DE2551372A1 - Verfahren zur herstellung einer lichtempfindlichen masse - Google Patents
Verfahren zur herstellung einer lichtempfindlichen masseInfo
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Description
PATENTANWÄLTE
Dipl.-Ing. P. WIRTH · Dr. V. SCHMiED-KOVVARZiK
Dipl.-Ing. G. DAN N EN BERG · Dr. P. WE! N HOLD · Dr. D. GUDEL
281134 6 FRANKFURT/M.
TELEFON C06IU ^ QR ESCHENHEIMEn STn.39
N.P..
Wd/Be
Robert Victor Neher A.G.
Kreu zünden/ Schweiz
"Verfahren zur Herstellung einer lichtempfindlichen Masse."
Eingaben BllndprSgung mit Kopf (lopan) 74
7 O Π Γ; ίΊ 8 / Γ) 7 O 3
i-r \M2
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer lichtempfindlichen Masse in Form einer auf einem
Träger befindlichen, lichtempfindlichen Umkehr-Schicht.
Träger mit lichtempfindlichen Umkehr-Schichten sind an
sich bekannt. Die bekannten, lichtempfindlichen Massen werden in Form wässriger Lösungen angewendet. Es bedarf
hoher Energiemengen und langer Trocknungszeiten, um das Wasser zu verdampfen und die lichtempfindlichen Massen
auf dem Träger zu trocknen.
Aufgabe der Erfindung war es, eine lichtempfindliche
Masse für Umkehr-Lackschichten vorzuschlagen, die nicht in Wasser gelöst angewendet werden muss.
ORiGINAL INSPECTED
0 9 8 0 8/0703
- - — 2t —
Erfindungsgemäss wird das dadurch erreicht, dass man die
lichtempfindliche Masse, enthaltend einen Filmbildner aus 0-90 Gew.% eines Vinylpyrrolidon-Vinylacetat-Copolymers
und/oder 90-0 Gew.% eines Polyvinylpyrrolidon s und Io - 80 Gew.% eines Aryl-Sulfonamid-Formaldehydharzes,
wenigstens einen Sensibilisator im Gewichtsverhältnis Filmbildner zu Sensibilisator von 1
zu 1 bis 10 zu 1, gelöst in organischem Lösungsmittel,
auf den Träger aufbringt, trocknet und nach der Belichtung mit Wasser oder einer Wasser enthaltenden
Lösung entwickelt.
Vorzugsweise enthält der Filmbildner 30 - 70 Gew.%
eines Vinylpyrrolidon-Vinylacetat-Copolymers und/oder
30 - 70 Gew.% eines Polyvinylpyrrolidons und 30 - 70 Gew.% eines Aryl -Sulfonamid-Formaldehydharzes.
Im Vinylpyrrolidon-Vinylacetat-Copolymer beträgt das
Verhältnis zwischen Vinylpyrrolidon und Vinylacetat zweckmässig 70 zu 30 bis 20 zu 80. Copolymerisate
innerhalb dieses Verhältnisses der Komponenten zueinander weisen günstige Eigenschaften bezüglich der
gewünschten Wasserlöslichkeit und Lichtempfindlichkeit auf.
09808/07-0
- it -
Zweckmässig v/erden der lichtempfindlichen Masse zusätzlich
Farbstoffe und/oder Pigmente beigefügt.
Im weiteren kann der lichtempfindlichen Masse zusätzlich
ein Sekundärstrah]or beigefügt v/erden.
Ale Sensibilisatoren können an sich bekannte Verbindungen
angewendet werden. Zweckmässig vird. in der
lichtempfindlichen Masse als Sensibilisator ein Gerbdiazo angewendet.
Vorzugsweise ist das Gerbdiazo aus der Gruppe der Diphenylamindiazoformaldehyd-Kondensate
in einer wasserunlöslichen Form. Die Wasserunlöslichkeit kann durch -BF4-, -Molybdat-, Ferricyanat- oder Wolframatgruppen,
vorzugsweise durch eine -BF.-Gruppe, erreicht werden.
Als Sensibilisatoren können auch UV-härtende, kurzölige Alkydharze, die einen Photoinitiator für säurehaltige
Lacke enthalten, der bei Belichtung mit UV-Strahlen Chlorwasserstoff oder Sulfonsäure wirksam
werden lässt, angewendet werden. Derartige Produkte sind z.B. bekannt unter dem Handelsnamen Alkydal der
Firma Bayer.
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Weitere sensibilisierende Verbindungen sind 4,4'-Diazidostilben,
4,4'-Diazidostilben-2,2'-Disulfosäure, 4,4'-Diazidostilben-3,3'-Disulfosäuren,
Phenyldiazoverbindungen, bekannt aus der DOS 2,203,389. 1,3-Diphenyltriazenverbindungen,
bekannt aus dem englischen Patent 1,325,974.
£i\xs~ Erhöhung des Kontrastes der entwickelten Kopie, sowie
um die Lichtempfindlichkeit der Scnicht zu steigern, können der lichtempfindlichen Masse an sich gebräuchliche
Farbstoffe und/oder Pigmente beigemischt werden, die auch als optisches Filter funktionieren. Beispiele
dafür sind Methylviolett, ausbleichbares Methylenblau, Viktoriablau, Nilblau, Brillantgrün, Smaragdgrün oder
Heliogenblau-Pigmentpaste. Geeignet sind auch anorganische Stoffe mit deutlicher Fluorescenz. Mit Erfolg
können komplexierte Salzlösungen in Dimethylsulfoxid von Uranverbindungen und weiter von Erbium, Didym und
Lanthanverbindungen, die UV-Strahlen von 230 - 280 nm absorbieren und längerwelliges, immer noch unsichtbares
Licht von 260 - 420 nm zurückstrahlen, verwendet werden. Diese Wellenlängen liegen gerade im Bereich der maximalen
Diazoempfindlichkeit. Fluoreszierende organische Stoffe, vor allem Benzolderivate, z.B. Anthracen, eignen
sich ebenfalls.
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Als Farbstoffe für die Erhöhung des Kontrastes der Kopie können auch photochrome Farbstoffe verwendet werden, wie
z.B. orangefarbenes Triphenylfulgid, das bei UV-Belichtung
in intensives Blau umschlägt. Bei Rotbeiich·:-ng
wechselt die Farbe wieder auf orange. Geeignet sind an"'"
farblose Spirane, die bei UV-Belichtung durch Isomerisierung in sehr fi^ies Blau übergehen und bei Tageslicht
wieder farblos werden. Weiter können öuf diese Wei?« derivate
von Acetaniliden, Aldehydhydrazone, Fulgide als Derivate des 2,3-Dimethylbernsteinsäureanhydrids, Thioindigo,
Antrachinonderivctte usw. benutzt werden. Auch
für transparente Kopien, z.B. Montagefolien, können die erfindungsgemässen,lichtempfindlichen Massen mit Erfolg
verwendet werden, indem man noch fluorescierendes Rubren zur Deckungserhöhung verwendet.
Die erfindungsgemässe, lichtempfindliche Masse kann einen
Sekundärstrahler enthalten, der den unerwünschten Schnitt kanteneffekt bei Druckplatten, insbesondere bei der Anwendung
der Masse anf einem Träger, verhindert. Geeignete
organische Sekundär st rahler sind z.B. Acridinorange, Br il
lantgrün, Brillantsulvoflavin» Fluoresceinderivate» Geranin,
Thioflavin S, Thiazogelbj, Rhodamin,, Lumogen-Typen
u.a.. Weiter sind gut brauchbar: Eosin, Silbereosin, Erytrosin, Bengalrosa. Ferner eignet sich 4,4 '-Diaruino-
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stilben-2,2'-disulfonsäure und Derivate des Cumarins, Dihydrochinolinons,
1,3-Diarylpyrazolins, Naphthälsäureimids
und über CH=CH-Bindungen verknüpfte Benzoxazol-, Benzisoxazol- und Benzinidazolsysterne. Dihydroxynaphthaldazin
und Dihydroxybenza.1<~ci:<;.iii können auch angewendet
werden.
