[go: up one dir, main page]

DE2546850A1 - Verfahren und schaltungsanordnung zur vermiderung der stoeranfaelligkeit von selektiven zeichenempfaengern fuer fernmelde-, insbesondere fernsprechanlagen - Google Patents

Verfahren und schaltungsanordnung zur vermiderung der stoeranfaelligkeit von selektiven zeichenempfaengern fuer fernmelde-, insbesondere fernsprechanlagen

Info

Publication number
DE2546850A1
DE2546850A1 DE19752546850 DE2546850A DE2546850A1 DE 2546850 A1 DE2546850 A1 DE 2546850A1 DE 19752546850 DE19752546850 DE 19752546850 DE 2546850 A DE2546850 A DE 2546850A DE 2546850 A1 DE2546850 A1 DE 2546850A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
character
period
tests
test
circuit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19752546850
Other languages
English (en)
Other versions
DE2546850C2 (de
Inventor
Herbert Ball
Wolf Ohl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alcatel Lucent Deutschland AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Standard Elektrik Lorenz AG filed Critical Standard Elektrik Lorenz AG
Priority to DE19752546850 priority Critical patent/DE2546850C2/de
Publication of DE2546850A1 publication Critical patent/DE2546850A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2546850C2 publication Critical patent/DE2546850C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q1/00Details of selecting apparatus or arrangements
    • H04Q1/18Electrical details
    • H04Q1/30Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents
    • H04Q1/44Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents using alternate current
    • H04Q1/444Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents using alternate current with voice-band signalling frequencies
    • H04Q1/46Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents using alternate current with voice-band signalling frequencies comprising means for distinguishing between a signalling current of predetermined frequency and a complex current containing that frequency, e.g. speech current

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Exchanges (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Transmission In General (AREA)

