DE2540765A1 - Anordnung zum pruefen von schaltungsanordnungen, insbesondere von mit einer steckkontaktleiste versehenen leiterplatten - Google Patents
Anordnung zum pruefen von schaltungsanordnungen, insbesondere von mit einer steckkontaktleiste versehenen leiterplattenInfo
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Description
- Anordnung zum Prüfen von Schaltungsanordnungen, insbesondere von mit einer Steckkontaktleiste versehenen Leiterplatten Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum Prüfen von elektrischen Baugruppen, insbesondere von mit einer Steckerleiste versehenen Leiterplatten, mit Steckkontakten zum Anschluß der zu prüfenden Schaltungsanordnung und mit Prüfsignalgebern und Anzeigeeinheiten, die mit den Steckkontakten für den Prüfling verbindbar sind.
- Schaltungsanordnungen werden im allgemeinen in der Weise geprüft, daß ihre Eingänge einzeln mit Prüfsignalgebern und ihre Ausgänge mit Anzeigeeinheiten verbunden werden. Die Prüfsignalgeber können Tasten, Schalter, Impulsgeber usf. sein. Die Anzeigeeinheiten sind im allgemeinen Glühlampen, Zeiger- oder Digitalinstrumente und dergleichen. Zur Funktionsprüfung werden die Prüfsignalgeber wahlweise auf die zu prüfende Anordnung geschaltet und die Verarbeitung der eingegebenen Prüfsignale mit Hilfe der Anzeigeeinheiten festgestellt. Die bekannten Anordnungen haben den Nachteil, daß die zur Funktionsprüfung notwendige Zuordnung zwischen den Kontakten des Prüflings und den Prüfsignalgebern sowie den Anzeigeeinheiten über beidseitig mit Bananensteckern versehene flexible Leitungen hergestellt werden muß. Mit jedem Wechsel des Typs der zu prüfenden Schaltung müssen auch die Leitungen neu gesteckt werden. Dieser Nachteil wirkt sich vor allem während der Inbetriebnahme einer Anlage störend aus.
- Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung zum Prüfen von elektrischen Baugruppen zu schaffen, mit der die Zuordnung der Kontakte des Prüflings zu den Prüfsignalgebern und den Anzeigeeinrichtungen vereinfacht ist.
- Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß Steckkontakte vorgesehen sind, die teils mit den Steckkontakten für den Prüfling, teils mit den Ausgängen der Prüfsignalgeber und teils mit den Anzeige einheiten verbunden sind und in die eine Verknüpfungsschaltung steckbar ist, in der sie derart miteinander verbunden sind, daß bei eingesteckter Verknüpfungsschaltung die Prüflings-Steckkontakte an Prüfsignalgeber und an Anzeigeeinheiten sowie gegebenenfalls Anzeigeeinheiten an Prüfsignalgeber angeschlossen sind. Die erfindungsgemäße Anordnung besteht demnach im wesentlichen aus einer Baueinheit, die Steckkontakte aufweist, in die der Prüfling gesteckt werden kann. Die Einheit enthält ferner Prüfsignalgeber, wie Tasten, Schalter, Impulsgeber und dergleichen, sowie Anzeigeeinheiten, z. B. über Verstärker gesteuerte Glühlampen. Verknüpfungssteckkontakte sind mit den Kontakten für den Prüfling, den Prüfsignalgebern und den Anzeigeeinheiten verbunden. In diese Kontakte, die zweckmäßig von einer Buchsenleiste gebildet werden, können Verknüpfungsschaltungen gesteckt werden, die im wesentlichen Kurzschlußstecker darstellen, indem sie Verknüpfungskontakte miteinander verbinden. Jedem zu prüfenden Baugruppentyp kann eine Verknüpfungsschaltung zugeordnet sein. Bei einem Wechsel des zu prüfenden Baugruppentyps brauchen nur die entsprechenden Verknüpfungsschaltungen ausgewechselt werden.
- Die Verknüpfungsschaltungen können in der Weise aufgebaut sein, daß die Kontaktstifte von Steckern unmittelbar über Drähte miteinander verbunden sind. Die Steckerstifte können auch über die Leiterbahnen von Leiterplatten miteinander verbunden sein. Eine besonders vielseitig einsetzbare Verknüpfungsanordnung erhält man, wenn diese nach Art eines Kreuzschienenverteilers aufgebaut ist.
