DE2550113B2 - Filmtransporteinrichtung für eine fotografische Kamera - Google Patents
Filmtransporteinrichtung für eine fotografische KameraInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Filmtransporteinriehtung
für eine fotografische Kamera, in welcher ein jeweils eine Perforation pro Bildabschnitt aufweisender Film
verwandt wird, mit einem zwischen einer Ausgangsstellung und einer Endstellung bewegbares, in die
Ausgangsstellung federbelastetes Aufzugsteil für den Filmweitertransport und zum Verschlußspannen, mit π
einem in Anlage an einer Oberfläche des Films belasteten, und durch Eingriff mit einer Perforation des
Filmes oder durch einen vorbestimmten Wert übersteigende Reibung zwischen sich und dem Film in Richtung
des Filmtransports bewegbarer Lochfühler, mit einer «> ersten Sperre zum Sperren einer Rückwärtsbewegung
des Aufzugsteiles in seine AnfangssteUung, mit einer zweiten Sperre zum Sperren der Vorwärtsbewegung
des Aufzugsteils in Abhängigkeit von einer Verschwenkung des Lochfühlers in der Transportrichtung des *>r>
Films, wobei die zweite Sperre mit einem ersten Hebel gekoppelt ist, der in Abhängigkeit von einer Bewegung
des Lochfühlers in Filmtransportrichtung zur Betätigung der zweiten Sperre verschwenkbar ist
Aus der DE-OS 22 58 757 ist bereits eine Filmtransporteinrichtung der eingangs erwähnten Art bekanntgeworden, bei der der Filmtransport durch eine
zweimalige Verschiebung eines Schiebers erreicht wird. Während der anfänglichen Verschiebung des Schiebers
ist eine erste Sperrklinke mit dem Schieber in Eingriff, so daß eine Rückwärtsbewegung des Schiebers
verhindert wird, solange nicht ein Kxafthebel im
Uhrzeigersinn durch einen Mitnehmer soweit verschwenkt ist, daß der Verschluß gespannt ist und die
erste Sperrklinke außer Eingriff mit dem Schieber gebracht wird. Findet jedoch während der Verschiebung des Schiebers bis zu diesem Zeitpunkt eine
überhöhte Reibung zwischen einem Fühler und dem Film derart statt, daß der Fühler in Bewegungsrichtung
mitgenommen wird, so wird hierdurch bewirkt, daß eine
zweite Sperrklinke einrastet und die Vorwärtsbewegung des Schiebers sperrt, während gleichzeitig die
erste Sperrklinke noch nicht außer Eingriff mit dem Schieber gebracht ist
Aus der DE-OS 22 28 079 ist auch bereits eine Filmtransporteinrichtung bekannt, bei der eine Sperre,
die mit den Zähnen eines Schiebers eingreift, bewirkt,
daß der Schieber sich zurückbewegen kann, bevor der Schieber bis in seine Endstellung geführt ist, in der eine
Schrägfläche die Sperre aufhebt Während dor Bewegung des Schiebers befindet sich eine Sperrklinke in
Anlage gegen den Film und wird durch diesen über eine Perforation oder dann mitgenommen, wenn die Reibung
zwischen dieser Sperrklinke und dem Film einen vorbestimmten Wert übersteigt Bei einer Bewegung
der Sperrklinke in der Transportrichtung des Films wird sodann ein doppelarmiger Hebel freigegeben, der an
seinem einen Arm als Sperrklinke ausgebildet ist und federnd zum Eingriff dieser Sperrklinke mit den Zähnen
des Schiebers vorgespannt ist Wird somit die Sperrklinke aufgrund einer zu hohen Reibung mit dem
Film in Transportrichtung des Films bewegt, so kommt es ebenso wie bei der bereits oben erwähnten
bekannten Transporteinrichtung zu einer Sperre des Schiebers sowohl in der Vorwärts- wie auch in der
Rückwärtsrichtung. Der Schieber ist sodann vollständig blockiert
Der vorliegenden Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Filmtransporteinrichtung zu
schaffen, bei der ein Aufzugsteil auch bei vorzeitiger Sperrung des Filmtransports durch Fehlbetätigung
eines Lochfühlers für die Rückkehr in die Ausgangsstellung freigebbar ist
Diese Aufgabe wird ausgehend von einer Filmtransporteinrichtung der eingangs erwähnten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die erste Sperre derart
vom ersten Hebel im Sinne einer Lösung des Aufzugsteils beaufschlagbar ist, daß sie vor dem
Wirksamwerden der zweiten Sperre außer Eingriff mit dem Aufzugsteil gebracht wird.
Bei der erfindungsgemäßen Filmtransporteinriehtung
wird beim Ansprechen des Lochfühlers auf eine Perforation des Films oder bei einer fälschlichen
Bewegung etwa infolge von hoher Reibung mit dem Film und folglicher Bewegung des Lochfühlers in eine
Ansprechstellung der weitere Filmtransport gesperrt und das Aufzugsteil für die Rückkehr in die Ausgangsstellung freigegeben. Wird dabei der Filmtransport
vorzeitig unterbrochen, so kann der Film dann nach der Rückkehr des Aufzugsteils in seine Ausgangsstellung
fertig transportiert werden.
Im folgenden sind Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung erläutert Es zeigt
F i g. 1 eine Draufsicht auf eine erfindungsgemäße
Filmtransporteinrichtung mit allen Teilen in der Ausgangsstellung,
F i g. 2 eine F i g. 1 entsprechend« Ansicht der Transporteinrichtung mit einem während des Filmtransports mit einer Perforation des Films in Eingriff
befindlichen Lochfühler,
Fig.3 eine Fig. 1 entsprechende Ansicht der
Transporteinrichtung am Ende des Filmtransports,
F i g. 4 eine F i g. 1 entsprechende Ansicht mit durch die Oberfläche des Films fälschlich in die Ansprechstellung gebrachtem Lochfühler und
Fig.5 eine Fig. 1 bis 4 entsprechende Ansicht der
Transporteinrichtung in einem durch fälschliches Ansprechen des Lochfühlers herbeigeführten Zustand.
In der Zeichnung erkennt man ein verschieblich in
einem Kameragehäuse angeordnetes Aufzugsteil 1, welches durch eine Zugfeder 2 nach recäts in der
Zeichnung belastet ist Ein fest mit einer Aufwickelspule 4 verbundenes Zahnrad 3 befindet sich in Eingriff mit
einem drehbar auf einer Welle 6 angeordneten Zwischenrad 5. Ein schwenkbar auf der Welle 6
gelagerter Transporthebel 7 hat am freien Ende einen Stift 7 a, welcher in einem senkrechten Schlitz la des
Aufzugsteils 1 geführt ist Ferner trägt der Transporthebel 7 eine in Eingriff mit dem Zwischenrad 5 belastete
Klinke 8. Durch eine Verschiebung des Aufzugsteils 1 nach links wird die Aufwickelspule 4 somit über den
Transporthebel 7 mit der Klinke 8, das Zwischenrad S
und das Zahnrad 3 im Gegenzeigersinn in Drehung versetzt, um den Film Faufzuwickeln. Das Aufzugsteil 1
hat an einer Seite eine Zahnleiste \b, mit welcher sich ein Ritzel 9 in Eingriff befindet Dieses ist gemeinsam
mit einem Hemmrad 11 drehbar auf einer Welle 10 gelagert
Ein Betätigungshebel 12 ist auf einer feststehenden Welle 13 gelagert und in vier Stellungen schwenkbar. In
der in F i g. 1 gezeigten ersten Stellung läßt sich das Aufzugsteil 1 zum Transportieren des Films nach links
verschieben, nicht jedoch nach rechts. In der in F i g. 4 gezeigten zweiten Stellung kann sich das Aufzugsteil 1
in beiden Richtungen bewegen. In den in F i g. 5 bzw. 3 gezeigten dritten und vierten Stellungen läßt sich das
Aufzugsteil 1 nicht weiter nach links verschieben, kann sich jedoch nach rechts bewegen.
Eine schwenkbar auf der Welle 13 gelagerte Sperrklinke 14 ist durch eine Feder 15 im Gegenzeigersinn belastet Die Bewegung der Sperrklinke im
Gegenzeigersinn ist durch einen am Betätigungshebel 12 sitzenden Anschlagstift 12a begrenzt In der dritten
und vierten Stellung des Betätigungshebels 12 befindet sich die Sperrklinke 14 in Eingriff mit dem Hermnrad 11
und verhindert damit eine Drehung desselben im Uhrzeigersinn und damit auch eine Bewegung des
Aufzugsteils 1 nach links.
