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DE2548472C2 - Maschine zum Beschneiden von dünnwandigen Hohlteilen - Google Patents

Maschine zum Beschneiden von dünnwandigen Hohlteilen

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Publication number
DE2548472C2
DE2548472C2 DE19752548472 DE2548472A DE2548472C2 DE 2548472 C2 DE2548472 C2 DE 2548472C2 DE 19752548472 DE19752548472 DE 19752548472 DE 2548472 A DE2548472 A DE 2548472A DE 2548472 C2 DE2548472 C2 DE 2548472C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bellows
machine
shaft
tool
axis
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19752548472
Other languages
English (en)
Other versions
DE2548472A1 (de
Inventor
Viktor Konstantinovič Šiklenkov
Viktor Michailoviš Ilin
Julij Fedorovič Martynenkov
Nikolai Kusmič Smolensk Petuchov
Nikolai Vasilievič Klimovsk Volkov
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
NAUCNO-ISSLEDOVATEL'SKIJ I KONSTRUKTORSKO-TECHNOLOGICESKIJ INSTITUT TEPLOENERGETICESKOGO PRIBOROSTROENIJA SMOLENSK SU
Original Assignee
NAUCNO-ISSLEDOVATEL'SKIJ I KONSTRUKTORSKO-TECHNOLOGICESKIJ INSTITUT TEPLOENERGETICESKOGO PRIBOROSTROENIJA SMOLENSK SU
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by NAUCNO-ISSLEDOVATEL'SKIJ I KONSTRUKTORSKO-TECHNOLOGICESKIJ INSTITUT TEPLOENERGETICESKOGO PRIBOROSTROENIJA SMOLENSK SU filed Critical NAUCNO-ISSLEDOVATEL'SKIJ I KONSTRUKTORSKO-TECHNOLOGICESKIJ INSTITUT TEPLOENERGETICESKOGO PRIBOROSTROENIJA SMOLENSK SU
Priority to DE19752548472 priority Critical patent/DE2548472C2/de
Publication of DE2548472A1 publication Critical patent/DE2548472A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2548472C2 publication Critical patent/DE2548472C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C49/00Blow-moulding, i.e. blowing a preform or parison to a desired shape within a mould; Apparatus therefor
    • B29C49/42Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
    • B29C49/72Deflashing outside the mould
    • B29C49/74Deflashing the neck portion
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D31/00Shearing machines or shearing devices covered by none or more than one of the groups B23D15/00 - B23D29/00; Combinations of shearing machines
    • B23D31/001Shearing machines or shearing devices covered by none or more than one of the groups B23D15/00 - B23D29/00; Combinations of shearing machines for trimming deep drawn products

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Turning (AREA)

Description

— daß die Gleitstücke (5) der unteren Trommel (4) und dk Gleitstücke (30) der oberen Trommel (29) Rollen (7, 30a) tragen, die in mit dem Maschinengestell (2) fest verbundene Steuerbahnen (8,30Z^ eingreifen,
— daß das im Werkzeugblock (10) angeordnete Schneidwerkzeug aus einem in den Hohlteil (1) einführbaren zylindrischen Messer (16) mit einer Schneide an seiner einen Stirnseite und einem aus zwei Halbringen (23a, 23b) gebildeten, an den Hohlteil (1) anlegbaren, beim Schneidvorgang feststehenden Messern (23) besteht,
— daß das zylindrische Messer (16) in einer topfförmigen Werkzeugaufnahme (15) befestigt ist,
— daß der Innenmantel (15a,} der Werkzeugaufnahme (15) gleichachsig mit der Achse des zylindrischen Messers (16) und beim Einführen in den Hohlteil (1) auch gleichachsig mit dessen Achse (C-C) ist, während der Außenmantel (\5b) der Werkzeugaufnahme (15) exzentrisch zu dieser Achse (C-C) des I Johl teils (1) ist, und
— daß die Werkzeugaufnahme (15) senkrecht zur Achse (C-Q des Hohlteils (1) verschiebbar und beim Schneidvorgang um die Achse des Außenmantels (15£>jdrehbar ist.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkzeugaufnahme (15) eines jeden Werkzeugblocks (10) mit dem zylindrischen Messer (16) an einem Schlitten (14) und die Halbringe (23a, 236; des feststehenden Messers (23) an ihren Schlitten (22) angebracht sind, wobei die Schlitten (14, 22) in Führungen (12, 13) angeordnet sind, die an den gegenüberliegenden Wänden eines mit der Welle (3) starr verbundenen Gehäuses (11) ausgebildet sind und rechtwinklig zur Achse der Welle (3) verlaufen.
3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschiebung der Schlitten (22) in radialer Richtung über ein System (25) von mit diesen Schlitten (22) verbundenen Hebeln und über ein zusätzliches Gleitstück (30) erfolgt, das parallel zur Welle (3) angeordnet und mit ihr sowie mit dem Hebelsystem (25) in Verbindung steht.
4. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an den Schlitten (22) an der Seite der Anordnung dieser Halbringe unter denselben elastische Elemente (31) zum Einspannen des Teils (1) an dessen Mantelfläche vorgesehen sind.
5. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekenn-
zeichnet, daß die reversierbare Drehung der Werkzeugaufnahme (15) eines jeden Werkzeugblocks (10) in bezug auf die Achse ihrer Außenfläche mittels eines an der Werkzeugaufnahme (15) starr befestigten Zahnrades (32) und eines mit diesem zusammenwirkenden Zahnsegments (33) erfolgt, welches an dem diese Werkzeugaufnahme tragenden Schlitten (14) angebracht und mit der Welle (3) kinematisch verbunden ist
6. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie Einrichtungen (40) zur Halterung der Teile (1) an Dornen (6) der Gleitstücke (5) besitzt, von denen jede Einrichtung (40) ein mit der Welle (3) kinematisch verbundenes Gleitstück (41), das prallel zur Welle (3) auf der Seite der Werkzeugblöcke (10) angebracht ist, die der Anordnung der den Dorn (6) tragenden Gleitstücke (5) gegenüberliegt, sowie eine mit diesem Gleitstück verbundene Stange (42) enthält, die in der Werkzeugaufnahme (15) koaxial zu deren Innenfläche befindlich ist.
7. Maschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Stange (42) jeder Einrichtung (40) zur Halterung des Teils (1) auf ihrer Außenfläche Längsnuten (44) aufweist, in denen Blattfedern (45) zum Festhalten des abgeschnittenen Stücks des Teils (1) untergebracht sind.
Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Beschneiden von dünnwandigen Hohlteilen, insbesondere von Hälsen von Faltenbälgen, mit einer damit kinematisch verbundenen Vorrichtung zum Zuführen der Hohlteile und einer rotierenden vertikalen Welle, auf der zwei Trommeln befestigt sind, in denen parallel zur Welle verschiebbare Gleitstücke geführt sind, wobei die Gleitstücke der einen Trommel Hohlteil-Aufnahmen tragen und die Gleitstücke der anderen Trommel mit je einem ein Schneidwerkzeug tragenden Werkzeugblock zusammenwirken, und wobei die Werkzeugblöcke zwischen den Trommeln an der Welle befestigt sind.
Eine solche Maschine kann vorteilhaft zum Beschneiden von gewellten dünnwandigen Hohlteilen, insbesondere der Hälse von Faltenbälgen verwendet werden.
In dem Buch von Koshkin »Komplexe Automatisierung der Produktion auf der Grundlage von Rotorstraßen« Verlag »Maschinostroenie« 1965, Moskau, UdSSR, S. 77, 79 ist eine solche Maschine zum Beschneiden von zylindrischen Hohlteilen beschrieben.
Jeder Werkzeugblock besitzt ein Gehäuse, in dem eine Spindel angeordnet ist, die ein als Scheibenmesser ausgebildetes Schneidwerkzeug trägt, das parallel zur Achse eines entsprechenden Gleitstücks befestigt ist. Die Spindel ist drehbar um die eigene Achse und mit einem Vorschub für das an ihr befestigte Schneidwerkzeug versehen. Nach Abschluß des Beschneidevorgangs wird das Schneidwerkzeug zurückgeführt. Das Rückführen des Schneidwerkzeugs erfolgt durch Umkehrdrehung desselben in bezug auf eine Achse, die starr an der Welle des Rotors befestigt und parallel zu ihr angebracht ist. Die Spindeln der Werkzeugblöcke sind mittels Zahnrädern mit einem unabhängigen Antrieb kinematisch verbunden.
Diese bekannte Einrichtung kann jedoch zum Beschneiden von gewellten, dünnwandigen Hohlteilen, wie von Faltenbälgen, nicht eingesetzt werden.
Die DD-PS 1 12 096 betrifft eine Maschine zum Schneiden von insbesondere aus Papier oder Karton kontinuierlich gefertigten Hülsen. Dabei werden rotierende Rundmesser verwendet, denen auf der anderen Seite des Werkstücks eine Schnittunterlage gegenübersteht Auch diese Maschine läßt sich nicht zum Beschneiden von dünnwandigen Faltenbälgen verwenden.
Durch die Entwicklung von Steuerungs- und Regelungssystemen für verschiedene Produktionsprozesse, Transportmittel sowie Industrie- und Haushaltsanlagen ist die Nachfrage nach gewellten Faltenbälgen erheblich gestiegen. Im Prozeß der Herstellung eines Faltenbalges ist es nach dessen Formgebung notwendig, seinen Hals um eine bestimmte Größe zu beschneiden.
Zur Zeit werden zum Beschneiden der Hälse von Faltenbälgen Werkzeugmaschinen eingesetzt, in denen das Schneidwerkzeug einen Fräser oder ein Scheibenmesser darstellt Derartige Werkzeugmaschinen haben eine niedrige Arbeitsleistung und erfordern eine hohe Qualifikation der Bedienungsperson. Das Beschneiden des Faltenbalghalses auf solchen Werkzeugmaschinen kann nicht in gleichförmiger Qualität erfolgen, was auf das Einwalzen der Halskanten zurückzuführen ist. Deshalb ist nach dem Beschneiden der Hälse von Faltenbälgen auf solchen Maschinen der zusätzliche Arbeitsgang des Auswalzens notwendig.
Bei der Serien- und Massenfertigung von Faltenbälgen ist der Einsatz einer großen Anzahl solcher Werkzeugmaschinen erforderlich, was zur notwendigen Vergrößerung der Anzahl von Bedienungspersonen und Produktionsflächen führt
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, eine Maschine der eingangs genannten Art so weiterzubilden, daß das Beschneiden von Hohlteilen, wie der Hälse von Faltenbälgen mit einer hohen gleichen Qualität bei hoher Arbeitsproduktivität gewährleistet ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Hauptanspruch angeführten Merkmale gelöst Die Unteransprüche kennzeichnen zweckmäßige weitere Ausbildungen.
Eine derartige Maschine gewährleistet ein hochwertiges Beschneiden der Hälse von Faltenbälgen bei hoher Arbeitsproduktivität und hoher Standzeit der Messer. Dabei zeichnet sich die erfindungsgemäße Maschine durch eine gedrängte, einfache Konstruktion aus, die auch einfach zu bedienen ist.
Nach dem Beschneiden der Hälse von Faltenbälgen auf der erfindungsgemäßen Maschine ist die Ausführung eines solchen zeit- und kraftraubenden Arbeitsgangs, wie Auswalzen nicht erforderlich, der beim Beschneiden der Hälse auf den bekannten Werkzeugmaschinen notwendig ist.
Ein Versuchsmuster der gemäß der vorliegenden Erfindung ausgeführten Rotormaschine durchlief Prüfungen, deren Ergebnisse die Möglichkeit des Beschneidens der Hälse von Faltenbälgen mit hoher gleicher Qualität bei hoher Arbeitsproduktivität bestätigt haben, die das Abschneiden von Hälsen bei 100 Faltenbälgen mit 23 mm Durchmesser im Laufe einer Minute W gewährleistet.
Die Maschine beansprucht nur eine geringe Produktionsfläche und schließt manuelle Arbeitsgänge völlig aus.
Die Faltenbälge, deren Hälse auf einer solchen Rotormaschine beschnitten werden, besitzen eine hohe Qualität, während die Ausschußquote einen sehr unbedeutenden Teil der Gesamtzahl der zu bearbeitenden Faltenbälge ausmacht
Die nach der Erfindung vorgeschlagene Rotormaschine zum Beschneiden der Hälse von Faltenbälgen kann in einer automatischen Fertigungsstraße zur Herstellung von Faltenbälgen eingesetzt werden.
Die erfindungsgemäße Maschine wird anhand der Zeichnungen, die ein Ausführungsbeispiel darstellen, näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 eine Maschine in Draufsicht;
F i g. 2 die Maschine in einem Längsschnitt;
F i g. 3 einen Werkzeugblock in vergrößertem Maßstab;
F i g. 4 denselben in Draufsicht;
F i g. 5 eine Einrichtung zur Halterung des Teiles im vergrößerten Maßstab;
F i g. 6,7 das Arbeitsdiagramm der Maschine.
Die Maschine zum Beschneiden der Hälse von Faltenbälgen nach F i g. 1 enthält eine Schneidvorrichtung A, die mit einer Vorrichtung B zur Zuführung der Faltenbälge kinematisch verbunden ist
Die Vorrichtung A besteht aus einem an einem Gestell 2 (Fig.2) montierten Rotor, der eine Welle 3 enthält die mit ihren Enden im Maschinengestell 2 gelagert ist. Auf der Welle 3 ist eine Trommel 4 mit in ihr parallel zur Achse der Welle 3 angeordneten Gleitstükken 5 montiert deren jedes einen Dorn 6 zur Aufnahme des Faltenbalgs 1 besitzt und zur Verschiebung des Faltenbalgs 1 in einer zur Achse O-O der Welle 3 parallelen Richtung bestimmt ist.
An jedem Gleitstück 5 ist eine Rolle 7 befestigt, die so angeordnet ist, daß ihre Achse rechtwinklig zur Längsachse des Gleitstücks 5 liegt. Diese Rolle 7 ist in der profilierten Nut einer Steuerbahn 8 untergebracht welche am Maschinengestell 2 starr befestigt ist.
Dies gestattet es, den geforderten Verlauf der Verschiebung eines jeden, den Dorn 6 tragenden Gleitstücks 5 und folglich der Verschiebung des Faltenbalgs 1 in Richtung der Achse O-O der Welle 3 zustandezubringen. Auf der Welle 3 ist ein Halter 9 starr befestigt, in dem Werkzeugblöcke 10 (F i g. 1,2) in einer Anzahl gleich der Anzahl der Gleitstücke 5 montiert sind.
Jeder Werkzeugblock 10 (Fig. 2, 3, 4) enthält ein Gehäuse 11 (Fig.3, 4), an dessen gegenüberliegenden, zur Achse O-O der Weile 3 rechtwinkligen Wänden Führungen 12 und 13 (F i g. 3) ebenfalls rechtwinklig zur Achse der Welle 3 ausgebildet sind. In der Führung 12 ist ein Schlitten 14 (Fig.3, 4) angeordnet, der eine Werkzeugaufnahme 15 trägt, deren Innenfläche mit einer Exzentrizität gegenüber der Außenfläche derselben ausgeführt ist An der Werkzeugaufnahme 15 ist ein zylindrisches Messer 16 (Fig.3) an dessen einer Stirnfläche starr befestigt, die in ein und derselben Ebene mit der Stirnfläche der Werkzeugaufnahme 15 liegt. Das Messer 16 ist mit einer Exzentrizität gegenüber der Achse der Außenfläche der Werkzeugaufnahme 15 und gleichachsig mit der Innenfläche derselben angebracht.
Am Schlitten 14 (Fig.3, 4) ist eine Achse 17 angebracht, die eine Rolle 18 (F i g. 2,3,4) trägt, welche mit einer mit dem Gestell 2 verbundenen Steuerbahn \9 (F i g. 2) zusammenwirkt
Dies gestattet es, den geforderten Verlauf der Verschiebung des Schlittens 14 in Richtung zur Achse O-O der Welle 3 bis zum Anschlag 20a (F i g. 4), der im Gehäuse U des Werkzeugblocks angebracht ist, und folglich den Vorschub des zylindrischen Messers 16 zum Faltenbalg 1 zustandezubringen.
