DE2546651B2 - Blendenverschluß für eine Kamera - Google Patents
Blendenverschluß für eine KameraInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Blendenverschfuß für
eine Kamera der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Gattung.
Mit einein solchen Blendenverschluß können sowohl der optimale Blendenwert als auch die optimale Belichtungszeit in Abhängigkeit von der Helligkeit eines aufzunehmenden Objektes eingestellt werden.
Mit einein solchen Blendenverschluß können sowohl der optimale Blendenwert als auch die optimale Belichtungszeit in Abhängigkeit von der Helligkeit eines aufzunehmenden Objektes eingestellt werden.
Aus der DE-OS 22 14 725 ist ein programmgesteuerter Verschluß bekannt, der durch einen Schrittmotor
angetriebene Blendenlamellen, eine Impulsvorrichtung zur Steuerung von Steuerimpulsen für den Schrittmotor
sowie eine Antriebsschaltung aufweist, so daß bei von der jeweiligen Soll-Blende abweichender Blende eine
bestimmte, von der Abweichung der Blende abhängige Anzahl von Steuerimpulsen zur Weiterschaltung des
Schrittmotors erzeugt wird, da jeder Blendenstufe eine vorgegebene Anzahl von Steuerimpulsen zugeordnet
ist. Auf diese Weise läßt sich also in Abhängigkeit von der Helligkeit des aufzunehmenden Objektes eine
optimale Blendenöffnung einstellen. Da bei einer Filmkamera die Belichtungszeit im Normalfall immer
konstant ist, muß in diesem Fall keine zusätzliche Einrichtung zur Einstellung der Belichtungszeit vorgesehen
werden. Bei der Verwendung für eine photographische Kamera mit variabler Belichtungszeit muß
jedoch auch die Öffnungsdauer eines solchen Verschlusses in Abhängigkeit von der Helligkeit des aufzunehmenden
Objektes bestimmt werden. Diese Möglichkeit wird jedoch in der DT-OS 22 14 725 mit keinem Wort
erwähnt.
Weiterhin ist aus der DE-OS 22 19 021 ein programmgesteuerter
Blendenverschluß für eine Kamera der angegebenen Gattung bekannt, bei dem die Bewegung
der Blendenlamellen und damit Blendenöffnung und Belichtungszeit in Abhängigkeit von der Helligkeit des
aufzunehmenden Objektes nach einem festgelegten Programm gesteuert werden. Dabei wird der Blendenverschluß
geschlossen, wenn ein Elektromagnet erregt wird; nach der Beendigung der Erregung des Elektromagneten
wird der Verschluß mittels einer Feder geöffnet und anschließend wieder geschlossen, wenn
der Elektromagnet erneut erregt wird. Es sind also verschiedene Elemente für das Öffnen bzw. Schließen
des Verschlusses erforderlich, nämlich der Elektromagnet für das Schließen und die Feder für das öffnen.
Dadurch wird wiederum der Aufbau komplizierter, so daß die Herstellungskosten ansteigen und die Störanfälligkeit
höher wird.
Weiterhin ist bei einem solchen Blendenverschluß nachteilig, daß die Öffnungskennlinie des Verschlusses
von der Stärke der Feder abhängt. Eine solche Feder zeigt nämlich im allgemeinen Alterungserscheinungen,
so daß ihre Stärke im Laufe der Zeit nachläßt. Dies bedeutet wiederum, daß sich die Öffnungskennlinie des
Verschlusses ändert und der Verschluß seine Funktion nicht mehr erfüllen kann. Und schließlich muß der
Elektromagnet immer erregt werden, wenn der Verschluß geschlossen worden ist, so daß der Verbrauch
an elektrischer Energie sehr groß ist. Denn bei dem bekannten programmgesteuerten Blendenverschluß
muß der Elektromagnet kurz vor dem öffnen des Verschlusses durch einen Belichtungsmechanismus
erregt werden, der aus der Kombination des Verschlusses mit einer weiteren Lichtabschirmeinrichtung besteht.
Auch hierdurch wird also der Aufbau komplizierter und damit Herstellungskosten und Störanfälligkeit
größer.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgab: zugrunde, einen programmgesteuerten Blendenverschluß für eine
Kamera der angegebenen Gattung zu schaffen, der einen einfachen Aufbau sowie einen geringen Energiebedarf
hat und auch nach längerem Gebrauch keine Änderung seines Betriebsverhaltens zeigt
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen
Merkmale gelöst.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile beruhen insbesondere auf der Verwendung eines Schrittmotors
als Antriebseinrichtung für die Blendenlamellen, so daß Öffnung und Schließen der ßlendenlamellen mittels
eines einzigen Elementes durchgeführt werden können. Da keine Alterungserscheinungen unterworfene Feder
verwendet werden muß, ändert sich die Öffnungskennlinie eines solchen Blendenverschlusses auch nach
längerem Gebrauch nicht. Weiterhin wird der Schrittmotor nur dann erregt, wenn der Verschluß geöffnet
und geschlossen wird, so daß sich im Vergleich mit dem bekannten Blendenverschluß der Energieverbrauch
wesentlich verringert. Außerdem wird der Ablauf der Blendenlamellen durch einen Detektor überwacht, so
daß die Steuerimpulse für den Schrittmotor nur dann erzeugt werden, wenn sich die Blendenlamellen
verschoben haben. Auf diese Weise lassen sich Fehlbelichtungen sowie andere Funktionsstörungen des
Blendenverschlusses vermeiden, da jedem Steuerimpuls eine Drehbewegung des Schrittmotors und damit eine
bestimmte, optimale Blendenöffnung zugeordnet wird, also die von der Belichtungsmeßschaltung ermittelte
Anzahl von Schritten auch in eindeutiger Weise auf die Blendenlamellen übertragen wird.
In den älteren deutschen Patentanmeldungen, amtliche Aktenzeichen P 25 07 637.3, P 25 17 294.5 und
P 25 17 868.1, der Anmelderin werden zwar programmgesteuerte Verschlüsse beschrieben, bei denen ein
Schrittmotor verwendet wird, um die Blendenlamellen stufenweise anzutreiben. Damit sollen die Nachteile der
bekannten programmgesteuerten Blendenverschlüsse vermieden werden, bei denen eine bewegliche Spule
oder ein Regler für die Steuerung der Blendenlamellen eingesetzt wird. Diesen programmgesteuerten Blendenverschlüssen
liegt der Gedanke zugrunde, den Schrittmotor in Abhängigkeit von der Zahl der Impulse
schrittweise zu drehen, die wiederum von einem Impulsgenerator in Abhängigkeit von der Helligkeit
eines aufzunehmenden Objektes erzeugt werden. Auf diese Weise können die Blende und die Belichtungszeit
eingestellt werden. Wenn jedoch die Blendenlamellen mit Hilfe von mechanischen Verbindungen, die eine
gleichmäßige Übertragung der Antriebskraft von dem Schrittmotor auf die Blendenlamellen ermöglichen
sollen, mit dem Schrittmotor gekoppelt werden, oder wenn der Schrittmotor zu langsam auf die Steuerimpulse
anspricht, so wird die Zahl der schrittweise erfolgenden Winkeldrehungen des Schrittmotors ungleich
der Zahl der angelegten Steuerimpulse, so daß
öelichtungsfehler, d. h. eine Unter- oder Überbelichtung,
auftreten. Außerdem müssen diese programmgesteuerten Blendenverschlüsse eine Steuerschaltung für
den Impulsgenerator enthalten, so daß sie einen relativ komplizierten Aufbau haben.
Beim programmgesteuerten Verschluß nach der vorliegenden Erfindung ist kein Impulsgenerator
erforderlich, so daß sich ein sehr einfacher Aufbau ergibt. Trotzdem sind, wie oben erläutert wurde, eine
hohe Zuverlässigkeit und Betriebssicherheil gewährleistet.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand von bevorzugten Ausführungsformen unter Bezugnahme auf die
Zeichnungen im einzelnen erläutert. Es zeigt
Fig. IA eine Draufsicht auf einen Blendenverschluß mit einem Schrittmotor und zwei auch als Verschlußlamellen dienenden Lamellen,
Fig. IA eine Draufsicht auf einen Blendenverschluß mit einem Schrittmotor und zwei auch als Verschlußlamellen dienenden Lamellen,
Fig. IB eine Vorderansicht der Blendenlamellen im
geschlossenen Zustand,
Fig. 1C eine ähnliche Ansicht wie Fig IA, jedoch in
der Arbeitsstellung der Blendenlamellen,
Fig.2 ein Schaltbild der elektronischen Steuerschaltung
für den Blendenverschluß nach einer ersten Ausführungsform der Erfindung,
F i g. 3 ein zeitliches Ablaufdiagramm zur Erläuterung der Steuerschaltung nach F i g. 2,
Fig.4 ein Schaltbild einer elektronischen Steuerschaltung
für einen Blendenverschluß nach einer zweiten Ausführungsform der Erfindung, und
F i g. 5 ein zeitliches Ablaufdiagramm zur Erläuterung der Schaltung nach Fig. 4.
F i g. 5 ein zeitliches Ablaufdiagramm zur Erläuterung der Schaltung nach Fig. 4.
In Fig. IA bis IC ist ein Schrittmotor 1 herkömmlicher
Bauart dargestellt, welcher sich proportional zu der Anzahl der erhaltenen Antriebs- oder Steuerimpulse um
einen entsprechenden Winkel dreht. Zwei Antriebsstifte 2 und 3 stehen parallel zu der Antriebswelle des
Schrittmotors 1 von einer an der Welle angebrachten Scheibe Xa vor und sitzen lose in Führungsschlitzen 6
bzw. 7 von Blendenlamellen 4 und 5. Die Blendenlamellen 4 und 5 weisen Hauptöffnungen 8 und 9, welche eine
Hauptöffnung bzw. -blende 10 festlegen, wie nachstehend im einzelnen noch beschrieben wird, zusätzliche
oder HilfsÖffnungen 13 und 14, welche eine HilfsÖffnung 15 (s. F i g. IC) festlegen, wie ebenfalls nachstehend noch
im einzelnen beschrieben wird, und gitterartige öffnungen 17 auf, welche jeweils eine Anzahl Schlitze a
und dazwischenliegende lichtundurchlässige bzw. opake oder lichtabschirmende Zwischenräume b haben.
In Fig. IB sind die Blendenlamellen 4 und 5 in der
unwirksamen Stellung dargestellt; d. h., wenn der nicht dargestellte Verschlußauslöser nicht gedruckt wird,
jedoch der Schrittmotor entsprechend dem folgenden angelegten Steuerimpuls(en) in der durch den Pfeil in
F i g. 1B angegebenen Richtung gedreht wird, wie naci.stehend im einzelnen noch beschrieben wird,
werden die Blendenlamellen 4 und 5 gegeneinander in entgegengesetzten Richtungen verschoben, was durch
die Pfeile A und B in F i g. IC angezeigt ist, so daß die
Haupt- und HilfsÖffnungen 8 und 9 sowie 13 und 14
einander überdecken, um die Haupt- und HilfsÖffnungen bzw. -blenden 10 bzw. 15 festzulegen. Folglich wird ein
Gegenstand 12 über ein Objektiv 11 und die Hauptöffnung bzw. -blende 10 auf einem Film 20 (s.
