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DE2554713A1 - Vorrichtung zum verriegeln von absperrorganen - Google Patents

Vorrichtung zum verriegeln von absperrorganen

Info

Publication number
DE2554713A1
DE2554713A1 DE19752554713 DE2554713A DE2554713A1 DE 2554713 A1 DE2554713 A1 DE 2554713A1 DE 19752554713 DE19752554713 DE 19752554713 DE 2554713 A DE2554713 A DE 2554713A DE 2554713 A1 DE2554713 A1 DE 2554713A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
shut
disc
locking
plates
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19752554713
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Doffing
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayer AG
Original Assignee
Bayer AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bayer AG filed Critical Bayer AG
Priority to DE19752554713 priority Critical patent/DE2554713A1/de
Publication of DE2554713A1 publication Critical patent/DE2554713A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K35/00Means to prevent accidental or unauthorised actuation
    • F16K35/14Means to prevent accidental or unauthorised actuation interlocking two or more valves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Preventing Unauthorised Actuation Of Valves (AREA)

Description

Bayer Aktiengesellschaft 2554713
Zentralbereich Patent«, Marken Λ und Lizenzen
SOO Leverkusen. Bayerwerk
Kr/Va
Vorrichtung zum Verriegeln von Absperrorganen
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung an Absperrorganen zu deren Verriegelung in vorgegebenen Schaltstellungen bestehend aus nebeneinander angeordneten einzelnen Einweg-Absperrorganen , insbesondere Kugelhähne, mit jeweils einer über maximal "560° funktionierenden drehbar gelagerten Antriebsachse.
In der Praxis dürfen oft Fluide, auch in Spuren, vor der eigentlichen Reaktion nicht miteinander in Berührung kommen, deshalb sind zwangsläufige Mehrwegeventile nicht geeignet, das gilt besonders bei der Zusammenführung von Gasen unterschiedlichen Druckes. Stattdessen werden Einweg-Absperrorgane in den Leitungen bis zu dem Reaktionsraum eingesetzt, die dann zur Vermeidung von Schaltfehlern gegenseitig zu verriegeln sind.
Dies kann durch Schlüsselschalter geschehen, wobei das nächste Absperrorgan nur mit einem nach der vorhergehenden Schaltung abziehbaren Schlüssel betätigt werden kann. Das Herausziehen und Einstecken des Schlüssels ist umständlich. Ein gewünschter zwangsläufiger Ablauf der Schaltungen ist nur schwer erkennbar. Die Anlage ist bauaufwendig und störanfällig.
Le A 16 867
709823/0184
Eine weitere Möglichkeit zur Verriegelung von Absperrorganen besteht darin, eine Kulisse oder eine Nockenwelle quer zu den Antriebsachsen anzuordnen, die nacheinander die einzelnen Absperrorgane freigibt.
Diese Vorrichtungen erfordern im Allgemeinen eine hohe Präzision. Eine Erweiterung ist schwierig. Der Platzbedarf ist groß. Der Bauaufwand und die Instandhaltung sind hoch.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde eine Vorrichtung zu finden, die eine exakte, einstellbare Verriegelung benachbarter handbetätigter Einweg-Absperrorgane durch Aneinanderreihung einzelner austauschbarer und platzsparender Elemente bei guter Signalisierung der Schaltstellungen ermöglicht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß auf den parallel angeordneten Antriebsachsen jeweils benachbarter Absperrorgane coaxiale kreisrunde,sich teilweise bis zu einem Winkel von 75° überschneidende Scheiben in einer Ebene angebracht sind, wobei jede der Scheiben mindestens in der Verriegelungsstellung eine Aussparung aufweist, in die eine benachbarte Scheibe zur Verriegelung drehbar ist.
Der Vorteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist, daß immer zur gleichen Zeit nur eine Scheibe durch die Aussparung der anderen Scheibe gedreht werden kann, wobei die letztere exakt in einer einmal eingestellten Schaltstellung des Verschlußes verriegelt wird. Weiter läßt sich die Schaltung durch Hinzufügen einfacher Einheiten aus Absperrorganen mit Scheibe ohne Schwierigkeiten ausbauen, da ja ein durchgehendes Schaltelement fehlt. Auch ist die Verriegelung durch Verdrehen der Scheiben zur Antriebsachse oder Austausch gegen andere vorgefertigte Scheiben neuen Betriebsbedingungen leicht anzupassen. Die Signalisierung der Stellung der Scheiben erleichtert die Bedienung. Der Aufbau ist einfach, robust und wartungsfreundlich. Der Raumbedarf ist gering und deshalb auch an beengten Stellen einsetzbar.
Le A 16 867 - 2 -
709823/0184
Nach einer speziellen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung befindet sich am Umfang der Scheibe eine Aussparung, deren mittlerer Bereich aus einem Kreisbogen mit einem Radius gleich der Differenz aus dem Abstand der Antriebsachsen minus dem Radius der eingreifenden Scheibe und deren Seitenbereiche durch einen tangential anschließenden, aber entgegengesetzt gekrümmten Kreisbogen mit ebenfalls dem Radius der eingreifenden Scheibe begrenzt werden.
Bei mehreren hintereinander geschalteten Absperrorganen erlaubt die vergrößerte Aussparung, die Verriegelung in einem vorgegebenen Bereich aufzuheben. Das kann für bestimmte Operationen zweckmäßig sein.
Nach einer weiteren Ausführungsform ist in der Scheibe in einem bestimmten Abstand von der Antriebsachse ein kreisförmiger Schlitz angeordnet, in dem sich ein an dem Gehäuse des Absperrorganes befestigter Anschlagstift befindet.
Durch den Anschlagstift in dem Schlitz wird der Schaltbereich des Absperrorgans begrenzt, was z.B. bei Kugelhähnen wegen des öffnungswinkels von 90° sinnvoll ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
Figur 1 Schaltstellungen von vier Kugelhähnen Figur 2 Draufsicht auf zwei Kugelhähnen
In Figur 1 sind die möglichen Schaltfolgen vony vier Kugelhähnen einschließlich der Verriegelungsmöglichkeiten systematisch dargestellt, wobei das dritte Absperrorgan nur in einem bestimmten Bereich verriegelt ist und außerhalb dieses Bereiches beliebig eingestellt werden kann. Die Pfeile geben den Stofffluß an .
Le A 16 867 - 3 -
709823/0184
In Figur 2 sind in der Draufsicht zwei parallel angeordnete Einweg-Absperrorgane 1,2 dargestellt, die jeweils aus einem Gehäuse 3,4 mit Zuflußstutzen 5,6 sowie Abflußstutzen 7,8 und dem Verschluß einschließlich Antriebsachse 9,10 mit aufgesetzter, verschraubter Scheibe 11,12 sowie dem Handbetätigungshebel IJ,14 bestehen. Ein am Gehäuse 1,2 befestigter Stift 15*16 im kreisförmigen Schlitz 17*18 begrenzt den Ausschlag. Das linke Absperrorgan 1 ist geschlossen und wird über Scheibe 12 durch Scheibe 11 solange verriegelt, bis das Absperrorgan 2 geschlossen ist.
Le A 16 867 - 4 -
709823/0184

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    \ly Vorrichtung an Absperrorganen^zu deren Verriegelung in vorgegebenen Schaltstellungen bestehend aus nebeneinander angeordneten einzelnen Einweg-Absperrorganen insbesondere Kugelhähne« mit jeweils einer über maximal J6o° funktionierenden, drehbar gelagerten Antriebsachse, dadurch gekennzeichnet, daß auf den parallel angeordneten Antriebsachsen (9,10) jeweils benachbarter Absperrorgane (1,2) coaxiale kreisrunde, sich teilweise bis zu einem Winkel von 75° überschneidende Scheiben (11,12) in einer Ebene angebracht sind, wobei jede der Scheiben (11,12) mindestens in der Verriegelungsstellung des zugehörigen Einweg-Absperrorgan eine Aussparung aufweist, in die eine benachbarte Scheibe zur Verriegelung drehbar ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich am Umfang der Scheibe (11) eine Aussparung befindet, deren mittlerer Bereich aus einem Kreisbogen mit einem Radius gleich der Differenz aus dem Abstand der Antriebsachsen (9,10) minus dem Radius der eingreifenden Scheibe (12) und deren Seitenbereiche durch einen tangential anschließenden, aber entgegengesetzt gekrümmten Kreisbogen mit ebenfalls dem Radius der eingreifenden Scheibe (12) begrenzt werden.
    J. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der Scheibe (11,12) in einem bestimmten Abstand von der Antriebsachse (9*10) ein kreisförmiger Schlitz (17,18) angeordnet ist, in dem sich ein an dem Gehäuse (3,4) des Absperrorganes befestigter Anschlagstift (15,16) befindet.
    Le A 16 867 - 5 -
    7 0 9 8 2 3/0184 0F»G'NAL JNSPECTSD
DE19752554713 1975-12-05 1975-12-05 Vorrichtung zum verriegeln von absperrorganen Pending DE2554713A1 (de)

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