DE2540687A1 - Verfahren und vorrichtung zum ansteuern eines datensichtgeraetes - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zum ansteuern eines datensichtgeraetesInfo
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Description
Int. Az.: Case 899 10. September 1975
Hewlett-Packard Company
VERFAHREN UND VORRICHTUNG ZUM ANSTEUERN EINES DATENSICHTGERÄTES
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung gemäß den Oberbegriffen der Ansprüche 1 und 6.
Die Anzeige in einem Kathodenstrahlröhren-Terminal kann eine Anzahl von durch Hardware und Software spezialisierten
Funktionen haben, die das wiedergegebene Bild abweichend von den normalen Zeichen beschreiben. Zum Beispiel können
die angezeigten Zeichen blinken, halb hell, in Negativanzeige (schwarz auf weiß statt weiß auf schwarz) oder
unterstrichen wiedergegeben werden. Sie können beispielsweise gegen Änderung geschützt sein. Außerdem kann die
Wiedergabestruktur selbst veränderbar sein. Alle diese drei Informationstypen, nämlich Hardware-Anzeigeparameter,
Software-Parameter und Wiedergabe-Strukturen sind Beispiele
für Information, die in den wiederzugebenden Text eingebaut werden muß, ohne daß im wiedergegebenen Schriftbild Leerfelder
entstehen.
Es ist bekannt, ein breites Wiedergabezeichen zu benutzen, dem für jede Funktion ein Zusatzbit angefügt ist. Jedes
zusätzliche Bit stellt eine gesonderte Steuerfunktion dar. In Fig. 1 ist ein solches Verfahren dargestellt, bei welchem
eine Paralleldefinition der Anzeigeparameter benutzt wird. Wenn der benutzte Kode zum Beispiel ASCII ist, beträgt die
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eigentliche Zeichenbreite 7 Bits. Für jede Abwandlungsart wird ein zusätzliches Bit benötigt. Sechs Abwandlungsmöglichkeiten
würden dann für jedes anzuzeigende Zeichen 6 zusätzliche Bits in Anspruch nehmen. Wenn außerdem noch ein Schutzmerkmal
hinzugefügt wird, beträgt die gesamte Breite eines Zeichens 14 Bits. Damit wird ein Wiedergabespeicher benötigt, dessen
Kapazität größer oder gleich 14 Bits pro Zeichen ist. Wenn ein bestimmtes Abwandlungsmerkmal, zum Beispiel eine Unterstreichung,
gewünscht wird, ist das entsprechende Abwandlungsbit "ein" für unterstrichene Zeichen und "aus" für nicht
unterstrichene Zeichen. Die Zusatzbits werden also im Speicher für alle Zeichen gebraucht, gleichgültig ob ein Abwandlungsmerkmal benutzt wird oder nicht.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ohne Verringerung der möglichen Anzahl von Abwandlungsfunktionen
den Bedarf an Speicherraum zu verringern. Diese Aufgabe wird durch die Merkmale der Ansprüche 1 bzw. 6 gelöst.
Aus Fig. 2a sind die Vorteile der erfindungsgemäßen Lösung
gegenüber dem oben beschriebenen Stand der Technik erkennbar. Jedes Zeichen ist 8 Bit breit. Es gibt dabei zwei Arten von
Zeichen, nämlich Datenzeichen und Steuerzeichen. Datenzeichen sind dir.ekt anzeigbar, während Steuerzeichen eine Änderung
in einer Abwandlung oder eine andere Steuerfunktion bezeichnen.
Unter Bezugnahme auf Fig. 2b sei angenommen, daß das Wort "FIELD" unterstrichen wiedergegeben werden soll. Gemäß dem
oben beschriebenen Stand der Technik wäre es notwendig gewesen, jedem wiederzugebenden Zeichen ein Bit hinzuzufügen,
das die Unterstreichung des Zeichens anzeigt. Im Gegensatz dazu wird erfindungsgemäß im Zeichenstrom dem wiederzugebenden
Wort ein Steuerzeichen mit der Bedeutung "Unterstreichung Start" vorangestellt. Diesem Steuerzeichen folgen dann fünf
anzuzeigende Zeichen. Nach dem letzten dieser anzuzeigenden Zeichen folgt wieder ein Steuerzeichen mit der Bedeutung
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"Unterstreichung Stopp". Eine Speicherung von Zusatzdaten
ist also nur erforderlich, wenn Abwandlungen tatsächlich vorkommen. Steuerzeichen werden nur benötigt, wenn sich
der jeweilige Steuerzustand ändert. Dadurch wird kein Speicherraum
unnötig beansprucht. Außerdem ist die Anzahl der Steuerfunktionen praktisch unbegrenzt.
