DE2550090C2 - Vorrichtung zum absatzweisen Zuführen eines bemusterten Bandes zu einer Bearbeitungsstelle - Google Patents
Vorrichtung zum absatzweisen Zuführen eines bemusterten Bandes zu einer BearbeitungsstelleInfo
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Description
3 4
Rg. 1 eine schematische Darstellung der erfindungs- Auf der Antriebswelle 2 sind ein Scheibenrad 7 und
gemäßen Fördervorrichtung, die bei einer Etikettierma- eine Exzenterscheibe 8 gelagert, die sich zusammen mit
schine Verwendung findet; der Antriebswelle 2 drehen. Die Exzenterscheibe S ist in
Fig. 2 eine perspektivische Explosionsdarstellung, einem Mitnehmer 81 drehbar gelagert, an welchem ein
welche eine mechanische Einrichtung der erfindungsge- 5 Ende der Kurbelstange 4 befestigt ist. Infolgedessen
mäßen Bandfördervorrichtung zeigt; wird die Drehung der Antriebswelle 2 auf den Mitneh-
Rg. 3 die Rückseite eines Etikettierbandes und mer 81 in Form einer exzentrischen Bogenbewegung
Rg. 4 ein weiteres Ausführungsbeispiel für die Anlen- übertragen und über die sich hin- und herbewegende
kung einer Kurbelstange an einem Scheibenrad. Kurbelstange 4 als Drehbewegung in die Kupplung 6
In der Rg. 1 der Zeichnung ist eine schemaiische Dar- io eingeleitet Andererseits ist ein Ende der Kurbelstange 3
stellung einer erfindungsgemäßen Gesamtanlage zum im Bereich des Umfangs des Scheibenrades 7 an der
Etikettieren von Behältern o. dgl gezeigt welche eine Stelle 71 schwenkbar angelenkt, so daß die Drehbewe-
Schneideinrichtung zum Zerschneiden des Etikettier- gung der Antriebswelle 2 über die Kurbelstange 3 als
bandes zu Etiketten, eine Druckeinrichtung zum Auf- Drehbewegung in die Kupplung 5 eingeleitet wird,
drucken eines Herstellungsdatüms, eine Klebstoffbe- 15 Die mechanische Einrichtung ist derart ausgelegt, daß
Schichtungseinrichtung zum Beschichten der Rückseite die Drehgeschwindigkeit der Kupplung 6 kleiner als die
des jeweiligen Etikettes und eine Etikettiereinrichtung Drehgeschwindigkeit der Kupplung 5 ist Das bedeutet,
zur Befestigung des jeweiligen Etikettes an einer Fla- daß die Abstände zwischen der Antriebswelle 2 und den
sehe usw. aufweist entsprechenden Anlenkpunkten der Kurbelstangen 3
Ein auf einer Haspel A gelagertes Band B wird mittels 20 und 4 oder die Längen der Hebel 51 und 61 unterschied-
einer Bandfördertrommel D über zwischen der Haspel Hch sind.
A und der Bandfördertrommei D angeordnete Rollen C Die Kurbelstange 4 besteht aus zwei Stangen, zwi-
abgezogen und zu einer Schneideinrichtung J gefördert. sehen denen ein Federelement 41 angeordnet ist.
Die zwischengelagerten Rollen C bewirken eine kon- Auf der Welle 1 sind ferner eine elektromagnetische
stante Zugspannung in dem Band B. 25 Bremse 9 und eine Ratscheneinrichtung 91 gelagert so
Die Bandfördertrommei Dsteht mit einer Markierun- daß eine Zurückbewegung oder eine Rückwärtsdre-
gen erfassenden Photozelle E in Verbindung, welche hung der Weile 1 verhindert wird. Die elektromagneti-
neben der Bandfördertrommei Dangeordnet ist und auf sehe Bremse 9 steht mit der die Markierungen erfassen-
Markierungen B\ anspricht, die auf die Rückseite des den Photozelle £in Verbindung und hält die Welle I an.
Bandes B zur Begrenzung der Etiketten aufgedruckt 30 wenn von der Photozelle E eine Markierung D\ erfaßt
sind. Die Bandfördertrommei D kann intermittierend und ein Signal abgegeben wird,
um einen Winkel gedreht werden, der dem Abstand Während des Betriebes werden das Scheibenrad 7
zwischen den Markierungen ß| entspricht, und nach und die Exzenterscheibe 8 in Abhängigkeit von der
dem Erfassen der Markierungen B\ durch die Photozelle Drehbewegung der Antriebswelle 2 gedreht, so daß die
E angehalten werden, so daß das Band B mittels der 35 Einwegkupplung 5 bzw. die Einwegkupplung 6 hin- und
Schneideinrichtung / in Etiketten der Länge B\-B\ zer- hergeschwenkt werden. Die Welle 1 dreht sich nur bei
schnitten werden kann. einer Zugbewegung der Kurbelstange 3 und einer
Hinter der Schneideinrichtung J ist eine Datumdruck- Schubbewegung der Kurbelstange 4.
trommel F vorgesehen, welche das Etikett mittels eines In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen. Unterdruckes anzieht, während mit Hilfe eines Druk- 40 daß die Bewegungen der Kurbelstangen 3 und 4 mit kers G ein Herstellungsdatum auf das Etikett aufge- einem Phasenunterschied erfolgen, wobei die Schubbedruckt wird. Dann wird das Etikett einer Klebstoffbe- wegung der Kurbelstange 4 beginnt, unmittelbar bevor Schichtungstrommel H zugeleitet. Die Klebstoffbe- die Kurbelstange 3 von der Zugbewegung in die Schubschichtungstrommel H hält das Etikett ebenfalls durch bewegung übergegangen ist, und wobei die Richtung eine Unterdruckbeaufschlagung, so daß das Etikett an 45 der Bewegung der Kurbelstange 4 in die Zugbewegung seiner Rückseite mit Klebstoff beschichtet werden kann. umgekehrt wird, nachdem die Kurbelstange 3 bereits Das auf diese Weise beschichtete Etikett wird dann an die Schubbewegung ausführt,
einer Flasche /festgeklebt. Die Funktionsweise soll anhand der Bewegung des
trommel F vorgesehen, welche das Etikett mittels eines In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen. Unterdruckes anzieht, während mit Hilfe eines Druk- 40 daß die Bewegungen der Kurbelstangen 3 und 4 mit kers G ein Herstellungsdatum auf das Etikett aufge- einem Phasenunterschied erfolgen, wobei die Schubbedruckt wird. Dann wird das Etikett einer Klebstoffbe- wegung der Kurbelstange 4 beginnt, unmittelbar bevor Schichtungstrommel H zugeleitet. Die Klebstoffbe- die Kurbelstange 3 von der Zugbewegung in die Schubschichtungstrommel H hält das Etikett ebenfalls durch bewegung übergegangen ist, und wobei die Richtung eine Unterdruckbeaufschlagung, so daß das Etikett an 45 der Bewegung der Kurbelstange 4 in die Zugbewegung seiner Rückseite mit Klebstoff beschichtet werden kann. umgekehrt wird, nachdem die Kurbelstange 3 bereits Das auf diese Weise beschichtete Etikett wird dann an die Schubbewegung ausführt,
einer Flasche /festgeklebt. Die Funktionsweise soll anhand der Bewegung des
Die Erfindung betrifft die Bandfördertrommei einer Bandes B nachfolgend beschrieben werden. Der größte
in der vorbeschriebenen Weise konstruierten Anlage 50 Teil der Förderbewegung des Bandes B zwischen den
und deren Antriebsvorrichtung, die das Band B der Markierungen ß, wird mit hoher Geschwindigkeit
Schneideinrichtung J intermittierend zuführt, wie dies in durch die Kurbelstange 3 ausgeführt, während die restli-
der Rg. 2 gezeigt ist. Eine Bandvorschubwdle 1 der ehe Förderbewegung des Bandes B mit kleiner Ge-
Bandfördertrommel D ist über eine Kurbelstange 3 und schwindigkeit von der Kurbelstange 4 ausgeführt wird,
eine Kurbelstange 4 mit einer Antriebswelle 2 verbun- 55 wenn die Photozelle E eine Markierung Si erfaßt. Da
den, welche ihrerseits mit einer Antriebsvorrichtung, also die Fördergeschwindigkeit des Bandes B bereits
wie z. B. mit einem Motor in Verbindung steht. Die Kur- abgesenkt ist, wenn die Photozelle £mit Markierung Si
belstange 3 bewirkt den größten Teil der Drehung der erfaßt, hält die elektromagnetische Bremse 9 das Band
Trommel D in Abhängigkeit von der Drehung der An- genau an einer vorbestimmten Stelle an, nachdem die
triebswelle 2, während die Kurbelstange 4 den letzten eo Markierung B\ erfaßt wurde. Selbst in den Fällen, in
kleinen Teii der Drehung der TfOmmci i? bewirkt. welchen die !niervsl'e zwischen den Markierungen B-,
Die Kurbelstangen 3 und 4 sind nicht unmittelbar mit nicht gleich groß sind und die Lagen der Markierungen
der Welle 1, sondern durch Hebel 51 bzw. 61 mit dieser Bx etwas zueinander differieren, ist also die Förderge-
verbunden. Die Hebel 51 und 61 sind an Einwegkupp- schwindigkeit der Bandfördertrommei D im Bereich der
lungen 5 bzw. 6 angelenkt. Diese Kupplungen 5 und 6 65 Markierungsdetektion abgesenkt, so daß die Bandför-
sind auf der Welle 1 gelagert und z. B. mit Ratschenein- dertrommel D in Abhängigkeit von der Markierung B\
richtungen ausgestattet, welche eine Drehung der Welle angehalten werden kann, unmittelbar nachdem die Mar-
1 nur in einer Richtung zulassen. kierung B\ erfaßt wurde.