Im Gehäuse 11 ist ein abgefederter Stößel 21 angeordnet, der zur Verschiebung des Schlittens 14 in die Ausgangsstellung bis zur Zusammenwirkung mit einem Anschlag 20b bestimmt ist, welcher ebenfalls im Gehäuse 11 festsitzt.
In der Führung 13 (Fig.3) sind Schlitten 22 angeordnet, die ein Messer 23 mit Schneide an der zur erwähnten Stirnfläche des zylindrischen Messers zugekehrten Stirnfläche tragen, welches einen Ring darstellt, der aus Halbringen 23a, 236 besteht.
Das Messer 23 ist derart angeordnet, daß seine Längsachse C-C mit der Achse der Innenfläche der Werkzeugaufnahme 15 im Augenblick der Aufnahme des Faltenbalgs 1 in den Werkzeugblock 10 gleichachsig ist.
Die Haibringe 23a, 23b des Messers 23 sind zu ihrem Annähern in radialer Richtung in bezug auf die eigene Achse C-C beim Einspannen des Faltenbalgs 1 und zu ihrem Auseinanderschieben beim Ausspannen des Faltenbalgs 1 nach dem Beschneiden seines Halses eingerichtet. Hierzu ist jeder den Halbring des Messers 23 tragende Schlitten 22 mit einem Hebel 24 (F i g. 2, 3) eines Hebelsystems 25 (F i g. 2) mittels einer Achse 26 (Fig.3) verbunden, welche im Schlitten 22 starr befestigt ist. Der Hebel 24 ist schwenkbar um seine Achse 27 (F i g. 2, 3) angeordnet, die an einem Deckel 28a des Gehäuses 11 des Werkzeugblocks starr befestigt ist.
Auf der Welle 3 ist an der der Anordnung der Trommel 4 mit Gleitstücken 5 entgegengesetzten Seite des Werkzeugblocks 10 eine zusätzliche Trommel 29 (F i g. 2) montiert, in welcher zusätzliche Gleitstücke 30 eingebaut sind, von denen jedes mit dem entsprechenden Hebelsystem 25 verbunden ist.
An jedem zusätzlichen Gleitstück 30, das parallel zur Rotorwelle angeordnet ist, ist eine Rolle 30a (F i g. 2, 5) befestigt, derart, daß ihre Achse rechtwinklig zur Längsachse des Gleitstücks liegt. Diese Rolle 30a befindet sich in der profilierten Nut einer Steuerbahn 306, die am Gestell 2 starr befestigt ist.
Dies gestattet es, den geforderten Verlauf der Verschiebung des zusätzlichen Gleitstücks und folglich auch — über das Hebelsystem — den Verlauf der Verschiebung der die Halbringe 23a, 236 des Messers 23 tragenden Schlitten 22 zustandezubringen.
Zum Einspannen des zu bearbeitenden Teils 1 an dessen Mantelfläche sind an den die Halbringe 23a, 236 des Messers 23 tragenden Schlitten 22 auf der Seite der Anordnung der Messer elastische Elemente 31 (Fig.2, 3) starr befestigt Dies ist notwendig, um eine Quetschung der Falten beim Beschneiden des Halses der t-aitenbäige zu verhindern.
Die Werkzeugaufnahme 15 ist zur reversierbaren Drehung in bezug auf die Achse ihrer Außenfläche mittels eines an der Werkzeugaufnahme 15 starr befestigten Stirnrades 32 (F i g. 3) und eines mit diesem zusammenwirkenden Zahnsegments 33 (Fig.3, 4) eingerichtet Die Drehachse 34 des Zahnsegments 33 ist am Schlitten 14 parallel zur Achse OO der Welle 3 starr befestigt Auf dem Zahnsegment 33 ist eine Achse 35 (Fig.3, 4) vorhanden, welche ebenfalls parallel zur Achse OO der Welle 3 angeordnet ist und an ihrem einen Ende eine Rolle 36 trägt Eine mit der Rolle 36 zusammenwirkende Steuerbahn 37 (F i g. 2) ist starr am Gestell 2 befestigt
Hierdurch kann der geforderte Verlauf der reversierbaren Drehung des Zahnsegments 33 und folglich des zylindrischen Messers zur Durchführung des Beschneidens des Halses erzielt werden.
; Am Gehäuse 11 (Fig.4) des Werkzeugblocks 10 ist ein Anschlag 38 starr befestigt, der zur genauen Einstellung des Zahnsegments 33 in der Ausgangslage durch Zusammenwirkung mit einem Vorsprung 39 bestimmt ist.
Zur Halterung der zu bearbeitenden Teile, insbesondere wenn das Teil einen Faltenbalg darstellt, sind an den Dornen 6 (F i g. 2) der Gleitstücke 5 Einrichtungen 40 vorgesehen, von denen jede ein Gleitstück 41, welches in der zusätzlichen Trommel 29 parallel zur Welle 3 angeordnet ist, sowie eine mit ihm verbundene Stange 42 enthält. Das Gleitstück 41 ist mit der Stange 42 über eine dem Gleitstück 42 starr befestigte Leiste 43 (Fig.2, 5) verbunden, in welcher die Stange 42 mit ihrem einen Ende 42a (F i g. 5) gelenkig befestigt ist. Das andere Ende 426 (F i g. 2) der Stange 42, welches durch die Werkzeugaufnahme 15 und das zylindrische Messer 16 hindurchgeht, ist zur Halterung des Faltenbalgs 1 auf dem Dorn 6 bestimmt.
Auf der Außenfläche des Endes 426 der Stange, welches durch die Werkzeugaufnahme 15 hindurchgeht, sind Längsnuten 44 (Fig.3) ausgeführt, in denen sich Blattfedern 45 (F i g. 2) zum Festhalten des abgeschnittenen Halses des Faltenbalgs 1 befinden.
An jedem Gleitstück 41 (Fig.5) ist eine Rolle 46 befestigt, die so angeordnet ist, daß ihre Achse rechtwinklig zur Längsachse des Gleitstücks liegt Diese Rolle befindet sich in der profilierten Nut einer am Gestell 2 starr befestigten Steuerbahn 47.
Hierdurch wird es möglich, den geforderten Verlauf der Verschiebung des Gleitstücks 41 und folglich den Verlauf der Halterung des Faltenbalgs 1 auf dem Dorn 6 zustandezubringen.
Der Dorn 6 (Fig. 2) besitzt ein Ende 48, dessen profilierte Oberfläche dem Boden des Faltenbalgs 1 entspricht.
Der Werkzeugblock 10 (Fig.3) enthält außer den angegebenen Hauptteilen einen auf der Werkzeugaufnahme 15 aufgebrachten Einsatz 49, in dem ein Axialkugellager 50 (F i g. 3) angeordnet ist. Eine Feder 51 stützt sich mit ihrem einen Ende gegen den Ring des Lagers 50 ab, während ihr anderes Ende durch eine Mutter 52 angedrückt ist. Eine solche konstruktive Lösung gewährleistet die Regelung des Andrucks der Werkzeugaufnahme 15 an das ringförmige Messer 23, was beim Abstumpfen der Schneide der Messer und beim Auswechseln der Messer durchgeführt werden muß.
Das Beschneiden der Hälse der Faltenbälge wird folgendermaßen vorgenommen: Die Vorrichtung B führt einen Faltenbalg 1 der Vorrichtung A zum Beschneiden seines Halses zu. Der Faltenbalg wird zwischen dem Gleitstück 5, das den Dorn 6 trägt, und dem Werkzeugblock 10 gleichachsig mit dem zylindrischen Messer 16 untergebracht.
Hierbei befinden sich alle Elemente der Maschine in der Stellung »a«(F i g. 6).
Bei der Drehung der Welle 3 verschiebt sich jedes Gleitstück 5 mit dem Dorn 6 in Richtung zum Werkzeugblock 10 nach einem vorgegebenen Gesetz, das mittels der an ihm befestigten Rolle 7 bewerkstelligt wird, welche über die profilierte Nut der Steuerbahn 8 rollt Bei der Drehung der Welle 3 verschiebt sich zugleich jedes mit der Stange 42 mittels der Leiste 43 verbundene Gleitstück 41 in Richtung zum Gleitstück 5 nach einem vorgegebenen Gesetz, das mittels der an ihm befestigten Rolle 46, die über die profilierte Nut der
Steuerbahn 47 rollt, bewerkstelligt wird.
