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DE2545964A1 - Alpha-halogenacetanilide, verfahren zu ihrer herstellung und herbizide und/oder fungizide mittel, die diese verbindungen enthalten - Google Patents

Alpha-halogenacetanilide, verfahren zu ihrer herstellung und herbizide und/oder fungizide mittel, die diese verbindungen enthalten

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Publication number
DE2545964A1
DE2545964A1 DE19752545964 DE2545964A DE2545964A1 DE 2545964 A1 DE2545964 A1 DE 2545964A1 DE 19752545964 DE19752545964 DE 19752545964 DE 2545964 A DE2545964 A DE 2545964A DE 2545964 A1 DE2545964 A1 DE 2545964A1
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DE
Germany
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group
carbon atoms
compound according
formula
alkyl group
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19752545964
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English (en)
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DE2545964C2 (de
Inventor
David Cheong King Chan
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Chevron USA Inc
Original Assignee
Chevron Research and Technology Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from US05/515,781 external-priority patent/US3944607A/en
Application filed by Chevron Research and Technology Co filed Critical Chevron Research and Technology Co
Publication of DE2545964A1 publication Critical patent/DE2545964A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2545964C2 publication Critical patent/DE2545964C2/de
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Description

Unsere Nr. 20 174 Ec/m
Chevron Research Company San Francisco, CaI., V.St.A.
Ot-Halogenacetanilide, Verfahren zu ihrer Herstellung und herbizide und/oder fungizide Mittel, die diese Verbindungen enthalten
Die Erfindung betrifft neuedt-Halogenacetanilide, ein Verfahren zur Herstellung dieser Verbindungen sowie herbizide und/oder fungizide Mittel, die diese Verbindungen enthalten.
Die US^-3.780.090 beschreibt die Verwendung von CSt- (N-Halogenacetyl-N-2,6-^ialky lphenylamino) alkansäure-a-lkylestern als Herbizide. Die DT-OS 2 350 9^4 beschreibt die Verwendung von
-(N-Halogenacetyl-N-2,6-,äialkylphenylamino)-alkansäureestern als fungizide Mittel. Die BE-Pg 813 469 beschreibt die Verwendung von Phenylamin-acetamiden als Herbizide.
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Die °l-Halogenacetanilide der vorliegenden Erfindung haben die allgemeine Formel (I):
(D
worin R eine niedere Alkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen bedeutet; Rc ein Wasserstoffatom oder eine niedere Alkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen darstellt; R-* ein Wasserstoffatom oder eine niedere Alkylgruppe mit i bis 6 Kohlenstoffatomen bedeutet; X ein Fluor-, Chlor-, Brom- oder Jodatom darstellt; und Y die Gruppen- SR^ oder -NR^R bedeutet, worin R eine niedere Alkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, eine niedere Alkenylgruppe mit 3 bis 6 Kohlenstoffatomen oder eine Phenylalkylgruppe mit 7 bis 10 Kohlenstoffatomen, die im Phenylring mit bis zu 2 (0 bis 2) Fluor-, Chlor- oder Bromatömen oder Alkylgruppen mit 1 bis 2 Kohlenstoffatomen substituiert sein kann, bedeutet, R^ ein Wasserstoffatom, eine niedere Alkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, eine niedere Alkenylgruppe mit 3 bis 6 Kohlenstoffatomen oder eine niedere Alkinyigruppe mit 3 bis 6 Kohlenstoffatomen bedeutet und R° eine niedere Alkenylgruppe mit 3 bis 6 Kohlenstoffatomen oder eine niedere Alkinyigruppe mit 3 bis 6 Kohlenstoffatomen darstellt, wobei R^ und R auch zusammen eine zweiwertige Alkylengruppe mit 4 bis 6 Kohlenstoffatomen oder eine Äthylenoxyäthylengruppe (-CH2CH2OCH2CH2-) bilden können.
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Zu den Alkylgruppen, die R1, R2, R5, R und R5 darstellen können, gehören die Methyl-, Äthyl-, Propyl-, Isopropyl-, Butyl-, sek.-Butyl-, t-Butyl-, Pentyl-, Isohexyl- und die Hexylgruppe.
Zu den Alkenylgruppen, die R5R-3 und R darstellen können, gehören die Allyl-, 2-Butenyl- und die 3-Pentenylgruppe.
Zu den Alkinylgruppen, die R^ und R darstellen können, gehören die Propargyl-, 2-Butinyl- und die 3-Pentinylgruppe,
Zu den zweiwertigen Alkylen-Gruppen, die von R-* und R zusammen gebildet werden können, gehören die Tetramethylen-, Pentamethylen- und die 3-Methylpentamethylengruppe.
Zu den Phenylalkylgruppen, die R darstellen kann, gehören die Benzyl-, 2-Fluorbenzyl-, 3,4-Dichlorbenzyl-, 4-Bromphenyl-, 2-Phenyläthyl-, 3-(p-Chlorphenyl)-propyl-, iJ-Methylbenzyl- und die 3-(p-Tolyl)-propylgruppe. Bevorzugte Phenylalkylgruppen, die R^ darstellen kann, sind die Phenylalkylgruppen mit 7 bis 10 Kohlenstoffatomen, die im Phenylring mit bis zu 2 Fluor-, Chlor- oder Bromatomen substituiert sind.
Beispiele für erfindungsgemäße Verbindungen, die am Stickstoff durch Carbamylalkylgruppen substituiert sind (d.h. wobei Y der Formel = -NR^R bedeutet), sind:
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N-(N'-Propargylcarbamyläthyl)-2,6-dimethyl-O^-chloracetanilid,
N-(N'-Propargylcarbamylmethyl)-2,6-diäthyl-OC-chloracetanilid,
N-(N',N·-Dipropargylcarbamylraethyl)-2, 6-dimethyl ■?<*■-chloracetanilid,
N-(N'-2-Butinylcarbamy!methyl)-2,6-diisopropyl-Ot-bromacetanilid,
N-(N'-3-Hexinylcarbamylmethyl)-2,6-dimethyl-CC-fluoracetanilidj
N-(N·-Ally1-N'-methylcarbaraylmethy1-2,6-dimethy1-öC-bromacetanilid,
N- (N' -Allylcarbamylmethy 1) -2, o-dimethyl-CJC-j odacetanilid.»
N-(Piperidinocarbonylmethyl)-2-methyl-6-äthyl-cC-chloracetanilid und
N-Morpholincarbonylmethyl-2,6-dimethyl-ct-halogenacetanilid.
Beispiele für erfindungsgemäße Verbindungen, die durch Thioester substituiert sind, (d.h. wobei Y die Gruppe -SR4 bedeutet) sind:
C^>-(N-Fluoracetyl-N-2,6-dimethylphenylamino)-thioessigsäure-methylester,
-(N -Chloracetyl-N-2,6-diisopropylphenylamino)-thioessigsäure-äthylester,
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-(N-Jodacetyl-N-2-butylphenylamino)-thioessigsäurepropylester,
-(N-Chloracetyl-N-2,6-dimethylphenylamino)-thiopropionsäure-benzylester,
~ (N-Bromacetyl-N-2,6-dimethy lpheny lamino) -thiopropionsäure-methylester und
<^-(N-Jodacetyl-N-2-methyl-6-äthylphenylamino)-thiopropionsäure-p-brombenzylester.
Die an Stickstoff durch Carbamylalkylgruppen substituierten Verbindungen gemäß vorliegender Erfindung, worin Y die Gruppe - NR^R bedeutet, können durch Alkylierung einer Anilin-Verbindung (II) mit einem o£-Halogenamid (III) unter Bildung eines N-(Carbamylalkyl)-anilins (IV) und anschließende Acylierung des N-(Carbamylalkyl)-anilins (IV) mit einem ot-Halogenacetylhalogenid (V) zu dem als Produkt gewünschten N-Carbamylalkyl-ot-halogenacetanilid (VI) hergestellt werden. Diese Reaktionsfolge wird durch die folgenden Gleichungen erläutert:
R3 O R6
NH2 + XCH-C-N Base.
I Il
NHCH-C-N
R3 O R6
5 - (1)
(IV)
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R1
/ < R3 O R6 O
// \\ NHCH-C-N^ + XCCII2X ßase^
(IV) \„i
(2)
(VI)
worin R1, R , R·^, R-*, R und X die vorstehend angegebenen Bedeutungen aufweisen.
Die Alkylierung (1) wird vorzugsweise in Gegenwart eines Säureakzeptors durchgeführt.Geeignete Säureakzeptoren sind anorganische Alkalimetallcarbonate, wie z.B. Natriumcarbonat oder Kaliumcarbonat. Im allgemeinen werden im wesentlichen äquimolare Mengen der Reaktionsteilnehmer (II) und (III) und des Säureakzeptors verwendet. Die Umsetzung wird in inerten, polaren anorganischen Lösungsmitteln, z.B. apolaren, diprotischen Lösungsmitteln, wie Dimethylformamid und Acetonitril, bei Reaktionstemperaturen von 0 bis 900C, vorzugsweise bei 20 bis 500C, durchgeführt. Der Reaktionsdruck kann Normaldruck, Unterdruck oder überdruck sein. Aus Zweckmäßigkeitsgründen wird jedoch die Reaktion im allgemeinen bei Normaldruck durchgeführt. Die Reaktionsdauer ändert sich selbstverständlich in Abhängigkeit von den verwendeten Reaktionsteilnehmern und der angewendeten Reaktionstemperatur.
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Im allgemeinen beträgt die Reaktionsdauer 0,25 bis 24 Stunden. Das Produkt (IV) wird im allgemeinen mit Hilfe üblicher Methoden, z.B. durch Extraktion, Destillation oder Kristallisation, gereinigt, bevor es für die Acylierungsreaktion (2) eingesetzt wird.
Die Acylierungsreaktion (2) wird auf übliche Weise, vorzugsweise in Gegenwart eines Säureakzeptors, wie z.B. eines Trialkylamins oder von Pyridin, durchgeführt .
Die Reaktionsteilnehmer 'IV' und .(V) und der Säureakzeptor werden im allgeinen in.^im wesentlichen äquimolaren Mengen in flüssiger Phase in einem inerten organischen Lösungsmittel bei einer Temperatur von 0 bis 1000C miteinander in Berührung gebracht. Zu den geeigneten inerten organischen Lösungsmitteln gehören Äthylacetat, Methylendichlorid, Dimethoxyäthan, Benzol usw. Das Produkt wird auf übliche Weise isoliert und gereinigt, z.B. durch Extraktion, Destillation,Chromatografie oder Kristallisation.
Die Thioester der vorliegenden Erfindung, worin Y die Gruppe -SR bedeutet, können durch Alkylierung einer Anilinverbindung (II) mit einem oC-Halogenthiocarbonsäureester (VII) unter Bildung eines oC-(N-Phenylamino)-thiocarbonsäureesters (VIII) und anschließende Acylierung des Thiocarbonsäureesters (VIII) mit einem OC-Halogenacetylhalogenid (V) unter Bildung des Od-(N-Halogenacetyl-N-phenylamino)-thiocarbonsäureesters (IX) hergestellt werden.
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Diese Reaktionsfolge wird durch die folgenden Gleichungen erläutert:
R3 O
I ti
+ ΧΧΗ-^ε^μ pase.
(VII)
r3 O
NHCH-C-S-R1
(VIII)
(3)
(VIII)
R3 O
NHCH-C-S-R1* + XCCH2X Base^
(V) R1 R3 O
,CH-C- S-R1+
CCH2X
(IX)
(4)
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1 ρ χ 2i
worin R , R , R , R und X die vorstehend angegebenen Bedeutungen aufweisen.
Die Alkylierung (3) wird nach einem Verfahren, das praktisch mit dem für Reaktion (1) beschriebenen identisch ist, in Gegenwart eines Säureakceptors durchgeführt, und die Acylierung (4) wird nach einem Verfahren, das praktisch mit dem für Reaktion (2) beschriebenen identisch ist, durchgeführt.
Das in Reaktion (2) verwendete N-(Carbamylalkyl)-anilin-Zwischenprodukt (IV) kann auch durch Umsetzung des OC-CN-PhenylaminqJ-thiocarbonsäureesters (VIII) mit einem Amin in Gegenwart einer Base, wie z.B. Pyridin, in flüssiger Phase bei einer Temperatur von 0 bis 100°C hergestellt werden, wie durch die folgende Reaktionsgleichung (5) gezeigt wird:
NHCH-C-S-R1* + HN
R3 O R5 NHCH-C-N + HSR4
(IV)
Die Verbindungen der vorliegenden Erfindung sind herbizid wirksam, und zwar sowohl bei Anwendung als Vorauflaufherbizide als auch bei Anwendung als Nachauf lauf herbizide .
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- ιυ -
Bei der Bekämpfung unerwünschten Wachstums im Vorauflaufverfahren werden die herbiziden Verbindungen in herbizid wirksamen Mengen auf den Ort oder das Wachstumsmedium des Pflanzenwachstums, z.B. auf Bodenproben, die mit Samen und/oder Sämlingen derartigen Wachstums verseucht sind, aufgebracht. Durch eine derartige Anwendung wird das Wachstum der Samen, der keimenden Samen und der Sämlinge gehemmt oder die Samen, die keimenden Samen und die Sämlinge werden getötet. Bei der Anwendung im Nachauflaufverfahren werden die herbiziden Verbindungen direkt auf das Blattwerk und andere Pflanzenteile aufgebracht. Im allgemeinen sind die herbiziden Verbindungen gemäß vorliegender Erfindung wirksam gegenüber grasartigen Unkräutern und breitblättrigen Unkräutern. Einige können im Hinblick auf die Art der Anwendung und/oder die Unkrautart selektiv sein.
Die herbiziden Verbindungen der vorliegenden Erfindung können für sich allein als Herbizide verwendet werden. Im allgemeinen ist es jedoch erwünscht, die Verbindungen in herbiziden Mitteln anzuwenden, die eine oder mehrere der herbizid wirksamen Verbindungen innig vermischt mit einer biologisch inerten Trägersubstanz enthalten. Die Trägersubstanz kann ein flüssiges Verdünnungsmittel oder ein Feststoff, z.B. in Form eines Staubpulvers oder eines Granulates, sein. In den herbiziden Mitteln gemäß vorliegender Erfindung können die herbizid wirksamen Verbindungen einen Anteil von etwa 0,01 bis 95 Gew.-#, bezogen auf das Mittel, ausmachen.
Zu den geeigneten flüssigen Verdünnungsmitteln, die als Trägersubstanz verwendet werden können, gehören Wasser und organische Lösungsmittel, z.B. Kohlenwasserstoffe, wie Benzol, Toluol, Kerosin, Dieselöl, Heizöl und
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andere Erdölfraktionen . Geeignete feste Träger sind natürliche Tone, wie z.B. Kaolinit, Atalpulgit und Montmorillonit. Auch Talkum,-Pyrophillit, Diatomeenerde, Kieselgur, synthetische feine Siliciumdioxide, Kalciumv_/aluminiumsilicat sowie Tricalciumphosphat sind geeignete Trägerstoffe. Organische Materialien, wie z.B. Walnußschalenmehl , Baumwollsamenhüllen, Weizenmehl, Holzmehl oder Rotholzrindenmehl, können ebenfalls als feste Trägerstoffe verwendet werden.
Die herbiziden Mittel gemäß vorliegender Erfindung enthalten gewöhnlich auch eine geringe Menge eines oberflächenaktiven Mittels. Derartige oberflächenaktive Mittel sind solche, die allgemein als Befeuchtungsmittel, Dispersionsmittel und Emulgiermittel bekannt sind, und die anionisch, kationisch oder nichtionisch sein können. Die herbiziden Mittel können darüberhinaus andere Pesticide, Hilfsmittel, Stabilisatoren, Konditioniermittel, Füllstoffe und dergl. enthalten.
Die Menge der herbiziden Verbindung oder des herbiziden Mittels, die angewendet wird, ändert sich je nach dem besonderen Pflanzenteil oder Pflanzenwachstumsmedium, das damit behandelt werden soll, nach der allgemeinen örtlichkeit der Anwendung, d.h. überdachte örtlichkeiten, wie z.B. Gewächshäuser, oder offene örtlichkeiten, wie z.B. Felder, sowie nach der gewünschten Art der Bekämpfung. Im allgemeinen werden die herbiziden Verbindungen der vorliegenden Erfindung in Mengen von 0,2 bis 60 kg pro ha und vorzugsweise von 0,5 bis 40 kg/ha sowohl bei der Vorauflauf-Bekämpfung als auch bei der Nachauflauf-Bekämpfung angewendet.
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Die erfindungsgemäßen Thioester, bei denen Y der Formel IX die Gruppe -SR1* bedeutet, sind außerdem brauchbar zur Bekämpfung von Pilzen, insbesondere von Pilzinfektionen der Pflanzen, die durch Botrytis cinerea verursacht wurden, von Blattmehltau, verursacht durch Organismen, wie z.B. Septoria apii, Alternaria solani conidia und Phytophthora infestans conidia, von staubigem Mehltau, verursacht durch Organismen, wie z.B. Erysiphe polygoni und E. chicoraciarum, und von Blattrost, verursacht durch Organismen, wie z.B. Uromyces phaseoli typica. Gegenüber bestimmten Pilzen können natürlich einige der erfindungsgemäßen fungiziden Verbindungen fungizid wirksamer als andere sein.
Beim Einsatz als Fungizide werden die erfindungsgemäßen Thioester in fungizid wirksamen Mengen auf die Pilze und/oder ihren Sitz, z.B. vegetative Wirte und nichtvegetative Wirte, wie tierische Produkte, aufgebracht. Die verwendete Menge hängt natürlich von verschiedenen Faktoren, wie z.B. von dem Wirt, von der Art des Pilzes und von der einzelnen erfindungsgemäßen Verbindung ab. Wie die meisten pestiziden Verbindungen werden die fungiziden Verbindungen der vorliegenden Erfindung gewöhnlich nicht für sich allein angewendet, sondern sie werden im allgemeinen zusammen mit üblichen, biologisch inerten Trägerstoffen verarbeitet, die üblicherweise zur Erleichterung der Verteilung der wirksamen fungiziden Verbindung angewendet werden, wobei zu berücksichtigen ist, daß die Formulierung und die Art der Anwendung die Wirksamkeit der fungiziden Verbindung beeinflussen kann. Die fungiziden Verbindungen der vorliegenden Erfindung können daher je nach der gewünschten Art der Anwendung als Granulate, als Staubpulver, als benetzbare Pulver, als emulgierbare Konzentrate, als Lösungen oder als irgendwelche anderen der bekannten Arten von Formulierungen formuliert und angewendet werden,
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Benetzbare Pulver haben die Form von feinzerteilten Teilchen, die leicht in Wasser oder in anderen Dispergiermitteln dispergieren. Diese Mittel enthalten üblicherweise etwa 5 - BO % Fungizid und als Rest inertes Material, wozu Dispergiermittel, Emulgiermittel und Benetzungsmittel gehören. Das Pulver kann als trockener Staub oder vorzugsweise als eine Suspension in Wasser auf den Boden angewendet werden. Zu den typischen Trägerstoffen gehören Fullererde ;, KaolirLJfcone, Siliciumdioxid-Präparate und andere stark absorptionsfähige, leicht benetzbare, anorganische Verdünnungsmittel. Zu den typischen Benetzungs-, Dispergier- oder Emulgiermitteln gehören z.B. die Aryl- und Alkylaryl^ulfonate und deren Natriumsalze; die Alkylamid sulfonate einchließlich der Fettsäuremethyltauride; die Alkylaryl^polyätheralkohole, sulfatierten höheren Alkohole und Polyvinylalkohole; die Polyäthylenoxide, sulfonierten tierischen und pflanzlichen öle; die sulfonierten Erdöle; Fettsäureester von mehrwertigen Alkoholen und die Äthylenoxid-Anlagerungsprodukte derartiger Ester; sowie die Anlagerungsprodukte von langkettigen Mercaptanen und Äthylenoxid. Viele andere Arten von brauchbaren oberflächenaktiven Mitteln sind im Handel erhältlich. Das oberflächenaktive Mittel sollte, wenn es verwendet wird, normalerweise 1 bis 15 Gew.-% des fungiziden Mittels ausmachen.
Staubpräparate sind frei fließende Gemische der fungizid wirksamen Verbindung mit feinteiligen Feststoffen, wie z.B. Talkum, natürlichen Tonen, Kieselgur, Pyrophyllit, Kreide, Diatomeenerden, Kalziumphosphate, Kalzium- und Magnesiumcarbonate, Schwefel, Kalk, Mehle und andere organische und anorgäniche Feststoffe, die als Dispergiermittel und Trägerstoffe für den Giftstoff wirken.
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Diese feinteiligen Feststoffe haben eine durchschnittliche Teilchengröße unterhalb etwa 50 μν\. Ein typisches Staubpräparat, das erfindungsgemäß brauchbar ist, enthält 75 % Siliciumdioxid und 25 % der fungizid wirksamen Verbindung.
Zu den brauchbaren flüssigen Konzentraten gehören die emulgierbaren Konzentrate, die homogene Flüssigkeiten oder pastenförmige Massen sein können und die in Wasser oder anderen Dispergiermitteln leicht dispergiert werden. Diese emulgierbaren Konzentrate können nur aus der fungizid wirksamen Verbindung und einem flüssigen oder festen Emulgiermittel bestehen, oder sie können auch einen flüssigen Träger, wie z.B. Xylol, schwere aromatische Schwerbenzole, Isophoron oder andere nicht flüchtige organische Lösungsmittel, enthalten. Bei der Anwendung werden diese Konzentrate in Wasser oder anderen flüssigen Trägerstoffen dispergiert und sodann üblicherweise in Form eines Sprühnebels auf den zu behandelnden Bereich aufgebracht.
Zu weiteren brauchbaren Formulierungen für fungizide Anwendungsformen gehören einfache Lösungen der wirksamen fungiziden Verbindung in einem Dispergiermittel, in dem sie in der gewünschten Konzentration vollständig löslich ist, wie z.B. Aceton, alkylierte Naphthaline, Xylol oder andere organische Lösungsmittel. Granulierte Formulierungen, bei denen die fungizide Verbindung von relativ groben Teilchen getragen wird, sind von besonderer Brauchbarkeit für die Verteilung aus der Luft und für die Durchdringung von Abdeckungen von Samen. " Unter Druck stehende Sprühpräparate, typischerweise Aerosole, bei denen der wirksame Bestandteil als Ergebnis der Verdampfung eines niedrigsiedenden dispergierenden Lösungsmittel-Trägerstoffes, z.B. eines der Freone,
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in feinteiliger Form dispergiert vorliegt, können ebenfalls eingesetzt werden. All diese Techniken der Formulierung und Anwendung von fungizid wirksamen Verbindungen sind bekannt.
Der Gewichtsprozentsatz der fungizid wirksamen Verbindung kann je nach der Art und Weise, in der das Mittel angewendet werden soll, und nach der besonderen Art der Formulierung variieren, wobei aber im allgemeinen 0,5 bis 95 Gew.-% der fungizid wirksamen Verbindung, bezogen auf das fungizide Mittel, eingesetzt werden.
Die fungiziden Mittel können zusammen mit anderen wirksamen Bestandteilen, wie z.B. anderen Fungiziden, Insektiziden, Nematoziden, Bakteriziden, Pflanzenwachstumsregulatoren, Düngemitteln usw. formuliert und angewendet werden.
Unter Anwendung der folgenden Methode wurden mit Verbindungen der vorliegenden Erfindung Versuche im Vorauflaufverfahren zur Bestimmung ihrer herbiziden Wirksamkeit durchgeführt:
Eine Aceton-Lösung der Testverbindung wurde durch Vermischen von 750 mg der Verbindung, 220 mg eines nichtionischen oberflächenaktiven Mittels und 25 ml Aceton hergestellt. Diese Lösung wurde in etwa 125 ml Wasser gegeben, die I56 mg eines oberflächenaktiven Mittels enthielten.
Samen der Testvegetation wurden in einem mit Erde gefüllten Topf ausgesät,und die Testlösung wurde gleichmäßig in einer Menge von 33 jmg/cm2 auf die Erdoberfläche versprüht.Der Topf wurde mit Wasser gegossen und in ein Gewächshaus gestellt. Der Topf wurde für eine Dauer von 3 Wochen in regelmäßigen Abständen gegossen, und während dieser Zeit wurde der Auflauf der Sämlinge, 60981 8/1119
der Gesundheitszustand der auflaufenden Sämlinge usw. beobachtet. Am Ende dieser Periode wurde die herbizide Wirksamkeit der Verbindung auf der Grundlage der physiologischen Beobachtungen bewertet. Es wurde eine Skala von 0 bis 100 angewendet, wobei 0 keine phytotoxische Wirksamkeit und 100 eine vollständige Abtötung bedeutet. Die Ergebnisse dieser Versuche erscheinen in den letzten beiden Spalten von Tabelle I und in Tabelle II.
Erfindungsgemäße Verbindungen wurden auf ihre Wirksamkeit zur Bekämpfung des Organismus Phytophthora infestans conidia, der den späten Mehltau bei den Tomaten hervorruft, getestet. Dazu wurden 5 bis 6 Wochen alte Sämlinge von Tomaten (Art Bonny Best) verwendete Die Tomatenpflanzen wurden mit einer Lösung der Testverbindung besprüht, die25O ppm der Testverbindung in einem Gemisch aus Aceton, Wasser und einer geringen Menge eines nichtionischen Emulgiermittels enthielt. Die besprühten Pflanzen wurden dann einen Tag später mit dein Organismus beimpft, in einer Kammer verschlossen und mindestens 16 Stunden lang bei 18,9 bis 20,00C und einer relativen Feuchtigkeit von 100 % inkubiert. Nach der Inkubation ließ man die Pflanzen trocknen und hielt sie dann noch etwa 7 Tage lang bei einer relativen Feuchtigkeit von 60 bis 80 %. Die durch eine gegebene Testverbindung erreichte prozentuale Bekämpfung der Krankheit wurde als prozentuale Verringerung der Krankheit im Verhältnis zu unbehandelten Versuchspflanzen bestimmt. Von den in Tabelle I aufgeführten Verbindungen erwiesen sich die Verbindungen 5 (a) bis 5(b), 5(f) bis 5(h) und 5(j) bis 5(n) als wirksam für eine 18 bis 63 S&ige Bekämpfung.
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Erfindungsgemäße Verbindungen wurden auf ihre Wirksamkeit zur Bekämpfung des Organismus Alternaria solani conidia, der den frühen Mehltau bei Tomaten hervorruft, getestet. 6 bis 7 Wochen alte Sämlinge von Tomaten (Art Bonny Best) wurden eingesetzt. Die Tomatenpflanzen wurden mit einer Lösung der Testverbindung besprüht, die 250 ppm der Testverbindung in einem Gemisch aus Aceton und Wasser mit einem geringen Gehalt eines nichtionischen Emulgiermittels enthielt. Die besprühten Pflanzen wurden einen Tag später mit dem Organismus beimpft, getrocknet und sodann etwa 12 Tage lang bei einer relativen Feuchtigkeit von 60 bis 80 % gehalten. Die prozentuale Bekämpfung der Krankheit wurde bestimmt im Vergleich zu der prozentualen Krankheitsentwicklung bei unbehandelten Versuchspflanzen. Von den in Tabelle I aufgeführten Verbindungen erwiesen sich die Verbindungen Nr.5(a) bis 5(b), 5(d) bis 5(e), 5(i) bis 5(j) und 5(m) bis 5(t) als wirksam für eine 21 bis 88 Bekämpfung.
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Tabelle I
Verbindungen der Formel
Elementaranalyse
Nr. R1 2 4 X Pp, 0C Schwefel, ++ CH2CH=CH2 Gew.-? Halogen^ Gew.-? herbizide Wirksamkeit
berechnet gefunden berechnet gefunden Wassergras (W) Pingergras (C)
5(a) CH, CH, 1-C3H7
2 S "5rt7
ph 3 /i ττ.» ί
wll·» VspJlj-
Cl 92-96 10,2 10,1 11,3 11,6 100 90
5(b) C2H5
5(c) CfL5
PXJf Ptl
WAX·* wfX,
Cl 79-83 9,4 9,3 10,4 10,3 100 80
5(d) CH3 5 Cl 82-83 10,7 10,8 11,8 12,0 100 93
5(e) CH? PU^ Pa 5
Orl-j V/tl,
Pa PH
Opflj- WpJtIj-
Cl 93-96 11,9 11,4 13,2 14,2 100 100
5(f) CHi C2H^ CgH^ Br 57-58 9,3 9,2 23,2 23,4 98 35
5(g) C2FL 2 5 ^ Ii "Q
CH, t-cl|H9
Br 94-96 10,2 9,8 25,4 25,0 98 65
5(h) CJhH C2H5 t-Cl|H9 Cl 58-60 9,8 9,9 10,8 12,0 100 100
C/i \ P UJ
DvI; Vv2Hj-
CH3 CH20 Br 75-76 8,6 8,3 21,5 21,1 -- 75 Jfe.
5 (j) CpHr C2H5 CH20 Cl 68-70 10,2 9,5 11,3 12,2 93 90 XS
5(k) CH,
5(1) C2H5
CH3 + Br 74-75 9,0 8,3 22,3 23,7 98 35
5(m) CH3 C2H5 + Cl 100-102 9,8 9,7 10,8 11,1
5(n) C2H5 H + Cl 122-123 9,0 9,0 10,0 9,8
5(o) CH, H + Br 113-115 8,6 8,4 21,5 21,1
5 (P) C2H5 C2H5 ++ Br I29-I3O 8,0 8,1 20,0 21,5
5(Q) CH3 C2H5 1-C3H7 Cl IO8-IO9 9,8 9,7 8,9 8,9
5(r) C2H5 CH20-p-Cl Cl 71-72 8,2 8,2 9,1 Z>?
5(S)I-C3H7 Cl 74-75 8,1 8,0 17,9 18,4
5(Oi-C3H7 Cl 61-62 7,6 7,9 16,7 18,9
5(u) C2H5'
5(V) CHj
Cl 97-98 7,8 7,8 17,3 17,3
+ Br 81-82 7,1 7,3 4,4 4,6
Cl öl 9,4 8,8 10,4 10,9 95 95 4^
Cl 62-63 9,8 10,0 10,8 10,0 90 90 cn
CO
0 = Phenyl
25A5964 - 19 -
Tabelle II
Beispiel O Herbizide C Wirksamkeit P L
Nr. 100 W 100 M 100 50
1 100 100 100 55 50 0
2(a) 0 100 60 10 0 0
2(b) 98 100 98 0 0 0
2(c) 95 100 100 0 75 50
2(d) 90 100 100 30 70 50
2(e) 0 100 0 10 0 0
3 25 80 90 0 20 0
Ma) 100 98 100 15 100 98
1Kb) 93 100 100 25 95 0
1Kc) 100 100 100 0 80 40
1Kd) 93 100 100 30 0 0
1Ke) 98 100 100 0 85 70
6 100 85
0 = Avena fatua
W = Echinochloa crusgalli
C = Digitaria sanguinalis
M = Brassica arvensis
P = Amaranthus retroflexus
L = Chenopodium album
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Die folgenden Beispiele erläutern die Erfindung. Beispiel 1
Herstellung von N-(N*,N'-Diallyl-carbamylmethyl)-2,6-diäthyl-Ot-chloracetanilid
C2H5 ° .CH2-CH=CH2 CN
CH2-CH=CH2
CCH2Cl
"C2H5 J
Eine gerührte und in einem Bad aus Trockeneis und Aceton gekühlte Lösung von 80 g (0,4 Mol) Bromacetylbromid in 200 ml Methylendichlorid wurde tropfenweise mit 78 g (0,8 Mol) Diallylamin versetzt. Das Reaktionsgemisch wurde auf etwa 250C erwärmt und über Nacht gerührt. Dann wurde das Reaktionsgemisch mit Wasser, wässriger Natriumbicarbonatlösung und erneut mit Wasser gewaschen, über Magnesiumsulfat getrocknet und unter vermindertem Druck eingedampft, wobei 38 g N,N-DiallyloC-bromacetamid erhalten wurden.
Ein Gemisch aus I9 g (0,088 Mol) Ν,Ν-Diallyl-eC-bromacetamid (wie vorstehend hergestellt), 13,1 g (0,088 Mol) 2,6-Diäthylanilin und 12,2 g (0,088 Mol) Kaliumcarbonat in I50 ml Dimethylformamid wurde 24 Stunden lang auf 50 bis 650C erhitzt. Anschließend wurde das Reaktionsgemisch filtriert, und das Piltrat wurde mit 300 ml Wasser verdünnt Das mit Wasser vermischte Filtrat wurde mit Hexan extrahiert. Die Hexan-Extrakte wurden über Magnesiumsulfat getrocknet und unter vermindertem Druck eingedampft, wobei ein viskoses öl erhalten wurde. Das öl wurde
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über einer Silikagel-Säule chromatografiert. Aus der Säule wurden mit 5 % Äther/Hexan 12,3 g N-(N1,N-DiallylearbamylmethyI) -2,6-diäthylanilin eluiert.
Eine gerührte und in einem Eisbad gekühlte Lösung von 8,93 g (0,0313 Mol) N-(N1,N'-Diallylcarbamylmethyl)-2,6-diäthylanilin (vorstehend hergestellt) und 3,51J g (0,0313 Mol) Chloracetylchlorid in 150 ml Äthylacetat wurde tropfenweise mit einer Lösung von 2,48 g (0,0313 Mol) Pyridin in 25 ml Äthylacetat versetzt. Das Reaktionsgemisch wurde anschließend über Nacht bei etwa 25°C
gerührt. Darauf wurde das Reaktionsgemisch mit 100 ml Wasser verdünnt. Die wässrige Schicht wurde abgetrennt und mit Diäthylather extrahiert. Der Ätherextrakt und die organische Schicht wurden vereinigt und mit wässrigem Natriumbicarbonat und dann mit Wasser gewaschen, über Magnesiumsulfat getrocknet und unter vermindertem Druck eingedampft, wobei ein viskoses öl erhalten wurde. Das öl wurde über Silikagel. chromatografiert. Durch Eluierung mit 40 % Äther/Hexan wurde das Produkt, N-(N*iN'-Diallylcarbamylmethyl)-2,6-diäthyl-oC-chloracetanilid, als
ein gelbes öl erhalten. Die Elementaranalyse des Produktes (C20 H27C1N2°2^ erSab: * C1> berechnet 9,77; gefunden 10,2.
Beispiel 2 (a) bis 2 (e)
Nach einer Arbeitsweise ähnlich der von Beispiel 1 wurden die folgenden Produkte hergestellt:
(a) <sC-Chloracetylchlorid und
N-(N',N·-Diallylcarbamylmethyl)-2,6-dimethylanilin wurden unter Bildung von N-(N1,N*-Diallylcarbamylmethyl)-2,6-dimethyl-Qt-chloracetanilid
- umgesetzt. Die Elementaranalyse für ciflH23C1N202 ergab: ί Cl, berechnet 10,59; gefunden 10,9.
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(b) Ot-Chloracetylchlorid und N-iN'-Methyl-N'-allylcarbamylmethyl)-2,6-dimethylanilin wurden unter Bildung von N-(N'-Methy1-N'-allylcarbamylmethyl)-2,6-dimethy1-cC-chloracetanilid umgesetzt. Das Produkt war ein weißer Peststoff mit einem Schmelzpunkt von 82 bis 84°C.
Die Elementaranalyse für ci6H21clN2°2 erSa1b: % Cl, berechnet 11,4; gefunden 10,5.
(c) Ot-Chloracetylchlorid und N-(N•-Methy1-N^aIIyI-carbamylmethyl)-2,6-diäthylanilin wurden unter Bildung von N-(N'-Methy1-N'-allylcarbamylmethyl)-2,6-diäthyl-Cv-chloracetanilid umgesetzt. Das Produkt war ein gelber Peststoff mit einem Schmelzpunkt von 85 bis 86,5°C
Die Elementaranalyse ergab für C1QH2CClN2O2: % Cl, berechnet 10,5; gefunden 10,0.
(d) oL-Chloracetylchlorid und N-(piperidinocarbonylmethyl)-2,6-dimethylanilin wurden unter Bildung von
N- Cpiperidinocarbonylmethyl)-2,6-dimethyl-oC-chloracetanilid mit einem Schmelzpunkt von 109 bis 111°C umgesetzt. Die Elementaranalyse für C^gHp^ClNgOp ergab: % Cl, berechnet 11,48; gefunden 11,5. Die Strukturformel dieses Produktes ist:
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(e) CC-Chloracetylchlorid und N-(pdperidinocarbonylmethyl)-2,6-diäthylanilin wurden unter Bildung von N- (P iperidinocarbonylmethyl)-2,6-diäthy1- OC -chloracetylanilid mit einem Schmelzpunkt von 123 bis 124°C umgesetzt. Die Elementaranalyse für C1QH2CClN2O2 ergab: % Cl, berechnet 10,52; gefunden 10,2.
Beispiel 3
Herstellung von N-CN'-Propargyl-N'-methylcarbamylmethy1)-2,6-dimethyl-Q^-chloracetanilid
CH2-CHCH
Eine gerührte und auf unter 15°C gekühlte Lösung von 40,2 g (0,2 Mol) Bromacetylbromid und 16 g (0,2 Mol) Natriumbicarbonat in 250 ml Methylenchlorid wurde tropfenweise mit einer Lösung von 13,8 g (0,2 Mol) N-Methylpropargylamin in 20 mlMethylenchlorid versetzt. Das Reaktionsgenisch wurde auf etwa 25°C erwärmt und 2 Stunden lang gerührt. Das Reaktionsgemisch wurde dann filtriert und unter vermindertem Druck eingedampft, wobei ein öliger Rückstand erhalten wurde. Der Rückstand wurde mit 150 ml Äther verdünnt, wobei ein 2-phasiges Gemisch gebildet wurde, das aus einer Ätherphase und einem dunklen öl bestand. Die Ätherphase wurde abgetrennt, über Magnesiumsulfat getrocknet und eingedampft, wobei 32,2 g N-Methyl-N-propargyl-oCr-bromacetamid erhalten wurden.
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Ein Gemisch aus 16,2 g (0,085 Mol) N-Methyl-N-propargylo£-bromacetamid (vorstehend hergestellt), 10,2 g (0,085 Mol) 2,6-Dimethylanilin und 8,9 g (0,085 Mol) Natriumcarbonat in 200 ml Dimethylformamid wurde 14 Stunden lang auf l40°C erhitzt. Das Reaktionsgemisch wurde mit 300 ml Wasser verdünnt und mit Benzol extrahiert. Die Benzolextrakte wurden mit Wasser gewaschen, über Magnesiumsulfat getrocknet und unter vermindertem Druck eingedampft, wobei ein viskoses öl erhalten wurde. Das öl wurde über einer Silikagel-Säule chromatografiert. · Aus der Säule wurde mit einem Gemisch aus 50 Teilen Hexan und 50 Teilen Äthyläther N-(N'-Methyl-N'-propargylcarbamylmethyl)-2,6-dimethylanilin eluiert.
Eine gerührte und auf 45 bis 500C erwärmte Lösung von 6,6 g (0,029 Mol) N-(N'-Methyl-Nf-propargylcarbamylmethyl)-2,6-dimethylanilin (vorstehend hergestellt) und 2,3 g (0,029 Mol) Pyridin in 250 ml Methylenchlorid wurde tropfenweise mit 3,2 g (0,029 Mol) Chloracetylchlorid versetzt. Das Reaktionsgemisch wurde eine Stunde lang bei etwa 25°C gerührt. Anschließend wurde das Reakt ions gemisch mit 250 ml Wasser, mit wässriger Natriumbicarbonatlösung und dann erneut mit Wasser gewaschen, über Magnesiumsulfat getrocknet und unter vermindertem Druck eingedampft, wobei ein viskoses öl erhalten wurde. Das öl wurde aus Äther kristallisiert, wobei das Produkt, N-(N'-Methyl-N'-propargylcarbamylmethyl)-2,6-dimethy1-cL-chloracetanilid, als farbloser Peststoff mit einem Schmelzpunkt von 72 bis 74°C erhalten wurde. Die Elementaranalyse für C16H1^ClN2O2 ergab: % Cl, berechnet 11,6; gefunden 11,8.
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Beispiel 4 (a) bis 4 (e)
Nach einer Arbeitsweise ähnlich der vorstehenden wurden die folgenden Umsetzungen durchgeführt:
-dhloracetylchlorid und N-(N'-Methyl-N'-propargylcarbamylmethyl)-2,6-diäthylanilin wurden in Gegenwart von Pyridin unter Bildung von N-(Nf-Methyl-N'-propargylcarbamylmethyl)-2,6-diäthyl-0£-chloracetanilid umgesetzt, Das Produkt war ein farbloser Feststoff mit einem Schmelzpunkt von 69 bis 700C. Die Elementaranalyse für C1QH2^ClN2O2 ergab: % Cl, berechnet 10,6; gefunden 10,5.
(b)Ot-Chloracetylchlorid und N-(N'-l,l-dimethyl-2-prop£nylcarbamylmethyl)-2,6-diäthylanilin wurden in Gegenwart von Pyridin in Äthylacetat unter Bildung von N-(N1~l,l-Dimethyl-2-propinylcarbamylmethyl)-2,6-diäthyl-OC-chloracetanilid umgesetzt. Das Produkt war ein weißer Feststoff mit einem Schmelzpunkt von 114 bis 115°C Die Elementaranalyse für ciqH25C1N2°2 erSab: ? Cl, berechnet 10,2; gefunden 10,1. Die Strukturformel dieses Produktes ist:
ο CH3 ,CH2CNHC-C=CH
λ XCCH2C1 C2H5
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.(c) oi-Chloracetylchlorid und N-(N'-l,l-Dimethyl-2-propinylcarbamylmethyl)-2,6-dimethylanilin wurden in Gegenwart von Pyridin in Äthylacetat unter Bildung von N-(N'-1,1-Dimethy1-2-propinylcarbamylmethyl)-2,6-dimethyl-Ot-chloracet.anilid umgesetzt. Das Produkt war ein weißer Feststoff mit einem Schmelzpunkt von 100 bis 1020C. Die Elementaranalyse für c 17H 2iclN2°2 ergab: % Cl, berechnet 11,0; gefunden 11,1.
(d) ^v-Chloracetylchlorid und N-(N'-Propargyl-carbamylmethyl)-2,6-dimethylanilin wurden in Gegenwart von Pyridin unter Bildung von N-(N1-Propargylcarbamylmethyl)· 2,6-dimethyl-C\-chloracetanilid umgesetzt. Das Produkt war ein weißer Peststoff mit einem Schmelzpunkt von 89 bis 94°C. Die Elementaranalyse für C^H^ClNpOg ergab % Cl, berechnet 12,1;gefunden 11,0.
(e) Qv-Chloracetylchlorid und N-(N'-Propargylcarbamylmethyl)-2,6-diäthylanilin wurden in Gegenwart von Pyridin unter Bildung von N-dJ'-Propargylcarbamylmethyl)-2,6-diäthyl-CC"Chloracetanilid umgesetzt. Das Produkt war ein weißer Peststoff mit einem Schmelzpunkt von 97 bis 99°C. Die Elementaranalyse für ciiH2iclN?°2 ergab: % Cl, berechnet 11,1; gefunden 10,1I.
Beispiel 5
Herstellung von OC-(N-Chloracetyl-N-2,6-dimethylphenylamino)-thioessigsäure-isopropylester
Eine gerührte und in einem Eisbad gekühlte Lösung von 20,2 g (0,1 Mol) Bromacetylbromid in 250 ml Methylenchlorid wurde tropfenweise mit 7»6 g (0,1 Mol) Isopropylmercaptan versetzt. Das Reaktionsgemisch wurde auf etwa
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25°C erwärmt und 48 Stunden lang gerührt. Anschließend wurde Stickstoffgas in das Reaktionsgemisch eingeleitet, um den gelösten Bromwasserstoff zu entfernen. Das Reaktionsgemisch wurde unter vermindertem Druck eingedampft, wobei 21 g des rohen cC-Bromthioessigsäure-isopropylesters (verunreinigt mit wenig CH2CIg) erhalten wurden.
Eine Aufschlemmung von 10,6 g (0,05 Mol)0£-Bromthioessxgsäure-isopropylester (vorstehend hergestellt), 6,1 g (0,05 Mol) 2,6-Dimethylanilin und 5,3 g (0,05 Mol) Natriumcarbonat in 150 ml Dimethylformamid wurde 24 Stunden lang bei 25°C gerührt. Das Reaktionsgemisch wurde anschließend mit 1 1 Wasser verdünnt und mit Benzol extrahiert. Die Benzolextrakte wurden mit Wasser gewaschen, über Magnesiumsulfat getrocknet und unter vermindertem Druck eingedampft, wobei ein öl erhalten wurde. Das öl wurde über 200 g Silikagel chromatografiert. Aus dem Silikagei wurden mit einem Gemisch aus 97,5 Teilen Hexan und 2,5 Teilen Äther 9 g ct-(N-2,6-Dimethylphenylamino)-thioessigsäure-isopropylester eluiert.
Eine gerührte und in einem Eisbad gekühlte Lösung von 9 g (0,038 Mol) cL-(N-2,6-Dimethylphenylamino)-thioessigsäure-isopropy !ester (vorstehend hergestellt) und 3 g (0,038 Mol) Pyridin in 150 ml Äthylacet wurde tropfenweise mit einer Lösung von 4,3g(O,O38 Mol) Chloraeetylchlorid in 75 ml Äthylacetat versetzt. Nachdem das Gemisch 1,5 Stunden lang bei etwa 25°C gerührt worden war, wurden weitere 1 g Pyridin und 1,4 g Chloracetylchlorid zugesetzt. Das Reaktionsgemisch wurde eine weitere halbe Stunde bei etwa 25°C gerührt. Durch Dünnschichtchromatografie wurde gezeigt, daß in dem Reaktionsgemisch kein oC-(N-2,6-dimethylphenylamino)-thioessigsäure-isopropylester mehr vorhanden war. Nun wurde das Reaktionsgemisch mit 100 ml Wasser versetzt. Die organische Schicht wurde abgetrennt, mit 10 fciger wässriger Natriumbicarbonatlösung und anschließend mit Wasser gewaschen, über Magnesiumsulfat getrocknet und unter vermindertem Druck eingedampft, wobei
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ein öl erhalten wurde, das sich beim Stehen verfestigte. Durch Umkristallisation des Feststoffs aus Hexan wurden 7,7 g QL -(N-Chloracetyl-N^^-dimethylphenylamino)-thioessigsäure-isopropylester als farbloser Feststoff mit einem Schmelzpunkt von 92 bis 960C erhalten. Die Elementaranalyse des Produktes ist in Tabelle I unter Verbindung Nr. 5(a) aufgeführt.
Die anderen Verbindungen der Tabelle I wurden nach einer Arbeitsweise hergestellt, die der dieses Beispiels entsprach .
Beispiel 6
Herstellung von N-(N'-Propargylcarbamy!methyl)-2-methyl-6-äthyl-QC-chloracetanilid
Eine Aufschlemmung von 24,2 g (0,2 Mol) od.-Bromthioessigsäureäthylester, 36,8 g (0,2 Mol) 2-Methyl-6-äthylanilin und 2,2 g (0,2 Mol) Natriumcarbonat in 200 ml Dimethylformamid wurde 5 Tage lang bei 25°C gerührt. Das Reaktionsgemisch wurde mit etwa 250 ml Wasser verdünnt und mit Benzol extrahiert. Die Benzolextrakte wurden mit Wasser gewaschen, über Magnesiumsulfat getrocknet und unter vermindertem Druck eingedampft, wobei 48,2 g roher oL-(N-2-Methyl-6-äthylphenylamino)-thioessigsäure-äthylester erhalten wurden.
Eine Lösung von 24,2 g (0,096 Mol) ot-(N-2-Methyl-6-äthylphenylamino)-thioessigsäure-äthylester, 5,5 g (0,1 Mol) Propargylamin und 0,5 g Pyridin in 25O ml Acetonitril wurde etwa 16 Stunden lang bei 25°C gerührt. Dann wurden weitere 3 g Propargylamin zugesetzt, und das Reaktionsgemisch wurde 16 Stunden am Rückfluß erhitzt.
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Anschließend wurde das Reaktionsgemisch unter vermindertem Druck eingedampft, und der Rückstand wurde über 250 g Silikagel chromatografiert und mit einem Gemisch aus 50 Teilen Äther und 50 Teilen Hexan eluiert, wobei 15,8 g N-(N'-Propargylcarbamylmethy1)-2-methyl-6-äthylanilin erhalten wurden.
Eine Lösung von 5 g (0,22 Mol) N-(N'-Propargylcarbamylmethyl)-2-methyl-6-äthylanilin und 1,9 g (0,022 Mol) Pyridin in 150 ml Methylenchlorid wurde tropfenweise mit 2,5 g (0,022 Mol) Chloracetylchlorid versetzt. Das Reaktionsgemisch wurde 2 Stunden lang bei etwa 25°C gerührt. Anschließend wurde das Reaktionsgemisch mit Wasser gewaschen, über Magnesiumsulfat getrocknet und eingedampft, wobei ein viskoses öl erhalten wurde. Das öl wurde aus Äther umkristallisiert, wobei das Produkt^ N-(N·-Propargylcarbamylmethyl)^-methyl-ö-äthyl-QC-chloracetanilid, als ein farbloser Peststoff mit einem Schmelzpunkt von 83 bis 850C erhalten wurde. Die Elementaranalyse für C1OH1QClN2O2 ergab: % Cl, berechnet 11,6; gefunden 12,0.
Beispiel 7
Herstellung von N-(N1-Propargyl-N'-methylcarbamy!methyl)-2,6-dimethylanilin
Eine Lösung von 5^3 g (2,6 Mol) ©t-(N-2,6-dimethylphenylamino)-thioessigsäure-methylester, 179 g (2,6 Mol) N-Methyl-propargylamin und 205 g Pyridin wurde 5 Stunden lang am Rückfluß erhitzt und anschließend 16 Stunden lang bei 250C gehalten. Darauf wurde das Reaktionsgemisch mit Methylenchlorid verdünnt, mit Wasser gewaschen, über
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Magnesiumsulfat getrocknet und eingedampft, wobei ein fester Rückstand erhalten wurde. Durch Umkristallisation aus einem Gemisch aus 50 Teilen Hexan und 50 Teilen Isopropylalkohol wurde das Produkt mit einem Schmelzpunkt von 5^ bis 55°C in einer Ausbeute von 68 % erhalten.
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Claims (15)

  1. worin R eine Alkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen darstellt; R ein Wasserstoffatom oder eine
    Alkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen bedeutet;
    R^ ein Wasserstoffatom oder eine Alkylgruppe mit
    1 bis 6 Kohlenstoffatomen darstellt; X ein Fluor-,
    Chlor-, Brom- oder Jodatom bedeutet; und Y die Gruppe -SR oder -NR^R darstellt, worin R eine Alkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, eine Alkenylgruppe mit 3 bis 6 Kohlenstoffatomen oder eine Phenylalkylgruppe mit 7 bis IO Kohlenstoffatomen, die im Phenylring mit bis zu 2 Fluor-, Chlor- oder Bromatomen oder Alkylgruppen mit 1 bis 2 Kohlenstoffatomen substituiert sein kann, bedeutet, R-* ein Wasserstoff atom, eine Alkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, eine Alkenylgruppe mit 3 bis 6 Kohlenstoffatomen oder eine Alkinylgruppe mit 3 bis Kohlenstoffatomen darstellt und R eine Alkenylgruppe mit 3 bis 6 Kohlenstoffatomen oder eine Alkinylgruppe mit 3 bis 6 Kohlenstoffatomen bedeutet, wobei R-* und R zusammen auch eine zweiwertige Alkylengruppe mit 4 6is 6 Kohlenstoffatomen oder die Gruppe -CHg
    bedeuten können.
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  2. 2. Verbindung nach Anspruch 1, worin R·5 der Formel ein Wasserstoffatom bedeutet.
  3. 3. Verbindung nach Anspruch 2, worin X der Formel ein Chlor- oder Bromatom bedeutet.
  4. 4. Verbindung nach Anspruch 3, worin R und R2 der Formel Alkylgruppen mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen bedeuten.
  5. 5. Verbindung nach Anspruch 4, worin Y der Formel die Gruppe -SR bedeutet.
  6. 6. Verbindung nach Anspruch 5, worin R der Formel eine Alkylgruppe bedeutet.
    1 P
  7. 7. Verbindung nach Anspruch 6, worin R und R der Formel Äthylgruppen darstellen, R dii und X ein Chloratom darstellt.
    Äthylgruppen darstellen, R die Isopropy!gruppe bedeutet
  8. 8. Verbindung nach Anspruch 4, worin Y der Formel die Gruppe -NR^R bedeutet, R^ ein Wasserstoffatom, eine Alkylgruppe oder eine Alkenylgruppe ist und R eine Alkenylgruppe bedeutet.
  9. 9. Verbindung nach Anspruch 4, worin R^ und R zusammen eine zweiwertige Alkylengruppe oder die Gruppe -CH2CH22 bilden.
  10. 10. Verbindung nach Anspruch 4, worin Y der Formel die Gruppe -Nr5r° bedeutet, R-> ein Wasserstoff atom oder eine Alkylgruppe darstellt und R° eine Alkiny!gruppe darstellt.
  11. 11. Verbindung nach Anspruch 10, worin R , R und R^ der Formel Methylgruppen darstellen, R die Propargylgruppe bedeutet und X ein Chloratom darstellt.
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  12. 12. Verfahren zur Herstellung der Verbindungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Verbindung der Formel
    R3 O
    NHCH-C-S-R1+
    R3 O
    NHCH-C-S-R1·
    in flüssiger Phase bei einer Temperatur von 0 bis 1000C mit einem(\-Halogenacetylhalogenid umsetzt.
  13. 13· Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß man die Umsetzung in Gegenwart eines Säureakzeptors durchführt.
  14. 14. Herbizides und/oder fungizides Mittel, dadurch gekennzeichnet, daß es eine der Verbindungen nach Anspruch 1 bis 11 und einen biologisch inerten Träger enthält.
  15. 15. Fungizides Mittel nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß es die Verbindung nach Anspruch als wirksamen Bestandteil enthält.
    Für: Chevron Research Company
    San Franeisco/j CaI., V.St.A.
    Dr. H.YT. Wolff Rechtsanwalt
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DE19752545964 1974-10-17 1975-10-14 N-Halogenacetyl-N-aryl-glycinamide, Verfahren zu ihrer Herstellung sowie diese Verbindungen enthaltende herbizide Mittel Expired DE2545964C2 (de)

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