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DE2554577A1 - Selbstbohrender blindniet - Google Patents

Selbstbohrender blindniet

Info

Publication number
DE2554577A1
DE2554577A1 DE19752554577 DE2554577A DE2554577A1 DE 2554577 A1 DE2554577 A1 DE 2554577A1 DE 19752554577 DE19752554577 DE 19752554577 DE 2554577 A DE2554577 A DE 2554577A DE 2554577 A1 DE2554577 A1 DE 2554577A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sleeve
mandrel
drill bit
blind rivet
shaft
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19752554577
Other languages
English (en)
Inventor
Alfons Knoche
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SHAKEPROOF DIVISION DER ITW AT
ITW Ateco GmbH
Original Assignee
SHAKEPROOF DIVISION DER ITW AT
ITW Ateco GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SHAKEPROOF DIVISION DER ITW AT, ITW Ateco GmbH filed Critical SHAKEPROOF DIVISION DER ITW AT
Priority to DE19752554577 priority Critical patent/DE2554577A1/de
Publication of DE2554577A1 publication Critical patent/DE2554577A1/de
Ceased legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B19/00Bolts without screw-thread; Pins, including deformable elements; Rivets
    • F16B19/04Rivets; Spigots or the like fastened by riveting
    • F16B19/08Hollow rivets; Multi-part rivets
    • F16B19/083Self-drilling rivets

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Insertion Pins And Rivets (AREA)