Ausserordentlich wirksam sind die anorganischen Leuchtstoffe,
die von radioaktiven Zusätzen frei sind, bekannt als Lenard-Phosphore und andere Phosphore, wie Sulfid-,
Selenid-, Germanat-, Wolframat-, Borat-, Vanadat-, Aluminat-
und Halophosphat-Phosphore. Ferner sind alkoholische
Chininlösungen oder Chininlactatlösungen oder auch Zinksalicylat verwendbar.
Der Farbstoff und/oder das Pigment kann in Mengen von
0,1 bis 2 Gewichtsprozent, bezogen auf die licht empfi-ndliche
Masse, angewendet werden.
Der Sekundärstrahler kann in Mengen von 0,1 bis 6 Gewichtsprozent,
bezogen auf die lichtempfindliche Masse, angewendet werden.
Die Anwendung der lichtempfindlichen Masse kann in Form einer auf einem Träger befindlichen, lichtempfindlichen
Schicht, vorzugsweise in Form von Druckplatten, erfolgen.
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Die lichtempfindliche Masse wird in den in der Lackchemie
gebräuchlichen organischen Lösungsmitteln gelöst. Die Wahl der Lösungsmittel ist nicht kritisch,
und. es können beispielsweise Alkohole, Glykoläther,
Ketone, Aether, Ester, Dimethyl rorinamid, Dimethylsulfoxid
usw. oder Gemische davon angewendet werden. Die gelöste, lichtempfindliche Masse kann auf bekannte
Weise, wie Aufstreichen, Taichen, Aufwalzen, Aufbürsten
oder Spritzen, durch Zentrifugieren oder auf elektrostatischem Wege, auf einen Träger, beispielsweise Aluminium,
mechanisch, chemisch oder elektrolytisch gekörnt und/oder oxidiert, Zink, phosphatiertes Zink,
Kupfer, Eisen, Kupfer und/oder Messing, z.B. oxalatiert, Mehrmetallplatten mit Cu-, Cr- oder Ni-Oberfläche, Magnesium,
hydrophilisierte Kunststoff-Druckplatten, Montagefolien oder Kunststoff-Metalldruckplatten, aufgebracht
werden.
Die auf den Träger aufgebrachte, lichtempfindliche Masse
trocknet durch die Anwendung organischer Lösungsmittel sehr schnell bei wenig Energieaufwand. Durch die kurze
Trocknungszeit ist auch der Staubanflug minimal. Wechselnde Temperaturen und Luftfeuchtigkeit und sich dadurch
bildendes Kondenswasser führt nicht mehr zu Schichtbeschädigung.
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Die erfindungsgemässe, lichtempfindliche Masse eignet
sich besonders für Umkehr-Kopierschichten. Bei Belichtung unter einer Vorlage werden die belichteten Stellen
durch Gerbung quervernetzt, wodurch die Löslichkeit in Wasser, aber auch in vielen organischen Lösungsmitteln,
verdünnten Säuren oder Salzlösungen abnimmt oder verloren geht.
Die unbelichteten Partien behalten die Löslichkeit und beim Entwickeln werden die unvernetzten Schichtteile
mit Wasser abgelöst.
Bevorzugt wird die lichtempfindliche Masse mit Wasser entwickelt. Es ist aber auch möglich, Alkohol-Wasser-Gemische
oder Wasser-Alkohol-Säure-Gemische anzuwenden.
Derart behandelte Druckplatten können entweder lackiert oder additiv verkupfert werden, wobei die lichtgehärtete
Schicht mit Wasser und Bürste wieder entfernt werden kann. Im Falle von Mehrmetallplatten, bei denen Cr- oder Ni-Schichten
zum Kupfer durchgeätzt werden sollen, verträgt die Schicht alle ZnCl -armen oder -freien, sogenannten ·
biologischen Aetzen oder elektrolytisches Wegätzen in Chromsäure-Elektrolyt mit Bleielektrode. Cu-Al-Bimetallplatten
können chemisch oder auch elektrochemisch verarbeitet werden.
