DE2549181A1 - Verfahren zur herstellung photoleitfaehiger, cadmiumsulfidartiger pulverfoermiger materialien - Google Patents
Verfahren zur herstellung photoleitfaehiger, cadmiumsulfidartiger pulverfoermiger materialienInfo
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Description
EDUARD-SCHMID-STRASSE 2 D-8000 MÜNCHEN 90
Konishiroku Photo
Industry, Co., Ltd.,
Tokio, Japan
Industry, Co., Ltd.,
Tokio, Japan
UNSER ZEICHEN:
BETRIFFT:
. F/γΠΙ
3. NOV.
Verfahren zur Herstellung photoleitfähiger, cadmium*
sulfidartiger pulverförmiger Materialien
Die Erfindung betrifft die Herstellung eines photoleitfähigen
Pulvers vom Cadmiumsulfidtyp, z.B. von Cadmiumsulfid,
Cadmiumselenid, Cadmiumsulfidselenid und Zinkselenid.
Bei den bekannten Verfahren zur Herstellung eines photoleitfähigen
Pulvers wurde ein Gemisch aus einem cadmiumsulf idartigen Material, einem Aktivator, wie Kupfer
oder Silber, zur Ausbildung von Elektronenakzeptorstellen in dem betreffenden Material, einem Donatormaterial,
z.B. einem Halogenid, zur Bildung von Donatorstellen und einem Flußmittel, wie Cadmiumchlorid, Natriumchlorid
und Zinkchlorid, bei Temperaturen oberhalb des Schmelzpunkts des Flußmittels zur Steuerung der Atomvalenz gebrannt.
Photoleitfähige Pulver verschiedener Eigenschaften wurden durch Ändern der Mengenanteile an den verschiedenen
Komponenten und/oder der Brenntemperatur hergestellt.
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Nachteilig an derartigen bekannten Verfahren ist jedoch, daß es sehr große Schwierigkeiten bereitet, die Photoleitereigenschaften
des jeweiligen Produkts zu steuern. Dies ist darauf zurückzuführen, daß die Reaktionsprodukte
sehr empfindlich auf Änderungen in den Mengen an Aktivator- und Donatormaterial sowie ihr Verhältnis untereinander
reagieren. Darüber hinaus ist die Dunkelfestigkeit des jeweiligen Produkts gering und/oder sein
"memory-Effekt" groß, und zwar auch dann, wenn das jeweilige
Produkt mit den sonstigen wünschenswerten Eigenschaften ausgestattet ist. Darüber hinaus sind diese Verfahren
noch mit dem Nachteil behaftet, daß das erhaltene Pulver im Laufe des Brennvorgangs unter Bildung gröberer
Teilchen zum Zusammenbacken neigt. Wenn also das nach derartigen Verfahren hergestellte photoleitfähige Material
zur Bilderzeugung auf elektrophotographischem Gebiet, bei der Bildumwandlung oder bei der Bildverstärkung
verwendet wird, erhält man lediglich ein schwach auflösendes Bild, da die Oberflächen der gebildeten
lichtempfindlichen Materialien nicht eben und glatt sind.
Um nun den geschilderten Schwierigkeiten zu begegnen, wurde beispielsweise bereits ein Verfahren zur Herstellung
eines photoleitfähigen Cadmiumsulfidpulvers entwickelt, bei welchem Silber oder Kupfer als Aktivator,
ein Halogenid als Donator und ein Alkalimetall- oder Erdalkalimetallsulfat in einer Menge von 0,05 bis 1,5
Teil(e) pro 100 Teile Cadmiumsulfid als Dispergiermittel verwendet werden und bei dem das Brennen bei einer
Temperatur im Bereich von 400° bis 6000C stattfindet (vgl. japanische Patentanmeldung 28 814/70). Das im Rahmen
dieses Verfahrens erhaltene gebrannte Produkt besitzt
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jedoch eine relativ grobe Teilchengröße in der Größenordnung von einigen Mikron. Weiterhin sind die Dunkelfestigkeit
und der "memory-Effekt" des hierbei erhaltenen Produkts
unzureichend. In der Tat konnte bisher ein in der Praxis als Bilderzeugungsmaterial insbesondere bei
bindemittelhaltigen elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterialien,
bei denen die photoleitfähigen Teilchen in einem harzartigen Bindemittel dispergiert sind,
für die Praxis zufriedenstellendes cadmiumsulfidartiges photoleitfähiges Material noch nicht hergestellt werden.
Der Erfindung lag nun die Aufgabe zugrunde, ein nicht mit den geschilderten Nachteilen der bekannten photoleitfähigen
Pulver behaftetes lichtempfindliches Pulver hervorragender Photoleitfähigkeit und sehr geringer Teilchengröße
herzustellen.
Gegenstand der Erfindung ist somit ein Verfahren zur Herstellung eines cadmiumsulfidartigen photoleitfähigen Pulvers,
welches dadurch gekennzeichnet ist, daß man die cadmiumsulfidartigen Substanzen in Abwesenheit eines
Aktivators und in Gegenwart eines Dispergiermittels brennt.
Hierbei erhält man ein eine sehr geringe Teilchengröße aufweisendes und hervorragend lichtempfindliches, cadmiumsulfidartiges
photoleitfähiges Material.
Zweckmäßigerweise.wird nach der Durchführung des Verfahrens
gemäß der Erfindung das Dispergiermittel mit Wasser ausgewaschen.
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Da im Rahmen des Verfahrens gemäß der Erfindung bei der Herstellung des cadmiumsulfidartigen Photoleiterpulvers
kein Aktivator zugegen ist, gestaltet sich das Verfahren gemäß der Erfindung sehr einfach. Darüber hinaus läßt
sich das erfindungsgemäß erhältliche Photoleiterpulver
infolge seiner sehr geringen Teilchengröße in besonders guter Weise als lichtempfindliches Photoleitermaterial
in den lichtempfindlichen Schichten von elektrophotographischen
Aufzeichnungsmaterialien, in denen das Photoleiterpulver gleichmäßig dispergiert ist, verwenden. Mit
Hilfe solcher elektrophotographischer Aufzeichnungsmaterialien
erhält man Bildkopien hervorragenderAuflösung,
hohen Kontrasts und - wenn überhaupt - höchstens geringfügigen Schleiers. Darüber hinaus zeigt ein das erfindungsgemäß
herstellbare Photoleiterpulver enthaltendes elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial nur einen
sehr geringen Dunkelabfall.
Die im Rahmen des Verfahrens gemäß der Erfindung verwendbaren cadmiumsulfidartigen Materialien sind im Handel
als photoleitfähige Pulver erhältlich. Hierbei handelt es sich beispielsweise um Cadmiumsulfid, Cadmiumselenid,
Cadmiumsulfidselenid oder Zinkselenid.
Als Aktivatoren für cadmiumsulfidartige Photoleitermaterialien eignen sich beispielsweise die Halogenide, Sulfate
oder Nitrate von Gold, Silber, Kupfer und dergleichen. Hierbei handelt es sich um Aktivierungsmittel, die
in den Kristallen der verwendeten cadmiumsulfidartigen Materialien Akzeptorstellen ausreichender Menge schaffen
können.
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Verwendbare Donatoren sind Halogenide, z.B. Ammoniumchlorid, oder Verbindungen dreiwertiger Metalle, z.B.
von Aluminium, Gallium oder Indium. Hierbei handelt es sich um Mittel, die die Schaffung von Donatorenstellen
ausreichender Menge in den Kristallen der verwendeten cadmiumsulfidartigen Materialien zu aktivieren vermögen.
Verwendbare Fließmittel sind Mittel, die bei den Brenntemperaturen
schmelzen und dabei das cadmiumsulfidartige Material aufschmelzen. Hierbei handelt es sich beispielsweise
um Halogenide, wie Cadmiumchlorid, Zinkchlorid, Natriumchlorid oder Kaliumchlorid.
Die erfindungsgemäß verwendbaren Dispergiermittel schmelzen bei den Brenntemperaturen während des Brennvorgangs
entweder als solche nicht oder die cadmiumsulfidartigen
Materialien nicht auf. So unterscheiden sich (definitionsgemäß) die verwendeten Fließ- und Dispergiermittel voneinander
dadurch, ob sie bei den Brenntemperaturen schmelzen oder nicht. Einige Substanzen können sowohl als Fließais
auch als Dispergiermittel verwendet werden. Das heißt, wenn die Brenntemperatur unterhalb des Schmelzpunkts
des betreffenden Materials liegt, kann es als Dispergiermittel verwendet werden. Wenn jedoch die Brenntemperatur
oberhalb des Schmelzpunkts des betreffenden Materials liegt, dient es als Fließmittel. So verhält sich
beispielsweise Natriumchlorid als Fließmittel bei Brenntemperaturen oberhalb 8000C, da es bei 8000C schmilzt.
Umgekehrt läßt sich das Natriumchlorid als Dispergiermittel verwenden, wenn die Brenntemperatur unterhalb
des Schmelzpunkts liegt.
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Die erfindungsgemäß verwendeten Dispergiermittel tragen
in hervorragender Weise dazu bei, daß die pulverförmigen gebrannten cadmiumsulfidartigen Materialteilchen
beim Schmelzen nicht aneinander kleben, so daß also (dadurch) die Bildung eines sehr feinen photoleitfähigen
Pulvers hoher Lichtempfindlichkeit begünstigt wird.
Die Teilchengröße des erfindungsgemäß erhaltenen lichtempfindlichen
Pulvers hängt etwas von der Teilchengröße des jeweiligen cadmiumsulfidartigen Ausgangsmaterials,
der Menge, Art und Teilchengröße des verwendeten Dispergiermittels
und dem Dispersionszustand ab. Insbesondere üben jedoch die Art und Menge des Dispergiermittels
einen relativ großen Einfluß auf die Teilchengröße des photoleitfähigen Pulvers aus.
Die Menge an zugesetztem Dispergiermittel soll zweckmäßigerweise 20 Gew*-?6 oder mehr, vorzugsweise mehr als
50 Gew.-?6 des verwendeten cadmiumsulfidartigen Materials
betragen. Je größer die Menge an Dispergiermittel im Vergleich zur Menge an verwendetem cadmiumsulfidartigen
Material ist, desto feinteiliger wird das gebildete photoleitfähige Pulver.
Die erfindungsgemäß verwendbaren Dispergiermittel sollen
vorzugsweise eine hohe Reinheit aufweisen, mit den cadmiumsulfidartigen Materialien beim Brennen chemisch
nicht reagieren, einen Schmelzpunkt oberhalb des Schmelzpunkts des verwendeten Fließmittels besitzen,
bei den Brenntemperaturen der Materialien nicht schmelzen und wasserlöslich sein.
—7—
Wenn im Rahmen des Verfahrens gemäß der Erfindung beispielsweise Cadmiumchlorid als Fließmittel verwendet
wird, können als Dispergiermittel Natriumchlorid, Kaliumchlorid, Natriumbromid, Kaliumbromid, Natriumiodid,
Kaliumiodid, Cadmiumsulfat, Zinksulfat, Natriumsulfat,
Kaliumsulfat und dergleichen verwendet werden. Diese Substanzen schmelzen bei Temperaturen oberhalb des
Schmelzpunkts des Cadmiumchlorids und liefern bei Verwendung von Dispersionsmedien, wie Wasser und Alkohol,
gleichmäßige Dispersionen. Da sie ferner wasserlöslich sind, können sie auf einfache Weise durch bloßes Wässern
nach dem Brennen ausgewaschen werden. Diese Dispergiermittel begünstigen in höchst zweckmäßiger Weise
eine einfache Herstellung des gewünschten photoleitfähigen Pulvers.
Als Dispersionsmedium kann erfindungsgemäß Wasser oder ein beliebiges organisches Lösungsmittel, wie Alkohol,
Aceton, Methyläthylketon und Äthylacetat, vorzugsweise Wasser oder ein wasserlösliches organisches Lösungsmittel,
wie Methanol, Äthanol, Propanol oder Aceton, verwendet werden.
Dem Fachmann ist es bekannt, daß eine Steuerung der Atomvalenz der cadmiumsulfidartigen Materialien durch Zusatz
eines Aktivators die Dunkelfestigkeit und Empfindlichkeit des Produkts erhöht. Es hat sich jedoch gezeigt,
daß bei Verwendung des erfindungsgemäß erhaltenen feinen Pulvers mit steigender Menge an Aktivator
zwar die Empfindlichkeit steigt, die Dunkelfestigkeit jedoch nicht immer zunimmt, vielmehr sogar abnehmen
kann. Im Gegensatz dazu, besitzen die erfindungsgemäß
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durch Brennen in Abwesenheit von Aktivatoren und in Gegenwart von Dispergiermitteln erhältlichen feinteiligen
photoleitfähigen Materialien nicht nur dieselbe Empfindlichkeit (wie sie bei Zusatz von Aktivatoren erreichbar
ist), sondern auch eine höhere Dunkelfestigkeit und somit eine höhere Anfangsspannung, was zur Bildung hoch
kontrastreicher Bilder führt, sowie einen niedrigeren "memory-Effekt". Folglich eignen sich die erfindungsgemäß
erhältlichen photoleitfähigen Materialien in hervorragender Weise zur Verwendung bei elektrophotographischen
Übertragungsverfahren.
Der theoretische Mechanismus der erfindungsgemäß erzielbaren Effekte ist noch nicht vollständig geklärt, vermutlich
beruht er jedoch auf folgenden Gegebenheiten:
1. Wenn man erfindungsgemäß Dispergiermittel des beschriebenen
Typs verwendet, erhält man sehr feine
Teilchen hervorragender Kristallstruktur. Dadurch erhöht sich die Anzahl der Teilchen pro
Volumeneinheit der lichtempfindlichen Schichten, was eine hohe Dunkelfestigkeit zur Folge hat.
2. Nicht-aktivierte Metalle (Bestandteile der Aktivatoren)
nahe der Teilchenoberfläche nach dem Brennen in Anwesenheit von Aktivatoren adsorbieren
Wasser und dergleichen, wodurch die Dunkelfestigkeit erniedrigt wird.
3. Es ist bekannt, daß sich während des Brennvorgangs in cadmiumsulfidartigen Kristallsystemen
Cadmiumleerstellen bilden. Weiterhin ist es be-
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kannt, daß der Bereich der als Ergebnis einer Lichteinwirkung auf solche Kristalle emittierten
Photoelektronen größer als der Bereich der
emittierten Photoelektronen bei Lichteinwirkung auf aktivierte Kristalle ist. Diese Cadmiumleerstellen
können selbstverständlich in Abhäi^Lgkeit
von ihrer Anzahl zur Erhöhung der Empfindlichkeit genauso viel oder mehr wie (als) die Aktivatoren,
wie Silber und Kupfer, beitragen.
Der Brennvorgang kann erfindungsgemäß in Abwesenheit von Fließmitteln und/oder Donatoren durchgeführt werden,
wenn das Dispergiermittel beispielsweise aus einem Halogenid besteht (hierbei reagiert dann ein Teil des Halogenids
mit dem verwendeten cadmiumsulfidartigen Ausgangsmaterial und kann in dieser Form während des Brennvorgangs
tatsächlich als Fließmittel wirken) und/oder wenn ein Teil des Halogenids sich ferner im Laufe des
Mischvorgangs während des Brennvorgangs als Donator verhält. Wenn beispielsweise als Dispergiermittel Natriumchlorid
ohne Zusatz irgendwelcher Fließmittel und Donatoren Cadmiumsulfid zugesetzt wird (vgl. die später folgenden
Versuche 2 und 7 in Beispiel 1), läuft folgende Reaktion ab:
CdS + 2NaCl > CdCl2 +
Vermutlich wirkt beim Brennvorgang das Reaktionsprodukt Cadmiumchlorid als Fließmittel oder Donator und das Natriumsulfid
ebenso wie das Natriumchlorid als Dispergiermittel.
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Die Bedingungen beim ersten Brennen im Rahmen der erfindungsgemäßen
Herstellung der cadmiumsulfidartigen photoleitfähigen Pulver hängen von dem jeweiligen Cadmiumsulfidausgangsmaterial,
Donator, Fließmittel und Dispergiermittel sowie der gewünschten Teilchengröße, den gewünschten
Eigenschaften und dem Endverwendungszweck des jeweils herzustellenden photoleitfähigen Pulvers ab. Vorzugsweise
erfolgt das erste Brennen, indem man ein zum Dispergieren ausreichendes, beispielsweise in einer Kugelmühle
pulverisiertes und anschließend auf einer Verdampfungsvorrichtung genügend getrocknetes Gemisch aus
0 bis 10 Gewichtsteilen Donator, 0 bis 100 Gewichtsteilen Fließmittel und 20 oder mehr Gewichtsteilen eines
Dispergiermittels, jeweils pro 100 Gewichtsteile cadmiumsulfidartiges Material, und einer geeigneten Menge des
Dispersionsmediums in ein Quarzrohr füllt und das Ganze dann in einem temperaturgesteuerten elektrischen Heizofen
in Luft auf eine Temperatur von 400° bis 800°C erhitzt. Dann wird das beim ersten Brennen angefallene
Produkt zur Entfernung des Dispergiermittels und der sonstigen wasserlöslichen Salze gründlich mit Wasser
gewaschen und getrocknet. Das zweite oder letzte Brennen kann in der Weise erfolgen, daß das gewaschene und
getrocknete Produkt in ein Quarzrohr überführt und darin im Vakuum oder in einem Stickstoffstrom und in Gegenwart
von Schwefel oder Schwefelwasserstoff auf eine Temperatur von 350° bis 7000C erhitzt wird. ·
Die folgenden Beispiele sollen das Verfahren gemäß der Erfindung näher veranschaulichen.
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Hochreines Cadmiumsulfid oder Cadmiumsulfidselenid einer
Teilchengröße von 0,05 bis 0,5 Mikron (cadmiumsulfidartiges Ausgangsmaterial) wurde mit Cadmiumchlorid oder
Kaliumiodid als Fließmittel, Ammoniumchlorid als Donator, Natriumchlorid, Natriumsulfat oder Cadmiumsulfat
als Dispergiermittel und reinem Wasser oder absolutem Äthanol als Dispersionsmedium (bei den Vergleichsproben
ferner Kupfer(II)chlorid als Aktivator) versetzt. Die
Mengen der verschiedenen Bestandteile sind in Tabelle I angegeben. Das jeweils erhaltene Gemisch wurde 6 h lang
in einer gerührten Kugelmühle gemischt und pulverisiert und dann etwa 10 h lang bei einer Temperatur von 1400C
in einem Aluminiumtrioxidschmelztiegel getrocknet. Das jeweils trockene Gemisch wurde in einen elektrischen
Ofen überführt und darin 1 h lang bei einer Temperatur von 500° bis 7000C gebrannt (erster Brennvorgang). Nach
Beendigung dieses Brennvorgangs wurde das gebrannte Material auf Raumtemperatur abgekühlt, dann in reines Wasser
geschüttet, durch Dekantieren gewaschen und getrocknet. Das Waschen mit Wasser wurde durch etwa 20-maliges
Dekantieren so weit vervollständigt, bis im Waschwasser keine Chloridionen mehr nachweisbar waren. Das erhaltene
gebrannte Produkt bestand aus einem kristallinen feinteiligen Pulver und war photoleitfähig. Zur Erhöhung
der Dunkelfestigkeit und Photoleitfähigkeit wurde nun dieses Produkt noch der folgenden Behandlung unterworfen.
Das Produkt wurde mit etwa 0,5% hochreinen Schwefelpulvers versetzt, worauf das jeweilige Gemisch gründlich
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gerührt wurde. Nach dem Rühren wurde das Gemisch in ein
Quarzrohr gefüllt, 20 min lang in einer Stickstoffatmosphäre
bei einer Temperatur von etwa 5000C gebrannt (zweiter Brennvorgang), hierauf in einer Stickstoffatmosphäre
auf eine Temperatur von 2000C abgekühlt und schließlich
in einem Exsikkator getrocknet.
Die Teilchengrößenverteilung der verschiedenen Produkte (der Versuche Nr. 1 bis 4 und 6 bis 14) und Vergleichsversuche (Versuche Nr. 15 bis 20) wurde mittels eines
Elektronenabtastmikroskops ermittelt. Die hierbei erhaltenen Ergebnisse sind in den folgenden Tabellen I und
II enthalten.
Eine Mischung aus 80 g hochreinen Cadmiumselenids einer
Teilchengröße von 0,5 bis 1 Mikron (cadmiumsulfidartiges Ausgangsmaterial), 14 g Cadmiumchlorid als Fließmittel
und 1,8 g Ammoniumchlorid als Donator in 40 ml reinen Wassers wurde β h lang in einer gerührten Kugelmühle vermählen
uncj/gemischt und dann etwa 15 h lang auf einer Verdampfungsvorrichtung bei einer Temperatur von 14O0C
getrocknet. Das erhaltene trockene Gemisch wurde mit 170 g Natriumchlorid als Dispergiermittel und 115 ml
absoluten Äthanols als Dispersionsmedium versetzt, worauf das erhaltene Gemisch erneut 6 h lang in einer gerührten
Kugelmühle vermählen und in gleichmäßige Form gebracht und dann etwa 10 h lang auf einer Verdampfungsvorrichtung
bei einer Temperatur von 1200C getrocknet wurde. Das trockene Gemisch wurde auf die Größe von
Hirsesamen zerkleinert, in ein Quarzrohr gefüllt und
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darin 15 min lang in einem elektrischen Ofen bei einer Temperatur von 5900C in Luft gebrannt. Nach dem Abkühlen
auf Raumtemperatur wurde das gebrannte Produkt in der im Beispiel 1 geschilderten Weise mit reinem Wasser
gründlich gewaschen und dann getrocknet.
Hierauf wurde das trockene Produkt in ein Quarzglasrohr überführt, dann 10 min lang in Schwefelwasserstoffatmosphäre
bei einer Temperatur von 5000C und schließlich 10 min lang in Vakuum bei einer Temperatur von 5000C gebrannt
. Das gebrannte Produkt wurde im Vakuum auf eine Temperatur von 1000C abgekühlt und dann in einem Exsikkator
getrocknet.
Die Teilchengrößenverteilung des erhaltenen Produkts (Versuch Nr. 5) wurde ermittelt. Die hierbei erhaltenen Ergebnisse
sind in Tabellen I und II ebenfalls enthalten.
Ver- Aus- Fließ- Aktiva- Dona- Disper- Disper- Brenn
such gangs- mittel torlö-
Nr. mate- (g) sung mit rial 10-4 Mol/
(50 g) ml (ml)
torma- gier- sions- tempeterial mittel medium ratur (g) (g) (ml) (0C)
1. 2. Stu- Stufe fe
| 1 | CdS | CdCIp' | KI | NHy1Cl | NaCl | H2O | 580 | 500 |
| 5/2H2O | 4 | 0,5 | 150 | 80 | ||||
| 2 | CdS | - | CdCIp· 5/2HpO 10 * |
- | NaCl | H2O | 580 | 500 |
| 150 | 80 | |||||||
| 3 | CdS | - | CdSO4 | H2O | 700 | 500 | ||
| 150 | 80 | |||||||
| 4 | CdS | NH4Cl 2,0 |
NaCl 150 |
H2O 80 |
580 | 500 |
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Ver- Aus- Fließ- Aktivasuch gangs- mittel torlö-Nr.
mate- (g) sung
rial mit 10"
(50 g) Mol/ml
(ml)
Dona- Disper- Disper-
torma- gier- sions-
terial mittel medium
(g) (g) (ml)
Brenntemperatur
to
1. 2.Stu-Stufe
fe
CdSe
CdSSE
CdS
CdS
CdS
CdS
CdS
CdS
CdS
CdS
CdS
CdS
CdCIp· 5/2HpO 142
CdCIp' 5/2HpO 1Cr
CdCIp· 5/2H2O
CdCIp. 5/2H2O
CdCIp· 5/2H2O
CdCI /
CuCl
5/f2° 0,05
CdCIp· CuCl, 5,00
NH4Cl 1,8
NH4Cl 5,0
NH4Cl 0,5
JH4CI 0,5
JH4C] 0,5
NH4Cl
NH4Cl
NH4Cl 0,5 NH4Cl 0,5
NaCl 170
NaCl 100
NaCl 250 NaCl 50
NaCl 250
NaCl 1000
NaCl
NaCl
Na2SO-,
NaCl
NaCl
150
NaCl
150
C2H5OH 115
H2O 80
C2H5OH 80
H2O
40
H2O 120
H2O 400
H2O
80 H2O
80 C2H5OH
80 H2O
80 H2O
80
H2O 80
590
580
580
580
580
580
650
700
600
500
580
580
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| Ver such Nr. |
Aus- gangs- mate- rial (50 g) |
Fließ mittel (g) |
Aktiva torlö sung . mit 10 H Mol/ml (ml) |
Dona torma terial (g) |
Disper gier mittel (g) |
Disper sions- medium (ml) |
Brenntem peratur 1. 2. Stu- Stu fe fe |
| 17 | CdS | - | CuCl2 | - | NaCl | CpHt-OH | 580 500 |
| 5,00 | 150 | 80 | |||||
| 18 | CdS | CdCIp· 5/2H2 1O |
NH4Cl 0,5 |
— | H2O 80 |
580 500 | |
| 19 | CdS | CdCIp· 5/2H2O |
CuCl2 0,50 |
NH^Cl 0,5 |
- | H2O 80 |
580 500 |
| 20 | CdS | CdCIp· 5/2Hp1O 15 ^ |
CuCl2 5,00 |
NH4Cl 2,0 |
H2O 80 |
580 500 | |
| Tabelle II |
Versuch
Teilchengröße (η)
0-0,5 0,5-1 1-2 2-5 5-10 10-20 20-30 30-40 40-Anzahl
der Teilchen
24
33
28
11
28
11
2
12
12
4
33
57
53 63 43 46 18 4 68 18 58 43
18
21
26
76
82
16
38
5 2 8
17 6
12 4
30
10
-16-
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- 16 Fortsetzung Tabelle II
| Ver such Nr. |
0-0,5 | 0,5-1 | Teilchengröße (μ ) 1-2 2-5 5-10 10-20 Anzahl der Teilchen |
1 | - | - | 20-30 | 30-40 40- |
| 11 | 41 | 54 | 4 | 3 | - | - | - | - - - |
| 12 | 14 | 63 | 20 | 1 | - | - | - | - - |
| 13 | 21 | 68 | 10 | - | - | - | - | - - - |
| 14 | 47 | 43 | 10 | 1 | - | - | - | - |
| 15 | 22 | 47 | 30 | 4 | - | - | - | - - |
| 16 | 18 | 46 | 32 | 8 | - | - | - | - - |
| 17 | 7 | 63 | 22 | 12 | 33 | 28 | - | - |
| 18 | - | 3 | 10 | 8 | 28 | 29 | 19 | 5 |
| 19 | - | - | - | 24 | 40 | 23 | 10 2 | |
| 20 | 25 | 11 |
Die in Tabelle II enthaltenen Ergebnisse zeigen, daß die bei den erfindungsgemäßen Versuchen durch Brennen in Gegenwart
der angegebenen Dispergiermittel und in Abwesenheit von Aktivatoren erhaltenen Produkte eine geringe
Teilchengröße von etwa 1 Mikron Durchmesser aufweisen und daß deren Teilchengrößenverteilung durch Ändern der
Mengenanteile an dem verwendeten cadmiumsulfidartigen Ausgangsmaterial, Donator, Fließmittel und Dispergiermittel
gesteuert werden kann. Darüber hinaus wurde die hervorragende Kristallstruktur der erfindungsgemäß erhaltenen
Produkte durch Röntgenstrahlenbeugung bestätigt.
Im Gegensatz dazu sind die in Anwesenheit von Aktivatoren oder in Abwesenheit von Dispergiermitteln gebrannten
Vergleichsprodukte von in der Regel großer durchschnittlicher Teilchengröße von 10 bis 20 Mikron.
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3,5 g eines handelsüblichen Alkydharzes mit einem Feststoff
gehalt von 50% und 3 ml Butylacetat wurden zu jeweils
5 g der in den Beispielen 1 und 2 erfindungsgemäß hergestellten photoleitfähigen Pulver und der Vergleichspulver
zugegeben, worauf durch Dispergieren der jeweiligen Mischung nach einem Ultraschalldispergierverfahren
eine lichtempfindliche Beschichtungsflüssigkeit hergestellt wurde. Die jeweilige lichtempfindliche
Beschichtungsflüssigkeit wurde mittels einer Drahtschiene derart auf die Oberfläche einer 0,2 mm dicken Aluminiumplatte
aufgetragen, daß nach dem Trocknen und einer Wärmebehandlung eine Schicht von 20 Mikron Dicke ausgebildet
wurde. Auf diese Weise wurden erfindungsgemäße Prüflinge Nr. 21 bis 34 und Vergleichsprüflinge 35 bis
40 hergestellt. Die erfindungsgemäßen Prüflinge enthielten die lichtempfindlichen Pulver der Versuche Nr. 1
bis 14, die Vergleichsprüflinge die lichtempfindlichen Pulver der Versuche Nr. 15 bis 20.
Die Werte für das Oberflächenpotential der Prüflinge und Vergleichsprüflinge, die mittels eines Rotationsscheibenelektrometers
gemessen wurden, sowie der "memory-Effekt"
und Schleier, die beim tatsächlichen Gebrauch in einem Übertragungskopiergerät mit Magnetbürstenentwicklung
feststellbar waren, sind in der folgenden Tabelle III zusammengestellt. In der Tabelle bedeuten:
1. "Anfangspotential" das Oberflächenpotential der
Prüflinge und Vergleichsprüflinge 5 see nach dem Aufladen der Prüflinge und Vergleichsprüf-
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linge mittels einer Korotronladungsvorrichtung mit einer Ladungsspannung von -6 kV;
2. "Lichtempfindlichkeit" die Halbwertszeit in see,
die die Anfangsspannung der Prüflinge und Vergleichsprüflinge beim Bestrahlen ihrer Oberflächen
mit einer Wolframlampe mit einer Lichtintensität von 5 Lux auf das halbe Potential benötigt,
und
3. "Restpotential" das Oberflächenpotential der Prüflinge und Vergleichsprüflinge nach einer
30 Lux-sec-Belichtung mit einer Wolframlampe.
Der Schleier und "memory-Effekt" wurden anhand der mit dem genannten Kopiergerät hergestellten Bildkopien ermittelt.
Hierbei wurde die Korotronladungsstation auf eine Ladungsspannung von -5,7 kV eingestellt. An die
Magnetbürste wurde eine Vorspannung von -200 V angelegt.
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| Tabelle III | 2,0 | 60 | Bild Schleier |
"memory- Effekt» |
|
| Prüf ling Nr. |
Potentialeigenschaften Anfangs- Lichtemp- Restpoten- poten- findlich- tial (V) tial (V) keit (see) |
2,2 | 68 | schwach | gering |
| 21 | 450 | 2,5 | 46 | schwach | gering |
| 22 | 476 | 1,9 | 48 | schwach | gering |
| 23 | 321 | 1,2 | 40 | schwach | gering |
| 24 | 352 | 1,7 | 65 | schwach | mittel |
| 25 | 300 | 1,9 | 58 | schwach | mittel |
| 26 | 310 | 1,9 | 70 | schwach | gering |
| 27 | 432 | 2,2 | 60 | schwach | mittel |
| 28 | 307 | 2,4 | 72 | schwach | gering |
| 29 | 412 | 2,5 | 62 | schwach | gering |
| 30 | 278 | 2,0 | 70 | schwach | gering |
| 31 | 370 | 1,9 | 72 | schwach | mittel |
| 32 | 350 | 2,2 | 75 | schwach | gering |
| 33 | 463 | 2,1 | 62 | schwach | gering |
| 34 | 364 | 1,7 | 40 | schwach | gering |
| 35 | 324 | 2,0 | 43 | schwach | mittel |
| 36 | 220 | 2,8 | 120 | schwach | mittel |
| 37 | 238 | 2,5 | 178 | stark | groß |
| 38 | 363 | 3,0 | 138 | stark | groß |
| 39 | 403 | stark | groß | ||
| 40 | 308 | ||||
Aus Tabelle III geht hervor, daß sich die erfindungsgemäß herstellbaren lichtempfindlichen Pulver hervorragend
im Rahmen von elektrophotographischen übertragungsverfahren
verwenden lassen, da sie eine hohe Dunkelfestigkeit besitzen, ein hohes Anfangspotential, das
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für die Herstellung von hoch kontrastreichen Bildkopien erforderlich ist, liefern, dieselbe Empfindlichkeit
aufweisen wie die in Gegenwart von Aktivatoren gebrannten photoleitfähigen Vergleichspulver, einen geringen
"memory-Effekt" besitzen und somit selbst bei wiederholten
und kontinuierlichen Kopiervorgängen keine flauen Bilder liefern. Im Gegensatz dazu bestanden die ohne
Zusatz von Dispergiermitteln des beschriebenen Typs hergestellten Vergleichspulver aus photoleitfähigen
Pulvern großer Teilchengröße, die beim Kopieren mit einem Übertragungskopiergerät ein hohes Restpotential
aufweisen und einen starken Schleier und "memory-Effekt" zeigen. Folglich eignen sich die Vergleichspulver für
einen praktischen Gebrauch nicht. Darüber hinaus haben sich auch die in Gegenwart von Aktivatoren und Dispergiermitteln
gebrannten photoleitfähigen Pulver zur Verwendung in elektrophotographischen Übertragungskopiergeräten
als ungeeignet erwiesen, da Ndas Anfangspotential sinkt und der "memory-Effekt"/steigt, wenn die Aktivatormenge
zunimmt. Ferner ist hierbei auch die Teilchengröße groß.
+) stark
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Claims (8)
1. Verfahren zur Herstellung photoleitfähiger cadmiumsulfidartiger
Pulver, dadurch gekennzeichnet, daß man cadmiumsulfidartige Ausgangsmaterialien ohne
Zusatz eines Aktivators und in Gegenwart eines Dispergiermittels brennt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man den Brennvorgang in Gegenwart von nicht weniger
als 20 Gewichtsteilen Dispergiermittel pro 100 Gewichtsteile cadmiumsulfidartiges Ausgangsmaterial
durchführt.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man den Brennvorgang im Vakuum oder in Stickstoff
gas-, Schwefelgas- oder SchwefelwasserstoffgasatmoSphäre
durchführt.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man den Brennvorgang in Gegenwart eines Donators
durchführt.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man den Brennvorgang in Gegenwart von 0 bis 10
Gewichtsteil(en) Donator pro 100 Gewichtsteile cadmiumsulfidartiges
Ausgangsmaterial durchführt.
6. Verfahren zur Herstellung von photoleitfähigen cadmiumsulfidartigen
Pulvern, dadurch gekennzeichnet, daß man ein cadmiumsulfidartiges Ausgangsmaterial
ohne Zusatz eines Aktivators und in Gegenwart eines
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Dispergiermittels brennt und daß man das gebrannte Produkt zur Entfernung der darin enthaltenen wasserlöslichen
Bestandteile mit Wasser wäscht.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß man das gewaschene Produkt erneut brennt.
8. Verfahren zur Herstellung photoleitfähiger cadmiumsulfidartiger
Pulver, dadurch gekennzeichnet, daß man ein cadmiumsulfidartiges Ausgangsmaterial ohne
Zusatz eines Aktivators und in Gegenwart eines Dispergiermittels bei einer Temperatur von 400° bis
8000C brennt, daß man das gebrannte Produkt zur Entfernung
der darin enthaltenen wasserlöslichen Bestandteile mit Wasser wäscht und daß man das gewaschene
Produkt erneut bei einer Temperatur von 350° bis 7000C brennt.
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP12712774A JPS571151B2 (de) | 1974-11-06 | 1974-11-06 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2549181A1 true DE2549181A1 (de) | 1976-05-13 |
| DE2549181B2 DE2549181B2 (de) | 1977-10-27 |
| DE2549181C3 DE2549181C3 (de) | 1982-12-23 |
Family
ID=14952266
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2549181A Expired DE2549181C3 (de) | 1974-11-06 | 1975-11-03 | Verfahren zur Herstellung eines photoleitfähigen Pulvers |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| JP (1) | JPS571151B2 (de) |
| DE (1) | DE2549181C3 (de) |
| GB (1) | GB1518709A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4440735A (en) * | 1981-01-28 | 1984-04-03 | Canon Kabushiki Kaisha | Process for production of photoconductive cadmium sulfide |
| EP0099860A3 (de) * | 1982-07-21 | 1986-04-09 | Ciba-Geigy Ag | Verfahren zur thermischen Behandlung von Halbleiterpulvern |
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|---|---|---|---|---|
| JPS5433034A (en) * | 1977-08-19 | 1979-03-10 | Dainichiseika Color Chem | Photoconductive inorganic material |
| CN102222705A (zh) * | 2010-04-14 | 2011-10-19 | 上海大洲电子材料有限公司 | 一种无铅环保银浆料及硅太阳能电池背面电极的形成方法 |
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| US2226573A (en) * | 1938-01-29 | 1940-12-31 | Glidden Co | Process of making cadmium red pigment |
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| DE2200061A1 (de) * | 1971-01-06 | 1972-07-27 | Xerox Corp | Verfahren zur Herstellung eines photoleitfaehigen Pulvers |
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1974
- 1974-11-06 JP JP12712774A patent/JPS571151B2/ja not_active Expired
-
1975
- 1975-10-30 GB GB45058/75A patent/GB1518709A/en not_active Expired
- 1975-11-03 DE DE2549181A patent/DE2549181C3/de not_active Expired
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| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JPS5153493A (de) | 1976-05-11 |
| JPS571151B2 (de) | 1982-01-09 |
| DE2549181B2 (de) | 1977-10-27 |
| GB1518709A (en) | 1978-07-26 |
| DE2549181C3 (de) | 1982-12-23 |
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