Description

  • Selbstbohrender Blindniet
  • Die Erfindung betrifft einen selbstbohrenden Blindniet mit einer Hülse und einem darin geführten Dorn, wobei der Dorn an einem Ende mit einer Bohrspitze versehen ist und in deren Nähe eine Sollbruchstelle aufweist.
  • Blindnieten, d.h. Nieten, bei deren Anbringung in einem Werkstück der Zugang zu diesem Werkstück nur von einer Seite erforderlich ist, sind bekannt, auch solche Blindnieten, die einen Bohransatz besitzen. Zum Beispiel beschreibt die DT-OS 2 328 447 einen solchen Blindniet, der über eine Bohrspitze und eine Sollbruchstelle verfügt. Diese Nietnägel bestehen in der Regel aus einem Dorn und einer Hülse, wobei die Hülse den eigentlichen Niet bildet. Die Aufgabe des Dornes ist es, die Bohrspitze anzutreiben. Er ist durch die Hülse hindurchgeführt und wird an dem der Bohrspitze entgegengesetzten Ende in ein Werkzeug eingespannt, mit dessen Hilfe die Bohrspitze angetrieben wird und somit in die Werkstücke ein Loch bohrt, das die Hülse aufnehmen soll. Nachdem die Hülse in das entsprechende Bohrloch eingeführt ist, wird an dem Dorn gezogen, so daß die Sollbruchstelle reißt. Durch den Zug drückt der Bohrkopf auf das durch das Werkstück geführte Ende der Hülse und verformt es derart, daß die Hülse, nachdem die beiden Teile des auseinandergerissenen Dornes entfernt wurden, die Werkstücke zusammenhält. Auf diese Weise ist eine Nietverbindung zwischen den beiden Werkstücken entstanden.
  • Bei den bisher bekannten selbstbohrenden Blindnieten entstand immer das Problem, daß die Sollbruchstelle sich als so schwach erwies, daß sie nicht in der Lage war, das Bohrdrehmoment aufzunehmen und von dem in das Werkzeug eingespannten Teil des Dornes auf die Bohrspitze zu übertragen. Es kam häufig vor, daß der Dorn bereits während des Bohrvorganges an der Sollbruchstelle brach, so daß das Einführen des Blindnietes nicht möglich war.
  • Dementsprechend stellte sich die Aufgabe, einen selbstbohrenden Blindniet zu schaffen, der in der Lage war, die auftretenden Bohrdrehmomente zuverlässig von dem Werkzeug auf die Bohrspitze zu übertragen, ohne daß ein Brechen in der Sollbruchstelle auftrat.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Dorn,vorzugsweise zwei,gegenüberliegende parallele Flächen aufweist, die sich längs des Dornes erstrecken, und die Hülse sich iiber die Seollbruchstellen erstrecl;t und mit zu den Flachen des Dornes komplementären Flächen versehen ist.
  • Diese Erfindung vermeidet auf einfache Weise die bisher aufgetretenen Probleme bei selbstbohrenden Blindnieten, da jetzt der Dorn nicht mehr fir die übertragttng des Bohrdrehmomentes verantwortlich ist, sondern diese Aufgabe von dem Niet selbst übernommen wird, der jetzt das Drehmoment von dem von der Sollbruchstelle aus gesehenen werkstwickseitigen Teil des Dornes auf den der Bohrspitze anliegenden und mit ihr verbundenen Teil des Dornes überträgt. Da jetzt die Belastung, der die Sollbruchstelle bisher ausgesetzt war, wegfällt, erhält man somit die Möglichkeit, die Festigkeit der Sollbruchstelle in weiten Grenzen zu variieren. Von dieser Festigkeit der Sollbruchstelle hängt die Kraft ab, mit der der Niet nach dem Bohrvorgang durch die Bohrspitze umgeformt wird. Somit kann über die Festigkeit der Sollbruchstelle Einfluß auf die Starke des Formvorganges genommen werden.
  • Eine Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß die Bohrspitze an ihrem dem einen Ende des Dornes abgewandten Ende so abgeschrägt ist, daß beim Herausziehen des Dornes aus der festgehaltenen Hülse das der Bohrspitze zugewandte Ende der Hülse nach außen aufgeweitet und die Bohrspitze vom fließenden Material umschlossen und festgehalten wird. Diese Abschrägung kann gemäß dem gewünschten Grad der Aufweitung varriert werden und auf die Festigkeit der Sollbruchstelle abgestimmt werden.
  • Eine weitere Ausführtmg der Erfindung sieht vor, daß das der Bohrspitze entgegengesetzte andere Ende des Dornes mit einer Spitze versehen ist. Diese Spitze soll die Einführung des Domes in das zur Ausübung des Bohrdrehmoments erforderliche Werkzeug erleichtern.
  • Um einen festeren Sitz in dem Werkzeug, das das Bohrdrehmoment auf den Dorn und somit auf die Bohrspitze überträgt, zu erleichtern, ist der Dorn in seiner Ausführung der Erfindung an dem mit der Spitze versehenen Ende mit in Längsrichtung verlaufenden gegenüberliegenden parallelen Flächen versehen.
  • Im folgenden soll anhand der Zeichnung eine Ausführung der Erfindung genauer erläutert werden. Zur Veranschaulichung dienen dabei die folgenden Figuren: Fig. 1 zeigt den erfindungsgemäßen Blindniet, teilweise aufgeschnitten, nachdem mit seiner Bohrspitze ein Bohrloch in einem Werkstück angefertigt und er in dieses Bohrloch eingeführt wurde; Fig. 2 zeigt einen Querschnitt durch die Hülse in Längsrichtung; Fig. 3 zeigt einen Querschnitt durch die Hülse in Querrichtung; Fig. 4 zeigt den erfindungsgemäßen Blindniet, teilweise aufgeschnitten, nachdem durch Zugbeanspruchung der Dorn an der Sollbruchstelle gebrochen ist Fig. 5 zeigt einen Querschnitt durch die Hülse nach Entfernen des Dornes.
  • In Fig. 1 ist der erfindungsgemäße Blindniet 10 dargestellt.
  • An dem mit einer Spitze 25 versehenen Ende des Dornes 20 greift ein Werkzeug an, wobei die längs des Domes 20 verlaufenden Flächen 24 einen festen Sitz des Blindnietes 10 in dem Werkzeug sichern. Durch das nicht gezeigte Werkzeug wird der gesamte Blindniet 10, der aus Dorn 20 und der Hülse 30 besteht, in Drehbewegung versetzt, wobei die Bohrspitze 21 das Loch in die Werkstücke, hier dargestellt durch die Teile 11 und 12, bohrt, das den Nietnagel, der durch die Hülse 30 gebildet wird, aufnimmt. Während des Bohrvorganges entsteht das Problem, daß sich die in dem Dorn angebrachte Sollbruchstelle 23 oftmals als zu schwach erweist, um die auftretenden Bohrdrehmomente auf den Bohrkopf 21 zu übertragen. Deshalb ist die in Fig. 2 im Längsschnitt dargestellte Hülse 30 erfindungsgemäß so ausgebildet, daß sie, wie der Querschnitt in -Fig. 3 zeigt, innen nicht rund ist sondern zwei längs verlaufende Wände 32 besitzt. Diese Innenwände 32 liegen an den entsprechend geformten Wänden 26 des Dornes 20 an, somit überträgt die die Sollbruchstelle 23 ummantelnde Hülse 30 die Bohrdrehmomente von dem werkstückseitigen Teil des Dornes 20 auf die Bohrspitze 21. Die Sollbruchstelle 23 wird somit keiner Belastung mehr unterworfen.
  • Nach dem Bohrvorgang wird der Blindniet 10, also der Dorn 20 und die Hülse 30, in das Loch in den Werkstücken 11 und 12 so weit eingeführt, bis die untere Wand 31 des Hülsenkopfteiles an der Oberfläche des Werkstückes 11 anliegt. Die Hülse wird dann mit einem geeigneten Werkzeug (nicht gezeigt) festgehalten, während auf den Dorn 20 eine rückziehende Kraft ausgeübt wird.
  • Das Ergebnis ist in Fig. 4 dargestellt, in der zu sehen ist, daß beim Zurückziehen des Dornes 20 die an der Bohrspitze 21 angebrachte Schräge 22 den durch die Werkstücke 11 und 12 hindurchgeführten Teil der Hülse 30 auseinanderbiegt, so daß die Hülse30 nicht mehr durch das Loch zurückgezogen werden kann.
  • Dieser Aufbiegevorgang an der Hülse 30 findet solange statt, bis durch ein abruptes Brechen in der Sollbruchstelle 23 der Dorn 20 auseinanderreißt, wobei die beiden Teile des Dornes 20 auf den beiden Seiten der Hülse 30 in entgegengesetzter Richtung (in Fig. 4 durch die eingezeichneten Pfeile dargestellt) herausgezogen werden können, oder die Bohrspitze vom fließenden Material umschlossen und festgehalten wird. Wie in Fig. 5 im Schnitt dargestellt, sind durch die Hülse 30 die beiden Werkstücke 11 und 12 miteinander vernietet.
  • L e e r s e i t e