Die elektromagnetische Bremse 9 wird nach dem Durchschneiden des Bandes B mittels der Schneideinrichtung/gelöst,
und wenn die Bremse 9 gelöst ist, dann befinden sich die Kurbelstangen 3 und 4 und die Hebel
51 und 61 in ihrer funktionslosen Betriebsstellung, so daß eine unerwünschte Bewegung der Trommel D
durch die Ratscheneinrichtung 9t selbst nach dem Lösen der Bremse 9 verhindert wird.
Obwohl die Bremse 9 normalerweise anspricht, bevor die Kurbelstange 4 ihren Totpunkt erreicht hat, wird die
von der Kurbelstange 4 zwischen dem Anhalten der Trommel D durch die Bremse 9 und dem Erreichen des
Totpunktes ausgeführte Bewegung von dem Federelement 41 aufgenommen, welches zwischen den Stangen
der Kurbelstange 4 angeordnet ist, so daß in die Kupp-Iung6
keine unerwünschte Kraft eingeleitet wird.
Obwohl die Position, an welche die Markierungsdetektion
durch die Photozelle E erfolgt, von der Position, an welcher das Schneiden des Bandes mittels der
Schneideinrichtung / erfolgt, in Abhängigkeit von der Anordnung der Trommel D und der Schneideinrichtung
/ abweichen kann und obwohl die Schneideinrichtung / das Band an einer Position durchschneidet, die etwas
vor der Position angeordnet ist, an welcher die Markierungsdetektion
des Bandes B durch die Photozelle E erfolgt, ist der gegebenenfalls auftretende Unterschied
der Intervalle zwischne den entsprechenden Markierungen B\ bei einem solchen Abstand der Trommel D und
der Schneideinrichtung / vernachlässigbar, weil die Expansion und/oder Kontraktion des Bandes nicht örtlich
oder auf einen begrenzten Teil beschränkt ist.
In der Rg. 4 ist ein weiteres modifiziertes Ausführungsbeispiel
der Erfindung dargestellt, mit welchem es ermöglicht wird, den Förderhub pro Arbeitszyklus zu
verändern, so daß Etikette beliebiger Länge verarbeitet werden können, ohne daß Bauteile, wie z. B. das Scheibenrad
7 der erfindungsgemäßen mechanischen Einrichtung ersetzt werden müssen. Zum Beispiel kann die
Lage des Anlenkpunktes 71 an dem Scheibenrad 7 und damit die Lage der Kurbelstange 3 zu diesem Zweck
verändert werden. Aus der Rg. 4 ist zu entnehmen, daß in dem Scheibenrad 7 ein Gleitkörper 72 gelagert ist, der
während des Betriebes festgelegt und während der Einstellung in radialer Richtung verschiebbar ist. An diesem
Gleitkörper 72 ist die Kurbelstange 3 angelenkt, und der Vorschub des Bandes B pro Arbeitszyklus kann in Abhängigkeit
zur Länge des Etiketts dadurch eingestellt werden, daß der Abstand zwischen der Antriebswelle 2
und dem Anlenkpunkt 71 verändert wird.