Fig. IA) scharf eingestellt, und das Licht von dem Gegenstand 12 wird durch die HilfsÖffnung oder -blende
von einem Photoelement 16 aufgenommen, wie nachstehend noch beschrieben wird. Da sich der
Schrittmotor 1 entsprechend einem Steuerimpuls um einen vorbestimmten Winkel dreht, wird die Öffnungsfläche der Hauptblende 10 schrittweise vergrößert.
Diese Zunahme der Öffnungsfläche der Hauptblende 10 entsprechend einem Antriebsimpuls kann durch eine
entsprechende Auswahl der Anordnung und Form der Hauptöffnungen 8 und 9 sowie der Anordnung und
Stellung der Führungsschlitze 6 und 7 beliebig gewählt werden. In der vorliegenden Ausführungsform sollen bei
einem, zwei und drei an den Schrittmotor 1 angelegten Steuerimpulsen die Blendenlarnellen 4 und 5 so
verschoben werden, daß sie die Öffnungsflächen der Hauptblende 10 entsprechend dem Abblenden des
Objektivs auf einen Blendenwert f-16, f-8 bzw. f-4 festlegen.
In ähnlicher Weise ändert sich die Öffnungsfläche der durch die zusätzlichen öffnungen 14 und 15 festgelegten
zusätzlichen bzw. Hilfsblende 15 schrittweise. Das heißt, bei der vorliegenden Ausführungsform ist die Öffnungsfläche minimal, wenn die Hauptblende 10 geschlossen
ist, während sie maximal ist, wenn die Hauptblende 10 weit geöffnet ist. Die zusätzliche oder Hilfsblende 15 ist
infolgedessen vorgesehen, um die von dem Photoelement 16 aufzunehmende Lichtmenge von dem Gegenstand
12 proportional der Öffnungsfläche der Hauptblende 10 zu steuern. Folglich kann die Zeitkonstante
einer photometrischen Schaltung, welche das Photoelement 16 aufweist, entsprechend der Helligkeit des
Gegenstandes 12 geändert werden, wie nachstehend im einzelnen noch beschrieben wird.
Die gitterartigen öffnungen 17 sind vorgesehen, um das Licht von einer Lichtquelle 18, welches von einem
Photoelement 19 (s. F i g. 1 A) aufzunehmen ist, intermittierend zu unterbrechen, wenn die Blendenlamellen 4
und 5 in entgegengesetzten Richtungen verschoben werden, wodurch die Impulssignale erzeugt werden
können, wie nachstehend noch beschrieben wird. Die gitterartigen Öffnungen 17 werden infolgedessen in der
folgenden Beschreibung manchmal auch als »die signalerzeugenden Gitteröffnungen« bezeichnet. Wie
vorstehend beschrieben, sind die signalerzeugenden Gitteröffnungen 17 vorgesehen, um die Impulssignale zu
erzeugen, so daß an ihrer Stelle eine entsprechende signalerzeugende Einrichtung verwendet werden kann.
Beispielsweise kann eine Anzahl Dauermagnete an der Blendenlamelle 4 in der Weise angebracht sein, daß die
Pole S und N mit entgegengesetzten Polaritäten abwechselnd angeordnet sein können, während ein
entsprechendes, den magnetischen Fluß fühlendes Element, beispielsweise ein Hallelement, an der
Blendenlamelle 5 angebracht sein kann. Andererseits können eine Anzahl elektrischer Kontakte an der
Blendenlamelle 4 in einem entsprechenden, gleich großen Abstand voneinander angebracht sein, während
ein Kontaktarm oder Schleifer u. ä. an der Blendenlamclle
5 in der Weise angebracht sein kann, daß er normalerweise an einem der Kontakte auf der
Blendcnlamelle 4 anliegen kann. Bei den Ausführungsformen kann die jeweilige Verschiebung zwischen den
Blendenlamellen 4 und 5 magnetisch und elektrisch gefühlt werden.
Anhand von Fig. 2 und 3 wird nunmehr eine elektronische Steuerschaltung zum Steuern der Drehbewegung
des Schrittmotors 1 für eine optimale Belichtung entsprechend der Helligkeit des Gegenstandes
beschrieben. Die Steuerschaltung weist eine Antriebsschaltung 21 mit einem Eingangsanschluß Tfür
den oder die Antriebs- bzw. Steuerimpulse, einen Eingangsanschluß W für ein die Drehrichtung umkehrendes
Signal sowie einen Rückstellanschluß R auf.
