DE2552589A1 - Vorrichtung zur automatischen belichtungsregelung bei mikrofilm-durchlaufkameras - Google Patents
Vorrichtung zur automatischen belichtungsregelung bei mikrofilm-durchlaufkamerasInfo
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Description
AGFA-GEVAERT AKTIENGESELLSCHAFT 21. November
Leverkusen (λ 10-re-zi
PG 848/MG 1131
Vorrichtung zur automatischen Belichtungsregelung bei Mikrofilm-Durchlaufkameras
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur automatischen Belichtungsregelung bei Mikrofilm-Durchlaufkameras
mit einer Meßstation zum Messen des Remissionswertes der zu verfilmenden Vorlage, mit einer in Transportrichtung
der Vorlage gesehen hinter der Meßstation angeordneten Beleuchtungsstation für die auf einen Aufzeichnungsträger
abzulichtende Vorlage, und mit Mitteln zum Steuern der auf den Aufzeichnungsträger auftreffenden Lichtmenge
mittels eines aus der Remissionsmessung gewonnenen Steuersignals.
Bei einem bekannten Gerät dieser Art gemäß DT-OS 1 2l4 52k
wird die in das Mikrofilra-Durchlaufgerät einlaufende Vorlage mittels einer Lampe konstanter Helligkeit beleuchtet
und das von der Vorlage reflektierte Licht mittels einer fotoelektrischen Einrichtung bekannter Art, beispielsweise
einer Fotozelle, gemessen. Das je nach Vorlagenhelligkeit
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variierende Ausgangssignal der Fotozelle steuert dann
eine Phasenansclinittssteuerung, welche die Helligkeit der Beleuchtungslampen der Belichtungsstation umgekehrt
proportional zum Ausgangssignal der Fotozelle regelt.
Die unterschiedliche Beschaffenheit der Vorlage wird also durch Veränderung der Helligkeit der Beleuchtungslampen ausgeglichen.
Die Leistungsfähigkeit eines derartigen Durchlaufgerätes ist durch die relativ kleine Regelgeschwindigkeit ihres
Regelkreises begrenzt. Die Phasenanschnittssteuerung benötigt etwa 20 ms zum Einregeln, hierzu kommt die Trägheit
der Beleuchtungslampen, welche die eingestellte Helligkeit erst nach ca. I50 bis 250 ms erreichen. Hieraus ergibt sich
eine relativ kleine maximal zulässige Durchlaufgeschwindxgkeit
für die Vorlagen bzw. ein relativ großer mindestens erforderlicher Abstand zwischen zwei aufeinanderfolgenden Kopien.
Ein weiterer Nachteil einer die Helligkeit der Beleuchtungs-
lampen regelnden Durchlaufkamera liegt in der unterschiedlichen Farbtemperatur der Beleuchtungslampen bei unterschiedlicher
Helligkeit, was sich insbesondere bei der Farbverfilmung der Vorlagen ungünstig auswirkt.
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Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine verbesserte
Vorrichtung gSmäß dem Oberbegriff des Hauptanspruches
zu schaffen, welche eine gesteigerte Regelgeschwindigkeit für den Regelkreis aufweist, für die Farbverfilmung
geeignet, sowie betriebssicher und kostensparend ist.
Diese Aufgaben werden erfindungsgeraäß dadurch gelöst,
daß zur Belichtungssteuerung folgende Einrichtungen vorgesehen sind:
a) ein Beleuchtungssystem konstanter Helligkeit für die Belichtungsstation,
b) ein Blendensystem mit variabler Blendenöffnung für die
Belichtungsstation,
c) eine Einrichtung zum Erzeugen eines der für den Belichtungsstrahlengang
relevanten Blendenöffnung analogen Steuersignals,
d) eine Multipliziereinrichtung zum Multiplizieren des aus der Remissionsmessung gewonnenen Steuersignals mit dem der
Blendenöffnung analogen Steuersignal,
e) eine Einrichtung zum Vergleichen des so entstandenen Produktes mit einem vorgegebenen, einer gewünschten Belichtung des
Aufzeichnungsträgers entsprechenden Wert sowie zum Erzeugen
eines entsprechenden Differenzsignales,
f) sowie eine Einrichtung zum Steuern der Blendenöffnung
mittels dieses Differenzsignals.