Wenn das Band, dessen aufgedruckten Markierungen nicht immer den gleichen Abstand zueinander besitzen,
in Abhängigkeit von diesen Markierungen B\ intermittierend vorbewegt werden soll, dann wird der größte
Teil der Vorschubbewegung mit einer großen Geschwindigkeit ausgeführt, während der letzte Teil der
Vorschubbewegung unmittelbar vor dem Anhalten des Bandes mit einer kleinen Geschwindigkeit ausgeführt
wird, so daß der Vorschub des Bandes an einer bestimmten Stelle augenblicklich angehalten werden kann. Die
erfindungsgemäße Vorrichtung ist daher in der Lage, ein Band um ein bestimmtes Stück mit einer hohen Geschwindigkeit
intermittierend zu fördern, so daß dadurch die Leistung einer Etikettiermaschine wesentlich
vergrößert wird.
In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, daß die er.findungsgemäße Vorrichtung nicht nur bei
Etikettiermaschinen anwendbar ist. sondern auch bei einer Fahrkartendruckmaschine oder irgendeiner ande
ren Billettmaschine.
Claims (4)
1. Vorrichtung zum absatzweisen Zuführen eines Die Unterbrechung der Vorschubbewegung erfolgt im
bemusterten Bandes zu einer Bearbeitungsstelle in Ansprechen auf das Erfassen der Markierungen od. dgl,
Abhängigkeit von durch ein Steuergerät erfaßten 5 die auf das Band aufgedruckt sind. Da bei Anlagen, bei
Markierungen auf dem Band mit einer eine Ein- denen z. B. Etiketten auf Flaschen, Dosen usw. aufgewegkupplung
tragenden Bandvorschubwelle und klebt werden, sehr hohe Fördergeschwindigkeiteu übmit
einer einerseits an einem Hebelarm an der Ein- lieh sind, ist mit der bekannten Vorrichtung ein genaues
wegkupplung sowie andererseits an einer ständig Anhalten des Bandes zum Zerschneiden nur sehr
drehenden Hauptantriebswelle exzentrisch ange- io schwierig zu bewerkstelligen. Wird demgemäß die Vorbrachten
Kurbelstange, dadurch gekennzeichnet, Schubgeschwindigkeit für das Band herabgesetzt, um
daß zwischen die Hauptantriebswelle (2) und die ein genaues Anhalten sicherzustellen, wird nachteiliger-Bandvorschubwelle
(1) ein gegenüber dem die weise der gesamte Betrieb verlangsamt, womit der Ge-Bandvorschubwelle
(1) über die erste Einwegkupp- samtausstoß der Anlage herabgesetzt wird, weswegen
lung (5) drehenden Kurbelbetrieb (7,3) phasenver- 15 bei der aus der DE-OS 15 74 626 bekannten Vorrichschoben
wirkender sowie diesem gegenüber die tung stets mit gleichbleibender Geschwindigkeit gefah-Bandvorschubwelle
(1) mit geringerer Gescfrwin- ren wird, so daß, wie gesagt, ein genaues Anhalten des
digkeit drehender zweiter Kurbeltrieb (8,81,4) ge- Bandes, wenn überhaupt, nur schwierig zu bewerkstellischaltel
ist der eine zweite, auf der Bandvorschub- gen ist
welle(1) befestigte, einen Hebelarm(61) aufweisen- 20 Aus der US-PS 38 37 552 ist eine Bandfördervorrich-
de Einwegkupplung (6) betätigt, daß die Hebelarme tung mit zwei phasenverschobenen Antrieben bekannt,
(51,61) der beiden Einwegkupplungen (5,6) in ent- die jedoch ebenfalls mit konstanter Bandgeschwindig-
gegengesetzten Richtungen von der Bandvor- keit gefahren wird, so daß auch bei dieser Vorrichtung
schubwelle vorragen, so daß die erste Einwegkupp· die geschilderten Nachteile auftreten,
lung (5) bei einer Zugbewegung ihrer Kurbelstange 25 Aus der DE-OS 2041 826 ist eine Vorrichtung zum
(3) und die zweite Einwegkupplung (6) bei einer schrittweisen Fördern eines Bandes bekannt, die ein
Schubbewegung ihrer Kurbelstange (4) die Band- Walzenpaar aufweist, zwischen dem das Band hindurchvorschubwelle
(1) dreht, und daß die Kurbelstange gezogen wird. Die Walzen stehen über einer Zahnrada-
(4) der zweiten Einwegkupplung (6) ihre Schubbe- nordnung mit einem auf einer Antriebswelle angeordnewegung
beginnt, kurz bevor die Kurbelstange (3) 30 ten Antriebszahnrad in Verbindung. Die Antriebswelle
