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DE2550455A1 - Walze - Google Patents

Walze

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Publication number
DE2550455A1
DE2550455A1 DE19752550455 DE2550455A DE2550455A1 DE 2550455 A1 DE2550455 A1 DE 2550455A1 DE 19752550455 DE19752550455 DE 19752550455 DE 2550455 A DE2550455 A DE 2550455A DE 2550455 A1 DE2550455 A1 DE 2550455A1
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DE
Germany
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roller
roller according
cylinder
roll
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DE19752550455
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DE2550455B2 (de
DE2550455C3 (de
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Klaus Lesti
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Publication of DE2550455B2 publication Critical patent/DE2550455B2/de
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C13/00Rolls, drums, discs, or the like; Bearings or mountings therefor
    • F16C13/02Bearings
    • F16C13/022Bearings supporting a hollow roll mantle rotating with respect to a yoke or axle
    • F16C13/024Bearings supporting a hollow roll mantle rotating with respect to a yoke or axle adjustable for positioning, e.g. radial movable bearings for controlling the deflection along the length of the roll mantle
    • F16C13/026Bearings supporting a hollow roll mantle rotating with respect to a yoke or axle adjustable for positioning, e.g. radial movable bearings for controlling the deflection along the length of the roll mantle by fluid pressure
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C15/00Calendering, pressing, ironing, glossing or glazing textile fabrics
    • D06C15/08Rollers therefor
    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21GCALENDERS; ACCESSORIES FOR PAPER-MAKING MACHINES
    • D21G1/00Calenders; Smoothing apparatus
    • D21G1/02Rolls; Their bearings
    • D21G1/0206Controlled deflection rolls
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C2340/00Apparatus for treating textiles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)

Description

  • STUCKLISTE
  • 1 Walze 1' Gegenwalze 2 Walzenmantel 3 Zapfen 4 Bund 5 Planfläche 6 Axialdrucklager 7 Anschlag 8 Radiallager 8' Radiallager 9 Huberzeuger (Zug) 10 Huberzeuger (Druck) 11 Lagerauge 12 Kolbenstange 13 Hydraulikleitung 14 doppelwandiger Walzenmantel 15 Steg 16 Zylinder 17 Zapfen 18 Kolbenstange 19 Kolben 20 Zylinderdeckel 21 Druckraum 22 Dichtung 23 Spannring 24 Keil-Hulsenpaar 25 geteilter Zylinderabschnitt 26 Spalt 27 Gewinde 28 Bohrung 29 Ring - ~ 30 Dichtung 31 Biegelinie 32 Ring 33 Scheibe 34 Drucköleintritt 35 Zahn-Kettenrad 36 Kipphebel~ glied 37 Hubspindel 38 Kniehebel 39 Kniehebel Walze Die Erfindung bezieht sich auf eine Walze mit einer Anordnung zum Aufzwingen einer der unter Last zu erwartenden Durchbiegung entgegenwirkenden Gegendurchbiegung, bei der ein rotierend angetriebener hohler Walzenmantel stirnseitig auf ortsfest angeordneten Zapfen gelagert ist.
  • In allen Fallen, bei denen Uber Walzen radiale Kräfte aufzubringen oder zu Ubertragen sind, bereitet die elastische Verformung, insbesondere die Durchbiegung der Walze, besondere Probleme. Es wird beispielsweise auf die Walzenkonstruktionen aller Walzmaschinen, wie Kalander, Foulards ußw. hingewiesen. Um U diese Durchbiegung in einigermaßen ertäglichen Grenzen zu halten, wird ein großes Trägheitsmoment und damit, besonders bei gießen Walzenbreiten und bei großen DrUcken, ein großer Walzendurchmesser erforderlich. Große Walzendurchmesser haben jedoch gegenuber kleineren bei gleichen Gesamtdrucken den Nachteil des geringeren spezifischen Druckes und daher den Nachteil geringerer Effekte, ganz abgesehen davon, daß auch Walzen mit großen Durch messern nichtfrei von Durchbiegungen sein können.