Der Faltenbalg 1 stützt sich mit seinem Boden auf dem an ihn angenäherten Dorn 6 des Gleitstücks 5 ab und wird mit seinem Hals auf die Stange 42 aufgesteckt, die den Boden des Faltenbalgs 1 an den Dorn 6 des Gleitstücks 5 mit einer Kraft andrückt, die für die zuverlässige Halterung desselben notwendig ist. Dabei befinden sich alle Elemente der Maschine in der Stellung »b«(F\g. 6).
Bei der weiteren Drehung der Welle 3 verschiebt sich das Gleitstück 5 mit dem Dorn 6 in Richtung zum Werkzeugblock 10, während das mit der Stange 42 verbundene Gleitstück 41 sich gleichzeitig mit dem Gleitstück 5 von dem Werkzeugblock 10 weg verschiebt, wodurch der Hals des Faltenbalgs 1 auf das zylindrische Messer 16 aufläuft, während die erste am Hals des Faltenbalgs befindliche Falte an der Stirnfläche der Halbringe 23a und 236 des Messers 23 anliegt. Die Elemente der Maschine befinden sich in der Stellung »c« (F i g. 6).
Hiernach verschiebt sich jedes Gleitstück 30, das mit dem Hebelsystem 25 verbunden ist, welches mit den die Halbringe des Messers 23 tragenden Schlitten 22 in Verbindung steht, in Richtung zum Werkzeugblock 10 nach einem vorgegebenen Gesetz, das mittels der an ihm befestigten Rolle 30a bewerkstelligt wird, welche über die profilierte Nut der Steuerbahn 306 rollt, infolgedessen wird äer Faltenbalg durch die elastischen Elemente 31 eingespannt, während die Halbringe des Messers 23 den Hals des Faltenbalgs 1 umfassen.
Bei der Weiterdrehung der Welle 3 verschiebt sich die Stange 42, die mit dem Gleitstück 41 in Verbindung steht, an welchem die über die Nut der Steuerbahn 47 sich wälzende Rolle 46 befestigt ist, in Richtung von dem Werkzeugblock 10 weg und gibt dabei den Boden des Faltenbalgs 1 frei. Alle Elemente der Maschine befinden sich in der Stellung »d«{¥ i g. 6).
Bei der weiteren Drehung der Welle 3 verschiebt sich der Schlitten 14, der die Werkzeugaufnahme 15 mit dem an dieser befestigten zylindrischen Messer 16 trägt, in Richtung zur Welle 3 nach einem vorgegebenen Gesetz, das mittels der an diesem Schlitten 14 befestigten Rolle 18 bewerkstelligt wird, welche über die Steuerbahn 19 bis zum Anschlag 20a rollt. Hierbei wird der Hals des Faltenbalgs 1 durchgeschnitten, und alle Elemente der Rotormaschine nehmen die Stellung »e«un (F i g. 6).
Dann dreht sich das Zahnsegment 33, das mit dem Stirnrad 32 in Verbindung steht, welches auf die das zylindrische Messer 16 tragende Werkzeugaufnahme 15 starr aufgesetzt ist, um die Achse 34 entgegen dem Uhrzeigersinn wie in Fig.4 gezeigt nach einem vorgegebenen Gesetz, das mittels der an diesem Zahnsegment 33 befestigten Rolle 36 bewerkstelligt wird, die über die Steuerbahn 37 rollt, wodurch das Beschneiden des Halses des Faltenbalgs 1 am gesamten Umfang erfolgt Hierbei befinden sich alle Elemente der Maschine in der Stellung »f«(¥ i g. 6).
Hiernach verschiebt sich während der weiteren Drehung der Welle der Schlitten 14, der die Werkzeugaufnahme 15 trägt, unter Einwirkung des Stößels 21 in die Ausgangsstellung bis zum Anschlag 206. Die Elemente der Maschine befinden sich in der Stellung»i«(¥ig. 7).
Bei der Verschiebung des mit dem Hebelsystem 25 in Verbindung stehenden zusätzlichen Gleitstücks 30 nach einem vorgegebenen Gesetz, das mittels der Rolle 30a und der Steuerbahn 306 bewerkstelligt wird, in Richtung von dem Werkzeugblock 10 weg, werden die Schlitten 22 auseinandergeschoben und nehmen die Ausgangsstellung ein, wodurch der Faltenbalg 1 freigegeben wird. Die Elemente der Rotormaschine befinden sich in der Stellung »j«(F i g. 7).
