DE2544770C2 - Vorrichtung zum Anschlagen von Steckerstiften an elektrische Leitungen - Google Patents
Vorrichtung zum Anschlagen von Steckerstiften an elektrische LeitungenInfo
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- H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
- H01R43/00—Apparatus or processes specially adapted for manufacturing, assembling, maintaining, or repairing of line connectors or current collectors or for joining electric conductors
- H01R43/04—Apparatus or processes specially adapted for manufacturing, assembling, maintaining, or repairing of line connectors or current collectors or for joining electric conductors for forming connections by deformation, e.g. crimping tool
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Anschlagen von in einer Kunststoffbrücke befestigten Steckerstiften
an die abisolierter. Enden der Leiter elektrischer Leitungen, bestehend aus eimv t die an den Enden
rohrförmigen Steckerstifte an die Leiterenden anquetschenden, quer zur Leitung auf- und abbewegbaren
Stempel und einer Aufnahme für die Brücke mit den Steckerstiften.
Elektrische Leitungen werden in unterschiedlichen Längen beispielsweise als Verlängerungsleitungen mit
einem Stecker und einer Buchse oder auch mit nur einem Stecker und freiem anderen Leitungsercde zum
Abschluß an Geräte hergestellt Diese Leitungen werden als sogenannte konfektionierte Leitungen als
Halbfabrikate an die Verbraucherindustrie weitergegeben, welche diese Leitungen dann an beliebige
elektrische Geräte anbaut. Hierzu ist es erforderlich, daß auf der einen Seite der gewünschte Stecker an die
Leitung angespritzt wird und die andere Seite der Leitung so vorbereitet ist, daß sie ohne zusätzlichen
Aufwand an das Gerät angeschlossen werden kann. Beim Anspritzen des Steckers wird heute so vorgegangen,
daß eine handelsübliche Vorrichtung verwendet wird, in welcher die Leitung auf das erforderliche Maß
abgelängt und gleichzeitig an beiden Enden abgemantelt
wird. Anschließend werden an beiden Enden die durch die Abmantelung freigelegten Adern in einer
gewünschten Länge abisoliert und die freigelegten Leiter werden danach in beliebiger Weise verfestigt,
beispielsweise durch Verzinnen öder durch Aufbringung
eines leitfähigen Klebers.
Das Abisolieren und das Verzinnen werden in getrennten Arbeitsgängen durchgeführt. Anschließend
wird in einem weiteren Arbeitsgang die Brücke mit den Steckerstiften an die Adern angeschlossen, wozu
üblicherweise das wenig aufwendige Anquetschverfahren eingesetzt wird. Danach kann, ggf. unter Anbringung
einer zusätzlichen Einrichtung zur Zugentlastung, der Isolierkörper um das Leitungsende und die
Steckerstifte gespritzt werden. Der Verfahrensablauf ist wegen der vielen benötigten Arbeitsgänge hier immer
noch relativ kompliziert, auch wenn für einzelne Arbeitsgänge bereits automatisch arbeitende Vorrichtungen
eingesetzt werden können. Da es sich bei derartigen konfektionierten Leitungen um Massenartikel
handelt, ist oft eine wirtschaftliche Arbeitsweise mit
ι ο diesem Verfahren nicht mehr möglich.
Man ist daher bemüht, das Verfahren zum Anspritzen des Stecker- bzw. Buchsenkörpers an elektrische
Leitungen bzw. die dazu notwendigen Vorarbeiten am Leitungsende zur Heiabsetzung der Kosten möglichst
l!> weitgehend zu automatisieren.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung anzugeben, mit der es möglich ist, die in
einer Brücke befestigten Steckerstifte im Zuge einer vollautomatisch arbeitenden Vorrichtung auf einfache
Weise an das Ende der Leiter einer elektrischen Leitung anzuschlagen.
Diese Aufgabe wird mit einer Vorrichtung der eingangs geschilderten Art gemäß der Erfindung
dadurch gelöst, daß die Aufnahme als in Leitungsrichtung hin- und herbewegbarer Schlitten ausgebildet ist,
an dessen der Leitung zugewandter Seite ein die Leiterenden bezüglich der Steckerstifte zentrierender
Trichter angebracht ist, der aus zwei in der Leitungsebene getrennten Teilen besteht und eine der Anzahl der
^o Leiter entsprechende Anzahl trichterförmiger, in der
Trennebene liegender Öffnungen aufweist.
Eine derartige Vorrichtung kann in eine vollautomatische Fertigung zur Bearbeitung der Enden von
Leitungen, an welche Steckerkörper angespritzt werden sollen, problemlos eingebaut werden. Durch die Teilung
des die automatische Zentrierung der Leiterenden durchführenden Trichters, kann die Leitung seitwärts in
die Vorrichtung eingeführt und auch wieder aus derselben herausgeführt werden, *o daß der kontinuierliehe
Fertigungsablauf nicht gestört wird. Das Anschlagen der Steckerstifte an die vorbereiteten Leiterenden
ist somit durch automatischen Verfahrensablauf sichergestellt. Die Bewegungen des Schlittens und des
Stempels werden dem taktweisen Vorschub einer Transportvorrichtung angepaßt, welche die Leitungen
durch die einzelnen Bearbeitungsstationen führt
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in den Zeichnungen dargestellt
F i g. 1 zeigt sch em a tisch eine Ansicht einer Einrichtung
zur automatischen Herstellung konfektionierter Leitungen. Die
F i g. 2 und 3 zeigen zwei unterschiedliche schematische Ansichten der Anschlagvorrichtung für die
Steckerstifte.
Mit 1 ist eine Spule bezeichnet, von welcher eine Leitung 2 endlos abgenommen und einer Ablängseinrichtung
3 zugeführt wird. Diese Ablängseinrichtung 3 ist mit einer aus Bändern 4 bestehenden Transporteinrichtung
versehen. Aus der Ablängseinrichtung 3 treten Leitungen vorgegebener Länge mit abgemantelten
Leitungsenden heraus und werden durch die Transporteinrichtung 4 weiteren Bearbeilungsstationen automatisch
zugeführt. In der Bearbeitungsstation 5 werden die Leitungen >n eine ganz bestimmte Position gebracht,
damit sie der Station 6, in welcher die Aderenden abisoliert vverden, der Station 7. in welcher die
Leiterenden verzinnt werden und der Station 8, in welcher an die Aderenden Steckerstiftc angeschlagen
werden, automatisch zugeführt werden können. Die
Vorrichtung nach F i g. 1 kann mit noch weiteren Stationen ausgerüstet sein, die im Verlauf der
Transporteinrichtung 4 angebracht sind und eine vollautomatische Herstellung von konfektionierten
Leitungen gestatten.
Nach dem Durchlauf der Bearbeitungsstationen 5, 6 und 7 gelangt die vorbereitete Leitung also an die
Bearbeitungsstation 8, in welcher die Steckerstifte eines späteren Steckers vollautomatisch an die Leiterenden
angeschlagen werden sollen. Die Vorrichtung 8 besteht hierzu aus einem in Fig.2 schematisch angedeuteten
Stempel 9, der in Richtung des Doppelpfeiles 10 bewegbar ist Bei einer zweiadrigen Leitung weist dieser
Stempel zwei Köpfe 11 und 12 auf, welche zum Verquetschen der Steckerstifte dienen. An dem Stempel
9 sind seitlich zwei Greifer 13 und 14 angebracht, die federnd nach außen bewegt werden können und sich bei
heruntergefahrenem Stempel 9 hinter die Ansätze 15 und 16 des oberen Teiles 17 eines Trichters legen, so daß
dieser obere Teil bei Abwärtsbewegung des Stempels 9
von dem unteren Teil 18 des Trichters abgehoben wird.
Dieser aus den Teilen 17 und 18 bestehende Trichter ist an der Stirnseite eines in Fig.3 schematisch
angedeuteten Schlittens 19 befestigt, der innerhalb der Vorrichtung 8 in Richtung der Leitung entsprechend
dem Doppelpfeil 20 hin und herbewegbar ist Dieser Schlitten dient als Aufnahme der Kunststoffbrücke 21, in
welcher die Steckerstifte 22 und 23 eines Steckers befestigt sind. Nach dem Einbringen der Brücke mit den w
Steckerstiften wird der Schlitten 19 auf das bereits in der Vorrichtung befindliche Ende einer Leitung zu bewegt,
wobei die beiden durch die Pfeile 24 und 25 angedeuteten Leiterenden infolge der zentrierenden
Ausbildung des Trichters 17, 18 in die am Ende als '"'
Hülsen ausgebildeten Steckerstifte 22 und 23 geführt werden.
Nach dem Einbringen der Leiterenden in die Steckerstifte fährt der Stempel 9 nach unten und
verquetscht die Steckerstifte auf den Leiterenden. Gleichzeitig legen sich die Greifer 13 und 14 hinter die
Ansätze 15 und 16, so daß der obere Teil 17 des Trichters bei der anschließenden Aufwärtsbewegung
des Stempels 9 mitgenommen wird. Dadurch liegt die Brücke 21 mit den Steckerstiften nach oben frei auf dem
Schlitten und dieser kann von dem Leitungsende weg bewegt werden. Um zu verhindern, daß bei dieser
Bewegung die Steckerstifte wieder von den Leiterenden abgerissen werden, kann mittels eines Auswerfers dafür
gesorgt werden, daß die Brücke um einen kurzen Weg aus dem Schlitten 19 herausgehoben wird.
In der Ruhestellung des Schlittens 19 wird derselbe dann mit einer neuen Brücke 21 bestückt und der obere
Teil 17 des Trichters schnappt in dieser Stellung durch eine spezielle Führung wieder auf dem unteren Teil 18
ein, so daß der Trichter dann wieder vollständig ist. Anschließet erfolgt dann für eine weitere Leitung,
welche inzwischen durch die Transporteinrichtung 4 in die Vorrichtung 8 gebracht wurde, der bereits
beschriebene Arbeitsgang.
Die Teile 17 und 18 des Trichters sind in der Ebene, in
welcher die auf der einen Seite des Trichters angedeutete Leitung 2 mit den Adern 26 und 27 geführt
wird, geteilt, so daß die seitliche Hindurchführung des Leitungsendes durch den Trichter möglich wird. In- der
dargestellten Ausführungsform ist die Vorrichtung für zweiadrige Leitungen dargestellt. Bei mehr als zwei
Leitern müßten dieselben in vorangehenden Bearbeitungsstationen so geformt werden, daß alle Leiter in
einer Ebene liegen. Der aus den Teilen 17 und 18 bestehende Trichter müßte dann mit einer entsprechenden
Anzahl von Öffnungen "ersehen sein, durch deren Mittelpunkt die Trennebene gehen müßte.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Anschlagen von in einer Kunststoffbrücke befestigten Steckerstiften an die
abisolierten Enden der Leiter elektrischer Leitungen, bestehend aus einem die an den Enden
rohrförmigen Steckerstifte an die Leiterenden anquetschenden, quer zur Leitung auf- und abbewegbaren
Stempel und einer Aufnahme für die Brücke mit den Steckerstiften, dadurch gekennzeichnet,
daß die Aufnahme als in Leitungsrichtung hin- und herbewegbarer Schlitten
(19) ausgebildet ist, an dessen der Leitung zugewandter Seite ein die Leiterenden bezüglich der
Steckerstifte (22, 23) zentrierender Trichter angebracht ist, der aus zwei in der Leitungsebene
getrennten Teilen (17, 18) besteht und eine der Anzahl der Leiter entsprechende Anzahl trichterförmiger,
in der Trennebene liegender Öffnungen aufweist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der obere Teil (17) des Trichters in der Arbeitsstellung des Schlittens (19) bei der Aufwärtsbewegung
des Stempels (9) an denselben ankoppelbar ist und bei der Aufwärtsbewegung des Stempels
von dem unteren Teil (18) des Trichters abgehoben wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19752544770 DE2544770C2 (de) | 1975-10-07 | 1975-10-07 | Vorrichtung zum Anschlagen von Steckerstiften an elektrische Leitungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19752544770 DE2544770C2 (de) | 1975-10-07 | 1975-10-07 | Vorrichtung zum Anschlagen von Steckerstiften an elektrische Leitungen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2544770A1 DE2544770A1 (de) | 1977-04-21 |
| DE2544770C2 true DE2544770C2 (de) | 1983-12-29 |
Family
ID=5958492
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19752544770 Expired DE2544770C2 (de) | 1975-10-07 | 1975-10-07 | Vorrichtung zum Anschlagen von Steckerstiften an elektrische Leitungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2544770C2 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10014491A1 (de) * | 2000-03-23 | 2001-09-27 | Grote & Hartmann | Crimpvorrichtung |
| DE10323057A1 (de) * | 2003-05-20 | 2004-12-16 | Taller Gmbh | Steckerfertigungsvorrichtung |
-
1975
- 1975-10-07 DE DE19752544770 patent/DE2544770C2/de not_active Expired
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| NICHTS-ERMITTELT |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10014491A1 (de) * | 2000-03-23 | 2001-09-27 | Grote & Hartmann | Crimpvorrichtung |
| DE10323057A1 (de) * | 2003-05-20 | 2004-12-16 | Taller Gmbh | Steckerfertigungsvorrichtung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2544770A1 (de) | 1977-04-21 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: KABELMETAL ELECTRO GMBH, 3000 HANNOVER, DE |
|
| 8125 | Change of the main classification |
Ipc: H01R 43/04 |
|
| 8126 | Change of the secondary classification |
Ipc: ENTFAELLT |
|
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |