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DE2549966A1 - Schaltungsanordnung zur regeneration von impulsen - Google Patents

Schaltungsanordnung zur regeneration von impulsen

Info

Publication number
DE2549966A1
DE2549966A1 DE19752549966 DE2549966A DE2549966A1 DE 2549966 A1 DE2549966 A1 DE 2549966A1 DE 19752549966 DE19752549966 DE 19752549966 DE 2549966 A DE2549966 A DE 2549966A DE 2549966 A1 DE2549966 A1 DE 2549966A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
magnetic tape
signal
pulse
distorted
input
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19752549966
Other languages
English (en)
Inventor
Rolf Warnatsch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Vereinigte Flugtechnische Werke Fokker GmbH
Original Assignee
Vereinigte Flugtechnische Werke Fokker GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Vereinigte Flugtechnische Werke Fokker GmbH filed Critical Vereinigte Flugtechnische Werke Fokker GmbH
Priority to DE19752549966 priority Critical patent/DE2549966A1/de
Publication of DE2549966A1 publication Critical patent/DE2549966A1/de
Ceased legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B20/00Signal processing not specific to the method of recording or reproducing; Circuits therefor
    • G11B20/10Digital recording or reproducing
    • G11B20/10009Improvement or modification of read or write signals

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Signal Processing For Digital Recording And Reproducing (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur Regeneration von Impulsen
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zur Regeneration von einem Magnetbandspeicher entnehmbaren Impulsen, insbesondere zur Glättung einer aufgrund sich ändernde Impulstastverhältnissc schwankenden Bezugslinie.
  • In@der bentigen Meßtechnik ist es üblich, Daten auf Magnetbändern zu speichern und zwar in der Form verschlüsselter Impulse. Die Verschlüsselung kann nach den Verschiedensten Methoden oder Codes durchgeführt werden; aber aufgrend spezieller Eigenheiten sind nicht alle Codes für eine Magnetbandspeicherung £eignet. in Code, bei dem die Information als Phasenablage oder durch das Vorhandensein oder Fehlen eines logischen Pagels repräsentiert wird, kann in der Regel für eine Magnetbandaufzeichnung verwendet werden.
  • Bei der Entnahme der auf ein Ma£netband aufgezeichneten Daten maß aufgrund physikalischer Gesetzmäßigkeiten des megnetischen Aufzeichnungs- bzw. Le.selrerfahrens mit einer starken Verzerrung der Impulsfolgen gerechnet werden. Ein Magnetbandsystem besitzt ein Bandpaßverhalten, so daß die Amplitude eines Imformationssignals mit zunehmender Frequenz oberhalb der Grenzfrequenz starli abnim.'at. Es ist zwar möglich, den Frequenzgang eines Magnetbandsystems durch eine entsprechende Wahl der Bandgeschwindigkeit und des Magnetbandmaterials sowie durch eine Verringerung der t?bertragungsverluste an den Kopfgruppen zu beeinflussen; aber eine grundsätzliche Unterdrückung der Frequenzgangabhängigkeiten ist wegen der zuvor schon erwähnten physikalischen Zusammenhänge nicht möglidi.
  • Schwierigkeiten ergeben sich bei der magnetischen Aufzeichnung und/ oder Entnahme von impulsförmigen Informationssignalen auch dann, wenn sich der Pegel eines Informationssignals längere Zeit nicht ändert und praktisch zu einem Gleichspannungspegel kird. Das differenzie rende Verhalten eines Magnetkopfes hat irn bei der Wiedergabe zur Folge1 daß ein Gleichpegel nach einer e-Funktion auf null Volt absinkt, so daß ein derartiges Informationssignal vom Crundrauschen nicht mehr zu unterscheiden ist. Tjenn ein Informationssignal aus einer unregelmäßigen Folge verschieden langer Impulse, wie z.B. bei dem in der Digitaltechnik häufig verwendeten NRZ-L-Code besteht, dann ergibt sich bei einem von einen Magnetband entnommenen Impulssignal infolge des sich ständig ändernden Impulstestverhältnisses eine variable Gleichspannungskomponerte, die zu einem stetigen Wandern der Nullinie des Informationssignals führt. Die Impulse liegen infolge dessen nicht mehr symmetrisch zu einer geraden Bezugslinie und sind daher in dieser Form für eine Weiterverarbeitung nicht geeignet.
  • Eine bekannte Maßnahn.e zur Unterdrtickung derartiger Verschiebungen ist der Einsatz einer einfachen Diodenklemmschaltung. Damit ist es im Prinzip möglich, eine eindeutige Lage der Impulse zu einer Bezugslinie herzustellen, so daß in Verbindung mit einer Reforenzspannung auch di Nulldurchgänge und damit die Flanken der Impulse definiert werden können. Diese Schaltung ist aber nicht sehr zuverlässig, denn aufgrund einer Amplitudenabhängigkeit ist mit starken Phasenverzerrungen und Impuls aussetzen zu rechnen.
  • Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung zur Regeneration von einem Magnetbandspeicher entnehmbaren Impulsen, insbesondere zur Unterdrückung von Nullinienschwankungen vorzusehen. Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß das verzerrte Impulssignal des Magnetbandes einem Eingang eines Komparators zugeführt ist, dessen zweiter Eingang zur Erzeugung strll; metrischer Impulse durch ein Referenzsignal zum phasenrichtigen Bestimmen der Impulsfolgen angcsteuert ist.
  • Die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung ist über einen, weiten Bereich unabhangig von der Amplitude des Impulssignal und dah'cr in der Lage, die ursprünglichen Impulse sehr genau wieder zu erzeugen.
  • Als Referenzspannung zum phasenrichtigen Bestimmen der Impulse kann die Gleichspannungskomponente des verzerrten Impulssignals benutzt werden, die in einer Gegentaktgleichrichterschaltung gewonnen werden kann. Die auf die erfindungsgemäße Weise regenerierten Impulse sind damit frei von Verzerrungen und können anschließend weiter verarbeitet werden.
  • Anhand der beiliegenden Zeichnung wird die Erfindung näher erläatert.
  • es zeigen: Figur l ein Impulsdiagramm Figur 2 ein weiteres Impulsdiagramm Figur 3 ein Sehaltbild Figur 4 ein Impulsdiagramm Figur 5 ein Diagramm verzerrter Impulse Figur 6 ein Diagramm regenerierter Tiopulse Im Impulsdiagramm nach Figur 1 ist der typische Verlauf eines NRZ-L-Impulssignals zu sehen, und zwar vor der Aufzeichnung auf einen Magnetbandspeicher. Figur 2 zeigt dazu den Verlauf des gleichen Informationssignals nach EntnahMe vom Magnetbandspe icher und Verstärkung. Dieses Impulssignal kann so nicht weiterverarbeitet werden, weil die Lage der Nulidureligänge wegen der Nulllinienschwankung nicht mit der Lage der Impulsflanlcen im ursprünglichen Impulssignal übereinstimmt. Einzelne Impulse klingen darüberhinaus bis auf Null Volt ab und sind daher nicht vom Grundrauschen zu unterscheiden. Es ist daher notwendig, die von einem Magnetbandspeicher entnommeren Impulse vor einer Weiterverarbeitung zu regenerieren.
  • Figur 3 zeigt eine Schaltungsanordnung, mit der eine Regeneration von Impulssignalen in hervorragender Weise möglich ist. Diese Schaltung erhält an ihrem Eingang das vom Magnetbandspeicher verzerrte Impulssignal, das in Figur 5 näher dargestellt und mit a bezeichnet ist. Vom Eingang dieser Schaltungsanordnung gelangt das verzerrte Impulssignal a über einen Kondensator 10 gleichspannungsfrei auf einen Eingang E1 eines Komparators 11 und glcichzeitig zu einer Gegentaktglaichrichterschaltullg 12. Der Signales hinter dem Kondensator 10 istüber einen Widerstand 13 nach Masse geschaltet, wobei die sich aus dem Wert dieses Wiederstandes 13 und der Kapazität des Kondensators 10 ergebende Zeitkonstante durch entsprechende Wahl dieser Bauelemente auf die kleinste Impulsfolgefrequenz des Impulssignals bemessen ist. In der CegentaItgleichrichterschaltung wird das Referenzsignal aus dem verzerrten Impulssignal a gewonnen. Das verzerrte Impulssignal a gelangt hier zu zwei antiparallel liegenden Dioden lt, 15, deren Ausgänge einerseits über je einen Widerstand 16, 17 miteinander verbunden sind und andererseits über je einen Kondensator 18, 19 an Masse liegen. Das ebenfalls in Figur 5 dargestellte Ausgangssignal b der Gegentaktgleichrichterschaltung 12 ist das als Referenzsignal eingesetzte Signal der Cleichspannungskomponente des verzerrten Impulssignals a und wird dem Verbindungspunkt der Widerstände 16, 17 entnommen. Dieses Signal wird direkt dein Eingang E2 des komparatprs 11 zugeführt, der über eine Parallelschaltung eines Widerstandes 20 und eines Kondensators 21 auf Masse bezogen ist.
  • Beim Einsatz der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung werden die Impulse auf folgende Weise regeneriert: Das verzerrte Impulssignal gelangt, wie bereits erwähnt, einerseits über den Condensator 10 zum Eingang E1 des Komparators 11 und andererseits über den gleichen Kondensator 10 zur GEgentaktgleichrichterschaltung 12. In dieser Gleichrichterschaltung wird jeweils eine der Dioden 14, if, und zwar je nach Polarität des verzerrten Inpulssignals a, leitend, so daß der zugehörige Kondensator 18, 19 die durchgeschalie.e Spannung über der Durchschaltzeit integriert. Die widerstände 16, 17 bilden den Mittelwert der integricrten Spannung und leiten cas Mittelwertsignal als Referenzsignal b über die am Eingang Er iC gende Kombination des Widerstandes 20 und des Kondensators 21 dem Komparator 11 zu. Der Kondensator 21 wirkt dabei mit den Widerständen 16, 17 als Tiefpaß zur Unterdrückung höherfrequenter Stört spannungen.
  • Überschreitet das verzerrte Impulssignal a am Eingang E1 des No-, rators 11 das Referenzsignal b am Eingang E2 um den Betrag der eingestellten Schwellspannung des Komparators, dann erzeugt dieser an seinem Ausgang einen logischen Pegel in einer Richtung. Ist das Signal am Eingang E1 kleiner als die eingestellte Schwellspannung, den ergibt sich im Ausgangssignal des Konparators 11 ein logischer Pegel in der entgegengesetzten Richtung. Wie aus Figur 6 zu entnehmen ist, entspricht das am A6tsgang des Komparators 11 entnehrabare regenerierte Impulssignal den ursprünglichen Impulssignal,csFigur 4 zeigt Die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung kann daher zur Regeneration von einem Magnetbandspeicher entnehmbaren Impulsen eingesetzt werden, da sie die ursprünglichen Impulse in einen weiten Bereich unabhängig von der Amplitude der Signale wieder erzeugt.
  • - Patent ansprüche e Verzeichnis der Bezugszahlen a verzerrtes Impulssignal b Referenzsignal E1 Eingang des Komparators E2 -"- -"-10 kondensator 11 Komparator 12 Gegentaktgleichrichterschaltung 13 Widerstand 14 Diode 15 Diode 16 Widerstand 17 Widerstand 18 Kondensator 19 -"-20 Widerstand 21 Kondensator L e e r s e i t e

Claims (3)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e Schaltungsanordnung zur Regoneration von eineu Magnetbandspeicher entnchmbaren Impulsen, in@besondere zur Glättung eines aufgrund sich ändernder Impulstastverhältnisse schwankenden Bezugslinie, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß das erzeugte Impulssignal (a) des Magnet@ andes einem Ein gang (E) eines Komparators (11) zugeführt ist, dessen zweiter Eingang (E2) zur Erzeugung sy@@etrischer Impulse durch ein Referenzsignal (b) zum phasenrichtigen Bestimmen der Impulsflanken angesteuert ist.
  2. 2.) Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch g e k c n n -z c i c h n c t , daß für das Referenzsignal (b) das Signal der Gleichspannungskomponente des @erzerrten Impulssignals (a) eingesetzt ist.
  3. 3.) Schaltungsanordnung nach Anspruch 7 oder , dadurch g c -k e n n z e 3 c h n e t , daß das Referenzsignal (b) durch Gleichrichten des verzerrten Im@pulssignals (a) in einer Gegentaktgleichrichterschaltung (12) erzeugt ist.
DE19752549966 1975-11-07 1975-11-07 Schaltungsanordnung zur regeneration von impulsen Ceased DE2549966A1 (de)

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