Ein schwenkbar auf der Welle 10 gelagerter Klinkenhebel 16 ist durch eine Feder 17 im Gegenuhrzeigersinn belastet Er hat an einem Ende einen mit der
Zahnleiste 16 des Aufzugsteils 1 in Eingriff bringbaren
Haken 16a und an der anderen Seite einen Schenkel 16i>,
an welchem ein am Betätigungshebel 12 befestigter Mitnehmerstift 18 angreift Bei der Verschiebung des
Aufzugsteils 1 nach links zum Transportieren des Films wird der Klinkenhebel 16 in schwingende Bewegung
versetzt während er eine Bewegung des Aufzugsteils nach rechts verhindert. In den zweiten, dritten und
vierten Stellungen des Eetäügung&hebels 12 ist der
Klinkenhebel 16 durch den am Betätigungshebel 12 sitzenden Mitnehmerstift 18 im Uhrzeigersinn verdreht
und damit der Haken 16a von der Zahnleiste Xb abgehoben, so daß sich das Aufzugsteil 1 nach rechts
zurückbewegen läßt
Ein Lochfühler 19 mit einem mit einer Perforation P
des Films Fm Eingriff bringbaren Fühlstift 19a ist durch eine Zugfeder 20 in Richtung auf den FtIm F belastet
ίο Der Lochfühler 19 hat an einer Seite eine seitlich
hervorstehende Nase 196, an der anderen Seite einen senkrecht abgewinkelten Schenkel 19c und in dem dem
Fühlstift 19a gegenüberliegenden Ende einen Schlitz 19ci mit welchem er schwenkbar und läiigsverschiebüch
auf einem feststehenden Stift 19e geführt ist Auf einer Welle 23 sitzt ein durch eine Feder 22 im Uhrzeigersinn
belasteter Haltehebel 21, welcher einen senkrecht abgewinkelten Schenkel 21a aufweist an dem sich der
Lochfühler 19 mit einer seitlich hervorstehenden Nase
196 abstützt
Ein schwenkbar auf einer feststehenden WeUe 26 sitzender Rückstellhebel 24 ist durch eine starke Feder
25 im Gegenzeigersinn beiastet und trägt an einem Ende einen Stift 26a, welcher an einer hinteren Flanke 126 des
Betätigungshebels 12 angreift und diesen im Uhrzeigersinn zu verdrehen bestrebt ist Die Feder 25 hält somit
den Betätigungshebel 12 in der in Fig. 1 gezeigten ersten Stellung, in welcher sein freies Ende 12c vom
abgewinkelten Schenkel 21a des Haltehebels 21
abgehoben ist Dafür befindet sich in dieser Stellung
eine seitlich hervorstehende Nase 12ddes Betätigungshebels 12 in Anlage am Schenkel 21a des Haltehebels.
Eine am Stift 26a des Rückstellhebels 24 und an einem am Betätigungshebel 12 hervorstehenden Stift 12e
J5 angreifende Feder 27 belastet den Betätigungshebel 12
im Gegenzeigersinn und hält den Stift 26a in Anlage an der Flanke 126 des Betätigungshebels.
Ein senkrecht zur Ebene der Zeichnung verlaufender Verschluß-Spannhebel 28 ist parallel zur Bewegungs
richtung des Aufzugsteils 1 bewegbar zwischen dem
unteren Ende 24a des Rückstellhebels 24 und einer Stufe des Aufzugsteils 1 angeordnet so daß er bei einer
Verschiebung des Aufzugsteils 1 nach links zum Transportieren des Films ebenfalls nach links bewegt
wird, um den Verschluß zu spannen. In der in Fig.3 gezeigten Stellung ist das Spannen des Verschlusses
beendet und der Hebel 28 bleibt bis zum Auslösen des Verschlusses in dieser Stellung stehen. Beim Spannen
des Verschlusses wird der Rückstellhebel 24 von dem
zwischen seinem unteren Ende 24a und der Stufe Ic des
Aufzugsteils 1 sitzenden Spannhebel 28 im Uhrzeigersinn verschwenkt
Die Wirkungsweise der vorstehend beschriebenen Transporteinrichtung geht aus F i g. 1 bis 5 hervor. In
F i g. 1 bis 3 ist die normale Betätigung der Transporteinrichtung dargestellt bei welcher der Lochfühler 19
auf das Vorhandensein einer Perforation anspricht während F i g. 4 und 5 eine anormale Betätigung zeigen,
bei welcher der Lochfühler 19 durch irgendein Teil des
Durch eine Verschiebung des Aufzugsteils 1 entgegen der Belastung durch die Feder 2 aus der in F i g. 1
gezeigten Stellung nach links in die in F i g. 2 dargestellte wird der Transporthebel 7 im Uhrzeiger-
m sinn verschwenkt um das Zahnrad 3 und die Spule 4
über die Klinke 8 und das Zwischenrad 5 im Gegenzeigersinn zu drehen, so daß der Film F auf die
Spule 4 aufgewickelt wird. Ist dann der Filmtransport
um nahezu die Länge eines Bildabschnitts fortgeschritten,
so kommt der Fühlstift 19a des Lochfühlers 19 in Eingriff mit einer Perforation Pdes Films F(F i g. 2).
Bei der weiteren Verschiebung des Aufzugsteils 1 nach links zum Aufwickeln des Films F auf der Spule 4 s
nimmt die Perforation P den Fühlstift 19a des Lochfühlers 19 nach links mit, wobei dessen seitlich
hervorstehende Nase 296 den Haltehebel 21 im
Gegenzeigersinn verschwenkt. Dadurch gibt der Haltehebel 21 nun das Ende 12cdes Betätigungshebels 12 frei,
so daß dieser sich im Gegenzeigersinn in die in F i g. 3 gezeigte Stellung verdreht Da der Rückstellhebel 24
durch die Verschiebung des Aufzugsteils 1 nach links über den Spannhebel 28 im Uhrzeigersinn verschwenkt
ist, kann sich der Betätigungshebel 12 im Gtgenzeigersinn
verdrehen, um dabei den Lochfühler 19 vom Film F zu lösen, bis dessen Bewegung durch den Stift 19e
aufgehalten wird und sein abgewinkelter Schenkel 19c den Betätigungshebel 12 in der vierten Stellung
desselben abstützt. In dieser Stellung kommt die Sperrklinke 14 in Eingriff mit dem Hemmrad 11 und
verhindert damit dessen weitere Drehung im Uhrzeigersinn sowie dementsprechend eine weitere Verschiebung
des Aufzugsteils 1 nach links. Der am Betätigungshebel 12 sitzende Mitnehmerstift 18 verdreht
dabei den Klinkenhebel 16 im Uhrzeigersinn, so daß dessen Haken 16a von der Zahnleiste 16 des
Aufzugsteil 1 abgehoben ist und dieses sich nach rechts in die Ausgangsstellung zurückbewegen kann. Bei
Aufhebung einer das Aufzugsteil 1 nach links belastenden Betätigungskraft wird es von der Feder 2 nach
rechts in die Ausgangsstellung zurückgeführt. Dabei bleibt der Verschluß-Spannhebel 28 jedoch in der in
Fig.3 gezeigten Spannstellung und hält dadurch den Rückstellhebel 24 fest. Erst beim Auslösen des 3">
Verschlusses bewegen sich der Spannhebel 28 und der Rückstellhebel 24 zurück in die in F i g. 1 gezeigte
Ausgangsstellung, wodurch der Betätigungshebel 12 im Uhrzeigersinn verdreht wird, um die Sperrklinke 14
vom Hemmrad 11 abzuheben und den Klinkenhebel 16 4«
wieder in Eingriff mit der Zahnleiste 16 des Aufzugsteils
zu bringen.
In dem in Fig.4 und 5 gezeigten Zustand ist die
normale Betätigung der Transporteinrichtung dadurch gestört, daß der Lochfühler 19 etwa durch Reibung mit
dem Film Fvorzeitig verschwenkt wird.
In F i g. 4 hat sich der Lochfühler 19 um ein kleines Stück nach links bewegt, wodurch der Betätigungshebel
12 durch Anlage seines freien Endes 12c am abgewinkelten Schenkel 21a des Haltehebels 21 in der
zweiten Stellung festgehalten wird, selbst wenn eine weitere Drehung im Gegenzeigersinn durch das
Verschwenken des Rückstellhebels 24 möglich ist. In dieser Stellung hat der am Betätigungshebel 12 sitzende
Mitnehmerstift 18 den Klinkenhebel 16 von der Zahnleiste 16 des Aufzugsteiles 1 abgehoben, so daß
dieses sich nach rechts bewegen kann. Dabei ist jedoch auch eine weitere Bewegung des Aufzugsteils 1 nach
links möglich, um den Film F weiter auf der Spule 4 aufzuwickeln.
In diesem Falle wird der Lochfühler 19 über die in F i g. 4 gezeigte Stellung hinaus nach links bewegt und
nimmt dabei den Haltehebel 21 in die in F i g. 5 gezeigte Stellung mit, in welcher er das Ende 12c des
Betätigungshebels 12 nicht länger abstützt Dadurch kann sich der Betätigungshebel 12 nun im Gegenzeigersinn
in die dritte Stellung verdrehen, in welcher er sich mit seiner hinteren Flanke 126 am Stift 26a des
Rückstellhebels 24 abstützt. In dieser Stellung befindet sich die Sperrklinke 14 in Eingriff mit dem Hemmrad 11,
um den weiteren Filmtransport zu blockieren, während sich der Mitnehmerstift 18 des Betätigungshebel 12 in
Anlage am Schenkel 166 des Klinkenhebels 16 befindet und dessen Haken 16a von der Zahnleiste 16 des
Aufzugsteils 1 abgehoben hält, so daß dieses sich nach rechts bewegen kann.
Ausgehend von der in F i g. 5 gezeigten Stellung läßt sich der Filmtransport also dadurch beendigen, daß man
das Aufzugsteil 1 zurück in die Ausgangsstellung bewegt und es dann erneut nach links verschiebt.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Filmtransporteinriehtung für eine fotografische
Kamera, in welcher ein jeweils eine Perforation pro Bildabschnitt aufweisender Film verwandt wird, mit s
einem zwischen einer Ausgangsstellung und einer Endstellung bewegbares, in die Ausgangsstellung
federbelastetes Aufzugsteil für den Filmweitertransport und zum Verschlußspannen, mit einem in
Anlage an einer Oberfläche des Film belasteten, und durch Eingriff mit einer Perforation des Filmes oder
durch einen vorbestimmten Wert übersteigende Reibung zwischen sich und dem Film in Richtung des
Filmtransports bewegbarer Lochfühler, mit einer ersten Sperre zum Sperren einer Rückwärtsbewegung des Aufzugsteiles in seine AnfangssteUung, mit
einer zweiten Sperre zum Sperren der Vorwärtsbewegung des Aufzugsteils in Abhängigkeit von einer
Verschwenkung des Lochfühlers in der Transportrichtung des Films, wobei die zweite Sperre mit
einem ersten Hebel gekoppelt ist, der in Abhängigkeit von einer Bewegung des Lochfühlers in
Filmtransportrichtung zur Betätigung der zweiten Sperre verschwenkbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Sperre (16) derart vom
ersten Hebel (12) im Sinne einer Lösung des Aufzugteils (1) beaufschlagbar ist, daß sie vor dem
Wirksamwerden der zweiten Sperre (14) außer Eingriff mit dem Aufzugsteil (1) gebracht wird.
2. Filmtransporteinrichtung nach Anspruch 1, bei der die erste Sperre als ein an einem Arm eine
Sperrklinke aufweisender doppelarmiger zweiter Hebel ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß
die zweite Sperre (14) als eine mit dem ersten Hebel (12) verschwenkbare Sperrklinke (14) ausgebildet ist
und daß an dem ersten Hebel ein mit dem freien Arm des zweiten Hebels (16) zusammenwirkender Mitnehmer (18) vorgesehen ist.
3. Filmtransporteinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die zweite Sperre
bildende Sperrklinke (14) um die Schwenkachse (13) des ersten Hebels (12) verschwenkbar ist, und
federnd gegen einen an dem ersten Hebel (12) ausgebildeten Anschlag (12aj vorgespannt ist.
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Family Applications After (1)
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Legal Events
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