Vorteilhafte Weiterbildungen bzw. Ausführungsformen der vorliegenden
Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels in Verbindung mit der zugehörigen Zeichnung erläutert.
In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 ein bekanntes Codierverfahren mit Paralleldefinition
von Wiedergabeparametern, wobei Zusatzbits im Wiedergabespeicher ohne Rücksicht darauf benötigt werden,
ob ein Abwandlungsmerkmal benutztwird oder nicht;
Fig. 2 das erfindungs—gemäße Codierverfahren, bei dem die
anzuzeigenden Zeichen und die Steuerfunktionen als 8-Bit-Daten- und Steuerzeichen dargestellt werden;
Fig. 3 ein Blockschaltbild eines bevorzugten Ausführungsbeispieles
einer erfindungs-gemäßen Vorrichtung;
Fig. 4 die Art der Speicherung von Daten in einem Terminal-Speicher
in einer verbundenen Liste für die Benutzung in Verbindung mit dem Ausführungsbeispiel der Fig. 3;
Fig. 5 die gegenseitigen Beziehungen zwischen Datenblocks,
Verbindungen und einer sichtbaren Anzeige durch abgetastete Zeilen auf einer Kathodenstrahlröhre;
Fig. 6 ein detailliertes Schaltbild mit handelsüblicher Hardware zur praktischen Verwirklichung des Ausführungsbeispiels der Fig. 3;
Fig. 7 die Codierfolge des Sammeischienenzyklus-Flipflops beim
bevorzugten Ausführungsbeispiel; und
Fig. 8 ein Verfahren zur Datencodierung für die Benutzung in
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Verbindung mit dem bevorzugten Ausführungsbeispiel.
In Fig. 3 ist eine Ansteuereinrichtung für ein Datensichtgerät
dargestellt, die Zeichen aus einem Speicher 6 mit wahlfreiem Zugriff ausliest, zu den Daten über ein Eingaberegister
43 Zugriff nimmt, die Daten in einem 80-Zeichen-Schieberegister
12 bzw. 14 puffert und sie an ein Umlaufregister 16 und dann an eine Schaltung 18 weitergibt, die
Zeichenpunkte erzeugt. Das System reagiert auf Unterbrechungssignale 2 und vertikale Synchronisiersignale 4 von einer Zeitgabe-
und Steuerschaltung 20 innerhalb des Zeichengenerators 18. Das Unterbrechungssignal 2 zeigt an, daß eine neue Zeile
von anzuzeigenden Zeichen aus dem Speicher 6 abgerufen werden soll. Das vertikale Synchronisiersignal 4 zeigt den Beginn
eines Abtastvorgangs auf der Kathodenstrahlröhre an. Das Unterbrechungssignal 2 triggert das System derart, daß es
Zugriff zu 80 anzeigbaren Zeichen in Speicher 6 über eine Datensammeischiene 10 nimmt. Die Daten werden in eines der
beiden 80-Zeichen-Puffer 12 bzw. 14 eingegeben. Der Puffer,
der gerade nicht geladen wird, läuft mit 2,34 MHz um und gibt für jede der auf dem Leuchtschirm abgetasteten Punktpositionen
ein Zeichen ab. Vom System kann z.B. ein Zeichen durch den Zeichengenerator 18 zu einem Parallel/Serien-Wandler
und schließlich zu einem Kathodenstrahlröhrenmonitor oder ähnlichem gehen. Wenn z.B. eine Zeichenposition 15 Abtastlinien
hoch ist, werden die 80-Zeichen-Puffer 15mal durchlaufen, bevor die Umschaltung auf eine neue anzuzeigende
Zeile signalisiert wird. Dies erfolgt durch Umschaltung einer gerade/ungerade-Leitung 19 durch die Zeitgabe- und Steuerschaltung
20.
Dieser Zyklus wiederholt sich, wobei die beiden 80-Zeichen-Puffer
12 und 14 sich einander abwechseln, d.h. jeweils einer die Anzeigeröhre ansteuert und der andere vom Terminalspeicher
6 geladen wird.
