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DE2541983A1 - Verfahren zum ausdampfen der auskleidung eines industrieofens - Google Patents

Verfahren zum ausdampfen der auskleidung eines industrieofens

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Publication number
DE2541983A1
DE2541983A1 DE19752541983 DE2541983A DE2541983A1 DE 2541983 A1 DE2541983 A1 DE 2541983A1 DE 19752541983 DE19752541983 DE 19752541983 DE 2541983 A DE2541983 A DE 2541983A DE 2541983 A1 DE2541983 A1 DE 2541983A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
refractory
furnace
channels
hemp ropes
hemp
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19752541983
Other languages
English (en)
Other versions
DE2541983C2 (de
Inventor
Heinz Dipl Ing Fricke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Adolf A Fleischmann Inh Werner Fleischmann 6000
Original Assignee
FA ADOLF A FLEISCHMANN
Fleischmann Adolf A Fa
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FA ADOLF A FLEISCHMANN, Fleischmann Adolf A Fa filed Critical FA ADOLF A FLEISCHMANN
Priority to DE19752541983 priority Critical patent/DE2541983C2/de
Publication of DE2541983A1 publication Critical patent/DE2541983A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2541983C2 publication Critical patent/DE2541983C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27DDETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
    • F27D1/00Casings; Linings; Walls; Roofs
    • F27D1/14Supports for linings
    • F27D1/141Anchors therefor
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B7/00Rotary-drum furnaces, i.e. horizontal or slightly inclined
    • F27B7/20Details, accessories or equipment specially adapted for rotary-drum furnaces
    • F27B7/28Arrangements of linings
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27DDETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
    • F27D1/00Casings; Linings; Walls; Roofs
    • F27D1/16Making or repairing linings ; Increasing the durability of linings; Breaking away linings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Furnace Housings, Linings, Walls, And Ceilings (AREA)

Description

  • VERFAHREN ZUM AUSDAMPFEN DER AUSKLEIDUNG EINES INDUSTRIEOFENS
  • Der Wirtschaftlichkeit halber wird die für einen Industrieofen bestimmte keramische Auskleidung nicht in einer besonders hierfür eingerichteten Fertigungsanlage gebrannt, sondern im zugehörigen Industrieofen selbst, bei dessen erstem Anfahren. Häufig ist ein solcher Industrieofen, etwa ein Zementdrehrohrofen, konstruktiv wenig geeignet zum gleichmäßigen rrwärmen der feuerfesten Auskleidung beim ersten Anfahren. Es läßt sich nicht vermeiden, daß ein Teil der Auskleidungs-Innenfläche besonders rasch aufgeheizt wird.
  • Die Innenfläche glasiert dort, bevor das physikalisch gebundene Anmachwasser restlos ausdampfen konnte. Beim weiteren Aufheizen entstehen Dampfblasen im Inneren einer solchen Auskleidung, wodurch deren dort noch plastisches Gefüge zerstört wird.
  • 1Jm das zu vermeiden, ist es aus der deutschen Patentschrift 1 558 588 bekannt, die Auskleidung im Industrieofen vor dem Anheizen zu perforieren. Jedoch bewirken die dadurch erzeugten Ausdampfkanäle eine Schwächung des späteren Verfahrensprodukts und können daher nicht in beliebig kleinem Rastermaß eingebracht werden. Außerdem kommunizieren diese Ausdampfkanäle nicht miteinander. Beides hat ein noch immer unvollständiges Ausdampfen bei Beginn des Anheizvorganges zur Folge, so daß beim weiteren Aufheizen Dampfnester im Auskleidungsmaterial zurückbleiben können und dann Ausschuß produziert wird.
  • Zur Vermeidung dieses Mangels bei einem Verfahren zum Ausdampfen der feuerfesten monolithischen Auskleidung eines Industrieofens bei seinem ersten Anfahren, durch Bildung von Ausdampfkanälen, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß auf der Innenfläche des metallischen Ofenmantels Hanfseile ausgelegt und durch Klebestreifen oder Haftkleber auf organischer Basis fixiert werden, wonach in an sich bekannter Weise die monolithische Auskleidung aufgeschichtet und perforiert und zuletzt der Ofen angeheizt werden.
  • Während des Aufstampfens oder Aufspritzens und noch in der ersten Phase des Aufheizens wirken die Hanfeinlagen wie Dochte, welche das physikalisch gebundene Anmachwasser der monolithischen Auskleidung begierig entziehen und es im äußersten Bereich der Auskleidung festhalten, welcher zuletzt erwärmt wird, wenn die Auskleidung schon so weit verfestigt ist, daß sie durch Dampfspannungen nicht mehr gesprengt werden kann.
  • Dies erst recht, wenn in Weiterbildung der Erfindung die Hanfseile netzförmig und bis in wenigstens eine Stirnfläche der späteren Auskleidung verlegt werden. Dort kann der sich bildende Wasserdampf ohne schädlichen Überdruck entweichen.
  • In Weiterbildung der Erfindung kann die Auslegung der Hanfseile und danach die Perforierung durch entsprechende Ausstanzungen einer Auflegeschablone hindurch erfolgen. Damit wird erreicht, daß auch die eingestochenen Ausdampfkanäle nach innen konvergieren mit den Hanfseilen und das Ausdampfen über das gesamte Volumen der Auskleidung hinweg ohne nennenswerte Behinderung erfolgt, auch wenn der Rasterabstand dieser Perforationen groß gewählt wird, um die Festigkeit des Verfahrensprodukts nicht zu- beeinträchtigen.
  • Am Beispiel eines Zementdrehrohrofens ist in den Figuren das erfindungsgemäße Verfahren veranschaulicht.
  • Fig. 1 zeigt einen axialen Teilschnitt durch das Ausgabeende der Ofentrommel, Fig. 2 einen Teilschnitt in der Ebene II/II aus Fig. 1.
  • Die Ofenkonstruktion ist bekannt. Auf der Innenfläche des tragenden zylindrischen metallischen Ofenmantels z sitzt die feuerfeste Auskleidung, und zwar im einlaufseitigen vorderen Bereich als Mauerwerk 6, im mechanisch und thermisch besonders beanspruchten hinteren, dem Auslaufende in Form einer monolithischen gestampften oder gespritzten Zustellung 7. Den rückwrtigen stirnseitigen Abschluß bilden Gußsegmente 3 aus warmfestem Stahl, welche mit dem Ofenmantel verschraubt sind.
  • In bekannter Weise sind warmfeste Gußanker 8 im hinteren Teil des Ofenmantels a angeschweißt, um der Auskleidung einen besseren Halt zu geben.
  • Zunächst werden auf der Innenfläche des Ofenmantels axial verlaufende dünnere Hanfseile 4 aufgelegt, welche durch die Fugen zwischen benachbarten stirnseitigen Sttzsegmenten 3 dochtförmig nach außen reichen, sowie wenigstens ein dickeres Hanfseil 1 in Umfangsrichtung des Ofenmantels 2, die axialen Seile 4 netzförmig kreuzend oder berührend. Alle Seile werden durch Klebeband oder Haftkleber auf dem Ofenmantel 2 fixiert.
  • Alsdann wird durch Stampfen, Rütteln oder Spritzen das feuerfeste monolithische Material zugestellt und, wenn es hinreichend abgebunden hat, perforiert, wobei durch Verwendung einer nicht gezeichneten Auflegeschablone beim Auslegen der Hanfseile und beim Einbringen der durch das Perforieren erzeugten Ausdampfkanäle 5 dafür gesorgt werden könnte, daß diese wenigstens teilweise mit den netzförmig verteilten Hanfschnüren 1,4 Verbindung haben.
  • Zuletzt wird der Ofen in bekannter Weise erstmals angeheizt.
  • Die Hanfseile saugen zunächst das physikalisch gebundene Anmachwasser aus der feuerfesten Zustellung 7 und lassen es beim weiteren Anheizen ohne nennenswerten Überdruck zwischen den stirnseitigen Stützsegmenten 3 bzw. den Ausdampfkanälen 5 dampfförmig entweichen und verbrennen schließlich, ohne daß nennenswerte Rückstände verbleiben, so daß sich zusätzliche Ausdampfkanäle ergeben.

Claims (3)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E: 1. Verfahren zum Ausdampfen der feuerfesten monolithischen Auskleidung eines Tndustrieofens bei seinen ersten Anfahren durch Bildung von Ausdampfkanälen, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Tnnenfla.che des metallischen Ofenmantels (2) Hanfseile (1,4) ausgelegt und durch Klebestreifen (9) oder Haftkleber auf organischer Basis filiert werden, wonach in an sicn bekannter Weise die Inonolithische Auskleidung (7) aufgeschichtet und perforiert und ,u1etzt der Ofen angeheizt werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hanfseile(1,4) netzförmig und bis in wenigstens eine Stirnfläche der Auskleidung (7) reichend ausgelegt werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslegung der Hanfseile und danach die Perforierung durch entsprechende Ausstanzungen einer Auslegeschablone hindurch erfolgen.
DE19752541983 1975-09-20 1975-09-20 Verfahren zum Ausdampfen der Auskleidung eines Industrieofens Expired DE2541983C2 (de)

Priority Applications (1)

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Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2541983A1 true DE2541983A1 (de) 1977-03-24
DE2541983C2 DE2541983C2 (de) 1983-02-24

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DE (1) DE2541983C2 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0751362A1 (de) * 1995-06-26 1997-01-02 Harbison-Walker Refractories Company Feuerfeste Stein für die Öffnung eines mit feuerfester Auskleidung ausgekleideten Gefässes
US6913644B2 (en) * 2001-06-21 2005-07-05 Bcb Hemp concrete mixtures and mortars, preparations method and uses

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
NICHTS-ERMITTELT *

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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US6913644B2 (en) * 2001-06-21 2005-07-05 Bcb Hemp concrete mixtures and mortars, preparations method and uses

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Publication number Publication date
DE2541983C2 (de) 1983-02-24

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D2 Grant after examination
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