DE1110496B - Werkstueckwechselvorrichtung fuer Werkzeugmaschinen - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Verbesserung an der Werkstückwechselvorrichtung für Werkzeugmaschinen,
insbesondere Drehbänke, nach Patentanmeldung S 44082Ib/49 a1, mit einem in Richtung
der Längsachse der Maschine verschiebbaren Transportwagen, der ein V-förmiges Chassis aufweist, an
dessen Schenkel je zwei Greiferwerkzeuge an zur Längsachse der Maschine geneigten Schlittenführungen
verschiebbar angeordnet sind.
Die Greiferwerkzeuge sind hierbei an einem schwenkbar gelagerten Träger angeordnet, der mit
HiICe eines Schlittens an der zur Längsachse der Maschine geneigten Schüttenführung geführt ist. Beim
Zu- und Abführen eines Werkstückes wird der Träger der Greiferwerkzeuge gleichzeitig verschwenkt, so
daß das beim Spindelstock eingesetzte Ende des Werkstücks tiefer gehalten ist als das beim Reitstock
eingesetzte Teil.
Bei schweren Werkstücken ergibt sich hieraus die Gefahr, daß das Werkstück aus den Greifern infolge
seiner schrägen Lage herausgleitet. Diese Gefahr ist nun bei der erfindungsgemäßen Werkstückwechselvorrichtung
dadurch vermieden, daß die Greiferwerkzeuge an einer zur Längsachse der Maschine parallelen
Traverse angeordnet sind, die mit den Enden von je zwei an den Schenkeln des V-förmigen Chassis geführten
parallelen Führungsrohren verbunden sind.
Hierbei ist es zweckmäßig, wenn die beiden Führungsrohre an jeder Seite des V-förmigen Chassis je
. durch zwei Querstege miteinander fest verbunden sind und der eine Quersteg einen Schlitz aufweist in
dem die Rolle einer Kurbel geführt wird.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 eine vereinfachte Ansicht der Vorrichtung,
Fig. 2 eine Seitenansicht des rechten Endes, teilweise im Schnitt; die Figur zeigt den Ladeschlitten
und die Werkstückgleitbahn, gesehen in Richtung des Pfeiles 10 der Fig. 4,
Fig. 3 eine vergrößerte Seitenansicht eines Werk-Stückgreifers, teilweise geschnitten,
Fig. 4 eine Ansicht des Ladeschlittens, gesehen in Richtung des Pfeiles 4 der Fig. 2.
Die allgemeine Anordnung der Einzelteile der Werkstückwechselvorrichtung ist aus Fig. 1 zu ersehen.
Das Werkstück W ist in Bearbeitungsstellung zwischen dem Spindelstock 20 und dem Reitstock 21.
Das Werkstück W wird durch Greifer in seine Lage gebracht, die an einem mittels Rädern 25 auf
Schienen 26 geführten Ladeschlitten 24 angeordnet sind (Fig. 2). Die Schienen sind an Trägern 27 befestigt,
die von Böcken 30 (Fig. 1) und Streben 31 Werkstückwechselvorrichtung
für Werkzeugmaschinen
für Werkzeugmaschinen
Zusatz zur Patentanmeldung S 44082 Ib/49a1
(Auslegeschrift 1094 070)
(Auslegeschrift 1094 070)
Anmelder:
Seneca Falls Machine Company,
Seneca Falls, N. Y. (V. St. A.)