Description

  • Verfahren und Schaltungsanordnung zur Verminderung
  • der Störanfälligkeit von selektiven Zeichenempfängern für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Verminderung der Störanfälligkeit von selektiven Zeichenempfängern, in denen die zeitlichen Abstände von Nulldurchgängen derart gemessen werden, daß bei jedem Zeichenerkennungsvorgang zunächst Halbperioden- oder Periodenprüfungen mit großer Bandbreite stattfinden und daß bei einem positiven Ergebnis einer solchen Prüfung eine sich huber die Dauer einer Vielzahl von Perioden der Eingangsspannung erstreckende HauptprüSung mit kleiner Bandbreite eingeleitet wird1 und in denen beim Auftreten eines negativen Ergebnisses einer Halbperioden- oder Periodenprüfung während der Hauptprüfung deren vorzeitige Beendigung bewirkt wird, -.und eine Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens , für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen.
  • Derartige selektive Zeichenempfänger sind durch die deutsche Offenlegungsschrift 23 41 224 bekannt. Sie sind für einen breiten Anwendungsbereich in den verschiedenen Typen von Vermittlungsstellen der Amts-- und Nebenstellentechnik entwickelt worden . In der Amtstechnik werden normalerweise die vomCCITT empfohlenen Werte für Störungsgeräusche auf den Leitungen nicht überschritten, so daß die digitalen Zeichenempfänger störsicher arbeiten können, da sie für diese Störgeräuscheaisgelegt sind. Es gibt aber noch manche Fernsprechnetze, z.B. bestehende ältere Netze, die auf Tastwahl umgerüstet werden sollen, vor allem Mebenstellennetzetin denen nicht armer der gefor derte Geräuschabstand eingehalten werden kann. Diese Geräusche bestehen dabei im wesentlichen aus Schaltknacken.
  • Damit ein digitaler Zeichenempfänger nach der Nulldurchgangszählmethode dennoch die Wählzeichen sicher erkennt, muß er solche Knacke und andere Störimpulse mit zu hohen Amplituden unterdrücken können.
  • Normalerweise ist die Empfindlichkeit eines Tastwahlempfängers gegen Störgeräusche durch seinen Sprachschutzfaktor bestimmt. Demnach kann durch die Verringerung des Sprachschutzfaktors auch eine höhere Störsicherheiterreicht werden. Um aber Störungen durch Knacke und andere Störamplitudenspitzen wirksam zu verhindern, müßte der Sprachschutzfaktor so stark gesenkt werden, daß dann der Sprachschutz des Zeichenempfängers nicht mehr ausreicht.
  • digitalen wird In dem bekanntenZeichenempfängerdurch Ausmessen jedes einzellen Nulldurchgangsabstandes bestimmt, ob es sich bei den Signalen am Empfängereingang um ein Wählzeichen handeln kann oder nicht. Wenn dies nicht der Fall ist; dann wird dies als Kriterium dafür benutzt, nicht eine Hauptprüfung einzuleiten, da das Signal bis dahin demnach kein echtes Zeichen gewesen ist. Eine Hauptprüfung ist deshalb erforderlich, um eine dem zuzulassenden Geräuschabstand entsprechende möglichst kleine Bandbreite zu erreichen.
  • Bei dieser Meßmethode genügt aber ein einziger "falscher" 2-.ulldurchgangsabstand in einem echten Zeichens dieses als falsches Zeichen zu werten.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht daher darin, eine Schalt~;ngsanordnung der eingangs genannten Art anzugeben, mit der die Auswertung eines Empfangssignals als falsches Zeichen aufgrund eines gelegentlich auftretenden Schaltknacks oder anderen kurzen Störimpulses in einem echten Zeichen vermieden wird.
  • Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß diese Wirkung erst dann zugelassen wird3 wenn eine bestimmte, von der Häufigkeit des Auftretens von Schaltknacken auf der Üb ertragungs leitung abhängige Anzahl von negativen Halbperioden- oder Periodenprüfungen während der Hauptprüfung festgestellt ist. Der Sprachschutzfaktor und damit der Sprachschutz verringern sich beieinem derartigen Verfahren nur geringfügig, während die Störanfälligkeit der Zeichenempfänger erheblich abnim.S.t, wie durch praktische Tests nachgewiesen ist.
  • Gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung ist diese Anzahl an Zeichenempfänger von Hand einstellbar. Dadurch kann der Zeichenempfänger individuell an die jeweiligen Bedingungen des Fernmelde- bzw. Fernsprechnetzes angepaßt werden.
  • Gemaß einer weiteren Ausbildung der Erfindung ist diese Anzahl abhängig von der Höhe der Eingangs spannung in der Weise automatisch oder von Rand beeinflußbar, daß bei niedriger Eingangsspannung diese Anzahl zunir.=..t und bei hoher Eingangsspannung diese Anzahl abnimmt. Die größte Störwahrscheinlichkeit infolge von Schaltknacken liegt nämlich bei niedrigen Eingangsspannungen, während die meisten Imitationen durch Sprache bei hohen Eingangsspannungen liegen. Dadurch ist es r.c£1ich, den Zeichenempfänger an die Lange der Übertragungsleitung anzupassen.
  • In der erwähnten deutschen Offenlegungsschrift ist auch ein Zeichenempfänger beschrieben, bei dem zur frühzeiteigen Erkennung eines systemeigenen Zeichens der Hauptprüfung eine oder mehrere Vorprü.fungen mit größerer Bandbreite als bei den Falbperioden- oder Feriodenprüfungen und kleinerer Bandbreite als bei der Hauptprüfung vorausgehen, wobei diese Vorprüfungen jeweils eine Dauer von wenigen Perioden der Eingangsspannung umfassen. Um. die frühzeitige Erkennung eines systemeigenen Zeichens nicht durch Schaltknacke zu verhindern, ist eine weitere Ausgestaltung des erlindungsger.aßen Verfahrens dadurch gekennzeichnet, daß der Zeitabschnitt, in der die Feststellung der bestimmten Anzahl versucht wird, sich nicht nur auf die Eauptprüfung, sondern auch auf die Vorprüfung erstreckt.
  • Ferner ist in der erwähnten deutschen Offenlegungsschrift ein Zeichenempfänger beschrieben, der für den Empfang von Zeichen aus jeweils zwei von mehreren Zeichenfrequenzen ausgebildet sind, mit einer Einteilung der Zeichenfrequenzen in eine obere und eine untere Zeichenfrequenzgruppe arbeitet- und bei denen die Frequenzerkennungsprüfungen in jeder Zeichenfrequenzgruppe für sich vorgenoIrJr'.en werden. Gemaß weiteren Ausbildungen der Erfindung kann die Feststellung der bestimmten Anzahl in jeder Zeichenfrequenzgruppe für sich oder nur in der oberen Zeiche-nfrequenzgruppe versucht werden. Im ersten Fall werden absolut sicher alle Schaltknacke erfaßt; dafür muß aber auch ein entpsrechender Aufwand in Kauf genommen werden. Im zweiten Fall ist der Aufwand geringer; es werden zwar nicht alle Schaltknacke erfaßte äber bei Verwendung von Gruppenfiltern, die aus einem Filter mit Tießpaßverhalten für die untere Zeichenfrequenzgruppe und aus einem Filter mit hochpaßverhalten für die obere Zeichenfrequenzgruppe gebildet sind, machen sich Schaltknacke im wesentlichen in der oberen Zeichenfrequenzgruppe bererkbar.
  • Die Erfindung befaßt sich ferner mit einer einfachen Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens Gemä der Erfindung.
  • Das Verfahren und die Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens wird anhand eines Ausführungsbeispiels der Schaltungsanordnung näher erläutert.
  • In der Figur ist mit P eine Prüfeinrichtung bezeichnet, die eine Halbperioden- oder Periodenprüfung vornimmt wie sie in der genannten deutschen Offenlegungsschrift erwähnt ist. Es sei angenommen, daß als Zeichenempfänger ein Tastwahlempfänger vorliegt, der für den Empfang von Zeichen aus jeweils zwei von mehreren Zeichenfrequenzen ausgebildet ist, der mit einer Einteilung der Zeichenfrequenzen in eine obere und eine untere Zeichenfrequenzgruppe arbeitet, bei dem die Frequenzerkennungsprüfungen in jeder Zeichenfrequenzgruppe für sich vorgenommen werden und bei dem zur frühzeitigen Erkennung eines systemeigenen Zeichens der Hauptprüfung eine oder mehrere Vorprüfungen mit größerer Bandbreite als bei dem Halbperioden- oder Periodenprüfungen und kleinerer Bandbreite als bei der Hauptprüfung vorausgehen, wobei diese Vorprüfungen jeweils eine Dauer von wenigen Perioden der Empfangs spannung umfassen. In einem derartigen Tastwahlempfänger sei die Prüfeinrichtung P der einen Zeichenfrequenzgruppe zugeordnet. Nach jedem negativ verlaufenden Ergebnis einer Halbperioden- oder Periodenprüfung bei allen Frequenzen dieser Zeichenfreouenzgruppe wird am Ausgang r der Prtfeinrichtung P ein kurzer Impuls als 1-Signal abgegeben.