- Dessen Zeilenleitungen können z. B. an die Kontakte für den Prüfling und die Spaltenleitungen an die Prüfsignalgeber und die Anzeigeeinrichtungen angeschlossen sein.
- Die Verknüpfungsschaltung braucht nicht aus einem einzigen Bauteil bestehen, sie kann sich aus zwei oder mehr Bauteilen zusammensetzen, die jeweils in eine Steckverbindung gesteckt werden.
- Bei einer Zweiteilung können die Steckkontakte für den Prüfling in der einen Baugruppe mit den Prüfsignalgebern und in der anderen Baugruppe mit den Anzeigeeinheiten verbunden werden.
- Anhand der Zeichnung, in der Ausführungsbeispiele gezeigt sind, werden im folgenden die Erfindung sowie weitere Vorteile und Ergänzungen näher beschrieben und erläutert.
- Es zeigen Figur 1 das Prinzipschaltbild eines Ausführungsbeispiels und Figur 2 eine Abwandlung der Anordnung nach Figur 1.
- In Figur 1 ist mit 1 eine mit einer Leiterplatte hergestellte elektronische Baugruppe bezeichnet, die bestimmte Funktionen erfüllen soll. Ihre Ein- und Ausgangsleitungen sind über eine Stekkerlelste 2 geführt, mit der sie in einen Rahmen gesteckt werden kann, über diesen mit anderen Baugruppen verbunden ist und so Teil eines Gerätes oder einer Anlage bilden kann. Vor der Betriebnahme eines solchen Gerätes oder einer Anlage oder im Störungsfalle müssen die Baugruppen unter Umständen einzeln geprüft werden. Figur 1 zeigt die Schaltung eines hierzu geeigneten Prüfgerätes. Es besteht im wesentlichen aus zwei Teilen, dem gestrichelt gezeichneten Hauptteil 3, in das eine Verknüpfungsschaltung 4 gesteckt werden kann. Das Teil 3 enthält Buchsenleisten 5a, 5b und 5c, in welche zu prüfende Baugruppen gesteckt werden können. Die Buchsenleisten sind entsprechend den verschiedenen gebräuchlichen Steckverbindungen unterschiedlich. Im Beispiel nach Figur 1 paßt zur Stekkerleiste 2 die Buchsenleiste 5b. Sämtliche Kontakte der Buchsenleiste 5a, 5b und 5c sind auf Kontakte einer Buchsenleiste 6 geführt. Dabei können Kontakte der Leiste 5a mit denen der Leiste 5b sowie denen der Leiste 5c verbunden sein. Weitere Kontakte der Buchsenleiste 6 sind an die Ausgänge von Prüfsignalgebern 11 angeschlossen. Diese Prüfsignalgeber sind z. B. Tasten, Schalter, Impulsgeber. Ferner liegen an Kontakten der Buchsenleiste 6 über Verstärker 8 angesteuerte Anzeigeeinheiten 9. In die Buchsenleiste 6 ist mittels einer Steckerleiste 7 die Verknüpfungsschaltung 4 gesteckt. Im Ausführungsbeispiel ist die Verknüpfungsschaltung nach Art eines Kreuzschienenverteilers ausgebildet. In zwei elektrisch voneinander getrennten Ebenen kreuzen sich zeilen- und spaltenweise verlaufende Leitungen. Die stärker gezeichneten Teilen leitungen sollen in einer oberen Ebene, die schwächer gezeichneten Spaltenleitungen in einer tiefer gelegenen Ebene verlaufen.
- An den Kreuzungspunkten können die sich kreuzenden Leitungen mittels Stöpsel verbunden werden. Die Kontaktstifte, die mit den Steckverbindungen 5a, 5b und 5c für die zu prüfenden Schaltungen verbunden sind, sind an die Zeilenleitungen geführt. An den Spaltenleitungen liegen die Prüfsignalgeber und die Anzeigeeinrichtungen.
- Auf diese Weise kann jeder Impulsgeber mit jedem Kontaktstift der Buchsenreihen 5a, 5b und 5c sowie mit jeder Anzeigeeinheit verbunden werden. Für jeden Typ der zu prüfenden Baugruppen ist eine Verknüpfungsschaltung 4 herzustellen. Zur Prüfung eines neuen Typs werden die Verknüpfungsschaltungen ausgewechselt.
- Sämtliche Kontakte der Buchsenleiste 6 sind mit einzeln steckbaren Buchsen 10 verbunden, so daß in Sonderfällen die zu prüfende Baugruppe 1 auch über an beiden Enden mit Bananensteckern versehene flexible Leitungen an die Prüfsignalgeber und die Anzeigeeinrichtungen angeschlossen werden kann. Die Prüfanordnung ist zum Prüfen mit digitalen und analogen Signalen geeignet.
- In Figur 2 ist mit 5 wieder die Buchsenleiste zum Anschluß eines Prüflings bezeichnet. Die Kontakte dieser Buchsenleiste sind mit Kontakten einer Buchsenleiste 6a und einer weiteren Leiste 6b verbunden. An der Buchsenleiste 6a liegen ferner die Prüfsignalgeber 11. Die von der Leiste 5 kommenden Leitungen sind über eine Stekkerleiste 7a als Zeilenleitungen in eine Verknilpfungsschaltung 4a geführt, während die Ausgangssignale der Prüfsignalgeber 11 Spaltenleitungen zugeführt sind. In die Buchsenleiste 6b ist eine Verknüpfungsschaltung 4b mit einem Stecker 7b gesteckt. Diese enthält einen Kreuzschienenverteiler, dessen Zeilenleitungen wieder mit den Kontakten der Buchsenleiste 5 verbunden sind und an dessen Spaltenleitungen über die Steckverbindung 6b, 7b die Verstärker 8 für die Anzeigeeinheiten angeschlossen sind. Die Verknüpfungsschaltung 4 der Anordnung nach Figur 1 ist somit in der Anordnung nach Figur 2 in zwei Verknüpfungsschaltungen 4a und 4b aufgeteilt, die entsprechend kleiner sind.
- 7 Patentansprüche 2 Figuren
Claims (7)
- Patentansprüche Anordnung zum Prüfen von elektrischen Baugruppen, insbesondere von mit einer Steckerleiste versehenen Leiterplatten, mit Steckkontakten zum Anschluß der zu prüfenden Schaltungsanordnung und mit Prüfsignalgebern und Anzeigeeinheiten, die mit den Steckkontakten für den Prüfling verbindbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß Steckkontakte (6, 7) vorgesehen sind, die teils mit den Steckkontakten (5) für den Prüfling (1, 2), teils mit den Ausgängen der Prüfsignalgeber (11) und teils mit den Anzeigeeinheiten (9) verbunden sind und in die eine Verknüpfungsschaltung (4) steckbar ist, in der sie derart miteinander verbunden sind, daß bei eingesteckter Verknüpfungsschaltung (4) die Prüflings-Steckkontakte (5) an Prüfsignalgeber (11) und an Anzeigeeinheiten (9) sowie gegebenenfalls Anzeigeeinheiten (9) an Prüfsignalgeber (11) angeschlossen sind.
- 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Steckkontakte (6, 7) für die Verknüpfungsschaltung (4) in einer Steckverbindung (6, 7) enthalten sind.
- 3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verknüpfungsschaltung aus zwei Teilen (4a, 4b) besteht, deren erste (4a) die Prüfsignalgeber (11) mit den Prüflings-Steckkontakten (5) und deren zweite die Prüflings-Steckkontakte (5) mit den Anzeigeeinheiten (9) verbindet.
- 4. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Steckkontakte für die Verknüpfungsschaltung (4) in Stecker- bzw. Buchsenleisten (6, 7) angeordnet sind.
- 5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verknüpfungsschaltung (4) als steckbare Leiterplatte aufgebaut ist.
- 6. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Verknüpfungsschaltung (4) nach Art eines Kreuzschienenverteilers aufgebaut ist, dessen Zeilen- bzw.Spaltenleitungen jeweils an die mit den PrUflings-Steckkontakten (5) verbundenen Steckkontakte und deren Spalten- bzw.Zeilenleitungen an die mit den Prüfsignalgebern (11) verbundenen und/oder an die mit den Anzeigeeinheiten (9) verbundenen Steckkontakte angeschlossen sind.
- 7. Anordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Steckkontakte (6, 7) für die Verknüpfungsanordnung (4) mit einzeln steckbaren Buchsen (10) verbunden sind.
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