verschwenken wird auf den ersten Hebel 302 eine Rückzugskraft durch die Feder 304 ausgeübt. Die Verschwenkung des ersten Hebels 302 bewirkt, daß das Verschlußstück 303 in der Richtung des Pfeiles f um die Achse ZZ gedreht wird und den Schlitz 118 des zylindrischen Teils 115 verläßt. Man klappt dann den Handgriff 32 in der Richtung des Pfeiles F auf die Hülle 21 um. Die Kassette 20 wird in dem Drucker durch nicht dargestellte Verriegelungseinrichtungen festgelegt. Es ist dann möglich, zu der zweiten Operation überzugehen.
OPERATION 2; EINFÜHREN DES SCHLÜSSELS 200 IN DAS TEIL 115, Fig. 6.
Man führt den Schlüssel 200 in die Löcher 38 und 40 und dann in das Teil 115 ein. Bei diesem Einführen gehen die Stifte 201 und 202 durch die seitlichen Schlitze 41 und 42 des kreisförmigen Loches 40 der Platte 39 hindurch, bevor sie von den Nuten 116 und 117 des hohlzylindrischen Teils 115 aufgenommen werden. Das
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zylindrische Ende des Schlüssels 200 wird in das Innere des Teils 115 eingeführt. Wenn man den Schlüssel 200 in das Innere des Teils 115 drückt, verursacht der Kegel 203 des Schlüssels die Drehung des dritten Hebels 402 in der Richtung
des Pfeiles f um die Achse V'V. Dieser bewirkt seinerseits ο
die Translationsbewegung des Hebels 401 in der Richtung des Pfeiles f . Dieser drückt gegen den kleinen Stift 52 und bewirkt das Anheben der Schutzklappe 50 durch Drehung um ihre Anlenkachse 51 . Man kann dann zu der dritten Operation übei— gehen.
OPERATION 3; SPANNEN DES BANDES DURCH WEGBEWEGEN DER ROLLE 3, Fig. 4, 5, 6.
Dfe Feder 106 ist mit einer Kraft F zwischen den Ring 107 und die Seite 108 des Druckstückes 105 gespannt « Der Finger 109 des Druckstückes 105 ist an die Fläche F des Langloches 119 der Gleitstange 104 angeklebt.
Mit Hilfe des Schlüssels 200 kann man das hohlzylindrische Teil 115 und den Nocken 114 in der Richtung des Pfeils f (Fig. 5 und 6) um eine halbe Umdrehung drehen. Der Nocken stößt gegen die Hinterseite 113 des Druckstückes 105. Die Operation des Spannens des Typentragerbandes 1 kann in zwei aufeinanderfolgende Schritte zerlegt werden.
a) Erster Schritt (der einer Drehung des Nockens entspricht, die gleich Dreiviertel seiner Gesamtdrehung ist):
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Unter der Einwirkung des Druckes des Nockens 114 gegen die Hinterseite 113 des Druckstückes 105 ist die Spannkraft F der Feder ausreichend groß, um die Gleitstange 104, den Träger 101 der Rolle 3 und die Feder 106 in der Richtung des
Pfeils f nach rechts zu verschieben (Fig. 4 und 5), bis das ο
Typenträgerband 1 von dem Band 27 aus magnetisiertem Material der Kassette 20 gelöst und an die Rollen 2 und 3 befördert wird. Die Schale 22 ist dann in der von der Hülle 21 entfernten Stellung. Das Band ist noch nicht maximal gespannt. Das erfolgt in dem zweiten Schritt.
b) Zweiter Schritt (der dem letzten Viertel der Drehung des Nockens entspricht):
Der Nocken 114 wird weitergedreht. Die Stange 1 04 bewegt sich praktisch nicht mehr. Das Druckstück 105 gleitet auf dem Ende der Gleitstange 104, bis der Finger 109 in unmittelbarer Nähe der · Seite F* des Langloches 119 zum Stillstand kommt, ohne mit derselben in Berührung zu kommen (Fig. 5b). Während dieser Zeit wird die Feder 106 zwischen dem Ring 107 und der Seite des Druckstückes 105 zusammengedrückt. Fc sei die Enddruckkraft der Feder 106. Die Kraft Fc ist größer als die Kraft F . Das Band 1 wird auf den beiden Rollen mit der Kraft Fc gespannt.
Es ist zu erkennen, daß die Kraft, die das Typenträgerband 1 auf den Rollen 2 und 3 gespannt hält, gleich der Druckkraft der Feder 106 ist, die während der letzten Grade der Drehung des Nockens 114 erzielt wird. Das gewährt folgende Vorteile:
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- Integrieren der Entfernungsänderungen zwischen den beiden Drehachsen der Rollen, die von unterschiedlichen Umfangen herrühren, welche von einem Band zum anderen vorhanden sein können;
- Zusannmendrucken der Feder auf einer kleinen Strecke, und zwar wenn die Winkelposition des Nockens nur das Ausüben eines kleinen Moments durch die Bedienungsperson auf den abnehmbaren Schlüssel 200 erfordert.
Ausserdem ist zu ersehen, daß, da während einer halben Umdrehung des Nockens 114 die Nuten 116 und 117 und infolgedessen die Stifte 201 und 202 nicht mehr parallel zu den Schlitzen 41 und 42 des Loches 40 sind, es unmöglich ist, den abnehmbaren Schlüssel durch dieses Loch herauszuziehen, was gestattet, das Zurückfallen der Schutzklappe 50 auf das Typenträgerband 1 und die Beschädigung desselben zu vermeiden.
OPERATION 4. HERAUSZIEHEN DES SCHLÜSSELS 200 (Fig. T)
Der zweite Hebel 401 und der dritte Hebel 402 erhalten wieder ebenso wie die Schutzklappe 50 ihre Anfangsstellung (die Stellung von Fig. 5). Man kann das abnehmbare System 28 der beiden Klappen 29 und 30 aufklappen und es dann auf die Hülle 21 in der Richtung des Pfeils F umklappen. Man führt den Druckträger 14 zwischen die Hämmer und das Typenträgerband 1 ein. Der obere Rand der Typentragerfinger ist durch die Klappe 50 geschützt. Das Hochklappen der Verschlußklappe 29 hat zur Folge, daß das Glied 301 angehoben wird, welches keinerlei Kraft mehr
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auf den ersten Hebel 302 ausübt. Dieser durch die Feder 304 zurückgezogene Hebel schwenkt um seine Drehachse Z Z in der Richtung des Pfeiles f* , die der Richtung des Pfeiles f entgegengesetzt ist, was dem Verschlußstück 303 gestattet, erneut in den Schlitz 118 des hoHilzylindrischen Teils 115 hineinzugehen .
Es ist somit unmöglich, wenn die beiden Rollen 2 und 3 in Fernstellung sind und das Typentragerband 1 gespannt ist, den Schlüssel 200 in das Teil 115 einzuführen. Während des Drückens der Zeichen ist somit jede falsche Bedienung, die eine Einwirkung auf die Rolle 3 und somit das Entspannen des Bandes 1 gestattet, unmöglich.
Es ist klar, daß, wenn man das Typentragerband 1 entspannen und danach die Kassette 20 von dem Drucker abnehmen möchte, man in einer Weise vorgeht, die zu der entgegengesetzt ist, welche soeben anhand des Einsetzens der Kassette 20 und des Spannens des Bandes 1 beschrieben worden ist. Nachdem der Druckträger aus dem Drucker herausgezogen worden ist, laufen die Operationen dann folgendermaßen ab:
OPERATION 5: EINSTECKEN DES SCHLÜSSELS 200
Man klappt das abnehmbare System 28 der beiden Klappen 29 und 30 nach vorn in der Richtung des Pfeils F' entgegengesetzt zu der Richtung des Pfeils F um. Unter der Einwirkung des Gliedes 301, des ersten Hebels 302 und der Feder 304 verläßt das Vei— schlußstück 303 den Schlitz 118 des Teils 115. Man kann den
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Schlüssel 200 in das Teil 115 einführen, was die Drehung des dritten Hebels 402 um die Achse V'V und die Translationsbewegung des zweiten Hebels 401 und infolgedessen das Anheben der Klappe 50 zur Folge hat (Fig. 6). .
OPERATION 6. ENTSPANNEN DES BANDES 1
Mit Hilfe des Schlüssels 200 wird der Nocken 114 in der durch
den Pfeil f* angegebenen Richtung (entgegengesetzt zu der durch 5
den Pfeil f angegebenen Richtung) um eine halbe Umdrehung ge-5
dreht.
Die Operation des Entspannens des Typenträgerbandes 1 läuft in zwei Schritten ab (wie die Operation des Spannens).
a) Erster Schritt (der einer Drehung des Nockens 114 entspricht, die gleich einem Viertel seiner Gesamtdrehung ist): Der Träger 101 und die Gleitstange 104 bewegen sich nicht. Lediglich das Druckstück 105 gleitet auf dem Ende der Stange 104, bis der Finger 109 mit der Seite FA des Langloches 119 in Berührung kommt. Während dieser Zeit wird die Feder 106 entspannt. Sie erhält wieder eine Spannkraft, die gleich der Kraft F ist.
b) Zweiter Schritt (der einer Drehung des Nockens 114 entspricht, welche ungefähr gleich Dreiviertel seiner Gesamtdrehung ist):
Die Stange 104 und der Träger 101 werden in der Richtung des
Pfeiles f* (welche der Richtung des Pfeils f entgegengesetzt ist 6 ο
verschoben, bis die beiden Rollen 2 und 3 in Nahstellung sind.
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Das Band 1 wird von den Rollen 2 und 3 gelöst und dann zu dem Band 27 aus magnetisiertem Material der Hülle 21 befördert.
OPERATION 7. HERAUSZIEHEN DES SCHLÜSSELS 200
Der dritte Hebel 401 und der zweite Hebel 402 erhalten wieder ihre Anfangsposition und die Schutzklappe 50 fällt zurück
(vgl. Fig. 5).
OPERATION 8. ENTNEHMEN DER KASSETTE.
Da das Glied 301 gleichzeitig mit der Kassette 20 zurückgezogen wird und keinerlei Druck mehr auf das Ende des ersten Hebels
302 ausübt, wird letzterer um die Achse Z. Z in der durch den Pfeil f' angegebenen Richtung geschwenkt, was dem Verschlußstück
303 gestattet, wieder in den Schlitz 118 des holzylindrischen Teils 115 hineinzugehen.
In der Beschreibung und in den Zeichnungen ist zwar eine Vorrichtung zum Einsetzen und Spannen des Typentragerbandes beschrieben worden, die nur mechanische Elemente enthält, es versteht sich jedoch von selbst, daß im Rahmen der Erfindung auch jede Einsetz- und Spannvorrichtung liegt, welche beispielsweise el ektr om echan ische Elemente aufweist.
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Claims (8)

  1. Patentansprüche :
    1 . jVorrichtung zum Einsetzen und Spannen eines endlosen Typen-
    ägerbandes für einen Drucker, wobei das endlose Typenträgerband mehrere Typentragerfinger aufweist und auf zwei Rollen mit parallelen Drehachsen angeordnet ist, wobei der Abstand zwischen den Drehachsen zwischen einer Nahstellung der Rollen, in welcher das Band nicht gespannt ist, und einer Fernstellung der Rollen einstellbar ist, in welcher das Band gespannt ist, und wobei die Einsetz- und Spannvorrichtung enthält!
    - eine das Band enthaltende auswechselbare Kassette,
    - ein System zum Trennen der Rollen,
    - eine Schutzvorrichtung für die Typentragerfinger, gekennzeichnet durch:
    - Steuereinrichtungen (400) für die Schutzvorrichtung der Finger,
    - eine Arretierung (300),
    - ein Steuerelement (200) für das Trennsystem (100) der Rollen, das am Anfang der Operation durch die Arretierung (300) entriegelt wird, die ihrerseits durch die auswechselbare Kassette bei dem Einsetzen derselben in den Drucker gesteuert wird und dann einerseits das Trennsystem (100) der Rollen und andererseits die Steuereinrichtungen (400) der Schutzvorrichtung (50) der Finger derart steuert, daß diese über die Typentragerfinger gebracht wird, und die am Ende verriegelt ist, wenn das Band gespannt ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch t , dadurch gekennzeichnet» daß die erste Rolle fest ist und daß die zweite Rolle auf einem Träger
    (101) montiert ist, der in einer Richtung verschiebbar ist, welche
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    zu einer Achse parallel ist, die zu den beiden Drehachsen senkrecht ist und in der Ebene derselben liegt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
    das endlose Typenträgerband aus magnetischem metallischem Material besteht, daß die auswechselbare Kassette ein Gehäuse aufweist, das in der Lage ist, die beiden Rollen ungeachtet ihrer relativen Anordnung zu umschließen, und das eine mit der festen Rolle fest verbundene Hülle und eine mit der beweglichen Rolle fest verbundene Schale hat, die im Innern der Hülle in der genannten Richtung gleiten kann, und daß an der Innenwand der Hülle und der Schale ein Band aus magnetisiertem Material befestigt ist, auf welchem das endlose Typenträgerband aufliegt, wenn die Rollen in der Nahstellung sind.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Trennsystem CtOO) der Rollen enthält:
    - einen Nocken (114),
    - ein Druckstück 0.05),
    - eine Gleitstange (104),
    - eine Feder 006),
    daß der Nocken mit dem Druckstück (105) in Berührung ist und durch das Steuerelement (200) in Drehung versetzt wird, daß die Gleitstange (104) an ihrem ersten Ende mit dem beweglichen Träger (101) fest verbunden ist, daß die Feder (106) einerseits mit dem Druckstück (105) und andererseits mit der Gleitstange (104) in Berührung ist, daß das Druckstück (105) so ausgebildet ist, daß es auf dem zweiten Ende der Stange (104) gleitet, so daß
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    die Zusammendrückung der Feder (106) verändert wird, daß das Drehen des Nockens (114) durch das Steuerelement (200) zuerst die Translationsbewegung des Druckstückes (105), der Feder (106), der Stange (104) und des Trägers (101) in der genannten Richtung und dann die Zunahme der Zusammendrückung der Feder (106) bis zu einem Wert der Druckkraft F bewirkt, der gestattet, das endlose Typenträgerband gespannt zu halten.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzvorrichtung der Finger aus einer Schutzklappe (50) besteht, die an dem Rahmen des Druckers angelenkt und in der Nähe des oberen Teils der Typenträgerfinger angeordnet ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerelement (200) der Trennvorrichtung (100) der Rollen aus einem abnehmbaren Schlüssel besteht und daß der Nocken (114) mit einer Ausnehmung versehen ist, in die der Schlüssel eingeführt ist, nachdem die auswechselbare Kassette in den Drucker eingesetzt ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Arretierung (300) des Steuerelements (200) enthält:
    - ein Versah lußstück (303),
    - einen ersten Hebel (302),
    - ein Glied (301),
    und daß das Verschlußstück (303) und der erste Hebel (302) an dem Rahmen des Druckers angelenkt und drehbeweglich sind, daß das Glied (301) mit dem ersten Ende des ersten Hebels (302) in Berührung ist, dessen zweites Ende mit dem ersten Ende des
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    Versehtußstücks (303) zusammenwirkt, daß das zweite E'nde
    des Verschlußstücks in die Ausnehmung des Nockens eingeführt ist, wenn einerseits die auswechselbare Kassette nicht in den Drucker eingesetzt ist und andererseits wenn das Band auf die beiden Rollen gespannt ist, und daß das Glied (301) bei
    dem Einführen der Kassette in den Drucker einen Druck auf
    das erste Ende des ersten Hebels (302) ausübt, was die Drehung des ersten Hebels (300) und des Verschlußstücks verursacht, dessen zweites Ende die Ausnehmung des Nockens verläßt.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
    die Steuereinrichtungen (400) der Schutzvorrichtung der Finger enthalten:
    - einen zweiten Hebel (401),
    - einen dritten Hebel (402),
    daß diese beiden Hebel einen gemeinsamen Anlenkpunkt haben, daß der zweite Hebel eine Translationsbewegung und der dritte Hebel eine Drehbewegung ausführen kann, daß der dritte Hebel (402)
    mit dem abnehmbaren Schlüssel (200) zusammenwirkt, daß der zweite Hebel mit der Schutzklappe zusammenwirkt und daß das Einführen des abnehmbaren Sch lüssels in die Ausnehmung des
    Nockens die Drehung des dritten Hebels und die Verschiebung des zweiten Hebels bewirkt, was das Anheben der Schutzklappe (50) durch Drehung um ihre Anlenkstelle an dem Rahmen des Druckers zur Folge hat.
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