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DE2551672A1 - Messgeraet zum messen von stroemungsgeschwindigkeiten - Google Patents

Messgeraet zum messen von stroemungsgeschwindigkeiten

Info

Publication number
DE2551672A1
DE2551672A1 DE19752551672 DE2551672A DE2551672A1 DE 2551672 A1 DE2551672 A1 DE 2551672A1 DE 19752551672 DE19752551672 DE 19752551672 DE 2551672 A DE2551672 A DE 2551672A DE 2551672 A1 DE2551672 A1 DE 2551672A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft
turbine wheel
measuring device
signals
flow
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19752551672
Other languages
English (en)
Inventor
Joseph B Griffo
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19752551672 priority Critical patent/DE2551672A1/de
Publication of DE2551672A1 publication Critical patent/DE2551672A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F1/00Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow
    • G01F1/05Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects
    • G01F1/10Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects using rotating vanes with axial admission
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
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    • G01F1/10Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects using rotating vanes with axial admission
    • G01F1/115Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects using rotating vanes with axial admission with magnetic or electromagnetic coupling to the indicating device
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01PMEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
    • G01P3/00Measuring linear or angular speed; Measuring differences of linear or angular speeds
    • G01P3/42Devices characterised by the use of electric or magnetic means
    • G01P3/56Devices characterised by the use of electric or magnetic means for comparing two speeds
    • G01P3/60Devices characterised by the use of electric or magnetic means for comparing two speeds by measuring or comparing frequency of generated currents or voltages
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01PMEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
    • G01P5/00Measuring speed of fluids, e.g. of air stream; Measuring speed of bodies relative to fluids, e.g. of ship, of aircraft
    • G01P5/02Measuring speed of fluids, e.g. of air stream; Measuring speed of bodies relative to fluids, e.g. of ship, of aircraft by measuring forces exerted by the fluid on solid bodies, e.g. anemometer
    • G01P5/06Measuring speed of fluids, e.g. of air stream; Measuring speed of bodies relative to fluids, e.g. of ship, of aircraft by measuring forces exerted by the fluid on solid bodies, e.g. anemometer using rotation of vanes

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  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Measuring Volume Flow (AREA)

Description

  • Meßgerät zum Messen von Strömungsgeschwindigkeiten Die Erfindung bezieht sich auf ein Meßgerät zum Messen von Strömungsgeschwindigkeiten in Form eines Durchflußmeßgerätes, wobei dessen Gebermechanismus unabhängig voneinander gegenläufige Turbinenräder beinhaltet.
  • Eine Anzahl von Durchflußmeßgeräten mit rotierenden Turbinenrädern ist bereits bekannt. Bei diesen Geräten wird das Meßgerät in dem zu messenden Strom angebracht und es wird die Winkelgeschwindigkeit der durch die Strömung angetriebenen Turbine gemessen und mit der Durchflußmenge in Beziehung gebracht.
  • Bei den bekannten Durchflußmeßgeräten dieser Art erzeugten stromaufwärtige Strömungsstörungen eine Nicht-Linearität zwischen Winkelgeschwindigkeit und tatsächlicher Durchflußmenge. Diese Nicht-Linearität verringerte die Zuverlässigkeit und Nützlichk,t dieser Meßgeräte oder erforderte zusätzliche elektronische Kompensation, um brauchbare Genauigkeit und Meßbereiche zu erhalten.
  • Zum Stand der Technik gehören auch verschiedene Konstruktionen, bei denen ein zusätzliches Turbinenrad oder ein turbinenförmiges Leitrad innerhalb des Meßgeräts im Strom liegt.
  • Bei einem solchen Meßgerät, beschrieben im US-Patent Nr.
  • 3,241,366, wird stromaufwärts vom Merad ein zusätzliches gegenläufiges Rad oder ein Rotor angebracht. Dieser stromaufwärtige Rotor hat nur die Aufgabe, die Strömung auf die Schaufeln des Haupt- oder Meßrotors zu lenken. Dieser als "Ausgleichs-Rotor" bezeichnete stromaufwärtige Rotor benötigt einen Magnet und Nadeln, um auf den Ausgleichsrotor eine magnetische Bremskraft ausüben zu können, die zur Verbesserung der Anzeigegenauigkeit des Meßrotors über einen erweiterten Durchfluß-Meßbereich verändert werden kann.
  • in dieser Ausführungsform ist nur der stromabwärtige Rotor ein Meßrotor und seine Leistungskurven werden im wesentlichen mit denen übereinstimmen, die im folgenden für einen stromabwärtigen Rotor oder Rad offengelegt und erläutert werden.
  • Der Ausgleichsrotor erweitert einfach den Meßbereich für langsame Durchflußgeschwindigkeiten. Die Ausführung nach der vorliegenden Erfindung, in der beide Räder Meßräder sind, liefert dagegen eine einfachere Konstruktion, die mindestens ebenso zuverlässige Messungen erreicht und weiterhin Mittel zur Selbst-Dioagnose zum frühzeitigen Entdecken einer Störung.
  • Das US-Patent 3,135,116 beschreibt die Konstruktion einer Doppel-Turbine, in der beide Rotoren in derselben Richtung laufen, wobei einer nach "Huckepack"-Art auf der drehenden Wt: 1 le des anderen angebracht ist. Ein Durchflußgleichricher ist zwischen die beiden Turbinen zwischengeschaltet, der, im Gegensatz zur vorl.egenden Erfindung, die beiden Rotoren strömungsdynjiiiisch trennt.
  • Das US-Patent 138,657 beschreibt ein Meßgerät, das eine bohrerförmige Schraube bestitzt, wobei die stromaufwärtige Schraube fest steht und die vordere oder stromabwärtige Schraube sich durch den Durchfluß durch das Meßgerät dreht.
  • Das US-Patent 470,814 zeigt eine ähnliche Anordnung mit einem feststehenden und einem sich drehenden Gerät in Form einer Turbine, bei dem die jeweiligen Schaufeln der Turbinen mit entgegengesetzter Steigung angebracht sind.
  • Das US-Pater 3,710,622 beschreibt ein Meßgerät mit doppeltem Rotor, bei dem die Rotoren verschiedene Eigenkonstanten haben, sich in derselben Richtung drehen und nicht strömungsdynamisch gekoppelt sind.
  • Man wird erkennen, dß das hier beschriebene Gerät sich in Grundkonzept und Funktion von den oben genannten oder anderen dem Erfinder augenblicklich bekannten Geräten wesentlich unterscheidet.
  • Die Erfindung hetrifft ein Durchfluß-Mengen-Meßgerät, das zwei unabhängig voneinander gegenläufige Turbinenräder, von denen jedes ei Meßrad ist, benutzt, um die Nicht-Linearität der Ausführungen mit nur einem Rad, die von stromaufwärtigen Strömungsstörungen herrühren, zu beseitigen. Solche Störungen werden unterschiedlich als turbulente Strömung, viskoses Fließen, Profilverzerrung der Geschwindigkeit, positiver oder negativer stromatlfwärtiger Wirbel und Strömungs-Viskosität beschrieben oder klassifiziert.
  • Die Ausgestaltung des gemäß der Erfindung ausgebildeten Meßgerätes zum Messen von Strömungsgeschwindigkeiten sowie vorteilhafte Weiterbildungen sind im einzelnen in den Ansprüchen angegeben.
  • Die Geschwindigkeitsprofilverzerrung beeinflußt die Funktion von Turbinenmeßgeräten und kann, bezogen auf die durchschnittliche lineare Strömungsgeschwindigkeit, die Winkelgeschwindigkeit von Turbinenrädern beschleunigen oder verlangsamen. Auf diese Weise beeinflut sie die Eichung des Meßgeräts und kann zu ungenauen Meßwerten führen. Bei der erfindungsgemäßen KOnstruktion ergibt jede Änderung der Winkelgeschwindigkeit des ersten Rades eine entgegengesetzt gleichgroße Änderung der Winkelgeschwindigkeit des zweiten Rades. Wenn also die Winkelgeschwindigkeit beider Räder gemittelt wird, werden Ungenauigkeiten, die von Geschwindigkeits-Profil-Verzerrungen herrühren, kompensiert und es werden innerhalb vorher festgesetzter Abweichungen ziemlich genaue Meßwerte erhalten.
  • Ebenso erzeugt eine Erhöhung der Viskosität entgegengesetzte Kräfte auf Turbinenräder, eine, di. wie oben beschrieben, die Winkelgeschwindigkeit beschleunizt, und eine, die sie durch Flüssigkeitsreibung an den Turbinenschaufeln verzögert.
  • Flüssigkeitsreibung verzögert, unabhängig von der Drehrichtung, jedes Turbinenrad.
  • bei der Erfindung verläßt jedoch die Flüssigkeit durch die reibungsbedingte Verzögerung des ersten Rades die Turbinenschaufeln des ersten Rades mit einer Winkelgeschwindigkeitskomponente, die eine Beschleunigung des zweiten Rades bewirkt.
  • Die Bildung eines Mittelwerts aus den Winkelgeschwindigkeiten beider Räder wird somit die Auswirkung von ViskosiLätserhöhungen beeinflussen und dadurch bedingte Eichfehler verringern.
  • VorteilhafteL-weise werden vorschlagsgemäß die Turbinenräder gleich groß mit entgegengesetzter Steigung ausgeführt, die Schaufeln des einen sind so angeordnet, daß sie eine Drehung im Uhrzeigersinn, die Schaufeln des anderen, daß sie eine Drehung entgegen dem Uhrzeigersinn hervorrufen. Die Laufräder werden nahe beieinander in einem Kanal so angeordnet, daß eine durch stromaufwärtige Störungen hervorgerufene Änderung der Winkelgeschwindigkeit des ersten eine entgegengesetzte Anderung beim zweiten verursacht. Wenn die Absolutwerte der zwei Winkelgeschwindigkeiten addiert und die Summe als Maßstab genommen wird, so erhält man eine setlr hohe Meßgenauigkeit des Durchflusses unabhängig von stromaufwärtigen Störung gen.
  • Die Winkelgeschwindigkeitssignale können auch miteinander verglichen werden, um einen Schaden durch Lagerreibung, VersLopfung oder eine tndere Störung am einen oder anderen Laufrad und dem elektronischen Geber und Obertragungssystem anzuzeigen. Wenn ein Ausgangssignal das andere um einen bestimmten Betrag während des laufenden Vergleichs übersteigt, wird eine Störung angezeigt. Es können Alarm- oder Warnsysteme in die Vergleichsschaltung eingebaut werden, um das ueber wachungspersonal auf die Wahrscheinlichkeit von durch mechanische Schäden der Turbine .- oder elektronische Schäden verursachten ungenauen Meßwerten aufmerksam zu machen.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Meßgerät sollen W1 und W2 die Winkelgeschwindigkeiten der beiden Turbinenräder sein, Wt = W1 + W2, K die Geberkonstante, V die Durchflußmenge.
  • Dann gilt: Das Ergebnis wird extrem zuverlässig sein, da ein Verlust der Eichgenauigkeit leicht entdeckt werden kann und leicht eine Selbstschutz-Schaltung einzubauen ist. Zusätzlich wird das Meßgerät auf Änderungen von Viskosität, von Strömungswirbeln und Geschwindigkeitsprofil relativ unempfindlich sein.
  • Zusätzlich hängt die Funktion des Meßgeräts in kritischer Weise von verschiedenen Faktoren wie Lagerreibung, Schaufelwinkel und innerer Gleichförmigkeit ab. Ein Meßgerät wird vor dem Einbau geeicht und seine Geberkonstante K festgestellt.