  • Es sind nun zahlreiche Versuche unternommen worden, um der Durchbiegung dieser Walzen entgegenzuwirken oder gar die Durchbiegung zu verhindern.
  • Es ist bekannt, die Achsen von Walzenpaaren zueinander schräg zu stelen bzw. die Walzen durch interne konstruktive Maßnahmen steifer zu machen.
  • Ein wesentlicher Erfolg konte damit nicht errungen werden.
  • Eine andere Maßnahme, diesem Problem zu begegnen, war die Konstruktion einer schwimmenden Walze (Melliand Textilberichte, 1958, 88/90). Dabei auf wird ein Stahlrohrzylinder mit Spielleiner feststehenden Achse gelagert und das Spiel mit einer Flüssigkeit ausgefullt, wobei zusätzliche Dichtungsleisten zwischen beiden zylindrischen Teilen Kammern biZin. Man war nun der Meinung, daß die auf den Stahlrohrzylinder einwirkende Kraft sich Uber die Flussigkeit auf die Achse Uberträgt, welche daraufhin eine Verformung erfährt, während der Stahlrohrzylinder praktisch biegungsfrei bleiben soll. Ganz abgesehen davon, daß dabei erhebliche Dichtungsprobleme auftreten, kann von einer Biegungsfreiheit des Stahlrohrzylinders kaum die Rede sein.
  • Es ist darUberhinaus bekannt, der einzelnen Walze eine Durchbiegung aufzuzwingen, die der aus der Belastung zu erwartenden Durchbiegung entgegenwirkt, so daß gewissermaßen als Resultierende sich eine durchbieguqsfreie Walze ergibt. Als Lösung dieses Grundsatzproblemes wird nach der FR-PS 983 915 (1,488.213) vorgeschlagen, die Walzenständer, in denen die Walzenzapfen gelagert sind, durch Zug- und Druckmittel so gegeneinander zu verspannen, daß durch die Schrägstellung der Lagerachsen in diesen Ständern den Walzen eine Durchbiegung aufgezwungen wird. Es liegt allerdings auf der Hand, daß eine solche Lehre praktisch unüberwindliche Schwierigkeiten mit sich bringt, weil große Massen zu verformen sind, ohne daß sichergestellt werden kann, daß die Verformung zu einer gezielten Durchbiegung in einem bestimmten Ausmaß der in den Ständern gefUhrten Walzen führt.
  • Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, der Walze mit einem wesentlich geringeren konstruktiven und energiemößigen Aufwand eine Gegendurchbiegung von genau kontrollierbarem Ausmaß aufzuzwingen, die der unter Last zu erwartenden Durchbiegung so entgegenwirkt, daß tatsödhlich eine Uber bei die Länge der Walze gleichbleibende Linien-pressung wieleiner praktisch durchbiegungsfreien Walze erreicht wird.
  • Ausgehend von der Lehre der FR-PS 983 915 (1.488.213) besteht die Erfindung darin, daß die Zapfen innerhalb des Walzenmantels mit Huberzeugern gegeneinander verspannt sind, wobei mindestens ein auf Druck beanspruchter Huberzeuger in dem an der Gegenwalze anliegenden Bereich und mindestens ein auf Zug beanspruchter Huberzeuger im gegenuberliegenden Bereich der Walze angeordnet sind. Als Huberzeuger eignen sich im besonderen Hydraulikzylinder mit nach beiden Seiten wirkenden Kolbenstangen.
  • Durch diese Huberzeuger, von denen also mindestens ein auf Druck und ein auf Zug belasteter Erzeuger vorhanden sein müssen, ohne daß die Anzahl der Huberzeuger nach oben begrenzt ist, wird eine Durchbiegung der Walze erzwungen, die durch eine entsprechende Dosierung von Zug und Druck so gewählt werden kann, daß die aus der Belastung der Walze im Betrieb resultierende Biegung vollkommen kompensiert wird. Durch die Huberzeuger werden die Zapfen bzw.