  • Der Ausgang N ist einerseits mit dem Zähleingang eines Zählers Z und andererseits mit dem einen Eingang einer UNTD-Schaltung U verbunden. Der Zahler Z weist mehrere Ausgänge Z1 bis Zn, die Zählstellungen entsprechen, und einen Rückstelleingang R auf. Die Ausgänge Z1 bis Zn sind mittels eines Umschalters S mit einem Eingang Rl einer ODER-Schaltung 0 verbindbar. Der Umschalter S ist von Hand betätigbar. Nit im kann die Anzahl der zuzulassenden negativ verlaufenden Halbperioden- oder Periodenprüfungen eingestellt werden.
  • Der Ausgang der UND-Schaltung U ist an einen Eingang RO der ODER-Schaltung 0 angeschlossen. Dem anderen Eingang V der UND-Schaltung U wird normalerweise ein 1-Signal zugeführt, und zwar dann, wenn die Vorprüfungen ein negatives Ergebnis haten. Ein Wechsel vom 1-Signal zum O-Sinal tritt am Eingang V erst auf, wenn eine hat .
  • Vorprüfung ein positives Ergebnis,beim nächsten negativen Ergebnis erscheint jedoch wieder ein 1.-Signal.
  • Ferner ist noch ein Eingang R2 der ODER-Schaltung O vorhanden. ueber ihr wird ein Rückstellsignal geleitet, das bei einer negativ verlaufenden Vorprüfung erzeugt wird. über einen weiteren Eingang R3 der ODER-Schaltung 0 wird ein Rückstellsignalgeleitet, das bei einer negativ verlaufenden Hauptprüfung erzeugt wird.
  • Der Ausgang R der ODER-Schaltung 0 ist mit dem Rü.ckstelleingang R des Zählers Z verbunden. Das vom Ausgang R abgehende Signal wird ferner der für die Frequenzerkennung benutzten Zähleinrichtung zugeleitet, wo es zur Rückstellung der Zähler für die Halbperioden- oder Periodenprüfung, die Vorprüfung und die Hauptprüfung dient.
  • Beim. Einsatz einer Einrichtung gemäß der beschrieben Schalt ungsanordnung in Verbindung mit einem Tastwahlempfänger in einem Fernsprechsystem wird mittels des Schalters S ein Zählerausgang Z1 ... gewählt, der einer zuzulassenden Anzahl von negativ verlaufenden Halbperioden- oder Periodenprüfungen entspricht. Diese Anzahl kann beispielsweise dadurch ermittelt werden, daß die Häufigkeit des Auftretens von Schaltknacken auf der Ubertragungsleitung beobachtet wird.
  • Trifft nun ein Eingangssignal ar Erpf2ngereingang ein, so beginnen die Halbperioden- oder Periodenprüfungen.
  • Verlaufen diese negativ, so werden am Ausgang N kurze 1-Si£nale abgegeben. Diese 1-Signale durchlaufen die UND-Schaltung U und die ODER-Schaltung O, so daß sie die für die Frequenzerkennung benutzten Zähler, also auch den für die Halbperioden- oder Periodenprüfung benutzten Zähler, laufend zurückstellen. Verlaufen die Halbperioden- oder Periodenprüfungen positiv, so wird die parallellaufende Vorprüfung nicht unterbrochen.
  • Verläuft auch diese Vorprüfung positiv, so wird die Hauptprüfung eingeleitet und dem Eingang V ein O-Signal zugeführt. Wenn nun während der Hauptprdfung ein Schaltknack auftritt und derzufolge eine Halbperioden- oder Periodenprüfung ein negatives Ergebnis hat, so wird das entsprechende Signal am Ausgang U nicht mehr ueber die Ul*D-Schaltung U geleitet, sondern nur in den Zähler Z eingeben. Verlaufen mehrere Halbperioden- oder Periodenprüfungen während der Hauptprüfung negativ, so wird der Zahler Z entsprechend weitergeschaltet. Bleibt der Zähler dabei unterhalb der bestimsten, mit dem Schalter S eingestellten Anzahl, so werden die negativen Ealbperioden- oder Periodenprüfungen Schaltknacken zugerechnet. Die Hauptprüfung wird in diesem Fall weitergeührt, weil offenbar ein systemeigenes Zeichen vorliek Ereicht der Zähler Z dagegen die bestimmte, eingestellte Anzahl, so wird über dem betreffenden Ausgang des Zählers Z, den Schalter und die ODER-Schaltung O ein Rückstellsignal abgegeben,so daß der Empfänger erneut wieder einen Fequenzerkennungsvorgang beginnt.
  • In diesem Fall wird also die Hauptprüfung unterbrochen, weil höchstwahrscheinlich ein systemeigenes Zeichen nicht vorliegt.
  • 8 Ansprüche 1 B1. Zeichnung mit 1 Figur Leerseite

