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DE2542775A1 - Anschlussvorrichtung fuer handwerkzeugmaschine - Google Patents

Anschlussvorrichtung fuer handwerkzeugmaschine

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Publication number
DE2542775A1
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DE
Germany
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drive
drive shaft
coupling
contact surface
bayonet lock
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DE19752542775
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English (en)
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DE2542775B2 (de
DE2542775C3 (de
Inventor
Willy Kress
Josef Ing Grad Seifert
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Kress Elektrik GmbH and Co
Original Assignee
Kress Elektrik GmbH and Co
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Publication date
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Priority to CH1212276A priority patent/CH614657A5/xx
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Publication of DE2542775A1 publication Critical patent/DE2542775A1/de
Publication of DE2542775B2 publication Critical patent/DE2542775B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2542775C3 publication Critical patent/DE2542775C3/de
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    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25FCOMBINATION OR MULTI-PURPOSE TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; DETAILS OR COMPONENTS OF PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS NOT PARTICULARLY RELATED TO THE OPERATIONS PERFORMED AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B25F3/00Associations of tools for different working operations with one portable power-drive means; Adapters therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
  • Sawing (AREA)

Description

Anschlußvorrichtung für Handwerkzeugmaschine
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Anschließen eines Arbeitsgerätes an ein elektromotorisches Antriebsgerät einer Handwerkzeugmaschine, mit einer aus dem Antriebsgerät vorstehenden Antriebswelle und einem die Antriebswelle aufnehmenden Kupplungsteil am Arbeitsgerät.
Üblicherweise werden Handwerkzeugmaschinen entweder als kompakte Motorgeräte oder als sogenannte Adaptergeräte hergestellt, bei denen das Arbeitsgerät, z.B. eine Handkreissäge, ein Schleifgerät, eine Stichsäge od.dgl., auf dem Spindelhals eines normalerweise als Handbohrmaschine dienenden
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Poetscheckkonto: Karlsruhe 76979-754 Bankkonto: Deutsche Bank AG Vlllingen (BLZ 69470039) 146332
Antriebsgerätes angebaut und über die Bohrspindel mittels eines 6- oder 2-Kants angetrieben wird. Kompakte Motorgeräte sind teuer, da für jedes Arbeitsgerät ein eigener Motor und ein eigenes Getriebe vorgesehen sein muß. Jedoch auch die insgesamt billigeren Adaptergeräte haben wesentliche Nachteile, nämlich:
a) Das Anbringen und Abnehmen des jeweiligen Arbeitsgeräts vom Antriebsgerät ist so umständlich, daß schon nach kurzer Zeit von der Möglichkeit des Auswechselns der Arbeitsgeräte meist kein Gebrauch mehr gemacht wird. Das Anschließen eines Arbeitsgeräts am Antriebsgerät ist insbesondere deshalb schwierig und zeitraubend, weil es nicht einfach ist, die beiden Kupplungsteile miteinander in Eingriff zu bringen.
b) Die Kupplung erfolgt bei den bekannten Geräten mittels eines Vielkantes an der Bohrspindel, der in eine entsprechende Kupplungsausnehmung des Arbeitsgerätes eingreift. Diese Kupplung wird verhältnismäßig rasch ausgeschlagen, so daß ein großes Spiel entsteht, da die gegenseitige Zentrierung von Antriebsgerät und Arbeitsgerät sehr unvollkommen ist. Das Arbeitsgerät wird nämlich ausschließlich mittels des Spindelhalses des Antriebsgeräts, z.B. der Bohrmaschine, ausgerichtet. Beim Anziehen des Klemmrings des Arbeitsgerätes entstehen zwangsläufig Exzentrizitäten, die zu den erwähnten Beschädigungen der Kupplung im Lauf der Zeit führen und Ursache für starke Kupplungsgeräusche sind.
c) Infolge der unter b) erwähnten Exzentrizitäten können die Lager im Bereich der Kupplung einseitig belastet werden, was zu erhöhter Lagerreibung und folglich zu schnellerem Verschleiß führt.
d) Die bekannte Art des Anschlusses zwischen Arbeitsgerät und Antriebsgerät führt zu großen Gesamtbaulängen, die die Handwerkzeugmaschine unhandlich machen. Aus diesem Grunde
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werden häufig Kompaktgeräte, bei denen Motor, Getriebe und Arbeitsgerät in einem gemeinsamen Gehäuse untergebracht sind, trotz ihres wesentlich höheren Anschaffungspreises bevorzugt.
