DE2542039B2 - Einstellvorrichtung fur einen Kraftfahrzeugscheinwerfer - Google Patents
Einstellvorrichtung fur einen KraftfahrzeugscheinwerferInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B60Q1/04—Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to illuminate the way ahead or to illuminate other areas of way or environments the devices being headlights
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Description
Die Erfindung betrifft eine Einstellvorrichtung für einen Kraftfahrzeugscheinwerfer, bei der die Neigung
des Scheinwerfers mittels einer zwischen dem Rand des Gehäuses und der Halterung des Scheinwerfers
wirkenden Einstellschraube eingestellt und mit Hilfe eines quer zur Einstellschraube verschiebbaren Einstellschiebers der Fahrzeugbelastung angepaßt werden
kann, wobei der Einstellschieber eine zur Verschieberichtung geneigte Gleitbahn für ein in dieser geführtes
Gleitstück aufweist, das bei Verschieben des Einstellschiebers die Neigung des Scheinwerfers verändert.
Eine derartige Vorrichtung ist beispielsweise aus der französischen Patentschrift 20 98 630 bekannt. Die dort
beschriebene Vorrichtung ermöglicht bei Bedarf die Verstellung eines Kraftfahrzeugscheinwerfers, hat jedoch einen verhältnismäßig komplizierten Aufbau, so
daß ihre Herstellung verhältnismäßig zeitraubend und kostspielig ist. Insbesondere sind genaue Führungen
erforderlich, die mit Hilfe eines präzisen Bearbeitungsvorgangs gefertigt werden müssen.
Es stellte sich somit die Aufgabe, eine Einstellvorrichtung für einen Kraftfahrzeugscheinwerfer zur Verfü
gung zu stellen, die einfach aufgebaut ist und dennoch eine zuverlässige Neigungsverstellung des Scheinwerfers ermöglicht
ϊ daß der Einstellschieber ein Langloch zur seitlich
verschiebbaren Verbindung mit der Einstellschraube
sowie einen quer zur Schraubenachse angeordneten,
flach geneigten Schlitz aufweist, der als Gleitbahn für
einen mit dem Rand des Gehäuses verbundenen Lappen
dient.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
An Hand der Zeichnung wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 eine Vorderansicht eines Scheinwerfergehäuses mit einer daran angebrachten Verstellvorrichtung
gemäß der Erfindung.; und
F i g. 2 eine Draufsicht auf das Scheinwerfergehäuse nach Fig. 1, teilweise im Schnitt, in vergrößertem
Maßstab.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, weist das Gehäuse 10 eines Fahrzeugscheinwerfers einen ringförmigen
Halterungsflansch 11 auf, der durch Schrauben an einem Kraftfahrzeug befestigt ist An dem Ringflansch U
2r> befindet sich eine Vorrichtung 12 zum Verstellen der
Lage des Gehäuses 10. Das Gehäuse 10 besteht aus einem gewölbten Hohlkörper 13, der zut Aufnahme der
Glühlampe und des Reflektors bestimmt ist und einem gewölbten Befestigungsring 14, an der der Hohlkörper
13 durch Schrauben 15 angebracht ist Eine derartige Anordnung ist bei Scheinwerfern für Kraftfahrzeuge
bekannt und braucht daher nicht weiter beschrieben zu werden. Die Einstellvorrichtung 12 besteht aus drei
Teilen, nämlich einer Zugfeder 16, einer Einstellschraube 17 zum Verstellen des Scheinwerfers in horizontaler
Richtung und einer Einstellschraube 18 zum Verstellen des Scheinwerfers in vertikaler Richtung. Die Grundanordnung der Feder 16 sowie der waagrechten und
senkrechten Einstellschrauben 17, 18 ist bei Kraftfahr-4() zeugscheinwerfern ebenfalls bekannt, so daß nur solche
Änderungen im Zusammenhang mit der vertikalen Einstellschraube 18 beschrieben zu werden brauchen,
die für die Erfindung von Bedeutung sind. Nur kurz sei erwähnt, daß eine Verstellung der Schraube 17 oder der
4^' Schraube 18 ein Kippen bzw. Verschwenken des
Hohlkörpers 13 und der Befestigung 14 in einer waagrechten Ebene bzw. senkrechten Ebene eine erste
Scheinwerfereinstellung oder eine Nachstellung ermöglicht, damit das Licht des Scheinwerfers bei einer
r'° bestimmten Lastverteilung im Fahrzeug unter einem gewünschten Winkel abgestrahlt wird.
Wie insbesondere aus F i g. 2 ersichtlich, weist die Einstellvorrichtung 12 einen Einstellschieber auf, der aus
Hart-Polyamid geformt und mit einem Langloch 20 Y> versehen ist, durch das sich die Einstellschraube 18 erstreckt, ferner einen Schlitz 21, der rechtwinklig zu
dem Langloch 20 angeordnet ist.
Das Langloch 20 ist an drei Stellen 22 verbreitert. Zwei dieser Stellen 22 befinden sich an den beiden
Enden des Langlochs 20, während die dritte Stelle 22 in der Mitte des Langlochs 20 angeordnet ist (diese
letztgenannte Stelle 22 ist nicht dargestellt, weil sie durch die Einstellschraube 18 in der Zeichnung verdeckt
ist). An den Stellen 22 wird das Langloch 20 durch paarweise einander gegenüberliegende Erhebungen 23
der Lochflächen verengt. Ein Paar gegenüberliegender Erhebungen 23 befindet sich an den Innenflächen des
Langloches an den endseitigen Stellen 22, während ein
Paar gegenüberliegender Erhebungen 23 sich an der in der Mitte des Langlochs gelegenen Stelle befindet
Der Einstellschieber 19 ist an der Schraube 18 befestigt und sitzt zwischen dem Kopf 24 der Schraube
18 und einer Scheibe 25, die an einen gestauchten Teil 26
der Schraube 18 anliegt Der Einstellschieber 19 ist gegenüber der Schraube 18 infolge des Langlochs 20
quer zur Achse der Einstellschraube 18 verschiebbar.
Durch einen Schlitz 21 erstreckt sich ein Lappen 27, der von dem gewölbten Befestigungsring 14 des
Gehäusts 10 ausgeht und durch Schneiden und Verdrehen eines Ringteils geformt ist Der Lappen 27
wird durch eine Feder 16 gegen eine der Seiten des Schlitzes 21 gedrückt Diese Seite bildet eine Gleitbahn.
Die Schraube i8 erstreckt sich durch den Lappen 27, der
dieser gegenüber axial verschiebbar ist Wie aus F i g. 2 zu erkennen, ist der Schlitz 21 und damit die Gleitbahn
in bezug auf die Bewegungsrichtung des Einstellschiebers 19 geneigt
Wenn der Einstellschieber 19 in uer Darstellung gemäß Fig.2 nach rechts, also von der in der Mitte
gelegenen Stelle 22 des Langlochs 20 zur rechts gelegenen Stelle 22, bewegt wird, gleitet ein Teil der
Gleitbahn der vom Kopf 24 der Schraube 18 weiter entfernt ist entgegengesetzt zum Lappen 27, so daß
dieser gegen den neuen Teil der Gleitbahn gedruckt wird mit dem Ergebnis, daß der Scheinwerfer noch oben
geschwenkt wird. Wenn der Einstellschiebc r 19 in der Darstellung nach F i g. 2 nach links bewegt wird, berührt
der Lappen 27 einen Teil der Gleitbahn, der dem Kopf 24 der Schraube 18 näher liegt, so daß das
Scheinwerfergehäuse 10 nach unten verschwenkt wird.
Eine Verstellung der Lage des Scheinwerfers in senkrechter Richtung kann dadurch bewirkt werden,
daß der Einstellschieber 19 von Hand bewegt wird. Um eine höhere Belastung am Heck des Fahrzeugaufbaus
auszugleichen, wird der Einstellschieber 19 in der Darstellung nach F i g. 2 nach links bewegt und um eine
geringere Belastung am Heck des Fahrzeugaufbaus auszugleichen, wird er nach rechts bewegt Durch die
Erhebungen 23 im Langloch 20 wird die Stellung des Einstellschiebers 19 fühlbar, so daß eiiie Bedienungsperson
feststellen kann, daß sie die Schraube 18 von einer Stelle 22 zu einer anderen Stelle 22 des Schlitzes 20
bewegt hat weil der Abstand zwischen jedem Paar gegenüberliegender Erhebungen 23 geringer als der
Durchmesser der Schraube 18 ist.
ΐί Die senkrechte Einstellschraube 18 kann dazu
verwendet werden, zunächst die gewünschte Höhe des Lichtstrahls unter einem bestimmten Fahrzeugbelastungszustand
einzustellen; danach kann die Einstellung des Scheinwerfers in der senkrechten Richtung
geändert werden, um Änderungen der Fahrzeugbelastung auszugleichen, ohne die Einstellschraube /8 zu
verstellen, lediglich dadurch, daß der Einstellschieber 19, wie vorstehend beschrieben, in Bezug auf die Schraube
18 quer verschoben wird.
2r> Gemäß einer (nicht dargestellten) Ausführungsform
kann der Einstellschieber 19 von Hand aus dem Innenraum des Fahrzeugs mit Hilfe eines Verbindungsgliedes,
z. B. eines Bowdenzuges, verstellt werden, der an einem Ende mit dem Einstellschieber 19 und am
J" anderen Ende mit einem Betätigungsknauf oder Hebel
verbunden ist, der am Armaturenbrett des Fahrzeugs angebracht ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Einstellvorrichtung für einen Kraftfahrzeugscheinwerfer, bei der die Neigung des Scheinwerfers
mittels einer zwischen dem Rand des Gehäuses und der Halterung des Scheinwerfers wirkenden Einstellschraube eingestellt und mit Hilfe eines quer zur
Einstellschraube verschiebbaren Einstellschiebers der Fahrzeugbelastung angepaßt werden kann,
wobei der Einstellschieber eine zur Verschieberichtung geneigte Gleitbahn für ein in dieser geführtes
Gleitstück aufweist, das bei Verschieben des Einstellschiebers die Neigung des Scheinwerfers
verändert, dadurch gekennzeichnet, daß der Einstellschieber (19) ein Langloch (20) zur
seitlich verschiebbaren Verbindung mit der Einstellschraube (18) sowie einen quer zur Schraubenachse
angeordneten, flach geneigton Schlitz (21) aufweist,
der als Gleitbahn für einen mit dem Rand des Gehäuses (10) verbundenen Lappen (27) dient.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellschraube (18) sich derart
durch das Langloch (20) erstreckt, daß ein Kopf (24) der Einstellschraube (18) an einer Vorderfläche des
Einstellschiebers (19) und ein Anschlag (25) an der Einstellschraube (18) an der Rückseite des Einstellschiebers (19) anliegen und diesen bei einer
Gleitbewegung gegenüber der Einstellschraube (18) führen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Langloch (20) Erhebungen
(23) aufweist, deren Abstand voneinander geringer als der Durchmesser der Einstellschraube (18) ist,
und daß der Einstellschieber (19) aus einem elastischen Material besteht.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Einstellschieber (19) aus Kunststoff
besteht.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Einstellschieber (19) Einrichtungen zur Fernbedienung von Hand
angebracht sind.
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| DE2542039C3 DE2542039C3 (de) | 1981-02-12 |
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