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DE254375C - - Google Patents

Info

Publication number
DE254375C
DE254375C DENDAT254375D DE254375DA DE254375C DE 254375 C DE254375 C DE 254375C DE NDAT254375 D DENDAT254375 D DE NDAT254375D DE 254375D A DE254375D A DE 254375DA DE 254375 C DE254375 C DE 254375C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
housing
lever
lifting
finger
pump
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT254375D
Other languages
English (en)
Publication of DE254375C publication Critical patent/DE254375C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D1/00Controlling fuel-injection pumps, e.g. of high pressure injection type
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D2700/00Mechanical control of speed or power of a single cylinder piston engine
    • F02D2700/02Controlling by changing the air or fuel supply
    • F02D2700/0269Controlling by changing the air or fuel supply for air compressing engines with compression ignition
    • F02D2700/0282Control of fuel supply
    • F02D2700/0284Control of fuel supply by acting on the fuel pump control element
    • F02D2700/0292Control of fuel supply by acting on the fuel pump control element depending on the speed of a centrifugal governor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • High-Pressure Fuel Injection Pump Control (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ju 254375 KLASSE 46 b. GRUPPE
LEON WYGODSKY in NEW YORK.
bei Explosionsmaschinen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. August 1911 ab.
Die Erfindung betrifft einen Achsenregler mit verstellbarem Nocken zum Antrieb des Brennstoffpumpenkolbens von Explosionsmaschinen, um die Umlaufsgeschwingkeit der Maschine selbsttätig zu regeln.
Die neue Vorrichtung besteht im wesentlichen in einem zylindrischen Gehäuse, an dessen Boden ein Hebel angelenkt ist, dessen äußere Hubfläche durch einen Schlitz im Gehäuse hindurchragt und nach einem Kreisbogen um den Drehzapfen des Hebels geformt ist.
Der Brennstoff ein spritzhub der Pumpe wird jedesmal an demselben Punkte der Umdrehung begonnen, also immer bei derselben Kurbelstellung der Hauptwelle ohne Rücksicht auf die Belastung der Maschine. Die Regelung soll also nicht durch langsameres Arbeiten der Pumpe, sondern durch Regelung ihrer Leistung pro Hub erfolgen.
Die neue Regelungsvorrichtung unterbricht ferner in bekannter Weise die Pumpenarbeit selbsttätig ganz, wenn der Motor etwa infolge Fehlzündungen rückwärts läuft.
Eine Rückwirkung auf die regelnden Teile findet nicht statt.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt.
Fig. ι zeigt die Vorrichtung nebst der Brennstoffpumpe im Schnitt;
Fig. 2 veranschaulicht das Reglergehäuse bei abgenommener Kappe;
Fig. 3 ist ein Querschnitt durch die Regelungsvorrichtung nach Linie x-x der Fig. 2.
Die Ölpumpe A, im Schnitt dargestellt, ist mit einem Kolben A1 ausgerüstet, an den sich ein Lenker B anschließt. Auf dem Zapfen D des Lenkers sitzt eine Rolle C, und gleichzeitig wird dieser Zapfen D durch einen Hebel E geführt, dessen unteres Ende um einen Zapfen F an einem festen Teile der Maschine drehbar gelagert ist. G ist die Saugseite, G1 die Druckseite der Pumpe.
Eine Feder H ist bestrebt, den Kolben nach außen zu bewegen, bewirkt also seinen Saughub, und ein Hub vorsprung Q^ am Regler führt den Druckhub der Pumpe herbei.
In dem Reglergehäuse I sind zwei Gewichte / und J1 bei /2 und J8 am Gehäuse drehbar befestigt, wobei diese Drehzapfen einander diametral gegenüberliegen. Am Gewicht J1 ist ein Arm /4 angebracht, an dessen Auge /5 mittels Drehzapfens /6 eine Kuppelstange K sitzt, die durch Drehzapfen K1 mit dem Gewicht / verbunden ist.
Nahe dem oberen Ende des Gewichtes J1 ist durch eine Schraube L eine Feder L1 befestigt, deren anderes Ende mittels Schraube L2 am Gehäuse festsitzt. Die Feder wird mit der erforderlichen Spannung und in der riehtigen Lage eingebaut.
Das Reglergehäuse sitzt auf einer Welle M und wird durch eine Schraube N, die durch eine öffnung N1 hindurchgeht, befestigt.
Schraube N ist in der Mitte durchbohrt und nimmt hier den Zapfen O1 eines Hebels 0 auf, der außen einen Finger P trägt, welcher mit der Fläche Q6 eines gekrümmten Hebels Q zusammenwirkt. Letzterer ist bei Q1 drehbar am Gehäuse befestigt und' wird von einer bei Q3 am Gehäuse befestigten und an einem Arm des Hebels angreifenden Feder Q2 nach außen gezogen.
ίο Ein Hebel R ist durch Zapfen R1 drehbar am Gewicht J1 befestigt, während sein anderes Ende durch Zapfen R2 mit dem Hebel O verbunden ist. Die gestrichelten Linien zeigen die Stellung der Teile an, wenn die Hubnase mehr in das Gehäuse hineingezogen ist, sobald die Maschine schneller läuft.
Das Gehäuse I besitzt eine Öffnung J2, durch welche der wirksame Hubteil des Hebels Q vorragt. Die Begrenzungsfläche J2 dieses Ausschnittes ist nach einem Radius um Q1 geschnitten, so daß die Umfläche des Gehäuses (am engeren Teile) mit den Hubflächen Qt und Qe eine zusammenhängende Hubscheibe bildet, deren Hubhöhe sich je nach der Gesch windigkeit ändert, so daß auch der jeweils an derselben Stelle beginnende Druckhub der Pumpe größer oder kleiner wird. Der Hebel Q hat außer der Hubfläche Q1 noch die Hubflächen Q5 und Q6. Die Kurve Q5 wirkt mit dem Finger P zusammen, der seine Stellung je nach dem Ausschlage der Schwunggewichte ändert. Kurve Q5 ist so gewählt, daß die Höhe der Hubfläche Q^ sich proportional zu dem Ausschlage des Hebels O ändert.
Wenn der Regler umläuft, so versucht die Rolle C beim Übergang über die Hubfläche Qi den Hebel Q nach außen zu drücken, was aber der Finger P verhindert.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Regler auf dem freien Ende einer Welle M befestigt und der radiale Hebel O in der Mitte der Welle drehbar, indem er bzw. der Stift P die Innenfläche des Gehäuses als Führung benutzt. Natürlich kann der Regler auch an irgendeinem anderen Teile der Welle befestigt sein, und der Hebel O kann sich um einen anderen Punkt im Gehäuse drehen, in welchem Falle eine besondere Führung nach Maßgabe der Lage des Drehpunktes von O angebracht wird. Ferner könnte man den Finger P mittels eines Hebels oder in sonstiger Weise z. B. mit einem der Schwunggewichte, etwa Zapfen R1, ohne besonderen radialen Hebel verbinden.
Der radiale Hebel ist eingeführt, um die nötige Übersetzung zur Übertragung der Bewegung vom Gewicht J1 auf den Finger P zu erhalten. Welche Stellung auch der Hebel Q einnimmt, die Hubfläche Qi beginnt ihre Wirkung immer an demselben Punkte. Die Hubfläche Q6 wird benutzt, wenn die Maschine etwa infolge falscher Zündung rückwärts läuft, was beim Anlassen häufiger vorkommt. In diesem Falle trifft die Rolle C zuerst auf die Fläche Qe und drückt infolgedessen den ganzen Hebel Q nach innen, so daß die Wirkung der Pumpe unterbrochen wird und die Brennstoffzufuhr abgeschnitten ist, bis die Maschine richtig läuft.
Die Feder Q2 dient im wesentlichen dazu, die Teile schon beim Anlassen in ruhiger Lage zu halten. Wenn die Maschine läuft, wird der Hebel Q ohnehin durch die Fliehkraft nach außen gedrängt. Die Gewichte / und J1 sind durch die Kuppelstange K verbunden, damit sie zusammenwirken.
Das Gehäuse wird durch die von der Hauptwelle gedrehte Welle M in Umlauf versetzt. Wenn die Hubfläche Q* die Rolle C zurückdrängt, so wird Kolben A1 je nach der Stellung des Hebels Q mehr oder weniger in den Pumpenzylinder hineingedrückt.
Wächst die Umlaufsgeschwindigkeit, etwa bei verminderter Belastung, über das normale Maß, so bewegen die Schwunggewichte den Hebel O nach rechts (Fig. 1) in die punktierte Lage. Hierbei wird der Hebel Q nach innen gedrückt und die Hubnase QA niedriger und kürzer. Letztere kann im Gehäuse ganz verschwinden, wenn die höchste Geschwindigkeit des Motors überschritten wird. In diesem Falle findet keine Bewegung des Pumpenkolbens mehr statt, Brennstoff wird nicht zugeführt, die Maschine läuft allmählich langsamer, und erst bei genügend verminderter Geschwindigkeit tritt die Hubnase Qi wieder vor, um die Brennstoffpumpe erneut in Wirkung zu setzen.
Die Brennstoffmenge, welche die Pumpe der Maschine zuführt, hängt also von der Stellung des Hebels Q ab, die durch den Regler bestimmt wird.

Claims (3)

Patent-An Sprüche:
1. Achsenregler mit verstellbarem Nocken zum Antrieb des Brennstoffpumpenkolbens bei Explosionsmaschinen, gekennzeichnet durch ein zylindrisches Gehäuse (I), an dessen Boden ein Hebel (Q) angelenkt ist, dessen äußere Hubfläche (Q *) durch einen Schlitz (P) im Gehäuse hindurchragt und nach einem Kreisbogen um den Drehzapfen (Q1) des Hebels geformt ist. ■
2. Achsenregler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (Q) mit einer im Gehäuse liegenden Kurvenfläche (Qh) versehen ist und ein Finger (P), welcher zwischen Kurvenfläche und Gehäuse liegt, unter dem Einfluß des Regulatorgewichtes steht und die nach außen hervorragende Hubfläche des Hebels mehr
oder weniger weit in das Reglergehäuse zurückzieht.
3. Achsenregler nach Anspruch 2, bei welchem die relative Stellung und Form der im Gehäuse liegenden Kurvenfläche und der gegenüberliegenden Gehäusewand so gewählt sind, daß der Rückdruck der gesteuerten Rolle von dem Finger (P) und der Gehäusewand aufgenommen wird, so daß die Hubnase fixiert und keine Reaktion auf das Regulatorgewicht ausgeübt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT254375D Active DE254375C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE254375C true DE254375C (de)

Family

ID=512566

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT254375D Active DE254375C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE254375C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4418675A (en) * 1981-02-17 1983-12-06 Daimler-Benz Aktiengesellschaft Adjusting device for a fuel-injection pump of an internal combustion engine

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4418675A (en) * 1981-02-17 1983-12-06 Daimler-Benz Aktiengesellschaft Adjusting device for a fuel-injection pump of an internal combustion engine

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