  • Damit das Meßgerät im Einsatz brauchbar ist, muß es innerhalb gewisser vorherbestimmter Grenzwerte funktionieren. Diese Schwierigkeiten werden durch die Verwendung von doppelten, unabhängig voneinander gegenläufigen Turbinenrädern überwunden, von denen jedes ein Meßrad ist und die nahe beieinander angeordnet sind, um strömungsdynamische gegenseitige Beeinflussung zu gestatten. Ein Langsamerwerden des ersten Turbinenrades wegen Reibung oder verbogenen Raderschaufeln wird eine Vergrößerung der Winkelgeschwindigkeit des zweiten Rades bewirken. Ein Langsamerwerden des zweiten Rades aus denselben Gründen würde Fehler klein halten, da nur die halbe Abweichung im geeichten Gesamtstrom bemerkt würde.
  • Ebenso wird das Problem der Fehlfunktion mit der Erfindung besser festgestellt. Während der Eichung wird ein Unterschied zwischen W1 und W2 festgestellt. Alle weiteren Abweichungen können durch Überwachung der Geber entdeckt werden und, falls notwendig, kann die Feststellung einer über einen bestimmten Grenzwert hinausgehenden Abweichung elektronisch mit einem Alttrm und/oder Regelsystem verbunden werden.
  • Die im System liegenden Eigenschaften der Erfindung tragen wesentlich zur Zuverlässigkeit von im Strömungskanal liegenden Meßgeräten bei, verbessern zugleich das komplizierte Abgleichen, das bei Meßgeräten nach dem Stand der Technik notwendig ist, so daß ein befriedigenderes Gerät mit geringeren Kosten geschaffen wird. Diese und andere Eigenschaften der Erfindung werden durch die folgende Beschreibung der vorzugsweisen Ausführung und die Zeiciinungen weiter verdeutlicht werden.
  • Hierbei zeigt: Fig. 1 das Durchflußmeßgerät in einem Schnitt nach der Linie A - A der Fig. 2, Fig. 2 eine Längsansicht des Meßgerätes nach Fig. 1 Fig. 3 ein Schema der elektrischen Schaltung, die in Verbindung mit dem Meßgerät verwendet wird, Fig. 4 eine graphische Darstellung der Durchflußmenge des turbulenter Strömung ausgesetzten Meßgerätes, Fig. 5 eine graphi he Darstellung der Durchflußmenge des einer viskosen Strömung ausgesetzten Meßgerätes, Fig. 6 eine graphische Darstellung der Durchflußmenge ds einem positiven stromaufwärtigen Wirbel ausgesetzten Meßgerätes und Fig. 7 eine graphische Darstellung eines zusammengesetzLen Durchschnittswerts einer Durchflußmenge, die mit zwei gegenläufigen Turbinenrädern gemessen wurde.
  • Fig. 1 zeigt in einem vertikalen Schnitt ein Durchflußmeßgerät 10, bei dem das Prinzip der Erfindung verwirklicht ist.
  • Aus den beiden ringförmigen Wellenhaltern 12 und 14, die mit Speichern 16 und 18 ausgestattet sind, sowie aus dem Turbinenkammer-Ring 20, der durch 0-Ringe 22 und 24 gegen die Wellenhalter 12 und 14 abgedichtet ist, ist ein Kanal gebildet, durch den die zu messende Flüssigkeit strömt. Die Wellenhalter 12 und 14 und der Turbinenkammer-Ring 20 sind gegeneinander fixiert durch einen äußeren Ring 26 und Flansche 28 und 30, die mit Schrauben 32 und 34 mit den Wellenhaltern 12 und 14 verbunden sind. Die Flansche 28 und 30 dienen auch dazu, das Meßgerät ifl auf bekannte Art mit stromaufwärtigen und stromabwärtigen Teilen der Flüssigkeitsleitung, die nicht dargestellt sind, zu verbinden. Zu diesem Zweck haben die Wellenhalter 12 und 14 Nuten 36 und 38 zur Aufnahme von 0-Ringen, die gegen die Stirnseite von Flanschen von stromaufwärtigen oder stromabwärtigen Flüssigkeitsleitungen abdichten Die Speichen 16 und 18 der Wellenhalter-Lager 40 und 42 und die Wellenhalter-Lager sind verjüngL ausgebildet7 um Strömungsturbulenz im Kanal zu vermeiden. Die Welle 44 kann entweder sich in den Lagern drehen oder kann fest in den Lagerkörpern eingespannt sein oder kann aus zwei separaten Wellen, je eine pro Turbinenrad, bestehen. Wenn nur eine Welle verwendet wird7 kann diese beidseitig oder einseitig gelagert sein und wenn einseitig gelagert wird, kann die Lagerung stromaufwärts oder stromabwärts sein. Wenn zwei Wellen verwendet werden, kann jede beidseitig oder einseitig gelagert sein und, wenn einseitig gelagert wird, kann jede entweder stromaufartig oder stromabwärtig gelagert sein.