Wenn der bewegliche Kontakt bzw. der Kontaktarm eines Schalters SWn welcher wirksam mit dem nicht
dargestellten Verschlußauslöser verriegelt ist, von einem feststehenden Kontakt a zu dem feststehenden
Kontakt b geschaltet wird, wird ein Kondensator 22 zeitlich verzögert mit einer Speisespannung Vcc
verbunden und dadurch über einen Widerstand 23 aufgeladen. Wenn die Spannung an dem Kondensator
22 die Einschalt- oder Schwellenwertspannung eines Transistors 24 überschreitet, wird dieser leitend, so daß
das Signal über eine Diode 25 an die Basis eines weiteren Transistors 27 übertragen werden kann. Das
heißt, wie in der Zeile A in F i g. 3 dargestellt ist, die Kollektorspannung Vcc liegt vom Zeitpunkt 7Ϊ an an,
und der Ausgang einer Rückstellschaltung nimmt zum Zeitpunkt Ti von einem niedrigen Pegel L auf einen
hohen Pegel H zu, wenn der Schalter SW2 geschlossen
ist, d. h. an dem Kontakt b anliegt, wie in der Zeile B in F i g. 3 dargestellt ist. Von dem Zeitpunkt T2 an wird mit
dem Laden des Kondensators 22 begonnen, wie in der Zeile C in F i g. 3 dargestellt ist; wenn die Spannung an
dem Kondensator dann zum Zeitpunkt T3 einer
Schwellenwert D erreicht, wird der Transistor 24 leitend. Folglich fällt die Spannung an dessen Kollektor
von dem hohen Pegel H auf den niedrigen Pegel L ab wie in der Zeile £ in F i g. 3 dargestellt ist, und folglich
wird der Transistor 26 abgeschaltet, so daß die Spannung an dessen Kollektor von dem Pegel L auf den
Pegel H ansteigt, wie in der Zeile / in F i g. 3 dargestelli
ist. Der Spannungsanstieg an dem Kollektor wird übertragen und an den Eingangsanschluß T der
Antriebsschaltung 21 angelegt, so daß sich der Schrittmotor 1 um einen vorbestimmten Winkel dreht
worauf die Blendenlamellen 4 und 5 verschoben werden wodurch dann die Hauptöffnung bzw. -blende IC
entsprechend dem Blendenwert f-16 festgelegt wird, wie in der Zeile Λ/in F i g. 3 dargestellt ist.
Die Schlitze a in den gitterartigen Öffnungen 17 (s Fig. IA bis IC) sind so angeordnet, daß, wenn dei
Schrittmotor 1 um einen Schritt bewegt wird, das Lichl von der Lichtquelle 18 von der Photozelle IS
aufgenommen werden kann. Infolgedessen wird zurr Zeitpunkt T« der Transistor 28 leitend; der Spannungsabfall
an seinem Kollektor von dem hohen Pegel Haul den niedrigen Pegel L, wie in Zeile F in Fig.I
dargestellt ist, wird an einen monostabilen Multivibratoi
36 übertragen, so daß dieser für eine vorbestimmu Zeitdauer ATn in den quasi-stabilen Zustand gesteuert
wird, wie in Zeile G in F i g. 3 dargestellt ist. Folglich wird während dieses Zeitintervalls ATn der Transistoi
26 leitend gehalten. An der Rückflanke des Impulses mi der Zeitdauer ATn, d.h. zum Zeitpunkt T5, wird dei
Transistor 26 wieder leitend, wie in der Zeile / in F i g.; dargestellt ist, so daß der zweite Steuerimpuls an die
t>5 Antriebs- bzw. Steuerschaltung 21 angelegt wird
Infolgedessen dreht sich der Schrittmotor 1 um einer Schritt weiter, wodurch die Blendenlamellcn 4 und 5 ir
den entgegengesetzten Richtungen verschoben werden
so daß die Öffnungsfläche der Hauptblende 10 schrittweise auf den Blendenwert f-8 erhöht wird, wie in
Zeile N in F i g. 3 dargestellt ist. Das Zeitintervall von dem Zeitpunkt, an welchem die Hauptblende 10 auf den
Blendenwert f-16 geöffnet wird, bis zu dem Zeitpunkt, an welchem sie auf den Blendenwert f-8 geöffnet wird,
ist infolgedessen beinahe, aber nicht genau gleich der Zeitkonstanten A 7«des monostabilen Multivibrators 36.
In ähnlicher Weise kann die Hauptblende 10 auf den Blenden wert f-4 geöffnet werden.
Wenn jedoch das Signal von der photometrischen Schaltung 29 an die Steuer- bzw. Antriebsschaltung 21 in
der r.achstehend im einzelnen beschriebenen Weise übertragen wird, wird das vorbeschriebene Öffnen des
Verschlusses in ein Schließen des Verschlusses umgekehrt. In der photometrischen Schaltung 29 wird das
Licht von dem Gegenstand 12 über die HilfsÖffnung oder -blende 15 von dem Photoelement 16 aufgenommen,
so daß ein Zeitsteuerkondensator 31 geladen wird, wie in Zeile L in F i g. 3 dargestellt ist, wenn der Schalter
SW2 geöffnet wird, wenn der Verschlußauslöser
gedrückt wird. In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel soll es eine Zeit ATc in Anspruch nehmen, bevor
die Spannung an dem Zeitsteuerkondensator 31 einen Schwellenwert M eines Transistors 32 erreicht. Das
heißt, die Kollektorspannung des Transistors 32 bleibt auf einem hohen Pegel H von dem Zeitpunkt 7} an,
wenn die photometrische Schaltung mit der Messung der Helligkeit des Gegenstandes begonnen hat, in dem
das einfallende Licht in Form des Spannungsanstiegs an dem Zeitsteuerkondensator 31 gemessen wird, bis zu
dem Zeitpunkt T^, wenn die Spannung an dem
Zeitsteuerkondensator 31 gemessen wird, bis zu dem Zeitpunkt T6, wenn die Spannung an dem Zeitsteuerkondensator
31 auf den Schwellenwert M ansteigt, so daß der Transistor 32 leitend wird. Folglich fällt der
Ausgang des monostabilen Multivibrators 31 zum Zeitpunkt Te, von dem hohen Pegel f/auf den niedrigen
Pegel L ab.
