DE2550076C3 - Verfahren zur Herstellung von Dichlorsilan durch Dismutation von Trichlorsilan in Gegenwart von Tetraalkylharnstoff - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Dichlorsilan durch Dismutation von Trichlorsilan in Gegenwart von TetraalkylharnstoffInfo
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- C01B33/00—Silicon; Compounds thereof
- C01B33/08—Compounds containing halogen
- C01B33/107—Halogenated silanes
- C01B33/10773—Halogenated silanes obtained by disproportionation and molecular rearrangement of halogenated silanes
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Description
III
N— C—N
worin die Symbole Ri, R2, R3 und R*, die identisch
oder verschieden sein können, eine geradkettige
oder verzweigte Alkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen bedeuten, verwendet und das Dichlorsilan
aus dem Reaktionsmedium nach Maßgabe seiner Bildung durch Destillation abtrennt
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß man als Tetraalkylharnstoff Tetrzmethylharnstoff
verwendet.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur
Dismutation von Trichlorsilan.
Es ist bekannt, daß man durch Dismutation von Trichlorsilan Dichlorsilan erhält, und es ist ebenfalls
bekannt, daß das Dichlorsilan zur Herstellung der Abscheidung von Silicium großer Reinheit in der
elektronischen Industrie verwendet wird (Epitaxie des Siliciums). Zu diesem Zwecke hat man bereits die
Di:mutationsrcaktion in Gegenwart von verschiedenen
Katalysatoren durchgeführt. Unter den verschiedenen Katalysatoren wurde auch die Verwendung von Nitrilen
beschrieben (US-Patentschrift 27 32 282). Eine Unzulänglichkeit
dieses Verfahrens besteht in der Notwendigkeit, die Dismutationsreaktion bei einer Temperatur
in der Größenordnung von 150° C und mehr durchführen zu müssen. Die aliphatischen Cyanamide können
ebenfalls als Dismutationskatalysatoren verwendet werden (US-Patentschrift 27 32 280), jedoch ist es
• notwendig, um diese Katalysatoren zu aktivieren, sie
einer zusätzlichen Behandlung mit einer Lewis-Säure (US-Patentschrift 27 32 28t) zu unterwerfen. Daraus
folgt, daß das resultierende Dichlorsilan Verunreinigungen, wie Bor, Aluminium. Titan, enthält und aus diesem
Grunde für die Epitaxie ungeeignet ist
Man hat weiterhin vorgeschlagen, als Katalysatoren die Amine und die Aminhydrochloride zu verwenden
(US-Patentschriit 28 34 648 und FR-Patentschrift 20 96 605), jedoch ergeoen diese Katalysatoren geringe
Ausbeuten. Die Verwendung von Hexamethylphosphotriamid als Katalysator (FR-Patentschrift 14 44 735)
ermöglicht es, das Dichlorsilan in guten Ausbeuten zu erhalten, jedoch kann diese Verbindung nicht zur
Epitaxie des Siliciums infolge der Anwesenheit von phosphorhaltigen Verunreinigungen verwendet werden.
Schließlich hat man noch die Verwendung von Dimethylformamid oder Dimetbylacetamid als Katalysatoren
vorgeschlagen, jedoch sind die Ausbeuten an Dichlorsilan infolge eines Abbaus des Katalysators sehr
gering
Erfindungsgemäß wurde nun ein Verfahren zur
Herstellung von Dichlorsilan durch Dismutation von Trichlorsilan gefunden, das dadurch gekennzeichnet ist,
daß man als Katalysator Tetraalkylharnstoff der allgemeinen Formel
N —C—N
R2
R4
worin die Symbole Ri, R2, Ri und R4. die identisch oder
verschieden sind, eine geradkettige oder verzweigte Alkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen bedeaten,
verwendet und das Dichlorsilan aus dem Reaktionsmedium nach Maßgabe seiner Bildung durch Destillation
abtrennt.
Durch die Verwendung von Tetraalkylharnstoff als Katalysator ist es möglich, durch Dismutation bei so
geringen Temperaturen, wie 5O0C, ausgezeichnete Ausbeuten an Dichlorsilan zu erhalten, das sich gut zur
Epitaxie des Siliciums eignet und das insbesondere einen Gehalt an Bor, Phosphor, Arsen unterhalb von
0,001 ppm aufweist. Außerdem kann man den Katalysator wieder in den Kreislauf zurückführen, was für das
erfindungsgemäße Verfahren ebenfalls einen Vorteil darstellt.
Beispielsweise kann man unter den verwendbaren Tetraalkylharnstoffveibindungen den Tetramethylharnstoff,
Tetraäthylharnstoff und Tetrabutylharnstoff nennen. Vorzugsweise verwendet man Tetramethylharns'off.
dessen Verwendung als Lösungsmittel in der Industrie im Kommen ist.
Die Tetraalkylharnstol'fverbindungen können leicht nach den in dem Werk Rodd's Chemistry of carbon
compounds, 2. Aufl. aliphatic compounds — Teil C S.311-312 (1965), beschriebenen Methoden erhalten
werden. Beispielsweise sei die Reaktion von Phosgen mit sekundären Aminen erwähnt.
Die Menge des eingesetzten Katalysators ist nicht kritisch. Diese Menge beträgt im allgemeinen von I bis
50% der eingesetzten Menge an Trichlorsilan. Vorzugsweise beträgt die Menge zwischen 5 und 30%.
Das erfindungsgemäße Verfahren kann kontinuierlich oder diskontinuierlich durch Erhitzen der Gesamtheit
der Reaktionsteilnehmer unter Rückfluß unter atmosphärischen Drücken (Anfangstemperatur in der Größenordnung
von 30 bis 40° C) und Abtrennung des gebildeten Dichlorsilans nach Maßgabe seiner Bildung
durchgeführt werden. Es ist auch möglich, den Reaktionsteilnehmern ein Verdünnungsmittel, wie einen
aliphatischen oder aromatischen Kohlenwasserstoff (Cyclohexan, Benzol...), zuzusetzen. Man kann auch,
um die Geschwindigkeit der Dismutationsreaktion zu erhöhen, das Verfahren unter überatmosphärischem
Druck durchführen, beispielsweise unter Drücken, welche 3 Bar abs. erreichen können. Die Temperatur der
Dismutationsreaktion beträgt im allgemeinen zwischen 30 und 120° C.
Wenn die Dismutationsreaktion beendet ist, stellt man fest, daß im allgemeinen etwas Trichlorsilan in der
Reaktionsmasse als Rückstand vorhander ist und man beobachtet die Anwesenheit von Siliciumteirachlorid,
das durch die Reaktion gebildel wurde. Man kann das Trichlorsilan durch Destillation wiedergewinnen und es
von neuem zu Dichlorsilan dismutieren.
Die folgenden Beispiele sollen die Erfindung näher erläutern.
Man führt in einen Kolben, der unter Stickstoffatmosphäre
steht, 573 g Trichlorsilan und 57 g Tetramethylharnstoff und erwärmt das Gemisch unter Rückfluß
(Temperatur 33° CX wobei das Dichlorsilan nach
Maßgabe seiner Bildung unter Atmosphärendruck abdestilljert wird. Nach 8 Stunden, während welcher
Zeitspanne die Temperatur der Reaktionsmasse sich von 35 auf 48CC erhöhte und die Siedetemperatur des
Destillats bei etwa 11 ° C blieb, wurde eine Fraktion von 130 g gesammelt, welche im wesentlichen Dichlorsilan
und etwas Trichlorsilan enthielt Durch Rektifikation des Destillats isoliert man eine Fraktion von 110 g (Kp.
8,5 bis 90C), entsprechend dem reinen Dichlorsilan.
Durch chromatographische Analyse kann gezeigt werden, daß 228 g nichtreagiertes Trichlorsilan und
189 g Tetrachlorsilan zurückbleiben.
Das so gewonnene Dichlorsilan eignet sich sehr gut zur Epitaxie. Es enthält Bor, Phosphor, Arsen,
Aluminium unterhalb von 0,001 ppm (Bestimmung durch Colorimetric Atomabsorption und Emissions
spektrographie).
Man gibt in einen Kolben, der unter Stickstoffatmosphäre
steht, 630 g Trichlorsilan und 526 g Tetramethylharnstoff,
bringt das Gemisch zum Sieden unter Rückfluß und destilliert in 7lh. Stunden eine Fraktion
von 172 g. Während der Fleaktion hat sich die
ίο Temperatur der Reaktionsmsisse von 38 auf 60°C
erhöht, während die Siedetemperatur des Destillats 11 °C betrug. Durch Rektifikation des Destillats erhält
man eine Fraktion von 143 g (Kp. 8^ bis 9° C) entsprechend dem reinen Dichlcjrsilan.
ι". Man gibt zu der Reaktionsnasse 195 g Cyclohexan,
um restliches Trichlorsilan (149 g) und das Siliciumtetrachlorid
(280 g) durch Destillation abzutrennen. Nach Fortsetzung der Destillation erhält man nach Entfernung
des Cyclohexans eine Fraktion von 105 g (Kp.n=63cC) entsprechend eiern wiedergewonnenen
Tetra met hy lha rnstof f.
Claims (1)
1. Verfahren zur Herstellung von Dichlorsilan durch Dismutation von Trichlorsüan in Gegenwart
eines Katalysators, dadurch gekennzeichnet,
daß man als Katalysator Tetraalkylharnstoff
der allgemeinen Formel
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|---|---|---|---|
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