  • Ein erstes Turbinenrad 46, das Schaufeln 48 besitzt, ist auf die Welle 44 montiert und ist so angebracht, daß es bei Strömung durch das Meßgerät rotiert. Ein zweites Turbinenrad 50, das Schaufeln 52 besitzt, die den Schaufeln 48 entgegengesetzte Steigung haben, ist auf der Welle 44 montiert und so angebracht, daB es entgegen der Drehrichtung von dem Turbinenrad 46 dreht.
  • Das eine oder das andere Turbinenrad kann mit der Welle fest verbunden sein, wenn die Welle sich frei in den Lagern 40 und 42 drehen kann und dasandere Turbinenrad kann drehbar auf der Welle sein. Wahlweise können beide Turbinenräder auf den Lagern 54 und 56 auf der Welle drehbar angeordnet werden, wie in der Dein. @@@ angedeutet.
  • Durch ihre Nähe im Kanal können die Turbinenräder 46 und 50 sich gegenseitig strömungsdynamisch beeinflussen. Durch diese Anordnung, so hat sich herausgestellt, reagieren sie entgegengesetzt auf stromaufwärtige Störungen, ias heißt, wenn ein Turbinenrad unter die Sollgeschwindigkeit abfällt, die einer ungestörten Strömung entspricht, dann beschleunigt das andere über diese Geschwindigkeit. Die Geber 58 und 60, z.B.
  • magnetische Geber, zählen die Anzahl der am Geber vorbeilaufenden Turbinenschaufeln, wenn die Turbinenräder sich drehen und senden pulsierende Signale aus. Die Signale fl und f2 werden über die Leitungen 62 und 64, wie es Fig. 3 entnommen werden kann, aLif elektronische Schaltkreise gegeben, wo sie analysiert werden.
  • Fig. 2 stellt eine Ansicht des Meßgeräts von stromaufwärts dar und enthält Referenz-Zahlen und Bauteile wie bereits beschrieben.
  • Fig. 3 zeigt in einem Blockdiagramm die beispielhaften elektronischen Schaltkreise, die zur Bestimmung der gesamten durch flußmenge, der Fließgeschwindigkeit und zur Anzeige von Fehlarn im Meßgerät l0 dienen können. Die sroautfwärtige Leitung 66 führt zum Meßgerät 10 und die stromabwärtige Leitung 68 vom Meßgerät 10 weg. Die Geber 58 und 60 erzeugen pulsierende Signale fl und f2, die ein Maß für die Winkelgeschwindigkeiten der Turbinenräder sind. Die Pulse werden von der Anti-Koinzidenz-Schaltung 70 addiert und von der Meßschaltung 72 ausgemessen.
  • Der Ausgang der Meßschaltung 72 wird sowohl auf das Gesamtwertanz igegerät 82 als auch zum Durchflußgeschwindigkeits anzeiger über den irequenz-Analogwandler 84 gegeben. Das Gesamtwertanzeigugerät 82 und das Durchflußgeschwindigkeitsanzeigegerät 86 sollten genaue Meßwerte des wirklichen Durchflusses durch das Meßgerät, wie in Fig. 7 dargestellt, geben.
  • Alternativ können die Signale fl und f2 auf die Frequenz/ AnalogwandlUL 74 und 76 gegeben werden, wo die Frequenzen von den Gebern 58 und 60 in entsprechende Analogwerte umgewandelt werden. Diese entsprechenden Werte werden auf den Alarm-Vergleicher 78 gegeben. Der Vergleicher 78 kann so eingestellt werden, daß ein Störungsanzeiger 80 aktiviert wird, wenn ein Signal wesentlich von anderen abweicht.
  • Wie oben beschrieben, weichen die Winkelgeschwindigkeiten der Turbinenräder 46 und 50 voneinander auf +/- -Weise ab zum Ausgleich von Strömungsstörungen, aber keine sollte über einen bestimmten Betrag hinaus abweichen, der vom Alarmvergleicher 78 erfaßt wird. Wenn solch eine Abweichung über die festgesetzten Grenzen auftritt, dann wird angezeigt, daß eine der Turbinen oder einer der elektronischen tbertragungsschaltkreise falsch auf den Durchfluß reagiert, beispielsweise durch Verstopfung, Lagerreibung oder andere Unregelmäßigkeiten, und daß die Wahrscheinlichkeit von bevorstehenden ungenauen Meßwerten vorhanden ist.
  • In Fig. 1 sind auch zwei Geschwindigkeitsprofil-Linien, eine für viskose Strömung 90 und eine für turbulente Strömung 92, dargestellt.
  • In den Fig 4, 5, 6 und 7 ist die Reaktion der Turbinenräder und des Meßgeräts auf verschiedene stromaufwärtige Störungen dargestellt.
  • In jeder Kurve ist offensichtlich, da8 die unaLLtängig voneinander und gegenläufig rotierenden Turbinenräder so wirken, daß sie einander gegenseitig kompensieren, wenn sie einer stromaufwärtigen Störung ausgesetzt sind. Wenn einesbeschleunigt, verzöert das andere und ergibt so den Durchschnitts-Meßwert für die Strömung, der in den Kurven angedeutet ist.
  • Abwandlungen des beschriebenen Gerätes sind für den Fachmann offenkundig.

Claims (16)

  1. Patentansprüche: Meßgerät zum Messen von Strömungsgeschwindigkeiten, gekennzeichnet durch die Kombination folgender Merkmale: einem Strömungs- oder Flüssigkeitskanal, in diesen Kanal montierten Wellenhaltern (12, 14), einer Welle (44), die axial in de Wellenhaltern (12, 14) montiert ist, einem ersten Turbinenrad (46) mit einer Mehrzahl von Schaufeln (48), drehbar in dem Kanal auf der Welle (44) montiert, einem zweiten Turbinenrad (50) mit einer Mehrzahl von Schaufeln (52), das drehbar in dem Kanal auf der Welle (44) moiitiert ist, wobei das zweite Turbinenrad (50) in der Nähe und stromabwärts von dem ersten Turbinenrad (46) angeordnet ist und das zweite Turbinenrad (50) frei auf irgendwelche strömungsdynamische Ablenkung, die durch das erste Turbinenrad (46) entwickelt wird, reagieren kann, und daß das zweite Turbinenrad (50) derart angebracht ist, daß es sich in entgegengesetzten Richtung zum ersten Turbinenrad (46) dreht, einem ersten Geber (58) zu m Abgriff der Winkelgeschwindigkeit des ersten Turbinenrades (46) und einem zweiten Geber (60) zum Abgriff der Winkelgeschwindigkeit des zweiten Turbinenrades (so).
  2. 2. Meßgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Turbinenrad (46) fest auf der Welle (44) sitzt und die Welle (44) sich in uen Wellenhaltern (12, 14) dreht und das zweite Turbinenrad (so) sich auf der Welle (44) dreht.
  3. 3. Meßgerät nach Anspruch 1 daduch gekennzeichnet, daß das zweite Turbinenrad (50) test auf der Welle (44) sitzt und die Welle (44) sich in den Wellenhaltern (12, 14) dreht und daß das erste Turbinenrad (46) auf der Welle (44) dreht.
  4. 4. Meßgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erste und zweite Geber (58, 60) elektrische Signale (fl, f2) erzeugen und daß das Gerät zusätzlich Mittel beinhaltet, um die Signale (fl, f2) zu sumilieren, um einen Meßwert der Durchflußgeschwindigkeit durch das Meßgerät zu ergeben.
  5. 5. Meßgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erste und zweite Geber (58, 60) elektrische Signale (f1, f2) erzeugen und daß das Gerät weiterhin Mittel zum Vergleich dieser Signale beinhaltet, um eine Fehleranzeige zu erzeugen.
  6. 6. Meßgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzliche Mittel zum Vergleich der Signale (f1, f2) vorgesehen sind, um eine Fehleranzeige zu erzeugen.
  7. 7. Meßgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine Alarmanlage vorgesehen ist, die mit den Mitteln zum Vergleich der Signale (fels f2) verbunden ist, um eine Warnung bei Störung zu erzeugen.
  8. 8. Meßgerat nach A. pruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine Alarmanlage vorgesehen ist, die mit den Mitteln zum Vergleich der Signale (flX f2) verbunden ist, um eine Warnung bei Störung zu erzeugen.
  9. 9. Meßgerät zum Messen von Strömungsgeschwindigkeit, gekennzeichnet durch die Kombination folgender Merlmlale: einem Strömulgs- oder Flüssigkeitskanal, einem ersten Wellenhalter (12), der in dem Kanal angebracht ist, einem zweiten l..-llenhalter (14), der in dem Kanal angebracht ist, einer ersten Welle, uie in dem ersten ellenhalter (12) angebracht ist, einer zweiten Welle, die in dem zweiten Wellenhalter (14) .angebracht ist, einem ersten Turbinenrad (46) mit einer heiirzahl von Schaulfen (48), das drehbar in dem Kanal auf der ersten Welle angebracht ist, einem zweiten Turbinenrad (50) mit einer Mehrzahl von Schaufeln (52), das drehbar in dem Kanal auf der zweiten Welle angebracht ist, wobei das zweite Turbinenrad (50) in der Niihe und stromabwärts von dem ersten Turbinenrad (46) angebracht ist, das zweite Turbinenrad (50) frei auf irgendwelche strömungsdynamische Ablentungen, die vom ersten Turbinenrad (46) erzeugt werden, reagieren kann und das zweite Turbinenrad (50) so angebracht ist, daß es sich in entgegengesetzter Drehrichtung zum ersten Turbinenrad (46) dreht, einem ersten Geber (58) zum Abgriff ( r Winkelgeschwindigkeit des ersten Turbinenrads (46) und einem zweiten Geber (60) zum Abgriff der Winkelgeschwindigkeit des zweiten Turbinenrads (50).
  10. 10. Meßgerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Turbinenrad (46) fest mit der ersten Welle verbunden ist, die sich in dem ersten Wellenhalter (12) dreht, und daß das zweite Turbinenrad (50) sich auf der zweiten Welle dreht.
  11. 11. Meßgerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Turbinenrad (50) fest auf der zweiten Welle sitzt und sich die zweite Welle auf der ersten Welle dreht.
  12. 12. Meßgerät nach Aspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der erste und zweite Geber (58, 59) elektrische Signale (f1, f2) erzeugt uLld daß das Gerät zusätzlich Mittel zur Sumierung der Signale beinhaltet, um einen Meßwert der Durchflußgeschwindigkeit durch das Meßgerät zu erzeugen.
  13. 13. Meßgerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der erste und zweite Geber (58, 60) elektrische Signale (f1, f erzeugt und daß das Gerät zusätzlich Mittel zum Vergleich dieser Signale enthält, um eine Fehleranzeige zu erzeugen.
  14. 14. Meßgerät nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzliche Mittel zum Vergleich der Signale (f1, f2) vorgesehen sind, um eine Fehleranzeige zu erzeugen.
  15. 15. Meßgerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß eine Alarmanlage vorgesehen ist, die mit den Mitteln zum Vergleich der Signale verbunden ist, um eine Warnung bei einer Störung zu erzeugen.
  16. 16. Meßgerät nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß eine Alarmanlage vorgesehen ist, die mit den Mitteln zum Vergleich der Signale verbunden ist, um eine Warnung bei Störung zu erzeugen. j
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