Der Ausgang des Transistors 32 wird auch an den Anschluß W der Steuer- oder Antriebsschaltung 21
angelegt. Das heißt, wenn das Ausgangssignal mit dem hohen Pegel (H) an den Anschluß ^angelegt wird, wird
der Schrittmotor 1 in einer solchen Richtung gedreht, daß die Hauptblende 10 geöffnet wird; wenn dagegen
das Signal mit dem niedrigen Pegel (L) angelegt wird, wird der Schrittmotor 1 in der umgekehrten Richtung
gedreht, so daß die Hauptblende 10 geschlossen werden kann. Zum Zeitpunkt Tt nimmt dann der Ausgang des
Transistors 32 von dem hohen Pegel H auf den niedrigen Pegel L ab, so daß die Drehrichtung des
Schrittmotors 1 umgekehrt wird.
Der Ausgang mit dem niedrigen Pegel L einer Zeitverzögerungsschaltung aus einem Kondensator 35
und einem Transistor 33 wird von dem Zeitpunkt T6 bis
zum Zeitpunkt Τη, d. h. für ein Zeitintervall TO, über eine
Diode 34 an die Basis des Transistors 26 angelegt, so daß die Erzeugung des Steuerimpulses bis zum Zeitpunkt Ti
gesperrt ist. Das heißt, zum Zeitpunkt T1 steigt der
Ausgang des Transistors 33 von dem niedrigen Pegel L fco
auf den hohen Pegel H an, so daß der Transistor 26 nicht leitend wird und folglich der Ausgang des Transistors 26
zum Zeitpunkt Ti von dem niedrigen Pegel L auf den
hohen Pegel H ansteigt, wie in Zeile / in Fig.3
dargestellt ist. Folglich wird der Steuerimpuls an die b5
Steuer- oder Antricbsschaltung 21 angelegt, so daß der Schrittmotor 1 um einen Schritt in der entgegengesetzten
Richtung gedreht wird. Infolgedessen werden die Blendenlamellen 4 und 5 um einen Schritt in Richtung
auf ihre Ausgangsstellung verschoben, wodurch die Hauptblende 10 auf den Blendenwert f-16 geschlossen
wird, wie in Zeile Mn F i g. 3 dargestellt ist.
Wenn die Blendenlamellen 4 und 5 um einen Schritt in Richtung auf ihre Anfangsstellung zurückgekehrt sind,
wird das Licht von der Lichtquelle 18 über die ausgerichteten Schlitze a der gitterartigen öffnungen 17
von dem Photoelement 19 aufgenommen, so daß der Transistor 28 zum Zeitpunkt T8 leitend wird, wie in Zeile
/in Fig.3 dargestellt ist. Folglich fällt der Ausgang
des Transistors 33 wieder auf den Pegel L, wie in Zeile K in Fig.3 dargestellt ist, so daß der Ausgang des
Transistors 26 ebenfalls auf den niedrigen Pegel L abnimmt. Zum Zeitpunkt T9 wird die Lichtaufnahme des
Photoelements 19 unterbrochen, da die Schlitze a der gitterartigen Öffnungen nicht miteinander ausgerichtet
sind. Der Transistor 28 wird dann abgeschaltet, so daß der Ausgang des Transistors 33 auf den hohen Pegel H
ansteigt. Folglich steigt auch der Ausgang des Transistors 26 wieder auf den hohen Pegel H an. Das
heißt, der Steuerimpuls wird an die Antriebs- oder Steuerschaltung 21 angelegt, so daß der Schrittmotor 1
sich um einen Schritt in der entgegengesetzten Richtung dreht und folglich die Hauptblende 10 vollständig
geschlossen wird. Auf diese Weise ist dann die Belichtung vollständig durchgeführt.
Wie vorstehend beschrieben, ändert sich der Zeitpunkt, an welchem das Verschlußsignal erzeugt wird, in
Abhängigkeit von der Helligkeit des Gegenstandes, so daß die Blendenlamellen 4 und 5 geschlossen werden,
nachdem das Objektiv auf den Blendenwert f-8 oder f-4 abgeblendet wird. Das heißt, die Verschlußöffnungszeit
und damit die Belichtungszeit wird entsprechend der Öffnungsfläche der Hauptblende 10 geändert, so daß die
optimale Belichtung erhalten werden kann.
In der vorliegenden Ausführungsform ist zur Erläuterung
der Erfindung ausgeführt worden, daß die Öffnungsfläche der Hauptblende 10 in drei Schritten auf
den Blendenwert f-4 vergrößert worden ist; selbstverständlich kann die Öffnungsfläche der Hauptblende in
so vielen Schritten wie erforderlich vergrößert werden, so daß das Objektiv auf eine geforderte Anzahl f-Werte
oder Blenden abgeblendet werden kann. Abwandlungen der Blendenlamellen und der elektronischen Steuerschaltung
zu diesem Zweck sind dem Fachmann natürlich aufgrund der vorstehenden Beschreibung der
ersten Ausführungsform geläufig.
Anhand der F i g. 4 und 5 wird nunmehr die zweite Ausführungsform der Erfindung beschrieben, deren
Aufbau abgesehen von der elektronischen Steuerschaltung im wesentlichen ähnlich ist.
Wenn, wie bei der ersten Ausführungsform, der nicht dargestellte Verschlußauslöser gedrückt wird, wird der
Schalter SWt zu dem Kontakt a umgeschaltet, und der Schalter SW2 wird geschlossen. Zum Zeitpunkt Ti fällt
dann der Ausgang ζ?eines ersten NAND-Glieds 40 von
dem hohen Pegel H auf den niedrigen Pegel L, wie in Zeile A in F i g. 5 dargestellt ist, so daß ein Transistor 42
in einer ersten photometrischen Schaltung 37 abgeschaltet wird, wodurch die Schaltung 37 in Betrieb
genommen wird. Das heißt, das Licht von dem Gegenstand wird von einem Photoelement 43 aufgenommen,
so daß ein Zeitsteuerkondensator 44 in Abhängigkeit von der Helligkeit des Gegenstandes mit
einer Zeitkonstanten geladen wird. Nach einem Zeitintervall AT vom Zeitpunkt Γι an steigt die
Spannung an dem Zeitsteuerkondensator 44 auf die
651
ίο
Schwellenwertspannung eines Transistors 45, so daß letzterer leitend wird. Folglich nimmt die Spannung an
seinem Kollektor von dem hohen Pegel H auf den niedrigen Pegel L ab, wie in Zeile Cin F i g. 5 dargestellt
ist.
Zum Zeitpunkt 71 steigt der Ausgang Q eines zweiten NAND-Glieds 41 von dem niedrigen Pegel L auf den
hohen Pegel H an, wie in Zeile B in F i g. 5 dargestellt ist, während der Ausgang eines monostabilen Multivibrators
39 auf dem hohen Pegel H bleibt, wie in Zeile D in F i g. 5 dargestellt ist. Die Ausgänge der ersten
photometrischen Schaltung 37, des zweiten NAND-Glieds 41 und des monostabilen Multivibrators 39
werden an ein UND-Glied 46 angelegt. Zum Zeitpunkt 71 befindet sich der Ausgang des UND-Glieds 46 auf
dem hohen Pegel H, wie in Zeile Fin F i g. 5 dargestellt
ist, da zum Zeitpunkt 71 seine Eingänge auf dem hohen Pegel H liegen. Der Ausgang mit dem hohen Pegel H
des UND-Glieds 46 wird über ein ODER-Glied 47 an einen Eingangsanschluß Γ der Antriebs- oder Steuerschaltung
21 als Steuerimpuls angelegt, so daß der Schrittmotor 1 um einen Schritt in einer Richtung
gedreht wird. Zum Zeitpunkt Tl wird der Ausgang mit dem hohen Pegel H der ersten photometrischen
Schaltung 37 an den Eingangsanschluß W der Steueroder Antriebsschaltung 21 angelegt, so daß der
Schrittmotor 1 in der Richtung gedreht werden kann, in welcher die Blendenlamellen 4 und 5 verschoben
werden, um die Hauptöffnung bzw. -blende 10 in der Weise festzulegen, wie in Verbindung mit der ersten
Ausführungsform beschrieben worden ist. Wenn andererseits ein Ausgang mit dem niedrigen Pegel L der
ersten photometrischen Schaltung 37 an den Eingangsanschluß W angelegt wird, wird der Schrittmotor 1 in
der entgegengesetzten Richtung gedreht, in welcher die Blendenlamellen 4 und 5 verschoben werden, um die
Hauptöffnung oder -blende 10 zu schließen. Infolgedessen ist zum Zeitpunkt Ti die Hauptöffnung oder -blende
10 auf den Blendenwert f-16 geöffnet, wie in Zeile G in
F i g. 5 dargestellt ist.
Ein Impulsgenerator 38 weist die signalerzeugenden Gitteröffnungen 17, die Lichtquelle 18 und das
Photoelement 19 auf. Wie bei der ersten Ausführungsform wird das Licht von der Lichtquelle 18 für kurze
Zeit von dem Photoelement 19 aufgenommen, wenn die Blendenlamellen 4 und 5 in entgegengesetzten Richtungen
verschoben werden, so daß ein Transistor 49 leitend wird. Folglich fällt, wie in Zeile Fin F i g. 5 dargestellt ist,
die Spannung an dem Kollektor des Transistors 49 zum Zeitpunkt Tz von dem hohen Pegel //auf den niedrigen
Pegel L, wodurch ein monostabiler Multivibrator 39 angesteuert wird. Das heißt, entsprechend dem an einen
Eingangsanschluß 50 angelegten Triggerimpuls wird der monostabile Multivibrator 39 angesteuert, so daß sein
Ausgang am Ausgangsanschluß 53 für eine Zeitdauer ATM auf den niedrigen Pegel L abnimmt, wie in Zeile D
in Fig.5 dargestellt ist. Zum Zeitpunkt Tj steigt der
Ausgang des monostabilen Multivibrators 39 wieder auf den hohen Pegel H. Vom Zeitpunkt 71 bis zum
Zeitpunkt Tj bleibt die Hauptblende 10 auf den
Blendenwert f-16 eingestellt, wie in Zeile G in Fig.5
dargestellt ist.
Zum Zeitpunkt Tj steigen die Ausgänge der ersten
photometrischen Schaltung 37, des zweiten NAND-Glieds 41 und des monostabilen Multivibrators 39
wieder auf den hohen Pegel H, so daß der zweite Steuerimpuls über das ODER-Glied 47 an die Steueroder
Antriebsschaltung 21 angelegt wird, wie in Zeile E in Fig.5 dargestellt ist. Infolgedessen wird die
Hauptblende 10 auf die vorbeschriebene Weise auf den Blendenwert f-8 geöffnet, wie in Zeile G in Fig. 5
dargestellt ist.
