DE2545362C2 - Steuereinrichtung für den doppelt wirkenden Stellzylinder einer Hydromaschine - Google Patents
Steuereinrichtung für den doppelt wirkenden Stellzylinder einer HydromaschineInfo
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- DE2545362C2 DE2545362C2 DE2545362A DE2545362A DE2545362C2 DE 2545362 C2 DE2545362 C2 DE 2545362C2 DE 2545362 A DE2545362 A DE 2545362A DE 2545362 A DE2545362 A DE 2545362A DE 2545362 C2 DE2545362 C2 DE 2545362C2
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Description
Die Erfindung betrifft eine Steuereinrichtung der im Oberbegriff des Hauptpatentanspruchs angegebenen
Art.
Bei einer bekannten Steuereinrichtung dieser Art (DE-OS 14 53 656) wirkt bei Anwachsen der Fördermenge
und/oder des Förderdrucks der Hydromaschint über bestimmte Grenzen hinaus dieser Druck auf Meßwerke
die ihrerseits auf das Steuerventil des Handstellglieds einwirken und dadurch die Beaufschlagung des
Stellzylinderkolbens mit dem Steuerdruck der Hilfspumpe bewirken. Die Geschwindigkeit, mit der auf diese
Weise die selbsttätige Verringerung des Verdrängungsvolumens herbeigeführt werden kann, hängt daher
von der Leistungsfähigkeit der Hilfspumpe ab.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Steuereinrichtung
der vorgenannten Art so auszugestalten, daß die Verringerung des Verdrängungsvolumens bei
plötzlichem Anwachsen der Fördermenge oder des Förderdrucks der Hydromaschine über die bestimmten
Grenzen hinaus mit größerer Geschwindigkeit erfolgen kann, als es bei dieser bekannten Steuereinrichtung
möglich ist.
Diese Aufgabe ist durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebene Maßnahme gelöst.
Der durch die Erfindung erzielte Fortschritt besteht darin, daß die Leistung der Hilfspumpe verhältnismäßig
gering bemessen werden kann und dennoch bei plötzlichem Anwachsen der Fördermenge oder des Förderdrucks
der Hydfomaschine über bestimmte Grenzen hinaus die selbsttätige Verringerung des Verdrängungsvolumens mit großer Geschwindigkeit erfolgen kann,
weil hierzu der Förderdruck der Hydromaschine und nicht lediglich der Steuerdruck der Hilfspumpe zur Verfügung
steht.
An sich ist es nicht mehr neu, dem Stellzylinder einer Hydromaschine deren Förderdruck der Maschine zuzuführen,
vergleiche DE-OS 19 17 488. Bei dieser bekannten Steuereinrichtung wird je nach Fördereinrichtung
der Hydromaschine der Förderdruck dieser Maschine in den entsprechenden Arbeitsraum des doppelt wirkenden
Stellzylinders geleitet, um die Hydromaschine rasch in die Null-Förderlage zu verstellen. Eine Hilfspumpe ist
dabei nicht vorgesehen, was den Nachteil hat, daß man das Verdrängungsvolumen der Hydromaschine mit Hilfe
des Handstellglieds nicht schon dann einstellen kann, wenn die Hydromaschine im Leerlauf läuft und daher
keinen Druck entwickelt.
Es ist auch bereits eine Steuereinrichtung für den doppelt wirkenden Stellzylinder einer Verstellpumpe
bekannt (Prospekt der Firma Mannesmann-Meer. HY 121 vom Jahre 1957), dessen Stufenkolben das Verdrängumgsvolumen
der Verstellpumpe von einem Höchstwert für Förderung in der einen Richtung durch
Null hindurch bis zu einem Höchstwert für Förderung und in der entgegengesetzten Richtung zu verstellen
vermag und einerseits bei Beaufschlagung mit dem Förderdruck einer mit der Verstellpumpe gekuppelten
Hilfspumpe dem Handstellglied eines Steuerventils folgt und andererseits unabhängig von der jeweiligen
Einstellung dieses Ventils bei Anwachsen des Förderdrucks der Verstellpumpe über eine bestimmte Grenze
hinaus dao Verdrängungsvolumen durch den Förderdruck der Verstellpumpe selbsttätig verringert und dadurch
das Überschreiten der eingestellt ;n Grenze verhindert. Zum Verringern des Verdrängungsvolumens ist
der Stufenkolben des Stellzylinders mit dem Kolben eines Hilfszylinders gekuppelt, dem bei Überschreiten des
Förde.drucks der Verstellpumpe über die bestimmte Grenze hinaus dieser Druck zugeführt wird. Der Hilfskolben
verschiebt dann zwangsweise den Stufenkolben unabhängig von der jeweiligen Stellung des Handstellglieds.
Die Geschwindigkeit, mit der sich der Stufenkolben des Stellzylinders verschieben kann, ist dabei indessen
begrenzt, weil der Stufenkolben bei seiner zwangsweisen Verschiebung Flüssigkeit verdrängt, die durch
das Überdruckventil der Hilfspumpe entweichen muß, weil ein zusätzlicher Auslaß für die aus dem Stellzylinder
zu verdrängende Flüssigkeit fehlt. Beim Gegenstand der Erfindung ist aber ein solcher Auslaß gemäß den
Merkmalen b und d des Anspruchs 1 vorgesehen, so daß sich der Kolben des Stellzylinders unter dem ihm zugeführten
Druck mit höherer Geschwindigkeit verschieben kann als es beim Fehlen eines solchen Auslasses
möglich wäre.
Zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung
veranschaulicht. Die in ihrem Aufbau allgemein bekannte und im einzelnen nicht dargestellte Hydromaschine,
deren Verdrängungsvolumen von einem Höchstwert für Förderung in der einen Richtung durch Null
hindurch bis zu einem Höchstwert für Förderung in der entgegengesetzten Richtung verstellbar ist, kann als
Pumpe oder als Motor wirken. Sie kann beispielsweise als Schrägscheibenaxialkolbenmaschine ausgebildet
»ein, bei der durch die Schrägscheibe auf einer Wiege 34 gelagert ist. In diesem Falle wird das das Vsrdrängungsvolumen
bestimmende Stellglied von der Wiege gebildet, die durch den Kolben eines doppelt wirkenden
Stellzylinders von der Nullförderlage aus in der einen oder anderen der anderen Richtung schwenkbar ist. Die
bo umlaufende Zylindertrommel, welche die achsparallelen Kolben trägt, liegt an einem nicht umlaufenden, am Gehäuse
befestigten Steuerspiegel an, der mit nierenförmigen Schlitzen P\ und P'2 versehen ist und auf seiner
Rückseite im Gehäuse vorgesehene Kühlkanäle 244 begrenzt, die über eiiir Leitung 245 mit dem Inneren des
schematisch angedeuteten Gehäuses 11 verbunden sind. Die Wiege 34 trägt einen Flügelkolben. Dieser Flügelkolben
unterteilt den starr am Gehäuse befestigen dop-
pelt wirkenden Stellzylinder in zwei Arbeitskammern 80 und 81. Mit der umlaufenden Zylindertrommel, ist der
Läufer einer im Gehäuse angeordneten Hilfspumpe 52 gekuppelt, deren Einlaß durch eine Leitung 209 mit dem
Vorratsbehälter Tverbunden ist.
Die Wiege 34, die den als Flügeikolben ausgebildeten Stellzylinderkolben trägt, ist mit einer starr an ihm befestigten
ebenen Ventilscheibe versehen, die sich lotrecht zur Schwenkachse des Flügelkolbens erstreckt und in
gleichen Abständen von dieser Achse zwei Steuermündungen 97 und 98 hat. Um die gleiche Achse ist ein Arm
118 schwenkbar, der mit dem Handstellglied verbunden
ist und durch dieses verschwenkt werden kann. Dieser Arm trägt einen Flachschieber 136,137, der an der ebenen
Ventilscheibe gleitend anliegt und in seiner Mitte eine Steueröffnung 134 hat. die ständig mit der Steuerdruckleitung
211 der Hilfspumpe 52 verbunden ist.
Nimmt das Handstellglied und der mit diesem starr
vprhiindpnp Arm 11K ςρϊηο MitlpUtplliinp ein. dann ho-
findet sich die von der Hilfspumpe 52 gespeiste Mündung
134 zwischen den Steuermündungen 97 und 98 der ebenen Ventilscheibe. Wird das Handstellglied aber verschwenkt,
beispielsweise im Uhrzeigersinn, dann gelangt die Steuermündung 134 zur Deckung mit der Steuermündung
98. Von dieser führt eine Leitung 100 über eine Drosselöffnung 110 und ein dieser parallel geschaltetes
Rückschlagventil 108 zur Arbeitskammer 81 und setzt diese unter Druck. Dadurch wird der Flügelkolben
und mit ihm die an ihm befestigte Ventilscheibe im Uhrzeigersinn verschwenkt, und zwar so weit, daß die Steuermündung
98 durch den Flachschieber 136, 137 verschlossen wird. Verschwenkt man das Handstellglicd im
Gegenuhrzeigersinn, dann kommt die Steuermündung 134 in Deckung mit der Steuermündung 97, die durch
eine Leitung 99 über eine Drosselstelle 109 und ein parallel zu dieser geschaltetes Rückschlagventil 107 mit der
Arbeitskammer 80 verbunden ist. Infolgedessen fördert die Hilfspumpe 52 Steueröl in die Arbeitskammer 80
und verschwenkt den Flügelkolben im Gegenuhrzeigersinn. Das aus der anderen Arbeitskammer 81 verdrängte
Steueröl fließt dann über die Leitung 100 und die Drosselstelle 110 zur Mündung 98. die dabei durch den Flachschieber
136, 137 freigegeben ist und mit dem Inneren des Gehäuses 11 verbunden ist, aus dem die Hilfspumpe
52 über die Leitung 209 gespeist wird.
Auf diese Weise ist erreicht, daß der Flügelkolben, der
beiderseits die gleiche Fläche hat. bei Beaufschlagung mit dem Förderdruck der Hilfspumpe dem Handstellglied
folgt.
Wächst die Fördermenge oder der Förderdruck der Hydromaschine jber eine bestimmte Grenze hinaus an,
dann wird der einen oder der anderen Arbeitskammer 80,81 des Stellzylinders unabhängig vom Handstellglied
und dem Arm 118 und unabhängig von den Steuermündungen
97, 98, 134 der Förderdruck zugeführt, der in dem Schlitz P1 und der angeschlossenen Förderleitung
227 oder bei umgekehrter Förderrichtung in dem Schlitz P2 und der angeschlossenen Förderleitung 228
herrscht. Während die eine der beiden Arbeitskammern 80 oder 81 in der nachstehend erläuterten Weise mit
dem jeweils unter Druck stehenden Schlitz P 1 oder P2
verbunden wird, wird die andere Arbeitskammer auf Abfluß geschaltet. Infolgedessen verschiebt sich der
Flügelkolben und verringert rasch das Verdrängungsvolumen der Maschine.
Bei der nachstehenden Beschreibung des Ausführungsbeispiels bedarf es nur der Erläuterung des Aufbaus
der Steuereinrichtung und ihrer Wirkungsweise für die eine Förderrichtung der Maschine, da für die
andere Förderrichtung die Steuerung gleichartig abläuft. Diejenigen hydraulischen Schaltelemente, die bei
der entgegengesetzten Förderrichtung der Maschine in Tätigkeit treten, erhalten nachstehend die in Klammern
gesetzten Bezugszahlen.
Der Druck der Hydromaschine wird der Arbeitskammer 80, (81) in noch näher auszuführender Weise durch
eine in sie mündende Leitung 269 (271) zugeführt. Die dadurch bewirkte Verschiebung des Flügelkolbens hat
zwar die Wirkung, daß die mit dem Druck beschickte Arbeitskammer 80 (81) über die Leitung 99 (100) mit
derjenigen Steuermündung 97 (98) in Verbindung gesetzt wird, die infolge der Verschiebung des Steuerkolbens
und des starr daran befestigten Flachschiebers 136, 137 freigelegt wird und daher mit dem Inneren des Gehäuses
11 verbunden ist; doch wird dadurch der der Arbeitskammer 80 (81) zugeführte Druck nicht wesentlich
geschwächt, weil der Abfluß über die freigelegte Steuermündung 97 (98) durch die Drossel 109 bzw. 110
stark behindert wird. Hört der Zufluß durch die Leitung 269 (271) auf, dann wandert der Flügelkolben, gesteuert
durch den Flachschieber 136, 137 wieder in die durch das Handstellglied bestimmte Lage, weil das Handstellglied
durch die Verschwenkung des Flügelkolbens unter dem Druck der Hydromaschine keine Verstellung erfahren
hatte.
Der "»euerdruck der Hilfspumpe 52 wird durch ein
noch näher zu erläuterndes Druckbegrenzungsventil 200 in Abhängigkeit von Förderdruck der Hydromaschine
derart gesteuert, daß sich der Steuerdruck der Hilfspumpe 52 verhältnisgleich mit dem Druck der Hydromaschine
ändert, der in dem Schlitz Pi (P2) herrscht. Die Hilfspumpe 52 dient zugleich zum Auffül-
J5 len des Arbeitskreislaufs der Hydromaschine. Diesem
Zweck dient ein »Auffüllkreis«, in den das Pumpengehäuse 11 eingeschaltet ist. In dieses Gehäuse 11 fließt
daher der Flüssigkeitsüberschuß der Hilfspumpe 52, und zwar über ein als Druckregelventil 201 dienendes vorgesteuertes
Druckbegrenzungsventil. Das Gehäuse 11 ist über ein weiteres Druckbegrenzungsventil 202 mit
einem Vorratsbehälter Tverbunden. Das Druckbegrenzungsventil 202 hält im Gehäuse 11 einen niedrigen
Überdruck aufrecht. Im Bedarfsfalle kann die im Gehäuse
11 vorhandene Flüssigkeitsmenge zum Auffüllen des Arbeitskreislaufs herangezogen werden.
In die an den Schlitz Pi (P2) angeschlossene Leitung
227 (228) ist eine verstellbare Drossel 205 (206) eingeschaltet. Außerdem ist der Schlitz Pi (P2) über die
Leitung 227, (228) und eine Zweigleitung 248 (251) an das vorgesteuerte Druckbegrenzungsventil 2OJ (204]
angeschlossen. Dieses Ventil spricht auf den Druckabfall an der Drosselstelle 205 (206) an und wird dahei
durch die Fördermenge gesteuert. Überschreitet diese Strömungsmenge eine bestimmte Grenze, dann öffne)
das Druckbegrenzungsventil 203, (204). Damit wirkt dei Förderdruck der Hydromaschine über die Leitung 26i
(271) auf die Arbeitskammern 80 (81) des Stellzylinders.
An dieselbe Leitung 269 (271) ist ein später noch nä
her zu erläuterndes, als Auslaß wirkendes, vorgesteuer
tes Druckbegrenzungsventil 207 (208) angeschlossen. E: dient dem Zweck, die Flüssigkeit abfließen zu lassen, di<
bei Beaufschlagung der einen Stellzylinderkammer 81 mit dem Druck der Hydromaschine aus der andere!
fn Stellzylinderkammer 80 verdrängt wird oder umge
kehrt. Im Anspruch 1 ist dieses Ventil daher als druckbe grenzendes Auslaßventil bezeichnet.
Die Druckleitung 210 der Hilfspumpe 52 ist durcl
Leitungen 212 und 213 mit einem vorgesteuerten Druckbegrenzungsventil 200 verbunden, das dem
Zweck dient, den Steuerdruck der Hilfspumpe 52 zu bestimmen. Im Ventil 200 wirkt die von der Hilfspumpe
52 zugeführte Flüssigkeit auf einen Stufenkolben, der das Verschlußtück 214 bildet und gegen einen Sitz 215
gedrückt wird. Dieses geschieht durch eine Feder 216 und ^nen Stößel 217, der durch einen Kolben 218 belastet
ist. Auf den Kolben 218 wirkt über die Leitungen 249 (252), 255 (259) und 256 der Förderdruck der Hydromaschine.
Das hat zur Folge, daß die auf den Stößel 217 und das Verschlußstück 214 wirkende Kraft in Abhängigkeit
vom Druck der Hydromaschine steht. Die Feder 216 des Druckbegrenzungsventils 200 ist auf etwa
21 Bar voreingestellt. Wirkt der Förderdruck der Hydromaschine von etwa 350 Bar auf den Stößel 217, dann
wird das Druckbegrenzungsventil 200 auf etwa 35 Bar eingestellt.
Oberste!0! der auf die Schulter 219 des Slufsnkolbens
wirkende Steuerdruck der Hilfspumpe die eingestellte Grenze, dann wird das Verschlußstück 214 von seinem
Sitz 215 abgehoben und läßt Flüssigkeit in den Auffüllstromkreis überfließen. Zu diesem gehören Leitungen
220, 221 (222) und 225 (223), die zu einem Rückschlagventil 226 (224) führen. Das Rückschlagventil 224 (226)
ist an die Leitung 227 (228) angeschaltet, welche von dem Schlitz Pi (P2) ausgeht. Wenn der als Einlaß wirkende
Schlitz P1 oder P2 nur unzureichend mit Flüssigkeit
beliefert wird, dann öffnet sich das betreffende Rückschlagventil 224 oder 226 und läßt Flüssigkeit in
die Leitung 227 oder 228 hineinfließen, wodurch der Kreislauf wieder aufgefüllt wird. Dadurch wird verhindert,
daß in der Hydromaschine Unterdruck entsteht.
Beim normalen Betrieb verbraucht die Hydromaschine nicht die gesamte, vom Ventil 200 abfließende Flüssigkeitsmenge
im Auffüllkreis. Der Überschuß fließt über die Leitung 230 zu einem als Druckregelventil wirkenden
vorgesteuerten Druckbegrenzungsventil 201. Dessen Verschlußstück hat einen Stufenkolben 231, der
auf seinen Sitz 232 gedrückt wird. Dies geschieht durch eine schwache Feder 233 und durch das Druckmittel,
das sich in dem Hohlraum 234 oberhalb des Stufenkolbens 231 befindet. Der Druck in diesem Hohlraum wird
durch ein einstellbares Druckbegrenzungsventil 235 gesteuert, dessen Einlaß durch eine Leitung 236 mit dem
Hohlraum 234 in Verbindung steht. Die in der Leitung 230 befindliche Auffüllflüssigkeit erreicht das Ventil 235
über den Einlaß 237 des Ventils 201, eine Bohrung 238, einen Hohlraum 239, eine Mündung 240, den Hohlraum
234 und eine Leitung 236. Überschreitet der Druck der Auffüllflüssigkeit die zulässige Grenze, dann öffnet sich
das Druckbegrenzungsventil 235. Der Druck in dem Hohlraum 234 über dem Stufenkolben 231 hat dann die
obere Grenze erreicht Nimmt der auf die Schulter 241 des Stufenkolbens 231 wirkende Druck der Auffüllflüssigkeit
weiter zu, dann wird dadurch das Verschlußstück von dem Sitz 232 abgehoben. Es geschieht dies bei etwa
14 Bar.
Die unten aus dem Druckbegrenzungsventil 201 überströmende Flüssigkeit fließt durch Leitungen 242
und 243 in die Kühlkanäle 244 und dann weiter durch eine Leitung 245 ins Gehäuse 11. Die in diesem Gehäuse
befindliche Flüssigkeit wird vermehrt durch Leckflüssigkeit, die zwischen den Teilen der Hydromaschine
vorbei hindurchsickert. Die Flüssigkeit im Gehäuse It
fließt über ein Druckbegrenzungsventil 202 und eine Leitung 246 in den Vorratsbehälter T. Das Druckbegrenzungsventil
202 hält den Druck im Gehäuse 11 auf etwa 4,2 Bar. Sollte der Flüssigkeitsbedarf der Hydromaschine
durch die Hilfspumpe 52 oder den Auffüllkreis nicht gedeckt werden, dann steht die unter Druck stehende
Flüssigkeit im Gehäuse 11 zur Verfügung, um in der entgegengesetzten Richtung durch die Leitung 245.
die Kanäle 244 und die Leitungen 243, 242 zurück durch das Druckbegrenzungsventil 201 in den Auffüllkreis 230
zu fließen, um diesem zusätzliche Flüssigkeit zu liefern. Das geschieht, wenn sich das Rückschlagventil 224 oder
226 öffnet, um den Kreislauf aufzufüllen, wenn in diesem der Druck unter den Druck im Gehäuse 11 sinken sollte.
In diesem Falle fällt der Druck im Hohlraum 234 unter den Druck im Gehäuse 11 und dieser Druck im Gehäuse
kann den Stufenkolben 231 anheben, so daß sich das Verschlußstück vom Sitz 232 hebt und die Flüssigkeit in
den Auffüllkreis fließt.
Das Druckbegrenzungsventil 207 wird also durch eine Drosselkette gesteuert, nämlich durch die Drosselsteüen
294 '285^ und 295 '287^ und durch das Rückschlagventil
297 (289). Ist das Rückschlagventil 297 geschlossen, wird die Drosselkette nicht durchströmt, und
die Fläche 277 des Verschlußstücks (274) ist daher mit dem vollen Steuerdruck der Hilfspumpe 52 belastet. Ist
das Rückschlagventil 297 aber offen, dann wird die Fläehe
277 nur mit dem halben Steuerdruck der Hilfspumpe 52 belastet. Das Ventil 201 wird durch die an seinem
Verschlußstück anliegenden Differenzdrücke, also durch das einstellbare Druckbegrenzungsventil 235 vorgesteuert.
Das druckbegrenzende Einlaßventil 203 (204) steuert den Druck, der in dem Schlitz Pi (P2) der Hydromaschine
herrscht, und begrenzt die Fördermenge. Aus dem Schütz Pi (P2) fließt der Förderstrom der Hydromaschine
durch die Leitung 227 (228) und die Drosselstelle 205 (206) zu einem Druckmittelverbraucher. Der
Raum unter der Bodenfläche des Verschlußstücks des Ventils 203 (204) ist durch die Leitungen 227 (228) und
248 (251) mit der Mündung P1 (P2) verbunden. Auf die
obere Fläche des kolbenförmigen Verschlußstücks des Ventils 203 (204) wirkt die Druckflüssigkeit, die durch
die Leitung 227 (228). die Drosselstelle 205 (206), eine Leitung 249 (252) und eine Drosselstelle 250 (253) fließt.
Stellt der Schlitz Pi (P2) die Druckmündung dar dann
bildet P2 (P I) den Einlaß, und der Strom fließt in diese
Einlaßmündung über ein Rückschlagventil 273 (272) und die Leitung 228(227) ungedrosselt.
Die Vorsteuerung, also die Einstellung der Druckgrenze, auf die das Druckbegrenzungsventil 203 (204)
anspricht, erfolgt durch ein einstellbares Rückschlagventil 247. Dessen Einlaß ist mit der über dem Druckbegrenzungsventil
203 (204) befindliche Drosselstelle 250 (253) über ein Rückschlagventil 254 (258), eine Leitung
255 (259), eine Leitung 256 und einen Hohlraum 257 verbunden. Das im Hohlraum 257 befindliche Druckmittel
drückt auf den Kolben 218, der seinerseits auf den Stößel 217 einen abwärtsgerichteten Druck ausübt, wie
bereits erwähnt wurde.
Auf den Auslaß des einstellbaren Rückschlagventils 247 wirkt der im Hohlraum 239 herrschende Druck. Es
ist dies der im Gehäuse 11 herrschende Auffülldruck, weil der Hohlraum 239 über 240, 236,235,243,244 und
245 mit dem Gehäuse 11 verbunden ist Das kegelförmige Verschlußstück des Rückschlagventils 247 ist durch
eine Schraubenfeder belastet, die sich an einem von Hand verstellbaren Schraubenbolzen abstützt. Mit Hilfe
dieses Schraubenbolzens kann man daher willkürlich den Druck einstellen, der im Hohlraum 257 herrscht und
die Druckbegrenzungsventile 200, 203 und 204 belastet
und dadurch vorsteuert.
Das Druckbegrenzungsventil 203 (204) hat nämlich ein Verschlußstück 260 (263), das auf seinen Sitz 261
(264) durch eine Feder 262 (265) gedrückt wird. Stellt der Schlitz Pi (P 2) die Druckseite dar, dann fließt die
geförderte Flüssigkeit durch eine Drossel 266 (267) im Verschlußstück 260 (263) und durch die Drossel 250
(253) zum Hohlraum 257, wodurch dieser Hohlraum unter den Druck dsr Hydromaschine gesetzt wird.
Das einstellbare Rückschlagventil 247 öffnet sich, wenn der Druck der Hydrorr-.aschine eine bestimmte
Grenze überschreitet. Geschieht dies mit dem Druck im Schlitz P\ (P2), dann verringert der durch die Drosseln
266 (267) und 250 (253) des Druckbegrenzungsventils 203 (204) fließende Strom den in der Kammer 268 (270)
oberhalb des Verschlußstücks 260 (263) herrschenden Druck. Infolgedessen hebt sich das Verschlußstück 260
(263) von seinem Sitz 261 (264) ab, und der durch die Leitung 248 (251) zugeführte Anteil des Förderstroms
der Hydromaschine fließt durch das geöffnete Druckbegrenzungsventil 203 (204) in die Leitung 269 (271), die in
die Arbeitskammern 80 (81) des Stellzylinders führt. Der Flügelkolben wird daher in Gang gesetzt und verschwenkt
die Wiege 34 in Richtung auf dessen neutrale Mittelstellung, wodurch das Verdrängungsvolumen der
Hydromaschine verringert wird, bis infolgedessen der Förderdruck auf die Größe sinkt, bei der sich das
Druckbegrenzungsventil 203 (204) wieder schließt.
Auf den Druckabfall an der Drosselstelle 205 (206) spricht das Druckbegrenzungsventil 203 (204) an. Es begrenzt
daher die von der Hydromaschine durch den Schlitz Pl (P2) strömende Fördermenge. Wie bereits
erwähnt, verbindet die Leitung 248 (251) die Leitung 227 (228) stromauf von der Drosselstelle mit der Unterseite
des Verschlußstücks 260 (263) des Druckbegrenzungsventils 203 (204), während stromab von der Leitung 227
(228) eine Leitung 249 (252) abgeht und zur Oberseite des VerschiuBstücks 260 (263) führt. Das VerschluÖstück
des Druckbegrenzungsventils 203 (204) ist durch eine Feder 262 (265) belastet. Diese beeinflußt denjenigen
Druckabfall an der Drosselstelle 205 (206). bei dessen Überschreiten das Druckbegrenzungsventil 203 (204)
öffnet. Die Einstellung dieses Ventils hängt daher von dem einstellbaren Drosselquerschnitt 205 (206) ab.
Stücks 274 (279) der Steuerdruck der Hilfspumpe 52, dann muß zum Anheben des Verschlußstücks 274 (279)
auf dessen Bodenfläche 278 (283) ein doppelt so hoher Druck wirken.
Das Druckbegrenzungsventil 207 (208) wirkt verschieden, je nachdem, ob das ihm zugeordnete Druckbegrenzungsventil
203 (204) mit der Druckseite oder mit der Saugseitc der Verstellpumpe verbunden ist. Diese
beiden verschiedenen Wirkungen werden nunmehr erläutert werden.
Das von der Hilfspumpe 52 gelieferte Steueröl fließt über die Leitung 210 und die Leitung 284 (212) durch
eine erste Drosselstelle 285 (294) in den Hohlraum 286
(293) über dem Verschlußstück 279 (274) und von diesem Hohlraum aus durch eine Leitung 288 (296) und
eine darin befindliche Drosselstelle 287 (295) zu einem Rückschlagventil 289 (297). 1st der Schlitz P2 (P 1) der
Auslaß, dann herrscht in der Leitung 228(227) und einer zum Rückschlagventil 289 (297) führenden Zweigleitung
ein niedriger Druck, so daß das von der Hilfspumpe geförderte Steueröl von der Leitung 288 (2%) aus über
das Rückschlagventil 289 (297) zur Saugseite P2 CPl) der Hydromaschine fließt. Durch die Drosselstelle 285
(294) ist der Druck, der auf die obere Stirnseite 282 (277)
des Verschlußstücks 279(274) wirkt, auf etwa die Hälfte des Steuerdrucks der Hilfspumpe 52 herabgesetzt. Deshalb
öffnet sich das Ventil 208 (207) nur dann, wenn auf seine Stufenfläche 283 (278) ein Druck wirkt, welcher
dem vollen Steuerdruck der Hilfspumpe 52 entspricht. Da die Arbeitskammer 81 (80) des Stellzylinders mit
dem Einlaß des Druckbegrenzungsventils 208 (207) durch die Leitung 271 (269) verbunden ist, begrenzt dieses
Ventil 208 (207) den in der Arbeitskammer 81 (80) herrschenden Druck auf denjenigen Druck des von der
Hilfspumpe 52 geförderten Steueröls, der durch das Druckbegrenzungsventil 200 eingestellt ist. Da der in
der Arbeitskammer 81 (80) herrschende Druck auf den Steuerdruck der Hilfspumpe beschränkt ist. wenn der
Schlitz P2 (Pi) unter niedrigem Druck steht, wirkt auf den Flügelkolben 70, 73 ein Druckunterschied, dessen
Größe den Steuerdruck der Hilfspumpe 52 erreichen kann, und dadurch wird der Flügelkolben im Sinne einer
Verringerung des Verdrängungsvolumens der Hydromaschine solange verstellt, bis die Fördermenge dasje-
Führt ein unzulässiges Anwachsen der Fördermenge 45 nige Maß erreicht, auf welches das Druckbegrenzungsdazu,
daß der auf das Verschlußstück 260 (263) wirkende ventil 207 (208) eingestellt ist.
Wenn der Förderdruck der Hydromaschine der den
Druckunterschied die Kraft der Feder 262 (265) überschreitet,
dann wird das Verschiußstück von seinem Sitz 261 (264) abgehoben. Dadurch wirkt der Förderdruck
der Hydromaschine über die Leitung 269 (271) auf die Arbeitskammer 80 (81) des Stellmotors. Dadurch verschwenkt
der Stellmotor die Wiege 34 in Richtung der Nullförderlage. Das geschieht solange, bis die hierdurch
bewirkte Verringerung des Verdrängungsvolumens der Hydromaschine die Fördermenge auf den Sollwert verringert
hat, der durch die Einstellung der Drossel (206) bestimmt ist. Die durch das Druckbegrenzungsventil
203 (204) strömende Flüssigkeit gelangt auch zu einem Druckbegrenzungsventil 207 (208), dessen Verschlußstück
274 (279) von einem abgestuften Kolben gebildet wird, der auf seinen Sitz 275 (280) durch eine
Feder 276 (281) gedrückt wird. Die obere Fläche (282) des Stufenkolbens ist doppelt so groß bemessen
wie seine Bodenfläche 278 (283). Der Grund für diese doppelte Bemessung liegt darin, daß zum öffnen des
Ventils 207 (208) auf die Bodenfläche ein doppelt so großer Druck wirken muß, wie auf die obere Fläche.
Wirkt z. B. auf die Oberfläche 277 (282) des Verschluß-Steuerdruck der Hilfspumpe 52 übersteigt, über die Leitung
269 (271) auf den Flügelkolben wirkt, kann ein Verschwenken des Kolbens durch die Handsteuerung
nicht verhindert werden, weil diese Handsteuerung nur höchstens mit dem Steuerdruck der Hilfspumpe
wirkt Mithin wird die Handsteuerung durch die selbsttätige Steueranlage mit den Ventilen 203, 204, 207 und
208 übersteuert Sobald aber der Druck in der Leitung 269 (271) fällt und sich das Druckbegrenzungsventil
(204) wieder schließt dann schwenkt der Flügelkolben wieder in die durch den Handhebel und den Arm
bestimmte Winkelstellung zurück.
Übersteigt der durch das Druckbegrenzungsventil 203 (204) bestimmte Übersteuerungsdruck (reduzierter
Förderdruck der Hydromaschine) die Schließkraft des Druckbegrenzungsventils 207 (208), öffnet dieses und
läßt die Überschußflüssigkeit in den Auffüllkreis zur
t-'■ Niederdruckseite der Hydromaschine zurückfließen.
Die selbsttätige Steuerung ist von besonderer Bedeutung, wenn die Hydromaschine als Verstellpumpe arbeitet
und einen Hydromotor speist, und daher mit diesem
11 12
ein Flüssigkeitsgetriebe bildet. Das Gehäuse des Hydromotors
ist mit dem Gehäuse 11 durch eine Leitung verkünden.
Die Verstellpumpe und der Hydromotor bilden daher einen geschlossenen Kreislauf, Leckflusr.igk.eit.
die diesen Kreislauf verläßt, gelangt in das Gehäuse 11
und fließt über das Druckbegrenzungsventil 202 und die Leitung 246 in den Vorratsbehälter T. Das Druckbegrenzungsventil
202 hat die Wirkung, daß im Gehäuse ein bestimmter Flüssigkeitsdruck aufrechterhalten wird,
der sich etwa auf 4,2 Bar belaufen kann.
Nun kann es geschehen, daß mehr Leckflüssigkeit anfällt,
als die Hilfspumpe 52 durch ihre Fördermenge ersetzen kann. Wenn dies geschieht, dann fördert die
Hilfspumpe keine Flüssigkeit in den Auffüllkreis. Erhält die Niederdrt'ckseite der Verstellpumpe nicht genug
Flüssigkeit von der Hilfspumpe 52, dann sinkt der Druck im Auffüllkreis unter den Druck im Gehäuse, was zur
Folge hat, daß die in dem Gehäuse 11 unter Druck stehende Flüssigkeit durch die Leitung 245, den Kanal 244
und die Leitungen '243 und 242 zurückfließt zum Schieberkolben
231 des Ventils 201. Das führt dazu, daß unter Druck stehende Flüssigkeit dem Auffüllkreis zufließt,
wodurch der Flüssigkeitsbedarf gedeckt wird. Dank dieser Anordnung steht reichlich Flüssigkeit unter dem Gehäusedruck
der Niederdruckseite zur Verfügung, so daß Unterdruck verhindert wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
JO
40
45
55
bO
Claims (12)
1. Steuereinrichtung für den doppelt wirkenden Stellzylinder einer Hydromaschme, dessen Kolben
mit beiderseits gleicher Fläche das Verdrängungsvolumen von einem Höchstwert für Förderung in der
einen Richtung durch Null hindurch bis zu einem Höchstwert für Förderung in der entgegengesetzten
Richtung zu verstellen vermag, wobei der Kolben einerseits bei Beaufschlagung mit dem Steuerdruck
einer mit der Maschine gekuppelten Hilfspumpe dem Handstellglied eines Steuerventils folgt und andererseits
unabhängig von der jeweiligen Einstellung des Steuerventils bei Anwachsen der Fördermenge
und/oder des Förderdrucks der Maschine über bestimmte Grenzen hinaus das Verdrängungsvolumen durch den Förderdruck selbsttätig verringert
und dadurch das Überschreiten der eingestellten Grenvsn verhindert, dadurch gekennzeichnet,
daß zum Verringern des Verdrängungsvolumens der einen oder der anderen Arbeitskammer
(80,81) des Stellzylinders der Förderdruck unabhängig vom Handstellglied und vom Steuerventil
mittels einer Steuerung zugeführt wird, zu der die folgenden Ventile gehören:
(a) ein erstes einlaßseitiges Druckbegrenzungsventil (203), das von der ersten Förderleitung (227)
der Hydromaschine zu der einen Arbeitskammer (££) führt und mit dem dieser Leitung entnommenen
Förderdruck den Stellzylinderkolben beaufschlagt, wenn die Fördermenge der Maschine oder der Systeridruck eine erste zulässige
Höchstgrenze überschreitet, die den Steuerdruck der Hilfspumpe (52) übertrifft,
(b) ein erstes auslaßseitiges Druckbegrenzungsventil (208), über das die andere Arbeitskammer
(81) mit einer Auffüll-Leitung (230) in Verbindung steht und welches durch den Druck der
zweiten Förderleitung (228) über ein Rückschlagventil (224) gesteuert ist, wobei 5as
Druckbegrenzungsventil (208) das vom Stellzylinderkolben verdrängte Druckmittel in die
Auffüll-Leitung (230) abfließen läßt und dabei in dieser anderen Arbeitskammer (81) einen
Druck aufrechterhält, der unter der ersten Höchstgrenze, aber über dem Steuerdruck der
Hifispumpe (52) liegt,
(c) ein zweites einlaßseitiges Druckbegrenzungsventil (204), das von der zweiten Förderleitung
(228) zu der anderen Arbeitskammer (81) führt und mit dem dieser Leitung entnommenen Förderdruck
den Stellzylinderkolben beaufschlagt, wenn die Fördermenge der Maschine oder der
Förderdruck eine zweite zulässige Höchstgrenze überschreitet, die den Förderdruck der Hilfspumpe
(52) übertrifft und
(d) ein zweites auslaßseitiges Druckbegrenzungsventil (207), über das die erste Arbeitskammer mi
(80) mit der Auffüll-Leitung (230) in Verbindung steht und welches durch den Druck der ersten
Förderleitung (227) über ein Rückschlagventil (226) gestcue. t ist. wobei das Auslaßventil (207)
das aus der ersten Arbeitskammer (80) ver- b5 drängte Druckmittel in diese Leitung (230) abfließen
läßt und dabei in der ersten Arbeitskammer (80i einen Druck aufrechterhält, der unter
der zweiten Höchstgrenze, aber über dem Steuerdruck der Hilfspumpe (52) liegt
2. Steuereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für jedes der beiden auslaßseitigen
Druckbegrenzungsventile (207,208) eine druckabhängige,
mit einem Rückschlagventil (297, 298) versehene Steuerung vorgesehen ist, die eines der
beiden Ventile (207, 208) so lange geschlossen hält, als Förderdruck in der Förderleitung (227, 228)
herrscht
3. Steuereinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf die obere Fläche (227,228)
des Verschlußstücks (274, 279) vom auslaßseitigen Druckbegrenzungsventil (207, 208) der Steuerdruck
der Hilfspumpe (52) in voller Stärke wirkt und dadurch das Ventil (207 oder 208) geschlossen hält, so
lange das mit dem Ventil (207 oder 208) verbundene einlaßseitige Druckbegrenzungsventil (203,204) und
die an dieses angeschlossene Leitung (227,228) unter Förderdruck steht, aber durch DrosselsteUen (294,
295, 283, 287) herabgesetzt ist, wenn die Leitung (227, 228) an die Einlaß- oder Niederdruckseite der
Pumpe angeschlossen ist und das Rückschlagventil (297,289) zur Öffnung freigibt
4. Steuereinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Drosselung durch eine
Drosselstelle (294, 285) in einer Leitung (210, 212,
210,284) erfolgt, die den Auslaß der Hilfspumpe (52) mit einem durch die obere Fläche (277, 282) des
Verschlußstücks begrenzten Raum verbindet, der über das Rückschlagventil (297,289) mit der Leitung
(227,228) verbunden ist.
5. Steuereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 —4, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslässe
der beiden auslaßseitigen Druckbegrenzungsventile (207,208) und eines den Steuerdruck der Hilfspumpe
(52) begrenzenden Druckbegrenzungsventils (200) über Rückschlagventile (224,22ri) mit den Leitungen
(227, 228) der Maschine in Verbindung stehen, um einen Druckabfall darin übei eine bestimmte Mindestgrenze
durch Flüssigkeitszufuhr zu verhindern.
6. Steuereinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die mit den Auslassen der auslaßseitigen
Druckbegrenzungsventile (207, 208) und des Druckbegrenzungsventils (200) verbundene Leitung
(220,230) an den Einlaß (237) eines Druckregelvcntils (201) angeschlossen ist, dessen Leitung (242)
mit dem Inneren des Hydromaschinengehäuses verbunden ist, dessen Innendruck gegen Anstieg über
eine bestimmte Grenze durch ein zweites Druckbegrenzungsventil (202) gesichert ist, daß die Kühlkanäle
(244) des Maschinengehäuses mit einem Vorratsbehälter (T) verbindet.
7. Steuereinrichtung nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch eine solche Ausgestaltung des
Druckregelventils (201), daß bei Sinken des in den Leitungen (227, 228) herrschenden Unterdrucks unter
den in den Innenraum in den Kühlkanälen (244) des Hydromaschinengehäuses herrschenden Druck
ein Flüssigkeitsstrom von den Kühlkanälen (244) über das Druckregelventil (201) zu den Rückschlagventilen
(224,226) erfolgt.
8. Steuereinrichtung nach einem der Ansprüche 2—7, dadurch gekennzeichnet, daß das mit dem
auslaßscitigen Druckbegrenzungsventil (207, 208) bewegliche Verschlußstück (274,279) ein Stufenkolben
ist, der mit dem Verschlußstück des auslaßsciti-
gen Druckbegrenzungsventils verbunden ist
9. Steuereinrichtung nach Anspruchs, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Bodenfläche (278, 283)
des Verschlußstücks (274,279) der den Stellzylinderkolben beaufschlagende Druck wirkt.
10. Steuereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 —9, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschlußstück
des einlaßseitigen Druckbegrenzungsventils (203, 204) außer durch eine Feder (262, 265)
durch einen Kolben (260,263) belastet ist, der unter
einem Flüssigkeitsdruck steht, welcher der Fördermenge der Hydromaschine verhältnisgleich ist.
11. Steuereinrichtung nach Anspruch 10, dadurch
gekennzeichnet, daß der auf den Kolben (260) wirkende Flüssigkeitsdruck durch ein einstellbares
Druckbegrenzungsventil (247) begrenzt ist
12. Steuereinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Druck, der das den Steuerdruck
der Hilfspumpe (52) begrenzende Druckbegrenzungsventil (200) zu schließen sucht, von einer
Feder (216) und einem Kolben (218) ausgeübt wird, auf den der Förderdruck der Hydromaschine wirkt
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