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"~ 5 —
Die Daten werden im Speicher 6 in absteigender Adressenordnung gespeichert. Das erste abgerufene Zeichen befindet
sich z.B. an einer oktalen Adresse 37777 (Fig. 4 als 37777g dargestellt), welche die höchste Speicheradresse im Terminal
ist. Das nächste Zeichen befindet sich bei 37776of usw.
Unter Bezugnahme auf Fig. 3 wird beim Beginn der Wiedergabe einer Seite das Speicheradressenregister 22 auf die Stellung
37777o gesetzt. Eine Datensteuerung 8 nimmt Zugriff zu
ο
Datenzeichen/ wobei sie das Adressenregister 22 nach jedem Zeichen erniedrigt und die folgenden Wiedergabe- und Steuerfunktionen
ausführt: VERBINDEN, wobei zwei Zeichen vom Terminalspeicher 6 abgerufen werden und eine nächste Platzadresse
werden, von der Daten abzulesen sind. ZEILENENDE, wobei der Rest der wiederzugebenden Zeile mit Leerfeldern
beschrieben wird. SEITENENDE, wobei der Rest einer wiederzugebenden Seite mit Leerfeldern beschrieben wird. MARKE,was
für den Schutz von Datenfeldern benötigt wird. WIEDERGABE-ABWANDLUNG,
wobei das Steuersystem eines der Bits für die Wiedergabeabwandlung, z.B. negativ video benutzt, und es
zusammen mit anzuzeigenden Zeichen zur Zeitgabe- und Steuerschaltung 20 weiterleitet. ZEICHEN, wobei ein 7-Bit-Code
z.B. ASCII, eines von 128 Zeichen für den Zeichengenerator 18 darstellt. Zu 80 wiedergebbaren Zeichen pro Zeile wird
Zugriff genommen. Danach schaltet die Datensteuerung 8 ab und erwartet ein Signal von der Zeitgabe- und Steuerschaltung
20, um eine neue Zeile zu beginnen. Nach Abruf von 24 Zeilen aus dem Speicher 6 wiederholt sich der Zyklus, wobei das
Adressenregister 22 wieder auf 37777o gesetzt wird.
In Fig. 8 ist ein neuartiges codiertes Anweisungsschema für die Benutzung in Verbindung mit der Anordnung nach Fig. 3
dargestellt. Es sei angenommen, daß die Kathodenstrahlröhre jede sechzigstel Sekunde einmal ganz abgetastet wird.
Während dieser Zeit werden Daten- und Steuerzeichen aus dem Speicher gewonnen. Bei Zugriff zu jedem 8-Bit-Zeichen wird
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das Adressenregister 22 erniedrigt. Wenn das Zeichen ein anzuzeigendes Zeichen ist, wird ein Zeichenzähler 26 erhöht.
Dadurch bleibt die Anordnung über die verbleibende Anzahl von aus dem Speicher 6 abzurufenden Zeichen einer
anzuzeigenden Zeile auf dem laufenden. Wenn jedoch das Zeichen ein Steuerzeichen ist, wird zwar das Adressenregister
22, nicht jedoch der Zeichenzähler 26 weitergeschaltet. 8-Bit-Zeichen werden solange aus dem Speicher
6 abgerufen, bis 80 Wiedergabezeichen erreicht sind. Da Steuerzeichen bei dieser Akkumulation nicht mitzählen,
ist deren Anzahl variabel.
Das Problem der Decodierung des in Fig. 8 dargestellten Anweisungssatzes wird durch je einen Prioritätscodierer
und -decodierer sauber gelöst. Wie in Fig. 3 dargestellt ist, gehen die Daten in den Registern42 und 44 in einen
Prioritätscodierer 46, der z.B. eine integrierte Schaltung des Typs 74147 von Texas Instruments sein kann. Der
Codierer 46 hat die Eigenschaft, daß die von ihm abgegebene 3-Bit-Zahl 47 die höchste Bitposition mit dem Wert
Null des Eingangssignals darstellt. Die 3-Bit-Zahl 47
geht in einen Decoder 48, der z.B. eine Schaltung des Typs LS 138 von Texas Instruments sein kann. Im Ergebnis
geht dabei ein Anschluß des Decoders 48 in Abhängigkeit von dem vom Speicher abgerufenen Zeichentyp "nach unten".
Wenn das abgerufene Zeichen z.B. eine ZEILENENDE-Funktion
ist, geht der Ausgang Nummer 5 des Decoders 48 herunter. Wenn es sich dagegen um ein ASCII-Zeichen handelt, geht
der Ausgang Nummer 7 nach unten.
Wie in Fig. 4 dargestellt ist, werden die Daten im Terminal-Speicher
6 normalerweise in einer verbundenen Liste gespeichert. Eine Verbindung kann z.B. eine 2-Zeichen-Steuerfolge
sein, die von der Datensteuerung 8 dahingehend interpretiert wird, daß die Speicheradresse des nächsten abzu-
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rufenden Zeichens geändert wird. Die Verbindungen (Links) ermöglichen es, den Speicher 6 in einer einmalig effizienten
Weise zu organisieren und zu benutzen und ermöglichen die Zusammenfassung von anzuzeigenden Datenzeilen zu anzuzeigenden
Seiten. Wie in Fig. 5 dargestellt ist, sind die beiden ersten abgerufenen Plätze, nämlich 37777O und 37776O eine
Verbindung zum ersten 16-Zeichen-Block von im Speicher 6
gespeicherter Information. In diesem ersten Block einer Zeile befinden sich Verbindungen zum nächsten Block dieser Zeile
sowie eine Verbindung zum ersten Block der vorausgehenden und der nächstfolgenden Zeile.
Wie in Fig. 6 dargestellt ist, gibt die Zeitgabe- und Steuerschaltung
20 einen kurzen vertikalen Synchronisierimpuls an das Ädressenregister 22 ab, wenn der Elektronenstrahl
der Wiedergaberöhre die vierundζwanzigste Zeichenzeile auf
dem Bildschirm abgetastet hat. Dadurch wird der Adressenzähler 22 auf 37777o zurückgestellt, und ein SEITENENDE-
Flipflop 24 in der Datensteuerung 8 wird zurückgestellt.
Gleichzeitig löscht das unterbrechungssignal 2 den Zeichenzähler
26 und stellt ihn auf null.
Das Ausgangssignal des Zeichenzählers 26 wird durch die
Datensteuerung als abweichend von 80 erfaßt. Wenn beim Flipflop 28 "Speicherzugriff" (DMA) gesetzt wird, schaltet das
Flipflop 28 hoch und ein Sammelschienenzyklus wird gestartet.
Bei einer dynamisch zugeordneten Wiedergabestruktur, zu der ein gleichzeitiger Zugriff von mehr als einem Prozess
möglich ist, wird eine Sperrprozedur benötigt. Die Form der Struktur muß veränderbar sein, ohne daß die Kontinuität des
Zugriffs anderer Prozesse zerstört wird. Bei der verwendeten Speieherstruktur mit verbundenen Listen nimmt die Datensteuerung
8 Zeichen vom Speicher 6 in regelmäßigen Intervallen auf. Ein Prozessor kann z.B. die Struktur durch Ein- ■
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fügung und Herausnahme von Zeilen ändern. Wenn der Prozessor z.B. beginnen würde, ein Verbindungszeichen zu ändern und
die Datensteuerung 8 würde versuchen, die Verbindung zu benutzen, so würde sie ein neues und ein altes Verbindungszeichen finden. Dadurch würde die Datensteuerung 8 unkontrolliert
mit dem Speicher verbunden, und auf dem Leuchtschirm würde ein Lichtblitz erzeugt. Durch Abschaltung der
Sammeischienensteuerung 30 wird dieses Aufblitzen minimisiert.
Der Prozessor schaltet die Sammelschienensteuerung 30 ab, bevor eine Verbindung geändert wird und schaltet sie
mittels des Flipflops 28 nach dieser Änderung wieder ein. Das Flipflop 28 wird durch ein Taktsignal (STROBE) von
einem Prozessor gesteuert.
Die Sammelschienensteuerung 30 hat drei Flipflops 32, 34 und 3.6. Wie in Fig. 7 dargestellt ist, wird das erste
Flipflop 32 gesetzt, wenn das Flipflop 2 8 hochschaltet und die Flipflopzahlen zusammen den Zustand 000 ergeben. Wenn
das Flipflop 32 hochschaltet, wird dieses mit den beiden Sammelschienenanschlüssen BETRIEB 100 und PRIORITÄT EIN
101 UND-verknüpft. Wenn diese beiden hochgeschaltet sind,
zeigt dies an, daß die Bildröhrenansteuerung die Steuerung
der Sammelschiene übernehmen kann. Wie in Fig. 6 dargestellt ist, geschieht dies durch Setzen des Flipflops 34. Dies setzt
das Sammelschienensignal BETRIEB 100 herunter über ein Gatter
102 mit drei Zuständen.