Seneca Falls, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter: Dr. R. Bauer
und Dipl.-Ing. H. Hubbuch, Patentanwälte,
Pforzheim, Westliche Karl-Friedrich-Str. 31
und Dipl.-Ing. H. Hubbuch, Patentanwälte,
Pforzheim, Westliche Karl-Friedrich-Str. 31
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 9. Oktober 1956
V. St. v. Amerika vom 9. Oktober 1956
Bernard J. Rainey, Waterloo, N. Y.,
und Edwin R. Smith, Seneca Falls, N. Y. (V. St. A.), sind als Erfinder genannt worden
aufgenommen sind. Die Böcke 30 sind am Spindelstock 20, die Streben 31 am Boden angeordnet. An
den Böcken 30 sitzt der Motor M und bewegt den Ladeschlitten 24 vom Bearbeitungsort (ausgezogene
Linien) zum Ladeort (gestrichelt dargestellt). Das Werkstück W befindet sich am Ladeort. Der Motor M
dient auch zum Öffnen und Schließen der Greifer. Im Getriebegehäuse 36 (Fig. 1) befindet sich ein Untersetzungsgetriebe.
Der Ladeschlittenantrieb ist am besten aus der Fig. 2 zu ersehen. Eine Steuertrommel 120 sitzt drehbar
in dem Ladeschlitten 24 und wird durch ein Zahnritzel angetrieben, das mit einem an der Steuertrommel
angeordneten Zahnrad kämmt. Das Zahnritzel wird seinerseits durch eine Keilwelle angetrieben,
die ihrerseits durch das Untersetzungsgetriebe im Getriebegehäuse 36 antreibbar ist.
Die Steuertrommel 120 hat eine Nockenführung, in die auf beiden Seiten des Ladeschlittens je eine Rolle
124 eingreift. Diese Rolle 124 sitzt drehbar auf einem Zapfen 25, der an einer in Lagern 127 parallel zum Ladeschlitten
angeordneten, zylindrisch ausgebildeten Zahnstange 126 ansteht.
109 620/148
In die Zahnstangenzähne 126 α greift ein Ritzel 128
ein, das auf einer Welle 129 sitzt, an der eine Kurbel
130 (Fig. 4) befestigt ist, deren Ende mit einer Rolle
131 versehen ist (Fig. 4). Diese Rolle läuft in einem Längsschlitz 132 eines Quersteges 133, der an einem
Paar Führungsröhren 134 befestigt ist, die in schräggestellten, an den äußeren geneigten Flächen des
Ladeschlittens 24 befestigten Lagern 135 gleiten. Die oberen Enden der Führungsrohre 134 sind durch
einen Quersteg 136 verbunden, der zusammen mit dem unteren Quersteg 133 und den Führungsrohren
einen steifen und gleitfähigen Rahmen bildet. Die Lager 135 und die darin geführten Führungsrohre 134
haben eine derartige Winkelstellung zueinander, daß sowohl die ladenden als auch die entladenden Greifer
in der Mittellinie der Drehbank arbeiten, wenn sie in ihrer tiefsten Stellung stehen.
In die Steuertrommel 120 ist nur eine Nockenführung eingeschnitten, in der beide Rollen 124 laufen.
So werden die ladenden und entladenden Schlitten wechselweise in die tiefste und höchste Stellung in
vorbestimmter Zeitfolge gebracht. Die Schlitten und die schlittenbewegenden Teile sind auf beiden Seiten
des Ladeschlittens entweder gleich oder spiegelbildlich ausgebildet.
Die unteren Enden der Führungsrohrpaare sind durch eine Traverse 140 verbunden, an der eine Mehrzahl
von Greifern angeordnet ist. Mit den vorderen Greifern werden unbearbeitete Werkstücke in die
Maschine eingesetzt, mit den hinteren Greifern werden die fertig bearbeiteten Werkstücke abgenommen.
Die Werkstücke werden von den Spannbacken 141 der Greifer erfaßt, in die verstellbare Backen 142 eingesetzt
sind, die sich an das Werkstück anlegen. Die Spannbacken 141 sind am Greifergehäuse um Bolzen
145 schwenkbar gelagert und liegen mit abgerundeten Ansätzen 141 α auf einem im Greifergehäuse längsverschiebbaren
Kolben 143 auf, der sich nach der einen Seite hin über ein konisch gehaltenes Zwischenstück
143a auf einen kleineren Durchmesser verjungt. Am anderen Ende des Kolbens ist eine Backe
143' eingesetzt. Der Kolben 143 wird durch eine Feder 144 in eine Endlage verschoben, in der die abgerundeten
Ansätze 141« auf dem Teilstück des Kolbens 143 mit dem kleineren Durchmesser aufliegen.
In dieser Stellung werden die Spannbacken durch Zugfedern 146 gehalten, die an die Spannbacken eingesetzten
Stiften 147 angreifen.
Die Wirkungsweise der Greiferteile ist folgende: Bei der Bewegung der Greifer 140 zum Werkstück
kommt der Backen 143' am Werkstück zur Anlage. Bei weiterer Bewegung der Greifer wird der Kolben
gegen den Widerstand der Feder 144 verschoben. Bei dieser Bewegung drückt das konische Zwischenstück
143 a des Kolbens 143 die abgerundeten Ansätze 141a der Backen 141 auseinander. Dadurch
schwenken die Backen 141 um die Achse 145 und entgegen der Wirkung der Feder 146 nach innen.
Jedes Werkstück W wird demnach in die theoretische Mittelachse des Greifers gebracht, bevor sich
die Greiferbacken an ihm schließen. In den Kolben ist ein Bolzen 150 (Fig. 3) eingeschraubt. Sobald
das Werkstück genügend tief im Greifer sitzt, fällt eine Lasche 151 (Fig. 2) unter den Kopf des Bolzens
und verriegelt dadurch den geschlossenen Greifer.
Zur Öffnung der Greifer wird das Werkstück W durch den Reitstock 21 (Fig. 4) gegen die Spindel 160
gedrückt. Durch die Axialverschiebung des Werkstücks W wird ein Laschenverstellarm 161 (Fig. 4)
bewegt. Dieser zieht die beiden Laschen 151, die über Hebel 152, Gelenke 158, Gelenkstücke 156, 157 und
eine Stange 159 miteinander verbunden sind, unter den Köpfen der Bolzen 150 weg. Die so entriegelten
Greiferbacken 141 werden dann durch die Wirkung der Federn 144 und 146 geöffnet, sobald die Greifer
aufwärts und vom Werkstück W weggezogen werden.
Claims (2)
1. Werkstückwechselvorrichtung für Werkzeugmaschinen, insbesondere Drehbänke, mit einem in
Richtung der Längsachse der Maschine verschiebbaren Transportwagen, der ein V-förmiges Chassis
aufweist, an dessen Schenkeln je zwei Greifwerkzeuge an zur Längsachse der Maschine geneigten
Schlittenführungen verschiebbar angeordnet sind nach Patentanmeldung S 44082 Ib/49a*, dadurch
gekennzeichnet, daß die Greiferwerkzeuge (141) an einer zur Längsachse der Maschine parallelen
Traverse (140) angeordnet sind, die mit den Enden von je zwei an den Schenkeln des V-förmigen
Chassis geführten parallelen Führungsrohren (134) verbunden ist.
2. Werkstückwechselvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden
Führungsrohre an jeder Seite des V-förmigen Chassis je durch zwei Querstege (133,136) miteinander
fest verbunden sind und der eine Quersteg (133) einen Schlitz (132) aufweist, in dem die
Rolle (131) einer Kurbel (130) geführt ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Französische Patentschrift Nr. 799 520;
USA.-Patentschriften Nr. 1 933 225, 2 714 324.
Französische Patentschrift Nr. 799 520;
USA.-Patentschriften Nr. 1 933 225, 2 714 324.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 109 620/148 6.61
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| US614935A US2927703A (en) | 1956-10-09 | 1956-10-09 | Work-handling mechanism for machine tool |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1110496B true DE1110496B (de) | 1961-07-06 |
Family
ID=24463318
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES51524A Pending DE1110496B (de) | 1956-10-09 | 1956-12-07 | Werkstueckwechselvorrichtung fuer Werkzeugmaschinen |
Country Status (4)
| Country | Link |
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| US (1) | US2927703A (de) |
| DE (1) | DE1110496B (de) |
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