DE2554991B2 - Antriebsvorrichtung für Lamellenjalousien - Google Patents
Antriebsvorrichtung für LamellenjalousienInfo
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Description
Lamellenjalousien mit lotrecht angeordneten, längs einer Laufschiene verschiebbaren und gemeinsam
wendbaren Lamellen, die ein mit einem Antrieb und zwei Abtrieben zum Betätigen einer Wendewelle und
einer Transportspindel versehenes Getriebe mit einem
in beiden Drehrichtung wirksamen Freilauf zwischen
dem Antrieb und einem der Abtriebe mit zwei Endanschlägen sowie eine in einem Antriebsrohr
angeordnete Welle aufweist wobei der Freilaufbereich dem Wendebereich der Lamellen angepaßt und das
Getriebe derart ausgelegt ist daß bei seiner Betätigung bei Freigabe des Freilaufs die Wendewelle angetrieben
und nach Erreichen einer der Endanschläge des Freilaufs die Wendewelle stillgesetzt und die Transportspindel angetrieben wird.
Eine derartige Vorrichtung ist aus der deutschen Offenlegungsschrift 24 12 494 bekannt bei der die
Freilaufwirkung während des Antriebs der Wendewelle durch ein geeignet ausgelegtes Planetengetriebe in
Verbindung mit einem auf der Wendewelle befestigten
Zahnrad und einem dazu koaxialen, auf der Wendewelle
drehbar gelagerten Zahnrad mit unterschiedlicher Zähnezahl erzeugt wird, wobei die gegenseitige
Relativbewegung der beiden Zahnräder durch Anschläge begrenzt ist Diese Anordnung hat den Nachteil, daß
ihre beweglichen Teile insgesamt auch bei Stillstand der Wendewelle ständig unter Antriebsbelastung stehen, da
eine Drehung der Wendewelle nur durch ein Verkeilen der beiden Zahnräder auf einem Abtriebszahnrad
infolge des durch die genannten Anschläge bewirkten
Demgegenüber soll durch die Erfindung ein Getriebe geschaffen werden, bei dem während der Betätigung der
Transportspindel eine Abkupplung des die Wendewelle
25 54 99t
bergenden Abtrieb vom Antrieb ermöglicht wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäj dadurch gelöst,
daß das Antriebsrobr unmittelbar mit dem Antrieb
gekuppelt und die We)Ie als Steuerwelle darin begrenzt
drehbar und vor bzw, zu Beginn der Getriebebetätigung
durch eine Rückholfeder in einer Mittelstellung gehalten ist, in der sie mit Hilfe vonjnDurchbrochen des
Antriebsrohrs angeordneten, durch den Mantel der Steuerwelle radial nach außen gedrückten Kupplungsgliedern mit einem auf dem Antriebsrohr frei drehbar
gelagerten Zahnrad des die Wendewelle betätigenden Abtriebs gekuppelt ist, wozu an der Innenfläche der
Zahnrad-Lagerbohrung Mitnehmernasen vorgesehen sind, und daß die Steuerwelle beim weiteren Betätigen
des Getriebes aus der Mittelstellung unter Einfluß eines beim Erreichen eines der die Betätigung der Wendewelle
begrenzenden Endanschlflge des Freilaufs erzeugten erhöhten Drehmoments entgegen der Kraft der
Rückholfeder in zwei Stellungen drehbar ist, in denen Vertiefungen in der Steuerwelle mit den Durchbrüchen
im Antriebsrohr fluchten, in die die Kupplungsglieder
unter Aufhebung der Kupplung mit dem Wendewellen-Zahnrad eintreten können.
Dadurch ergibt sich eine verhältnismäßig leichtgängige und wenig verschleißanfällige Antriebsvorrichtung,
bei der der Abtrieb für die Wendewelle selbständig vom Antrieb abgekuppelt wird, wenn der Freilauf durch
Erreichen eines der Endanschläge stillgesetzt wird und die Drehung der Transportspindel beginnt. Die verbleibende
Reibungsbelastung ist relativ klein. Die zusätzlich aufzuwendende Antriebsenergie ist infolgedessen ebenfalls
wesentlich geringer als bei der bekannten Anordnung.