Die Flipflops für den Sammelleitungszyklus werden alle durch
die abfallende Flanke eines Sammelleitungssteuersignals taktgesteuert. Nachdem das Flipflop 34 hochschaltet, (gemeinsamer
Zustand 110, Fig. 7) wird das Flipflop 36 gesetzt. Dies gibt ein ANFORDERUNG-Signal 38 auf der Sammelschiene
frei. Wenn die Logik eine. SEITENENDE- oder ZEILENENDE-Funktion
ausführt, wird das Anforderungssignal 3 8 herausgehalten.
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Der Terminalspeicher 6 decodiert seine Adresse und startet einen Zeitgeber nach Empfang von ANFORDERUNG 3 8. Er setzt
sofort ein WARTE-Signal 40 herunter, um anzuzeigen, daß die Bildschirmansteuerung für die Zeit des SpeieherZugriffs
warten soll. Wenn der Zeitgeber des Speichers abgelaufen ist, setzt er die WARTE-Leitung 40 hoch und die Bildröhrenansteuerung
fährt fort, das Flipflop 32 zurückzustellen. In diesem Augenblick werden die Daten aus der Datensammelschiene
in die 4-Bit-Register 42 und 44 des Eingaberegisters
43 getaktet. Wäre die gerade ausgeführte Funktion jedoch ZEILENENDE oder SEITENENDE, würde durch den Prioritätscodierer
46 ein 1-Bit bei Bit 4 eingefügt, was zum Ergebnis hat, daß bei Auswertung durch den Zeichengenerator 18 ein
Leerzeichen geladen wird.
Die Sammelschienen-Steuerlogik 3O stellt das Flipflop 34
zurück. Dadurch wird das Signal ANFORDERUNG 38 aus der Sammelschiene herausgeholt. Der Speicher 6 unterbricht
daraufhin die Ausgabe von Daten.
200 Nanosekunden später wird die Adresse aus der Sammelschiene
10 herausgenommen, wenn das Flipflop 36 herunterschaltet. Wie in Fig. 7 dargestellt ist, hat die Sammelschienensteuerung
30 nun eine Folge von sechs Zuständen vollständig durchlaufen und ist für den nächsten Start
bereit.
Wenn die decodierte Funktion VERBINDUNG ist, wird ein Verbindungsflipflop 50 gesetzt. Beim nächsten Abruf vom
Speicher 6 wird das Eintakten von Daten in das Eingabehalteregister 52, 44 durch das Verbindungsflipflop 50 gesperrt,
und stattdessen werden die Daten in den Adressenzähler 22 (untere Hälfte) geladen, der aus Adressenregister
52 und 54 besteht. Die Daten im Zeichenpufferregister 43, das die Register 42 und 44 umfaßt,werden in den Adressenzähler
56, 58 (obere Hälfte) geladen. Damit hat eine aus
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zwei Zeichen bestehende VERBINDUNG-Operation im Adressenzähler
59, 60 (52, 54, 56 und 58) eine neue Speicheradresse aufgestellt. Zusammengefaßt wird also das Zeichen für den
VERBINDUNG-Befehl zu den Bits höherer Ordnung der neuen Adresse, und das zweite abgerufene Zeichen wird zu den Bits
niedrigerer Ordnung der neuen Adresse.
Das VERBINDONG-Flipflop 50 wird nach Eintakten der beiden
Zeichen in das Adressenregister 59, 60 zurückgestellt, womit die Verbindungs-Operation abgeschlossen ist.
Wenn das Steuerzeichen ZEILENENDE ist, wird ein ZEILENENDE-Flipflop
62 gesetzt. Nachfolgende Abrufe vom Speicher 6 werden durch Sperren des ANFORDERUNG-Signals 3 8 gesperrt.
Dies führt zu Leerablesungen vom Speicher. Da keine Anforderung da ist, werden keine Speicherdaten in die Sammelleitung
10 eingegeben. Die Sammelschiene 10 bleibt in ihrem Ruhestand, bei dem alles auf Null steht. Zu dem Zeitpunkt,
zu dem Daten in das Halteregister 43 eingetaktet werden, wird das Null-Eingangszeichen durch den Zeichengenerator
18 in ein Leerzeichen umgewandelt. Außer Sicht der Logikschaltung werden daher Leerzeichen aus dem Speicher
6 ausgelesen. Das Adressenregister 60 wird an der Erniedrigung der Adressen gehindert, so daß die Datensteuerung
wiederholt Leerauslesungen aus derselben Adresse vornimmt.
Wenn alle 80 Zeichen eingegeben sind, geht der Adressenzähler 60 auf 80. Dadurch wird eine weitere Dateneingabe
aufgehalten. Wenn das nächste Unterbrechungssignal 2 von der Zeitgabe- und Steuerschaltung 20 den 80-Zeichen-Zähler
26 zurückstellt, wird auch das ZEILENENDE-Flipflop 62
zurückgestellt, wodurch die Logik wieder auf den normalen Zeichen-Eingabebetrieb geschaltet wird.
SEITENENDE arbeitet genauso wie ZEILENENDE, mit der Ausnahme daß das SEITENENDE-Flipflop 24 durch ein Vertikalsynchronisationsflipflop
64 zurückgestellt wird. Nachdem also vom
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Speicher 6 eine SEITENENDE-Funktion eingegeben worden ist,
werden dem Bildschirm bis zu seinem unteren Ende Leerzeichen zugeführt. Am Ende der Bildschirmanzeige stellt
das vertikale Synchronisiersignal 4 das SEITENENDE-Flipflop
24 zurück und schaltet damit die Logik auf ihrai normalen
Zeichenbetrieb zurück.
Marken sind Funktionen, die von der Bildröhrenansteuerungen nicht beachtet werden. Wenn vom. Speicher 6 eine Marke abgerufen
Wird/ wird nur der Adressenzähler 60 erniedrigt, und die Bxldröhrenansteuerung ruft das nächste Zeichen vom
Speicher 6 ab. Wie in Fig. 8 dargestellt ist, sind anzuzeigende Zeichen diejenigen, bei denen das Bit 7 (höchster
Stellenwert) Null ist. Diese werden vom Halteregister 43 in das 80-Zeichen-Umlaufregister 12, 14 übertragen. Gleichzeitig
wird der 80-Zeichen-Zähler 26 erniedrigt.
Durch Wiedergabe-Abwandlungszeichen werden der Zeichensatz
und Abwandlungen, z.B. Negativwiedergabe (schwarz auf weiß, statt weiß auf schwarz), halbe Helligkeit, Unterstreichung
und Blinken ausgewählt. Bei diesen Zeichen hat das Bit 6 den Wert Null und das Bit 7 den Wert 1. Das Zeichen "Negatiwiedergabe"
wird durch die Bxldröhrenansteuerung in das Negativanzeige-Flipflop 66 eingetaktet und zu einer Anzeigewahlplatte
67 weitergegeben. Die Anzeigewahlplatte 67 taktet die anderen fünf Bits eines Steuerzeichens ein. Das
Ausgangssignal des Flipflops 66 wird in das 80-Zeichen-Schieberegister 12, 14 eingegeben, wenn das nächste Zeichen
eingegeben wird. Im Datenstrom geht ein eine Abwandlung änderndes Steuerzeichen immer den Datenzeichen voran.
Während der Wiedergabe von Zeilen mit ungerader Zeilennummer auf dem Bildschirm, liest die Ansteuerschaltung
der Bildröhre die Zeichen für die nächste Zeile mit gerader Nummer. Insgesamt sind 24 Zeilen vorhanden. Die "gerade"-Leitung
18 von der Zeitgabe-Steuerschaltung 20 zeigt an, ob
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gerade eine gerade oder ungerade Zeile wiedergegeben wird. Dieses Signal entscheidet, ob ein Zirkulations-Taktsignal
68 von der Zeitgabe und Steuerschaltung 20 zum "geraden" oder "ungeraden" Zeichenpuffer 12 bzw. 14 gesandt wird.
Somit wird während der Wiedergabe einer Zeile auf dem Bildschirm eines der Register 12 bzw. 14 mit neuen Daten vom
Speicher 6 geladen, während das andere vom Taktsignal 68 sehr schnell angesteuert wird. Zeichen für die Ansteuerung
der Bildröhre werden ausgewählt und in ein internes 8-Bit-Register 16 eingetaktet. Dann werden die Daten einem ROM-Zeichengenerator
18 zugeführt.
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Claims (18)
- Hewlett-Packard Company
Case 899Patentansprüchel/ Verfahren zum Ansteuern eines Datensichtgerätes mittels Signalen, die kodierte Daten- und Steueranteile enthalten, wobei die Datenanteile angezeigt werden und die Steueranteile die Art der Anzeige beeinflussen, dadurch gekennzeichnet, daß getrennte Daten- und Steuerzeichen verwendet werden, die entsprechend dem Bedarf fortlaufend in Datenblöcken verbunden werden und daß die verbundenen Datenblöcke in anzuzeigende Zeilen umgesetzt werden. - 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung der Daten- und Steuerzeichen so erfolgt, daß die kodierten Daten in einem festen Speicherschema entsprechend einer logischen Instruktion gespeichert werden, daß der Zugriff zu den gespeicherten Daten entsprechend Ausführungsweg—Anweisungen erfolgt, die in den Steuerzeichen enthalten sind, und daß die Zugriffsdaten einem Halteregister zugeführt werden.
- 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kodierung der anzuzeigende Zeichen darstellenden Daten in einem 8-Bit-Kode erfolgt, bei dem der höchste Stellenwert null ist und die übrigen sieben Stellen zur Zeichenidentifizierung dienen.
- 4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kodierung der Steuerzeichen in einem 8-Bit-Kode erfolgt, bei dem der höchste Stellenwert 1 ist und die übrigen Stellen zur Identifizierung der Steuerfunktion dienen.609815/0876254068?
- 5. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Auswertung der verbundenen Datenblöcke derart erfolgt, daß innerhalb eines Datenblocks Daten als Adresse für einen nächsten Datenblock identifiziert werden, zu dem Zugriff genommen werden soll, daß zu dem identifizierten Datenblock Zugriff genommen wird, daß festgestellt wird, ob der identifizierte Datenblock Steuerzeichen oder Datenzeichen enthält, daß ein Datenzeichen einem Zeichengenerator zugeführt wird, daß die Daten in einem Steuerzeichen als Änderung in einer Anzeigeabwandlungs- oder Ausführung sweg-Anwei sung identifiziert werden, daß eine Änderung eines Abwandlungsmerkmals dem Zeichengenerator zugeführt wird und daß eine Ausführungsweg-Anweisung zur Änderung der Zeichenauswertung verwendet wird.
- 6. Vorrichtung zum Ansteuern eines Datensichtgerätes mit in einem Speicher enthaltener, aus kodierten Daten- und Steueranteilen bestehender Information, von der die Datenanteile angezeigt werden und die Steueranteile die Art der Anzeige beeinflussen, dadurch gekennzeichnet , daß im Speicher (6) getrennte Daten- und Steuerzeichen speicherbar sind, die entsprechend dem Bedarf fortlaufend in Datenblöcken verbindbar sind, und daß eine Dekodiereinrichtung (46, 48) vorgesehen ist, die beim Auslesen der Information aus dem Speicher die Daten- und Steuerzeichen zur weiteren Auswertung voneinander trennt.
- 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Dekodiereinrichtung (46, 48) bei Empfang eines eine Verbindungsoperation darstellenden Steuerzeichens ein Verbindungszeichen erzeugt und daß eine Steuereinrichtung (22) vorgesehen ist, die das Verbindungssignal von der Dekodiereinrichtung empfängt und daraufhin die Adressierung eines nächsten vom Speicher abzurufenden Zeichens ändert.SQ9815/Q87&
- 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung ein Adressenregister (22) aufweist, eine Logikschaltung (50) aufweist, die das Verbindungssignal empfängt und daraufhin ein Ausgangssignal von einem ersten auf einen zweiten logischen Zustand ändert, eine Datensteuerung (43, 20) enthält, die auf den zweiten logischen Zustand hin ein zweites Zeichen vom Speicher (6) abruft und das die Verbindungsoperation darstellende Zeichen und das zweite Zeichen in das Adressenregister (22) lädt, sowie eine an die Logikschaltung (50) angeschlossene Einrichtung (46, 48) enthält, die das Ausgangssignal der Logikschaltung (50) vom zweiten logischen Zustand in den ersten logischen Zustand zurückstellt, wenn das die Verbindungsoperation darstellende Zeichen und das zweite Zeichen ins Adressenregister geladen sind.
- 9. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Dekodiereinrichtung (46, 48 bei Empfang eines das Ende einer Zeile von anzuzeigenden Zeichen darstellenden Steuerzeichens ein Zeilenendsignal erzeugt und daß eine Logikschaltung (62) vorgesehen ist, die das Zeilenendsignal von der Dekodiereinrichtung empfängt und daraufhin den Abruf von Zeichen aus dem Speicher (6) hemmt und ein ausgewähltes Datenzeichen in ein Halteregister (43) lädt, an das ein Puffer (12, 14) angeschlossen ist, der vom Halteregister Daten empfängt.
- 10. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Dekodiereinrichtung (46, 48) bei Empfang eines das Ende einer anzuzeigenden Seite darstellenden Steuerzeichens ein Seitenendsignal erzeugt und daß eine Steuereinrichtung (24) vorgesehen ist, die das Seitenendsignal von der Dekodiereinrichtung empfängt und daraufhin die Adresse des nächsten vom Speicher (6) abzurufenden Zeichens ändert.$09815/0 878
- 11. Vorrichtung nach Anspruch 6 und einem der Ansprüche 7, 9 und 10, dadurch gekennzeichnet , daß die Dekodiereinrichtung einen Kodierer (12, 14) aufweist, der bei Empfang eines Steuerzeichens eine Binärzahl erzeugt, die die höchste Bitposition eines bestimmten Logikpegels darstellt, die in dem eingehenden Steuerzeichen erscheint, sowie einen Dekodierer (48) aufweist, der die Binärzahl empfängt und daraufhin ein Steuersignal erzeugt.
- 12. Vorrichtung nach Anspruch 11, daß der bestimmte Logikpegel O ist, sofern das Steuerzeichen ein Verbindungssignal darstellt.
- 13. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeich net , daß das Datenzeichen ein anzuzeigendes Leerfeld darstellt, sofern das Steuerzeichen ein Zeilenend- oder Seitenendsignal darstellt.
- 14. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Dekodiereinrichtung (46, 48) bei Empfang eines "video invers " darstellenden Steuerzeichens ein "video invers "-Signal erzeugt und daß eine Logikschaltung (66) vorgesehen ist, die das"video invers "-Signal von der Dekodiereinrichtung empfängt und daraufhin ein bestimmtes Bit in ein Halteregister lädt.
- 15. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Dekodiereinrichtung (46, 48) bei Empfang eines eine ÄnderungsInstruktion für die Wegausführung darstellenden Steuerzeichens ein entsprechendes Steuersignal erzeugt und daß eine Steuereinrichtung (8) vorgesehen ist, die dieses Steuersignal von der Dekodiereinrichtung empfängt und daraufhin die Ausführung des Logikweges ändert.$09815/0876
- 16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Dekodiereinrichtung einen Kodierer (46) aufweist, der bei Empfang eines Steuerzeichens ein Signal erzeugt, das die höchste Bitposition eines bestimmten Logikpegels darstellt, die in einem eingehenden Steuerzeichen erscheint, sowie einen Dekodierer C48) aufweist, der ein entsprechendes Steuersignal erzeugt.
- 17. Vorrichtung nach Anspruch 6 und einem der Ansprüche 7, 9, 10, 14 und 15, dadurch gekennzeichnet , daß ein Puffer mit zwei Umlaufregistern (12, 14) vorgesehen ist, die jeweils Speicherplätze für eine anzuzeigende Zeile von Datenzeichen haben und die auf ein erstes bzw. zweites Signal hin diese Daten abgeben, daß eine Zeitgeberund Steuereinrichtung (18) vorgesehen ist, die entsprechend der Wiedergabe einer Zeile mit ungerader bzw. gerader Zeilennummer das erste bzw. zweite Signal an das erste bzw. zweite Umlaufregister abgibt, und daß ein Auswahlregister (16) vorgesehen ist, das die Daten vom ersten und zweiten Umlaufregister empfängt, diese Daten hält und entsprechend einem angelegten Zeitgabesignal wieder abgibt.
- 18. Vorrichtung nach Anspruch 15, gekennzeichnet durch eine Sperreinrichtung, die den Zugriff zum Speicher (6) sperrt, während eine Änderung einer Logikwegausführung stattfindet.609815/08764%Leerseite
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