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Die auf dem Aufzeichnungsträger auftreffende Lichtmenge Q soll zur optimalen Belichtung des Aufzeichnungsträgers
einen bestimmten, konstanten Wert Q haben. Die Lichtmenge
Q hängt von dem Remissionswert 2 **er Vorlage sowie
von der Blendenöffnung b ab und ist zu beiden proportional, also Q-^b · j. Da nun die Lichtmenge konstant sein soll,
muß auch das Produkt b«_J konstant sein. Bei steigender
Remission der Vorlage muß also die Blendenöffnung in
einem solchen Maße reduziert werden, daß das Produkt Blendenöffnung mal Remissionswert konstant bleibt.
Die Produktbildung b·/ wird in der oben angesprochenen
Multipliziereinrichtung vollzogen. In den dieser Einrichtung nachgeschalteten Differenzverstärker kann als Vergleichswert
ein der optimalen Lichtmenge Q entsprechender Sollwert eingegeben werden, mit dem das jeweilige Produkt £«b verglichen
wird. Aus der Differenz zwischen Soll- und Istwert wird nun ein Differenzsignal erzeugt, welches nach entsprechender
Leistungsverstärkung zum Nachregeln der Blende verwendet wird.
Vorteilhafterweise sind gemäß weiteren Erfindungsmerkmalen Mittel zum Speichern des aus der Remissionsmessung gewonnenen
Steuersignales vorgesehen, sowie Mittel zum Ein-
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schreiben dieses Steuersignals in den Speicher, welche für jede Vorlage einmal in Tätigkeit treten. Hierzu ist
vorzugsweise in der Förderbahn der Vorlagen eine von den Vorlagen betätj^gbare Lichtschranke vorgesehen, welche
das Einschreiben des Steuersignales in den Speicher einleitet.
Dadurch, daß das Steuersignal nur jeweils einmal pro Vorlage eingespeichert wird, steht zum Ablichten einer Vorlage
ein zeitlich konstantes Steuersignal zur Verfügung, so daß gewährleistet ist, daß sich der Blendenwert während
der Verfilmung einer Vorlage nicht ständig, je nach Vorlagenhelligkeit, ändert und somit die unerwünschte Streifenbildung
auf dem Film unterdrückt wird. Da weiterhin das aus der Remissionsmessung einer bestimmten Vorlage gewonnene Steuersignal
noch bis zur Einspeicherung des Remissionswertes der nachfolgenden Vorlage zur Verfügung steht und die Blendenöffnung
eben so lange nicht verändert wird, wird die Blendenöffnung von Verlage zu Vorlage jeweils nur, ausgehend vom
vorhergehenden Wert, nachgeregelt und nicht, wie bei anderen bekannten Geräten mit Blendensteuerung üblich, von einem bestimmten,
konstanten Ausgangswert bei jeder Vorlage neu eingeregelt. Hierdurch wird eine besonders leistungssparende
und schnelle Regeleinrichtung geschaffen.
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Erfindungsgemäß ist als Blende für die Belichtungseinrichtung eine mittels eines Drehmagneten betätigbare
Drehblende vorgesehen, welche möglichst reibungs- und trägheitsarm gelagert sein sollte und nach dem Prinzip
eines Drehspulmeßinstrumentes verschwenkt wird.
