DE2549397A1 - Sicherheitskette fuer fahrzeuge - Google Patents
Sicherheitskette fuer fahrzeugeInfo
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- B60—VEHICLES IN GENERAL
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Description
Betreff:
31. Oktober 1975 Jesus VEZ ALVAREZ, San Rafael 15, Gijon (Asturias) , Spanien
Sicherheitskette für Fahrzeuge.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Sicherheitsketten zur Anwendung bei Fahrzeugen, die auf verschneitem oder
gefrorenem Boden fahren.
Gegenwärtig sind verschiedene Arten von Ketten für die erwähnte Anwendung bekannt, die alle einige der folgende
Unzulänglichkeiten aufweisen:
- Sie haben sowohl beim Abnehmen als auch beim Anlegen großen Raumbedarf.
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| Volksbank Lindau (B) Nr. 51720 000 |
- Sie ergeben eine unterbrochene Fahrspur.
- Anlegen und Abnehmen sind unbequem und kostspielig.
- Sie greifen mangelhaft am Boden an und gestatten deshalb
nur Fahrten mit geringen Geschwindigkeiten.
Um diese Mängel zu beheben, wurden die Ketten gemäß der
Neuerung geschaffen, welche die folgenden Vorteile aufweisen:
- Sie beanspruchen nach der Demontage geringen Raum und nach Anbringung bilden sie Vorsprünge zusätzlich zu
den Maßen von Rädern geringer Größe.
- Sie können rasch und einfach angebracht und abgenommen werden.
- Sie bewirken besten Griff auf dem Boden und ermöglichen deshalb eine Fahrt mit größerer Geschwindigkeit als die
übliche.
- Die sich ergebende Fahrspur wird wegen ihrer geringen
Größe stetig und macht keine Sprünge.
Die Sicherheitsketten bestehen im wesentlichen aus einer Reihe von selbständigen und unter sich verbundenen Elementen,
von denen jedes ein gestanztes und in sich zusammengefaltetes Blech darstellt, das eine dem-Profil der
(Reifen)decke anpaßbare Form aufweist, die nach einem
Teilstück eines Kreisbogens von ungefähr mindestens der Decke gleichem Durchmesser verlängert ist; an der Verbindungsstelle
beider TEilstücke befindet sich eine ge-
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bohrte öse, durch welche das kreisförmige Teilstück des benachbarten Elementes (Kettengliedes) herläuft, wobei
dieses Teilstück mit einem Vorsprung versehen ist, der die Trennung der aufeinanderfolgenden Kettenglieder verhindert
.
Es bestehen zwei äußere Teilstücke, die dazu dienen, miteinander unter Schließung des Ganzen in Verbindung zu treten,
die gegenüber der für die übrigen erwähnten Anordnung einige Abwandlungen aufweisen; eine derselben weist an
ihrem runden Teilstück einen gezahnten Rand auf und ist in eine Nut (Rille) eingelassen, die in das Teilstück
(ein)gearbeitet ist, das die Decke des am anderen Ende des Ganzen befindlichen Gliedes umfaßt. Diese Nut wird
von einem Gesperre eingenommen, das mittels einer normalen Schraube mit einer äußeren Ausnehmung in ihrem Kopf
befestigt ist, in die ein Betätigungsschlüssel eingesetzt -wird, während das Gesperre durch die Wirkung eines Fingers
freigegeben oder angehalten wird, der sich am Ende eines von einer Feder umgebenen Kolbens befindet, so daß der
Kopf des Kolbens von außerhalb des Rades zugänglich ist.
Alle Glieder werden mit den benachbarten durch Kettenpaare
vereinigt, die durch mittlere Querstangen verbunden sind, welche dazu dienen, die Ketten jedes Paares auseinanderzuhalten;
den äußeren Teilstücken fehlen die Ketten.
Zur Ergänzung der obigen Beschreibung und lediglich bei-
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spielshalber sind hier Zeichnungen beigefügt, und zwar zeigen
Fig. 1 ein Schaubild der Glieder (Elemente);
Fig. 2 schubildlich die äußeren Glieder dargestellt vor ihrer Montage;
Fig. 3 Schnitt nach Linie III-III der Fig. 2;
Fig. 4 die abgenommene Sicherheitskette; Fig. 5 angebrachte Kette.
Jedes der Glieder wird aus zwei Teilstücken gebildet, und zwar aus einem Teilstück 1, das das Radprofil umfaßt,
und aus einem zweiten Teilstück 2, das die Form eines Kreisbogens aufweist und das in Verbindung mit den gleichen
Teilen in den übrigen Gliedern einen Kreis bildet, der annähernd mit demjenigen von geringerem Durchmesser der
Decke (s. Fig. 5) übereinstimmt; im Schnittpunkt beider Teilstücke 1 und 2 sind gebohrte ösen 3 vorhanden, die
jeweils vom Teilstück 2 des benachbarten Gliedes durchsetzt werden, und an den Enden der Teilstücke 2 befinden
sich die Vorsprünge 4, welche die Trennung der in Verbindung stehenden Enden verhindern; die Teilstücke 1
jedes Gliedes werden durch die Ketten 12 mit den damit übereinstimmenden Teilstücken der benachbarten Glieder
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vereinigt, mit Ausnahme der Enden, diefnicht durch
Ketten verbunden sind. Von diesen Ketten 12 bestehen zwei in jedem Zwischenraum und sie verfügen über Zwischenquerstäbe
13, die einen beständigen Abstand zwischen jedem Kettenpaar 12 gewährleisten.
Um das Ganze anzubringen, genügt es, die Glieder mit ihren Teilstücken 1 um das Radprofil herum zu legen und die
äußeren Enden zusammenzuziehen, deren Teilstück 2 in die Nut 6 eingeführt wird, damit das Gesperre durch Einwirkung
auf den Kolben 11 über seinen Kopf 9 freigegeben wird, wodurch der Finger des Kolbens 11 abgezogen und
das Gesperre 7 freigesetzt wird; der gezahnte Rand 5 gleitet über die Zähnung des Gesperres 7 üs er von neuem
beim Loslassen des Kopfes blockiert wird, womit der Finger die Verriegelung durch die Wirkung der Rückholfeder
Io bewirkt; danach kann man das Ganze in angemessener Form spannen, indem man einen Schlüssel in die Ausnehmung
des Kopfes der Achse 8 einführt und, soweit nötig, anzieht .
Um die Vorrichtung abzunehmen, genügt das Einsetzen des Schlüssels in den Kopf von 8 in der angegebenen Form
und dessen Drehung im entgegengesetzten Sinne, d.h. Lockern, wodurch die Endglieder voneinander getrennt
und die Vorrichtung abgenommen werden kann.
Patentansprüche
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Claims (4)
- Patentanspruch e(ι 1.J Sicherheitskette für Fahrzeuge, dadurch gekennze ichnet, daß sie aus einer Reihe von untereinander kupplungsfähigen Gliedern bestehen, von denen jedes aus einem zusammengebogenen, zwei Teilstücke (1,2) bildenden dünnen Flacheisen gebildet ist, von denen das eine das Profil der Reifendecke umfaßt und das andere mit den ihm entsprechenden anderen Teilstücke« (1,2) verbunden wird, um so ungefähr einen der Außenseite des Rades anliegenden Kreis zu bilden, wobei die aufeinanderfolgenden Glieder mittels Kettenpaaren (12) verbunden werden und jedes der Glieder in der Mitte über eine gebohrte öse (3) verfügt, durch die das runde Teilstück (2) des folgenden Gliedes geführt wird, das in allen Fällen durch einen Vorsprung (4) abgeschlossen wird, der seine Trennung von den benachbarten Gliedern verhindert und von denen das eine am runden Teilstücke (2) einen gezahnten Rand (5) und das andere an Gesperre (7) aufweist, das das Schließen und Spannen des Ganzen ermöglicht.
- 2. Sicherheitsketten anach dem vorhergehenden Anspruch, gekennzeichnet dadurch, daß die gebohrte öse (3) jedes Gliedes sich im Schnittpunkt der beiden des bildenen Teilstücke (1,2) befinden.- 7 609 8 2 3/0269
- 3. Sicherheitsketten nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Kettenpaar (12) unter sich durch eine Querstange (13) verbunden ist.
- 4. Sicherheitsketten nach den vorhergehenden ANsprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß das an das Radprofil anzulegende und zu einem der äußeren Glieder gehörige Teilstück (1) in einer seiner seitlichen ösen über eine Nut (6) verfügt, in der ein Gesperre (7) mit einer Drehachse mit ausgenommenem äußerem Kopf (9) zur Lagerung eines diesen betätigenden Schlüssels angeordnet ist, wobei dieses Gesperre (7) mittels eines von einer Feder (lo) umgebenen Kopfes verriegelt werden kann, der einen äußeren Kopf und ein mt eineni Sperrfinger (Klinke) versehenes inneres Ende (11) aufweist, und das Gesperre (7) dazu dient, an einer seiner Stellen den gezahnten Rand (5) des runden Teilstückes (2) des Gliedes des anderen Endes der Vorrichtung festhalten kann.609823/0269Leerseite
Applications Claiming Priority (1)
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| IT (1) | IT1048697B (de) |
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