DE2541785B2 - Differenzdruckmesser - Google Patents
DifferenzdruckmesserInfo
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- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01L—MEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
- G01L7/00—Measuring the steady or quasi-steady pressure of a fluid or a fluent solid material by mechanical or fluid pressure-sensitive elements
- G01L7/02—Measuring the steady or quasi-steady pressure of a fluid or a fluent solid material by mechanical or fluid pressure-sensitive elements in the form of elastically-deformable gauges
- G01L7/08—Measuring the steady or quasi-steady pressure of a fluid or a fluent solid material by mechanical or fluid pressure-sensitive elements in the form of elastically-deformable gauges of the flexible-diaphragm type
- G01L7/084—Measuring the steady or quasi-steady pressure of a fluid or a fluent solid material by mechanical or fluid pressure-sensitive elements in the form of elastically-deformable gauges of the flexible-diaphragm type with mechanical transmitting or indicating means
-
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- G01L13/00—Devices or apparatus for measuring differences of two or more fluid pressure values
- G01L13/02—Devices or apparatus for measuring differences of two or more fluid pressure values using elastically-deformable members or pistons as sensing elements
- G01L13/025—Devices or apparatus for measuring differences of two or more fluid pressure values using elastically-deformable members or pistons as sensing elements using diaphragms
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Description
Die Erfindung betrifft einen Differenzdruckmesser mit zwei durch jeweils eine Meßmembrane abgeschlossenen
Meßdruckkammerr», bei dem die Meßmembranen über eine starre Verbindung miteinander gekoppelt
sind, ferner mit durch Wellrohre begrenzten und mit Flüssigkeit gefüllten Gegendruckkammern sowie mit
einem mit der starren Verbindung und einem in einem Gehäuse untergebrachten Anzeigewerk zusammenarbeitenden
Übertragungselement.
Differenzdruckmesser der vorgenannten Art sind bekannt (FR 15 66771) und ausführungsgemäß so
gestaltet, daß sich die Wellrohre in dem mit Druckmedium beaufschlagten Raum befinden. Bei aggressiven
Druckmedien ist es daher notwendig, Wellrohre aus widerstandsfähigem Werkstoff einzusetzen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Differenzdruckmesser der eingangs genannten Art zu
entwickeln, bei welchem die Wellrohre und das Übertragungselement außerhalb der vom Druckmedium
beaufschlagten Meßdruckkammern angeordnet werden können.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Wellrohre mit ihrer Außenseite und das Übertragungselement im Bereich der Atmosphäre sind. Der mit der Erfindung erzielbare Vorteil besteht darin, daß in Anbetracht unterschiedlicher Druckmedien, die wiederum auf Werkstoffe mehr oder weniger schädliche Einflüsse ausüben können, nur noch ein Minimum an Einzelteilen des Differenzdruckmessers mit dem Druckmedium in Berührung kommt. Die Justage des Differenzdruckmesser kann aufgrund der erfindungsgemäßen Ausgestaltung von außen ohne Eingriff in das Gerät vorgenommen werden.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Wellrohre mit ihrer Außenseite und das Übertragungselement im Bereich der Atmosphäre sind. Der mit der Erfindung erzielbare Vorteil besteht darin, daß in Anbetracht unterschiedlicher Druckmedien, die wiederum auf Werkstoffe mehr oder weniger schädliche Einflüsse ausüben können, nur noch ein Minimum an Einzelteilen des Differenzdruckmessers mit dem Druckmedium in Berührung kommt. Die Justage des Differenzdruckmesser kann aufgrund der erfindungsgemäßen Ausgestaltung von außen ohne Eingriff in das Gerät vorgenommen werden.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden anhand von Figuren näher beschrieben. Es
zeigt
F i g. 1 Differenzdruckmesser im Schnitt,
F i g 2 Anordnung einer Zugfeder zur Meßbereichsänderung und Differenzdruckmesser mit Flanschanschluß,
F i g 2 Anordnung einer Zugfeder zur Meßbereichsänderung und Differenzdruckmesser mit Flanschanschluß,
F i g. 3 schematische Darstellung des Meßwertübertragungsmechanismus.
Die Meßeinrichtung besteht aus einer Plus-Druckkammer 1 und einer Minus-Druckkammer la, in
welchen sich zwischen den mit Schrauben verbundenen Flanschen 2, la bzw. 3, 3a druckdicht eingespannt die
Meßmembrane 4, 4a befindet, die aus Metali oder gummielastischem Werkstoff bestehen kann.
Mit der Meßmembrane 4,4a ist der Dichtkegel 5, 5a verbunden, der Gewindestangen 6, 6a aufweist, die in
ein im Hohlraum 7, 7a des Wellrohres 8, 8a angeordnetes Aufnahmeelement 9, 9a eingeschraubt
und mit dem Übertragungselement 10 verbunden sind. Hierdurch wird eine starre Verbindung zwischen den
Meßmembranen 4 und 4a hergestellt.
Die Wellrohre 8,8a sind am Übertragungselement 10
befestigt. Außerdem sind sie mit einem Überwurfflansch 11,11a verbunden, der mittels Schrauben und Dichtung
13, 13a am Flansch 2a, 3a verschraubt ist. Die Verbindungsstellen sind druckdicht ausgeführt.
Der gesamte Hohlraum 7, 7a der Wellrohre 8,8a und
der Meßmembranen 4, 4a ist mit Flüssigkeit gefüllt, wobei durch den Kanal 16 zu den Hohlräumen 7 bzw. 7a
eine Verbindung besteht. Mittels einer im Übertragungselement 10 angeordneten Drosselschraube 14 läßt
sich der Querschnitt des Kanals 16 ändern, so daß infolge einer veränderbaren Durchtrittsgeschwindigkeit
der Flüssigkeit durch den Kanal 16 eine Dämpfung auf die Meßmembranen 4,4a bewirkt wird.
Die bei Temperaturschwankungen auftretende volu-
metrische Änderung der Flüssigkeit wird von einem Faltenbalg 17, der am Dichtkegel 5a druckdicht
angeordnet ist, über eine Bohrung 18 im Dichtkegel 5a aufgenommen.
An einer Aufnahmevorrichtung 19 ist die gesamte Anordnung, bestehend aus Meßsystem, Instrumentengehäuse
20 mit Anzeigewerk, angeschraubt. Außerdem dient die Aufnahmevorrichtung 19 als Lager für die
Übertragungswelle 21 mii daran angeordnetem Exzen-
ter 22, der Exzenterwelle 23, deren Exzentrizität einstellbar ist, und einem Hebel 24, der auf die
Zugstange 25 des Anzeigewerkes 26 wirkt.
Um den Meßbereich in gewissen Grenzen variieren zu können, sind innerhalb des Wellrohres 8 oder 8a
Federn 27 eingesetzt, die auf die Verstellkraft der Meßmembrane 4 oder 4a einwirken.
Eine weitere Möglichkeit der Meßbereichseinste'lung ist in F i g. 2 bzw. 3 dargestellt Diese Ausführung bietet
den Vorteil, daß der Meßbereich von außen ohne Eingriff in das Meßsystem geändert werden kann.
Im Instrumentengehäuse 20 ist eine Zugfeder 28 angeordnet, deren auf den Hebel 24 und damit auf die
Stellkraft der Meßmembrane 4 oder 4a entgegenwirkende Zugkraft mit einer außerhalb des Instrumentengehäuses
20 angeordneten Stellschraube 29 eingestellt werden kann.
Das Meßsystem ist mit einer einstellbaren Überdrucksicherung ausgestattet. Hierzu dient der Dichtkegel
5,5a, der mit der Meßmembrane 4,4a verbunden ist und außerdem ein Dichtelement 30,30a aufweist, dessen
Abstand zum Dichtungssitz 31, 31a entsprechend der Höhe des Ansprechdruckes der Oberdrucksicherung
mit der Gewindestange 6, 6a eingestellt wird, um somit ein Auslenken der Meßmembrane 4, 4a über ihre
Charakteristik hinaus zu verhindern.
LJm auch in der Anschlußmöglichkeit des C ifferenzdruckmessers
variabel zu sein, kann an Stelle des üblichen Anschlußstückes 32, 32a ein Anschlußflansch
33, gemäß F i g. 2 verwendet werden, wodurch z. E. die Möglichkeit gegeben ist, den Differenzdruckmesser
direkt in eine Rohrleitung zu flanschen.
Wird beispielsweise die Plus-Druckkammer 1 mit Druckmedium beaufschlagt lenkt die Meßmembrane 4
in Richtung Minus-Druckkammer 4a aus. Die Auslenkung der Meßmembrane 4 wird als Wegstrecke direkt
über den mit der Meßmembrane 4 verbundenen Dichtkegel 5 der Gewindestange 6 aul das Aufnahmeelement
9 und damit an das Übertragungselement übertragen. Die am Übertragungselement 10 angeordnete
Verstellgabel 15, die an der Exzenterwelle 22 angreift, dreht den Exzenter 22 einschließlich Übertragungswelle
21 und den Hebel 24 um ein proportionales Maß. Die Bewegung des Hebels 24 wird über die
Zugstange 25 auf das Anzeigewerk 26 übertragen und als Druck analog angezeigt.
Tritt in der Plus-Druckkammer 1 ein unzulässig hoher Druck auf, dessen Druckhöhe in Abhängigkeit von der
Charakteristik der Meßmembrane 4 und 4a, durch Festlegung des Abstandes zwischen Dichtteller 35 bzw.
Dichtelement 30 und Dichtungssitz 31 eingestellt ist, legt sich der Dichtteller 35 und das Dichtelement 30 auf den
Dichtungssitz 31 auf, so daß durch Auflage des Dichttellers 35 und Schließen der Durchtrittsbohrung 34
durch das Dichtelement 30 ein weiteres Auslenken der Meßmembrane 4 und 4a verhindert wird.
Bei Druckbeaufschlagung der Minus-Druckkammer la gilt die vorbeschriebene Funktionsweise der
einzelnen Elemente analog.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Differenzdruckmesser mit zwei durch jeweils eine Meßmembrane abgeschlossenen Meßdruckkammern,
bei dem die Meßmembranen über eine starre Verbindung miteinander gekoppelt sind,
ferner mit durch Wellrohre begrenzten und mit Flüssigkeit gefüllten Gegendruckkammern sowie
mit einem mit der starren Verbindung and einem in einem Gehäuse untergebrachten Anzeigewerk zusammenarbeitenden
Übertragungselement, dadurch gekennzeichnet, daß die Wellrohre
(8; Sa) mit ihrer Außenseite und das Übertragungselement (10) im Bereich der Atmosphäre angeordnet
sind.
2. Differenzdruckmesser ncch Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Meßmembrane (4;
4a) zwischen zwei Flanschen (2, 2a; 3, 3a) eingespannt ist, daß jedes der Wellrohre (8; Sa) über
einen Überwurfflansch (11; Wa) mit einem diese Flansche (2a; 3a), der nicht mit dem Meßmedium in
Verbindung steht, verbunden ist und daß das Übertragungselement (10) zwischen den Wellrohren
(8; 8a^angeordnet ist.
3. Differenzdruckmesser nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß im flüssigkeitsgefüllten
Hohlraum (8; Ta) eines der Wellrohre (8; Sa) Federn (27) zur Meßbereichsänderung angeordnet sind.
4. Differenzdruckmesser nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an der Meßmembrane
(4; 4a^ innerhalb der Meßdruckkammer (1; \a) ein
dehnbarer Hohlkörper in Form eines Faltenbalges (17) angeordnet ist, dessen Innenraum über eine oder
mehrere in einem Dichtkegel (5; 5a) befindliche Bohrungen (18) mit dem flüssigkeitsgefüllten Hohlraum
(7;7a^des Wellrohres (8; 8a^verbunden ist.
5. Differenzdruckmesser nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslenkung der
Meßmembrane (4; Aa) direkt von einer am Übertragungselement (10) angeordneten Verstellgabel
(15) an eine Exzenterwelle (23) übertragen wird.
6. Differenzdruckmesser nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Meßbereich von
außen mit einer auf einen Hebel (24) bzw. auf eine Zugstange (25) wirkenden Zugfeder (28) änderbar
ist.
7. Differenzdruckmesser nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Meßbereich durch
Einstellung der Zugkraft der Zugfeder (28) mit einer am Gehäuse (20) angeordneten Stellschraube (29)
änderbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19752541785 DE2541785C3 (de) | 1975-09-19 | 1975-09-19 | Differenzdruckmesser |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19752541785 DE2541785C3 (de) | 1975-09-19 | 1975-09-19 | Differenzdruckmesser |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2541785A1 DE2541785A1 (de) | 1977-03-24 |
| DE2541785B2 true DE2541785B2 (de) | 1980-02-14 |
| DE2541785C3 DE2541785C3 (de) | 1980-10-30 |
Family
ID=5956885
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19752541785 Expired DE2541785C3 (de) | 1975-09-19 | 1975-09-19 | Differenzdruckmesser |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2541785C3 (de) |
-
1975
- 1975-09-19 DE DE19752541785 patent/DE2541785C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2541785C3 (de) | 1980-10-30 |
| DE2541785A1 (de) | 1977-03-24 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
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