Bei Beendigung der Freilaufwirkung ist ein erhöhtes Drehmoment für das Antreiben der Transportspindel
und das Verfahren der Führungswägen sämtlicher Lamellen aufzubringen. Dieses plötzlich erhöhte Drehmoment
wird für das Auskuppeln der Wendewelle ausgenützt, indem die Steuerwelle gegenüber dem
Antriebsrohr gegen die Kraft der Rückholfeder in die Auskuppelstellung verdreht wird und diesen Abtrieb
auskuppelt Diese Auskuppeisteilung wird während der Verschiebebewegung der Lamellen mittels der Transportspindel
aufrechterhalten. Bei Entlastung des Antriebs wird auch das Antriebsrohr entlastet und die
Rückholfeder stellt die Steuerwelle selbsttätig in die Kupplungsstellung zurück. Mithin is? von dem Wendewellenabtrieb
nur die geringfügige Rückholfeder-Belastung aufzunehmen.
Weitete vorteilhafte Ausbildungen der Erfindung sind
Gegenstand der Unteramprüche.
In der Zeichnung ist ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 einen Schnitt durch eine Antriebsvorrichtung
mit einem Teil des dieselbe umfassenden Gehäuses,
Fig.2 einen Radialschnitt längs der Linie H-II in Fig. I1
Fig.3 einen Radialschnitt längs der Linie IH-III in
F i g. 1 bei angekuppelter Wendewelle,
F i g. 4 einen der F i g. 3 entsprechenden Radialschnitt
bei ausgekuppelter Wendewelle,
Fig.5 einen Ratfialschnitt längs der Linie IV-IV in
F i g. 1 und
F i g. 6 eine Expl'ssionsdarstellung der Einzelteile der
Antriebsvorrichtung.
In der Zeichnung ist das Getriebe einer Antriebsvorrichtung dargestellt. Dieses Getriebe besitzt einen
Antrieb und zwei Abtriebe.
45
50
55 Der Antrieb besitzt eine Steuerwelle 2, die drei in
Längsrichtung verlaufende radiale Vertiefungen 4 und zwischen denselben verbleibende Manteiabsehnitte 6
aufweist. Diese ist in einem die Steuerwelle 2 mit Spiel
umgebenden Antriebsrohr 8 angeordnet, Das Antriebsrohr 8 enthält drei den Vertiefungen 4 bzw, den
Mantelgbschnitten 6 zugeordnete Durchbrüche 12, in
denen jeweils ein walzenförmiges, in radialer Richtung
verschiebbares Kupplungsglied 14 angeordnet ist Bezüglich der Durchbrüche 12 in axialer Richtung
versetzt ist ein weiterer Durchbruch 16 angeordnet, durch den eine in eine schlitzförmige Ausnehmung 18
der Steuerwelle 2 eingesetzte Mitnehmerplatte 20 radial nach außen ragt Die Mitnehmerplatte 20 greift mit dem
über den Mantel des Antriebsrohrs 8 hinausragenden Bereich in eine koaxiale Nut 22 in der Lagerbohrung 23
eines auf dem Antriebsrohr 8 gelagerten Zahnrads 24 eines für das Betätigen einer Transportspindel 58
bestimmten Abtriebs derart ein, daß ein von der Breite
des Durchbruchs 16 begrenztes gegenseitiges Verdrehen von Zuhnrad 24 und Steuerwelle 2 einerseits und
Antriebsrohr 8 andererseits möglich iea. Innerhalb einer
hülsenförmigen Erweiterung 9 des Anti-ebsrohrs 8 ist
eine mit der Steuerwelle 2 drehfest verbundene, im wesentlichen radiale Scheibe 26 drehbar gelagert. Die
Scheibe 26 weist einen in axialer Richtung weisenden Ansatz: 28 auf. Dieser Ansatz 28 ist mittig in einem
Ausschnitt 27 im Mantelbereich der Scheibe 26 angeordnet Die Breite dieses Ausschnitts 27 ist der
Breite des Durchbruchs 16 im Antriebsrohr 8 entsprechend bemessen. Zwischen einer Stirnfläche der Scheibe
26 und der gegenüberliegenden Stirnfläche des Antriebsrohrs 8 ist eine um die Steuerwelle 2 herumgeführte,
eingängige Rückholfeder 10 angeordnet, die mit ihren beiden nach außen abgebogenen Enden 30 jeweils
an einer Seite des Ansatzes 28 der Scheibe 26 und an einem radial nach innen weisenden Vorsprung 32 an der
Innenseite der Erweiterung 9 des Antriebsrohrs 8 anliegt und somit die Scheibe 26 mit der drehfest mit
dieser verbundenen Steuerwelle 2 in einer bestimmten Drehstellung bezüglich des Antriebsrohrs 8 hält Mithin
wird die Steuerwelle 2 mittels der Rückholfeder 10 bezüglich des Antriebsrohrs 8 in einer mittigen
Ruhestellung gehalten und ist aus dieser Ruhestellung nach beiden Seiten um einen bestimmten Winkelbetrag
drehbar.
Vom Stirnrand der Erweiterung 9 stehen koaxiale Ansätze 34 ab, die in entsprechend geformte Aussparungen
36 in einem Antriebsrad 38 ragen und eine drehfeste Verbindung zwischen Antriebsrohr 8 und Antriebsrad
38 bilden. Das Antriebsrad 38 kann in bekannter Weise mittels einer in seiner Umfangsnut 39 eingelegten
Kugelkette in beiden Drehrichtungen angetrieben werden.
Bei Jem Abtrieb zur Betätigung einer Wendewelle 46
ist auf dem Antriebsrohr 8 im Bereich der Durchbrüche 12 ein weiteres Zahnrad 40 drehbar gelagert, welches
eine der Anzahl der Kupplungsglieder 14, in diesem Falle drei, oder einem ganzzahligen Vielfachen dieser
Anzahl entsprechende Anzahl von radial nach innen weisenden Mitnahmenasen 42 an seiner Lagerbohrung
41 aufweist. Mit diesem Zahnrad 40 kämmt achsparallel
dazu ein in einem Gehäuse 44 gelagertes Alrtriebs-Zahnrad
48, das mit der Wendewelle 46 mitteis eines Stifts 47 drehfest verbunden ist. Die Wendewelle 46
treibt in nicht näher dargestellter Weise Schneckengetriebe od. dgl. zur Wendung der Lamellen an.
Bei dem Abtrieb zur Betätieuntr einer TransDortsDin-
del 58 kämmt mit dem Zahnrad 24 ein Abtriebszahnrad 50, das an seiner Innenseite mit einer koaxialen, im
Querschnitt halbkreisförmigen Nut 52 versehen ist. Das Zahnrad 50 ist auf einem Wellenteil 54 drehbar gelagert.
Der Wellenteil 54 weist einen buchsenartigen Endabschnitt 56 auf, der mittels eines Stifts 60 mit der den
Verschiebevorgang der Lamellen in nicht näher dargestellter Weise bewirkenden Transportspindel 58
drehfest verbunden ist. An diesem Abtrieb ist ein Freilauf 51 vorgesehen. In dem im Bereich des Zahnrads
50 gelegenen Abschnitt weist der Außenumfang des Wellenteils 54 eine im Querschnitt halbkreisförmige,
wendelartig verlaufende Nut 62 auf, an deren Kreuzungsstelle mit der Nut 52 im Zahnrad 50 ein als Kugel
ausgebildeter Rollkörper 68 angeordnet ist. Diese Einrichtung bewirkt beim Betätigen des Getriebes, daß
die Spindel 58 erst dann mitgedreht wird, wenn der Rollkörper 68 eines der als Endanschläge 64, 66
dienenden Nutenden 64,66 erreicht hat.
