DE2542199A1 - Automatische starteinrichtung fuer vergaser von brennkraftmaschinen - Google Patents
Automatische starteinrichtung fuer vergaser von brennkraftmaschinenInfo
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Description
Dipl.-Ing. H. MITSCHERUCH
Dipt.-Ing. K. GUNSCHMANN
Dr. r.r. not. W. KÖRBER
Dipl.-lng. J. SCHMIDT-EVERS
D — 8 MÖNCHEN 22
StonadertitraBa 10
Tf (Οββ) -29ΜΜ
22. September 1975
REGIE NATIONALE DES USINES RENAULT 8/10 Avenue Emile Zola
Billancourt (Seine) Frankreich
Billancourt (Seine) Frankreich
und
AUTOMOBILES PEUGEOT
75, Avenue de la Grande Arme'e
Paris / Frankreich
Patentanmeldung
Automatische Starteinrichtung für Vergaser von Brennkraftmaschinen
Die Erfindung betrifft eine Verbesserung für die Starteinrichtungen
für Vergaser für Brennkraftmaschinen.
Die Strenge der Antiverschmutzungsvorschriften für Kraftfahrzeuge
führt gegenwärtig dazu, eine Regelung des Vergasers vorzunehmen, die an der Grenze der einwandfreien
Arbeitsweise des Motors liegt.
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Um die Nachteile der Verschmutzung in der kalten Phase
des Temperaturzyklus des Motors zu überwinden, hat man daran gedacht, den Starter rascher abzuschalten. Diese
Abschaltung muß daher geschehen, bevor der Motor die normale Wärme an Betriebstemperatur erreicht.
Wenn auf diese Weise mit einer automatischen Starteinrichtung verfahren wird, deren Ausschaltung ziemlich rasch
geschieht, bleibt der Motor in dem Augenblick der Rückführung zum Leerlauf stehen, die praktisch zwingend ist,
um den Antiverschmutzungsvorschriften gerecht zu werden, und kann daher nur in unerwünschter Weise im normalen
Gebrauchszustand gehalten werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diesen Nachteil durch eine Abänderung einer herkömmlichen automatischen
Starteinrichtung zu beseitigen, welche es ermöglicht, die Anreicherung des brennbaren Gemisches ziemlich rasch in
einer normalen oder sogar verkürzten Öffnungszeit auszuschalten unter gleichzeitiger Beibehaltung einer zwangsläufigen
Öffnung der Drosselklappe bis zu dem Augenblick, in welchem der Motor die normale warme Betriebstemperatur
erreicht. Dieses zwangsläufige öffnen ermöglicht eine Verlängerung
der gewöhnlich vorgesehenen beschleunigten Leerlaufdrehzahl während einer durch Versuche ermittelten Zeit,
so daß, wenn der Motor seine vorerwähnte normale Temperatur erreicht, die zwangsläufige Öffnung der Drosselklappe
automatisch zu Gunsten einer normalen gewährleisteten Leerlaufdrehzahl abgeschaltet wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine automatische
Starteinrichtung für Vergaser von Brennkraftmaschinen dadurch
gelöst, daß eine Startluftklappe oberstromseitig
einer Starterdüse vorgesehen ist, ferner ein Betätigungsgestänge für diese Klappe mit einer Achse von veränderlicher
Winkelstellung verbunden mit einem temüeraturempfindlichen Organ, welches bei kaltem Motor das Schließen der Startklappe
und ihr progressives öffnen mit der Erwärmung des Motors gewährleistet, ein Kurvenelement, das federnd
mit der Stellung der erwähnten Achse verbunden ist und mit einem Gestänge zur kraftschlüssigen Betätigung der
Drosselklappe zusammenwirkt, welches Kurvenelement eine Erhebung zur Einstellung der Startöffnung der Drosselklappe
aufweist, auf welche eine Erhebung folgt, durch die eine Stellung für beschleunigten Leerlauf der letzteren gewährleistet
werden soll, wobei sich die Erfindung dadurch unterscheidet, daß das Betätigungsgestänge der Starterluftklappe
eine elastische Verbindung aufweist, welche die Aufgabe hat, nach dem vollen öffnen der Starterklappe
nachzugeben, und die Erhebung zur Einstellung des beschleunigten Leerlaufs sich so erstreckt, daß sie noch über einen
gewissen Hub mit dem positiven Antrieb der Drosselklappe nach dem öffnen der Luftklappe zusammenwirkt.
Im Folgenden ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand
der Zeichnungen näher erläutert:
Fig. 1 eine schematische Ansicht einer herkömmlichen automatischen
Starteinrichtung in der normalen Stellung vor dem Kaltstart des Motors dargestellt;
Fig, 2 eine ähnliche Ansicht der in Fig. 1 dargestellten
Starteinrichtung in der dem Betrieb bei warmem Motor entsprechenden Stellung;
Fig. 3 eine schematische Ansicht einer erfindungsgemäßen automatischen Starteinrichtung dargestellt in der
normalen Stellung vor dem Kaltstart des Motors;
Fig. 4 eine ähnliche Ansicht der Starteinrichtung nach
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Fig. 3, dargestellt im Augenblick der vollen öffnung
der Starterluftklappe;
Fig. 5 eine ähnliche Ansicht der Starteinrichtung nach Fig. 3, dargestellt nach dem Obergang ihrer Stellung
für beschleunigten Leerlauf in diejenige für normalen Leerlauf bei warmem Motor.
Die in Fig. 1 dargestellte automatische Starteinrichtung des Vergasers besitzt im Lufteintrittsstutzen 1 des Schwimmergehäuses
oberstromseitig eines Düsensystems 2, das die doppelte Funktion einer Starterdüse und einer Hauptdüse
hat, eine Starterluftklappe 3, die um eine aussermittige Achse 4 schwenkbar ist.
Auf die letztere ist ein Hebel 5 eines äusseren Betätigungsgestänges aufgekeilt, das ausserdem eine Stange 6, welche
an diesem Hebel 5 angelenkt ist und einen Hebel 7 aufweist, der mit einer Verstellachse 8 drehfest verbunden ist, deren
veränderliche Winkelstellung durch ein auf die Motortemperatur ansprechendes Organ bestimmt wird. Dieses Organ ist
im vorliegenden Fall eine spiralförmige Bimetallfeder, die bei 9 teilweise dargestellt ist und mit ihrem beweglichen
Ende mit einem Hebel 10 verbunden ist, der ebenfalls auf die Achse 8 aufgekeilt ist. Auf der letzteren ist ferner
frei drehbar eine Stufenscheibe 11 angeordnet, die mit dem Hebel 10 durch eine Zugfeder 12 verbunden ist, welche
ihn bei 13 in Anlage an diesem Hebel belastet. Diese Stufenscheibe wirkt mit einem Gestänge zur kraftschlüssigen Betätigung
der Drosselklappe 14 zusammen, das einen Hebel mit einem Gleitstück 16 aufweist, der auf einer Achse 17
schwenkbar gelagert ist und dessen Arm 18 durch eine Stange 19 mit einem Hebel 20 verbunden ist, der auf die Achse 21
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der Drosselklappe aufgekeilt ist und ferner dem Betätigungsgestänge
22 unterliegt, welches mit Hilfe des üblichen nicht dargestellten Fahrpedals betätigt werden kann, wobei
die Rückstellfeder des ganzen zur Ruhestellung das Bestreben hat, dieDrosselkläppe wieder zu schließen und dabei das
Gleitstück 16 wieder in Kontakt mit der Stufenscheibe 11 zu bringen. Letztere weist eine Erhebung 23 auf, welche
die Startöffnung der Drosselklappe 14 bestimmt (Stellung D mit voll ausgezogenen Linien in Fig. 1), auf welche Erhebung
eine Erhebung 24 folgt, welche die Aufgabe hat, eine Stellung
für beschleunigten Leerlauf (in Fig. 1 mit gestrichelten
Linien gezeichnete Stellung A) mit Bezug auf die normale Leerlaufstellung bei warmem Motor (in Fig. 1 mit strichpunktierten
Linien gezeichnete Stellung N). Ebenfalls mit strichpunktierten Linien ist zur Erinnerung das Mischrohr 25
des Vergasers dargestellt, das sich zwischen der Starterklappe und der Drosselklappe befindet, sowie die Belieferung
des Düsensystems 2, die bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel vom Schwimmergehäuse 26 des Vergasers aus über
eine Hauptdüse 27 und eine Automatikdüse 28 erfolgt.
Die feste Halterung für die Achse 8 und die Bimetallfeder 9 am Schwimmergehäuse des Vergasers ist der übersichtlicheren
Darstellung halber nicht gezeigt, wobei in Erinnerun? gebracht wird, daß die vorangehend beschriebene Einrichtung bekannt
ist und ihre Wirkungsweise wie folgt ist.
Wenn sich der Motor mit dem Starter dreht, hat die durch den Stutzen 1 hindurch angesaugte Luft das Bestreben, die
Klappe 3 zu öffnen, welchem Bestreben sich das Drehmoment der Bimetallfeder 9 und die Feder 12 entgegensetzt, da die
Stufenscheibe 11 wegen der Abstützung des Gleitstückes 16 auf sie praktisch vorbeweglich ist. Jedoch ist, sobald der
Fahrer den Motor durch absichtliches öffnen der Drosselklappe
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beschleunigt, das dem öffnen der Klappe 3 entgegenwirkende
Drehmoment allein dasjenige der Bimetallfeder 9. Dieses Drehmoment nimmt mit zunehmender Temperatur des Motors
ab, so daß die Starterluftklappe 3 sich fortschreitend
öffnet, wobei zu erwähnen ist, daß das Vorhandensein der Feder 12 gerade den Zweck hat, dieses fortschreitende öffnen
in dem Falle zu ermöglichen, in welchem die Stufenscheibe 11 anfänglich durch das Gleitstück 16 blockiert bleibt.
Die Starterluftklappe 3 wird daher fortschreitend zu der
in Fig, 2 dargestellten voll offenen Stellung belastet, so daß sie mit einem Anschlag 29 in Kontakt kommt, derart,
daß nach einer Phase, wo sich das Gleitstück 16 gegenüberliegend der Erhebung 24 für den beschleunigten Leerlauf
befindet, die der Erhebung 2 3 für die Startöffnung folgt, dieses schließlich von dieser vor dem oder gleichzeitig
mit dem Erreichen der vollen Offenstellung der Starterluftklappe 3 abgleitet, die dem Betrieb mit warmem Motor entspricht
und für welchen die Drosselklappe 14 in ihre Stellung N für normalen Leerlauf zurückkehren kann, die weniger offen
als diejenige für den beschleunigten Leerlauf A, der durch die Erhebung 23 gewährleistet wird, ist. Der Vorgang der
Änderung der positiven öffnung der Drosselklappe, d.h. der Obergang von der beschleunigten Leerlaufdrehzahl zur normalen
Leerlaufdrehzahl ist daher an demjenigen der öffnung der Starterluftklappe gebunden, da er zur richtigen Zeit
vor oder gleichzeitig mit dem Ende desselben vor sich gehen muß.
Die in Fig. 3-5 dargestellte erfindungsgemäße Einrichtung
ermöglicht das Trennen dieser beiden Vorgänge und die Möglichkeit herbeizuführen, die Fettigkeit des Gemisches
je nach der öffnung der Starterluftklappe unabhängig von
der Änderung der Drehzahl je nach dem Zusammenwirken von
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Gleitstück und Kurvenscheibe, die an die Motorteraperatur
gebunden ist.
Die Organe der in Fig. 3 und 5 dargestellten abgeänderten Einrichtung, die mit denjenigen in Fig. 1 identisch sind,
sind mit den gleichen Bezugsziffern bezeichnet. Ferner
bleiben die nicht dargestellten Organe identisch.
Anstelle einer starren Stange 6 ist in diesem Falle eine
elastische Verbindung zwischen den Hebeln 5 und 7 vorgesehen, die durch eine teleskopische Stange 6a mit einem Zylinder
und einem Kolben 31 gebildet wird, zwischen welch letzteren eine Druckfeder 32 angeordnet ist, durch welche sie in
der zurückgezogenen Stellung belastet werden. Ausserdem ist anstelle der Stufenscheibe 11 eine Kurvenscheibe lla
angeordnet, deren Erhebung für den beschleunigten Leerlauf 24a mit Bezug auf diejenige der Stufenscheibe 11 um einen
schraffiert gezeichneten Teil verlängert ist.
Diese Einrichtung unterscheidet sich in ihrer Wirkungsweise von der vorangehend beschriebenen von dem Augenblick der
vollständigen öffnung der Starterluftklappe an, bei welcher
wie aus Fig. 4 ersichtlich, das Gleitstück 16 sich noch gegenüberliegend der Erhebung 24a für beschleunigten Leerlauf
befindet, welche öffnung in einem gleichen Stadium oder vorausgehend der vorherigen Erwärmung des Motors erfolgen
kann.
Die nachfolgende Zunahme des Drehmoments der Bimetallfeder 9 hat zur Wirkung, wie in Fig. 5 dargestellt, daß eine
Verlängerung der teleskopischen Stange 6a erfolgt und daher eine solche Drehung der Kurvenscheibe lla stattfinden kann,
daß die Erhebung 24a derselben mit Bezug auf das Gleitstück 16 aufhört und daß die Mindestöffnung der Drosselklappe
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dann diejenige des normalen Leerlaufs von einer gewählten Motortemperatur ab wird, die höher als diejenige ist,
bei der das öffnen der Starterklappe erfolgt.
Anspruch;
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Claims (1)
- AnspruchAutomatische Starteinrichtung für Vergaser von Brennkraftmaschinen mit einer Starterluftklappe oberstromseitig einer Starterdüse, einem Betätigungsgestänge für diese Klappe, die eine Achse von veränderlicher Winkelstellung aufweist, die mit einem temperaturempfindlichen Organ verbunden ist, welches beim Kaltstart das Schließen der Starterluftklappe und ihr mit der Erwärmung des Motors fortschreitendes öffnen gewährleistet, einer Kurvenscheibe, welche durch eine Feder mit der Stellung der erwähnten Achse verbunden ist und mit einem Gestänge zur positiven Betätigung der Drosselklappe zusammenwirkt, welche Kurvenscheibe eine Erhebung zur Einstellung der Startöffnung der Drosselklappe aufweist, der eine Erhebung folgt, welche die Aufgabe hat, eine Stellung für beschleunigten Leerlauf derselben zu gewährleisten, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungsgestänge der-Starterluftklappe (3) eine elastische Verbindung (6a) aufweist, welche nach dem vollen öffnen der Starterluftklappe (3) nachgibt, und sich die Erhebung (2Ua) zur Einstellung des beschleunigten Leerlaufs so erstreckt, daß sie noch über einen bestimmten Hub mit der erwähnten positiven Betätigung der Drosselklappe nach dem öffnen der Luftklappe zusammenwirkt.alt609814/0413Leerseife
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