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DE2551056A1 - Buerstenhalterung fuer elektromotoren oder generatoren - Google Patents

Buerstenhalterung fuer elektromotoren oder generatoren

Info

Publication number
DE2551056A1
DE2551056A1 DE19752551056 DE2551056A DE2551056A1 DE 2551056 A1 DE2551056 A1 DE 2551056A1 DE 19752551056 DE19752551056 DE 19752551056 DE 2551056 A DE2551056 A DE 2551056A DE 2551056 A1 DE2551056 A1 DE 2551056A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
brush
brush holder
spring
holder
limiting device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19752551056
Other languages
English (en)
Inventor
Jun Christian Raymond Carlson
Michael John Hillyer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SPX Technologies Inc
Original Assignee
General Signal Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by General Signal Corp filed Critical General Signal Corp
Publication of DE2551056A1 publication Critical patent/DE2551056A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R39/00Rotary current collectors, distributors or interrupters
    • H01R39/02Details for dynamo electric machines
    • H01R39/38Brush holders
    • H01R39/40Brush holders enabling brush movement within holder during current collection

Landscapes

  • Motor Or Generator Current Collectors (AREA)

Description

TER MEER - MÜLLER - STEINMEISTER D-8000 München 22 D-48OO Bielefeld Triftstraße 4 Siekerwall 7
GENERAL SIGNAL CORPORATION 28o Park Avenue, New York New York, USA
Bürstenhalterung für Elektromotoren oder Generatoren
Die Erfindung betrifft eine Bürstenhalterung, wie sie in kleinen Elektromotoren oder Generatoren verwendet wird. Die Bürstenhalterung umfaßt einen Bürstenhalter, eine Bürste und eine Bürstenfeder, die die Bürste in Richtung aus dem offenen Ende des Bürstenhalters hinaus vorspannt. Wenn die Anordnung vervollständigt ist, hält die Bürstenfeder die Bürste in Anlage gegen einen Kollektor.
Es sind zählreiche Typen von Bürstenhalterungen für unterschiedliche, spezielle Anwendungsfälle konstruiert worden. Einige Konstruktionen sind vor allem unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten entwickelt worden, andere dagegen unter dem Gesichtspunkt einer
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einfachen Montage. Andere Konstruktionsziele sind unter anderem die Aufrechterhaltung eines angemessenen Kontaktdruckes zwischen der Bürste und dem Kollektor, Einrichtungen, die anzeigen, daß eine Bürste ausgewechselt werden sollte, Verbesserungen der elektrischen Leitung von der Bürste zu einem anderen Punkt und weitere Konstruktionskriterien.
Es ist allgemein wünschenswert, eine Einrichtung vorzusehen, die einen vollständigen Verschleiß ddr Bürste verhindert und insbesondere ausschließt, daß die Bürstenfeder, die die Bürste in Richtung des Kollektors drückt, in Berührung mit dem Kollektor kommt. In der Vergangenheit war es üblich, dieses Konstruktionsziel dadurch zu erfüllen, daß eine Bürstenkabelverbindung zwischen der Bürste und einem geeigneten Bezugspunkt verwendet wurde. Das heißt, ein Bürstenkabel aus einem flexiblen, litzenförmigen Draht, wurde mit dem inneren Ende der Bürste verbunden, und das andere Ende des Bürstenkabels wurde an der Innenseite des Bürstenhalters befestigt, wobei die Länge des Bürstenkabels zwischen seinen beiden Enden so bemessen war, daß die Vorwärtsbewegung der Bürste begrenzt wurde. Auf diese Weise konnte weder die Bürstenfeder noch das Bürstenkabel mit dem Kollektor in Berührung kommen.
Die Erfindung ist insbesondere gerichtet auf eine Bürstenhalterung, wie sie in kleinen Elektromotoren verwendet wird und mit einem sich drehenden Kollektor zusammenarbeitet. Die Konstruktion ist speziell darauf ausgerichtet, die Möglichkeit auszuschließen, daß die Bürstenfeder, die die Bürste in Richtung des Kollektors drückt, in Berührung mit dem Kollektor kommt.
Die erfindungsgemäße Bürstenhalterung für Elektromotoren oder Generatoren ist gekennzeichnet durch einen Bürstenhalter, der an einem Ende offen ist und am anderen Ende einen Verschluß aufweist, eine Bürste, die in dem Bürstenhalter angeordnet und in diesem in Längsrichtung hin- und herbeweglich geführt iat und sich durch das offene Ende erstreckt, eine Bürstenfeder in dem Bürstenhalter zwischen dessen verschlossenem Ende und der Bürste,
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welche Bürstenfeder die Bürste in Richtung des offenen Endes drückt/ und eine Begrenzungseinrichtung zur Begrenzung der Längsausdehnung der Bürstenfeder in Richtung des offenen Endes des Bürstenhalters ohne Beeinträchtigung der Längsverschiebung der Bürste.
Die Bürstenfeder wird daher in dem Bürstenhalter durch dem Bürstenhalter zugeordnete Einrichtungen zur Begrenzung der maximalen Vorwärtsausdehnung der Bürstenfeder festgehalten. Die Einrichtungen zur Begrenzung der Längsausdehnung der Bürstenfeder können eine umgebogene Zunge des Bürstenhalters umfassen, so daß die vordere! Windungen der Bürstenfeder durch die Zunge erfaßt und in der weiteren Vorwärtsbewegung festgehalten werden. Bei diesem Aufbau muß der Bürstenhalter einen Querschnitt aufweisen, der größer als der Querschnitt der Bürste ist, so daß die Begrenzungseinrichtung nicht die Hin- und Herbewegung der Bürste behindert. Bei einigen Ausführungsformen kann die Bürste eine spezielle Form oder eine Keilnut aufweisen, die ihre längsgerichtete Hin- und Herbewegung an der Begrenzungseinrichtung vorbei gestattet.
Bei einer anderen Ausführungsform kann der Bürstenhalter einen Schlitz aufweisen, durch den sich ein Glied erstreckt, das zwischen der Bürstenfeder und der Bürste liegt. Alternativ können eine oder mehrere Windungen der Bürstenfedern ein Ohr aufweisen, das durch den Schlitz in dem Bürstenhalter hindurchragt.
GewünschtenfalIs können Einrichtungen vorgesehen sein, die einen Teil der Bürstenfeder an einem Ende der Bürste befestigen.
Im folgenden werden bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert.
Fig. 1A iit eine perspektivische Teildarstellung einer Aueführungsforra der Kombination aus Bürste und Bürstenhalter gem. der Erfindung;
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Fig. 1B ist eine Vorderansicht gem. Fig. 1A;
Fig. 1C ist ein Schnitt entlang der Linie 1C-1C in Fig. 1B;
Fig. 2A ist eine perspektivische Teildarstellung einer anderen Ausführungsform des Bürstenhalters; j
Fig. 2B veranschaulicht eine Bürstenfeder zur Verwendung im Zusammenhang mit dem Bürstenhalter der Fig. 2A;
^ 3A~ ist eine perspektivische Teildarstellung einer anderen Ausführungsform des Bürstenhalters;
Fig. 3B ist eine perspektivische Darstellung einer Bürste, die im Zusammenhang mit dem Bürstenhalter der Fig. 3A verwendet werden kann;
Fig. 4 ist ein Querschnitt durch eine andere Ausführungsform der Erfindung und zeigt die an der Bürste befestigte Bürstenfeder;
Fig. 5A ist eine perspektivische Teildarstellung zur Veranechaulichung eines ebenen Elements, das zwischen Bürste und Bürstenfeder angeordet ; werden kann;
Fig. 5 veranschaulicht eine andere. Ausführungsform des ebenen Elements, das zwischen der Bürstenfeder und der Bürste zusammen mit dem Bürstenhalter gem. Fig. 2A verwendet werden kann;
Fig. 6 ist eine perspektivische Exploxionsdarstellung zur Veranschaulichung des Zusammenwirkens zwischen einer Bürste und dem zugeordneten, sich drehenden Anker.
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Der erfindungsgemäße Bürstenhalter kann eine sehr unterschiedliche Form aufweisen und an sehr unterschiedliche Bürsten angepaßt sein. Für die vorliegende Beschreibung soll überwiegend davon ausgegangen werden, daß es sich um Bürsten mit im wesentlichen rechtwinkligem Querschnitt handelt. Es sei jedoch darauf hingewiesen, daß der erfindungsgemäße Bürstenhalter an eine
Verwendung im Zusammenhang mit Bürsten mit rundem, quadratischem, hexogonalem oder anderem Querschnitt und auch mit rechtwinkligem Querschnitt angepaßt werden kann.
Kleine Motoren und/oder Generatoren umfassen üblicherweise ein sich drehendes Teil, das normalerweise als Rotor oder Anker bezeichnet wird, und es ist notwendig. Strom den Wicklungen auf dem Anker zuzuführen und von diesen abzunehmen. Im Normalfalle wird der Strom auf das und von dem sich drehenden Teil von bzw. zu einer feststehenden Klemme mit Hilfe *nes Kollektors auf dem Anker und einer festehenden Bürste übertragen. Die Verwendung von Bürsten zur übertragung von Strom auf einen und von einem sich drehenden Anker, der einen Kollektor trägt, ist bekannt und verbreitet und dem Fachmann auf dem Gebiet der Motoren und Generatoren geläufig, üblicherweise bestehen die Bürsten aus einer Kohlenstoffzusammensetzung, die sich zur übertragung von Strom als geeignet erwiesen hat. Die spezielle Größe und der Querschnitt einer Bürste hängt ab von einer großen Anzahl von Faktoren, zu denen u.a. der Durchmesser des Kollektors, der Abstand zwischen den Segmenten des Kollektors, der maximal zu übertragende Strom, die gewünschte Lebensdauer des Systems und u.U. die Temperatur, Feuchtigkeit und Atmosphäre gehören, unter denen das System verwendet werden kann. Diese Faktoren sollen im vorliegenden Zusammenhang nicht berücksichtigt werden und insoweit außer Acht gelassen werden, als die Erfindung allgemein für jede beliebige Kombination von Kohlestoffbürsten und Kollektoren geeignet ist.
Fig. 6 zeigt einen Läufer oder Rotor 651, der in einem nicht gezeigten Motorgehäuse abgestützt wird und einen Kollektor 652 umfaßt. In Explosionsdarstellung ist ein Paar Kohlebürsten 653A und 653B, Bürstenfedern 654A und 654B und Bürstenhalter 655A und 655B gezeigt. Der Rotor 651 dreht sich mit seiner Welle
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656, und die Kohlebürsten 653A und 653B, die in der Explosionsdarstellung gezeigt sind, befinden sich in Berührung mit dem Kollektor 652 in einer festgelegten Position, da sie durch die Bürstenhalter. 655A und 655B umfaßt werden, die ihrerseits an dem nicht gezeigten Motorgehäuse befestigt sind. Die Bürstenfedern 654A und 654B dienen dazu, die zugehörigen Kohlebürsten 653A und 653B gegen den Kollektor 652 zu drücken. Geeignete, nicht gezeigte elektrische Verbindungsleitungen leiten elektrischen Strom zu den und von dem Kohlebürsten 653A und 653B. Die Bürsten und Bürstenhalter, die im Zusammenhang mit den anderen Figuren beschrieben werden, liegen in Bezug auf einen Rotor im wesentlichen in der in Fig.6 dargestellten Weise.
Nunmehr soll genauer auf die verschiedenen Ausführungsformen der Erfindung im Zusammenhang mit den übrigen Figuren eingegangen werden. Zur Erleichterung des Verständnisses der Erfindung und der Äquivalenz der Teile in den verschiedenen Figuren ist jedes Element mit einer dreiteiligen Bezugsziffer versehen, bei der die erste Ziffer der Nummer der Fig. entspricht, in der das Element dargestellt ist und die beiden übrigen Ziffern das jeweilige Element genauer kennzeichnen. Elemente in den verschiedenen Figuren, die einander äquivalent sind, weisen Bezugsziffern auf, bei denen die letzten beiden Ziffern übereinstimmen.
In F ig.1A, 1B und 1C ist eine Ausführungsform der Erfindung gezeigt. Fig.1A ist eine perspektivische Teildarstellung, Fig.1B eine Vorderansicht und Fig. IC eine Schnittdarstellung.
Der Bürstenhalter 1o1 hält eine rechtwinklige Bürste 1o2 und nimmt eine Bürstenfeder 1o3 auf, die zylindrisch ist und einen Durchmesser aufweist, der größer als die Breite der Bürste 1o2 ist. Der Bürstenhalter 1o1 ist dargestellt mit einem Querschnitt, der dem Umfang eines übereinandergelegten Rechteckes und Kreises entspricht. Das heißt, der Bürstenhalter 1o1 ist so gestaltet, daß er die Bürste 1o2 aufnimmt und bei einer hin- und hergehenden Bewegung in Längsrichtung abstützt und zugleich ein Gehäuse darstellt für die Bürstenfeder 1o3 innerhalb des Bürstenhalters Ιοί· Der Bürstenhalter 1o1
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weist einen Schlitz 1o4 auf und eine nach innen gebogene Zunge 1o5. Wie am besten aus Fig.1B und 1C hervorgeht, ist die Länge der Zunge 1o5 derart bemessen, daß sie die Bürste 1o2 nicht beruht und deren hin- und hergehende Längsbewegung nicht behindert. Die Zunge 1o5 kann jedoch eine Windung der Bürstenfeder 1o3 erfassen und verhindern, daß die Bürstenfeder1o3 sich über diese Zunge hinaus ausdehnt und zu der Vorderseite 1o6 des Bürstenhalters 1o1 bewegt. Genauer gesagt, kann sich nur ein begrenzter Bereich der Bürstenfeder 1o3 in eine Position vor der Zunge 1o5 bewegen. Die Bürstenfeder 1o3 kann eine Anzahl von Windungen mit einem Durchmesser aufweisen, der den kreisförmigen Bereich des Bürstenhalters 1o1 nahezu airfüllt. Zusätzlich kann die Bürstenfeder 1o3 wenige Windungen mit geringerem Durchmesser aufweisen, die über die Zunge 1o5 nach vorne herausragen könne. Die Windungen 1o7 der Bürstenfeder 1o3 mit geringerem Durchmesser können so gestaltet sein, daß sie in ein Loch 1o8 in der Bürste 1o2 eingreifen und somit einen verbesserten elektrischen Kontakt zwischen der Bürste 1o2 und der Bürstenfeder 1o3 herstellen und diese Teile als Unteranordnung zusammenhalten.
Die Anordnung aus Bürstenhalter 1o1-, Bürste 1o2 und Bürstenfeder 103 kann durch eine Bürstenhalterkappe 1o9 zusammengehalten werden, die das rückwärtige Ende des Bürstenhalters 1o1 ver-
- schließt.
Di· in Fig. IA, 1B und 1C gezeigt· Anordnung kann im Zusammenhang mit dem Rotor 651 der Fig. 6 verwendet werden. Die Bürste 1o2 wird in diesem Falle der Kohlbürste 653A der Fig.6 entsprechen, die Bürstenfeder 1o3 der Bürstenfeder 654A in Fig.6 und der Bürstenhalter 1o1 dem Bürstenhalter 655A in Fig. 6.
Bei einem neuen Motor weist die Bürste 1o2 eine beträchtliche Länge auf, und die Bürstenfeder 1o3 ist in dem Bürstenhalter 1o1 zusammengedrückt, wenn die Anordnung vervollständigt ist lind die Bürste 1o2 den Kollektor 652 berührt. Beim Gebrauch des Motors verschleißt die Bürste 1o2, und die Bürstenfeder
- 1o3 drückt die Bürste 1o2 in Richtung des Kollektors 652, so daß ein elektrischer Kontakt aufrechterhalten bleibt.
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Nach einem beträchtlichen Verschleiß und entsprechender Verringerung der Länge der Bürste 1o2 kommt eine der Windungen der Bürstenfeder 1o3 in Berührung mit der Zunge 1o5, so daß eine weitere Bewegung der Bürste in Richtung des Kollektors 652 verhindert wird. Wenn die Zunge 1o5 fehlen würde, würde die Bürste 1o2 weiter verschleißen, bis u.U. eine der vorderen Windungen der Bürstenfeder. 1o3, etwa die Windung 1o7, in direkte Berührung mit dem Kollektor 652 kommen würde und eine mechanische Beschädigung und/oder die Mögichkeit eines elektrischen Kurzschlusses hervorrufen könnte.
Der Schlitz 1o4 und die Zunge 1o5 sind auf einer Seite des Bürstenhalters 1o1 gezeigt. Gewünschtenfalls kann ein ähnlicher Schlitz und eine ähnliche Zunge auf der anderen Seite des Bürstenhalters 1o1 vorgesehen sein. Wie weiterhin im Zusammenhang mit anderen Figuren erörtert werden wird, muß die Bürstenfeder 1o3 nicht notwendigerweise die Windungen 1o7 mit verringertem Durchmesser aufweisen, wenn die dadurch erzielbaren Effekte nicht erforderlich sind.
In Fig.2A und 2B ist eine alternative Ausführungsform der Erfindung gezeigt. Fig.2A zeigt einen Bürstenhalter 2o1, der zur Aufnahme einer nicht gezeigten Bürste vorgesehen ist. Der Bürstenhalter 2o1 weist einen Schlitz 2o4 auf seinen beiden gegenüberliegenden Seiten auf, Die Schlitze 2o4 erstrekken sich nicht bis zur Vorderseite 2o6 des Bürstenhalters 2a1.
Fig. 2B veranschaulicht eine Bürstenfeder 2o3,die im Zusammenhang mit dem Bürstenhalter 2o1 verwendet werden kann. Die Bürstenfeder 2o3 kann Windungen 2o7 mit verringertem Durchmesser aufweisen, wenn diese zum Verbinden der Bürstenfeder 2o3 mit einer nicht gezeigten Bürste erforderlich sind. Der Durchmesser der Windungen der Bürstenfeder 2o3 ist so gewählt, daß sie in den Bürstenhalter 2o1 eingepaßt ist und annähernd die inneren Wände des Bürstenhalters. 2o1 tangential berührt. Die vordere Windung der Bürstenfeder 2o3 weist entsprechend der Darstellung Ohren 21o auf, die so geformt sind, daß sie durch die Schlitze 2o4 herausragen. Folglich verhindern die Ohren 21o, daß die zugehörige Windung der Bürstenfeder 2o3 innerhalb des Bürstenhalters 2o1 über das vordere Ende 2o5
des Schlitzes 2o4 hinaus nach vorne bewegt wird. Demzufolge wirken die Ohren 21o mit den vorderen Enden2o5 des Schlitzes 2o4 zusammen und üben im wesentlichen dieselbe Funktion aus, wie die Zunge 1o5, um die Vorwärtsbewegung der Bürstenfeder 2o3 zu begrenzen.
Das rückwärtige Ende des Bürstenhalters 2o1 ist durch eine geeignete Einrichtung verschlossen. Wenn es den Umständen nach wünschenswert oder vorteilhaft ist, ist es möglich, nur ein Ohr 21o und einen einzigen Schlitz 2o4 zu verwenden. Alternativ können Schlitze 2o4 auf zusätzlichen Oberflächen des Bürstenhalters 2o1 verwendet werden und zusätzliche Ohren können gewünschtenfalls vorgesehen sein.
Die Konstruktion gem. Fig.2A und 2B bietet in Kombination mit einer Bürste und nach dem Zusammenbau mit einem Kollektor 652 dieselben Schutz- und Sicherheitsfunktionen, wie sie zuvor in Verbindung mit Fig. 1A, 1B und 1C erörtert wurden.
Fig. 3A und 3B zeigen eine alternative Konstruktion, die verwendet werden kann, wenn es die Umstände zulassen. Fig. 3A veranschaulicht einen Bürstenhalter 3o1 zur Aufnahme einer Bürste 3o2. Der Bürstenhalter weist einen Schlitz 3o4 und Zungen 3o5 auf, die eine Vorwärtsbewegung einer nicht gezeigten, jedoch vorgesehenen Bürstenfeder verhindern. Der Bürstenhalter 3o1 kann einen quadratischen oder rechtwinkligen Querschnitt zur Aufnahme einer Bürste 3o2 für eine hin- und hergehende Längsbewegung aufweisen. Wie in Fig.3B gezeigt ist, muß die Bürste 3o2, die durch den Bürstenhalter 3o1 gehalten wird, Längsnuten 311 aufweisen, die eine hin- und hergehende Längsbewegung der Bürste 3o2 an den Zungen 3o5 vorbei gestatten. Normalerweise erstrecken sich die Längsnuten 311 über die gesamte Länge der Bürste 3o2. Es ist jedoch möglich, die Längsnuten 311 kurz vor dem rückwärtigen Ende der Bürste 3o2 zu beenden, so daß die Bürste nicht über die Zungen 3o5 hinaus bewegt werden kann. Aber auch dann, wenn die Längsnuten 311 über die gesamte Länge der Bürste 3o2 verlaufen, dienen die Zungen 3o5 zum Festhalten der nicht gezeigten Bürstenfeder und verhindern,
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daß sich die Bürstenfeder über die Vorderseite 3o6 des Bürstenhalters 3o1 hinaus erstreckt, so daß dieselben Vorteile und Merkmale erzielt werden, wie sie im Zusammenhang mit den anderen Figuren beschrieben wurden.
Fig. 4 veranschaulicht eine weitere alternative Ausführungsform der Erfindung und zeigt einen Bürstenhalter 4o1, der dargestellt ist mit einem vorderen Bereich 412 mit verringertem Querschnitt, der so bemessen ist, daß er eine Bürste 4o2 im Sinne einer in Längsrichtung hin- und hergehenden Bewegung abstützt. Der rückwärtige Bereich 416 des Bürstenhalters 4o1 umfaßt einen erweiterten Raum, der eine Bürstenfeder 4o3 aufnimmt, die die übliche Funktion des Andrückens der Bürste 4o2 an den Kollektor 652 übernimmt. Da die Bürstenfeder 4o3 im Durchmesser größerals der vordere Bereich des Bürstenhalters 4o1 ist, kann die Bürstenfeder 4o3 nicht so weit nach vorne zu der Vorderseite 4o6 des Bürstenhalters 4o1 austreten, daß sie den Kollektor 652 berührt.
Die Bürstenfeder 4o.3 kann Windungen 4o7 mit verringertem Durchmesser aufweisen, mit deren Hilfe die Bürstenfeder 4o3 und die Bürste 4o2 miteinander gekuppelt werden. Der Bereich 4o5, der den vorderen Bereich 412 des Bürstenhalters 4o1 mit dem rückwärtigen Bereich 416 verbindet, wirkt als eine Zunge zur Begrenzung der Vorwärtsbewegung der Bürstenfeder 4o3.
Aus einer Reihe von konstruktiven Überlegungen kann es unerwünscht sein, eine Zunge, wie etwa die Zunge 1o5 in Fig. 1A, zur Begrenzung der Vorwärtsbewegung der Bürstenfeder zu verwenden. Ein Grund liegt darin, daß zumindest theoretisch die Bürstenfeder 1o3 unter Umständen um ihre Achse gedreht wird und langsam ihren Weg nach vorne über die Zunge -1o5 hinaus findet, indem sich die Bürstenfeder 1o3 an der Zunge 1o5 vorbei schraubt. Um diese Möglichkeit absolut auszuschließen, kann ein scheibenförmiges Element, wie etwa eine Scheibe 513 gem. Fig.5 zwischen die Bürste 5o2 und die Bürstenfeder 5o3 gesetzt werden. Wenn die Teile der Fig. 5A beispielsweise in dem Bürstenhalter 1o1 zusammengefügt werden, ist erkennbar, daß unter keinen Umständen eine Vibration oder Drehung der Bürstenfeder 5o3 dazu
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führen kann, daß sie über die Zunge 1o5 nach vorne hinaustritt, da die Scheibe 513 durch die Zunge 1o5 festgehalten wird. Die Scheibe 513 kann einen beliebigen Querschnitt in Anpassung an den zugehörigen Bürstenhalter, wie etwa den Bürstenhalter 1o1 oder 2o1 aufweisen.
Wenn ein ebenes Element oder eine Scheibe 513 in den Konstruktionen gem.Fig.1A, 1B und 1C nicht verwendet wird, ist es erkennbar möglich, die Montage vom'vorderen Ende des Bürstenhalters 1o1 her durch Einschrauben der Bürstenfeder 1o3 in ihre Position vorzunehmen. Alternativ kann die Bürstenfeder vom vorderen Ende her eingesetzt werden, bevor die Zungen 1o5 gebildet werden. In gleicher Weise kann die Montage bei Verwendung eines ebenen Elements (Scheibe) 513 von der Vorderseite her erfolgen, wenn die Zungen 1o5 anschließend an die Einführung der Bürstenfeder und des ebenen Elements erfolgt.
Fig. 5B.veranschaulicht eine alternative Ausführungsform des ebenen Elements oder der Scheibe 513. Die Scheibe 514 kann mit Ohren 51ο versehen sein, so daß sie zusammen mit dem Bürstenhalter 5o1 gem. Fig. 2A verwendet werden kann. Außerdem ist die Scheibe 514 mit einer Bohrung 515 dargestellt, so daß die Bürstenfeder 5o3, sofern sie Windungen 5o7 mit verringertem Durchmesser aufweist, durch die Bohrung 515 der Scheibe 514 nach vorne herausragen und die Bürste 5o2 mit den Windungen 5o7 verringerten Durchmessers gekuppelt werden kann, wie es ausführlicher im Zusammehang mit Fig. 1C erläutert wurde.
- Patentansprüche -
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Claims (9)

  1. TER MEER-MÜLLER-STEINMEISTER
    a-
    Patentansprüche
    Bürstenhalterung für Elektromotoren oder Generatoren, gekennzeichnet durch
    a) einen Bürstenhalter(1o1... 4o1), der an einem Ende offen ist und am anderen Ende einen Verschluß aufweist,
    b) eine Bürste (1o2..5o2), die in dem Bürstenhalter angeordnet und in diesem in Längsrichtung hin- und herbeweglich geführt ist und sich durch das offene Ende erstreckt,
    c) eine Bürstenfeder (1o3...5o3) in dem Bürstenhalter zwischen dessen verschlossenem Ende und der Bürste, welche Bürstenfeder die Bürste in Richtung des offenen Endes drückt, und
    d) eine Begrenzungseinrichtung (1o5...4o5) zur Begrenzung der Längsausdehnung der Bürstenfeder in Richtung des offenen Endes des Bürstenhalters ohne Beeinträchtigung der Längsverschiebung der Bürste.
  2. 2. Bürstenhalterung nach Anspruch 1, dadurch g e k e η η — zeichnet , daß der Bürstenhalter (4o1) einen ersten Bereich (412) mit vorgegebenem Querschnitt zur Führung der Bürste (4o2), einen zweiten Bereich (416) in Verbindung mit dem ersten Bereich , der einen größeren Querschnitt zur Aufnahme der Bürstenfeder (4o3) aufweist, und einen Schultert-Bereich (4o5), der den ersten und den zweiten Bereich (412,416) miteinander verbindet und die Begrenzungseinrichtung bildet, umfaßt.
  3. 3. Bürstenhalterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Begrenzungseinrichtung gebildet wird durch eine umgebogene Zunge (1o5,3o5) des Bürstenhalters (1o1, 3o1).
    823/0^9-$
  4. 4. Bürstenhalter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch ein Glied (513,514) zwischen der Bürste (1o2...5o2) und der Bürstenfeder (1o3...5o3) zum Zusammenwirken mit der Begrenzungseinrichtung (1o5...4o5).
  5. 5. Bürstenhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichn e t, daß die Begrenzungseinrichtung Ohren (21o...51o) umfaßt, die mit dem Ende (2o5) eines Schlitzes (2o4) in dem Bürstenhalter (2o1) zusammenwirken.
  6. 6. Bürstenhalterung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Ohren (51o) an einem Glied (514) angebracht sind, das sich zwischen der Bürste (2o2) und der Bürstenfeder (2o3) befindet.
  7. 7. Bürstenhalterung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ohren (21o) an einer vorderen Windung der Bürstenfeder (2o3) ausgebildet sind.
  8. 8. Bürstenhalterung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Bürstenfeder (1o3...5o3) derart ausgebildet ist, daß sie einen elektrischen Kontakt mit der Bürste (1o2...5o2) herstellt.
  9. 9. Kollektor-Bürsten-Anordnung, gekennz eichnet durch
    a) eine Bürste (1o2...5o2)
    b) einen Bürstenhalter (1o1,...4o1) mit einem ersten Bereich zur Aufnahme und zum Festhalten der Bürste im Sinne einer hin- und hergehenden Längsbewegung in Bezug auf den Bürstenhalter,
    c) eine Bürstenfeder (1o3...5o3) in einem zweiten Bereich des Bürstenhalters,die mit einem Ende der Bürste zusammenwirkt und bestrebt ist, das andere Ende der Bürste aus de» Bürstenhalter herauszudrücken, wenn die Bürste in dem ersten Bereich des Bürstenhalters angeordnet ist,und
    d) eine Begrenzungseinrichtung (1o5...4o5) in dem Bürstenhalter zur Begrenzung der maximalen Ausdehnung der Bürstenfeder.
    £09823/0278
DE19752551056 1974-11-27 1975-11-13 Buerstenhalterung fuer elektromotoren oder generatoren Ceased DE2551056A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
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