Durch die Erfindung soll eine Vorrichtung der eingangs genannten Art so verbessert werden, daß die oben geschilderten Nachteile nicht auftreten und eine Möglichkeit geschaffen wird, einzelne Arbeitsgeräte mit einem Antriebsgerät so schnell, einfach und sicher zu verbinden, daß bei wesentlich günstigerem Anschaffungspreis und universeller Austauschbarkeit der Arbeitsgeräte die hohe Leistungsfähigkeit und Handlichkeit von Kompaktgeräten erreicht wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß Antriebsgerät und Arbeitsgerät senkrecht zur Achse der Antriebswelle verlaufende, deckungsgleiche Anlageflächen besitzen und daß eine bei aneinander gelegten Anlageflächen von außen betätigbare Schnellkupplung zwischen Antriebsgerät und Arbeitsgerät vorgesehen ist.
Die aneinander anliegenden ebenen Anlageflächen garantieren eine verklemmungs- und verspannungsfreie gegenseitige Festlegung der beiden Geräte ohne Spiel und Exzentrizität und es ist ein unkomplizierter und problemloser Zusammenbau und ein ebensolches Lösen der beiden Geräte möglich.
Die Gehäuse von Arbeitsgerät und Antriebsgerät gehen lückenlos ineinander über und es ergibt sich eine geringe Baulänge. Dadurch wird auch die Handhabung der ganzen Maschine sehr einfach und die Arbeitsweise ist mit derjenigen von Kompaktgeräten gleichwertig. Auch optisch macht die zusammengebaute Maschine den Eindruck eines Kompaktgerätes.
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Auch fertigungstechnisch hat diese Ausbildung der Anschlußvorrichtung Vorteile. Falls z.B. ein Kunde ein Kompaktgerät eines bestimmten Typs wünscht, kann dieses bereits im Herstellungswerk aus Antriebsgerät und Arbeitsgerät zusammenmontiert werden, wobei lediglich die lösbare Schnellkupplung entfällt. In diesem Fall werden Arbeitsgerät und Antriebsgerät fest miteinander verbunden. Die ebenen Bauteile im Bereich der Anlageflächen ermöglichen eine denkbar billige und präzise Fertigung. Die für die Schnellkupplung erforderlichen Teile können aus preisgünstigen Stanz- und Biegeteilen hergestellt werden.
In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung sind Antriebswelle des Antriebsteils und aufnehmender Kupplungsteil des Arbeitsgeräts selbstzentrierend ausgebildet. Dadurch wird die Montage der beiden Geräte aneinander noch vereinfacht.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist die Schnellkupplung als Bajonettverschluß ausgebildet, der bei aneinander gelegten Anlageflächen von außen festziehbar und lösbar ist.
Durch den gewindeartigen Bajonettverschluß ist ein sehr starker Anzug des jeweiligen Arbeitsgerätes an das Antriebsgerät möglich. Auch bei Abnützung des Bajonettverschlusses ist infolge der gewindeartigen Wirkung desselben immer noch eine gewisse Reserve zur Erzielung eines festen Anspannens der beiden Geräte aneinander vorhanden.
Der aufnehmende Kupplungsteil des Arbeitsgerätes kann aus Kunststoff bestehen und stellt somit eine Art Sollbruchstelle bei Verklemmungen des Arbeitsgerätes od.dgl. dar. Widerstandsfähiger sind aber Ausführungen in Stahl oder Aluminium.
Zweckmäßigerweise besteht bei dieser Ausführungsform der Kupplungsteil des Arbeitsgeräts aus einem in die Antriebsbohrung desselben einsetzbaren, der Antriebswelle angepaßten
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Kupplungsstern. Dieser Kupplungsstern kann bei Bruch oder Verschleiß leicht ausgewechselt werden und wird zweckmäßigerweise in der Antriebsbohrung durch einen einklemmbaren Greifring od.dgl. gehalten.
In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung ist ein aufnehmender Teil des Bajonettverschlusses in die Anlagefläche des Arbeitsgerätes eingearbeitet und ein eindringender, von außen drehbarer Teil des Bajonettverschlusses steht aus der Anlagefläche des Antriebsgerätes vor. Die beiden Geräte müssen daher nur mit ihren Anlageflächen aneinandergesetzt werden, wodurch sich Antriebswelle und Kupplungsteil des Arbeitsgerätes automatisch zentrieren, und sodann muß der am Antriebsgerät befindliche Teil des Bajonettverschlusses in die Schließstellung verdreht werden. Das Lösen der beiden Geräte voneinander erfolgt ebenso einfach und schnell.
Vorzugsweise umfassen die Teile des Bajonettverschlusses die Antriebswelle konzentrisch, so daß die Zentrierung dadurch noch verbessert wird.
Bei einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist an dem drehbaren Teil des Bajonettverschlusses ein radial zur Antriebswelle abstehender Hebel befestigt, der durch einen hinter der Anlagefläche des Antriebsgerätes angeordneten radialen Schlitz nach außen geführt ist. Durch Drehen dieses Hebels kann jederzeit das Arbeitsgerät am Antriebsgerät festgelegt oder von diesem gelöst werden.
Zweckmäßigerweise ist der Hebel in Schließrichtung des Bajonettverschlusses durch eine Feder belastet, so daß bei Auftreten von Schwingungen in der Maschine der Verschluß nicht gelockert, sondern fester gezogen wird.
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Die automatische gegenseitige Zentrierung von Antriebsgerät und Arbeitsgerät beim Zusammensetzen kann gemäß einem weiteren Vorschlag der Erfindung noch dadurch verbessert werden, daß mindestens zwei an einer der Anlageflächen verankerte, aus dieser vorstehende Zentrierstifte vorgesehen werden, die jeweils in eine entsprechende Zentrieröffnung in der anderen Anlageflache einführbar sind. Die Zentrierstifte nehmen außerdem die Reaktionsmomente beim Arbeiten mit der Handwerkzeugmaschine auf.
Bei einer besonders einfach herzustellenden Ausführungsform sind die beiden Anlageflächen durch je einen auf das Gehäuse der Geräte aufgesetzten ebenen Abdeckflansch gebildet. Die Teile des Bajonettverschlusses können bei dieser Ausführungsform unmittelbar aus den Flanschteilen durch Stanzen und Biegen herausgearbeitet sein. Die Verankerung der Zentrierstifte kann von der Rückseite der Flansche her erfolgen.
Die Erfindung ist außerordentlich vielseitig anwendbar. So kann ein außerordentlich großes Programm von Arbeitsgeräten jeweils mit dem gleichen Antriebsgerät sekundenschnell und sicher verbunden werden. Vorzugsweise ist das Arbeitsgerät als Winkelschleifgerät, Bandschleifgerät, Schleifbock, Schwingschleifgerät, Poliergerät, Handhobel, Oberfräsgerät, Handkreissäge, Stichsäge, Kettensäge, Blechschere, Heckenschere, Winkel bohrer, Bohrkopf oder Pumpe ausgebildet.Alle diese Arbeitsgeräte sind infolge des kompakten Zusammenbaus mit dem Antriebsgerät wie ein Kompaktgerät zu bedienen.
Der Handgriff zur Betätigung des Antriebsgerätes und somit zur Halterung der zusammengebauten Maschine verläuft zweckmäßigerweise allgemein parallel zur Antriebsachse des Antriebsgeräts, neben dem letzteren, wodurch eine universell zweckmäßige Handhabung der zusammengebauten Maschine möglich ist. Die Maschine unterscheidet sich dadurch in Abmessungen, Handlichkeit und Aussehen praktisch nicht von einem Spezialgerät mit fest angebrachtem Motorteil.
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Anhand der Figuren werden Ausführungsbeispiele der Erfindung näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 eine Teilseitenansicht des erfindungsgemäß ausgebildeten Antriebsgerätes;
Fig. 2 einen Teilaxialschnitt eines erfindungsgemäß ausgebildeten Arbeitsgerätes;
Fig. 3 eine vergrößerte Teilstirnansicht des in Fig. 1 gezeigten Geräts gemäß dem Pfeil III;
Fig. 4 eine vergrößerte Teilstirnansicht des in Fig. 2 gezeigten Geräts gemäß dem Pfeil IV;
Fig. 5 einen Axialschnitt durch die in den Fig. 1 und 2
dargestellten Geräte in zusammengekuppeltem Zustand;
Fig. 6 eine Stirnansicht des in Fig. 1 gezeigten Gerätes, aus der Fig. 3 einen vergrößerten Ausschnitt darstellt;
Fig. 7 einen Schnitt längs der Linie VII-VII in Fig. 5 vor Verriegelung des Bajonettverschlusses;
Fig. 8 eine Abwicklung der zur Verriegelung dienenden Lappen des Bajonettverschlusses;
Fig. 9 einen der Fig. 7 entsprechenden Schnitt in verriegeltem Zustand des Bajonettverschlusses;
Fig. 10 eine der Fig. 8 entsprechende Abwicklung im verriegelten Zustand;
Fig. 11 einen Schnitt längs der Linie XI-XI in Fig. 6;
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Fig. 12 einen Axialschnitt durch den Kupplungsstern des Arbeitsgeräts;
Fig. 13 eine Stirnansicht des in Fig. 12 gezeigten Kupplungssterns ;
Fig. 14 eine Seitenansicht der aus dem Arbeitsgerät vorstehenden Antriebswelle;
Fig. 15 eine Stirnansicht der Antriebswelle gemäß Fig. 14;
Fig. 16 Gesamtseitenansicht von Antriebsgerät und als Winkelschleifgerät ausgebildetem Arbeitsgerät vor der Montage;
Fig. 17 die beiden Geräte gemäß Fig. 16 in etwas verkleinertem Maßstab in zusammengebautem Zustand;
Fig. 18 Antriebsgerät und als Schwin^schleifgerät ausgebildetes Arbeitsgerät in zusammengebautem Zustand in Seitenansicht; und
Fig. 19 bis 3 2 Seitenansichten von Antriebsgerät und verschiedenen Arbeitsgeräten in zusammengebautem Zustand.
Das in Fig. 1 teilweise gezeigte Antriebsgerät 10 weist ein kompaktes Gehäuse 12 auf, dessen Stirnseite durch einen die ebene Anlagefläche 14 bildenden Flansch 15 verschlossen ist. Aus der Anlagefläche 14 ragt die sternförmig ausgebildete Antriebswelle 16 vor, deren äußeres Ende mit allseitigen Abschrägungen 18 zur Selbstzentrierung in demientsprechenden Kupplungsstern des anzusetzenden Arbeitsgerätes versehen ist. Ferner ragen aus der Anlagefläche 14 zwei Zentrierstifte 20 vor, die in entsprechende Zentrierbohrungen im anzusetzenden Arbeitsgerät einsetzbar sind.
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Wie aus Fig. 3 ersichtlich, weist der Flansch 15 eine kreisrunde Öffnung 22 auf, die konzentrisch zur Antriebswelle 16 angeordnet ist und durch die ein drehbar gelagerter Teil 24 eines Bajonettverschlusses mit Bajonettverschlußlappen 26 nach außen ragt.
Hinter dem die Anlagefläche 14 bildenden Flansch 15 des Gehäuses 12 ist ein radialer seitlicher Schlitz 28 im Gehäuse vorgesehen, durch den ein Hebel 30 mit Handgriff 32 radial nach außen ragt, der mit dem drehbaren Teil 24 des Bajonettverschlusses fest verbunden ist. Durch Betätigung des Hebels 30 kann daher der Teil 24 des Bajonettverschlusses betätigt werden.
Die Fig. 2 und 4 sind den Fig. 1 und 3 entsprechende Darstellungen eines an das Arbeitsgerät 10 anzubauenden, allgemein mit 34 bezeichneten Arbeitsgerätes, das.ebenfalls ein kompaktes Gehäuse 36 aufweist, welches stirnseitig durch einen Flansch 39 abgeschlossen ist, der eine mit der Anlagefläche 14 deckungsgleiche ebene Anlagefläche 38 bildet. In den Flansch 39 sind die Lappen 40 des aufnehmenden Teils des Bajonettverschlusses eingearbeitet. Zwischen die Lappen 40 können die Lappen 26 des drehbaren Teils 24 des Bajonettverschlusses beim Zusammensetzen der beiden Geräte eingeführt und anschließend können der drehbare Teil verdreht und somit die Lappen verriegelt werden.
Durch Kugellager 42 ist der durch das Antriebsgerät in Drehung zu versetzende Teil 44 des Arbeitgeräts 34 abgestützt. Im Teil 44 ist eine Antriebsbohrung 46 vorgesehen, in die ein aus Kunststoff bestehender Kupplungsstern 48 auswechselbar eingesetzt ist, dessen Innenkontur 50 der Außenkontur 52 der Antriebswelle angepaßt ist. Als Verliersicherung ist ein Greifring 56 in den Teil 44 eingedrückt. Der Kupplungsstern 48 dient, da er ja aus „Kunststoff besteht, als, Sollbruchstelle. ·■ ·
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bei Verklemmungen des Arbeitsgeräts. Falls er zu Bruch geht oder größerem Verschleif unterworfen ist, kann er leicht mit Hilfe der Sechskantmutter 54 ausgewechselt werden.
Aus Fig. 5 ist ersichtlich, wie die beiden Geräte gemäß Fig. 1 bis 4 zusammengekuppelt werden. Die Lappen 26 des drehbaren Teils 24 greifen im eingekuppelten Zustand hinter die Lappen 40 des feststehenden Teils des Bajonettverschlusses und die Antriebswelle 16 dringt beim Zusammenfügen der beiden Geräte selbstzentrierend ins Innere des Kupplungssterns 48 ein. Gleiche Teile sind hier wie in den folgenden Figuren mit den gleichen Bezugszeichen versehen wie in den vorangehenden Figuren, so daß sie nicht nochmals erläutert werden müssen.
Aus Fig. 6 ist zusätzlich ersichtlich, wie die beiden Zentrierstifte 20 angeordnet sind, von den in Fig. 1 nur einer zu sehen ist. Ferner ist aus Fig. 6 ersichtlich, wie der drehbare Teil 24 des Bajonettverschlusses mit dem Hebel 30 fest verbunden ist, der von außen eine Betätigung des Bajonettverschlusses ermöglicht. Der Hebel 30 ist mittels einer Feder 58, die in einer gekrümmten Nut 60 geführt ist, mit dem Gehäuse 12 derart verbunden, daß er durch die Feder 58, betrachtet gemäß Fig. 6, im Uhrzeigersinn, d.h. beim Einsetzen in den feststehenden Teil des Bajonettverschlusses am Arbeitsgerät in Schließrichtung belastet wird.
Die Fig. 7 und 8 zeigen die den Bajonettverschluß betreffenden Teile in nicht verriegeltem Zustand, während die Fig. 9 und die gleichen Teile in verriegeltem Zustand des Bajonettverschlusses zeigen.
Die Zentrierung der Zentrierstifte 20, die an dem die Anlage 14 bildenden Flansch 15 rückseitig durch eine Nietverbindung verankert sind, in dafür vorgesehenen Zentrieröffnungen 64 des die Anlagefläche 38 bildenden Flansches 39 ist aus dem
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Teilschnitt der Fig. 11 zu ersehen. Nach Durchführung durch die Anlagefläche 38 ragen die Zentrierstifte 20 in entsprechende Ausnehmungen 66 im Gehäuse des Arbeitsgeräts.
Die Form der sternförmigen Antriebswelle 16 mit selbstzentrierenden Abschrägungen 18 sowie des die Antriebswelle aufnehmenden Kupplungssterns 48 mit der Kontur der Antriebswelle 16 angepaßter Innenkontur 68 ist aus den Fig. 12 bis 15 zu ersehen.
Der in den bisherigen Figuren jeweils abgebrochen dargestellte Handgriff 70 ist in seiner 'allgemein parallel zur Achse der Antriebswelle 16 neben dem Antriebsgerät 10 verlaufenden, für alle Anwendungsfälle handgerechten und gleichzeitig kompakten Ausformung aus allen folgenden Figuren zu ersehen. Fig. 16 zeigt das Antriebsgerät 10 mit einem Winkelschleifgerät 34a in noch nicht zusammengebautem Zustand. In eingekuppeltem Zustand sind diese beiden Geräte aus Fig. 17 zu ersehen.
Alle folgenden Figuren sind Darstellungen des jeweils an unterschiedliche Arbeitsgeräte angekuppelten Antriebsgerätes gemäß der Erfindung, woraus die außerordentlich vielseitige Anwendbarkeit und Zusammensetzbarkeit des Antriebsgerätes mit einer Vielzahl von Arbeitsgeräten zu kompakten und einfach zu handhabenden Handwerkzeugmaschinen ersichtlich ist.
So zeigt Fig. 18 das Antriebsgerät 10 mit angesetztem Schwingschleifgerät 34b, Fig. 19 zeigt Antriebsgerät 10 mit angesetztem Poliergerät 34c, Fig. 20 mit angesetzter Handkreissäge 34d, Fig. 21 mit angesetztem Handhobel 34e in Seitenansicht und Fig. 22 in Vorderansicht, Fig. 23 mit angesetztem Bandschleifgerät 34f, Fig. 24 mit angesetzter Pumpe 34g, Fig. 25 mit angesetzter Stichsäge 34h, Fig. 26 mit angesetztem Winkelbohrer 34i, Fig. 27 mit angesetzter Blechschere 34k, Fig. 28 mit angesetzter Oberfräseinrichtung 341, Fig. 29 mit angesetzter Heckenschere 34m, Fig. 30 mit angesetzter Kettensäge 34n, Fig. 31 mit angesetztem Schleifbock 34o und Fig. 32 mit angesetztem Bohrkopf 34p.
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Claims (14)

Patentansprüche
1. Vorrichtung zum Anschließen eines Arbeitsgerätes an ein elektromotorisches Antriebsgerät einer Handwerkzeugmaschine, mit einer aus dem Antriebsgerät vorstehenden Antriebswelle und einem die Antriebswelle aufnehmenden Kupplungsteil am Arbeitsgerät, dadurch gekennzeichnet, daß Antriebsgerät (10) und Arbeitsgerät (34) senkrecht zur Achse der Antriebswelle (16) verlaufende, deckungsgleiche Anlageflächen (14, 38) besitzen und daß eine bei aneinandergelegten Anlageflächen von außen betätigbare Schnellkupplung (24, 26, 40) zwischen Antriebsgerät (10) und Arbeitsgerät (34) vorgesehen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Antriebswelle (16) und aufnehmender Kupplungsteil (48) selbstzentrierend ausgebildet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnellkupplung als Bajonettverschluß (24, 26, 40) ausgebildet ist.
4. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Kupplungsteil (48) des Arbeitsgerätes (34) aus Kunststoff besteht.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Kupplungsteil aus einem in die Antriebsbohrung (46) des Arbeitsgeräts (34) einsetzbaren, der Antriebswelle (16) angepaßten Kupplungsstern (48) besteht.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Kupplungsstern (48) in der Antriebsbohrung (46) durch einen ·. einklemmbaren Greifring (56) gehalten ist.
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ORIGINAL IMSPECTED
7. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein aufnehmender Teil (40) des Bajonettverschlusses in die Anlagefläche (38) des Arbeitsgerätes (34) eingearbeitet ist und ein eindringender, von außen drehbarer Teil (24, 26) des Bajonettverschlusses aus der Anlagefläche (14) des Antriebsgerätes (10) vorsteht.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Teile (24, 26; 40) des Bajonettverschlusses die Antriebswelle (16) konzentrisch umfassen.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß an dem drehbaren Teil (24) des Bajonettverschlusses ein radial zur Antriebswelle (16) abstehender Hebel (30) befestigt ist, der durch einen hinter der Anlagefläche (14) des Antriebsgerätes (10) angeordneten radialen Schlitz (28) nach außen geführt ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (30) in Schließrichtung des Bajonettverschlusses (24, 26; 40) durch eine Feder (58) belastet ist.
11. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch mindestens zwei an einer der Anlageflächen (14, 38) verankerte, aus dieser vorstehende Zentrierstifte (20), die jeweils in eine entsprechende Zentrieröffnung (64, 66) in der anderen Anlagefläche einführbar sind.
12. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Anlageflächen (14, 38) durch je einen auf das Gehäuse (12, 36) der Geräte aufgesetzten ebenen Abdeckflansch (15, 39) gebildet sind.
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13. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Arbeitsgerät als Winkelschleifgerät (34a), Handschleifgerät (34f), Schleifbock (34o), Schwingschleifgerät (34b), Poliergerät (34c), Handhobel (34e), Oberfräsgerät (341), Handkreissäge (34d), Stichsäge (34h), Kettensäge (34n), Blechschere (34k), Heckenschere (34m), Winkelbohrer (34i), Bohrkopf (34p) oder Pumpe (34g) ausgebildet ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Handgriff (70) zur Betätigung des Antriebsgerätes (10) allgemein parallel zur Achse der Antriebswelle (16) neben dem Antriebsgerät verläuft.
3/De
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