[go: up one dir, main page]

DE25431C - Spiritusfiltrir- und Liqueur-Erzeugungsapparat - Google Patents

Spiritusfiltrir- und Liqueur-Erzeugungsapparat

Info

Publication number
DE25431C
DE25431C DENDAT25431D DE25431DA DE25431C DE 25431 C DE25431 C DE 25431C DE NDAT25431 D DENDAT25431 D DE NDAT25431D DE 25431D A DE25431D A DE 25431DA DE 25431 C DE25431 C DE 25431C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
kettle
spirit
pipe
liqueur
maker
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT25431D
Other languages
English (en)
Original Assignee
A. BAUER in München, Schleistheimerstr. 901
Publication of DE25431C publication Critical patent/DE25431C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12HPASTEURISATION, STERILISATION, PRESERVATION, PURIFICATION, CLARIFICATION OR AGEING OF ALCOHOLIC BEVERAGES; METHODS FOR ALTERING THE ALCOHOL CONTENT OF FERMENTED SOLUTIONS OR ALCOHOLIC BEVERAGES
    • C12H1/00Pasteurisation, sterilisation, preservation, purification, clarification, or ageing of alcoholic beverages

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Bioinformatics & Cheminformatics (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Genetics & Genomics (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Extraction Or Liquid Replacement (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 6: Bier, Branntwein, Wein, Essig und Hefe.
Zusatz-Patent zu No. 23168 vom 27. Mai 1882.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 20. Juni 1883 ab. Längste Dauer: a6. Mai 1897.
Vorliegende Erfindung soll entweder in Verbindung mit dem D. R. P. No. 23168 auf einen Spiritusfiltrir- und Liqueurerzeugungsapparat oder theilweise auch selbstständig zur Herstellung von Liqueuressenzen, sowie zur Rectification, Entfuselung und Läuterung von Spiritus dienen.
In beiliegenden Zeichnungen ist der ganze Apparat im Grundrifs und im Schnitt dargestellt und ist α ein gewöhnlicher Heizofen mit Rost und Rauchrohr a, welch letzteres jedoch derart situirt ist, dafs es, den Boden des über der Feuerung befindlichen Wasserkessels a' durchbrechend, in den in diesem Kessel befindlichen Spirituskessel/ tritt und von diesem erst in den Schornstein führt, so dafs es also ebenfalls zu Heizzwecken nutzbar gemacht wird. In dem Wasserkessel a' befindet sich aufser dem Spirituskessel/ noch ein zweiter Spirituskessel b, welcher durch das Rohr q' mit dem Rohspiritusbehälter q in Verbindung steht. Der Kessel b wird durch zwei Röhren c und c' mit den Kohlencylindern d und d' verbunden. Die Röhre c, welche zur Fortleitung des erwärmten Spiritus von 80 bis 900 bestimmt ist, setzt in dem oberen Theile des Kessels b an diesen an, während die Röhre c' heberartig in den in dem Kessel befindlichen Alkohol eintaucht und zur Leitung eines etwas mindergradigen, 60 bis 8oprocentigen Spiritus zum Kohlencylinder d' dient.
In den Kohlencylindern d und d' befinden sich je zwei durchlöcherte Böden, sogenannte Seiherböden, von denen der untere feststeht, der obere dagegen mittelst einer Schraube höher oder tiefer gestellt werden kann, wodurch es ermöglicht ist, die Filtrirkohlen (gewöhnlich entgaste Buchenkohlen) immer in der richtigen Dichtigkeit der Schichte, in der richtigen Pressung zu erhalten. Von den Kohlencylindern führen Röhren e und e' durch einen Kühlapparat, welcher mit kaltem Wasser, Eis u. s. w. gespeist wird. Der Spirituskessel / wird mit dem Kräutercylinder k durch das Rohr h verbunden, welches im Innern des Cylinders erst aufsteigt und sodann (in der Zeichnung Rohr ζ) wieder abwärts führend, nahe über den Boden des Kräutercylinders k endet, wodurch ein etwaiges Zurückfallen des Rückstandes u. s. w. verhindert wird. Der Kräutercylinder ist analog den Kohlencylindern construirt. -Zur Ableitung der gewonnenen Essenz dient das Rohr /, welches im Kühlapparat in eine Kühlschlange ausläuft. Die Arbeit des Apparates ist nun folgende: Durch das Rohr q' wird Rohspiritus aus dem Rohspiritusbehälter q in den Kessel b zufliefsen gelassen, welcher Spiritus durch die Feuerung a bezw. durch das im Wasserkessel a' sich befindende heifse Wasser erhitzt wird. Durch den Druck des durch das Rohr q' zufliefsenden Spiritus und vermöge seines geringeren specifischen Gewichtes steigt der erwärmte und' hochgradige Spiritus an die Oberfläche und wird von da durch die Röhre c in den Kohlencylinder d gedrückt, aus welchem er gereinigt durch das
Rohr e und durch die Kühlung als Feinsprit von 80 bis 900 abläuft.
Gleichzeitig wird auch durch das Rohr c' ein etwas mindergradigerer Spiritus in den Kohlencylinder d' geprefst, welcher nach der Filtration durch das Rohr e' und durch den Kühlapparat als gereinigter Spiritus von 60 bis 8o° abfliefst. Die unterste Schicht des im Kessel b befindlichen Spiritus von unter 6o° wird durch das Rohr s in den erwähnten Spiritusfiltrir- und Liqueurerzeugungsapparat (D. R. P. No. 23168) geführt, in welchem er vollständig geläutert und entfuselt wird.
Der Spirituskessel f wird durch das Rohr g mit gereinigtem Spiritus bis zu dem Probirhahn u gefüllt und wird durch das Wasser des Wasserkessels a' und durch das Rauchrohr α erhitzt, die sich entwickelnden Alkoholdämpfe steigen durch das Rohr h aufwärts, dann durch / abwärts, treten dann in den Kräutercylinder und durchströmen, wieder aufwärts steigend, die in demselben befindlichen Kräuter, extrahiren aus diesen alle ätherischen OeIe u. s. w. und gehen, mit denselben geschwängert, durch das Rohr / in die Kühlschlange, in welcher sie condensirt werden und als reine Essenz ablaufen.
Durch das Rohr m bezw. durch die Röhren η und ο wird behufs vollständiger Verdrängung der Alkoholdämpfe Dampf einströmen gelassen, wodurch auch gleichzeitig eine vollkommene Ausnutzung der Kräuter im Kräutercylinder erzielt wird.
Der Wasserkessel a' ist natürlich mit Wasserspeiserohr r, Probirhahn ν und Ablafshahn / versehen und ebenso auch der Kühlapparat.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Die Anordnung des Spirituskessels b im Wasserkessel a', sowie die mit demselben durch Röhren c und c' verbundenen Kohlencylinder d und d', wesentlich in der Art und zu dem Zwecke, wie beschrieben.
2. Die Anordnung des Spirituskessels/im Wasserkessel a', sowie der mit demselben durch Rohr h und i verbundenen Kräuterkessel in der Art und zu dem Zwecke, wie beschrieben.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT25431D Spiritusfiltrir- und Liqueur-Erzeugungsapparat Active DE25431C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE25431C true DE25431C (de)

Family

ID=301878

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT25431D Active DE25431C (de) Spiritusfiltrir- und Liqueur-Erzeugungsapparat

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE25431C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE25431C (de) Spiritusfiltrir- und Liqueur-Erzeugungsapparat
DE217659C (de)
DE669953C (de) Verfahren und Vorrichtung zur fortlaufenden und getrennten Fuehrung und Ableitung des Lutters in einteiligen Destillierkolonnen
DE370453C (de) Destillationsverfahren
DE530306C (de) Verfahren und Vorrichtung zum kontinuierlichen Kracken von OEl
DE19752C (de) Neuerungen an dem Verfahren und Apparat zur Herstellung von Feinsprit direkt aus der Maische
DE16070C (de) Neuerung an Destillirapparaten und in dem Verfahren, Alkohole zu reinigen
DE735901C (de) Verfahren und Einrichtung zur Erhaltung und Ausnutzung des Aromas bei der Destillation von Branntweinen
DE25674C (de) Destillations-Apparat mit Zerstäubungs-Steigrohren
DE20683C (de) Neuerungen an Dephlegmations-Colonnen
DE515389C (de) Verfahren zur Behandlung von festen kohlehaltigen Stoffen zwecks Gewinnung von OEl
DE136390C (de)
DE57169C (de) Verfahren und Apparat zur Destillation bezw. Rectification
AT60086B (de) Vorrichtung zur Destillation von Rohöl, Teer, Schmleröl, Benzin und dgl.
DE272725C (de)
DE297178C (de)
DE53552C (de) Verfahren und Apparat zum Destilliren von Mineralöl und ähnlichen Stoffen
DE565306C (de) Verfahren zur Fuseloelabscheidung bei kontinuierlich arbeitenden Destillierapparaten
DE435590C (de) Verfahren zum Anheizen von Hochdruckzweidrucklokomotiven
DE884675C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Extraktion von oel- oder fetthaltigen feinkoernigen Materialien mittels fluechtiger Loesungsmittel in kontinuierlichem Arbeitsgang
DE535276C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Druckwaermespaltung von schweren Kohlenwasserstoffoelen
DE53443C (de) Combinirter Maischebrenn- und Rectificirapparat
AT137686B (de) Verfahren zur Trennung und Gewinnung von Azetylen aus Gasgemischen.
DE31674C (de) Verfahren und Apparat zur Destillation und Rectifikation von rohen Fettsäuren und Fettsäure-Theeren
DE336415C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Teerdestillation