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DE2546651B2 - Blendenverschluß für eine Kamera - Google Patents

Blendenverschluß für eine Kamera

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Publication number
DE2546651B2
DE2546651B2 DE2546651A DE2546651A DE2546651B2 DE 2546651 B2 DE2546651 B2 DE 2546651B2 DE 2546651 A DE2546651 A DE 2546651A DE 2546651 A DE2546651 A DE 2546651A DE 2546651 B2 DE2546651 B2 DE 2546651B2
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DE
Germany
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shutter
diaphragm
blades
aperture
time
Prior art date
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Granted
Application number
DE2546651A
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English (en)
Other versions
DE2546651C3 (de
DE2546651A1 (de
Inventor
Katsuji Ishikawa
Hiroshi Iwata
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WEST ELECTRIC CO Ltd OSAKA (JAPAN)
Original Assignee
WEST ELECTRIC CO Ltd OSAKA (JAPAN)
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Publication date
Priority claimed from JP12090474A external-priority patent/JPS5146943A/ja
Priority claimed from JP12090374A external-priority patent/JPS5146942A/ja
Application filed by WEST ELECTRIC CO Ltd OSAKA (JAPAN) filed Critical WEST ELECTRIC CO Ltd OSAKA (JAPAN)
Publication of DE2546651A1 publication Critical patent/DE2546651A1/de
Publication of DE2546651B2 publication Critical patent/DE2546651B2/de
Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B7/00Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
    • G03B7/08Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device
    • G03B7/091Digital circuits
    • G03B7/097Digital circuits for control of both exposure time and aperture
    • GPHYSICS
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    • G03B7/081Analogue circuits
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Description

Die Erfindung betrifft einen Blendenverschfuß für eine Kamera der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Gattung.
Mit einein solchen Blendenverschluß können sowohl der optimale Blendenwert als auch die optimale Belichtungszeit in Abhängigkeit von der Helligkeit eines aufzunehmenden Objektes eingestellt werden.
Aus der DE-OS 22 14 725 ist ein programmgesteuerter Verschluß bekannt, der durch einen Schrittmotor angetriebene Blendenlamellen, eine Impulsvorrichtung zur Steuerung von Steuerimpulsen für den Schrittmotor sowie eine Antriebsschaltung aufweist, so daß bei von der jeweiligen Soll-Blende abweichender Blende eine bestimmte, von der Abweichung der Blende abhängige Anzahl von Steuerimpulsen zur Weiterschaltung des Schrittmotors erzeugt wird, da jeder Blendenstufe eine vorgegebene Anzahl von Steuerimpulsen zugeordnet ist. Auf diese Weise läßt sich also in Abhängigkeit von der Helligkeit des aufzunehmenden Objektes eine optimale Blendenöffnung einstellen. Da bei einer Filmkamera die Belichtungszeit im Normalfall immer konstant ist, muß in diesem Fall keine zusätzliche Einrichtung zur Einstellung der Belichtungszeit vorgesehen werden. Bei der Verwendung für eine photographische Kamera mit variabler Belichtungszeit muß jedoch auch die Öffnungsdauer eines solchen Verschlusses in Abhängigkeit von der Helligkeit des aufzunehmenden Objektes bestimmt werden. Diese Möglichkeit wird jedoch in der DT-OS 22 14 725 mit keinem Wort erwähnt.
Weiterhin ist aus der DE-OS 22 19 021 ein programmgesteuerter Blendenverschluß für eine Kamera der angegebenen Gattung bekannt, bei dem die Bewegung der Blendenlamellen und damit Blendenöffnung und Belichtungszeit in Abhängigkeit von der Helligkeit des aufzunehmenden Objektes nach einem festgelegten Programm gesteuert werden. Dabei wird der Blendenverschluß geschlossen, wenn ein Elektromagnet erregt wird; nach der Beendigung der Erregung des Elektromagneten wird der Verschluß mittels einer Feder geöffnet und anschließend wieder geschlossen, wenn der Elektromagnet erneut erregt wird. Es sind also verschiedene Elemente für das Öffnen bzw. Schließen des Verschlusses erforderlich, nämlich der Elektromagnet für das Schließen und die Feder für das öffnen. Dadurch wird wiederum der Aufbau komplizierter, so daß die Herstellungskosten ansteigen und die Störanfälligkeit höher wird.
Weiterhin ist bei einem solchen Blendenverschluß nachteilig, daß die Öffnungskennlinie des Verschlusses von der Stärke der Feder abhängt. Eine solche Feder zeigt nämlich im allgemeinen Alterungserscheinungen, so daß ihre Stärke im Laufe der Zeit nachläßt. Dies bedeutet wiederum, daß sich die Öffnungskennlinie des Verschlusses ändert und der Verschluß seine Funktion nicht mehr erfüllen kann. Und schließlich muß der Elektromagnet immer erregt werden, wenn der Verschluß geschlossen worden ist, so daß der Verbrauch an elektrischer Energie sehr groß ist. Denn bei dem bekannten programmgesteuerten Blendenverschluß muß der Elektromagnet kurz vor dem öffnen des Verschlusses durch einen Belichtungsmechanismus erregt werden, der aus der Kombination des Verschlusses mit einer weiteren Lichtabschirmeinrichtung besteht. Auch hierdurch wird also der Aufbau komplizierter und damit Herstellungskosten und Störanfälligkeit größer.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgab: zugrunde, einen programmgesteuerten Blendenverschluß für eine Kamera der angegebenen Gattung zu schaffen, der einen einfachen Aufbau sowie einen geringen Energiebedarf hat und auch nach längerem Gebrauch keine Änderung seines Betriebsverhaltens zeigt
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile beruhen insbesondere auf der Verwendung eines Schrittmotors als Antriebseinrichtung für die Blendenlamellen, so daß Öffnung und Schließen der ßlendenlamellen mittels eines einzigen Elementes durchgeführt werden können. Da keine Alterungserscheinungen unterworfene Feder verwendet werden muß, ändert sich die Öffnungskennlinie eines solchen Blendenverschlusses auch nach längerem Gebrauch nicht. Weiterhin wird der Schrittmotor nur dann erregt, wenn der Verschluß geöffnet und geschlossen wird, so daß sich im Vergleich mit dem bekannten Blendenverschluß der Energieverbrauch wesentlich verringert. Außerdem wird der Ablauf der Blendenlamellen durch einen Detektor überwacht, so daß die Steuerimpulse für den Schrittmotor nur dann erzeugt werden, wenn sich die Blendenlamellen verschoben haben. Auf diese Weise lassen sich Fehlbelichtungen sowie andere Funktionsstörungen des Blendenverschlusses vermeiden, da jedem Steuerimpuls eine Drehbewegung des Schrittmotors und damit eine bestimmte, optimale Blendenöffnung zugeordnet wird, also die von der Belichtungsmeßschaltung ermittelte Anzahl von Schritten auch in eindeutiger Weise auf die Blendenlamellen übertragen wird.
In den älteren deutschen Patentanmeldungen, amtliche Aktenzeichen P 25 07 637.3, P 25 17 294.5 und P 25 17 868.1, der Anmelderin werden zwar programmgesteuerte Verschlüsse beschrieben, bei denen ein Schrittmotor verwendet wird, um die Blendenlamellen stufenweise anzutreiben. Damit sollen die Nachteile der bekannten programmgesteuerten Blendenverschlüsse vermieden werden, bei denen eine bewegliche Spule oder ein Regler für die Steuerung der Blendenlamellen eingesetzt wird. Diesen programmgesteuerten Blendenverschlüssen liegt der Gedanke zugrunde, den Schrittmotor in Abhängigkeit von der Zahl der Impulse schrittweise zu drehen, die wiederum von einem Impulsgenerator in Abhängigkeit von der Helligkeit eines aufzunehmenden Objektes erzeugt werden. Auf diese Weise können die Blende und die Belichtungszeit eingestellt werden. Wenn jedoch die Blendenlamellen mit Hilfe von mechanischen Verbindungen, die eine gleichmäßige Übertragung der Antriebskraft von dem Schrittmotor auf die Blendenlamellen ermöglichen sollen, mit dem Schrittmotor gekoppelt werden, oder wenn der Schrittmotor zu langsam auf die Steuerimpulse anspricht, so wird die Zahl der schrittweise erfolgenden Winkeldrehungen des Schrittmotors ungleich der Zahl der angelegten Steuerimpulse, so daß
öelichtungsfehler, d. h. eine Unter- oder Überbelichtung, auftreten. Außerdem müssen diese programmgesteuerten Blendenverschlüsse eine Steuerschaltung für den Impulsgenerator enthalten, so daß sie einen relativ komplizierten Aufbau haben.
Beim programmgesteuerten Verschluß nach der vorliegenden Erfindung ist kein Impulsgenerator erforderlich, so daß sich ein sehr einfacher Aufbau ergibt. Trotzdem sind, wie oben erläutert wurde, eine hohe Zuverlässigkeit und Betriebssicherheil gewährleistet.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand von bevorzugten Ausführungsformen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen im einzelnen erläutert. Es zeigt
Fig. IA eine Draufsicht auf einen Blendenverschluß mit einem Schrittmotor und zwei auch als Verschlußlamellen dienenden Lamellen,
Fig. IB eine Vorderansicht der Blendenlamellen im geschlossenen Zustand,
Fig. 1C eine ähnliche Ansicht wie Fig IA, jedoch in der Arbeitsstellung der Blendenlamellen,
Fig.2 ein Schaltbild der elektronischen Steuerschaltung für den Blendenverschluß nach einer ersten Ausführungsform der Erfindung,
F i g. 3 ein zeitliches Ablaufdiagramm zur Erläuterung der Steuerschaltung nach F i g. 2,
Fig.4 ein Schaltbild einer elektronischen Steuerschaltung für einen Blendenverschluß nach einer zweiten Ausführungsform der Erfindung, und
F i g. 5 ein zeitliches Ablaufdiagramm zur Erläuterung der Schaltung nach Fig. 4.
In Fig. IA bis IC ist ein Schrittmotor 1 herkömmlicher Bauart dargestellt, welcher sich proportional zu der Anzahl der erhaltenen Antriebs- oder Steuerimpulse um einen entsprechenden Winkel dreht. Zwei Antriebsstifte 2 und 3 stehen parallel zu der Antriebswelle des Schrittmotors 1 von einer an der Welle angebrachten Scheibe Xa vor und sitzen lose in Führungsschlitzen 6 bzw. 7 von Blendenlamellen 4 und 5. Die Blendenlamellen 4 und 5 weisen Hauptöffnungen 8 und 9, welche eine Hauptöffnung bzw. -blende 10 festlegen, wie nachstehend im einzelnen noch beschrieben wird, zusätzliche oder HilfsÖffnungen 13 und 14, welche eine HilfsÖffnung 15 (s. F i g. IC) festlegen, wie ebenfalls nachstehend noch im einzelnen beschrieben wird, und gitterartige öffnungen 17 auf, welche jeweils eine Anzahl Schlitze a und dazwischenliegende lichtundurchlässige bzw. opake oder lichtabschirmende Zwischenräume b haben.
In Fig. IB sind die Blendenlamellen 4 und 5 in der unwirksamen Stellung dargestellt; d. h., wenn der nicht dargestellte Verschlußauslöser nicht gedruckt wird, jedoch der Schrittmotor entsprechend dem folgenden angelegten Steuerimpuls(en) in der durch den Pfeil in F i g. 1B angegebenen Richtung gedreht wird, wie naci.stehend im einzelnen noch beschrieben wird, werden die Blendenlamellen 4 und 5 gegeneinander in entgegengesetzten Richtungen verschoben, was durch die Pfeile A und B in F i g. IC angezeigt ist, so daß die Haupt- und HilfsÖffnungen 8 und 9 sowie 13 und 14
einander überdecken, um die Haupt- und HilfsÖffnungen bzw. -blenden 10 bzw. 15 festzulegen. Folglich wird ein Gegenstand 12 über ein Objektiv 11 und die Hauptöffnung bzw. -blende 10 auf einem Film 20 (s. Fig. IA) scharf eingestellt, und das Licht von dem Gegenstand 12 wird durch die HilfsÖffnung oder -blende von einem Photoelement 16 aufgenommen, wie nachstehend noch beschrieben wird. Da sich der Schrittmotor 1 entsprechend einem Steuerimpuls um einen vorbestimmten Winkel dreht, wird die Öffnungsfläche der Hauptblende 10 schrittweise vergrößert. Diese Zunahme der Öffnungsfläche der Hauptblende 10 entsprechend einem Antriebsimpuls kann durch eine entsprechende Auswahl der Anordnung und Form der Hauptöffnungen 8 und 9 sowie der Anordnung und Stellung der Führungsschlitze 6 und 7 beliebig gewählt werden. In der vorliegenden Ausführungsform sollen bei einem, zwei und drei an den Schrittmotor 1 angelegten Steuerimpulsen die Blendenlarnellen 4 und 5 so verschoben werden, daß sie die Öffnungsflächen der Hauptblende 10 entsprechend dem Abblenden des Objektivs auf einen Blendenwert f-16, f-8 bzw. f-4 festlegen.
In ähnlicher Weise ändert sich die Öffnungsfläche der durch die zusätzlichen öffnungen 14 und 15 festgelegten zusätzlichen bzw. Hilfsblende 15 schrittweise. Das heißt, bei der vorliegenden Ausführungsform ist die Öffnungsfläche minimal, wenn die Hauptblende 10 geschlossen ist, während sie maximal ist, wenn die Hauptblende 10 weit geöffnet ist. Die zusätzliche oder Hilfsblende 15 ist infolgedessen vorgesehen, um die von dem Photoelement 16 aufzunehmende Lichtmenge von dem Gegenstand 12 proportional der Öffnungsfläche der Hauptblende 10 zu steuern. Folglich kann die Zeitkonstante einer photometrischen Schaltung, welche das Photoelement 16 aufweist, entsprechend der Helligkeit des Gegenstandes 12 geändert werden, wie nachstehend im einzelnen noch beschrieben wird.
Die gitterartigen öffnungen 17 sind vorgesehen, um das Licht von einer Lichtquelle 18, welches von einem Photoelement 19 (s. F i g. 1 A) aufzunehmen ist, intermittierend zu unterbrechen, wenn die Blendenlamellen 4 und 5 in entgegengesetzten Richtungen verschoben werden, wodurch die Impulssignale erzeugt werden können, wie nachstehend noch beschrieben wird. Die gitterartigen Öffnungen 17 werden infolgedessen in der folgenden Beschreibung manchmal auch als »die signalerzeugenden Gitteröffnungen« bezeichnet. Wie vorstehend beschrieben, sind die signalerzeugenden Gitteröffnungen 17 vorgesehen, um die Impulssignale zu erzeugen, so daß an ihrer Stelle eine entsprechende signalerzeugende Einrichtung verwendet werden kann. Beispielsweise kann eine Anzahl Dauermagnete an der Blendenlamelle 4 in der Weise angebracht sein, daß die Pole S und N mit entgegengesetzten Polaritäten abwechselnd angeordnet sein können, während ein entsprechendes, den magnetischen Fluß fühlendes Element, beispielsweise ein Hallelement, an der Blendenlamelle 5 angebracht sein kann. Andererseits können eine Anzahl elektrischer Kontakte an der Blendenlamelle 4 in einem entsprechenden, gleich großen Abstand voneinander angebracht sein, während ein Kontaktarm oder Schleifer u. ä. an der Blendenlamclle 5 in der Weise angebracht sein kann, daß er normalerweise an einem der Kontakte auf der Blendcnlamelle 4 anliegen kann. Bei den Ausführungsformen kann die jeweilige Verschiebung zwischen den Blendenlamellen 4 und 5 magnetisch und elektrisch gefühlt werden.
Anhand von Fig. 2 und 3 wird nunmehr eine elektronische Steuerschaltung zum Steuern der Drehbewegung des Schrittmotors 1 für eine optimale Belichtung entsprechend der Helligkeit des Gegenstandes beschrieben. Die Steuerschaltung weist eine Antriebsschaltung 21 mit einem Eingangsanschluß Tfür den oder die Antriebs- bzw. Steuerimpulse, einen Eingangsanschluß W für ein die Drehrichtung umkehrendes Signal sowie einen Rückstellanschluß R auf.
Wenn der bewegliche Kontakt bzw. der Kontaktarm eines Schalters SWn welcher wirksam mit dem nicht dargestellten Verschlußauslöser verriegelt ist, von einem feststehenden Kontakt a zu dem feststehenden Kontakt b geschaltet wird, wird ein Kondensator 22 zeitlich verzögert mit einer Speisespannung Vcc verbunden und dadurch über einen Widerstand 23 aufgeladen. Wenn die Spannung an dem Kondensator 22 die Einschalt- oder Schwellenwertspannung eines Transistors 24 überschreitet, wird dieser leitend, so daß das Signal über eine Diode 25 an die Basis eines weiteren Transistors 27 übertragen werden kann. Das heißt, wie in der Zeile A in F i g. 3 dargestellt ist, die Kollektorspannung Vcc liegt vom Zeitpunkt 7Ϊ an an, und der Ausgang einer Rückstellschaltung nimmt zum Zeitpunkt Ti von einem niedrigen Pegel L auf einen hohen Pegel H zu, wenn der Schalter SW2 geschlossen ist, d. h. an dem Kontakt b anliegt, wie in der Zeile B in F i g. 3 dargestellt ist. Von dem Zeitpunkt T2 an wird mit dem Laden des Kondensators 22 begonnen, wie in der Zeile C in F i g. 3 dargestellt ist; wenn die Spannung an dem Kondensator dann zum Zeitpunkt T3 einer Schwellenwert D erreicht, wird der Transistor 24 leitend. Folglich fällt die Spannung an dessen Kollektor von dem hohen Pegel H auf den niedrigen Pegel L ab wie in der Zeile £ in F i g. 3 dargestellt ist, und folglich wird der Transistor 26 abgeschaltet, so daß die Spannung an dessen Kollektor von dem Pegel L auf den Pegel H ansteigt, wie in der Zeile / in F i g. 3 dargestelli ist. Der Spannungsanstieg an dem Kollektor wird übertragen und an den Eingangsanschluß T der Antriebsschaltung 21 angelegt, so daß sich der Schrittmotor 1 um einen vorbestimmten Winkel dreht worauf die Blendenlamellen 4 und 5 verschoben werden wodurch dann die Hauptöffnung bzw. -blende IC entsprechend dem Blendenwert f-16 festgelegt wird, wie in der Zeile Λ/in F i g. 3 dargestellt ist.
Die Schlitze a in den gitterartigen Öffnungen 17 (s Fig. IA bis IC) sind so angeordnet, daß, wenn dei Schrittmotor 1 um einen Schritt bewegt wird, das Lichl von der Lichtquelle 18 von der Photozelle IS aufgenommen werden kann. Infolgedessen wird zurr Zeitpunkt T« der Transistor 28 leitend; der Spannungsabfall an seinem Kollektor von dem hohen Pegel Haul den niedrigen Pegel L, wie in Zeile F in Fig.I dargestellt ist, wird an einen monostabilen Multivibratoi 36 übertragen, so daß dieser für eine vorbestimmu Zeitdauer ATn in den quasi-stabilen Zustand gesteuert wird, wie in Zeile G in F i g. 3 dargestellt ist. Folglich wird während dieses Zeitintervalls ATn der Transistoi 26 leitend gehalten. An der Rückflanke des Impulses mi der Zeitdauer ATn, d.h. zum Zeitpunkt T5, wird dei Transistor 26 wieder leitend, wie in der Zeile / in F i g.; dargestellt ist, so daß der zweite Steuerimpuls an die
t>5 Antriebs- bzw. Steuerschaltung 21 angelegt wird Infolgedessen dreht sich der Schrittmotor 1 um einer Schritt weiter, wodurch die Blendenlamellcn 4 und 5 ir den entgegengesetzten Richtungen verschoben werden
so daß die Öffnungsfläche der Hauptblende 10 schrittweise auf den Blendenwert f-8 erhöht wird, wie in Zeile N in F i g. 3 dargestellt ist. Das Zeitintervall von dem Zeitpunkt, an welchem die Hauptblende 10 auf den Blendenwert f-16 geöffnet wird, bis zu dem Zeitpunkt, an welchem sie auf den Blendenwert f-8 geöffnet wird, ist infolgedessen beinahe, aber nicht genau gleich der Zeitkonstanten A 7«des monostabilen Multivibrators 36. In ähnlicher Weise kann die Hauptblende 10 auf den Blenden wert f-4 geöffnet werden.
Wenn jedoch das Signal von der photometrischen Schaltung 29 an die Steuer- bzw. Antriebsschaltung 21 in der r.achstehend im einzelnen beschriebenen Weise übertragen wird, wird das vorbeschriebene Öffnen des Verschlusses in ein Schließen des Verschlusses umgekehrt. In der photometrischen Schaltung 29 wird das Licht von dem Gegenstand 12 über die HilfsÖffnung oder -blende 15 von dem Photoelement 16 aufgenommen, so daß ein Zeitsteuerkondensator 31 geladen wird, wie in Zeile L in F i g. 3 dargestellt ist, wenn der Schalter SW2 geöffnet wird, wenn der Verschlußauslöser gedrückt wird. In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel soll es eine Zeit ATc in Anspruch nehmen, bevor die Spannung an dem Zeitsteuerkondensator 31 einen Schwellenwert M eines Transistors 32 erreicht. Das heißt, die Kollektorspannung des Transistors 32 bleibt auf einem hohen Pegel H von dem Zeitpunkt 7} an, wenn die photometrische Schaltung mit der Messung der Helligkeit des Gegenstandes begonnen hat, in dem das einfallende Licht in Form des Spannungsanstiegs an dem Zeitsteuerkondensator 31 gemessen wird, bis zu dem Zeitpunkt T^, wenn die Spannung an dem Zeitsteuerkondensator 31 gemessen wird, bis zu dem Zeitpunkt T6, wenn die Spannung an dem Zeitsteuerkondensator 31 auf den Schwellenwert M ansteigt, so daß der Transistor 32 leitend wird. Folglich fällt der Ausgang des monostabilen Multivibrators 31 zum Zeitpunkt Te, von dem hohen Pegel f/auf den niedrigen Pegel L ab.
Der Ausgang des Transistors 32 wird auch an den Anschluß W der Steuer- oder Antriebsschaltung 21 angelegt. Das heißt, wenn das Ausgangssignal mit dem hohen Pegel (H) an den Anschluß ^angelegt wird, wird der Schrittmotor 1 in einer solchen Richtung gedreht, daß die Hauptblende 10 geöffnet wird; wenn dagegen das Signal mit dem niedrigen Pegel (L) angelegt wird, wird der Schrittmotor 1 in der umgekehrten Richtung gedreht, so daß die Hauptblende 10 geschlossen werden kann. Zum Zeitpunkt Tt nimmt dann der Ausgang des Transistors 32 von dem hohen Pegel H auf den niedrigen Pegel L ab, so daß die Drehrichtung des Schrittmotors 1 umgekehrt wird.
Der Ausgang mit dem niedrigen Pegel L einer Zeitverzögerungsschaltung aus einem Kondensator 35 und einem Transistor 33 wird von dem Zeitpunkt T6 bis zum Zeitpunkt Τη, d. h. für ein Zeitintervall TO, über eine Diode 34 an die Basis des Transistors 26 angelegt, so daß die Erzeugung des Steuerimpulses bis zum Zeitpunkt Ti gesperrt ist. Das heißt, zum Zeitpunkt T1 steigt der Ausgang des Transistors 33 von dem niedrigen Pegel L fco auf den hohen Pegel H an, so daß der Transistor 26 nicht leitend wird und folglich der Ausgang des Transistors 26 zum Zeitpunkt Ti von dem niedrigen Pegel L auf den hohen Pegel H ansteigt, wie in Zeile / in Fig.3 dargestellt ist. Folglich wird der Steuerimpuls an die b5 Steuer- oder Antricbsschaltung 21 angelegt, so daß der Schrittmotor 1 um einen Schritt in der entgegengesetzten Richtung gedreht wird. Infolgedessen werden die Blendenlamellen 4 und 5 um einen Schritt in Richtung auf ihre Ausgangsstellung verschoben, wodurch die Hauptblende 10 auf den Blendenwert f-16 geschlossen wird, wie in Zeile Mn F i g. 3 dargestellt ist.
Wenn die Blendenlamellen 4 und 5 um einen Schritt in Richtung auf ihre Anfangsstellung zurückgekehrt sind, wird das Licht von der Lichtquelle 18 über die ausgerichteten Schlitze a der gitterartigen öffnungen 17 von dem Photoelement 19 aufgenommen, so daß der Transistor 28 zum Zeitpunkt T8 leitend wird, wie in Zeile /in Fig.3 dargestellt ist. Folglich fällt der Ausgang des Transistors 33 wieder auf den Pegel L, wie in Zeile K in Fig.3 dargestellt ist, so daß der Ausgang des Transistors 26 ebenfalls auf den niedrigen Pegel L abnimmt. Zum Zeitpunkt T9 wird die Lichtaufnahme des Photoelements 19 unterbrochen, da die Schlitze a der gitterartigen Öffnungen nicht miteinander ausgerichtet sind. Der Transistor 28 wird dann abgeschaltet, so daß der Ausgang des Transistors 33 auf den hohen Pegel H ansteigt. Folglich steigt auch der Ausgang des Transistors 26 wieder auf den hohen Pegel H an. Das heißt, der Steuerimpuls wird an die Antriebs- oder Steuerschaltung 21 angelegt, so daß der Schrittmotor 1 sich um einen Schritt in der entgegengesetzten Richtung dreht und folglich die Hauptblende 10 vollständig geschlossen wird. Auf diese Weise ist dann die Belichtung vollständig durchgeführt.
Wie vorstehend beschrieben, ändert sich der Zeitpunkt, an welchem das Verschlußsignal erzeugt wird, in Abhängigkeit von der Helligkeit des Gegenstandes, so daß die Blendenlamellen 4 und 5 geschlossen werden, nachdem das Objektiv auf den Blendenwert f-8 oder f-4 abgeblendet wird. Das heißt, die Verschlußöffnungszeit und damit die Belichtungszeit wird entsprechend der Öffnungsfläche der Hauptblende 10 geändert, so daß die optimale Belichtung erhalten werden kann.
In der vorliegenden Ausführungsform ist zur Erläuterung der Erfindung ausgeführt worden, daß die Öffnungsfläche der Hauptblende 10 in drei Schritten auf den Blendenwert f-4 vergrößert worden ist; selbstverständlich kann die Öffnungsfläche der Hauptblende in so vielen Schritten wie erforderlich vergrößert werden, so daß das Objektiv auf eine geforderte Anzahl f-Werte oder Blenden abgeblendet werden kann. Abwandlungen der Blendenlamellen und der elektronischen Steuerschaltung zu diesem Zweck sind dem Fachmann natürlich aufgrund der vorstehenden Beschreibung der ersten Ausführungsform geläufig.
Anhand der F i g. 4 und 5 wird nunmehr die zweite Ausführungsform der Erfindung beschrieben, deren Aufbau abgesehen von der elektronischen Steuerschaltung im wesentlichen ähnlich ist.
Wenn, wie bei der ersten Ausführungsform, der nicht dargestellte Verschlußauslöser gedrückt wird, wird der Schalter SWt zu dem Kontakt a umgeschaltet, und der Schalter SW2 wird geschlossen. Zum Zeitpunkt Ti fällt dann der Ausgang ζ?eines ersten NAND-Glieds 40 von dem hohen Pegel H auf den niedrigen Pegel L, wie in Zeile A in F i g. 5 dargestellt ist, so daß ein Transistor 42 in einer ersten photometrischen Schaltung 37 abgeschaltet wird, wodurch die Schaltung 37 in Betrieb genommen wird. Das heißt, das Licht von dem Gegenstand wird von einem Photoelement 43 aufgenommen, so daß ein Zeitsteuerkondensator 44 in Abhängigkeit von der Helligkeit des Gegenstandes mit einer Zeitkonstanten geladen wird. Nach einem Zeitintervall AT vom Zeitpunkt Γι an steigt die Spannung an dem Zeitsteuerkondensator 44 auf die
651
ίο
Schwellenwertspannung eines Transistors 45, so daß letzterer leitend wird. Folglich nimmt die Spannung an seinem Kollektor von dem hohen Pegel H auf den niedrigen Pegel L ab, wie in Zeile Cin F i g. 5 dargestellt ist.
Zum Zeitpunkt 71 steigt der Ausgang Q eines zweiten NAND-Glieds 41 von dem niedrigen Pegel L auf den hohen Pegel H an, wie in Zeile B in F i g. 5 dargestellt ist, während der Ausgang eines monostabilen Multivibrators 39 auf dem hohen Pegel H bleibt, wie in Zeile D in F i g. 5 dargestellt ist. Die Ausgänge der ersten photometrischen Schaltung 37, des zweiten NAND-Glieds 41 und des monostabilen Multivibrators 39 werden an ein UND-Glied 46 angelegt. Zum Zeitpunkt 71 befindet sich der Ausgang des UND-Glieds 46 auf dem hohen Pegel H, wie in Zeile Fin F i g. 5 dargestellt ist, da zum Zeitpunkt 71 seine Eingänge auf dem hohen Pegel H liegen. Der Ausgang mit dem hohen Pegel H des UND-Glieds 46 wird über ein ODER-Glied 47 an einen Eingangsanschluß Γ der Antriebs- oder Steuerschaltung 21 als Steuerimpuls angelegt, so daß der Schrittmotor 1 um einen Schritt in einer Richtung gedreht wird. Zum Zeitpunkt Tl wird der Ausgang mit dem hohen Pegel H der ersten photometrischen Schaltung 37 an den Eingangsanschluß W der Steueroder Antriebsschaltung 21 angelegt, so daß der Schrittmotor 1 in der Richtung gedreht werden kann, in welcher die Blendenlamellen 4 und 5 verschoben werden, um die Hauptöffnung bzw. -blende 10 in der Weise festzulegen, wie in Verbindung mit der ersten Ausführungsform beschrieben worden ist. Wenn andererseits ein Ausgang mit dem niedrigen Pegel L der ersten photometrischen Schaltung 37 an den Eingangsanschluß W angelegt wird, wird der Schrittmotor 1 in der entgegengesetzten Richtung gedreht, in welcher die Blendenlamellen 4 und 5 verschoben werden, um die Hauptöffnung oder -blende 10 zu schließen. Infolgedessen ist zum Zeitpunkt Ti die Hauptöffnung oder -blende 10 auf den Blendenwert f-16 geöffnet, wie in Zeile G in F i g. 5 dargestellt ist.
Ein Impulsgenerator 38 weist die signalerzeugenden Gitteröffnungen 17, die Lichtquelle 18 und das Photoelement 19 auf. Wie bei der ersten Ausführungsform wird das Licht von der Lichtquelle 18 für kurze Zeit von dem Photoelement 19 aufgenommen, wenn die Blendenlamellen 4 und 5 in entgegengesetzten Richtungen verschoben werden, so daß ein Transistor 49 leitend wird. Folglich fällt, wie in Zeile Fin F i g. 5 dargestellt ist, die Spannung an dem Kollektor des Transistors 49 zum Zeitpunkt Tz von dem hohen Pegel //auf den niedrigen Pegel L, wodurch ein monostabiler Multivibrator 39 angesteuert wird. Das heißt, entsprechend dem an einen Eingangsanschluß 50 angelegten Triggerimpuls wird der monostabile Multivibrator 39 angesteuert, so daß sein Ausgang am Ausgangsanschluß 53 für eine Zeitdauer ATM auf den niedrigen Pegel L abnimmt, wie in Zeile D in Fig.5 dargestellt ist. Zum Zeitpunkt Tj steigt der Ausgang des monostabilen Multivibrators 39 wieder auf den hohen Pegel H. Vom Zeitpunkt 71 bis zum Zeitpunkt Tj bleibt die Hauptblende 10 auf den Blendenwert f-16 eingestellt, wie in Zeile G in Fig.5 dargestellt ist.
Zum Zeitpunkt Tj steigen die Ausgänge der ersten photometrischen Schaltung 37, des zweiten NAND-Glieds 41 und des monostabilen Multivibrators 39 wieder auf den hohen Pegel H, so daß der zweite Steuerimpuls über das ODER-Glied 47 an die Steueroder Antriebsschaltung 21 angelegt wird, wie in Zeile E in Fig.5 dargestellt ist. Infolgedessen wird die Hauptblende 10 auf die vorbeschriebene Weise auf den Blendenwert f-8 geöffnet, wie in Zeile G in Fig. 5 dargestellt ist.
Wenn die Blendenlamellen 4 und 5 um einen Schritt verschoben werden, erzeugt der Impulsgenerator 38 zum Zeitpunkt 7} in der vorbeschriebenen Weise den Triggerimpuls, und entsprechend dem zweiten Triggerimpuls wird der monostabile Multivibrator 39 wieder
ίο angesteuert, so daß sein Ausgang auf den niedrigen Pegel L abnimmt und folglich der zweite Steuerimpuls auch auf den Pegel L abnimmt, wie in Zeile Fin F i g. 5 dargestellt ist. In ähnlicher Weise können die Steuerimpulse erzeugt und an die Antriebs- und Steuerschaltung 21 angelegt werden, so daß die Öffnungsfläche der Hauptblende nacheinander schrittweise vergrößert wird. Wie vorstehend ausgeführt, fällt jedoch der Ausgang der ersten photometrischen Schaltung 37 zum Zeitpunkt 7s (d.h. eine Zeitspanne AT nach dem Zeitpunkt 71) auf den niedrigen Pegel L, so daß von Verschlußöffnen auf Verschlußschließen umgeschaltet wird. Mit anderen Worten, vom Zeitpunkt Ts an wird kein Steuerimpuls von dem UND-Glied 46 erhalten. Infolgedessen wird entsprechend den zwei in Zeile Fin F i g. 5 dargestellten Steuerimpulsen die Hauptblende 10 auf den Blendenwert f-8 geöffnet und verbleibt auf diesem Wert.
Wenn die Zeitkonstante Δ Τ der ersten photometrischen Schaltung 37 entsprechend der Helligkeit des Gegenstandes kürzer wird, wird nur ein Steuerimpuls erhalten. Wenn andererseits die Zeitkonstante AT länger wird, werden drei Steuerimpulse erhalten. Infolgedessen kann die Öffnungsfläche der Hauptblende in Abhängigkeit von der Helligkeit des Gegenstandes entsprechend gewählt werden. Die zweite Ausführungsform kann natürlich so abgewandelt werden, daß die Anzahl der durch die Hauptblende festgelegten f-Werte oder der Blendenwerte erhöht werden kann, und daß die Öffnungsfläche der Hauptblende 10 genauer festgelegt werden kann.
Um den Verschluß zu schließen, ist eine zweite photometrische Schaltung 54 mit einer Hilfsblende oder -öffnung 15_ vorgesehen. Zum Zeitpunkt 71 nimmt der Ausgang Q des ersten NAND-Glieds 40 auf den niedrigen Pegel L ab, so daß ein Transistor 40 in der zweiten photometrischen Schaltung 54 abgeschaltet wird, wodurch mit dem Laden eines Zeitsteuerkondensators 55 mit einer von der Helligkeit des Gegenstandes abhängigen Zeitkonstanten begonnen wird, d. h. in Abhängigkeit von der Lichtintensität des Gegenstandes, welche über die Hilfsblendenöffnung 15 von dem Photoelement 16 aufgenommen wird. Die Spannung an dem Zeitsteuerkondensator 55 nimmt zu, wie durch die Linie L in Fig.5 angezeigt ist; wenn sie einen Schwellenwert / eines Transistors 57 erreicht, wird dieser leitend. Das Zeitintervall ATs reicht von dem Zeitpunkt 71 bis zu dem Zeitpunkt, an welchem der Transistor 57 leitend wird.
Wenn der Transistor 57 leitend wird, wird ein Transistor 59 in einer Zeitverzögerungsschaltung 58 leitend, so daß mit dem Laden eines Zeitverzögerungskondensators 61 begonnen wird. Nach einer Zeitspanne ATd erreicht die Spannung an dem Zeitverzögerungskondensator 61 die Schwellenwertspannung eines
es Transistors 56, so daß letzterer zum Zeitpunkt T6 leitend wird. Das heißt, ein Zeitintervall AT5, welches der Zeitkonstanten der zweiten photometrischen Schaltung 54 entspricht plus: dem Zeitintervall ATd, welches der
Zeitkonstanten der Zeitverzögerungsschaltung 58 entspricht, nach dem Zeitpunkt Ti wird der Transistor 56 leitend, so daß sein Ausgang auf den Pegel L abnimmt. Folglich steigt der Ausgang eines Inverters 62 zum Zeitpunkt 7J auf den Pegel H, wie in Zeile K in F i g. 5 dargestellt ist. Dieses Ausgangssignal mit dem Pegel H wird an einen EingangsanschluB eines UND-Glieds 63 angelegt, während der Ausgang des monostabilen Multivibrators 39 an den anderen Eingangsanschluß des UND-Glieds 63 angelegt wird. Zum Zeitpunkt T6 befindet sich der Ausgang des monostabilen Multivibrators 39 auf dem hohen Pegel H, so daß der Ausgang mit dem Pegel Wdes UND-Glieds 63 über das ODER-Glied 47 an die Antriebs- oder Steuerschaltung 21 übertragen wird. Folglich dreht sich der Schrittmotor 1 um einen Schritt in der entgegengesetzten Richtung, in welcher die Hauptblende 10 auf den Blendenwert f-16 geschlossen wird, wie in Zeile G in F i g. 5 dargestellt ist. Wenn die Blendenlamellen 4 und 5 um einen Schritt in Richtung auf ihre Ausgangsstellung verschoben werden, wird der Triggerimpuls von der Schaltung 38 zum Zeitpunkt Τη in der vorbeschriebenen Weise erhalten und an den monostabilen Multivibrator 39 angelegt. Folglich nimmt zum Zeitpunkt T/ der Antriebsimpuls von dem Pegel H auf den Pegel L ab, wie in Zeile L in Fig.5 dargestellt ist. Nach einer Zeitspanne ΔΤη, d.h. zum Zeitpunkt T8, steigt der Ausgang des monostabilen Multivibrators 39 wieder auf den hohen Pegel H, wie in Zeile D in F i g. 5 dargestellt ist, so daß beide Eingänge an dem UND-Glied 63 auf dem Pegel H sind. Folglich wird der Pegel H oder ein Steuerimpuls von dem UND-Glied 63 erhalten und an die Steuerschaltung 21 angelegt, so daß der Schrittmotor 1 sich um einen Schritt in der entgegengesetzten Richtung dreht, und folglich die Hauptblende 10 vollständig geschlossen wird, wie in Zeile G in F i g. 5 dargestellt ist.
Wie oben ausgeführt, wird die Öffnungsfläche der
ίο HilfsÖffnung oder -blende 15 proportional zu der der Hauptblende 10 verändert, so daß die von dem Photoelement 16 aufgenommene Lichtmenge des Gegenstandes entsprechend gesteuert werden kann. Infolgedessen kann die Zeitkonstante, mit welcher der Zeitsteuerkondensator 55 geladen wird, entsprechend der Helligkeit des Gegenstandes verändert v/erden. Das heißt, die zweite photometrische Schaltung 54 dient dazu, entsprechend der Helligkeit des Gegenstandes die Belichtungszeit festzulegen. Bei programmgesteuerten Verschlüssen mit Blendenvorwahl ebenso wie bei dem Blendenverschluß gemäß der Erfindung muß der Zeitpunkt, zu welchem der Transistor 57 in der zweiten photometrischen Schaltung leitend wird, d. h. die Zeitkonstante eines Integrators, welcher die Photozelle 16 und den Zeitsteuerkondensator 22 aufweist, entsprechend der eingestellten Hauptblende gewählt werden. Infolgedessen kann die zeitliche Steuerung des Betriebs der Schaltung 54 elektrisch geändert werden.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Blendenverschluö für eine Kamera mit auch als Verschlußlamellen dienenden Blendenlamellen, mit einer Antriebseinrichtung für die Blendenlamellen, welche die Bewegung der Blendenlamellen und somit Sollblende und Belichtungszeit in Abhängigkeit von der Helligkeit des aufzunehmenden Objektes steuert, wobei eine mit der photographischen Blende gekuppelte Hilfsblende vorgesehen ist, hinter der sich ein photoelektrischer Wandler befindet, gekennzeichnet durch einen von Steuerimpulsen beaufschlagten Schrittmotor (1) für den Antrieb der Blendenlamellen (4,5), der nach der Verschlußauslösung die Blendenlamellen (4, 5) eine Blendenstufe öffnet, durch einen Detektor (17, 18, 19) zur Feststellung der Verschiebung der Blendenlamellen (4,5), dessen Ausgangssignale zur weiteren stufenweisen Öffnung der Blendenlamellen (4,5) auf den Schrittmotor (1) gegeben werden, und durch eine photometrische Schaltung (29) für den photoelektrischen Wandler (16), die bei Erreichen eines bestimmten Ausgangspegels die Drehrichtung des Schrittmotors (1) umkehrt und somit die Belichtungszeit bestimmt
2. Blendenverschluß für eine Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Detektor zur Feststellung der Verschiebung der Blendenlamellen (4, 5) mehrere gitterartige Öffnungen (17) mit einer entsprechenden Zahl von im gleichen Abstand voneinander angeordneten Schlitzen (a) in einer der Blendenlamellen (4), eine Lichtquelle (18) und einen photoelektrischen Wandler (19) aufweist, der das durch die Schlitze (a) einfallende Licht von der Lichtquelle (18) empfängt.
3. Blendenverschluß für eine Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Detektor zur Feststellung der Verschiebung der Blendenlamellen (4, 5) mehrere, an einer der Verschlußlameilen (4, 5) angebrachte Permanentmagnete, deren Pole mit entgegengesetzter Polarität abwechselnd nebeneinander angeordnet sind, und eine Einrichtung zur Feststellung der Polarität des jeweils gegenüberliegenden Pols bei einer Bewegung der Blendenlamellen (4,5) aufweist.
4. Blendenverschluß für eine Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Detektor zur Feststellung der Verschiebung der Blendenlamellen (4,5) mehrere, an einer Blendenlamelle (4, 5) im gleichen Abstand voneinander angebrachte elektrische Kontakte sowie einen bei einer Bewegung der Blendenlamellen (4,5) an einem der elektrischen Kontakte anliegenden Schleifarm aufweist.
5. Blendenverschluß für eine Kamera nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die photometrische Schaltung (29) einen Kondensator (31) für die Integration des Ausgangssignals des photoelektrischen Wandlers (16) und eine Schalteinrichtung aufweist, die bei Erreichen einer bestimmten Aufladespannung des Kondensators (31) die Drehrichtung des Schrittmotors (1) umkehrt.
6. Blendenverschluß für eine Kamera nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die photometrische Schaltung (29) ein Verzögerungsglied (33, 35) zur zeitlichen Verzögerung der Umkehrung der Drehrichtung des Schrittmotors (1) aufweist.
7. Blendenverschluß für eine Kamera nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch eine zweite photometrische Schaltung (37) zur Erzeugung von Öffnungsimpulsen für den Schrittmotor (1) zur Einstellung einer von der Helligkeit des aufzunehmenden Objektes abhängenden Blendenöffnung.
8. Blendeiiverschluß für eine Kamera nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite photometrische Schaltung (37) einen photoelektrischen Wandler (43), einen Kondensator (44) für die Integration des Ausgangssignals des photoelektrischen Wandlers (43) und eine bei Erreichen eines vorher bestimmten Pegels der Aufladespannung des Kondensators (44) ansprechende Schalteinrichtung (45) aufweist.
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