Claims (5)

  1. A n s p r ü c h e: n s p r ü c h es (I.jSelbstbohrender Blindniet mit einer Hülse und einem darin geführten Dorn, wobei der Dorn am einen Ende mit einer Bohrspitze versehen ist und in deren Nähe eine Sollbruchstelle aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der Dorn (20),vorzugsweise zwei, gegenüberliegende parallele Flächen (26) aufweist, die sich längs des Dornes (20) erstrecken, und daß die Hülse (30) sich über die Sollbruchstelle (23) erstreckt und mit zu den Flächen (26) des Dornes komplementären Flächen (32) versehen ist.
  2. 2. Selbstbohrender Blindniet nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser der Bohrspitze gleich oder größer dem äußeren Durchmesser der Hülse ist.
  3. 3. Selbstbohrender Blindniet nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrspitze (21) an ihrem dem einen Ende des Dornes abgewandten Ende in an sich bekannter Weise so abgeschrägt (22) ist, daß beim Herausziehen des Dornes (20) aus der festgehaltenen Hülse (30) das der Bohrspitze (21) zugewandte Ende der Hülse nach außen aufgeformt wird.
  4. 4. Selbstbohrender Blindniet nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das der.Bohrspitze (21) entgegengesetzte andere Ende des Dornes (20) mit einer Spitze (25) versehen ist.
  5. 5. Selbstbohrender Blindniet nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das obere, der Bohrspitze (21) entgegengesetzte Ende des Dornes (20) mit gegenüberliegenden parallelen Flächen (24) versehen ist.
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