  • deren Bunde aus ihrer ursprUnglich zueinonder konzentrischen Achsstellung in eine Winkellage verformt, welcher der Walzenmantel zufolge der Lagerung auf diesen Zapfen unbedingt und kontrollierbar folgen muß. Es braucht daher, bezogen auf den Stand der Technik, nur ein Minium an Masse verformt zu werden, wobei die Verformungsorgane sich in unmittelbarer Nähe des Walzenmantels befinden und daher die Verformungskröfte mit einem minimalen Kraft fluß auf den Walzenmantel Ubertragen. Somit wird durch einen geringen konstruktiven und energiemäßigen Aufwand ein Maximum an Wirkung erzielt.
  • Im Rahmen einer Ausgestaltung ist vorgesehen, daß der einzelne Zapfen innenseitig einen Bund aufweist, an dessen beiden Planflöchen der Walzenmantel mittels nach innen vorragender Anschläge Uber Axialdrucklager abgestützt ist, wobei außenseitig des Bundes eine Radiallagerung vorgesehen ist. Der Walzenmantel kann bei einem Ausführungsbeispiel auch doppelwandig aussein, gebildet wobei beide Wandungen vornehmlich nur im Bereiche der Zapfen durch Stege gegeneinander abgestützt sind. Auf diese Weiee wird der Vorteil erzielt, daß der Durchbiegung der Walze im mittleren Bereiche keine Versteifungskröfte der Walzenkonstruktion entgegenwirken können.
  • Ein besonderer Vorteil der Erfindung ergibt sich dann, wenn je Zug- und Druckseite mehrere Huberzeugezfhintereinander angeordnet sind, deren Hubkräfte einander summieren.
  • Diese Lehre der Erfindung geht davon aus, daß der Walzendurchmesser nach Möglichkeit sehr gering gehalten werden soll, so daß fur die zu beaufschlagenden Kolben- bzw. Zylinderwandflächen der Huberzeuger nur ein geringer Platz zur Verfugung steht. Wenn man jedoch mehrere Huberzeugerhintereinander anordnet, dann summieren sich deren zu beaufschlagenden Flächen.
  • Man kann also den Gegenstand der Erfindung auch bei gering dimensionierten Walzen mit Vorteil anwenden.
  • In einer zweckmößigen Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß je Zug- und Druckseite von einem Zapfen ausgehend bis kurz vor den anderen Zapfen eine achsparallel sich erstreckende Stange und vom anderen Zapfen bis kurz vor den einen Zapfen eine koaxiol-zur Stange und mit radialem Abstand davon sich erstreckendes Rohr angeordnet sind und daß zwischen dem Rohr und der Stange abwechselnd und mit axialem Abstand voneinander befindliche Zylinderdeckel- und Kolbenelemente vorgesehen sind, in deren Zwischenröume das Druckmedium einfUhrbar ist.
  • Es ist nun ein zusötzliches Problem, wie man diese Vielzahl von Zylinderdeckelemeneten und Kolbenelementen in einfacher Weise konstruktiv anordnet, damit sich die erstrebte Summenwirkung ohne wesentlichen Aufwand ergibt. Hierzu wird vorgeschlagen, daß die Kolbenelemente durch gegeneinander verspannbare, mit Keilflächen versehene Hülsenpaare mit der Stange verbindet. Die Stange braucht also nicht besondere Bunde,- Gewinde oder axial begrenzte Paßfederelemente aufzuweisen, um die Kolbenelemente im Abstand zueinander mit der Stange fest zu verbinden. Die nach dem Beispiel der Erfindung vorgesehene Klemmverbindung mit Hilfe der mit Keilflächen versehenen Hülsenpaare reicht vollkommen aus, um die hydraulischen Kräfte ohne weiteres auf die Stange zu Ubertragen.
  • DemgegenUber ist das Problem, die Zylinderdeckeletente im Abstand zueinander vorzusehen, und die Montage der Kolben elemente dazwischen zu ermöglichen, wesentlich schwieriger. Dieses Detailproblem löst die Erfindung beispielsweise dadurch, daß das den Zylinder bildende Rohr aus mehreren hintereinander mit Abstand angeordneten Rohrabschnitten besteht und die Zylinderdeckelelemente mit den Stirnbereichen dieser Rohrabschnitte, beispielsweise durch Verschraubung, verbunden sind. Dadurch wird die Möglichkeit gegeben, daß die Kolbenelemente auf der Stange in der gewünschten Lage festgespannt werden können, woraufhin die einzelnen Rohrabschnitte Uber die Stange geschoben und alsdann mit den zwischen den Kolbenelementen befindlichen Zylinderdeckelelementen lediglich verschraubt zu werden brauchen.
  • Schließlich empfiehlt es sich, wenn der Walzenmantel mit einem darin eingreift eingespannten Ring zwischen die Axialdrucklager/und am Zapfen geführte Scheiben von außen gegen die Axialdrucklager spielfrei verspannbar sind.
  • Eine solche Maßnahme bringt den Vorteil mit sich, die Axial- und Radiallagerung der Walze einstellbar und spielfrei zu gestalten, um die Kräfte der Huberzeug voll auf den Walzenmantel einwirken zu lassen.
  • Einzelheiten der Erfindung sind in der Zeichnung schematisch und beisFelsweise dargestellt Es zeigen: Fig. 1: einen Längsschnitt durch eine Walze mit einer Anordnung zuu Aufzwingen einer Biegung, Fig. 2: einen Teillängsschnitt durch eine Walze gemäß Fig. 1 mit einer Doppelmantel-Ausbildung, Fig. 3: einen Teillängsschnitt durch eine Walze mit mehreren hinteru. 3' einander angeordneten Hubrzeugern, bzw. Hubzylindern, Fig. 4: einen Teillängsschnitt durch ein mit einer Stange verbindbares Kolbenelement, Fig. 5: einen Teillangsschnitt durch ein mit Rohrabschnitten verbindbares Zylinderdeckelement, Fig. 6 und 7: Querschnitte durch eine Walze in zwei Varianten und Fig. 8 und 9: Längsschnitte durch eine Walze in zwei Varianten zu den Beispielen der Fig. 1 und 3.
  • Im Ausführungsbeispiel der Fig. 1 ist ein Walzenpaar dargestellt, von dem die obere Walze 1 im Ldngsschnitt gezeichnet und die untere Walze 1' strichpunktiert dargestellt ist. Die im Längsschnitt dargestellte Walze 1 weist einen Walzenmantel 2 auf, der drehbar auf zwei Zapfen 3 gelagert und über ein Ketten- oder Zahnrad 35 rotierföhig angetrieben ist, wobei die Zapfen 3 ortsfest in einem nicht dargestellten Ständer geftAiit sind. Jeder einzelne Zapfen 3 weist einen Bund 4 auf, an dessen Planfld.chen 5 Axialdrucklager 6 sich abstützen, die ihdem Ring 32 des Walzenmantels 2l rerseits zwischen Anschlägen 7 des Zapfens 3 und Yeingespanntsind. Der Walzenmantel 2 ist Uberdies Uber ein Radiallager 8 gegenüber jedem Zapfen 3 drehbar gelagert und zusätzlich Uber ein Radiallager 8' ein weiteres Mal gestützt.
  • Um nun der einzelnen Walze 1 eine Durchbiegung aufzuzwingen, die derjenigen Durchbiegung entgegenwirkt, welche durch die Belastung der Walze entsteht, sind innerhalb des Walzenmantels 2 mindestens zwei Huberzeuger 9,10 in Form von Hydraulikzylindern angeordnet, mit deren Hilfe die Bunde 4 der Zapfen 3 gegeneinander axial verspannt sind. Dabei ist der Huberzeuger 9 auf Zug und der Huberzeuger 10 auf Druck belastet. Dies führt dazu, daß der Huberzeuger 9 mit seinen Kolbenstangen 12 die ihm zugeordneten Lageraugen 11 gegeneinander zieht, während der Huberzeuger 10 über die Kolbenstangen 12 die zugeordneten Lageraugen 11 voneinander wegdrückt. Daraus folgt, daß sich die Bunde 4 aus der ursprUnglich parallelen Lage in eine Winkelstellung verlagern und der Walzenmantel 2 in denjenigen Bereich, der an der Gegenwalze 1 anliegt, entsprechend der Biegelinie 31 verformt wird. Das Druckmedium wird zu den Huberzeugen9, 10 Uber die schematisch angedeuteten Hydraulikleitungen zugeführt, welche einen oder beide Zapfen 3 durchsetzen.
  • Wenn also zwischen beiden Walzen 1, 1' ein Medium, beispielsweise eine Folie, Papierbahn, Blech oder dgl. hindurchgeführt wird undbeide Walzen 1, 1' gegeneinander gepreßt werden, dann bleiben beide Walzen 1, 1' praktisch durchbiegungsfai, weil die aus der Belastung sich ergebende Durchbiegung durch die von den HuberzeugenS, 10 erzwungende Gegendurchbiegung kompensiert wird.
  • Es versteht sich von selbst, daß die Gegenwalze 1' im Prinzip gleichartig wie die Walze 1 ausgebikbt ist, nur daß die Zug- und Druckseiten der Huberzeuger9, 10 umgekehrt angeordnet sind. Man kann beim Beispiel der Fig.1 auch mehrere Hubmotoren 9, 10 nebeneinander anordnen und sie parallel auf die Zapfen 3 bzw. deren Bunde 4 einwirken lassen.
  • Im Ausführungsbeispiel der Fig. 2 ist darüberhinaus gezeigt, daß die einzelne Walze 1 auch einen doppelwandigen Walzenmantel 14 aufweisen kann, wobei die beiden in Distanz zueinander stehenden Wandungen vorwiegend im Bereiche der Zapfen 3 durch Stege 15 miteinander verbunden sind, während diese beiden Wandungen im mittleren Bereich gegeneinander unversteiAt bleiben. Es wird dadurch die Verformungskraft von den Zapfen 3 und ihren Bunden 4 über die Stege 15 ohne weiteres auf den doppelwandigen Walzenmantel 14 übertragen, ohne daß die Durchbiegung im mittleren Bereiche beeintrdchtigt wird.
  • Im AusfUhrungsbeispiel der Fig. 3 und 3'ist nun eine Ausführungsform gezeigt, bei der der einzelne Huirzeypr9,10 aus mehreren hintereinander angeordneten Hubelementen besteht, so daß man also auf geringstmöglichem Querschnitt eine maximale Beaufschlagungsfloche erreichen kann.
  • Zu diesem Zweck ist beim Ausführungsbeispiel der Fig. 3 der eine Bund 4 Uber die Lageraugen 11 und die sich gelenkig daran anschließenden Zapfen 17 mit je einem Zylinder 16 verbunden, der sich fast Uber die gonzeLänge der Walze 1,2 bis nahe des Lagerauges 11 des anderen Zapfens 3,4 erstreckt. An diesem anderen Zapfen 3,4 ist am Lagerauge 11 je eine Kolbenstange 18 gelenkig angschlossen, die koaxial den Zylinder 16 bis kurz vor dessen Stirnende durchdringt. Nun befinden sich auf der Kolbenstange 18 und im Zylinder 16 abwechselnd zueinander angeordnete Kolben 19 und Zylinderdeckel 20, wobei mit den als Kreuze dargestelken Symbole eine drehschlüssige Verbindung der einzelnen Teile 19, 20 mit der Kolbenstange 18 oder dem Zylinder 16 angedeutet ist, während die stark ausgezeichneten Linien abgedichtete Gleitlager andeuten sollen. Die Hydraulikleitung 13 wird nun so zwischen die Kolben 19 und die Zylinderdeckel 20 eingeführt, daß im oberen Huberzeuger 9eine Annäherung der Lageraugen 11 und im unteren er HuberzeER10 eineAuseinanderbewegung der Lageraugen 11 erfolgt. Die Hydraulikleitungen 13 sind vereinfacht dargestellt. Es versteht sich von selbst, daß zusätzlich Rückführungsleitungen und gegebenenfalls auch gemeinsame Druckleitungen für beide Hubmotore 9, 10 vorgesehen sein können.
  • In den Fig. 4 und 5 ist nun dargestellt, wie die Verbindung der einzelnen Kolben 19 mit der Kolbenstange 18 und Zylinderdeckel 20 it dem Zylinder 16 durchgeführt werden kann, ohne die Montage unnötig zu erschweren.
  • Beim Ausführungsbeispiel der Fig. 4 ist der einzelne Kolben 19 mit der Kolbenstange 18 über einen Spannring 23 fest verbunden, der auf Keilflachen aufweisende HUlsenpaare 24 wirkt, die zwischen der Nabe des Kolbens 19 und der Kolbenstange 18 angeordnet sind. Damit wird eine drehschlüssige und axial ortsfeste Verbidung zwischen dem Kolben 19 und der Kolbenstange 18 geschaffen, wobei- zwischen dem Kolben 19 und dem Zylinder 16 Dichtungen 22 angeordnet sind, die eine Relativbewegung zwischen Zylinder 16 und Kolbenstange 18 gestatten, ohne daß das Druckmittel die Gleitflächen passieren kann.
  • Im Ausführungsbeispiel der Fig. 5 wird davon ausgegangen, daß der einzelne Zylinder 16 aus mehreren hintereinander angeordneten geteilten Zylinderabschnitten 25 besteht, zwischen denen ein Spalt 26 vorgesehen ist. In den stirnseitigen Bereichen dieser Zylinderabschnitte 25 sind Innengewinde 27 vorgesehen, die zum Einschrauben des mit einem entsprechenden Gegengewinde versehenen einzelnen Zylinderdeckels 20 bestimmt sind. Mit einem Ring 29 kann die axiale Bewegung des Kolbens 19 mit der Kolbenstange 18 begrenzt werden um Beschadigung der Dichtungen 34 22 am DN ckoleinirittizu vermeiden. Durch die Gewindeausbildung 27 ergibt sich eine drehschlUssige und axial konstante Verbindung zwischen dem Zylinderdeckel 20 und den Zylinderabschnitten 25, während der Zylinderdeckel 20 gegenüber der Kolbenstange 18 über die Dichtung 30 gleitfähig ist. Die Bohrungen 28 sind Montagehilfsbohrungen zum Ansetzen entsprechender Werkzeuge fUr die Drehverspannung der einzelnen Teile.
  • Im Ausführungsbeispiel der Fig. 3 wird außerdem noch eine Variante für die axiale Lagerung der Walze 1 gegenüber dem Zapfen 3 dargestellt, wonach mit dem Walzenmantel 2 nach innen vorragende Ringe 32 verspannt sind, gegen welche mit den einzelnen Zapfen 3 verschraubbare Scheiben 33 spielfrei unter Einschuß der Axialdrucklager 6 angestellt werden.
  • Die Querschnitte der Walzen 1 gemäß den Fig. 6 und 7 lassen die Lage der Huberzeuger 9,10 in zwei Ausführungsbeispielen erkennen, wobei in Fig. 6 eine Zwillingsanordnung von je zwei Huberzeugern 9,10 dargestellt ist.
  • Man kann die Huberzeuger 9,10 aber auch zentrisch anordnen, wie dies aus den Fig. 8 und 9 hervorgeht, wobei Kipphebelglieder 36 (Fig. 8) zwischen den Kolbenstangen 12 und den Lageraugen 11 vorgesehen werden, um die konzentrische Krafterzeugung außerzentrisch einwirken zu laseen. BeimBeispiel der Fig. 9 wirkt eine zentrisch angeordnete Hubspindel 37 auf Zug-und Druckhebel 38,39, welche die Arbeit der Huberzeuger 9,10 in Form von Kniehebeln ersetzen.
  • Die Erfindung ist also in mannigfacher Weise ausführbar, ohne daß sie sich auf die Ausfuhrungsbeispiele beschränkt.
  • Patentansprüche: L e e r s e i t e

Claims (10)

  1. PATENTANSPRUCHE 1. Walze mit einer Anordnung zum Aufzwingeneiner der unterLast zu erwartenden DurchbiegungentgegenwirkendenGegendurchbiegung, bei der ein rotierend angetriebener hohler Walzenmantel stirnseitig auf ortsfest angeordneten Zapfen gelagert ist, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t, daß die Zapfen (3) innerhalb des Walzenmantels (2) mit Huberzeugen<9 10) gegeneinander verspannt sind, wobei mindestens ein auf Druck beanspruchterHuberzeuger(10) in dem an der Gegenwalze (1') anliegendenBereichund mindestens ein auf Zug beanspruchter Huberzeuger(9) im gegenüberliegendenBereich der Walze (1) angeordnet sind.
  2. 2.) Walze nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß der einzelne Zapfen (3) innenseiiig einen Bund (4) aufweist, an dessen beiden Plan flachen (5) der Walzenmantel (2) mittels nach innen vorragender Anschläge (7) Uber Axialdrucklager (6) abgestützt ist, und daß außenseitig des Bundes (4) eine Radiallagerung ($,) vorgesehen ist.
  3. 3.) Walze nach Anspruch 1 oder 2, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß der Walzenmantel (2) doppelwandig (14) ausgebildet ist und beide Wandungen vornehmlichwr im Bereiche der Zapfen (3) durch Stege (15) gegeneinander abgestützt sind.
  4. 4.) Walze nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch g e -k e nn z e i c h n e t, daß je Zug- und Druckseite mehrere Huberzeuger(9, 10) hintereinander angeordnet sind, deren Hubkröfte einander -summieren.
  5. 5.) Walze nach Anspruch 4, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß je Zug- undDruckseite von einem Zapfen (3) ausgehend bis kurz vor dem anderen Zapfen (3) eine achsparallel sich erstreckende Kolbenstange (18) und vom anderen Zapfen (3) bis kurz vor den einen Zapfen (3) einc koaxial zur Kolbenstange (18) und mit radialem Abstand davon Zylinder(l6)angeordnet sind und daß zwischen dem/ sich erstreckendZylinder (16) und der Stange (18) abwechselnd und mit axialem Abstand voneinander befindliche Zylinderdeckel- und Kol-21 benelemente (20, 19) vorgesehen sind, in deren Zwischenrdume\das Druckmedium einführbar ist.
  6. 6.) Walze nach Anspruch 5, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die Kolbenelemente (19) durch gegeneinander verspannbare, mit Keilflächen versehene Hulsenpaare (24) mit der Kolbenstange (18) verbunden sind.
  7. 7.) Walze nach Anspruch 5, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß der Zylinder (16) aus mehreren hintereinander mit Abstand angeordneten Rohrabschnitten (25) besteht und die Zylinderdeckelelemente (20) mit den Stirnbereichen dieser Rohrabschnitte (25), beispielsweise durch Verschraubung (27), verbunden sind.
  8. 8.) Walze nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t, daß der WalzenmonbA (2) mit einem darin eingespannten Ring (32) zwischen die Axialdrucklager (6) eingreift und am Zapfen (3) geführte Scheiben (33) von außen gegen die Axialdrucklager (6) spielfrei verspannbar sind.
  9. 9.) Walze nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t, daß je Zug- bzw. Druckseite Huberzeuger (9,10) in Zwillingsanordnung vorgesehen sind.
  10. 10.) Walze nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t, daß die Huberzeuger (9,10,37)> die vorzugsweise zentrisch zur Walze (1) angeordnet sind, Uber Hebel, z. B. Kipphebel (36) oder Kniehebel (38,39) mit den Lageraugen (11) oder dgl. verbunden sind.
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CN108179585A (zh) * 2018-03-05 2018-06-19 博路威机械江苏有限公司 Y形双压区挠度可控辊
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