der ersten Einwegkupplung (5) ihren Totpunkt zwi- wird über einen Kurbeltrieb intermittierend in eine
sehen Zug- und Schubbewegung erreicht. Drehrichtung gedreht Der Kurbeltrieb ist dabei über
2. Vorrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekenn- eine Einwegkupplung, die in Form eines Freilaufs auszeichnet,
daß die Kurbelstange (4) der zweiten Ein- gebildet ist, mit der Antriebswelle verbunden und weist
wegkupplung (6) aus zwei durch ein Federelement 35 an seinem anderen Ende, das an einer kontinuierlich
(41) verbundenen Stangenabschnitten besteht. angetriebenen Abtriebswelle angeordnet ist, eine Nok-
3. Vorrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekenn- kenscheibe auf, welche über ein Nockenfolgeglied und
zeichnet, daß auf der Bandvorschubwelle (1) eine dazwischengeschalteter Hebelübersetzung eine Bremse
von einer Markierungen (BX) auf dem Band (B) betätigt, mittels welcher die Drehbewegungen der Anerfassenden
Einrichtung (E) gesteuerte Bremse (9) 40 triebswelle und somit die Bandbewegung abgebremst
gelagert ist. die bei Erfassen einer Markierung wird. Die Bremsstellung wird solange aufrecht erhalten,
durch die Einrichtung (E) die Bandvorschubwelle bis der Kurbeltrieb wieder seine Vortriebsbewegung
(1) anhält. ausführt.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, Diese Vorrichtung zum schrittweisen Fördern eines
dadurch gekennzeichnet, daß auf der Bandvor- 45 Bandes hat wesentliche Nachteile. Da der Kurbelbeschubwelle
(1) eine deren Drehung nur in einer trieb die Kraft mittels einer Freilauf-Einwegkupplung
Richtung erlaubende Klinkensperre (91) ange- auf die Antriebswelle überträgt, bleibt es allein der
bracht ist. Bremse überlassen, die Drehbewegung abzubremsen.
Da dies ein häufig wiederkehrender Vorgang ist, nutzt
Beschreibung 50 sich die Bremse in sehr starkem Maße ab, so daß häufig
wiederkehrende Betriebsunterbrechungen die Folge
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum absatz- sind.
weisen Zuführen eines bemusterten Bandes zu einer Es ist demgegenüber Aufgabe der vorliegenden Er-
Bearbeitungsstelle, nach dem Oberbegriff des An- findung, eine Bandfördervorrichtung der im Oberbegriff
Spruchs 1. 55 des Anspruchs 1 angegebenen Art zu schaffen, die einen
Eine derartige Vorrichtung ist beispielsweise aus der einfachen und robusten Aufbau hat und dennoch ein mit
DE-OS 15 74 626 bekannt, bei welcher die Zuführung in hoher Geschwindigkeit gefördertes Band in Abhängig-
Abhängigkeit von durch ein Steuergerät erfaßten Mar- keit von auf diesem angebrachten Markierungen an ei-
kierungen auf dem Band durchgeführt wird. Die be- ner bestimmten Stelle genau und zuverlässig anhalten
kannte Vorrichtung weist hierzu eine eine Einwegkupp- 60 kann.
iung tragende Bandvorschubweiie und eine Kurbeistan- Bei der im Oberbegriff des Anspruchs i angegebenen
geauf, die einerseits an einem Hebelarm an der Einweg- Vorrichtung erfolgt die Lösung dieser Aufgabe durch
kupplung und andererseits an einer ständig drehenden die kennzeichnenden Merkmale des Hauptanspruches.
Hauptantriebswelle angebracht ist. Die Unteransprüche haben vorteilhafte Weiterbil-
Bei einer solchen Vorrichtung muß das Band, auf das 65 düngen der Erfindung zum Inhalt.
beispielsweise Etiketten aufgedruckt sind, nach Unter- Die Erfindung wird mit der nachfolgenden Beschrei-
brechung seiner Vorschubbewegung durchtrennt wer- bung eines Ausführungsbeispiels anhand der Zeichnung
den. so daß einzelne Etiketten oder sonstige Druckstük- näher erläutert. Darin zeigt
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8125 | Change of the main classification |
Ipc: B65H 20/04 |
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| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition |