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DE2540046A1 - Verfahren und vorrichtung zum abdichten der inneren mantelkante beschichteter papierbecher - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zum abdichten der inneren mantelkante beschichteter papierbecher

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DE2540046A1
DE2540046A1 DE19752540046 DE2540046A DE2540046A1 DE 2540046 A1 DE2540046 A1 DE 2540046A1 DE 19752540046 DE19752540046 DE 19752540046 DE 2540046 A DE2540046 A DE 2540046A DE 2540046 A1 DE2540046 A1 DE 2540046A1
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transport
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sealing
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Michael Hoerauf Maschinenfabrik GmbH and Co KG
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Michael Hoerauf Maschinenfabrik GmbH and Co KG
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Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Abdichten der inneren Mantelkante beschichteter Papierbecher Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Abdichten der inneren Mantelkante beschichteter Papierbecher, deren Mäntel aus ebenen Zuschnitten gewickelt werden und deren Mantelkanten überlappt sind, wobei auf die innere Mantelkante vor dem Wickeln eine Dichtungsmasse aufgetragen wird.
  • Es ist üblich, die Mäntel von Papierbechern aus ebenen Zuschnitten zu wickeln, die sich an der Verbindungsstelle geringfügig überlappen. Die Zuschnitte sind dabei vielfach auf einer Seite beispielsweise mit einem Kunststoff beschichtet, wobei diese Seite später zur Innenseite des Bechers wird, um den im übrigen aus Papier bestehenden Becher für die Aufnahme einer Flüssigkeit o.dgl. nach außen hin abzudichten. Nachteilig ist, daß die so hergestellten Becher eine innere Mantelkante an der Uberlappungsstelle besitzen, die nicht beschichtet ist. Es hat sich gezeigt, daß beispielsweise Öle oder Fette über diese unbeschichtete innere Mantelkante in die Papierschicht eindringen und im Laufe der Zeit zu einer Beeinträchtigung des Papierbechers und insbesondere auch zu einer unansehnlichen Verfärbung des Bechers führen können.
  • Es ist daher schon auf verschiedene Weise versucht worden, diese innere Mantelkante abzudichten. Zunächst wurde versucht, die offene Schnittkante durch einen Leimauftrag abzudichten, was jedoch einerseits keine befriedigende Abdichtung ergab und andererseits zu einer Verleimung der Becherformwerkzeuge und somit zu einer Störung der Fabrikation führte. Auch die Methode, die innere Becherkante vor dem Wickeln umzufalzen, so daß die innere Mantelkante eine Beschichtung aufweist, konnte sich nicht in der Praxis durchsetzen, denn durch diese Ausgestaltung wird der Becher an dieser Stelle wesentlich dicker als an den übrigen Stellen und es wird die weitere Verarbeitung der Becher, wie beispielsweise das Anbringen einer Mund- oder einer Bodenrolle erschwert. Auch die dichte Versiegelung des Bechermateriales wurde durch die Naterialanhäufung zu schwierig. Man hat zwar versucht, Abhilfe dadurch zu schaffen, daß der Falz an der inneren Mantelkante schräg angefräst wurde, so daß die Becherwand nach dem Umbördeln weniger dick wurde. Das führte jedoch zu Nachteilen bei der Siegelung, die keine absolute Sicherheit für Dichtheit mehr gewährte. Diese Gewähr konnte nur bei Papierbechern gegeben werden, die innen mit einer zusätzlichen Kunststoff olie ausgekleidet wurden. Auf diese Weise hergestellte Becher sind jedoch sehr kostspielig.
  • Es ist schließlich auch schon das eingangs angedeutete Verfahren bekannt geworden, bei dem die zunächst ebenen Zuschnitte gestapelt wurden und dann von Hand an der späteren Mantelinnenkante mit Dichtungsmasse bestrichen wurden. Nachteilig dabei erwies sich, daß die Dichtungsmasse zwischen die einzelnen gestapelten Zuschnitte eindrang und auf diese Weise auch die späteren Siegelflächen überdeckte, so daß die anschließende Siegelung des Bechermantels nicht mehr oder nicht mehr gut genug möglich war.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren vorzuschlagen, mit dem die in Frage stehenden inneren Nantelkanten maschinell abgedichtet werden können.
  • Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß ein einzelner Zuschnitt ausgerichtet und arretiert wird und daß dann die Dichtungsmasse aufgetragen wird. Der Zuschnitt kann dabei von einem Stapel von Zuschnitten abgenommen, vereinzelt und dann in seiner ausgerichteten Lage leicht gewölbt und geklemmt werden, wel er dadurch eine große Eigenstabilität erhält und die Möglichkeit eröffnet, daß ein Werkzeug zum Auftragen der Dichtungsmasse auf seine Kante gegen ihn geführt wird, ohne daß der Papierzuschnitt sich dabei verformt oder Teile des Zuschnittes benetzt werden, die nicht mit Dichtungsmasse präpariert werden sollen. Das Dichtungsmaterial kann auf diese Weise nicht auf die Siegelungsfläche dringen und es wird vorteilhaft möglich, die Dichtungsmasse in flüssigem Zustand aufzutupfen und anschließend zu trocknen, ohne daß befürchtet zu werden braucht, daß größere Bereiche in unerwünschter Weise mit Dichtungsmasse bestrichen werden.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren läßt sich in sehr einfacher Weise maschinell durchführen, wenn eine Vorrichtung vorgesehen wird, die mit einer Einrichtung zum Vereinzeln und Ausrichten mit einer Transportbahn und mindestens ein Elemmbackenpaar zum Erfassen, Arretieren und Wölben eines Zuschnittes sowie eine AuStrageinrichtung für die Dichtmasse vorgesehen sind, wobei letztere relativ zu dem Klemmbackenpaar so bewegbar angeordnet ist, daß sie die Seitenkante des Zuschnittes berührt. Bei einer vorteilhaften Ausführungsform kann dabei vorgesehen werden, daß die Auftrageinrichtung mit mindestens einem mit der Dichtungsmasse getränktem Tupfer versehen ist.
  • Es hat sich gezeigt, daß der erwünschte Auftrag der Dichtungsmasse ausschließlich an der Seitenkante durch den Tupfvorgang möglich wird und es hat sich gezeigt, daß das in sehr einfacher Weise verwirklicht werden kann, wenn der Tupfer aus durchlässigen, saugfähigen Material besteht und am Ende einer Leitung angebracht ist, die mit der unter einem gewissen Druck stehenden Dichtungsmasse gefüllt ist. Auf diese Weise läßt sich ein häufiges nacheinander erfolgendes Betupfen der Seitenkanten von vielen Zuschnitten verwirklichen, insbesondere wenn die Leitung mit einem mindestens auf gleicher Höhe mit ihrer Mündung liegenden Behälter verbunden ist, der mit der Dichtungsflüssigkeit gefüllt und mit einer Einrichtung zur Niveauregelung ausgestattet ist. Der tupfer befindet sich bei dieser Ausführungsform am einen Ende einer kommunizierenden Leitung und es kann durch Niveauregelung im Behälter die Menge der durch den Tupfer durchtretenden Auftragflüssigkeit geregelt werden.
  • Voraussetzung für diesen Tupfvorgang, der exakt nur die Seitenkante erfassen darf, ist eine einwandfreie Ausrichtung des Zuschnittes. Das kann in sehr einfacher Weise dadurch erreicht werden, daß zum Vereinzeln und Aufrichten des Zuschnittes ein an sich bekannter Saugarm vorgesehen ist, der einen Zuschnitt von einem Stapel abnimmt, auf die Transportbahn ablegt, wobei diese Transportbahn aus mehreren einzelnen Tragröllchen besteht, deren Achsschräg zur Transportrichtung angeordnet sind, und wobei an der Seite der Transportbahn, auf die die Bewegungsrichtung der Röllchen zuführt, eine seitliche Anschlagkante vorgesehen ist Diese Ausgestaltung sorgt dafür, daß der auf der Transportbahn aufliegende Zuschnitt gegen die Anschlagkante geführt wird, so daß eine seitliche Ausrichtung erfolgt ist. Im Bereich des Klemmbackenpaares können dann Anschläge vorgesehen sein, die die Bewegung des auf der Röllchenbahn abgelegten Zuschnittes in Transportrichtung begrenzen und die nach dem Auftragen der Dichtungsmasse wegschwenkbar sind, so daß der mit Dichtungsmasse betupfte Zuschnitt weiterbewegt werden kann. Uber die Transportbahn wird der Zuschnitt dabei zweckmäßig durch bewegbare Schieber geführt, die taktweise mit dem Saugarm in Aktion treten.
