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DE2544565A1 - Abstrahlende hochfrequenzleitung - Google Patents

Abstrahlende hochfrequenzleitung

Info

Publication number
DE2544565A1
DE2544565A1 DE19752544565 DE2544565A DE2544565A1 DE 2544565 A1 DE2544565 A1 DE 2544565A1 DE 19752544565 DE19752544565 DE 19752544565 DE 2544565 A DE2544565 A DE 2544565A DE 2544565 A1 DE2544565 A1 DE 2544565A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
line
dielectric
radiating
outer conductor
parallel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19752544565
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Breitenbach
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KM Kabelmetal AG
Original Assignee
KM Kabelmetal AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KM Kabelmetal AG filed Critical KM Kabelmetal AG
Priority to DE19752544565 priority Critical patent/DE2544565A1/de
Publication of DE2544565A1 publication Critical patent/DE2544565A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01QANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
    • H01Q13/00Waveguide horns or mouths; Slot antennas; Leaky-waveguide antennas; Equivalent structures causing radiation along the transmission path of a guided wave
    • H01Q13/20Non-resonant leaky-waveguide or transmission-line antennas; Equivalent structures causing radiation along the transmission path of a guided wave
    • H01Q13/203Leaky coaxial lines

Landscapes

  • Waveguide Aerials (AREA)
  • Waveguides (AREA)

Description

  • Abstrahlende Hochfrequenzleitung
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine abstrahlende Hochfrequenzleitung, bestehend aus einem Innenleiter und einem konzentrischen Außenleiter mit zwischen beiden Leitern liegendem Dielektrikum, bei welcher der Außenleiter aus mindestens einem in Richtung einer Wendel verlaufenden, auf das Dielektrikum aufgebrachten Band aus elektrisch leitendem Material besteht, dessen Windungen gegeneinander isoliert sind.
  • Zur Übertragung von HF-Signalen von ortsfesten Sendeeinrichtungen zu beweglichen Empfängern oder umgekehrt, insbesondere zur Funkübertragung in Tunnels zwischen Stationen und Empfangsgeräten in Schienenfahrzeugen, werden Leitungen benutzt, welche die HF-Energie sowohl verlustarm fortleiten als auch abstrahlen.
  • Diese Leitungen werden beispielsweise im Bereich von Schienenanlagen von Fahrzeugen verlegt, und zwar auf den Schwellen der Schienenanlage oder neben dem Gleis auf Stützen oder bei Tunnelstrecken an der Tunnelwandung0 Es ist bereits bekannt, zu diesem Zweck symmetrische, ungeschirmte HF-Leitungen, beispielsweise sogenannte Stegleitungen, zu verwenden. Derartige Leitungen haben von Umgebungseinflüssen und Witterungsverhältnissen stark abhängige Verluste und Abstrahlungseigenschaften, insbesondere dann, wenn sie auf irgendeinem Untergrund flach befestigt werden, Durch die DT-AS 10 44 199 ist auch eine abstrahlende, angenähert koaxiale Leitung bekanntgeworden, eine sogenannte Schlitzleitung, bei welcher der Außenleiter die konzentrische Isolierung des Innenleiters nur über einen Teil des Umfangs umgibt. Die Abstrahlung erfolgt also durch den im Außenleiter verbleibenden Schlitz. Ein Nachteil einer solchen Anordnung ist darin zu sehen, daß die Feldstärke mit zunehmendem Abstand von der Leitung rasch abnimmt. Zur Erzielung einer ausreichenden Information für den Empfänger müßte dementsprechend eine relativ hohe Energie in die Leitung eingespeist werden, die jedoch durch die Abmessungen der Leiter begrenzt ist. Ein weiterer Nachteil der bekannten Hochfrequenzleitung besteht darin, daß ihr Feld zwar zur induktiven bzw. kapazitiven Auskopplung auf den Eingang eines Empfängers geeignet ist, doch ist dieses Felil stark streuend und dementsprechend mit dielektrischen Verlusten behaftet, so daß eine große Dampfung der zu übertragenden Energie stattfindet. Außerdem weisen diese Leitungen in ihrer Längsrichtung starke Feldstärkeschwankungen infolge Reflexionen äußerer Felder auf, die keinen störungsfreien Empfang der Signale erlauben.
  • Durch die DT-OS 20 22 990 ist eine Leitung bekanntgeworden, wie sie eingangs beschrieben ist, bei der der Außenleiter aus um das Dielektrikum herumgewickeltem Band- oder Drahtmaterial besteht. Der die HF-Energie abstrahlende Außenleiter ergibt eine Leitung, die zur induktiven Auskopplung der HF-Energie an die Antenne eines Fahrzeugs bestens geeignet ist. Eine solche Leitung hat neben der für die Auskopplung der HF-Energie maßgebenden Radialkomponente auch eine Achsialkomponente, durch welche das an sich gewünschte radiale Feld ungünstig beeinflußt werden kann0 Aus der DT-AS 16 90 138 geht weiterhin eine abstrahlende Hochfrequenzleitung mit einem rohrförmigen Außenleiter hervor, der in Abständen mit Schlitzen versehen ist, durch welche das elektromagnetische Feld austreten kann0 Die Richtung der schräg zur Leitungsachse verlaufenden Schlitze ändert sich dauernd, so daß sich eine unterbrochene Zick-Zack-Linie ergibt.
  • Durch diesen Verlauf der Schlitze wird die axiale Komponente des elektromagnetischen Feldes bezüglich der Abstrahlung unterdrückt und es tritt nur die radiale Komponente aus0 Durch die offenen Schlitze im Außenleiter kann Wasser oder Wasserdampf in die Seele der Leitung eindringen und dann hohe dielektrische Verluste der Leitung hervorrufen0 Außerdem besteht die Gefahr, daß das Wasser sich in der Seele in axialer Richtung ausbreitet und in Verbindungsstellen Kurzschlüsse erzeugt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine abstrahlende Hochfrequenzleitung (AHF-Leitung) anzugeben, die einfach und mit herkömmlichen Maschinen herstellbar ist, im Nahbereich der Leitung ein starkes, längsleichmäßiges Hochfrequenzfeld aufweist und gegen das Eindringen von Wasser bzw. Wasserdampf geschützt ist.
  • Diese Aufgabe wird mit einer AHF-Leitung der eingangs geschilderten Art gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß der Wickel sinn des die Umfangsfläche des Dielektrikums schlitzfrei abdeckenden Bandes in periodischen Abständen gegenläufig ist, mit Umkehrbereichen, in denen das Band annähernd achsparallel verläuft, und daß der Abstand A zwischen zwei Umkehrbereichen in Abhängigkeit von der mittleren Wellenlänge N der zu übertragenden Hochfrequenzenergie der Gleichung A = n . #/2 genügt, worin n eine ganze Zahl ist.
  • Durch den speziell gestalteten Außenleiter der AHF-Leitung ergibt sich für diese im Nahbereich, in welchem die Empfangsantenne des jeweiligen Fahrzeugs bewegt wird, ein induktives Feld, das durch Umgebungseinflüsse nicht geschwächt wird, da keine dielektrischen Verluste auftreten. Durch die Änderung des Wickelsinns des für den Außenleiter verwendeten Bandes in bestimmten Abständen wird bereichsweise die Axialkomponente des Feldes der Leitung unterdrückt und es verbleibt nur die entsprechend verstärkte Radialkomponente. Auf diese Weise ist eineAHF-Leitung gegeben, die ein für die Auskopplung geeignetes Feld maximaler Feldstärke hat. Da das Band des Außenleiters das Dielektrikum schlitzfrei umgibt, ist die Seele der Leitung außerdem gegen Wasser oder Wasserdampf abgeschirmt.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in den Zeichnungen darstellt.
  • Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht einer AHF-Leitung und in Fig. 2 ist ein Schnitt durch Fig. 1 längs der Linie II - II darstellt. Figo 3 gibt das in einer Ebene liegende Band des Außenleiters in verkleinertem Maßstab wieder.
  • Die im Bereich einer Schienenanlage zu verlegende AHF-Leitung weist einen Innenleiter 1 auf, der beispielsweise aus einem massiven Kupferdraht oder aus einem Kupferrohr besteht. Über dem Innenleiter 1 befindet sich das Dielektrikum 2, über welchem der konzentrische Außenleiter 3 angebracht ist. Über dem Außenleiter ist ein äußerer Kunststoffmantel 5 angeordnet.
  • Der Außenleiter 3 besteht beispielsweise aus einem zumindest einseitig isolierten Band 4, das auf das Dilektrikum 3 mit abschnittsweise wechselndem Wickel sinn in Richtung einer Wendel aufgebracht ist. Die Kanten des Bandes 4 überlappen sich geringfügig oder liegen zumindest vollkommen dicht aneinander.
  • Es ergibt sich dadurch für den Außenleiter ein Bild entsprechend der Darstellung in den Fig. 1 und 2, bei der das Band in gleichbleibenden Abständen A seinen Wickelsinn ändert. Dieser Abstand A wird beim Aufbau der AHF-Leitung rechnerisch ermittelt und ergibt sich aus dem Mittelwert der Wellenlänge der zu übertragenden HF-Energie unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Ausbreitungsgeschwindigkeiten innerhalb und außerhalb der Leitung.
  • Als günstig hat es sich herausgestellt, wenn der Abstand A gleich der halben Wellenlänge gewählt wird. Es sind jedoch auch Abstände möglich, die ganzzahlige Vielfache der halben Wellenlänge sind. Allgemein ausgedrückt berechnet sich der Abstand A zwischen zwei Bereichen, in denen der Wickelsinn des Bandes 4 geändert wird, nach der Gleichung A = n . #/2, worin n eine ganze Zahl ist. Die Stellen der Umkehr des Wickelsinns sind als Umkehrbereiche anzusehen, in denen das Band 4 über eine bestimmte Strecke annähernd parallel zur Achse der Leitung verläuft.
  • In Fig. 3 ist eine mögliche Gestaltung des für den Außenleiter 3 zu verwendenden Bandes gezeigt, welches vorzugsweise aus Kupfer besteht. Dieses Band kann mit handelsüblichen Maschinen im Längsbedeckungsverfahren um die Seele der Leitung herumgelegt werden, wodurch sich für den Außenleiter 3 eine Form ergibt, die einer Wicklung ähnelt und zumindest einen: Teil einer Wicklung darstellt. Der Außenleiter 3 kann auch aus zwei oder mehr Bändern aufgebaut werden, die einander an den Kanten überlappend auf das Dielektrikum 2 aufgebracht werden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch Abstrahlende Hochfrequenzleitung, bestehend aus einem Innenleiter und einem konzentrischen Außenleiter mit zwischen beiden Leitern liegendem Dielektrikum, bei welcher der Außenleiter aus mindestens einem in Richtung einer Wendel verlaufendem auf das Dielektrikum aufgebrachten Band aus elektrisch leitendem Material besteht, dessen Windungen gegeneinander isoliert sind, dadurch gekennzeichnet l daß der Wickelsinn des die Umfangsfläche des Dielektrikums (2) schlitzfrei abdeckenden Bandes (4) in periodischen Abständen gegenläufig ist, mit Umkehrbereichen, in denen das Band (4) annähernd achsparallel verläuft, und daß der Abstand A zwischen zwei Umkehrbereichen in Abhängigkeit von der mittleren Wellenlänge # der zu übertragenden Hochfrequenzenergie der Gleichung A = n .
    genügt, worin n eine ganze Zahl ist.
DE19752544565 1975-10-04 1975-10-04 Abstrahlende hochfrequenzleitung Withdrawn DE2544565A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19752544565 DE2544565A1 (de) 1975-10-04 1975-10-04 Abstrahlende hochfrequenzleitung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19752544565 DE2544565A1 (de) 1975-10-04 1975-10-04 Abstrahlende hochfrequenzleitung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2544565A1 true DE2544565A1 (de) 1977-04-14

Family

ID=5958375

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19752544565 Withdrawn DE2544565A1 (de) 1975-10-04 1975-10-04 Abstrahlende hochfrequenzleitung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE2544565A1 (de)

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