Zur Messung der für den Belichtungsstrahlengang relevanten Blendenöffnung- ist gemäß einem weiteren vorteilhaften Erfindungsmerkmal
vor der Blende eine Lampe konstanter Helligkeit angebracht und hinter der Blende ein lichtempfindliches
Element angeordnet, welches das von dieser Lampe durch die Blende gelangende Licht mißt und ein dieser Lichtmenge
analoges Ausgangssignal erzeugt. Die Lampe sollte hierbei
relativ zur Blende so angeordnet sein, daß bei jeder Winkellage der Drehblende der von dieser Lampe durch die Blende
gelangende Lichtanteil proportional ist dem durch die Blende gelangenden Anteil des Belichtungsstrahlenganges.
Gemäß einem besonders vorteilhaften Merkmal der Erfindung
ist für die Meßstation des Remissionswertes und für die
Belichtungsstation ein gemeinsames Beleuchtungssystem vorgesehen. Hierdurch ist gewährleistet, daß der u.U. von der
Farbtemperatur des Beleuchtungssystems abhängige Remissionswert der Vorlage auch tatsächlich in der Meßstation für den
Remissionswert und in der Belichtungsstation derselbe ist.
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Weiterhin ist es günstig, wenn erfindungsgeraäß in kosten-
und raumsparender Weise für die Beleuchtungsstatxon, für die Meßstation des Remissionswertes und für die Messung
der Blendenöffnung ein gemeinsames Beleuchtungssystem vorgesehen ist.
Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung, in welcher ein Ausführungsbeispiel
der Erfindung anhand d#r Zeichnung näher erläutert ist. In
dieser Zeichnung zeigen:
Fig. 1 ein Funktionsschema einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung, und
Fig. 2 das elektrische Schaltbild einer Vorrichtung gemäß Figur 1.
In Figur 1 ist mit 1 die Transportbahn für Vorlagen 2
bezeichnet. Eine mit konstanter Gleichspannung versorgte Lichtquelle 3 sorgt für die Beleuchtung der Vorlage bei
k zur Remissionsmessung sowie für die Beleuchtung der Vorlage
bei 5 in der Belichtungsstation. Zwischen der Belichtungsstation 5 vend einer Kameraeinheit 6 ist eine Drehblende 7
vorgesehen, welche mittels eines Drehmagneten 8 verschwenkt werden kann, vm so die Belichtung des Aufzeichnungsmaterials
zu steuern.
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Ein Teil des Lichtes der Lichtquelle 3 gelangt direkt durch die Blendenöffnung der Drehblende 7 und wird in der Station
auf fotoelektrischem Wege registriert. Dieser direkt durch die Blende gelangende Anteil ist bei einer bestimmten Winkellage
der Drehblende b-0_, wobei 0_ der maximal durch die
Blendenöffnung gelangende Lichtstrom ist und b ein Maß für
die effektive Blendenöffnung darstellt. Bei geeigneter geometrischer
Anordnung des Beleuchtungssystems wird dann der Lichtstrom 0 des Abbildungsstrahlenganges bei einer bestimmten
Winkellage der Drehblende um den gleichen Faktor b geschwächt wie der Lichtstrom 0-, so daß das Ausgangssignal
der Registrierstation 9 der effektiven, für den Abbildungsstrahlengang relevanten Blendenöffnung analog ist.
In der Vbrlagentransportbahn 1 ist in Transportrichtung
gesehen vor der Belichtungsstation- 5 eine Lichtschranke angeordnet. Sobald die Vorderkante der in das Gerät einlaufenden
Vorlage diese Lichtschranke passiert, löst die Lichtschranke eine monostabile Kippstufe 11 aus. Der kurze
Ausgangsimpuls dieser Kippstufe bewirkt, daß der in der Remissionsnießstation 12 gemessene, momentane Remissionswert der Vorlege in den Analogspeicher 13 eingeschrieben
wird.
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In einem Multiplizierer lA wird das dem Remissionswert
analoge Signal mit dem der augenblicklichen effektiven Blendenöffnung b analogen Signal multipliziert, das der
Größe £ *b analoge Ausgangssignal des Multiplizierers lA
wird dem einen Eingang eines Differenzverstärkers 15 zugeführt, in dessen anderen Eingang der einer optimalen
Belichtung des Kopiermaterials entsprechende Sollwert Q eingegeben ist. Der momentane Istwert C*b wird mit dem
Sollwert Q verglichen. Das der Differenz der beiden Werte entsprechende Ausgangssignal des Differenzverstärkers wird
in einem Leistungsverstärker verstärkt. Das verstärkte
Signal speist den Drehmagneten 8, welcher auf der Rotationsachse der frei von mechanischen Rückstellkräften gelagerten,
ausgewuchteten Drehblende 8 befestigt ist. Hierdurch wird die Drehblende 8 so weit verstellt, bis das Produkt C-b
den Sollwert erreicht hat. Die Einstellzeit beträgt etwa 15 ms.
Die so eingestellte Winkellage der Blende wird solange
beibehalten, bis die nachfolgende Vorlage die Lichtschranke 10 passiert und damit u.U. ein neuer Remissionswert in den Speicher I3 eingeschrieben wird.
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In Figur 2 ist mit 10 wiederum die Lichtschranke bezeichnet, bestehend aus einem Sender 50 und einem Fototransistor 51)
dessen Emitter auf Erde und dessen Kollektor über einen Widerstand 52 auf +15 Volt liegt. Zwischen dem Fototransistor
51 und dem Widerstand 52 ist eine monostabile Kippstufe
53 angeschlossen, deren Ausgang über eine Zenerdiode 54 und einen Widerstand 55 einmal mit der Basis eines
Transistors 56 und außerdem über einen Widerstand 58 mit
15 Volt verbunden ist. Der Emitter dieses Transistors liegt
auf +15 Volt, der Kollektor über einen Widerstand 57 auf
-30 Volt. Der Kollektor des Transistors 56 ist über ein
Leiterstück 59 unter Zwischenschaltung einer Diode 60 mit dem Gate eines Feldeffekttransxstors 6l verbunden.
Ein Fotoelement 62 ist mit dem invertierenden Eingang eines Operationsverstärkers 63 verbunden, dessen nichtinvertierender
Eingang auf Masse liegt. Der Ausgang des Operationsverstärkers 63 ist über einen Widerstand 6k mit dem invertierenden
Eingang verbunden. Weiterhin ist an den Operationsverstärker 63 ein Potentiometer 65 angeschlossen. Der nichtinvertierende
Eingang eines weiteren, ebenfalls mit einem Potentiometer versehenen Operationsverstärkers 66 ist mit dem Ausgang des
Operationsverstärkers 63 verbunden. Der Ausgang des Operationsverstärkers 66 liegt über einen Widerstand 167 an der Source-Elektrode
des Feldeffekttransxstors 6l.
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Source und Gate dieses Feldeffekttransistors sind unter Zwischenschaltung eines Widerstandes 68 miteinander verbunden.
Die Drain-Elektrode des Feldeffekttransistors 6l führt zum Gate eines weiteren Feldeffekttransistors 69,
dessen Drain auf +15 Volt und dessen Source unter Zwischenschaltung eines Widerstandes 70 auf -15 Volt liegt. Ein
Speicherkondensator 71 liegt mit seinem einen Anschluß
an Masse und mit seinem anderen Anschluß zwischen Drain des Feldeffekttransistors 6l und Gate des Feldeffekttransistors
69. Source von Feldeffekttransistor 69 ist mit dem invertierenden Eingang des Operationsverstärkers 66 durch
ein Leiterstück 72 verbunden.
Source -von Feldeffekttransistor 69 ist über einen Widerstand
mit dem invertierenden Eingang eines Operationsverstärkers "]h.
und über einen Widerstand 75 mit dessen Ausgang verbunden.