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Nach dem Entwickeln bekommt man eine negative differenzierte
Schablone, bei der dann wie schon beschrieben, durch Lackieren oder Verkupfern oder Durchätzen die
Druckelemente fixiert werden. Nach dieser Fixierung ist die ScrMäbione nicht mehr nötig oder sogar im"Druck störend
und wird mit Wasser und durch leichtes Abbürsten
entfernt. Die blossgelegten nirhtdruckenr^n Flächen werden
wie üblich hydrophilisierend nachpräpariert, die Platte gummiert und getrocknet und für den Druck fertiggemacht.
Mit den erfindungsgemässen, lichtempfindlichen Massen
können Druck- und, Aetzplatten oder -zylinder und transparente Montagefolien hergestellt werden, geeignet für
Druckformen für Offsetdruck, Buchdruck, autotypischen Tiefdruck und Siebdruck, sowie in der elektronischen
Industrie zur Herstellung von gedruckten und. integrierten Schaltungen, Transistoren usw. und für die Herstellung
von Schildern.
50 g Aryl-Sulfonamid-Formaldehydharz und
100 g Polyvinylpyrrolidon gelöst in 1000 g Aethanol werden mit
150 g UV-härtendem kurzöligem Alkydharz 60 % in Iso-
150 g UV-härtendem kurzöligem Alkydharz 60 % in Iso-
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butanol/Xylol und
1000 g Isobutanol/Xylol 9 ; 1 sowie
1000 g Isobutanol/Xylol 9 ; 1 sowie
6 g Triphenylfulgid-als Sekundärstrahler und gleichzeitig
Farbstoff homogen vermischt.
Die Masse wird auf eine Kupfer-aluminiam-Bimetallplatte
nach üblichem Verfahren in Mengen von 2 bis 4 g/m aufgetragen und 3. MJmite bei ICO C getrocknet. Die Platte
kann gelagert werden und nach beliebig langer Zeit unter UV-Licht, beispielsweise unter einem Negativ, belichtet
und anschliessend unter einem Wasserstrahl und mit einem Tampon entwickelt werden. Nach dem Entwickeln kann, ohne
vorher getrocknet zu werden, sofort mit einer Fe-haltigen Aetze Kupfer von den nichtdruckenden Stellen weggeätzt
werden. Es kann auch im Elfers-Verfahren oder in einer Küvette elektrolytisch entkupfert werden. Anschliessend
wird mit Wasser entschichtet und die nichtdruckende Oberfläche hydrophilisiert.
200 g Vinylpyrrolidon-Vinylacetat-Copolymer 50 % in Aethanol,
100 g Aryl-Sulfonamid-Formaldehydharz und
2000 g Aethanol werden mit
30 g Diazo-Formaldehydkondensat BF4 und
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300 g Dimethylformamid,
1 g Chinin in lOO ml Aethanol als Sekundärstrahler und
3 g Viktoriablau als Farbstoff gemischt.
Auf bekannte Weise wird diese lichtempfindliche Masse
auf einer Chrom-Kupfer-Mehrmetallplatte in Mengen von 1 bis 3 g/m aufgetragen und bei 100 C getrocVr^t. Di^
lagerfähige Platte wird dann unter einer Positivvorlage
unter UV-Licht belichtet und nachher mit Wasserstrahl und Tampon entwickelt. Für Korrekturen und zum Ausflecken
wird zwischengetrocknet und dann kann mit den üblichen Chromätzen die Chromschicht bis auf das Kupfer durchgeätzt
werden. Nach dem Aetzen kann sofort nur mit Wasser und Bürste entschichtet werden. Wie im Beispiel 1 ist
auch hier keine Nachhärten der Schicht vor dem Aetzen nötig.
200 g Vinylpyrrolidon-Vinylacetat-Copolymer 100 g Aryl-Sulfonamid-Formaldehydharz
100 g Polyvinylpyrrolidon und
100 g l/S-Di-p-Tolyl-S-methyltriazen, als Sensibilisator
werden in
500 g Dimethylformamid
1500 g Methylcellosolveacetat
500 g Dimethylformamid
1500 g Methylcellosolveacetat
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1500 g Aethanol gelöst, unter Zugabe von 4 g Methylviolett als Farbstoff und
1 g DMSO komplexierten Uranylnitrat als Sekundärstrahler.