Claims (8)

  1. Anspruche Oi Verfahren zur Verminderung der Störanfälligkeit von selektiven Zeichenempfängern, in denen die zeitlichen Abstände von Nulldurchgängen derart gemessen werden, daß bei jedem Zeichenerkennungsvorgang zunächst Halbperioden- oder Periodenprüfungen mit großer Bandbreite stattfinden und daß bei einem positiven Ergebnis einer solchen Prüfung eine sich über die Dauer einer Vielzahl von Perioden der Eingangs spannung erstreckende Hauptprüfung mit kleiner Bandbreite eingeleitet wird, und in denen beim Auftreten eines negativen Ergebnisses einer Halbperioden- oder Periodenprüfung während der Hauptprüfung deren vorzeitige Beendigung bewirkt wird, für ernmelde-q insbesondere Fernsprechanlaen' dadurch gekennzeichnet, daß diese Wirkungerst dann zugelassen wird, wenn eine bestimmte, von der ufieit des Auftretens von Schaltknacken auf der Ubertragungsleitung abhängige Anzahl von negativen Halbperioden- oder Periodenprüfungen während der auptprfun festgestellt ist.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß diese Anzahl am Zeichenempfänger von Hand einstellbar ist.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß diese Anzahl abhängig von der Höhe der Eingangsspannung in der Weise automatisch oder von Hand beeinflußbar ist, daß bei niedriger Eingangs spannung diese Anzahl zunimmt und bei hoher Eingangs spannung diese Anzahl abnimmt.
  4. 4. Verfahren nach eine der Ansprüche 1 bis 3, bei dem zur frühzeitigen Erkennung eines systemeigenen Zeichens der Hauptprüfung eine oder mehrere Vorprüfungen mit größerer Bandbreite als bei den Halbperioden- oder Periodenprüfungen und kleinerer Bandbreite als bei der Hauptprüfung vorausgehen, wobei diese Vorprüfungen jeweils eine Dauer von wenigen Perioden der Eingangsspannung umfassen, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeitabschnitt, in der die Feststellung der bestimmten Anzahl versucht wird, sich niht nur auf die Hauptprüfung, sondern auch auf die Vorprüfung(en) erstreckt.
  5. 5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, für Zeichenempfänger, die für den Empfang von Zeichen aus jeweils zwei von mehreren Zeichenfrequenzen ausgebildet sind, mit einer Einteilung der Zeichenfrequenzen in eine obere und eine untere Zeichenfrequenzgruppe arbeiten und bei denen die Frequenzerkennungsprüfungen in jeder Zeichenfrequenzgruppe für sich vorgenommen werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Feststellung der bestimmten Anzahl in jeder Zeichenfrequenzgruppe für sich versucht wird.
  6. 6. Verfahren nach einemder Ansprüche I bis 5, für Zeichenempfänger, die für den Empfang von Zeichen aus jeweils zwei von mehreren Zeichenfrequenzen ausgebildet sind, mit einer Einteilung der Zeichenfrequenzen in eine obere und eine untere Zeichenfrequenzgruppe arbeiten und bei denen die Frequenzerkennungsprüfungen in jeder Zeichenfrequenzgruppe für sich vorgenommen werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Feststellung der bestimmten Anzahl nur in der oberen Zeichenfrequenzgruppe versucht wird.
  7. 7. Schaltungsanordnung zur Durcfhrun des Verfahrens nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß negative Ergebnisse der Halbperioden- oder Periodenprüfungen anzeigende 1-Signale () einen Zähler (Z) und einer UND-Schaltung (U) zugeführt werden, daß mehrere, Zählstellungen entsprechende Ausgänge (Z1 ... Zn) des Zählers mittels eines Umschalters (S) mit einer ODER-Schaltung (0) verbindbar sind, deren anderer Eingang (RO) mit dem Ausgang der UttD-Schaltung (U) verbunden ist, daß dem anderen Eingang (V) der URB-Schaltung statt ues normalerweise zugeführten 1-Signals ein O-Signal im Falle einer positiv verlaufenden Vorprüfung zugeführt wird und daß die 1-Ausgangssignale der ODER-Schaltung (C) zur Riickstellung des Zählers (Z) und der für die Frequenz erkennung benutzten Zähleinrichtung verwendet sind.
  8. 8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der ODER-Schaltung (0) über weitere Eingänge (R2, R3) 1-Signale zugeführt werden, die aus den negativen Ergebnissen der Vorprüfungen und der Hauptprüfung abgeleitet sind.
DE19752546850 1975-10-18 1975-10-18 Verfahren und Schaltungsanordnung zur Verminderung der Störanfälligkeit von selektiven Zeichenempfängern für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen Expired DE2546850C2 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19752546850 DE2546850C2 (de) 1975-10-18 1975-10-18 Verfahren und Schaltungsanordnung zur Verminderung der Störanfälligkeit von selektiven Zeichenempfängern für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19752546850 DE2546850C2 (de) 1975-10-18 1975-10-18 Verfahren und Schaltungsanordnung zur Verminderung der Störanfälligkeit von selektiven Zeichenempfängern für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2546850A1 true DE2546850A1 (de) 1977-04-21
DE2546850C2 DE2546850C2 (de) 1985-02-07