Der invertierende Eingang dieses Operationsverstärkers 74 ist
über einen Widerstand 76 geerdet. Der nichtinvertierende Eingang
dieses Operationsverstärkers liegt über einen Widerstand
77 an Masse. Ein Potentiometer 79 ist über einen Widerstand
78 ebenfalls mit dem nichtinvertierenden Eingang des Operationsverstärkers
74 verbunden.
Ein Fotoelement 80 ist mit dem invertierenden Eingang eines Operationsverstärkers 8l, dessen nichtinvertierender Eingang
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auf Masse liegt, verbunden. Der Ausgang dieses Operationsverstärkers
ist mit seinem invertierenden Eingang unter Zwischenschaltung eines Widerstandes 82 gegengekoppelt.
An -zwei weitere Eingänge des Operationsverstärkers 8l ist
ein Potentiometer 83 angeschlossen, über ein Leiterstück
84 ist der Ausgang des Operationsverstärkers 8l unter Zwischenschaltung
eines Widerstandes 85 sowie eines Potentiometers mit dem Operationsverstärker 74 verbunden.
Der Ausgang des Operationsverstärkers 74 ist über einen
Widerstand 88 mit"einem Potentiometer 89 sowie über ein
weiteres Leiterstück mit dem invertierenden Eingang eines Operationsverstärkers 87 verbunden. Der Ausgang dieses
Operationsverstärkers ist über einen Widerstand 90 mit
dem invertierenden Eingang gegengekoppelt, der nichtinvertierende Eingang liegt an Masse. Zwei weitere Eingänge
des Operationsverstärkers 87 sind mit einem Potentiometer 91 verbunden. Der Ausgang des Operationsverstärkers 87 führt
über einen Widerstand 92 zum invertierenden Eingang eines weiteren Operationsverstärkers 93· Der nichtinvertierende
Eingang dieses Operationsverstärkers liegt über einen Widerstand 94 an Masse. Parallel zu diesem Widerstand 94 sind in
Reihe ein Potentiometer 95 sowie ein Widerstand 96 geschaltet.
Der Ausgang sowie der invertierende Eingang des Operationsverstärkers 93 sind durch einen Widerstand 97 verbunden.
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Der Ausgang des' Operationsverstärkers 93 führt zu einer
Leistungsstufe, in welcher jeweils zwei Transistoren 99 1 100 bzw. 101, 102 in Darlington-Schaltung angeordnet sind.
Ein Widerstand 104t liegt mit seinem einen Ende an +15 Volt,
sein anderes Ende führt über die Dioden 105 bis 1θδ und über
einen Widerstand 109 an -15 Volt. Der Kollektor des Transistors 100 bzw. 102 liegt am Plus- bzw. Minuspol der Spannungsquelle. Die Basis des Transistors 99 bzw. 101 ist an dem die
beiden Widerstände 1θ4 und 109 verbindenden Leiterstück 103
zwischen Widerstand lOk und Diode 105 bzw. zwischen Diode
und Widerstand 109 angeschlossen. Der Ausgang des Operationsverstärkers 93 führt über Widerstand 98 zum Leiterstück 103
zwischen Diode I06 und Diode 107· Ein Kondensator 111 verbindet das Leiterstück zwischen den Dioden I06 und 107 mit
den beiden Emittern der Transistoren 100 und 102. Ein Leiterstück 110 verbindet diese beiden Emitter mit der Spule des
Drehmagneten 8.
Die Wirkungsweise dieser Schaltung ist nun folgende:
Der Ausgang der monostabilen Kippstufe 53 liegt normalerweise auf Η-Signal (ca. l4,5 Volt). Hierdurch sperrt der
Umkehrtransistor 56, so daß an seinem Kollektor ca. -30 Volt
anliegen. Über die Diode 60 wird das Gate des Feldeffekttransistors
6l angesteuert, wodurch dieser ebenfalls sperrt. Die
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am Speicherkondensator gespeicherte Spannung, welche dem
Remis si onsvrert der zu verfilmenden Vorlage entspricht, steht an der Source des Feldeffekttransistors 69 zur Verfügung
.