Die lichtempfindliche Masse wird auf anodisch oxidiertes
Aluminium in Mengeu von 2 g/m aufgetragen und getrocknet,
Nach einer Belichtung unter einem Diapusiriv wird mit
Wasser und Tampon entwickelt, zum Ausflecken und für Korrekturen zwischengetrockent und anschliessend mit bekannten
Druckbildlacken lackiert und nach dem Lacktrocknen mit Schutzfarbe eingerieben und wieder ohne Hilfsmittel
nur mit Wasser und Bürste entschichtet.
100 g Aryl-Sulfonamid-Formaldehydharz
200 g Vinylpyrrolidon-Vinylacetat-Copolymer 50 g Polyvinylpyrrolidon
50 g UV-härtendes kurzöliges Alkydharz 70 % in Isopropanol/Xylol
50 g UV-härtendes kurzöliges Alkydharz 70 % in Isopropanol/Xylol
3000 g Isopropanol/Xylol 8 :: 2
5 g Rhodamin und
2 g Silbereosin werden mit
5 g Rhodamin und
2 g Silbereosin werden mit
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100 g 2,6-Dibromchinon-(l,4)~diazid-(4), gelöst in 500 g Dimethylformamid und
500 g Methylcellosolveacetat
500 g Methylcellosolveacetat
zu einer homogenen, lichtempfindlichen Masse gemischt und auf eine anodisch oxidierte Aluminiumplatte in
Mengen von 2 g/m aiifgretjc&gen und getrocknet". Beliebig
lange nach der Lagerung wird unter einem Diapositiv belichtet, mit Wasser und Tampon entwickelt und ohne notwendige
Korrekturen und Zwischentrocknung additiv elektrolytisch mit Tampon verkupfert.
Es ist ohne weiteres möglich, die Platte in der Küvette
zu verkupfern, reduktiv und/oder katalytisch zu vernickeln, wobei die Nickelschicht für Fettsäureauf nähme
wie Kupfer aktiviert v/erden kann.
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Claims (1)
- Patentansprüche1. Verfahren zur Herstellung einer lichtempfindlichen Masse, insbesondere in Form einer auf einem Träger befindlichen-, lichtempfindlichen Umkehr-Schicht, dadurch gekennzeichnet, dass man die lichtempfindliche Masse, enthaltend einen FiIm-709808/0703bildner aus O bis 90 Gew.% eines Vinylpyrrolidon-Vinylacetat-Copolymers und/oder 90 bis 0 Gew.% eines PoIyvinylpyrrolidons und 10 bis 80 Gew.% eines Aryl-Sulfonamid-Formaldehydharzes, wenigstens einen Sensibilisator im Gewichtsverhältnis FilmbildJie» zu Sensibilisator von 1 zu 1 bis 10 zu 1.. gelöst in organischem Lösungsmittel, auf den Träger aufbringt, trocknet und nach der Belichtung mit wasser oder einsr Wasser enthaltenden Lösung entwickelt.2· Verfahren gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die lichtempfindliche Masse 30 bis 70 Gew.% eines Vinylpyrrolidon-Vinylacetat-Copolymers und/oder 30 bis 70 Gew.% eines Polyvinylpyrrolidone und 30 bis 70 Gew.% eines Aryl-Sulfonamid-Formaldehydharzes enthält.3. Verfahren gemäss Patentanspruch I - 2 ,dadurch gekennzeichnet, dass als Sensibilisator ein Gerbdiazo angewendet wird.4. Verfahren gemäss Patentanspruch I ~ 3 »dadurch gekennzeichnet, dass als Gerbdiazo70 9808/0 70 3ein Diphenylamindiazoformaldehyd-Kondensat in wasserunlöslicher Form angewendet wird.5· Verfahren gemäss Patentanspruch 1-2, dadurch gekennzeichnet, dass als Sensibilisator UV-härtende kurzölige Alkydharze, die einen Photoinitiator für