Wenn die Blendenlamellen 4 und 5 um einen Schritt verschoben werden, erzeugt der Impulsgenerator 38
zum Zeitpunkt 7} in der vorbeschriebenen Weise den Triggerimpuls, und entsprechend dem zweiten Triggerimpuls
wird der monostabile Multivibrator 39 wieder
ίο angesteuert, so daß sein Ausgang auf den niedrigen
Pegel L abnimmt und folglich der zweite Steuerimpuls auch auf den Pegel L abnimmt, wie in Zeile Fin F i g. 5
dargestellt ist. In ähnlicher Weise können die Steuerimpulse erzeugt und an die Antriebs- und Steuerschaltung
21 angelegt werden, so daß die Öffnungsfläche der Hauptblende nacheinander schrittweise vergrößert
wird. Wie vorstehend ausgeführt, fällt jedoch der Ausgang der ersten photometrischen Schaltung 37 zum
Zeitpunkt 7s (d.h. eine Zeitspanne AT nach dem
Zeitpunkt 71) auf den niedrigen Pegel L, so daß von Verschlußöffnen auf Verschlußschließen umgeschaltet
wird. Mit anderen Worten, vom Zeitpunkt Ts an wird
kein Steuerimpuls von dem UND-Glied 46 erhalten. Infolgedessen wird entsprechend den zwei in Zeile Fin
F i g. 5 dargestellten Steuerimpulsen die Hauptblende 10 auf den Blendenwert f-8 geöffnet und verbleibt auf
diesem Wert.
Wenn die Zeitkonstante Δ Τ der ersten photometrischen
Schaltung 37 entsprechend der Helligkeit des Gegenstandes kürzer wird, wird nur ein Steuerimpuls
erhalten. Wenn andererseits die Zeitkonstante AT länger wird, werden drei Steuerimpulse erhalten.
Infolgedessen kann die Öffnungsfläche der Hauptblende in Abhängigkeit von der Helligkeit des Gegenstandes
entsprechend gewählt werden. Die zweite Ausführungsform kann natürlich so abgewandelt werden, daß die
Anzahl der durch die Hauptblende festgelegten f-Werte oder der Blendenwerte erhöht werden kann, und daß die
Öffnungsfläche der Hauptblende 10 genauer festgelegt werden kann.
Um den Verschluß zu schließen, ist eine zweite photometrische Schaltung 54 mit einer Hilfsblende oder
-öffnung 15_ vorgesehen. Zum Zeitpunkt 71 nimmt der Ausgang Q des ersten NAND-Glieds 40 auf den
niedrigen Pegel L ab, so daß ein Transistor 40 in der zweiten photometrischen Schaltung 54 abgeschaltet
wird, wodurch mit dem Laden eines Zeitsteuerkondensators 55 mit einer von der Helligkeit des Gegenstandes
abhängigen Zeitkonstanten begonnen wird, d. h. in Abhängigkeit von der Lichtintensität des Gegenstandes,
welche über die Hilfsblendenöffnung 15 von dem Photoelement 16 aufgenommen wird. Die Spannung an
dem Zeitsteuerkondensator 55 nimmt zu, wie durch die Linie L in Fig.5 angezeigt ist; wenn sie einen
Schwellenwert / eines Transistors 57 erreicht, wird dieser leitend. Das Zeitintervall ATs reicht von dem
Zeitpunkt 71 bis zu dem Zeitpunkt, an welchem der Transistor 57 leitend wird.
Wenn der Transistor 57 leitend wird, wird ein Transistor 59 in einer Zeitverzögerungsschaltung 58
leitend, so daß mit dem Laden eines Zeitverzögerungskondensators 61 begonnen wird. Nach einer Zeitspanne
ATd erreicht die Spannung an dem Zeitverzögerungskondensator 61 die Schwellenwertspannung eines
es Transistors 56, so daß letzterer zum Zeitpunkt T6 leitend
wird. Das heißt, ein Zeitintervall AT5, welches der
Zeitkonstanten der zweiten photometrischen Schaltung 54 entspricht plus: dem Zeitintervall ATd, welches der
Zeitkonstanten der Zeitverzögerungsschaltung 58 entspricht, nach dem Zeitpunkt Ti wird der Transistor 56
leitend, so daß sein Ausgang auf den Pegel L abnimmt. Folglich steigt der Ausgang eines Inverters 62 zum
Zeitpunkt 7J auf den Pegel H, wie in Zeile K in F i g. 5
dargestellt ist. Dieses Ausgangssignal mit dem Pegel H wird an einen EingangsanschluB eines UND-Glieds 63
angelegt, während der Ausgang des monostabilen Multivibrators 39 an den anderen Eingangsanschluß des
UND-Glieds 63 angelegt wird. Zum Zeitpunkt T6 befindet sich der Ausgang des monostabilen Multivibrators
39 auf dem hohen Pegel H, so daß der Ausgang mit dem Pegel Wdes UND-Glieds 63 über das ODER-Glied
47 an die Antriebs- oder Steuerschaltung 21 übertragen wird. Folglich dreht sich der Schrittmotor 1 um einen
Schritt in der entgegengesetzten Richtung, in welcher die Hauptblende 10 auf den Blendenwert f-16
geschlossen wird, wie in Zeile G in F i g. 5 dargestellt ist. Wenn die Blendenlamellen 4 und 5 um einen Schritt in
Richtung auf ihre Ausgangsstellung verschoben werden, wird der Triggerimpuls von der Schaltung 38 zum
Zeitpunkt Τη in der vorbeschriebenen Weise erhalten
und an den monostabilen Multivibrator 39 angelegt. Folglich nimmt zum Zeitpunkt T/ der Antriebsimpuls
von dem Pegel H auf den Pegel L ab, wie in Zeile L in Fig.5 dargestellt ist. Nach einer Zeitspanne ΔΤη, d.h.
zum Zeitpunkt T8, steigt der Ausgang des monostabilen
Multivibrators 39 wieder auf den hohen Pegel H, wie in Zeile D in F i g. 5 dargestellt ist, so daß beide Eingänge
an dem UND-Glied 63 auf dem Pegel H sind. Folglich wird der Pegel H oder ein Steuerimpuls von dem
UND-Glied 63 erhalten und an die Steuerschaltung 21 angelegt, so daß der Schrittmotor 1 sich um einen
Schritt in der entgegengesetzten Richtung dreht, und folglich die Hauptblende 10 vollständig geschlossen
wird, wie in Zeile G in F i g. 5 dargestellt ist.
Wie oben ausgeführt, wird die Öffnungsfläche der
ίο HilfsÖffnung oder -blende 15 proportional zu der der
Hauptblende 10 verändert, so daß die von dem Photoelement 16 aufgenommene Lichtmenge des
Gegenstandes entsprechend gesteuert werden kann. Infolgedessen kann die Zeitkonstante, mit welcher der
Zeitsteuerkondensator 55 geladen wird, entsprechend der Helligkeit des Gegenstandes verändert v/erden. Das
heißt, die zweite photometrische Schaltung 54 dient dazu, entsprechend der Helligkeit des Gegenstandes die
Belichtungszeit festzulegen. Bei programmgesteuerten Verschlüssen mit Blendenvorwahl ebenso wie bei dem
Blendenverschluß gemäß der Erfindung muß der Zeitpunkt, zu welchem der Transistor 57 in der zweiten
photometrischen Schaltung leitend wird, d. h. die Zeitkonstante eines Integrators, welcher die Photozelle
16 und den Zeitsteuerkondensator 22 aufweist, entsprechend der eingestellten Hauptblende gewählt werden.
Infolgedessen kann die zeitliche Steuerung des Betriebs der Schaltung 54 elektrisch geändert werden.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
Claims (8)
1. Blendenverschluö für eine Kamera mit auch als Verschlußlamellen dienenden Blendenlamellen, mit
einer Antriebseinrichtung für die Blendenlamellen, welche die Bewegung der Blendenlamellen und
somit Sollblende und Belichtungszeit in Abhängigkeit von der Helligkeit des aufzunehmenden
Objektes steuert, wobei eine mit der photographischen Blende gekuppelte Hilfsblende vorgesehen ist,
hinter der sich ein photoelektrischer Wandler befindet, gekennzeichnet durch einen von
Steuerimpulsen beaufschlagten Schrittmotor (1) für den Antrieb der Blendenlamellen (4,5), der nach der
Verschlußauslösung die Blendenlamellen (4, 5) eine Blendenstufe öffnet, durch einen Detektor (17, 18,
19) zur Feststellung der Verschiebung der Blendenlamellen (4,5), dessen Ausgangssignale zur weiteren
stufenweisen Öffnung der Blendenlamellen (4,5) auf den Schrittmotor (1) gegeben werden, und durch
eine photometrische Schaltung (29) für den photoelektrischen Wandler (16), die bei Erreichen eines
bestimmten Ausgangspegels die Drehrichtung des Schrittmotors (1) umkehrt und somit die Belichtungszeit
bestimmt
2. Blendenverschluß für eine Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Detektor zur Feststellung der Verschiebung der Blendenlamellen (4, 5) mehrere gitterartige Öffnungen
(17) mit einer entsprechenden Zahl von im gleichen Abstand voneinander angeordneten Schlitzen
(a) in einer der Blendenlamellen (4), eine Lichtquelle (18) und einen photoelektrischen Wandler
(19) aufweist, der das durch die Schlitze (a) einfallende Licht von der Lichtquelle (18) empfängt.
3. Blendenverschluß für eine Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Detektor zur Feststellung der Verschiebung der Blendenlamellen (4, 5) mehrere, an einer der
Verschlußlameilen (4, 5) angebrachte Permanentmagnete, deren Pole mit entgegengesetzter Polarität
abwechselnd nebeneinander angeordnet sind, und eine Einrichtung zur Feststellung der Polarität
des jeweils gegenüberliegenden Pols bei einer Bewegung der Blendenlamellen (4,5) aufweist.
4. Blendenverschluß für eine Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Detektor zur Feststellung der Verschiebung der Blendenlamellen (4,5) mehrere, an einer Blendenlamelle
(4, 5) im gleichen Abstand voneinander angebrachte elektrische Kontakte sowie einen bei
einer Bewegung der Blendenlamellen (4,5) an einem der elektrischen Kontakte anliegenden Schleifarm
aufweist.
5. Blendenverschluß für eine Kamera nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die photometrische Schaltung (29) einen Kondensator (31) für die Integration des Ausgangssignals des
photoelektrischen Wandlers (16) und eine Schalteinrichtung aufweist, die bei Erreichen einer bestimmten
Aufladespannung des Kondensators (31) die Drehrichtung des Schrittmotors (1) umkehrt.
6. Blendenverschluß für eine Kamera nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die photometrische Schaltung (29) ein Verzögerungsglied (33, 35) zur zeitlichen Verzögerung der
Umkehrung der Drehrichtung des Schrittmotors (1) aufweist.
7. Blendenverschluß für eine Kamera nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch eine
zweite photometrische Schaltung (37) zur Erzeugung von Öffnungsimpulsen für den Schrittmotor (1)
zur Einstellung einer von der Helligkeit des aufzunehmenden Objektes abhängenden Blendenöffnung.
8. Blendeiiverschluß für eine Kamera nach
Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite photometrische Schaltung (37) einen photoelektrischen
Wandler (43), einen Kondensator (44) für die Integration des Ausgangssignals des photoelektrischen
Wandlers (43) und eine bei Erreichen eines vorher bestimmten Pegels der Aufladespannung des
Kondensators (44) ansprechende Schalteinrichtung (45) aufweist.
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