Dann verschiebt sich jedes Gleitstück 5, das den Dorn 6 trägt, nach einem vorgegebenen Gesetz, welches mittels der Rolle 7 und der Steuerbahn 8 bewerkstelligt wird, in Richtung von dem entsprechenden Werkzeugblock 10 weg. Das mit der Stange 42 verbundene Gleitstück 41 verschiebt sich gleichzeitig mit dem Gleitstück 5 nach einem vorgegebenen Gesetz, das mittels der sich über die profilierte Nut der Steuerbahn 47 wälzenden Rolle 46 bewerkstelligt wird, zum Werkzeugblock 10 mit einer Geschwindigkeit, die der Geschwindigkeit des Gleitstücks 5 gleich ist. Hierdurch werden der abgeschnittene Hals und der Faltenbalg 1 aus dem Werkzeugblock 10 herausgeführt. Die Elemente der Rotormaschine nehmen die Stellung »1« ein (F ig. 7).
Bei der weiteren Drehung der Welle 3 verschiebt sich das Gleitstück 5 nach einem vorgegebenen Gesetz weiter, das mittels der Rolle 7 und der Steuerbahn 8 bewerkstelligt wird, in Richtung von dem Werkzeugblock 10 weg bis zur Ausgangsstellung, wobei es den Faltenbalg 1 von dem abgeschnittenen Hals entfernt, welcher von den Blattfedern 45 festgehalten wird. Der Faltenbalg 1 fällt dabei, nachdem er den Anschlag 53 (F i g. 7) erreicht hat, in eine Rinne 54 zur Ablage in einen Bunker für Faltenbälge. Alle Elemente der Rotormaschine nehmen die Stellung »m« ein (F i g. 7).
Hiernach verschiebt sich das mit der Stange 42 verbundene Gleitstück 41 nach einem vorgegebenen Gesetz, das mittels der sich über die Steuerbahn 47 wälzenden Rolle 46 bewerkstelligt wird, in Richtung von dem Werkzeugblock 10 weg, derart, daß die Stange 42 in die Bohrung der Werkzeugaufnahme 15 eintritt. Die am Ende 426 der Stange befindlichen Blattfedern 45 werden in den Nuten 44 der Stange 22 angedrückt, und der abgeschnittene Hals des Faltenbalgs 1 fällt in die Rinne 54 zur Ablage in einem Bunker für Hälse. Hierbei befinden sich alle Elemente der Maschine in der Stellung »n«(F i g. 7).
Bei der weiteren Drehung der Weiie 3 kehren das Zahnsegment 33 und folglich die mit ihm kinematisch verbundene Werkzeugaufnahme 15 mit dem zylindrischen Messer 16 in die Ausgangsstellung zurück. Hierbei befinden sich alle Elemente der Rotormaschine in der Stellung »k« (F i g. 7) und sind zur Wiederholung des Zyklus bereit
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

Patentansprüche:
1. Maschine zum Beschneiden von dünnwandigen Hohlteilen, insbesondere von Hälsen von Faltenbälgen, mit einer damit kinematisch verbundenen Vorrichtung zum Zuführen der Hohlteile und einer rotierenden vertikalen Welle, auf der zwei Trommeln befestigt sind, in denen parallel zur Welle verschiebbare Gleitstücke geführt sind, wobei die Gleitstücke der einen Trommel Hohlteil-Aufnahmen tragen und die Gleitstücke der anderen Trommel mit je einem ein Schneidwerkzeug tragenden Werkzeugblock zusammenwirken, und wobei die Werkzeugblöcke zwischen den Trommeln an der Welle befestigt sind, dadurch gekennzeichnet,
DE19752548472 1975-10-29 1975-10-29 Maschine zum Beschneiden von dünnwandigen Hohlteilen Expired DE2548472C2 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19752548472 DE2548472C2 (de) 1975-10-29 1975-10-29 Maschine zum Beschneiden von dünnwandigen Hohlteilen

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