An dem der Transportspindel 58 entgegengesetzen Ende weist das Wellenteil 54 umfangseitig einen
Bremskonus 70 auf, an den mittels einer Druckfeder 74 eine entsprechend geformte Bremsscheibe 72 angedrückt
wird. Die Bremsscheibe 72 wird mittels eines radialen Vorsprungs 73. der in eine zur Spindel 58
koaxiale Nut 75 im Gehäuse 44 eingreift, gegen Mitdrehen gesichert. Die Druckfeder 74 liegt mit einem
Ende an der Bremsscheibe 72 und mit dem anderen Ende an einer Anschlagplatte 77 an, die von einer in eine
dafür vorgesehene Gewindebohrung 81 im Endabschnitt des Wellenteils 54 eingeschraubten Einstellschraube
79 gehalten wird. Durch Verdrehen der Schraube 79 kann die Bremskraft dieser Bremsvorrichtung
69 eingestellt werden. Bei der in der Fig. 6 gezeigten Explosionsdarstellung sind die nicht erfindungswesentlichen
Teile, wie z. B. das Antriebsrad 38, nur schematisch angedeutet.
Die vorbeschriebenen Teile wirken folgendermaßen zusammen:
Beim Betätigen des Antriebsrads 38 dreht das drehfest mit ihm verbundene Antriebsrohr 8 mit. Sobald die
Mitnehmerplatte 20 an einem Umfangsende des Durchbmchs 16 anliegt, wird das Betätigungsmoment
vom Antriebsrohr 8 über die in einem Ende des Durchbruchs 16 anliegende Mitnahmeplatte 20 auf das
Zahnrad 24 und von dieser auf das Zahnrad 50 übertragen. Befindet sich der zwischen dem Wellenteil
54 und dem Zahnrad 50 angeordnete Rollkörper 68 zwischen den Endanschlägen 64 bzw. 66 der wendeiförmigen
Nut 62. dreht das Zahnrad 50 lose auf dem Wellenteil 54. Die Steuerwelle 2 wird dabei innerhalb
des Antriebsrohrs 8 mittels der Scheibe 26 und der Rückholfeder 10 in der Mittelstellung (F i g. 5) gehalten,
in der die Manteiabsix.iitle 6 der Steuerwelle 2 sich
unter den Durchbrüchen 12 des Antriebsrohrs 8 befinden und die Kupplungsglieder 14 in ihre radial
äußere Stellung drücken (Fig. 3). Dadurch greifen sie in die Bewegungsbahn der Mitnahmenasen 42 des
Zahnrads 40 und nehmen beim Anschlagen an den Mitnahmenasen 40 das Zahnrad 40 mit. Die Drehbewegung
des Antriebsrads 38 wird also über das Zahnrad 40 auf das Zahnrad 48 und somit auf die damit drehfest
verbundene Wendewelle 46 übertragen, so daß die Lamellen um ihre Längsachse gewendet werden. Das
Getriebe ist so abgestimmt, daß am Ende der Schwenkbewegung der Lamellen der Rollkörper 68
einen der Fndanschläge 64 bzw. 66 der Nut 62 erreicht hat. Beim Erreichen eines der Endanschläge 64 bzw. 66
bewirkt der Rollkörper 68 eine kraftschlüssige Verbindung zwischen dem Wellenteil 54 der Transportspindel
58 und dem Zahnrad 50 in der jeweiligen Drehrichtung. Das Zahnrad 24 treibt mithin jetzt über das Abtriebszahnrad 50 und den mittels des Rollkörpers 68
angekuppelten Wellenteil 54 mit der Transportspindel 58 gegen den Widerstand des von den Laufwägen der
ίο Lamellen auf die Transportspindel sowie von der
Bremsvorrichtung 69 auf den Wellenteil 54 ausgeübten Bremsmoments an. Die Rückholfeder 10 ist so
ausgelegt, daß sie bei dieser wesentlich höheren Drehbelastung um den halben Schwenkbereich der
Mitnahmeplatte 20 im Durchbruch 16 des Antriebsrohrs 8 aus der Mitteilage gedreht wird. Infolge dieser
Verdrehung der Rückholfeder 10, der Scheibe 26 und somit der Steuerwelle 2 gegenüber dem Antriebsrohr 8
gelangen nunmehr die Vertiefungen 4 der Steuerwelle 2 in Deckung mit den Durchbrüchen 12 des Antriebsrohrs
8, so daß die Sperrglieder 14 aus der Bewegungsbahn der Mitnahmenasen 42 des Zahnrads 40 radial nach
innen gedrückt werden (Fig.4). Das Zahnrad 40 kann
sich infolgedessen auf dem Antriebsrohr 8 frei drehen und ist daher zusammen mit dem Zahnrad 48 und der
Wendewelle 46 abgekuppelt. Die nunmehr allein über den am Ende der Nut 62 angelangten Rollkörper 68
angekuppelte Transportspindel 58 bewirkt ein Transportieren der Lamellen entlang der Laufschiene.
jo Wird in einer beliebigen Transportstellung der
Lamellen das Antriebsrad 38 entlastet bzw. in umgekehrtem Drehsinn belastet, so ist die aus ihrer
Mittelstellung angelenkte Rückholfeder 10 zuerst bestrebt, die gegenüber dem Antriebsrohr 8 verdrehte
j5 Scheibe 26 mit der Steuerwelle 2 in ihre Mittelstellung
zurückzubringen. Bei dieser Verdrehung der Steuerwelle 2 gelangen wieder deren Mantelabschnitte 6 in
Deckung mit den Durchbrüchen 12 des Antriebsrohrs 8 und drängen die Kupplungsglieder 14 radial nach außen
ίο in die Bewegungsbann der Mitnahmenasen 42. Damit
wird wiederum eine Mitnahmeverbindung zwischen Antriebsrohr 8 und Zahnrad 40 hergestellt. Wird das
Antriebsrad 38 in einem bezüglich der anfänglichen Drehrichtung umgekehrten Drehsinn gedreht, wird
4) nunmehr über die Zahnräder 40 und 48 die Wendewelle
46 ebenfalls umgekehrt angetrieben und die Lamellen werden zurückverschwenkt.
Durch die Drehrichtungsänderung des Antriebsrads 38 wird bei Stillstand des Wellenteils 54 infolge der
-,o Drehung des Zahnrads 50 der sich an einem der
Endanschläge 64 bzw. 66 befindliche Rollkörper 68 in der wendeiförmigen Nut 62 zurückgewälzt, bis e- das
jeweils andere Ende 66 oder 64 erreicht hat Die Lamellen haben dabei gleichzeitig ihre Schwenkbewe-
ϊτ gung mit Erreichen der Endschwenkstellung abgeschlossen.
Beim Weiterdrehen des Antriebsrads wird nun infolge des erhöhten Drehmoments — wie
beschrieben — die Rückholfeder 10 aus ihrer Mittellage herausgedreht und in der geschilderten Weise die
wi Wendewelle 46 angekuppelt Die Wendewelle bleibt
stehen, während über die Mitnahmeplatte 20 und die damit gekuppelten Zahnräder 24 und 50 das Wellenteil
54 mit der Transportspindel 58 gedreht wird.
Die erfindungsgemäße Antriebsvorrichtung ist auch
hi für den Antrieb mittels eines in seiner Drehrichtung
umsteuerbaren Elektromotors geeignet.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (8)
- Patentansprüche;U Antriebsvorrichtung für Lamellenjalousien mit lotrecht angeordneten, längs einer Laufschiene verschiebbaren und gemeinsam wendbaren Lamellen, die ein mit einem Antrieb und zwei Abtrieben zum Betätigen einer Wende)welle und einer Transportspindel versehenes Getriebe mit einem in beiden Drehrichtungen wirksamen Freilauf zwischen dem Antrieb und einem der Abtriebe mit zwei Endanschlägen sowie eine in einem Antriebsrohr angeordnete Welle aufweist, wobei der Freilaufbereich dem Wendebereich der Lamellen angepaßt und das Getriebe derart ausgelegt ist, daß bei seiner Betätigung bei Freigabe des Freilaufs die Wendewelle angetrieben und nach Erreichen einer der Endanschläge des Freilaufs die Wendewelle stillgesetzt und die Transportspindel angetrieben wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsrohr (8) unmittelbar mit dem Antrieb gekuppelt und die Welle als Steuerwelle (2) darin begrenzt drehbar m*^ vor bzw. zu Beginn der Getriebebetätigung durch eine Rückholfeder (10) in einer Mittelstellung gehalten ist, in der sie mit Hilfe von in Durchbrüchen (12) des Antriebsrohrs (8) angeordneten, durch den Mantel (6) der Steuerwelle (2) radial nach außen gedrückten Kupplungsgliedern (14) mit einem auf dem Antriebsnshr (8) frei drehbar gelagerten Zahnrad (40) des die Wendewelle (46) betätigenden Abtriebs gekuppelt ist, wozu an der Innenfläche der Zahnrad-Lagerbohrung (41) Mitnehmernasen (42) vorgesehen sind, und daß die Steuerwelle (2) beim weiteren Betätigen des Getriebes aus der Mktelstelfejg unter Einfluß eines beim Erreichen einer der die Betätigung der Wendewelle (46) begrenzende,*' Endanschläge (64, 66) des Freilaufs erzeugten erhöhten Drehmoments entgegen der Kraft der Rückholfeder (10) in zwei Stellungen drehbar ist, in denen Vertiefungen (4) in der Steuerwelle (2) mit den Durchbrüchen (12) im Antriebsrohr (8) fluchten, in die die Kupplungsglieder (14) unter Aufhebung der Kupplung mit dem Wendewellen-Zahnrad (40) eintreten können.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsglieder (14) Walzen sind.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Freilauf (51) von einem mit der Transportspindel (58) drehfest gekuppelten Wellenteil (54) mit einer spiralförmigen Nut (62), einem auf diesem drehbar gelagerten Abtriebszahnrad (50) des Getriebes mit einer achsparallelen Nut (52) und einem in beide Nuten (52,62) eingreifenden Rollkörper (68) gebildet ist
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn* zeichnet, daß auf der Steuerwelle (2) eine Scheibe (26) drehfest angeordnet ist, die von einer Antriebs* rohr*Erweiterung (9) umgriffen ist, die einen radial nach innen gerichteten Vorsprung (32) aufweist, der in einen koaxialen Ausschnitt (27) der Scheibe (26) eingreift, und daß die Scheibe (26) einen am Mitteibereich des Ausschnitts (27) angeordneten axialen Ansatz (28) besitzt, an dem sowie an dem Vorsprung (32) beidseitig die abgebogenen Enden (30) der um die Steuerwelle (2) spiralig geführten Rückholfeder (10) anliegen.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zum Kuppeln eines auf dem Antriebsrohr (8) drehbar gelagerten, mit dem Abtriebszahn-rad (50) für die Transportspindel (58) in Eingriff stehenden Zahnrads (24) mit der Steuerwelle (2) diese eine Mitnehmerplatte (20) aufweist, die das Antriebsrohr (8) in einem Dqrehbruch (16) durchgreift und in ein? Nut (22) in der Ugerbohrwng(23) des Zahnrads (24) eingreift, wobei die Breite des Durchbruchs (16) der Breite des Ausschnitts (27) in der Scheibe (26) angepaßt ist
- 6. Vorrichtung nach Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet, daß am freien Endbereich der T.ansportspindel (58) bzw. des mit dieser gekuppelten Wellenteils (54) eine federbelastete, einstellbare Bremsvorrichtung (69) vorgesehen ist
- 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremsvorrichtung (69) einen Bremskonus (70) am Wellenteil (54), eine an dem Bremskonus (70) mit einer dem Konus (70) angepaßter Ausnehmung anliegender, gegen Verdrehen gesicherte Bremsscheibe (72), eine auf einen Endzapfen am Wellenteil (54) aufgeschobene Druckfeder (74) und eine in den Endzapfen eingedrehte Einstellschraube (79) mit Anschlagplatte (77) aufweist .
- 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, bei der das Getriebe in einem Gehäuse angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremsscheibe (72) einen radialen Vorsprung (73) aufweist der in eine zum Wellenteil (54) koaxiale Nut (75) im Gehäuse (44) eingreift
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