Läuft nun die Vorderkante der nachfolgenden Vorlage in die Lichtschranke 10 ein, so wird der Fototransistor 51
abgedunkelt und sperrt. Die Kollektorspannung steigt auf +15 Volt, wodurch die monostabile Kippstufe 53 an ihrem
Ausgang einen negativen Impuls (ca. +0,5 Volt) von etwa 0,8 ms Dauer abgibt. Während dieser Zeit ist der Transistor
56 durdigesterert, so daß das Potential an seinem Kollektor
von -30 Volt auf etwa +l4t5 Volt ansteigt.
Hierdurch wird der Feldeffekttransistor 6l leitend. Das von der Vorlage remittierte und im Fotoelement 62 aufgefangene
Licht erzeugt in diesem Fotoelement einen Strom, welcher über den Stromspannungswandler 631 den Operationsverstärker
66, den Widerstand 67 sowie den - nunmehr leitenden - Feldeffekttransistor 6l den Speicherkondensator
71 auflädt. Dieser Kondensator lädt sich nun soweit auf,
bis die Spannung an der Source-Elektrode des Feldeffekttransistors 69 den gleichen Wert wie an nichtinvertierenden
Eingang des Operationsverstärkers 66 erreicht. Nach Abklingen des Ausgangsinpulses der monostabilen Kippstufe
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sperrt der Transistor 6l wiederum, so daß die Spannung
am Kondensator 71 gespeichert bleibt und das Ausgangssignal
weiterhin an der Source des Feldeffekttransistor 69 zur Verfügung steht.
Dieses Ausgangssignal wird im Multiplizierer ~jh mit dem
aus der Blendenöffnungsmessung resultierenden, im Fotoelement;
SO erzeugten Steuersignal multipliziert. Die Potentiometer 79»86 und 89 dienen zum Abgleich des Ausgangsstromes
des Multiplizierers 7^ bei fehlender Ansteuerung des Multiplizierers.
Der Ausgangsstrom des Multiplizierers Jk. wird vom Stromspannungswandler
87 wiederum in eine proportionale Spannung umgesetzt, die im Operationsverstärker 93 mit der am Potentiometer
95 eingestellten, dem Belichtungssollwert entsprechenden Spannung verglichen wird. Bei einer Abweichung zwischen SoIl-
und Istwert steuert der Operationsverstärker 93 die nachfolgende
Leistungsstufe an, die den Strom für den Drehmagneten liefert.
In dieser Leistungsstufe fließt über den Widerstand
die Dioden 105 bis I08 und den Widerstand 109 ein Querstrom,
der die in Darlington-Schaltung angeordneten Transistoren 99 bis 102 über die an den Dioden abfallende Spannung soweit
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ansteuert, daß gerade noch kein Kollektorstrom fließt.
Liefert der Operationsverstärker 93 aufgrund einer entsprechenden Soll- Istwert-Differenz zum Beispiel eine
positive Ausgangsspannung, so verschiebt sich das Potential
in der Mitte zwischen den Dioden ebenfalls in die positive Richtung, die Basis des Transistors 99 wird angesteuert.
Hierdurch lfird auch der Transistor 100 leitend, so daß ein
Regelstrom fließen kann und sich der Drehmagnet 8 in die entsprechende Richtung dreht. Dadurch wird die angekoppelte
Drehblende verstellt, wobei sich wiederum die Beleuchtungsstärke von Fotoelement 80 entsprechend ändert.
Dieser geschlossene Regelkreis bewirkt solange eine Verstellung der Drehblende, bis das aus Remissionswert und
Blendenwert resulti-erende Produktsignal dem am Potentiometer
95 eingestellten Sollwert entspricht.
Die Potentiometer 65167*83 bzw. 91 dienen zum Offset-Abgleich
der Operationsverstärker 63,66,81 bzw. 87.
_17- . ·.■■·■··■»·■
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Claims (6)
1. .Vorrichtung zur automatischen Belichtungsregelung
bei Mikrofilm-Durchlaufkameras mit einer Meßstation zum Messen des Reraissionswertes der zu verfil-ncnden Vorlage, mit einer in Transportrichtung der Vorlage gesehen hinter der Meßstation angeordneten Beleuchtungsstation für die auf einen Aufzeichnungsträger abzulichtende Vorlage, und mit Mitteln zum Steuern der
auf den Aufzeichnungsträger auftreffenden Lichtmenge mittels eines aus der Remissionsmessung gewonnenen
Steuersignals, gekennzeichnet durch
bei Mikrofilm-Durchlaufkameras mit einer Meßstation zum Messen des Reraissionswertes der zu verfil-ncnden Vorlage, mit einer in Transportrichtung der Vorlage gesehen hinter der Meßstation angeordneten Beleuchtungsstation für die auf einen Aufzeichnungsträger abzulichtende Vorlage, und mit Mitteln zum Steuern der
auf den Aufzeichnungsträger auftreffenden Lichtmenge mittels eines aus der Remissionsmessung gewonnenen
Steuersignals, gekennzeichnet durch
a) ein Beleuchtungssystem konstanter Helligkeit (3) für die Belichtungsstation (5)»
b) ein Blendensystem (7) mit variabler Blendenöffnung
für die Belichtungsstation,
c) eine Einrichtung (3i9) zum Erzeugen eines der für
den Belichtungsstrahlengang relevanten Blendenöffnung analogen Steuersignals,
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d) eine Multipliziereinrichtung (lk) zum Multiplizieren
des aus der Remissionsmessung gewonnenen Steuersignals
mit dem der Blendenöffnung analogen Steuersignal,
e) eine Einrichtung (15) zum Vergleichen des so entstandenen Produkt signal es mit einem vorgegebenen, einer
gewünschten Belichtung des Kopieträgers entsprechenden Wert sowie zum Erzeugen eines entsprechenden Differenzsignals,
f) einer Einrichtung (l6,8) zum Steuern der Blendenöffnung mittels dieses Differenzsignals.
2. Vorrichtung nach Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet,
daß Mittel zum Speichern (l3) des aus der Remissionsmessung gewonnenen Steuersignals vorgesehen sind und
daß Mittel zum Einschreiben (10,11) dieses Steuersignales in den Speicher vorhanden sind, welche für jede Vorlage
einmal in Tätigkeit treten.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der Förderbahn (l) der Vorlagen (2) eine von den
Vorlagen betätigbare Lichtschranke (10) vorgesehen ist, welche das Einschreiben des Steuersignals in den Speicher
(13) einleitet.
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4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß eine mittels eines Drehmagneten (8) betätigbare Drehblende (7) vorgesehen ist.
5· Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß vor der Blende (7) eine
Lampe konstanter Helligkeit (3) angebracht ist und daß hinter der Blende ein lichtempfindliches Element
(80) angeordnet ist, welches das von dieser Lampe durch die Blende gelangende Licht mißt und ein dieser
Lichtmenge analoges Ausgangssignal erzeugt.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß für die Meßstation, für
den Renissionswert und für die Belichtungsstation ein
gemeinsames Beleuchtungssystem (3) vorgesehen ist.
7· Vorrichtung nach Anspruch 5 und Anspruch 6, dadurch
gekennzeichnet, daß für die Beleuchtungsstation, für die Meßstation für den Remissionswert und für die
Messung der Blendenöffnung ein gemeinsames Beleuchtungssystem (3) vorgesehen ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
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| DE2552589A1 true DE2552589A1 (de) | 1977-05-26 |
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ID=5962466
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19752552589 Withdrawn DE2552589A1 (de) | 1975-11-24 | 1975-11-24 | Vorrichtung zur automatischen belichtungsregelung bei mikrofilm-durchlaufkameras |
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