säurehaltige Lacke enthalten, der fofex Belichtung mic UV-Strahlen Chlorwasserstoff oder SuIfonsäure wirksam werden lässt, angewendet werden.6. Verfahren gemäss Patentanspruch 1-5,dadurch gekennzeichnet, dass laan zur lichtempfindlichen Masse zusätzlich Farbstoffe und/oder Pigmente zufügt.7. Verfahren gemäss Patentanspruch I - 6,dadurch gekennzeichnet, dass man zur lichtempfindlichen Masse zusätzlich einen Sekundärstrahler zufügt.8. Verfahren gemäss Patentanspruch I - 7»dadurch gekennzeichnet, dass man zur lichtempfindlichen Masse Farbstoffe und/oder Pigmente in Mengen von 0,1 bis 2 Gewichtsprozenten, bezogen auf die lichtempfindliche Masse, zufügt.7 09808/07039· Verfahren gemäss Patentanspruch 1-8,dadurch gekennzeichnet, dass man zur lichtempfindlichen Masse Sekundärstrahler in Mengen von 0,1 bis 6 Gewichtspröaentfen, bezogen auf die lichtempfindliche Masse, zufügt.10.Lichtempfindliche Masse, insbesondere in Form einer auf einem Träger befindlichen, lichtempfindlichen Umkehr-Schicht, dadurch gekennzeichnet, dass die lichtempfindliche Masse einen Filmbildner aus 0 bis 90 Gew.% eines Vinylpyrrolidon-Vinylacetat-Copolymers und/oder 90 bis 0 Gew.% eines Polyvinylpyrrolidons und 10 bis 80 Gew.% eines Aryl-Sulfonamid-Formaldehydharzes und wenigstens einen Sensibilisator im Gewichtsverhältnis Filmbildner zu Sensibilisator von 1 zu 1 bis 10 zu 1 enthält.Lichtempfindliche Masse nach Patentanspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass diese 30 bis 70 Gew.% eines Viny!pyrrolidon-Vinylacetat-Copolymers und/oder709808/070330 bis 70 Gew.JO eiiies Polyvinylpyrrolidons und 30 bis 70 Gew.% eines Aryl-Sulfonamid-Formaldehydharzes enthält._12. Lichtempfindliche Masse nacn Patentanspruch 10 - 11,dadurch gekennzeichnet, dass diese als Sensibilisator ein 6c*t>diazo enthält.^13. Lichtempfindliche Masse nach Patentanspruch 10-12,dadurch gekennzeichnet,dass diese als Gerbdiazo ein Diphenylaminöiojoform aid ehyd-.kondensat in wasserunlöslicher Form enthält.,14. Lichtempfindliche Masse nach Patentanspruch 10-11,dadurch gekennzeichnet, dass alsSensibilisator UV-härtende kurzölige Alkydharze, die einen Photoinitiator für säurehaltige Lacke enthalten, der bei Belichtung mit UV-Strahlen Chlorwasserstoff oder Sulfonsäure wirksam werden lässt, angewendet werden..15. Lichtempfindliche Masse gemäss Patentanspruch 10-14, .dadurch gekennzeichnet, dass diese zusätzlich Farbstoffe und/oder Pigmente enthält.7 09808/0703χο_16. Lichtempfindliche Masse gemäss Patentanspruch' 10-15». dadurch gekennzeichnet, dass diese zusätzlich einen Sekundärstrahler enthält..17· Lichtempfindliche Masse gemäss Patentanspruch 10-16,dadurch gekennzeichnet, dassdiese Farbstoffe une?/oder Pigmente in Mengen von 0,1 bis 2 Gewichtsprozent, bezogen auf die lichtempfindliche Masse, enthält.18. Lichtempfindliche Masse gemäss Patentanspruch- 10-17*dadurch gekennzeichnet, dassdiese Sekundärstrahler in Mengen von 0,1 bis 6 Gewichtsprozent, bezogen auf die lichtempfindliche Masse, enthält.709808/0703
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