  • Das Klemmbackenpaar besteht bei einer vorteilhaften Ausführungsform aus einer unterhalb der Transportbahn angeordneten schtenförmigen Klemmleiste, die in Längsrichtung zu der Transportbahn ausgerichtet ist und mit einer von oben auf sie absenkbaren Klemmbacke zusammenarbeitet. Elemmleiste und Klemmbacke können dabei mit einander korrespondierenden, konvexen oder konkaven Ausnehmungen bzw. Vorsprüngen versehen sein, deren Länge, in Transportrichtung gemessen, in etwa den in dieser Richtung vorliegenden Breitenabmessungen des Zuschnitts entsprechen. Auf diese Weise wird der ausgerichtete und arretierte Zuschnitt fest gefaßt und dabei leicht gewölbt, so daß sich das Papier so weit versteift, daß das Anbringen der Dichtungsmasse durch den gegen die Seitenkante geführten Tupfer möglich wird, ohne daß der Zuschnitt knickt oder beschädigt wird. Der so betupfte Zuschnitt kann anschließend einer Trockenvorrichtung zugeführt werden.
  • In der Zeichnung lt die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiel es schematisch dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung erläutert.
  • Dabei zeigen: Fig. 1 eine Draufsicht auf die schematische Darstellung einer Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens, Fig; 2 eine aus den Zuschnitten, wie sie in Fig. 1 bearbeitet werden, hergestellte Mantelhülse, Fig. 3 die vergrößerte Darstellung der Uberlappungsstelle des Bechermantels der Fig. 2 mit der mit der Vorrichtung der Fig. 1 aufgebrachten Kantenabdichtung, Fig. 4 die schematische Darstellung der zum Auftragen der Dichtungsmasse vorgesehenen Tupf einrichtung, Fig. 5 ein Ausführungsbeispiel eines Klemmbackenpaares zum Arretieren des Zuschnittes an der Auftragstelle und Fig. 6 eine andere Ausführungsform eines Klemmbackenpaares.
  • In der Fig. 1 ist ein Stapel 1 mehrerer Papierzuschnitte für die Herstellung von gewickelten Bechermantelhülsen gemäß Fig. 2 gezeigt, die dadurch zu der Mantelhülse verarbeitet werden, daß die beiden Seitenkanten 2 und 3 sich über einen gewissen Bereich 4 überlappen und miteinander verbunden sind.
  • Das kann in sehr einfacher Weise dadurch geschehen, daß die auf einer Seite der Papierzuschnitte vorgesehene Kunststoffschicht 5 durch einen Heißsiegelvorgang zum Verkleben des Uberlappungsbereiches führt. Der einzelne Zuschnitt 6, der in der gewickelten Form gemäß Fig. 2 mit 6a bezeichnet werden soll, bringt bei dieser Art der Becherherstellung, die an sich sehr billig ist, den Nachteil mit sich, daß an der Innenseite der Uberlappungsstelle 4 (siehe Fig. 3) bei einer nicht gesondert behandelten Seitenkante 2 eine Stelle entsteht, welche eine später im Becher befindliche Flüssigkeit oder flüssige Masse durch und in den Bereich der Uberlappungsstelle und sogar noch darüber hinaus eindringen läßt. Diese Seitenkante 2 ist daher mit einer Schicht aus Dichtungsmasse 7 versehen worden, die mit der Vorrichtung der Fig. 1 auf die erfindungsgemäße Weise aufgebracht wird.
  • Zu diesem Zweck wird von dem Stapel 1 mittels eines nicht gezeigten Saugarmes von unten ein Zuschnitt abgenommen und in Transportrichtung 8 auf Transportrollen 9 abgelegt, die von einer rotierenden Achse 10 bewegt werden. Diesen Transportrollen 9 sind Schieber 11 nachgeschaltet, welche beispielsweise an einer im Bereich zwischen der Welle 10 und der Wgle 10a umlaufenden Kette angebracht sind. Der von den Transportrollen 9 kommende Zuschnitt 6 wird daher von den Schiebern 11 erfaßt und in der Transportrichtung 8 weiterbewegt. Neben den bewegbaren Schiebern 11 wird eine Transportbahn 12 aus mehreren in gleicher Ebene liegenden Tragröllchen 13 gebildet, auf die der Zuschnitt 6 aufläuft. Diese Röllchen sind dabei so angeordnet, daß ihre Achsen nicht senkrecht zur Bewegungsrichtung 8, sondern unter einem Winkel dazu stehen, so daß der auf den Röllchen 13 geführte Zuschnitt 6 beim gezeigten Ausführungsbeispiel auf den Röllchen nach links bewegt wird. Zu diesem Zweck ist die Oberfläche der Röllchen so gestaltet, daß eine gewisse Haftung an der Unterseite des Zuschnittes 6 auftritt, so daß diese von den Schiebern 11 über die Transportbahn 12 bewegten Zuschnitte 6 nach links geführt werden, bis sie an eine Anschlagkante 14 anlaufen. Die Zuschnitte sind dann seitlich ausgerichtet. Sie werden von den Schiebern 11 weitergefördert, bis sie die Lage 6b einnehmen, in der die Schieber die Stellung 11a erreicht haben. In dieser Stellung laufen die Zuschnitte 6b an zwei feststehende Anschläge 15 an und in diesem Moment wird auch die Vorschubbewegung der Schieber 11 beendet.
  • Der Zuschnitt 6b wird dann durch das schematisch angedeutete, etwa in Transportrichtung 8 längs verlaufende Klemmbackenppar 16 erfasst und, wie im einzelnen den Fig. 5 und 6 zu entnehmen ist, von einer unteren Klemmleiste 16a und einer oberen Elemmbacke 16b festgehalten. Dabei wird der Zuschnitt 6b leicht gewölbt, weil die Klemmleiste 16a mit einer konkaven Ausnehmung 17 und die Klemmbacke 16b mit einer konvexen Unterseite 18 ausgestaltet ist. Der Papierzuschnitt versteift sich dadurch in sich, so daß er einen gewissen Widerstand gegen eine mechanische Berührung leisten kann.
  • Diese mechanische Berührung erfolgt durch den schematisch angedeuteten Tupfer 19, der aus einem saugfähigen, durchlässigen Material besteht und mit der Dichtmasse, die in flüssiger Form vorliegt, getränkt ist. Wie aus der Fig. 4 hervorgeht, sitzt der Tupfer 19 dabei an dem einen Ende einer Leitung 20, die auf der anderen Seite in einen Behälter 21 mündet, der mit einer Niveauregelung 22 ausgerüstet ist, die nur angedeutet ist und mindestens so hoch sitzt, daß die Oberfläche der im Behälter 21 befindlichen flüssigen Dichtungsmasse 23 gleich hoch oder höher liegt als das Ende der Leitung 20, an dem der Tupfer 19angeordnet ist. Durch Einregelung des Niveaus der Dichtmasse 23 im Behälter 21 wird es, wie aus Fig. 4 auch ersichtlich ist, daher möglich, die in den saugfähigen Tupfer 19 eindringende Menge der Dichtmasse zu regeln.
  • Dieser Tupfer 19 wird nun in Richtung des Pfeiles 24 bewegt und berührt dabei die Seitenkante 2 des Zuschnittes 6b. Zu diesem Zweck wird die Fläche des Tupfers 19 parallel zu der arretierten Seitenkante 2 gestellt und die Bewegung erfolgt genau senkrecht auf die Seitenkante 2 zu. Bei diesem Tupfvorgang wird dann ausschließlich die Seitenkante benetzt und der Nachteil, daß auch der spätere Uberlappungsbereich 4 mit Dichtungsmasse versehen wird, wird einwandfrei vermieden.
  • Nach dem Betupfen werden die Anschläge 15 abgesenkt und die Schieber 11a wieder betätigt, so daß der Zuschnitt 6b auf die Transportrollen 25 gelangt, die ihn dann in eine Trocknungseinrichtung 26 befördern, wo er die Lage 6c einnimmt und wo die Seitenkante 2 abtrocknet. Nach Verlassen der Trocknungseinrichtung 26 wird der Zuschnitt dann bekannten Vorrichtungen zugeführt, um die Form der Fig. 2 zu erhalten. Alle Bewegungsabläufe sind taktweise aufeinander abgestimmt, so daß beispielsweise, wie in Fig. 1 auch angedeutet, ein Zuschnitt in der Lage 6b seitlich mit Dichtmasse betupft wird, während der zweite von den Transportrollen 9 auf die Bahn der Röllchen 13 gegeben wird usw.
  • Fig. 6 schließlich zeigt, daß die obere Klemmbacke 16b und die untere Klemmleiste 16a auch mit einander korrespondierenden wellenförmig gestalteten Klemmflächen 27 und 28 versehen sein können, die insbesondere bei breiteren Zuschnitten vorteilhaft sind, weil dadurch der arretierte Zuschnitt an der Seitenkante flacher bleibt und der Tupfer eine bestimmte Höhe nicht zu überschreiten braucht. Vorteilhaft ist diese Ausführungsform auch deshalb, weil sich bei der geschilderten Niveauregelung der Dichtungsmasse an der Tupf einrichtung die Verteilung der Dichtungsmasse nur über eine bestimmte Höhe des Tupfers gewährleisten läßt.

Claims (15)

  1. Patent- und Schutzansprüche
    Verfahren zum Abdichten der inneren Mantelkante beschichteter Papierbecher, deren Mäntel aus ebenen Zuschnitten gewickelt werden und deren Mantelkanten überlappt sind, wobei auf die innere Mantelkante vor dem Wickeln eine Dichtungsmasse aufgetragen wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein einzelner Zuschnitt (6) ausgerichtet und arretiert wird und daß dann die Dichtungsmasse (23) aufgetragen wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zuschnitt (6) von einem Stapel (1) von Zuschnitten abgenommen, vereinzelt und dann in seiner ausgerichteten Lage leicht gewölbt und geklemmt wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtungsmasse (23) in flüssigem Zustand aufgetupft und anschließend getrocknet wird.
  4. 4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung zum Vereinzeln und Ausrichten mit einer Transportbahn (12) und mindestens ein Klemmbackenpaar (16) zum Erfassen, Arretieren und Wölben eines Zuschnittes (6b) sowie eine Auftrageinrichtung (19) für die Dichtmasse (23) vorgesehen sind, die relativ zu dem Klemmbackenpaar so bewegbar angeordnet ist, daß sie die Seitenkante (2) des Zuschnittes berührt.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4 zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die AuStrageinrichtung mit mindestens einem mit der Dichtungsmasse (23) getränkten Tupfer (19) versehen ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Tupfer (19) aus durchlässigem, saugfähigem Material besteht und am Ende einer Leitung 20 angebracht ist, die mit der unter einem gewissen Druck stehenden Dichtungsmasse (23) gefüllt ist.
  7. 7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitung (20) mit einem mindestens auf gleicher Höhe mit ihrer Mündung liegenden Behälter (21) verbunden ist, der mit der Dichtungsflüssigkeit (23) gefüllt und mit einer Einrichtung zur Niveauregelung (22) ausgestattet ist.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zum Vereinzeln und Aufrichten des Zuschnittes (6) ein an sich bekannter Saugarm vorgesehen ist, der einen Zuschnitt von einem Stapel abnimmt , auf die Transportbahn ablegt und daß diese Transportbahn aus mehreren einzelnen Tragröllchen (13) besteht, deren Achsen schräg zur Transportrichtung (8) angeordnet sind, wobei an der Seite der Transportbahn, auf die die Bewegungsrichtung der Röllchen zuführt, eine seitliche Anschlagkante (14) vorgesehen ist.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß alle Röllchen (13) mit ihren Achsen parallel zueinander angeordnet sind.
  10. 10. Vorrichtung nach den Ansprüchen 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich des Klemmbackenpaares (16) Anschläge (15) vorgesehen sind, die die Bewegung des auf der Transportbahn (12) abgelegten Zuschnittes (6b) in Transportrichtung (8) begrenzen und nach dem Auftragen der Dichtungsmasse wegschwenkbar sind, so daß der Zuschnitt weiter bewegt werden kann.
  11. 11. Vorrichtung nach den Ansprüchen 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß den Anschlägen (15) in Transportrichtung (8) taktweise mit dem Saugarm bewegbare Schieber (11) zugeordnet sind, welche den Zuschnitt über die Transportbahn (12) führen und nach dem Auftragen der Dichtmasse weitertransportieren.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Klemmbackenpaar (16) aus einer unterhalb der Transportbahn (12) angeordneten schienenförmigen Klemmleiste (16a) besteht, die in Längsrichtung zu der Transportbahn (12) ausgerichtet ist und mit einer von oben auf sie absenkbaren Klemmbacke (16b) zusammenarbeitet.
  13. 13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß Klemmleiste (16a) und Klemmbacke (16b) mit einander korrespondierenden konkaven oder konvexen Ausnehmungen bzw. Vorsprüngen (17, 18) versehen sind, deren Länge - in Transportrichtung (8) gemessen - in etwa den in dieser Richtung vorliegenden Breitenabmessungen des Zuschnitts (6)entsprechen.
  14. 14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die einander korrespondierenden Ausnehmungen (27, 28) und Vorsprünge in der Klemmleiste (16a) und Klemmbacke (16b) wellenförmig ausgebildet sind.
  15. 15. Vorrichtung nach Anspruch 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß hinter der Transportbahn (12) eine Trocknungseinrichtung (26) für den Zuschnitt (6) vorgesehen ist.
DE2540046A 1975-09-09 1975-09-09 Verfahren und Vorrichtung zum Abdichten der inneren Mantelkante beschichteter Papierbecher Expired DE2540046C2 (de)

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DE2540046C2 DE2540046C2 (de) 1985-08-01

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JPS5234872A (en) 1977-03-17
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