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DE243997C - - Google Patents

Info

Publication number
DE243997C
DE243997C DENDAT243997D DE243997DA DE243997C DE 243997 C DE243997 C DE 243997C DE NDAT243997 D DENDAT243997 D DE NDAT243997D DE 243997D A DE243997D A DE 243997DA DE 243997 C DE243997 C DE 243997C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
carriage
die
pulling
workpiece
auxiliary
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT243997D
Other languages
English (en)
Publication of DE243997C publication Critical patent/DE243997C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C1/00Manufacture of metal sheets, wire, rods, tubes or like semi-manufactured products by drawing
    • B21C1/16Metal drawing by machines or apparatus in which the drawing action is effected by means other than drums, e.g. by a longitudinally-moved carriage pulling or pushing the work or stock for making metal sheets, rods or tubes
    • B21C1/27Carriages; Drives
    • B21C1/28Carriages; Connections of grippers thereto; Grippers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D3/00Portable or mobile lifting or hauling appliances
    • B66D3/006Power actuated devices operating on ropes, cables, or chains for hauling in a mainly horizontal direction

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metal Extraction Processes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— JV* 243997 -KLASSE 76. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. Juli 1910 ab
Vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Ziehen von Metallstäben, Röhren und ähnlichen Werkstücken, bei welcher das vordere Werkstückende mittels eines Hilfswagens durch die Ziehmatrize hindurchgedrückt und alsdann von der Greifvorrichtung des Ziehwagens erfaßt wird. Der Gegenstand der Erfindung unterscheidet sich von anderen derartigen Vorrichtungen dadurch, daß die Ver-Schiebung des Hilfswagens durch Kupplung mit dem Ziehorgan bewirkt wird, indem der eigentliche Ziehwagen zuerst den mit seiner Greifvorrichtung in bekannter Weise das Vorderende des Werkstücks haltenden vorderen Hilfswagen und alsdann das durch die Matrize geschobene Vorderende des Werkstücks selbst erfaßt und vorwärts zieht, wobei die Matrize fest stehen bleibt. Bei dieser Vorrichtung brauchen also Ziehwagen und Kette niemais, wie bei anderen derartigen Vorrichtungen, entgegengesetzt zur Ziehrichtung zu arbeiten. Der Erfindungsgegenstand ist durch beiliegende Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel erläutert und veranschaulicht. Fig. 1 zeigt die Vorrichtung im Längsschnitt, Fig. 2 im -Grundriß und Fig. 3 in Vorderansicht. >
α bezeichnet das Bett bzw. die Laufschienen der Ziehbank, b (Fig. 2) den Ziehwagen, c den feststehenden Matrizenhalter nebst Matrize d, durch deren Öffnung e der zu ziehende Körper f, der hier als runde Stange gedacht ist, hindurchgezogen werden soll. An der Ziehbank ist vor der Matrize d die Bett Verlängerung g, welche mit den Schienen α in gleicher Höhe und Flucht liegt, und, mit den Rädern h auf ihrer Außenkante laufend, der Hilfswagen angeordnet. Dieser ist so eingerichtet, daß sein mit dem Ziehorgan zu kuppelnder Teil um die Matrize herumgreift, um auf deren anderer Seite von den Greifern des Ziehorgans (Ziehwagens) erfaßt werden zu können.
Bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel bildet der Hilfswagen einen U-förmigen Rahmen, dessen Steg i quer zum Ziehbankbett liegt, und dessen beide Schenkel /, j weit genug auseinanderliegen, daß sie rechts und links an dem Matrizenhalter c vorbeikommen können, so daß letzterer nebst der Matrize in der Rahmenöffnung Aufnahme findet. An den als gabelförmige Zapfenlager gestalteten Enden der Schenkel j sind um senkrechte Zapfen k drehbare Hälften I eines Bügels angelenkt, so daß durch Drehung dieser Hälften um die, Zapfen k der Bügel geöffnet und geschlossen werden kann. Die Drehzapfen k sind zweckmäßig, wie bei dem gezeichneten Beispiel, nach oben verlängert und bilden einen Querbügel m, der den Rahmen versteift und gleichzeitig als Handgriff dient, um den Einziehwagen von Hand zu bewegen.
In der Mitte des Stegs i befindet sich die konische Maulöffnung nebst den in dieser verschiebbaren geriffelten Backen η der Greifvorrichtung. Diese können in bekannter Weise wie die Greifbacken 0 des Ziehwagens mit ihren schrägen, vom Werkstück f abgewandten
Seiten innen an den schrägen Seiten der koni- j sehen Maulöffnung entlang gleiten, wobei sie mittels in entsprechende Nuten der Maulöffnung eingreifender Falze oder Rippen ft an ihrer Ober- oder Unterseite, oder auch an beiden, derart geführt sft, daß sie bei Bewegung auf die Matrize d zu auseinander- j gehen, bei Bewegung nach entgegengesetzter Richtung aber einander genähert, also. fest
ίο gegen das dazwischen befindliche Werkstück f gepreßt werden. Diese Vor- und Rückwärtsbewegung der Backen η wird, ähnlich wie bei dem eigentlichen Ziehwagen, durch einen Handhebel q bewirkt, der am Steg i bei r um die Achse der Lauf räder h drehbar gelagert ist und mit Zapfen s an seinen Verlängerungsarmen t in Langlöcher der Lappen υ an den Backen η greift, so daß die Drehbewegung des Hebels q in die geradlinige Hin- und Herbewegung der Backen η übergeführt wird.
Die beiden Hälften Γ des bügeiförmigen Vorderteils des Rahmens bilden mit ihren im geschlossenen Zustande aneinanderstoßenden Enden m eine in Richtung des Werkstücks f verlaufende Verlängerung w, welche so bemessen ist, daß sie in das Maul des eigentlichen Ziehwagens paßt und von dessen Greifbacken 0 erfaßt und festgehalten werden kann. Zweckmäßig greifen die aneinanderliegenden beiden Hälften der Verlängerungen w noch mit zahnartigen Vorsprüngen ineinander.
Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist folgende:
Das zu ziehende Werkstück f wird so weit zwischen die Greifbacken η des Hilfswagens geschoben, daß es bis an die Matrize d reicht, wie in Fig. 2 veranschaulicht ist. Dann werden durch Hochdrücken des Handhebels q die Greifbacken η zusammengezogen, so daß sie das Werkstück f fest umschließen. Die Hälften I des Bügels des Hilfswagens sind zusammengelegt, der Bügel also geschlossen; die Verlängerung w ist in das Maul des Zugwagens b eingeschoben und durch Umlegen des hier befmdlichen Handhebels zwischen dessen Greifbacken 0 fest eingeklemmt. Wird nun der Ziehhaken in die Ziehkette eingelegt und die Maschine in Bewegung gesetzt, so nimmt der Ziehwagen b den Hilfswagen mit, wobei sich die Greifbacken η infolge der Reibung des mit seinem Vorderende an die Innenkante der Öffnung e der Matrize anstoßenden Werkstücks fester an dieses anlegen und es mit Gewalt durch die Öffnung e der Matrize hindurchdrücken. Nachdem es weit genug hindurchgedrückt ist, wird die Ziehbank stillgesetzt, die Greifbacken 0 lassen die Verlängerung w, die Greifbacken η das Werkstück f los. Hierauf wird der Hilfswagen zurückgeschoben, wobei die beiden Hälften I des Bügels mit ihren gekrümmten Innenseiten gegen die Seitenkanten des Matrizenhalters c stoßen und infolgedessen selbsttätig auseinanderschwingen, wie in Fig. 2 strichpunktiert gezeichnet ist. Nun wird der Ziehwagen b auf das Werkstück f zu geschoben, bis dessen Ende in die Backen 0 eintritt und gefaßt wird, worauf das weitere Durchziehen des Werkstücks durch die Matrize nach Wiederanlassen der Maschine in bekannter Weise vonstatten geht.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum Ziehen von Metallstäben, Röhren und ähnlichen Werkstücken, bei welcher das vordere Werkstückende mittels eines Hilfswagens durch die Ziehmatrize hindurchgedrückt und alsdann von der Greifvorrichtung des Ziehwagens erfaßt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschiebung des Hilfswagens durch Kupplung mit dem Ziehwagen bewirkt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der vor der Matrize bewegliche Hilfswagen aus einem Rahmen besteht, an dessen die Matrize (d) umschließenden Schenkeln (j, j) auseinanderschwingbare Hälften (I, I) eines Bügels angelenkt sind, welche mittels aneinanderlegb'arer Verlängerungen (w, w) von der Greifvorrichtung (0, 0) des Ziehwagens (b) erfaßt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT243997D Active DE243997C (de)

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Country Status (1)

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DE (1) DE243997C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE901764C (de) * 1943-11-09 1954-01-14 Kammerich Werke Ag Verfahren und Vorrichtung zum Ziehen von Rohren
DE954774C (de) * 1955-08-21 1956-12-20 Sundwiger Eisen Maschinen Einstossvorrichtung fuer Ziehbaenke
DE1009146B (de) * 1951-02-12 1957-05-29 Calumet & Hecla Einrichtung zum Ziehen von Halbzeug, insbesondere zum Ziehen kleiner und duenner Rohre
DE1156744B (de) * 1961-07-27 1963-11-07 Peltzer & Ehlers Einer Drahtverarbeitungseinrichtung, z.B. einer Kaltformpresse, vorgeordnete Zieheinrichtung

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DE901764C (de) * 1943-11-09 1954-01-14 Kammerich Werke Ag Verfahren und Vorrichtung zum Ziehen von Rohren
DE1009146B (de) * 1951-02-12 1957-05-29 Calumet & Hecla Einrichtung zum Ziehen von Halbzeug, insbesondere zum Ziehen kleiner und duenner Rohre
DE954774C (de) * 1955-08-21 1956-12-20 Sundwiger Eisen Maschinen Einstossvorrichtung fuer Ziehbaenke
DE1156744B (de) * 1961-07-27 1963-11-07 Peltzer & Ehlers Einer Drahtverarbeitungseinrichtung, z.B. einer Kaltformpresse, vorgeordnete Zieheinrichtung

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