Family

ID=5959545

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19752546850 Expired DE2546850C2 (de) 1975-10-18 1975-10-18 Verfahren und Schaltungsanordnung zur Verminderung der Störanfälligkeit von selektiven Zeichenempfängern für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE2546850C2 (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2213008A1 (de) * 1972-03-17 1973-09-20 Licentia Gmbh Schaltungsanordnung zum ueberwachen des funktionsablaufs in fernsprechanlagen mit waehlsterneinrichtungen
DE2331882B1 (de) * 1973-06-22 1975-01-16 Siemens Ag, 1000 Berlin Und 8000 Muenchen Schaltungsanordnung für eine indirekt gesteuerte Vermittlungsanlage, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlage
DE2341224A1 (de) * 1973-08-16 1975-02-20 Standard Elektrik Lorenz Ag Verfahren zur frequenzerkennung in selektiven zeichenempfaengern fuer fernmelde-, insbesondere fernsprechanlagen

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2213008A1 (de) * 1972-03-17 1973-09-20 Licentia Gmbh Schaltungsanordnung zum ueberwachen des funktionsablaufs in fernsprechanlagen mit waehlsterneinrichtungen
DE2331882B1 (de) * 1973-06-22 1975-01-16 Siemens Ag, 1000 Berlin Und 8000 Muenchen Schaltungsanordnung für eine indirekt gesteuerte Vermittlungsanlage, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlage
DE2341224A1 (de) * 1973-08-16 1975-02-20 Standard Elektrik Lorenz Ag Verfahren zur frequenzerkennung in selektiven zeichenempfaengern fuer fernmelde-, insbesondere fernsprechanlagen

Also Published As

Publication number Publication date
DE2546850C2 (de) 1985-02-07

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2625231C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Überprüfung der Übertragungsqualität einer Übertragungsstrecke für Digitalsignale
DE3047239C2 (de) Verfahren und Schaltungsanordnung zum Messen der Güte digitaler Übertragungsstrecken und -einrichtungen
DE2553121A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur verringerung von fehlern in uebertragungssystemen fuer digitale information
DE2341224C3 (de) Verfahren zur Frequenzerkennung in selektiven Zeichenempfängern für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen
DE2938562A1 (de) Sprachschalter
DE3883307T2 (de) Instrument zum Messen von Phasenjitter von analogen Signalen.
DE2714238C2 (de) Überwachungsanordnung für eine Gruppe von Vorrichtungen
DE3710695C2 (de)
DE2855301A1 (de) Tonsignaldetektor
DE2546850A1 (de) Verfahren und schaltungsanordnung zur vermiderung der stoeranfaelligkeit von selektiven zeichenempfaengern fuer fernmelde-, insbesondere fernsprechanlagen
DE2539804B2 (de) Sprachgeschützter Mehrfrequenzcode-Zeichenempfänger
DE3217228C2 (de)
DE2116635A1 (de) Verfahren und Schaltungsanordnungen zur digitalen Decodierung frequenzcodierter Signale
DE2518126A1 (de) Einrichtung zum empfang von waehlimpulsen
DE2624173A1 (de) Signal-erkennungsschaltung
DE2341223C3 (de) Schaltungsanordnung für einen selektiven Zeichenempfänger, insbesondere für Fernsprechanlagen
DE2540859C2 (de) Schaltungsanordnung für einen selektiven Zeichenempfänger, insbesondere für Fernsprechanlagen
DE2553258C3 (de) Schaltungsanordnung für einen digitalen Mehrfrequenz-Zeichenempfänger
DE3027364C2 (de) Schaltungsanordnung für einen Funkstörmessempfänger zur Bewertung von Eingangsimpulsen
AT298572B (de) Schaltungsanordnung für frequenzselektive Zeichenempfänger in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen
DE2537672C2 (de) Schaltungsanordnung für eine Pegelprüfeinrichtung zur Verwendung in selektiven Zeichenempfängern, insbesondere für Fernsprechanlagen
CH583494A5 (en) Selective signal receiver for telephone equipment - has monostable blocking input to zero-point counter to give noise immunity
DE2709370A1 (de) Verfahren und geraet fuer die umsetzung bzw. zuordnung von vielfach-frequenz-signalen
DE2723795A1 (de) Schaltungsanordnung zur abtrennung einer stoer- bzw. signalquelle von einem an einer fernsprechleitung betriebenen tastwahlempfaenger
DE2912653A1 (de) Elektronischer signalgenerator

Legal Events

Date Code Title Description
8110 Request for examination paragraph 44
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee